807/13: Lied des Tages: „Comfortably Numb“ – performed by Ellebelle

_icon.Tageslied

David+Gilmour+Aaaaaaaaah

[iframe_youtube video=“i8dwtA-0hnc“]
Comfortably Numb- Pink Floyd (ellebelle cover) (via youtube)

David Gilmour stieg als Gitarrist bei Pink Floyd zunächst als „sideman“ ein, um den drogenverwöhnten Syd Barret zu unterstützen. Später übernahm er das Zepter ganz. Der einfühlsame Gitarrist mit den elegischsten, bedeutendsten Gitarrensolos jener Zeit weltweit hatte auch schon als gutaussehender Dressman, als Fotomodell gearbeitet. In seinem Gesicht fand sich alles, was einen bedeutenden Rockstar der fraglichen Jahre ausmacht.  Zu 40 Jahren „DSOTM“ (Artikel dazu hier) ein späteres Stück, interpretiert von einer großartigen Frau. Oder: Dass einen die Erinnerung erst schüttelt und dann gar nicht mehr los lässt…

Wenn Musiker Stücke anderer Musiker nachspielen, fragt man sich immer nach der Werktreue. Oder man ist überrascht, eine ganz andere Wendung des bereits gut vertrauten, liebgewonnenen Stücks zu hören. So geht es einem auch unweigerlich, wenn man sich diese Version des Stücks anhört. Und diese berühmt-berüchtigte Redewendung: „Ganz großes Kino“.

Ja, man wird zum Hobby-Cineasten. Großartig interpretiert. Tolle Frau, mit Kürze, Würze und ohne Schürze. „It´s belle music“ heißt ihr Youtube-Channel. Genau. So ist es. Chapeau, Frau Belle, gut gebellt.

_link Lotse

 

 

icon NEWS news

806/13: News: Willkommen in Bloggerland, JustMusic

icon_linktipp

icon NEWS news

[iframe_youtube video=“gYsCAHLR_40″]
Deep Purple-April (via youtube)

April, April, der macht doch was er will. Ein Blog aufzumachen, darf nicht halbherzig und kurzgegriffen angegangen werden. Nur gutgeschriebene Blogs mit Herzblut, Engagement und tieferen Inhalten werden auf Dauer gelesen. Ob das JustMusik schafft, bleibt abzuwarten. Jedenfalls ist der gute Wille jetzt zu spüren.

JustMusic, der Handelsriese in Sachen Musikinstrumente aus Berlin, goes blogging. Pünktlich zur Musikmesse fährt ein Unternehmensblog mit News und Trends von der Musikmesse hoch. Wenn auch die ersten bewegten Bilder als Videozuspielung noch wackeln und der Ton mal weg ist, weil Interviewer Johann Stock das Mikrofon nicht wieder zu sich zurückpendelt: Der gute Wille ist zu spüren und mit Sicherheit wird das Blog bei konsequenter redaktioneller Betreuung eine „Latifundie relevanter news“ aus dem Kaufland der Musiker. Zielgruppe: Hamburg, München und Berlin. Und Speckgürtel Berlin, also Rest-Gesamtdeutschland. Das wisst Ihr ja: JustMusic ist für alle da.

_link Lotse

805/13: Buchtipp: „Das alles und noch viel mehr“ – Hollow Skai schreibt die inoffizielle Biographie des Königs von Deutschland

_banner.Geheimtipp

Buchtitel "Rio Reiser"

Buchtitel „Rio Reiser“

You’re never too young to be a dirty old fan #Leitsatz vom skaichannel, der Website von Hollow Skai, Link unten

Hollow Skai ist u.a. deutscher Musikjournalist, der schreiben kann. Das unterscheidet ihn von anderen. Dirty old man ist „Three Degrees“, Phillysound, eine Spur härter „dirty old fan“, wüst. Sein Sujet ist voll von kurzen, einprägsamen Fanalen. So wie Hemingway dran feilte: Der Satz selbst muss stehen für sich. Kein Gemischtgemüse, Auslagen oder blümerantes Zeugs, schnörkellos. Er kennt sich gut aus, kannte den König selbst. Das Buch „Rio Reiser – Das alles und noch viel mehr“ (Die inoffizielle Biografie des Königs von Deutschland) erschien als Kindle eBook am 15. September 2012. In Hamburg findet am 24. April die Defloration statt, wörtlich: „Die Konzertlesung findet in der Hamburger Roten Flora statt, der Eintritt ist frei, und alles wird per Silent Disco auch nach draußen übertragen, aufs Schulterblatt.“

Für digitale Citizens ist das Ding als eBook  für lächerliche 7,99 € zu haben. Das königliche Werk über das wirkliche Staatsoberhaupt Deutschlands. Entjungfert die Rote Flora, denkt dabei an irgendeine Rote Zora. Bzw. umgekehrt. Auf dem Schulterblatt. Der König selbst hätte es sicher nicht anders gewollt. Die Socken würden nicht mehr stinken….

