1568/17: Reingehört: ‚Things Come Different“ von Jilski – #Recordrelease #Geheimtipp

Bewertung: Fünf Sterne (Höchstbewertung)


jilski – things come different – album available on CD

Veröffentlicht am 31.05.2017

Im besten Jazzversatz kommt der in Berlin lebende Musiker Jarek Ilski – oder als Kofferwort: Jilski – im Mai 2017 mit einem eigenen Tonträger und überrascht wohlig, smooth und offenbar gut durchdacht. Im Internet findet man nicht viel und zu recht geht Jilski wohl davon aus, dass das Internet ein Haifischbecken ist. Dass man sich selbst rar sät, um den Sturm zu ernten? Maximale Aufmerksamkeit oder einen JazzEcho? Hallo Echo! Hallo Jilski!

Ein Lied des Tages kann blackbirds.tv daher dem Leser nicht vor die Ohren spülen, um schlicht anzuhören. Als hätte Ilski den Begriff des American Great Songbook neu umgeschrieben, die Dramaturgie verändert und den Jazz nach Europa zurückgeholt. Fünf Sterne deluxe.

Dafür empfehlen wir einen Link, für den niemand bezahlt hat. Zu iTunes. Hört mal in den Prelisten zu dem Album herein. Ich denke an Norah Jones, an Esperanza Spalding und an die nennenswerte Aufgabe, dem Jazz mehr Gehör zu verschaffen. Nun ja, vielleicht ist es auch Weltmusik. Jedenfalls ist das was Großartiges geschaffen worden. Tja, die Dinge kommen manchmal anders, als wie man denken tutet.

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1538/17: Bücher: Pop – Ein Panorama der Gegenwart – Von Jens Balzer, und der Mann kann knarzen!

Pop is the name of the game, sagte kurz vor seinem Ableben John Lennon 1980.

Wer wissen möchte, warum Sting ein öliger, langweiliger Stinkstiefel ist, der lausige Jazzversatzplatten produziert, ist beim polemischen Stil des Autors gut aufgehoben. Der brettert beinhart gegen die Entwicklungen der letzten 15 Jahre an und legt Beweisnetze über die Musikunkultur. Das ist das Ziel eloquenter Schreibe: Dass es einem beim Lesen graust und man ein Stück neugierig wird. Liebe Fans und Anhänger der gescholtenen Popsterne und Stars: Ihr müsst bitte auch abstrahieren können.

Man liest den Verriss über Gordon Mathew Sumner, der sich Sting nannte und denkt insgeheim: Ja, lustig und facettenreich geschrieben. Allerdings, ich denke ganz anders.

Genau dafür sind Bücher wie dies hier gemacht. Und Schreiben kann der Rotzlöffel. Womit jetzt nicht Sting gemeint ist.

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1537/17: Bücher: Prince – Sein Leben in Bild und Text – Von Mobeen Azhar

Mobeen Azhar, Produzent der BBC-Dokumentation Hunting For Prince’s Vault und selbst erklärter Prince-Megafan, berichtet als intimer Kenner vom Leben dieses Ausnahmekünstlers, von seinen Anfängen, seiner musikalischen Entwicklung und Karriere bis zu seinem tragischen Tod. Azhar erzählt zahlreiche Anekdoten aus erster Hand, von Menschen, die mit Prince aufgewachsen sind, die ihn kannten und mit ihm zusammengearbeitet haben.

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1516/17: News: Was Musiker suchen, finden sie häufig nicht. Aber was suchen Musiker?

Wir gründen eine Gruppe auf Facebook und bewerben in anderen Gruppen dort die neue Gruppe für ihre Reinheit und Klarheit. Da kommentiert ein Jazzgitarrist aus Berlin diese Information und sagt: Wozu? Das gibt es doch schon zuhauf? Ja, aber nicht mit der gebotenen Klarheit. Der Jazzgitarrist weiß es besser und postet fünfzehn, zwanzig Kommentare mit Links zu Gruppen, die diesbezüglich bereits existieren. Und der Autor denkt: Siehste, und genau deswegen braucht es eine neue Gruppe. Und zwar gegen das beliebige Verteilen von Links, die nicht zum Vorhaben der neuen Gruppe passen: Nämlich nicht ein Sammelsurium von Beliebigkeiten zu sein, sondern eine ganz klar fokussierte Gruppe. Tor, Tor, Eigentor!

Die Älteren kennen das noch, diese kryptischen Abkürzungen: War es Riebe’s Fachblatt (Musik)? MuSuGru, GruSuMu: Musiker sucht Gruppe. Gruppe sucht Musiker. Inzwischen leben wir alle im digitalen Patriarchat des Ungelesenen. Too much information. Darf’s ein bisserl weniger sein?`

Genau: Es soll die richtige Information sein. Es gibt viele Gruppen und Foren. Es gibt Chaoten, die beherrschen scheinbar das Chaos und zeigen Internetlinks. Der Link sagt: Ich hab keine Lust zu reden, aber schau mal dort. Ich habe den Durchblick. Alle reden überall mit. Nur nicht zum Thema. Ein Manko ist die mangelhafte Konzentration: Suche ich gezielt einen Musiker, so ist das ziemlich mühsam geworden. Dabei haben sich die Möglichkeiten verhundertfacht. Für alles gibt es einen Thread. Nur wo?

