1599/17: Video: Wege zum Glück sind selten kürzer als 5 Minuten… – Alexander Hoetzingers mondo Undo Orchestra

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Alexander Hoetzinger´s mondo Undo Orchestra live at the 50th Beate Heymann Fashion Show

The Liverecording of Alexander Hoetzinger´s mondo Undo Orchestra at the 50th Beate Heymann Fashion Show in Berlin, Germany on July, 4th, 2017. This had never been done before and though it was quite a challenge to write and orchestrate all the music in only 3 weeks and to place the orchestra along the catwalk, it turned out pretty marvellous and was a huge success. I want to thank all my wonderful musicians and Peter Hofmann of Beate Heymann Streetcouture for this crazy idea and his faith in me.

Am Anfang erinnern wir uns an „Time“ aus dem Album „The Dark Side Of The Moon“ von Pink Floyd. Kurz. Denn wir erfahren etwas, das noch weit darüber hinausgeht: Wie Kasachen auf Steppenritten, ungarische Viola und mit Schlagzeugsequenzen, für die Tama Octobans eingesetzt werden müssen. – Zwischendrin drückt Hoetzinger immer wieder auf „Undo“, mit seinem gleichnamigen Orchestra, das so herrlich vielschichtig die Töne kalibriert. Und dann alle so „Hej!“

Am Ende haben wir 23 Minuten in positiven Überraschungen Stück für Stück nacheinander gebadet und, überschwänglich gesagt, zwischendrin nicht abschalten können. Spannung. Dramaturgie und letztlich eine großartige Ute Freudenberg mit einem Belcanto, das sich gewaschen hat. Wenn Ute Freudenberg anfängt, den Moment zu zelebrieren, sind wir wieder bei „The Great Gig At The Sky“ von PF, wie oben bereits kurz angerissen. Zwischendrin sehen wir Herrn Meier und Skip Reinhardt, alles alte Bekannte, die auf dieser Website immer wieder Gegenstand von Berichterstattung wurden. Der Berliner Schlagzeuger, Komponist und Studiosus Alexander Hoetzinger hat diese musikalische Vernissage gegeben. Die uns auch an große Filmmusiken erinnert.

Nur der Lagerfeld hat gefehlt, der meint, wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

Das heutige Lied des Tages auf blackbirds.tv ist in Wirklichkeit eine fein inszenierte Modeschau mit allem, was Rang und Namen hat. Wir sind tief beeeindruckt: Das Lied des Tages auf blackbirds.tv ist ein 23 Minuten umfassendes Gesamtkunstwerk mit sinnlichem Erleben mit Augen, Ohren und einem Schmollmund. Under my thumb: Wir sind verliebt. Großartiger. Bitte mehr davon.

1598/17: Video: Für immer jung. – Jimmy Gee hat an seiner Unsterblichkeit gearbeitet. #Tageslied

String get Wings - Gitarre


Jimmy Gee -Forever Young (Alphaville Cover)

Am 13.09.2017 veröffentlicht: Forever Young: written by Alphaville Jimmy Gee all vocals, guitars, keys, bass and drums. Produced and mixed by Jimmy Gee Pic by André Artfiction Gehrmann

Bushido und Karel Gott haben den Song auch schon gecovert. Und einige andere.

Der Song ist ja auch unsterblich geworden. Was Alphaville in den frühen Achtzigern in Sachen Weltpopmusik so produziert haben, lässt sich auch heute noch wunderbar anhören. Im Lunapark in Berlin entstanden Welthits, die Jahrzehnte weiter gespielt werden. Das ist ja irgendwie auch ein großes Rätsel: Menschen haben so Schaffensphasen, da gelingt ihnen einfach alles. Sie werden groß und bedeutend. Und irgendwann hört man nicht mehr viel von ihnen. Obwohl beispielsweise, was heute noch als Alphaville auftritt, durchaus noch größere Gigs macht, z.B. in Russland.

Jimmy Gee hat sich den Song mal durch die Brille von schwerem Heart-Rock (Schreibfehler absichtlich) vorgenommen. Und es knödelt auch wundernschön.