_link Lotse

798/13: Lied des Tages: „Airport“ von Johannes Kersthold #Tagestipp

_icon.Tageslied

_banner.Tagestipp

Gerne bin ich Musiker. Am Klavier ist einer meiner Lieblingsplätze, an der Orgel sitze ich auch gerne und keyboards faszinieren mich. Meine Freude an Musik kann ich an diesen Orten und mit diesen Mitteln am besten zum Ausdruck bringen.
Zur Zeit mache ich wieder einmal wunderbare Entdeckungsreisen in die Welt der Klänge. Ob Samplesounds von Fairlight, analoge Synthesizerklänge von Mini Moog und Korg, all dies bereitet mir grosses Vergnügen. Brauchen Sie Filmmusik, Werbemusik, Klingeltöne, bei mir sind Sie an der richtigen Adresse. (Œuvre-Deutungs-Selbstversuch von Andreas Kersthold)

Johannes Kersthold hat etwas komponiert, was wie die Warte auf den neuen Großflughafen BER anmutet. Ob ihn das dazu inspiriert hat, wissen wir natürlich nicht genau. Jedenfalls ertönen auch „marching drums“, los, Leute, präsentiert Maurerkeller, Hackspaten und Fußbodenheizungsschläuche. Damit das Ding endlich fertig wird. Der Name ist uns schon häufiger über den Weg gelaufen. Und geht jetzt nie wieder verloren.

Spätestens zur Eröffnung des neuen Großflughafens, also falls der noch …

Danke, Johannes Kersthof, für „Airport“ und für die Erinnerung.

_link Lotse

795/13: Linktipp: Das Musicboard Berlin #Lesezeichen

icon_linktipp

Es gilt folgende Faustformel: So richtig gute Groovegewürzer sind oft kurz, die besten kürzer….

Willst du auch mal ganz hoch hinaus und Karriere machen? So wie Bodo Spliteser, hier beim Proben in seinem neuen Proberaum im Berliner Friedrichsstadtpalast. Ich sag Euch: Großes Kino. Dazu musst du aber erst einmal lesen können. „One step beyond“, das ist nicht nur ein klassischer Albumtitel, …, Ihr wisst ja. Während du probst, achte auf den Groove dessen. Falls benötigt, nimm noch Gewürzgroove dazu. Salt´n Peppa! Oder Red Hot…, papperlapp.

Diese Seite solltest du dir mal genauer ansehen.

_link Lotse

794/13: Linktipp: „Musik hat ausgedient“, wird durch eine neue Studie nachgewiesen #Lesezeichen

TAZ-Leserbrief, der Verfasser: Sergej Radikalinsky?

TAZ-Leserbrief, der Verfasser: Sergej Radikalinsky?

Was die neue Studie beweist, die am 1. April veröffentlicht und nur kurze Zeit später hinreichend Beachtung findet, ist weder besorgniserregend, sondern wurde von uns allen insgeheim schon längst gewusst, Zitat:

Wer einen Musiktitel über eine Internet-Tauschbörse oder einen File-Hoster kostenlos saugt, kauft ihn anschließend selbstverständlich zusätzlich bei einem legalen Anbieter. Sollte der Kauf unterbleiben, kann klar davon ausgegangen werden, dass die betreffende Person den Musiktitel auch ohne illegales Gratis-Angebot nie gekauft hätte. Alle Parteien sind also Gewinner des freien Datentausches. #Lesezeichen, verlinkt

_link Lotse

20 Dienstjahre Bandarbeit

792/13: Video: Die Gabys feierten ihr Gabyläum und alle tanzten mit

20 Dienstjahre Bandarbeit

20 Dienstjahre Bandarbeit

[iframe_youtube video=“EnDIO21zJwU“]
Die Gabys – Das Gabyläum (via youtube)

20 Jahre Bühnenjubiläum: Die Gabys aus Berlin feierten angemessen. Ein Ausblick auf das 40.ste ist derzeit noch unangebracht, wäre verfrüht. blackbirds.tv gratuliert den Musikerinnen zu ihrem runden Jubiläum.

Wir können orakeln, wie es den Frauen von den Gabys gelang, 20 Jahre an einer Idee weiter zu arbeiten? Wollte sich niemand jetzt noch an andere Mitmusikerinnen gewöhnen? So ein Quatsch: Die Musikerinnen der Gabys sind bekannte Polymere, jede von ihnen schwimmt noch auf vielen anderen Hochzeiten musikalischer Art mit.

„Hüftschwung statt Aufschwung“, bekennen sie beim Jubiläumskonzert auf der Bühne, war nur eines von vielen Bekenntnissen. Gute Laune, Ausgelassenheit, Vielfältigkeit und das gemeinsame „Wir lassen es rocken“. Ja, es kracht, wenn sie auf der Bühne stehen. Es ist ein Ausflug in die bunte Welt der Welthits aller Zeiten. Schönes Video, das die Jubiläumsfeierlichkeiten angemessen zusammenfasst. Beim 40.ten werden wir ein Hörgerät zücken, unseren Nachbarn mit „Hä?“ anschuckeln und dann verschmitzt mitschunkeln. Aber dann bitte nicht mehr alle: nur noch jeder Zweite. Wer dann nicht kommt, ist tot. Für die besten der Toten hält blackbirds.tv immer wieder Nachrufe parat. Alle anderen bitte schon mal Tickets reservieren: Die Gabys goes 40, wir schätzen unverbindlich 2032. Wenn wir uns nicht verrechnet haben….