Diese Lücke zielgerichteten Auffindens von benötigten Mitmusikern, auf dem Level Face To Face, nur zwischen zwei Musikern und zwischendrin ist gar nichts, versucht eine neue Spezialistengruppe:Sessionpool auf Facebook zu schließen. Sie ist streng überwacht von Admins, alle Beiträge müssen durch human filter und was nicht reinpasst, wird gelöscht. Der Aufbau der Suchanzeigen lehnt sich an ein Zweckmäßigkeitsmuster (klickst Du?) an. Natürlich kann sich das noch ändern. Wir machen noch Erfahrungen. Eine aber ist ganz ohne jeden Zweifel: Viele solche Suchanzeigen sind ein Trauerspiel unklarer Formulierung und nicht wenige werfen mehr Fragen auf als Antworten zu geben. Eine neue digitale Müdigkeit schlich sich ein: Bei einer schlechten Anzeige hat man schon keine Lust, erst mühselig zu antworten und Fragen zu stellen. Und dann antwortet der Typ nicht.

Nein, die Wahrheit sieht nämlich so aus:
Man kann tatsächlich bereits wirksam vieles wegfiltern, das einem so angeboten wird und es gleich als Bullshit verschlagworten. Nur die Besten werden auch zusammenfinden. Hoffentlich sehr viel leichter wird das in der Gruppe. Du kannst gern beitreten, wenn Du Bedarf hast, einen Musiker zu finden. Wir wollen genau das supporten. Wenn Du mehr Informationen brauchst, was man falsch machen kann, kannst Du auf dieser Website über Die Wunderbare Welt der Musiker-Kleinanzeigen einiges finden. Versprochen.

Weiterführend

* Die Spezialistengruppe:Sessionpool: Musiker suchen Musiker, sonst nichts
* Schlechtgemachte Suchanzeigen: Frag die Spezialistengruppe:Musikerwitze auf Facebook
* Dito wie vor: Artikelsammlung zum beschriebenen Thema Wunderbarer Musikeranzeigen

1456/16: Linktipp: Die Videoaufzeichnung des Preises für Popkultur am 09.09.16 im Berliner Tempodrom

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Tonio_Logo

Zwischen dumpf und Diskurs gibt’s nicht viel im deutschen Rock. Der jungen Hauptstadt-Band Isolation Berlin gelingt nun das Unwahrscheinliche: große, sehnsuchtsvolle, traurige und wütende Gefühlsmusik, die sich jedem Trend entzieht. (Der Spiegel, Link unten)

Wie war es denn nun beim ersten deutschen Preis für Popkultur, dem Tonio, gestern im Berliner Tempodrom? Es ist wohl zu wenig Hass in der Musikszene, die Musik wird besser, lautet eine ganz wesentliche Erkenntnis des Abends.

Antwort darauf gibt die komplette Videoaufzeichnung des Abends.

Von der Fachwelt wird die Entwicklung mit Interesse verfolgt. Haben sich die Macher des Preises doch vorgenommen, den etwas in die Jahre gekommenen ECHO Musikpreis zurückzudrängen und an Stelle des allein auf Verkaufszahlen basierenden Industriestandards nun einen Preis zu präsentieren, der der Idee näher kommt, dass gute Musik, Qualität und Einzigartigkeit sich durchsetzen.

Macht Euch mal selbst eine Meinung dazu. Wer weiß, wie lange wir noch quer denken dürfen?

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Steve Binetti (feat. Heike Makatsch)

1435/16: Linktipp: ‚Strong‘ – Steve Binetti (feat. Heike Makatsch)

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Steve Binetti (feat. Heike Makatsch)

Steve Binetti ist schuld, dass ich mich heute morgen an Heike Makatsch erinnern muss. Danke, Steve. Well done.

Früher war sie Bravo-TV-Girl, eine Art deutsches It-Girl. Nur viel anständiger als diese amerikanische Mediensuse, von der später im Internet „One Night In Paris“ kursierte, jaja, Scheiß-Doppeldeutigkeit. Ich musste mal für sie bremsen: bei Valdemossa oben in den Bergen auf Mallorca lief sie mir über meine Straße. Mit Peter Maffay oder Michael Douglas hätte ich gerechnet. Ich war baff, sie hier über meinen Weg laufen zu sehen, einfach so, dass ich vergaß sie hier jetzt anzusprechen. Ich hätte ihr sagen wollen, wie unsagbar süß ich sie fände. Bzw. wie unsüßbär säg. Lassen wir Wortgespül.

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1385/16: News: Die Gegenveranstaltung, die den Echo überflüssig macht? Oder ihn überlebt? It´s Time for A #Tonio

icon NEWS news

Presseecho - Medienecho

Beat Gottwald (Manager und Musikunternehmer, Inhaber von Beat The Rich, Landstreicher Booking, Check Your Head und Krasser Stoff)
Mark Löscher (General Manager bei der Hörstmann Unternehmensgruppe, u.a. INTRO, FESTIVALGUIDE und Festivals wie MELT! und SPLASH! )
Anne Haffmanns (Geschäftsführerin und Labelmanagerin Domino Recording Company Deutschland GmbH)
Willy Ehmann (Senior Vice President Sony Music / Domestic Division GSA)
Götz Gottschalk (Manager und Musikunternehmer, Inhaber & Gesellschafter von NESOLA, Premium Blend, Jackmode und Merchstore
Eric Landmann (Aufsichtsrat Zentralrat Mitte: Events, Markenkommunikation; Gastronom; Management bei Landmann-Dohm GbR, u.a. Beatsteaks)
Daniel Fiedler (ZDF, Leitung Kultur Berlin)
Stephan Velten (Inhaber und Geschäftsführer Check Your Head, Musik-PR; Management Beat The Rich)
Torsten Groß (freier Kulturjournalist, Autor und Producer Arte Tracks, Autor)

(Vorstand des Vereins, Zusammensetzung)

Die zunehmende Zahl der Kritiker am deutschen ECHO wird stärker und formiert sich. Zuviel Küsschen, Küsschen, Heitschi dei und Wir haben uns alle lieb-Gestus, aber keine Innovation und echte Förderung guter, bester Musik. Das Vorhaben ist edel, die Idee aber schwierig umzusetzen. Wir gehen auf Beobachtung und bleiben gespannt.