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

Über Jimmy Gee könnt Ihr mehr auf dieser Website erfahren mit dem Suchen-Fenster.

 

Weiterführend

1597/17: Video: ‚Let The Good Times Flow‘ – performed by B3 aus Berlin #Tageslied

Solitude - A Song of #B3

(aufs Bild klicken)


B3 – Let The Good Times Flow (Official Music Video)

New album „Get Up! Live at the A-Trane“ coming soon! http://www.facebook.com/B3Berlin http://www.b3-berlin.com b3 is: Andreas Hommelsheim (Hammond B3, keys) Ron Spielman (voc, g) Chris Krauss (b) Lutz Halfter (dr) Film by GoodBY Production http://www.facebook.com/goodbyproduction © 2017 Blackbird Music http://www.blackbird-music.de

Kennst Du Alice Weidel? – Nicht wirklich. Nur flüchtig. – Ganz anders Solitude: Die blieb hängen.

Dass man auf YouTube ein Video anwirft und automatisch ein nächstes präsentiert bekommt, ist Sache keiner Zufälligkeit. Das Leben kann schön sein. Und überraschend. Dass ich das Video hier eins drüber anwarf, hatte guten Grund: es heißt „Let The Good Times Flow“. Gerade wollte ich Beschwerde führen und sagen, es muss „roll“ heißen. Da übersprang das Video mit Übersprung, eine Übersprungshandlung: Steppenwolf – Born To Be Wild (1969). Das ist Arsch auf Eimer. Kein Zufall.

So wenig es Zufall ist, dass jetzt von dieser blonden AfD-Zicke hässlichste Emails aus dem Jahre 2013 ans Tageslicht kommen, wie die Welt unter Berufung auf eine eidesstattliche Versicherung über die Echtheit des Pamphlets berichtet. Das Netz ist in Aufruhr. Ja, wir brauchen sie ganz ganz dringend, diese guten Zeiten. Alles fließt. Panta Rhei.

Eins ist sicher: In Kürze wird es eine neue Platte von B3 aus Berlin geben, die man in Erinnerung an Ten Years After „Recorded live“ nennen könnte. Wir haben Steppenwolf gehört, sind geschüttelt. Die Platte von B3 kommt. Wir sind gerührt.

Diese Bundestagswahl muss uns veranlassen, wählen zu gehen. Jeder Nichtwähler ist ein Gewinn für diese Alternative, die keine darstellt. Nolens volens: Leser können wir uns nicht aussuchen, aber das AfD-Wähler diese Seite meiden sollten, ist kein Geheimnis. Hier soll gelten: Let the good times flow – heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv

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1595/17: Nachruf: Holger Czukay (* 24. März 1938 als Holger Schüring in Danzig; † vor oder am 5. September 2017 in Weilerswist)


Can(band) – Documentary

The full documentary for the band Can ,( 1h 27′ 07“) Compiled by Rudi Dolezl & Hannes Rossacher Produced by DoRo Production , Vienna , Austria

Holger Czukay (* 24. März 1938 als Holger Schüring in Danzig; † vor oder am 5. September 2017 in Weilerswist) war ein deutscher Bassist, der als Bandmitglied von Can auch international bekannt wurde.

Aus Anlass des Todes dieses deutschen Ausnahmemusikers zeigen wir die obige Dokumentation, ihm zu Ehren.

Mach’s gut, Holger! Du wirst fehlen.

1594/17: Video: „Africa“ – Toto (Lied des Tages, Tageslied)


Toto – Africa

Wer weiß schon, was es für einen Klick auf ein Video gibt? Toto weiß es vielleicht. Das Video ist heute 222.518.566 mal angeklickt worden. Damit lässt sich schon Geld verdienen. Toto, diese modernen Stars des Internet, nur wenige Videos werden so oft angeklickt. Dabei ist das Thema Afrika evident: Gerade erst gestern im Tatort aus Österreich, Ebola aus Rache und das Flüchtlingsthema, einigermaßen griffig aufbereitet. Wenn auch der Österreicher immer oa weng stolpert. So vong der Handlung her. Insgesamt aber gut.