_link Lotse

781/13: Linktipp: Sven Regener im #Tagesspiegel und Matthias Neumann im #Hamburger Abendblatt

Echoes: Christof Schlingensief "Kreisende Gedanken"

♪♫ Hoch stand der Sanddorn am Strand von Hiddensee, Micha, mein Micha, und alles tat so weh…als die Kaninchen scheu schauten aus dem Bau…tu das noch einmal, Micha, und ich ….♪♫ (Nina Hagen, Du hast den Farbfilm vergessen)

Lena hat geheult, wie ein Schlosshund. Und alle „alten Männer“ auch, die Lena lieben, weil Lena einfach zuckersüß ist. Der Rest vom Schützenfest hat über „Den Graf“ gelästert und seine „kuschelweiche Schmusepop-Scheiße“, sich aber dann einen jovialen Toleranzanstrich gegeben: „Na, wer´s mag.“ Unausgesprochen bleibt: „…der ist eben nicht zu retten.“ – Toleranz ist vielleicht ganz anders, bro´sis in spirit without danger!

Nachdem gestern der ECHO verliehen, aber nicht verschenkt wurde und Hannes Wader und Led Zeppelin ausgezeichnet wurden, noch ein paar kreisende Gedanken, die endlich wieder einen Grund finden. „Die Ente bleibt draußen“, sagte der Chefredakteur.

Zwei Linktipps zu lesenswerten Hintergründen. Übrigens: Wenn auch Sven Regener des Schreibens kundig ist. Seine Äußerungen über die Tagesspiegel-Suchmaschine zu finden, funktioniert nicht. Hierfür musste anstatt tagesspiegel.de wieder Tante Gugel herhalten, die zuverlässigere Treffer gibt. Hat der Tagesspiegel den neuen Artikel noch nicht händisch in die Datenbank der eigenen Suchmaschine eingespeist….das ist ja zum Gröhlen.

_link Lotse

774/13: Lied des Tages: Yvonne Ambrée, ihr Projekt „Take Berlin“, Brooklyn, New York und von der Entdeckung der Distanz!

_icon.Tageslied

Autsch, das kann weh tun. Wat denn? Ich habe eine Sängerin im Auge. Na, wennse singen kann? Doch doch, das geht. Sie heißt Yvonne Ambrée, aber aufgepasst: Bald gibt´s wieder Schnee. Drüben, above the ocean, erschien jetzt ein Interview mit der gerade dort lebenden Sängerin und Musikerin! Das nimmt jetzt Berlin, getreu dem Motto „Then we take Berlin!“

Yvonne Ambrée lebt jetzt seit einiger Zeit „drüben“ in New York. Und pusht ihr Projekt „Take Berlin“, oh ja, der Titel als Reminiszenz an „good old Berlin“, oder wat? Gerade erschien ein umfassendes Interview „da drüben“. Das ist verlinkt. Der Treue zur entschwundenen Sängerin zuliebe. Und dann gibt es da noch dieses weitere Lied namens „Lionize“, das wir uns rüberbeamen. Heute als Lied des Tages.

Mit herzlichen, nicht mit freundlichen Grüßen, wie Heino gerade seine neue CD in Anlehnung an einen bereits vergangenen Albumtitel raubcoverte. Take Berlin, das ist irgendwie ein Original. Und ein lieblich-ätherisches. Heino hingegen….

Gut gebrüllt, Löwe: „Lionize“ ist ein guter Song, schwuppsdiwupps!

_link Lotse

(EP)

773/13: Linktipp: Baden in Blut, Geld und Golf, Wandern, Fantasy-Baseball – Die schrulligen Hobbys der Rock-Großväter

icon_linktipp

KleinBanner DER SPIEGEL

Sie badeten auf der Bühne im Blut, heute baden sie im Geld: Ozzy Osbourne, Alice Cooper oder Eric Clapton lebten früher den Traum von Sex, Drugs und Rock’n’Roll, doch jenseits der 60 wurden daraus Golf, Wandern und Fantasy-Baseball. einestages über die schrulligen Hobbys der Rock-Großväter.

…sagt „einestages“, die Rubrik auf Spiegel-Online für etwas andere Berichterstattungen, in denen wir unsere Gedanken Revue passieren lassen dürfen. Was haben Ozzy Osbourne, Ian Gillan, Frank „the Freak“ Zappa und Konsorten wildes getrieben und was treiben sie heute? Genau die Art „sex, ex-sex und crime“, die wir in unserem fortgeschrittenen Alter benötigen, um überhaupt nochmal in Erregung zu geraten. Leute, eine fulminante, kurze, gut lesbare Geschichte. Doch was red ich? Lest selbst.