Praktisch zeitgleich zum gestrigen Echo erscheint heute die erste Stellungnahme, die auf einen großen ganzen Plan hinweist. Der Echo, an sich sei eine gute Sache gewesen, doch er habe sich überlebt. Einen neuen, echten Jurypreis für herausragende Leistungen möchten sie zimmern, die Initiatoren des TONIO. Praktisch seit heute wird auf den Plan auch offiziell hingewiesen. Der TONIO wird erstmals im Herbst 2016 verliehen. Man darf gespannt bleiben.

Wir verlinken die neue Website: hier entlang bitte

1230/15: Linktipp: Was Amy Winehouse so besonders macht, erzählt die Blindgängerin mit überzeugenden Argumenten

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blackbirds_Amy_Winehouse

Ganz wichtig war es ihr, als Jazzsängerin anerkannt zu werden.
Die schönen und ganz schön traurigen Melodien nehme ich eigentlich nur wahr, wenn ihre dominante Stimme pausiert. Sie beherrscht perfekt die Kunst der musikalischen Pause.
Eine Pause genau an der richtigen Stelle, nicht zu lang und nicht zu kurz. Eben nicht zu singen oder sein Instrument nicht zu spielen, ist mindestens genauso schwierig wie das Singen oder Spielen an sich. Amy verzichtet auf Füllsel wie schubidu, lalala und yeahyeahyeah und Backgroundsänger(innen) sind mir auch nie aufgefallen. Die Blindgängerin, Auszug vom 10.08.15

Barbara Fickert ist Die Blindgängerin. Auf ihrem Blog beschreibt sie erzählerisch dicht, nachvollziehbar, leicht und luftig, aber mit Schwere ihre Erinnerungen an Amy Winehouse. Diesen Erinnerungen haben wir uns hier verschiedentlich gewidmet. Diese Perle der fortgeschrittenen, anspruchsvollen Unterhaltungskunst ist jetzt Gegenstand von vielfacher Erörterung, zuletzt in einem Film namens „Amy“, der just in die Kinos gekommen ist.

Das lesenswerte Blog Blindgängerin (blindgaengerin.com) ist verlinkt, die Filmrezension datiert auf den 10.08.15 – unbedingt lesen und hingehen und sich den Film anschauen. Wie man so sagt: Großes Kino.

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1118/14: Linktipp: Was man bei der Vorstellung des neuen Herbert Grönemeyer-Albums zu erwarten hat…

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Herbert Grönemeyer „Morgen“ offizielles Video

Das Video zur Single „Morgen“ aus dem Album „Dauernd Jetzt“ von Herbert Grönemeyer. Mehr Infos: http://www.groenemeyer.de

„Fingerfood isnu gut.“ Der musikalische Ruhrgebietskosmopolit Herbert Grönemeyer versteht seinen Erfolg selbst nicht. Dies hier ist keine Website über die Bochumer Musikszene. London ist interessanter als Bottrop und Berlin kann zumindest ähnliche, interessante Facts in musikalischer Hinsicht vorweisen wie Paris bzw. New York. Soviel zur „default“-Einstellung dieser Website.

Allerdings wohnt Herbert „Bochum“ Grönemeyer seit vielen Jahren mit einem Ohr in Berlin-Zehlendorf, wird damit zum Zielobjekt unserer Berliner Musikszenebetrachtungen und geht ansonsten …

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1069/14: Linktipp: Leonard Cohen: Like A Bird On Wire (Dokumentation)

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Leonard.Cohen_Banner

Was ist Erfolg? Erfolg ist, zu überleben. (Leonard Cohen)
Hinweis vom 27.09.2014 | 101:47 Min. | Verfügbar bis 02.10.2014 | Quelle: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
„Leonard Cohen, eine Ikone der Popmusik, ist 80 Jahr alt geworden. Der Film zeigt Cohens Welttournee 1972 durch 20 Städte. Das Material stammt vom berühmten Filmemacher Tony Palmer.“

ARD Mediathek: Link bis 02.10.

Buchtitel "Rio Reiser"

1044/14: Linktipp: 200,- DM druff, sonst gibt´s Kloppe, Geschichten über Ton, Steine, Scherben u.a.

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Winnetou´s Garage - Rio Reiser Haus, Fresenhagen

Winnetou´s Garage – Rio Reiser Haus, Fresenhagen

Als sie nach einem furiosen Konzert die Betreiber des Ladens schwer unter Druck gesetzt haben: Dass die gefälligst noch zweihundert Mark auf die Gage drauflegen sollten … als Spende für die politischen Gefangenen. Oder sie würden ihnen die Bude zu Scherben kloppen. Dass er das toll gefunden hätte. Und wie die Typen vom Sinkkasten dann zornig murrend, aber kleinlaut, bezahlt hätten. Eine Spende für die politischen Gefangenen. Toll! (H.P. Daniels im unten verlinkten Artikel, Auszug)

Gestern postete ein schlagzeugender Dödel (nicht ich!) auf Musikersuche auf facebook giftgeifernd: „Wenn Du nichts zu sagen hast, halt doch einfach die Klappe.“ Woraufhin ich zurück biesterte: „I habe doch was gesagt, und nun?“ Richtig bleibt folgendes: Es gibt zu wenige, die etwas zu sagen haben.  Die nicht Katzen, Wohnwagen und Funvideos verposten. Richtig interessant sind diejenigen, die „eigenen Content“ bieten, vollkommen app- und vorfertigungsfrei, mit Geist geboren (‚Hui Buh‘) und klugem Erleben bzw. Nachdenken. Womit wir bei Herrn Kluge sind.