Überhaupt gibt es nichts, was es nicht gibt: Der Drummer Jeff Porcaro spielt in diesem Video ein ethnisch korrekt aussehendes Schlagzeug. Um so mehr stolperte ich bei meinem FB-Freund und Instagram-Bildpartner Jerry Marrotta (Schlagzeuger, USA, u.a. früher Peter Gabriel, aber noch und nöcher weitere Segen seinerseits) über seine Freundschaft mit einem deutschen Schlagersänger (Sic!) und ein ebenfalls afrikanisches Schlagzeug namens Taos Drums. Was für ein Gefühlschaos.

Und das Lied Africa ist das Lied meiner Lieder in Bezug auf eine inzwischen -seit heute- 20 Jahre andauernde, glückliche Ehe.

Na, was will ich mehr. Deswegen heute, Freunde, das Lied des Tages auf blackbirds.tv

Die Musik ist absolut zeitlos und daher nicht trendy, rückwärts vom Smartphone zum Handy, Ihr Dandies: Wer’s noch nicht kennt, ruhig bis zu Ende angucken.

1593/17: Video: The Whispering Sea – Nothing Good Can Come On This


The Whispering Sea – Nothing Good Can Come Of This

Veröffentlicht am 03.03.2017: live @ Zosch/Berlin

Lyrics:
Nothing Good Can Come Of This
It’s twenty past the witching hour
approaching near – the peak of power
the alcohol has taken hold
I’m ready to relinquish ‘self-control’
but beyond a cynical stab at bliss
nothing good can come of this
a life without consequence
is doomed to insignificance
the pressure of the flesh is mine
but I close my eyes to the warning signs
I do not care enough to resist
and nothing good can come of this
even the devil on my shoulder
looks outraged at the way I hold her
I’m lying here thinking of myself
to the detriment of my mental health
I betray myself within a kiss
nothing good can come of this
oh, nothing good can come of this
I won’t remember what I’ve said
much less what she replied, instead
it’s just one more deleted scene
in the wasteland of my memory
the pleasure’s gone but I persist
and nothing good can come of this
NOTHING GOOD can come of this
another name I shall forget
another face I will avoid
another taste of cold regret
another day I have casually destroyed
another number on my list
but nothing good can come
nothing good can come
of THIS…

Dass es nicht zutrifft, dass nichts Gutes daraus erwachsen kann, sieht man hier in einem kurzen Videobeweis von The Whispering Sea.

Dass nämlich Gutes erwachsen kann aus dem Dunkeln der Gruft.

Sehr schöner Song, sehr atmosphärisch, sehr schön dicht gewoben und eine Wohltat für die geschundene, gestresste Seele.

So schön tief gesungen. Das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

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1591/17: Video: „Say Goodbye“ – Jimmy Gee #Tageslied – Ein elegischer Rundflug übers Gitarrenbrett


Jimmy Gee – Say goodbye (Live)

Veröffentlicht am 24.07.2017
Jimmy Gee – Say Goodbye Live in Kühlungsborn 2017 Konzertgarten West.
Jimmy Gee: Guitar, Eda Schilling: Keys, Oliver Busch: Bass, Leo Sieg: Drums. Sound and cut by Michael Grawe. Cam by Doreen Kaleita.

Nein, die Liste der Filme im Kopfkino ist tatsächlich ziemlich groß, wenn man sich „Say Goodbye“ von Jimmy Gee ansieht bzw. anhört. Im Grunde führt der Titel des Songs auf eine ganz neue, allerdings naheliegende Spur: Say Good Buy! Guten Einkauf, beim nächsten Tonträger bestellen. Link ist unten subversiv eingefügt.

Erst einmal ist da ein Vergleich mit Pink Floyd und Wish You Where Here, genauer Shine On You Crazy Diamond. Diamonds are forever: Aber dann ist dieser Eindruck nach dem Intro auch eher wieder weg und ins Spiel kommen Joe Satriani oder Steve Vai, beispielsweise „In The Name Of God“. Und so muss Gitarre: Du musst heulen können, so schön müssen die Töne sein. Wie auf eines Messers Schneide, dann wieder vom Sustain getragen, und ein paar Tirilis und Jödideldös, um dann arpeggienhaft vom Himmel zu fallen, hinein ins Vergnügen. So ein Stück braucht große Gefühle.