_link Lotse

740/12: Linktipp: Krasse Gitarren, Michi Hartmann und die hohe Schule des Fleischverzehrs…

[iframe_youtube video=“Hcom3yvk5eM“]
Rarität! Originale Fender Jazzmaster von 1966 (via Youtube)

Dafür hat sie in der Werkstatt einen Kontrabass stehen, den sie jetzt ab und zu spielt. Der ist allerdings auch viel zu groß für eine Frau. Noch ein Aufgabengebiet für die eierlegende Wollmilchsau des Handwerks. (Zitat: Unter Strom – Juliane Wiedemeier, Link unten)

Veganer, Vegetarier aufgepasst. Die hohe Schule des Gitarrenbaus steckt nicht gänzlich fleischlos in der Halfpipe. Und niemand hat gesagt, das Bauen von Gitarren sei blutleer. Richtig: Herzblut steckt drin. Am Prenzlauer Berg sei zwar „mau mit Szene“, meint sie, dafür ist aber in Neukölln der musikalische Bär am steppen. Michi Hartmann ist eine Frau, die am Prenzlauer Berg Gitarren baut. Früher war sie mal ein „Heavy Mädel“. Jetzt spielt sie ab und zu Kontrabass. Der lesenswerte Kurzartikel in der Zeitung vom Prenzlauer Berg ist verlinkt. Wir hatten über Michis Stromgitarrenladen schon mal berichtet. Der Link zum damaligen Artikel ist ordnungsgemäß als zweites aufgeführt. Die Website folgt nach.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit: Wir sind nicht mehr zu retten. Ob sich Michi Hartmann retten kann? Vor lauter Kunden? Wahrscheinlich nun nicht mehr. Besucht sie doch mal. Erfahrungsberichte nimmt diese Website sehr gern entgegen.

(EP)

733/12: Linktipp: GEMA unter Druck #Lesezeichen

Vor allem in jüngster Zeit gibt es zunehmend Anhaltspunkte dafür, dass die GEMA-Vermutung von der Realität überholt ist, was zu Unbilligkeiten führt: So beklagen sich immer mehr Clubs, dass sie zwar immens hohe Abgaben an die Musikverwertungsgesellschaft zahlen müssen, dass aber die Musiker, deren Werke sie spielen, daran kaum oder gar nicht beteiligt werden, weil sich eine GEMA-Mitgliedschaft für sie aufgrund der Verteilungspläne kaum lohnt.  (Link unten)

Diesen Artikel möchte ich weiterempfehlen. #Lesezeichen

714/12: Linktipp: Heise online berichtet über zweitklassiges Urteil am Amtsgericht zur „GEMA-Vermutung“, Revision ist angekündigt

Gema? Spar´n wa Busgeld. #geflügeltes Wort

Das Urteil trifft die Creative Commons-Szene in Deutschland, sagt Christian Hufgard dazu auf Heise online. Alles Weitere ist der Einfachheit halber verlinkt. Denn da gucken wir gern mal näher drauf. Und bleiben dran. Die GEMA-Vermutung ist nach gegenwärtigem Stand alles andere als eine „Unschuldsvermutung“. Warum, ist im verlinkten Artikel erklärt.

Alle, die anders handeln, werden geteert. Eventuell auch gefedert.

712/12: Positionen: Ist die GEMA am Ende? Oxmox hat Marek Lieberberg interviewt, der hat deutliche Worte! #Linktipp

Er sagt u.a.:

Die GEMA hat sich metastasenartig ausgebreitet und vor allem ihr Selbstversorgungssystem perfektioniert. So lebt man fröhlichen Herzens auf Kosten der eigentlichen Protagonisten der Musikszene, die im wahrsten Sinne des Wortes zwangsvereinnahmt werden. … So ist die GEMA ein Ministerium der Angst und in der Tat verbreitet ihre Politik in der Kreativwirtschaft Angst und Schrecken…. (Marek Lieberberg, im Gespräch mit Oxmox, Link unten)

Ohne dass wir uns die dezidierte Meinung von Marek Lieberberg über das System GEMA zu Eigen machen möchten, verweisen wir doch gern, sehr gern, auf die deutlich geäußerte Meinungsäußerung und verlinken deshalb zu Oxmox.

(EP)

693/12: Video: Die Berliner Band „stashbox“ performte im Knast Moabit, coole Mucke

Banner Personen

[iframe_youtube video=“RsChyvJa130″]
Stashbox aus Berlin im Knast Berlin-Moabit, nicht als Strafgefangene

The Band:
Alex ‚Stash‘ Staschus – Bass, Leadvocals
M. ‚Schmidty‘ Schmidt – Drums, Vocals
Vincent ‚Vince‘ Laboor – Guitar, Vocals

Genre: Coverband, Rock, Classic Rock, plugged / unplugged
Hometown: Berlin, Germany
Motto: STASHBOX – World Class Rock – the ultimate ABC of Rock – from AC/DC to ZZ Top.