Marcus Kluge betreibt ein lesenswertes, schönes Bloghaus direkt am See und nennt es „Berlinische Leben„, womit er uns an eine Versicherungsgesellschaft erinnert. Vielleicht ist das Aufschreiben von Erinnerungen so eine Art Lebensversicherung? H.P. Daniels ist den meisten und zumindest den Lesern dieser Website wohlbekannt. In einem Gastbeitrag erinnert Daniels an die wilden Siebziger.

Und wie er es tut. Das Zitat entstammt dem unten verlinkten Artikel. Dieser wurde soeben für würdig befunden, hier empfohlen zu werden. Und das will was heißen. Heißa. Youngster aufgepasst: So führt man Gagenverhandlungen!

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Jimi Hendrix: "Knowledge speaks, but wisdom listens"

1013/14: Linktipp: Was Jimmy Page über die Erinnerungen an Led Zeppelin zu sagen hat

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Stratocaster.Gitarre

Ich wehre mich immer gegen den Begriff Heavy Metal. Was bedeutet schon heavy? Ich würde unseren Sound eher als sehr intensiv bezeichnen. Letztlich war Led Zeppelin eine chemische Reaktion; so viel Virtuosität hatte es noch nicht in einer Rockband gegeben! Punkt. So etwas kann man nicht planen, aber geträumt hatte ich schon von einem kolossalen Inferno. Wenn wir in Fahrt kamen, klangen wir wie ein startendes Flugzeug. War das heavy? Keine Ahnung. Aber es war genau das, was ich erhofft hatte. Jimmy Page in der „ZEIT“

Kurz, komisch, kenntnisreich. Die klassischen drei „K“ eines Interviews mit einem der besten seines Fachs: Jimmy Page. Heutzutage, den alten Tagen entrückt, aus jener ZEIT geflossen, verstünden wir „Led“ (Verballhornung von „Lead“) Zeppelin wie als ginge es um die Komprimierung von Licht, ähnlich mp3 als Komprimierung von Klang zu Tubenware: LED steht für Strom sparen. Die Bedeutungen verkehren sich mit dem Wandel der Technologien. MP3 hört man heute bei LED-Licht. Doch jetzt was Musikalisches.

Schwer ist ein solches Interview nicht zu führen. Denn eine Legende berichtet subsummierend, zusammenfassend und analysierend über das „HowTo“ become a Rockstar. Alles fließt sozusagen von selbst, man braucht es nicht einmal anzustupsen. Stupsen, das tun die Menschen auf facebook. Wenn´s schö is?

Was wir uns allerdings merken: Es sind alte Marktregeln und Prämissen. Heutzutage hören die Menschen abgespecktes Zeugs vom Urschleim, die nicht enden wollende Wiederkehr des nochmal durch den Wolf gedrehten Haferschleims. Jimmy Page weiß auch dazu etwas zu sagen: „Komprimierte Dateien sind in Mode, und Led Zeppelin kommt auch in diesem Format explosiv rüber. Aber für mich kommt das nicht infrage.“

Jaha, das trifft es. Der #Linktipp

999/14: Ausstellung: Über die Ausstellung „David Bowie“ im Martin-Gropius-Bau

Gitarrist, Average 47 - hohe Authenzität

Gitarrist, Average 47 – hohe Authenzität


David Bowie in dem Film: „Schöner Gigolo, armer Gigolo“ (1978)

„Kunst ist immer unscharf. Es gibt keine einzig richtige, sondern nur verschiedene Deutungen.“ (David Bowie)

Er mutiert dieser Tage zum Martin-Groupius-Bau. Wenn die Fans des Herrn hinpilgern, um sich die bedeutungsschwangere Exposition live anzusehen. Wenn tote Gegenstände zum Leben erweckt werden. Weil die Ausstellung kuratiert ist, also sachverständig begleitet. Darauf einen „Mampe Halb & Halb“, wie im Filmausschnitt zu sehen.

Eine lesenswerte Kurzbetrachtung findet sich im Tagesspiegel.

989/14: Linktipp: Was wollen Musiker? Fressen, saufen, schlafen. Ach ja, und üben! Üben! Üben!

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Fressen.Saufen.Schlafen.und.Ueben

Würde Yvonne Catterfeld umschulen auf Cateringservice, könnte sie sich einfach umbenennen, aber man würde es nur noch schwer assoziieren: Yvonne Cateringfeld, das liegt fernab vom Gourmetglauben. Einfachere Lösung: Ruf Kristin Albrecht, Telefon (030) 97994138 (Karl-Lade-Str., 10369 Berlin, an und ordere das backstage-Catering für den nächsten Gig. Du siehst: Die Welt ist gar nicht so kompliziert.

Zugegeben: Die Liste der Grundbedürfnisse von Musikern ist nicht vollzählig. Auftritte gehören mit drauf. Der stolprige Weg zum Weltruhm beginnt in Berlin-Brandenburg. Von dort aus ist der Rest der Welt Zonenrand des Zentralsystems: Der Berliner spricht vom „Berliner Speckgürtel“. Und ordnet den Rest der Welt seinem Sonnensystem zu. Übermutter Berlin.