Nein, keine Frage: Das Stück ist wirklich gelungen. Und deswegen heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv

Ja, es heißt ja immer: Support Your local dealer. Wir hingegen möchten an dieser Stelle rufen: Support Your local act! Viel Spaß.

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1589/17: Video: „Tubular Bells“ – Live at the BBC 1973 (high quality/remastered)


Mike Oldfield ‚Tubular Bells‘ Live at the BBC 1973 (high quality / remastered)

Lovingly remastered live studio performance of Tubular Bells Part 1 for BBC TV ‚2nd House‘, filmed on 30 November 1973, originally broadcast on BBC2 on 1 December, with a cast including Oldfield, his brother Terry (flute), Fred Frith (and other members of Henry Cow), Steve Hillage, Pierre Moerlen, Tom Newman, Mike Ratledge, Mick Taylor, Karl Jenkins and others. It includes a new part for oboe.

Video remastered in to HD.
Audio remastered and restored with some subtle stereo widening.
All remastering done by Peter Nicholls.

Tubular Bells Live Performance on BBC TV
„BBC TV 2nd House Performance“: live-in-the-studio performance for the BBC, filmed on 30 November 1973, originally broadcast on BBC2 on 1 December, with a cast including Oldfield, his brother Terry (flute), Fred Frith (and other members of Henry Cow), Steve Hillage, Pierre Moerlen, Tom Newman, Mike Ratledge, Mick Taylor, Karl Jenkins and others. It includes a new part for oboe.

This has been released on the Elements DVD and is on the 2009 reissue of Tubular Bells

Music copyright Mike Oldfield.
Video copyright BBC.
This production by Peter Nicholls 2016

Dieses Video widmen wir den Streitparteien USA und Nordkorea und erbitten eine helle, menschliche und deeskalierende Behandlung des aktuellen Konflikts.

Sending good Karma.

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1588/17: Video: Es gibt ein neues „Making Of“-Video von „Things come different“ von #Jilski, Berlin

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


jilski – making of „things come different“

This is Ground Control to Major Tom
You’ve really made the grade
And the papers want to know whose shirts you wear
Now it’s time to leave the capsule if you dare
„This is Major Tom to Ground Control
I’m stepping through the door
And I’m floating in a most peculiar way
And the stars look very different today

Als David Bowie Space Oddity aufnahm, wusste er noch nicht, dass seine Betrachtung der Sterne 1969 im Jahre 2017 vollkommen verändert wahrgenommen werden würde. Die Sterne sahen ganz anders aus, bemerkte Bowie. Der Berliner Jilski hingegen spricht davon, dass die Dinge einfach insgesamt ganz anders kommen. Anders als erwartet. Was jeder erwartet, las ich heute Morgen in der Cubase-Nutzergruppe Deutschland. Dort behauptete jemand und ich staunte: „Mache von Pop, bis Dance, House, HipHop für Geld eigentlich alles. Naja so 150 bis 250 Spuren sind bei mir an der Tagesordnung.“ – Womit wir bei der vollkommenen Beliebigkeit sind, die das Gegenteil vom dringend Erforderlichen darstellt in der Musik. Lärm, Spurenkrieg und lauter kleinste, Geräusch machende Signale, ein zu hohes, insgesamt zu levelhaftes Grundrauschen. Wer will seine Ohren in diesem Krieg der Signale noch erholen, freimachen, Gehörgänge freilegen und offenporig flennen für den Erhalt guter Musik?

Spur um Spur, am Ende gedankenlos vergeudet? Ja, man kann sich das fragen. Sgt. Pepper wurde auf einer Acht-Spur-Maschine aufgenommen. Hierhin kehrt Jilski zurück, indem er das zu Computerhafte über Bord wirft und back to the roots kehrt: Things come different. Man hört es der Musik an, es fehlt diese übergestülpte hektische Betriebsamkeit, dieses auf Teufel komm raus noch ergänzte, verfüllte, verdichtete Soundchaos. Klarheit, Luftigkeit, Transparenz, ganz wunderbar. Dass Jilski nun ein Making Of-Video nachschiebt, haben wir hier gern berichtet.