Info:
STASHBOX präsentiert pro Buchstabe des Alphabets eine berühmte Band mit einem Song, der definitiv Rockgeschichte geschrieben hat. Das ergibt von A bis Z eine kräftige Mischung feinste Rockmusik, von zart bis hart, unverfälscht und handgemacht. Ein leidenschaftlicher Tribut an die besten Rockbands der Welt, live performed mit einem Feeling, das direkt unter die Haut geht und unglaublicher Power. STASHBOX ist pure Energie und macht richtig Spaß, authentischer kann Rockmusik kaum sein
(Quelle: das sagen sie über sich selbst auf ihrer Homepage, Link unten)

Ist schon bisschen her, aber nicht wenig berichtenswert. Ach was, schaut Euch das Video einfach an. Einen besonders herzlichen Gruß an zwei Mitwirkende, die ich persönlich sehr schätze: Lutz und Alex. Das Video versprüht eine tolle Ursprünglichkeit und einen „rough taste“, den Kenner zu schätzen wissen. Alle anderen beißen jetzt in Kissen.

Weiterlesen

674/12: News: Die Entscheidung Urteil vom 20. April 2012 · 310 O 461/10 Landgericht Hamburg (Youtube ./. GEMA) im Wortlaut

Youtube-Meldung zum Urheberrechtsanspruch

Youtube-Meldung zum Urheberrechtsanspruch

1. Die Beklagte wird verurteilt, es bei Meidung eines vom Gericht für jeden Fall der Zuwiderhandlung festzusetzenden Ordnungsgeldes und für den Fall, dass dieses nicht beigetrieben werden kann, einer Ordnungshaft oder einer Ordnungshaft bis zu sechs Monaten (Ordnungsgeld im Einzelfall höchstens € 250.000,00; Ordnungshaft insgesamt höchstens zwei Jahre), zu unterlassen, Dritten zu ermöglichen, die Musikwerke der Klägerin

auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland über den Dienst „Y“ öffentlich zugänglich zu machen.

(Auszug aus dem Urteil des Landgerichts, Link unten)

Ganz kurz: Der Wortlaut lässt sich hier nachlesen:

671/12: Linktipp: Morgen, am 21.04.2012 eröffnet der Laden von krassegitarren.de, erste Infos schon mal hier!

krassegitarren.de - © Michi Hartmann, 2012, via facebook

krassegitarren.de - © Michi Hartmann, 2012, via facebook

Eins ist klar, Freunde: Nach dem Rechtsstreit vor dem Hamburger Landgericht zwischen Youtube und der GEMA ist klar, dass wir Musiker wieder verstärkt an die Instrumente huschen können. Denn bald lohnt sich das wieder. Versprochen.

Sie sagen über sich selbst: „Gitarren gibt es viele. Werkstätten gibt es viele. Gitarrenbauer gibt es viele. Servicepoints gibt es viele. Fabrikinstrumente gibt es unglaublich viele. Werbesprüche gibt es viele. Manchmal könnte man denken, zu viele?“ Morgen ist nun Eröffnung, in der Zeit von 14:00 bis 19:00 Uhr. Wenn Du morgen nicht kannst, ruf doch mal dort an: Tel: +49 (0) 30 / 22 01 53 83. Wow!

Und ein paar weiterführende Links für Euch, verbunden mit der Empfehlung, ab morgen intensiver nach diesem Laden zu schauen, ganz großes Kino, oder? Viel Spaß. Und viel Erfolg den Ladenlampedusen, Umsatz, Geld, viele neue Projekte und „all lifetime awards“ of Music, Love & Peace.

653/12: Linktipp: Hilfe! ruft das Saxophon …zur Zukunft eines künftig staatlich geförderten Jazz! #ZEIT online

Sturzlangweilige, epigonale Jazzmusik gibt es besonders dort, wo die Musiker ihre musikalischen Konzepte als einen Spaziergang zum Kostümverleih inszenieren, heute Funkband, morgen Bebop-Combo und übermorgen Cocktailbar-Begleitung. Auch wenn Jazzmusiker meinen, um ein größeres Publikum zu erfreuen, müssten sie nur mal eben eine bessere Popmusik spielen, geht das in der Regel in die Hose: Dem Pop eine eigene Perspektive abringen, das können nur wenige. Ansonsten tragen solche Projekte einiges zum schlechten Ruf des Genres bei. (sagt Stefan Hentz in der Zeit online, Musik)

Und wenn es nicht so komisch wäre, könnte man den Artikel durchaus von vorne bis hinten durchlesen. Gut geschrieben. Auch wenn eingangs ich selbst als Zeitung hergehalten hatte, so werde ich mit diesem Link die ZEIT unsterblich machen! Sie wird damit sozusagen von fachkundiger Seite aus anerkannt als Kulturberichtsorgan. Nun widmet euch dem JAZZ zu, er riecht nur komisch, ist aber noch nicht tot, wie Frank Zappa schon zu berichten wusste.  Wer den Blues bevorzugt, geht heute Abend zu Mr. Lucky Peterson, nicht verwandt mit Oscar, übrigens…

(EP)

 

631/11: Lied des Tages: „Als ich fortging“ – performed von Equiartistin

► Im Proberaum, ♪♫♫ im Proberaum ♪♫♫♪, da hab ich die Musik verhaun #Spontaneinfall – Sie wohnt in „Strandkorb“, Deutschland, sagt ihr youtube-Profil über sie. Bisschen kalt dort momentan. Deswegen zeigt die Aufnahme sie zuhause. Beim Üben. Wie sie es tut, gefällt.