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Words Of Wisdom: Wayne Shorter

967/14: Lied des Tages: LIMHP (Living In My Headphone) feat. Fulya – „ISTANBUL“ – Trip Hop vom Feinsten

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TRiPP TROP vom Feinsten

TRiPP TROP vom Feinsten

Für alle Wixxer ist von Bedeutung und bemerkenswert:  Wer auf wix.com auf Webseiten schöpferisch schnauft, kann sich beim Wixxen helfen lassen. Kein Problem: Es gibt einen Wix-Support. Das fiel uns positiv auf. Unwahr ist, „DER WIXXER“ sei ein Erklärungsfilm wie eine Gebrauchsanweisung, wie man wixt, zur Benutzung dieser Website. Die Gründer von Wix hatten die intuitive Bedienerführung im Fokus. #nurmalso

Der Orient lässt in uns starke, unbewältigte Sehnsüchte aufkeimen. Istanbul, die Stadt am Bosporus. Die besten Beckenschmieden Europas mit einem ausgezeichneten Ruf stehen hier und lümmeln so herum. Stehen sie in Asien oder in Europa? Genau dort der Schnitt . Der Orient ist geheimnisvoll und ausgefüllt mit Mystizismus. Zwei Musiker machen sich in Berlin auf, zur orientalischen Musik Witterung aufzunehmen. Dazu singt Fulya. Ohrstöpseleinsteckversuch, besser zwei als einen, der Sabbat brummt in Sterero, wie ein Küsschen, das man nicht vergisst. Bzw. ein Muezzin des Dancefloors.

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Ikonen ihrer Zeit: Jimi Hendrix und Uschi Obermaier

948/14: Positionen: Als Sting den Regenwald retten mochte, war er noch nicht so abgebrüht. Was auch für andere gilt…. #Linktipp

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Ikonen ihrer Zeit: Jimi Hendrix und Uschi Obermaier

Ende August letzten Jahres hatte der Rapper Kanye West einen recht exklusiven Auftritt im Hotel Royal Tulip in Almaty, Kasachstan. Anlass war die Hochzeit des Enkels von Präsident Nursultan Nasarbajew. Im selben Jahr hatte Jennifer Lopez Happy Birthday, Mr. President gesungen – für den turkmenischen Diktator Gurbanguli Berdimuhamedow. (Zitat Die Zeit, Link unten)

Sing sing sing, Sting: Diktatoren sind ein Türöffner. Aber auch hinter verschlossenen Türen versoffen Diktatoren schon Kredit. Am oberen Ixel der Hoftür angebracht, sorgen sie mit strenger Schere (mit Scherenhänden) fürs Zudrücken der Hoftür, der schweren. Als Sting den tropischen Regenwald retten wollte, war er noch nicht so abgebrüht. Ist er´s heute? Jedenfalls treibt er sich auch konzertmäßig bei reichen, schönen Frauen herum, u.a. in Usbekistan. Genauer wissen wir es mit Sicherheit nicht. Die Zeit hat´s mal übersichtlich zusammen gestellt. Hübsch anzusehen, hübsch zu lesen.

Da es u.E. Erwähnung verdient, ist es hier auch verlinkt. Keineswegs in der Absicht, jemanden zu linken. Höchstens zu ver-….

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Winnetou´s Garage - Rio Reiser Haus, Fresenhagen

947/14: Linktipp: Ein Gehöft, wo der Hirtenhund kläfft: Das Rio-Reiser-Haus steht in der Zwangsversteigerung!

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Rio.Reiser

Es ist wahr, es ist wahr, das Hamburg nicht die Hauptstadt von McDonalds ist. Es ist wahr….., aber sonst, aber sonst: Alles Lüge! (Rio, der Erste)

Das Rio-Reiser-Haus steht zum Verkauf im Rahmen einer Zwangsversteigerung: Den Gehöften aufm Land geht´s an den Kragen, sie sterben ein weiteres Mal aus. „Jeder 2te hat ’ne Galerie. Jeder 2te macht ’ne Therapie. Viele machen beides.“ sagt Rainald Grebe in „aufs Land“ („Zurück zur Natur). Besingt zu viele Möglichkeiten: „Ich kann mich nicht entscheiden. Ich kann mich nicht entscheiden. Entscheidung ist ein Massenmord, ein Massenmord an Möglichkeiten.“

Nach Großenkneten jetzt Fresenhagen! Die Provinz lebt fort in Horrornachrichten wie diesen. „Die Straße ist gesperrt für die Rollschuhdemo.“ Nein, wir sind an geschäftlicher Mäklerei nicht beteiligt. Eine alte Bauernregel: „Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie.“ Nein, kein provisionspflichtiges Angebot von blackbirds.tv. Ja, wir fletschen die Szene. Zappa, „Joes Garage“, Bad Segeberg, die Winnetou-Festspiele, wir schließen die Augen. Winnetou lebte mal in Fresenhagen!

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903/13: Linktipp: „Out Of Eindhoven“, ein geplanter Film über Eindhoven, die Heavy-Metal-Universität und Trash Metal #Spiegel

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Metallica vor Auftrittsbeginn: Songpartituren

Metallica vor Auftrittsbeginn: Songpartituren

Diese Website namens blackbirds.tv geriert sich selten nur als Gewährsträger für erquickliche Klickzahlen des bürgerlichen Bildungsfernsehens oder sagen wir von Spiegel Online. Um so vergnüglicher war zu lesen, was gerade in Eindhoven abgeht. Der Artikel ist nämlich doch, allen Gurrlauten zum Trotze, ein ganz großes Kino der Populärmusik.