Denn wir wünschen uns insgeheim Musik wie diese. Eben gerade nicht 150 X 250 Spuren, weil der mäandernde Digitalismus diese Möglichkeiten eröffnet. Es war im Musikschaffen schon immer äußerst ratsam, nach einer Weile des Ideensammelns zurückzukehren zum Wesentlichen. Mark Eins hat es heute Morgen auf Facebook gepostet und das kann ich unterschreiben: Interessante Selbstgespräche setzen einen interessanten Partner voraus.“ Der muss klug genug sein zu wissen, was man tut. Aber auch, was man besser lässt.

Weiterführend

1587/17: Video: Im Hyde Park war die Hölle los


LONDON, ENGLAND Green Day Crowd Singing Bohemian Rhapsody – Hyde Park July 1st, 2017

Veröffentlicht am 03.07.2017
Green Day HUGE sold out punk show 65,000+ in LONDON with rancid ,thehives ,thestranglers ,thedamned ,thelivingend ,theorwells ,stifflittlefingers ,bash&pop ,jessemalin ,beachslang ,swmrs ,sunflowerbean ,publicacesstv ,heycharlie ,cultureabuse ,tigress

Ohne Worte.

1585/17: Video: Wer den Beatles das Kiffen schmackhaft machte…

 

Beatles ani (gif)


Ringo Starr: Bob Dylan Turned The Beatles On To Pot – CONAN on TBS

beantwortet

Ringo Starr. Kurzweiliges, kurzes Snippet.

Viel Spaß.

Weiterführend

1583/17: Video: Die negative Rolle der Beatmusik #HIStory


Erich Honecker zur Beatmusik in der DDR

Über eine lange Zeit hat DT-64 in seinem Musikprogramm einseitig die Beatmusik propagiert. Hinzu kam, dass es im Zentralorgan der Freien Deutschen Jugend eine fehlerhafte Beurteilung der Beatmusik gab. Sie wurde als musikalischer Ausdruck des Zeitalters der technischen Revolution entdeckt. Dabei wurde übersehen, dass der Gegner diese Art Musik ausnutzt um durch Übersteigerung der Beatrhythmen, Jugendliche zu Exzessen aufzuputschen. Der schädliche Einfluss solcher Musik auf das Denken und Handeln von Jugendlichen, wurde grob unterschätzt. Niemand in unserem Staate hat etwas gegen eine gepflegte Beatmusik. Sie kann jedoch nicht als die alleinige und hauptsächliche Form der Tanzmusik betrachtet werden.

Mit klarem aufklärerischen Fokus berichtet diese Website weiterhin unbeugsam über wichtige Entwicklungen in der Populärmusik. Aber auch zu geschichtlich bedeutsamen Gesichtspunkten derselben: Soweit zur Geschichte der vormalige Genosse Erich H. (Saarland, Dachdeckergeselle) dies hier ausgeführt hat, sollten wir es in Erinnerung behalten. Denn: Gesagt ist gesagt.

Ich mag sie immer noch ganz gern: Diese Musik des Yeah, Yeah, Yeah

Weiterführend

* Walter Ulbricht und die Musik des Yeah Yeah Yeah

1581/17: Video: ℨωᾰℵℨ!ḉℏ15 – !ՊՊḙԻ ℵ✺ḉℏ ᖱᾰ – Es ist so, wie es ist. Doch sie sind immer noch da….


ℨωᾰℵℨ!ḉℏ15 – !ՊՊḙԻ ℵ✺ḉℏ ᖱᾰ

Bernward Büker (Gesang)
Jürgen Bailey (g)
Jürgen Dehmel (b)
Michael Joch (dr)
Thomas Pflanz (Mundhaar-Monika)

Hilfe! Doch was ist das?

Unternehmen Kuhzunft: Damit Sie auch morgen noch kraftvoll Rock’n Roll hören können.

Wir sehen das Projekt 2015. Laut, ungestüm, drängend.