Proberaum, das ist überall, wo ich Musik zur Probe -nichtöffentlich- einübe. Mich an meinen Fingersätzen abmühe. Oder an Schenkelklopfern, Schuhplattlern und sonst welchen Übungen, stundenlanges Präkeln, Probieren und Positionieren. Einmal nur fehlerfrei. Die Equiartistin aus Irgendwo in Deutschland hat ihr Zimmer zum öffentlichen Proberaum umgerüstet.

Weiterlesen

621/11: Video: Dr. Lutz Fahrenkrog-Petersen stellt ein interessantes Projekt vor: berlinmusic.tv

Neu: Im Berliner Quasimodo wurde technisch aufgemotzt. Für jetzt steht fest: berlinmusic.tv präsentiert jeweils am Mittwochabend die Quasimodo Live Jam, über die wir hier ausführlich berichteten. In Einzelabsprache mit weiteren Künstlern, die anderen Tages auftreten, erwägt das Quasimodo, deren Auftritte ebenfalls über diesen Channel zu veröffentlichen. Ein mutiges Vorhaben, das uns nahebringen wird, dass Fernsehen für Couchpotatoes und Livemusik für Musikbegeisterte in persona Spaß macht. Eine Art Preview auf die Vorstellung, mal wieder auf ein Livekonzert zu gehen. Gute Idee.

Nun ja: Die Zeiten, in denen diese Website vornehmlich Hardrock- bzw. Heavy-Grunge-Metal-Bands präsentiert, nähern sich wohl dem Ende. Das wird der Website nicht schaden. Das Angebot einfach mal genauer ansehen.

 

(EP)

598/11: Lied des Tages: Robby Maria & The Silent Revolution „Ship To Shore“, die haben Charisma!

[iframe_youtube video=“SniKzQ_swao“]
Robby Maria & The Silent Revolution – Ship To Shore (via Youtube)

Ship to the shore, there´s a woman on board #Lyrics

Band : Robby Maria & The Silent Revolution
Song : Ship To Shore
Album : Break The Silence (October 2011)
words & music by Maria/Müller/Birkholz

Trenner.Mikrofon

Coole Band, gefällt sehr! Weiter so! Ist da ein bisschen, eine Prise von Jim Morrison drin? Großes Kino! Da kommt eine CD!  Sehr gespannt!

So ´nen Mist: Noch ne Band merken müssen! Ach, was tut man nicht alles für gute Musik…mein elefantöses Gedächtnis bemühen? Klar!

583/11: FotoPodcast: Das „Foto des Tages“ betrifft den alten Mythos des umhertourenden Rockmusikers

Rockband on tour! (Foto des Tages)

Rockband on tour! (Foto des Tages)

Das vorstehende Schild ist im Wesentlichen für richtige Rockgruppen gedruckt worden. Ob auch Jazz-, Gospel-, American Tabdance- oder sogar klassische Musikergruppen auf ähnliche Schilder zurückgreifen können, war bei Redaktionsschluss noch unbekannt. Wir bleiben dran: Sollten wir was Neues erfahren, erfahrt ihr es als erstes. Allerdings könnt ihr auch gern passende Beschriftungsvorschläge für ähnliche Schilder wie diese hier einreichen. Die besten könnten wir dann veröffentlichen. Möglicherweise derzeit noch eine echte Marktlücke.

Ihr wollt nicht in die steuerberatenden Berufe? Und dann am Freitagabend mal ein Bier trinken und das Rockmusik machen nennen? Ja, das ärgert euch! Lieber Rockstar werden? Alles klar. Allerdings: Den Rockstars heftet man gedanklich eine teutonische Art und Weise an den Bart, wonach sie sich in Hotelzimmern nicht immer gut benehmen sollen. Fragt doch mal Bill Kaulitz. Oder Mick Jagger, der es viel früher schlimm trieb.

Im Ernst: Diese Art Schild an der Hoteltür kann vieles richten. Eins gleich glasklar: Ohne einen schönen Bandbus nutzt die beste Absicht nichts, reich und berühmt zu werden. Der Bandbus muss ein Eyecatcher sein. Silly beispielsweise tourte „Ton in Ton“ in einem knallroten Tourbus. Sehr schön und passend zu „Alles rot“, der sagenhaften Wiedergeburt dieser tollen Band. Auch Olaf Maske hatte früher einen knackigen Bandbus, schaut:

Weiterlesen

580/11: Linktipp: Was machte Pascal von Wroblewsky am 02.08.11? Fehlte entschuldigt in Berlin!