Und Heavy Metal (nicht „Heavy Mädel“) ist populär. Das wissen wir aus eigenen Feldrecherchen. Wenn da nur nicht das „unsaubere Gespiele“ seiner  Protagonisten wäre. Präzision, Timing und das, was man für Wohlklang in dieser Musiksparte erachtet, haben es uns vielfach angetan. Ja, da darf und da kann man noch bisschen üben. Hüben wie drüben. Gesagt, getan: Eindhoven in Holland wird jetzt zum Nabel der Welt.

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screenshot Rupert´s Kitchen Orchestra

887/13: Linktipp: Rupert´s Kitchen Orchestra nimmt neue CD auf, und alle gucken zu…

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screenshot Rupert´s Kitchen Orchestra

screenshot Rupert´s Kitchen Orchestra

Rupert´s Kitchen Orchestra geht derzeit im Studio an die Aufnahmen zu einer neuen CD. Dabei dürfen alle zuschauen, die mögen.

Schaut Euch das mal an. Ustream macht´s möglich.

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886/13: Bonmots: Paul McCartney, Miley Cyrus, das „Ende des Internets“, backlinks, blacklinks und „normalnull“

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Schreib bei der Suche auf dieser Website mal „Miles Cyrus“: Du findest keinen einzigen Artikel. Weil nicht zusammen gehört, was nicht zusammen wächst. So ist es auch Paul McCartney ergangen, und das ist jetzt hier ein „bonmot“. Dass wir uns das mal auf der Zunge zergehen lassen. Überhaupt: Die besten Artikel unseres Lebens sind „backlinks“. Wenn wir sie irgendwo anklicken und sie führen uns am Ende (siehe unten) wieder genau da hin, wo wir hergekommen sind. Das allerdings gilt nur für eine kleine, illustre Schar von Menschen auf facebook. Die „Haute Volaute“, einige davon spielen auch „flaute“.

Paul McCartney geht den Flur entlang und Miley? Genau: Darüber gibt es jetzt „gossip“ zu lesen, Trash, Nachrichten, die keine sind, Dinge vom Irrelevanzwertlevel „normalnull“.

Nichts. Wie man es schafft, einfach nur cooler zu sein, darüber denkt Paul McCartney nach. Unter anderem. Das Interview, die Fundstelle ist verlinkt. Sie befindet sich fast direkt am Ende des Internets.

Wo das Ende des Internets genau ist? Es ist exakt bei den Musikerwitzen. Der zweite Link zeigt Euch das genaue Ende des Internets.

Informationshalber haben wir noch die Vorstufe zum Ende des Internets verlinkt: Die Spezialistengruppe: Musikerwitze auf facebook. Damit Ihr das Ende des Internets ebenfalls erreichen könnt! Schönen Sonntag, alle miteinander.

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  1. Sir Paul McCartney: Miley schaute mich nicht mal an
  2. Welcome: Das Ende des Internet befindet sich auf www.musikerwitze.org
  3. Training: Das Ende des Internets wird auf facebook in einer Therapiegruppe trainiert
  4. Vorwärts, abseits, rückwärts, ran: Vom Zwist zwischen Miley Cyrus und Sinead O´Connor

871/13: Linktipp: „Deutschland, Deine Künstler“ – Ein gutgemachtes Porträt über Xavier Naidoo

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„Da war einfach jemand, der hatte von Gott so ein Geschenk bekommen.“ Nena über die Stimme von Xavier Naidoo

Ein paar seiner persönlichen Vorurteile kann jeder abbauen, der keinen Bock auf den Schmacht- und Gurkensänger Xavier Naidoo hat. „Der jammert immer nur“, ist eine oft gehörte Redewendung über diesen souligsten aller souligen, deutschen Sänger.

Die – in der Tat – kannst du an einer Hand abzählen, in Deutschland. Xavier Naidoo gehört vielleicht ganz oben auf dieser kurzen Rankingliste, ob man seine Musik nun mag oder nicht. Gegen seine Musik kann man eigentlich nichts Vernünftiges einwenden, seine Stimme aber flasht auch Bülent Ceylan, den überzeugten Heavy-Metal-Fan. Was nun die Texte angeht, so macht sich jeder seine eigenen Gedanken über Sinn oder Unsinn.

In jedem Fall ist der ARD mit dieser Ausgabe von „Deutschland, Deine Künstler“ eine einigermaßen kenntnisreiche, nahe Porträtierung dieses besten, bzw. erfolgreichsten aller Söhne Mannheims gelungen. Sehenswert.

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Words Of Wisdom: Wayne Shorter

857/13: Progammtipp: „It´s Wayne´s World“: Zu Wayne Shorter´s 80igsten Geburtstag kommt auf Arte.TV eine schöne Sendung

_Jazz.Ikone

Words Of Wisdom: Wayne Shorter

Im Unterschied zum programmatischen Einübungsteil lassen manche, wenige, Musiker die Dinge einfach geschehen, wie sie sich eben ereignen, wenn bspw. vier Musiker auf die Bühne gehen. Das als eingeübtes Programm des Nichteinübens zu bezeichnen, ist gar nicht mal so falsch. Allerdings kommt dabei bei wenigen viel Gutes raus. Wayne Shorter gehört mit Sicherheit zu den wenigen, bei denen das Gegenteil der Fall ist.

Speaking words of wisdom. Und lass es bitte nicht sein.

Wayne Shorter gehört zu den ganz Großen des Jazz und möglicherweise ist Jazz eben doch nicht Musik für solche, die eine besonders schwierige Kindheit hatten. Eben nicht. Wayne Shorter wurde am 25. August (heute) des Jahres 1933 geboren und hat daher heute Geburtstag, herzlichen Glückwunsch. Deswegen ist heute Abend auf ARTE um 23 Uhr „Waynes World“. Der Tipp ist verlinkt.

Der Spiegel hat was geschrieben, ist ebenfalls verlinkt.

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(EP)

856/13: Lied des Tages: No one´s fault – von „triosence“

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triosence – no one’s fault (official music video) (via youtube)

Ein Film von Sven Kalvelage and Crozonfilm

Musik by Bernhard Rainer Schüler
„triosence“
Piano Bernhard Schüler
Bass Matthias Nowak
Drums Stephan Emig
Tänzerin im Video Alica Bjerke

Wie er zur Musik gekommen ist, erzählte mir Stephan Emig kürzlich während einer Schlagzeugerveranstaltung in Berlin. Iron Maiden hat ihm die musikalischen Gehörgänge geöffnet. Was dabei raus kommt, wenn man Iron Maiden verinnerlicht, noch ein bisschen was dazulernt (oder vielleicht auch ganz schön viel), nennt sich jetzt (u.a.) Triosence. Und, ja, Iron Maiden, dann geht das wieder, nee, ist gut, Iron Maiden ist klasse: Als Wegbereiter guter Musik. Chapeau, Iron Maiden. Gut gemacht.

Triosence, gut performed, tolles Video und fulminante Musik. Wow.

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831/13: Positionen: Die „verdammte Presse“ schreibt, die Musikwelt sei vergiftet. Dabei stimmt´s. #Linktipp

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Presseecho - Medienecho

Diepresse.com schreibt am 07.  Juni 2013 auszugsweise folgendes:

„Persönlichkeiten unter Künstlern sind heutzutage viel seltener als Menschen ohne Handy“, schreibt Kremer. „All das Getue, das darauf abzielt, einen großen Namen zu kreieren“, bestärke Künstler in dem Gedanken, dass der eigene Weg etwas Besonderes sei. Dabei sei es „im Grunde Imitation oder eine Variante, die auf Imitation hinausläuft“.

Und stellt dabei  ein interessantes, neu erschienenes Buch von Gidon Kremer vor, dass den Titel trägt: „Briefe an eine junge Pianistin“. Eine vollkommen vergiftete Musikwelt hat Kremer ausgemacht, und wir hoffen, es geht nicht um Placebo Domingo. Der ist ja ungefährlich.

Um hier nur wenig Worte zu machen und stattdessen hierauf hinzuweisen, ist der Artikel verlinkt, weil er vieles in sich trägt, über das man nachzudenken in der Lage wäre. Wenn man nur wollte.

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829/13: Linktipp: Was YouPorn, Der Postillon und StefansMusikworkshop gemeinsam haben

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Fields Of Gold, zusammengerolled!

Fields Of Gold, zusammengerolled!

Im Gegensatz zu YouPorn ist Stefans MusikWorkshop weitgehend barrierefrei gehalten. Wenn auch der POSTILLON darin den besonderen Reiz des Portals der fleischlichen Lust sieht: „Sogar um überhaupt auf die Seite gelangen zu können, muss der Nutzer ein kleines englisches Rätsel lösen („WARNING: This website contains explicit adult material.“), bei dem er entscheiden muss, ob er auf „Enter“ oder „Exit“ klickt.“ (Aus: YouPorn gewinnt Grimme Online Award, verlinkt)

Am 21. Juni 2012 verdächtigt „DER POSTILLON“ die Videoplattform YouPorn, den Grimme OnlineAward erhalten zu haben, hier. Das war Spaß, ach so, und tatsächlich kam es anders. Aber es war ein gar luschdiges Gedankenspiel. Vielleicht in etwa so:

Zuallererst musst du für eine gute Atmo sorgen, dabei hilft gute, einfühlsame Musik. Dann gehört dir die Welt und nur kurze Zeit später liegt dir die Angebetete nicht nur zu Füßen. Für Andersgeschlechtliche bitte stets anders herum denken. Dann wird gepoppt für den Weltfrieden. Wie aber, und das ist die entscheidende Frage, kommen wir als Rock- und Sonstmusiker überhaupt dahin? Von Sting ist bekannt, dass er tantrischen Sex mag und sich auch nicht scheut, Tempel der Lust hierfür aufzusuchen. Ob immer noch, darüber liegen allerdings keine Updates vor, es ist „älteres Wissen“, vermeintliches Wissen, sozusagen Gerüchteköfte. Wie man da hingelangt? Nun, ganz ganz einfach. Sagt Stefan Malzew, Generalmusikdirektor bei der Philharmonie Neubrandenburg. Er arbeitet dort als Dirigent. Stefan Malzew, soviel steht allerdings fest ist musikalische eine „ganz coole Sau“ und, Stefan, Entschuldigung dafür.

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810/13: Lied des Tages: „Sea and sand“ by Ille Hamma & Zig Zag

In Berlin ist das Lokal „Glaube, Liebe, Hoffnung dasjenige, in dem es -auf Vorbestellung- die nachweislich beste Cevice gibt. Das Fischgericht mit Wurzeln in Peru, Venezuela und dem südamerikanischen Raum ist eine Offenbarung für jeden, der gutgemachte Fischgerichte mag. Das Lokal ist auf qype gut beschrieben. Ausgehtipp: Glaube, Liebe, Hoffnung auf qype

Ille Hamma und Sasha, The Pascha haben zugeschlagen. You can watch, you can hear, this is your personal „lullaby“. Sonne im Herzen, kein Ruß an den Zündkerzen, fahren wir raus aufs Land und lassen die Stadt hinter uns. Unsere Ohrstöpsel sind silikonfarben, wie weit ist Peru von hier aus gesehen? Wo aber brüllt die Möwe Jonathan, die Neil Diamond einst besang? Richtig: Irgendwo anders.