Banner Personen

Pascal von Wroblewsky (Quelle: PvW, Archiv)

Pascal von Wroblewsky (Quelle: PvW, Archiv)

Pascal von Wroblewsky? Die ist gar nicht klein. Ich hab sie neulich singen hören. Da habe ich die Augen geschlossen und plötzlich wusste ich: Sie ist mindestens 5,70 m groß! Ich hab es gleich erkannt! #Musikalische Tagträume

Pascal von Wroblewsky ist eine Berliner Kosmopolitin. Fast eine Art Astronaut, oder -in diesem Fall- eine Kosmonautin. In Sachen JAZZ, man kann sie auch eine Reiterin nennen mit einem eigenen Steckenpferd, dem JAZZ. JAZZ ist nicht tot, stinkt nur ein bisschen, sagte Frank Zappa („Jazz is not dead, it just smells funny“). Womit wir schon eintauchen in die postsowjetische Fliegerei und der Globus quietscht und eiert. An Bord: Passagierin Pascal von Wroblewsky.

Weiterlesen

576/11: Lied des Tages: „I am alive“ – Roompilots – Sei dabei beim Voting auf starfm.de!

Es ist kein Geheimnis und obwohl ich jetzt grien: Crille spielt Klampfe im Soundgestalt-Team. Es macht schon mal „rippel“, „tschiep“ und „krawerppp!, die Gitarre des Herrn heißt Duesenberg!“ #Tommy Tulips Rüttelreime 

Im Grunde genommen gibt es die Roompilots aus Berlin schon länger als Aviation („Aviation is the design, development, production, operation, and use of aircraft, „especially heavier-than-air aircraft“. Aviation is derived from avis, the Latin word for bird.“ – aus wikipedia) und wer „Angst vorm Fliegen“ hat, weiß schon warum! Dass dieses gänzlich grundlos ist, ist allerdings inzwischen allgemein bekannt geworden. Denn die Roompilots wiegen schwerer als Luft, especially!

Denn nicht nur traten die Herren schon hier und da auf, wie z.B. auch im Tropical Island, aber auch auf diversen Open Airs. Aktuell geht es um eine weitere Wurst namens Harley Davidson. Wer diese Motorräder schätzt, weiß auch, was Nichtliebhaber über diese Mopeds „unken“. Die einen sagen, das sind so Bikes, mit denen Verbrecher, Rocker und tätowierte Spinner herumfahren. Die Anderen sagen, das sei nur was für gut verdienende Architekten, Rechtsanwälte und Steuerberater. Die übrigens selbst tätowiert sein können. Wer könne sich schließlich eine Harley Davidson leisten? Nun, damit sind wir beim Image und das soll sich ändern. Dabei könnt Ihr jetzt mithelfen.

Weiterlesen

566/11: Legenden: Nun ist es so weit: Schaurig schöne Fotos von Amy Winehouse #Linktipp

Apropos: Roy Black hat in der „Band Of Gypsies“ -beta release 2.0, nichts zu suchen, versprich mir das, Amy!  Zum Finalsatz dieses Artikels, allerdings vorweggenommen!

Wow, kaum ist Amy Winehouse „dahingeschieden“ und für immer von uns gegangen, treiben einem schaurig schöne Schwarz-Weiß-Fotos der Verblichenen, die gerade erst neulich geschossen wurden, die Tränen in die Augen. Wohlige Schauer laufen einem unweigerlich über den Rücken.

breaking news: Die Frage, ob Spiegel Online gut in Sachen Musik informiert ist, bleibt unbeantwortet. Angesichts einer Meldung, wonach die Ur-Besetzung von Black Sabbath derzeit ein neues Studioalbum aufnimmt, ist dieses zweitrangig und stört die Totenruhe der Verblichenen im „Berichtsfeld“. Denn dies Album würde, mit etwas Glück, zu Lebzeiten der Helden erscheinen! Man kann nur hoffen! (Die Meldung ist hier)

Wäre wohl nicht so gewesen, wenn Amy noch leben würde, oder?  Die Bilder sind wirklich schaurig …  – schaurig schön. Ach, Amy, grüß bitte Brian Jones und Jimi, wenn du mit ihnen über Eure Bandneugründung, die Band Of Gypsies, beta release 2.0, sprichst, und sag Ike ‚Nutbush‘ Turner, wenn er sich benimmt, Frauen nicht mehr schlägt, nur die Saiten, darf er mitmachen! Aber nur dann!

542/11: Trendbarometer: Geht der Streit GEMA vs. Youtube nach lauten Wortmeldungen in eine neue, entscheidende Runde?

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

Wir bedauern zutiefst, erneut über die GEMA in negativer Weise berichten zu müssen, bzw. weitere, etwas aufgefrischte Meinungen, Statements & Positionen herunterzubeten. Denn das ist eigentlich nicht das Kerninteresse dieser Website. Unser Kerninteresse besteht einzig und allein darin, der Berliner Musikszene mehr Geltung, Aufmerksamkeit und Erfolg zu ermöglichen. Durch die „Überbetonung des Juristischen“ stirbt Kultur ein Stück weit ab und wir fragen uns in erster Linie, was wir dürfen und was wir sicherheitshalber lassen? Es wäre doch positiv, wenn sich Websites wie diese schlicht und ergreifend nur und ausschließlich auf die Musik selbst, anstatt auf das Reden über deren Begleitumstände konzentrieren könnte. Die GEMA macht das leider unmöglich. #Meinung

Was sind wir eigentlich, wir „freiwilligen Berichterstatter“? Geschäftsführer ohne Auftrag? Na, jedenfalls ist die Berichterstattung über musikalische Zusammenhänge, wie sie die Berliner Musikszene nun einmal zu bieten hat, ein heißes Pflaster. Für „offene Worte“ werden wir ohnehin nicht belohnt, sondern sogar bestraft. Allerdings haben wir auch sehr frühzeitig darüber berichtet, wie die GEMA als Spiegelfechter von bestimmten Autoren in Deutschland versucht, deren Urheberrechte zu sichern. Das gelang nicht im Wege der Einstweiligen Verfügung. Am 11. September 2010 berichteten wir darüber hier.