Zu weit weg. Das steht fest. Take my hand, my good old friend, sea and sand sind  ordentliche Prämissen, bald kommen „horny Hornissen“ und wir? Wir werden uns verpissen, das Leben zu genießen. Gute Laune at it´s best von zwei Könnern ihres Fachs.

Danke für eine Idee von einer besseren, sehr gutgelaunten Welt. Kim Jong Un werden wir den Song schicken: Damit er seine Ödnis bearbeiten kann. Musikalisch therapeutisch.

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807/13: Lied des Tages: „Comfortably Numb“ – performed by Ellebelle

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David+Gilmour+Aaaaaaaaah


Comfortably Numb- Pink Floyd (ellebelle cover) (via youtube)

David Gilmour stieg als Gitarrist bei Pink Floyd zunächst als „sideman“ ein, um den drogenverwöhnten Syd Barret zu unterstützen. Später übernahm er das Zepter ganz. Der einfühlsame Gitarrist mit den elegischsten, bedeutendsten Gitarrensolos jener Zeit weltweit hatte auch schon als gutaussehender Dressman, als Fotomodell gearbeitet. In seinem Gesicht fand sich alles, was einen bedeutenden Rockstar der fraglichen Jahre ausmacht.  Zu 40 Jahren „DSOTM“ (Artikel dazu hier) ein späteres Stück, interpretiert von einer großartigen Frau. Oder: Dass einen die Erinnerung erst schüttelt und dann gar nicht mehr los lässt…

Wenn Musiker Stücke anderer Musiker nachspielen, fragt man sich immer nach der Werktreue. Oder man ist überrascht, eine ganz andere Wendung des bereits gut vertrauten, liebgewonnenen Stücks zu hören. So geht es einem auch unweigerlich, wenn man sich diese Version des Stücks anhört. Und diese berühmt-berüchtigte Redewendung: „Ganz großes Kino“.

Ja, man wird zum Hobby-Cineasten. Großartig interpretiert. Tolle Frau, mit Kürze, Würze und ohne Schürze. „It´s belle music“ heißt ihr Youtube-Channel. Genau. So ist es. Chapeau, Frau Belle, gut gebellt.

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806/13: News: Willkommen in Bloggerland, JustMusic

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Deep Purple-April (via youtube)

April, April, der macht doch was er will. Ein Blog aufzumachen, darf nicht halbherzig und kurzgegriffen angegangen werden. Nur gutgeschriebene Blogs mit Herzblut, Engagement und tieferen Inhalten werden auf Dauer gelesen. Ob das JustMusik schafft, bleibt abzuwarten. Jedenfalls ist der gute Wille jetzt zu spüren.

JustMusic, der Handelsriese in Sachen Musikinstrumente aus Berlin, goes blogging. Pünktlich zur Musikmesse fährt ein Unternehmensblog mit News und Trends von der Musikmesse hoch. Wenn auch die ersten bewegten Bilder als Videozuspielung noch wackeln und der Ton mal weg ist, weil Interviewer Johann Stock das Mikrofon nicht wieder zu sich zurückpendelt: Der gute Wille ist zu spüren und mit Sicherheit wird das Blog bei konsequenter redaktioneller Betreuung eine „Latifundie relevanter news“ aus dem Kaufland der Musiker. Zielgruppe: Hamburg, München und Berlin. Und Speckgürtel Berlin, also Rest-Gesamtdeutschland. Das wisst Ihr ja: JustMusic ist für alle da.

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805/13: Buchtipp: „Das alles und noch viel mehr“ – Hollow Skai schreibt die inoffizielle Biographie des Königs von Deutschland

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Buchtitel "Rio Reiser"

Buchtitel „Rio Reiser“

You’re never too young to be a dirty old fan #Leitsatz vom skaichannel, der Website von Hollow Skai, Link unten

Hollow Skai ist u.a. deutscher Musikjournalist, der schreiben kann. Das unterscheidet ihn von anderen. Dirty old man ist „Three Degrees“, Phillysound, eine Spur härter „dirty old fan“, wüst. Sein Sujet ist voll von kurzen, einprägsamen Fanalen. So wie Hemingway dran feilte: Der Satz selbst muss stehen für sich. Kein Gemischtgemüse, Auslagen oder blümerantes Zeugs, schnörkellos. Er kennt sich gut aus, kannte den König selbst. Das Buch „Rio Reiser – Das alles und noch viel mehr“ (Die inoffizielle Biografie des Königs von Deutschland) erschien als Kindle eBook am 15. September 2012. In Hamburg findet am 24. April die Defloration statt, wörtlich: „Die Konzertlesung findet in der Hamburger Roten Flora statt, der Eintritt ist frei, und alles wird per Silent Disco auch nach draußen übertragen, aufs Schulterblatt.“

Für digitale Citizens ist das Ding als eBook  für lächerliche 7,99 € zu haben. Das königliche Werk über das wirkliche Staatsoberhaupt Deutschlands. Entjungfert die Rote Flora, denkt dabei an irgendeine Rote Zora. Bzw. umgekehrt. Auf dem Schulterblatt. Der König selbst hätte es sicher nicht anders gewollt. Die Socken würden nicht mehr stinken….

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