Weiterlesen

537/11: Lied des Tages: Blue Sway von Paul McCartney

[iframe_youtube video=“cFRHgk6niIc“]
Blue Sway | Paul McCartney (via Youtube)  

Ich gebe zu, bei diesem Herrn bin ich nicht ganz unparteiisch. Ich liebe den Mann und sein Lebenswerk. Und deshalb greife ich es gern auf und promote es weiter, ohne jeden Gewissensbiss. „Blue Sway“ ist ungefähr 20 Jahre alt. wurde aber erst im Juni 2011 so richtig bekannt. Der Film heisst: „A Deeper Shade of Blue“. Die Website zu dem Film ist angehängt. Einen Song gibt es noch: Da geht mir das Herz auf.

Weiterlesen

536/11: Linktipp: Zum heutigen Geburtstag von Les Paul berichtet H.P. Daniels im TAGESSPIEGEL

H.P. Daniels (Foto/Quelle: H.P. Daniels, myspace)

H.P. Daniels (Foto/Quelle: H.P. Daniels, myspace)

 Banner FotoCreditsCurt Nolte mit Dank

Die Gitarrenfirma Gibson, der er seine Entdeckung 1946 anbot, wollte so eine komischen „Besenstiel mit Tonabnehmern“ zunächst nicht bauen. Doch als der Radiotechniker Leo Fender 1951 mit der Fender Broadcaster (später umbenannt zu Telecaster) auch eine Massivholz-Gitarre auf den Markt brachte, entschied sich Gibson, das Modell „Les Paul“ serienmäßig zu produzieren. (H.P. Daniels zum Geburtstag von Les Paul im Tagesspiegel, Link unten)

Um sich im Popolymp der schreibenden Zunft einzuschreiben, bedarf es der Themen-Berichterstattung mit einem Quantum Zeitlosigkeit, also Themen, die über den Tag hinaus Bedeutung erlangen bzw. behalten. Heute hat der Gitarrist und Tüftler Les Paul seinen Geburtstag zu feiern, da oben im Himmel. Google war das einen doodle wert. Und H.P. Daniels schreibt im Tagesspiegel eine kurze Geschichte über das Leben dieses Herrn. Auch aus eigener Erfahrung: Als Anfang der Achtziger Daniels die Band „Escalatorz“ anführte, da begleitete ihn sein 2008 verstorbener Gitarrist Andreas Römer auf einer LES PAUL. Wie immer, wenn Daniels was schreibt, ist es lesenswert und wird daher gern empfohlen.

530/11: Linktipp: Klaus Voormann im Interview über seine Hamburger Zeit und die Position „Bassist“

Voormann: „Was die Wurzeln der Beatles angeht, wäre ich in gewisser Hinsicht besser gewesen als Paul.“ (im Interview, Link unten)

Weil Hamburg früher sozusagen Entenschwanzhausen hieß, lesen wir im Interview mit Klaus Voormann vom „verkannten Genie“ am viersaitigen Elektrobass und von Mutmaßungen, wer in dieser Band namens Beatles die bessere Wahl gewesen wäre. Das ist auf jeden Fall ein leicht aufzuklärendes Gerücht: denn mitnichten war Paul McCartney nur Bassist. Er war und ist auch heute noch einer der erfolgreichsten Songschreiber aller Zeiten. Was Klaus Voormann nun wirklich nicht von sich sagen kann, auch wenn er als Bassist (Beispiel: Carly Simon, You´re so vain) mal ein Bassintro aufgenommen hat, dessen man sich als „den Wiedererkennungswert“ des Stücks günstig beeinflussend erinnert. Mehr aber auch nicht. Paul McCartney aber ….

Klaus Voormann hat Zeit seines Lebens viel geleistet und konnte sich später viel leisten, weil er am Starrummel über die Beatles kräftig mitverdiente. Seine späte Lebensleistung besteht aktuell neben vielem Früherem, dass er als Musiker, Produzent und Künstler geleistet hat, im Ausweiden der eigenen Erinnerungen. So weit, so gut. Das angehängte Interview ist lesenswert. Und auch entlarvend: Dass Voormann als Bassist die „bässere Wahl“ gewesen wäre, kann -wer vernünftig nachdenkt- nur verneinen, nein, regelrecht ablehnen. Paul McCartney sagte mal über Klaus Voormann: „Er ist ein Arschloch, und ein Freund.“ Das konnten wir nicht überprüfen. Trotzalledem: lesenswert.