Wir werden noch mehr hören. Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

1579/17: Video: Puhdys – Das letzte Konzert


Puhdys – Das letzte Konzert

Playlist

01. Was bleibt 02. An den Ufern der Nacht 03. Unser Schiff 04. Geh zu ihr 05. Melanie 06. Kühle Lady 07. Wenn Träume sterben 08. Die Welt ist ein Wunder 09. Ich will nicht vergessen 10. Wilder Frieden 11. Abenteuer 12. Es war schön 13. Hiroshima 14. All diese Jahre 15. Wirst Du für mich da sein 16. Vorstellung Bandmitglieder 17. Bis ans Ende der Welt 18. Drumsolo Klaus Scharfschwerdt 19. Rescue Me – gemeinsam mit Bell, Book & Candle 20. Rockerrente – gemeinsam mit Bell, Book & Candle 21. Boote der Jugend 22. Mein zweites Leben 23. Vorstellung Bandmitglieder 24. Sternenstunden 25. Vorstellung Bandmitglieder 26. Ich bin der liebe Gott 27. Wenn ein Mensch lebt 28. Lebenszeit 29. Alt wie ein Baum 30. Was bleibt 31. Hey, wir woll’n die Eisbärn seh’n 32. Eine Frage der Ansicht 33. Das Buch

In diesem Film sieht man vor allem nochmal eins: Viele, viele unglaublich glückliche Menschen, die auf einer Zeitreise mit den Puhdys deren Abschied feiern. Ganz großes Stadion. Ganz große Station: Letzte Station, Abschied nehmen, feiern, weinen, lachen, glücklich sein. Es gebietet nicht nur der Anstand, an den Abschied der Puhdys zu erinnern. Diese Band gab vielen Menschen einen großen Halt und Identität.

Obwohl beispielsweise Maschine nicht wirklich Abschied nimmt. Das Projekt Maschine ist eins aus Fleisch + Blut: U.a. mit Uwe Hassbecker an der Gitarre und Felix Lehrmann an den Drums wächst zusammen was zusammen gehört: Mehrgenerationenhaushalt, Mehrgenerationenmusik, weiterhin auf hohem songschreiberischen Level, das schon die unzähligen Hymnen zum Mitsingen und Mitgröhlen der Puhdys ins sich trug. Es waren früher nicht wenige Menschen, sondern viele, die auf eigenen Gitarren versuchten, Songs der Puhdys nachzustellen. Im Westen wie im Osten hatte die Band eine breite Fanbase.

Wenn ein Mensch lebt, dann ganz und gar. Die Puhdys waren die professionellsten Vertreter DDR-eigener Rockmusik, sie drückten dem ganzen Land ihren Stilstempel auf, der sicherlich als Melange aus Uriah Heep, Deep Purple und etwas ganz eigenem am besten beschrieben werden kann und sich über die Jahre mehrmals veränderte und weiterentwickelte. Westreisen mit Sendungsauftrag, haben Gehässige sie nach der Wende als Stasi-Produkt verleumdet, Lügenfresse, Lügenfresse. Ganz ehrbare Musiker waren und sind sie. Ich habe sie mehrfach (im Westen) erlebt.

Bimbo (steht für „Bin im Moment bassmäßig orientiert“), Quaster, Maschine, Klaus und Eingehängt, Meyer: Großartige Musiker, vielschichtige Persönlichkeiten, tiefe Texte mit wunderbaren Metaphern und Bildern, die jedem eine Art persönliche Deutungshoheit ermöglichten und das war doch wirklich auch wichtig damals, Freunde, wie kann man nur so vergesslich sein. Wer die Rose ehrt, ehrt auch die Puhdys. Wer lebt schon vom Moos allein. Wenn Du ihn noch hoch kriegst: Lass Deinen Drachen noch einmal steigen!

Und verneigt sich vor ihrem Lebenswerk. Wir verneigen uns tief und mit großem Respekt: Danke, Puhdys, dass es Euch gab.

Weiterführend

1578/17: Video: „Keine Angst“ – Casper feat. Drangsal – Tourdaten, Tänzerinnen im Saal, Todesvermutungen und ein Lied des Tages

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Casper – Keine Angst feat. Drangsal (official video)

Veröffentlicht am 14.07.2017
Lang lebe der Tod I 1.09.2017
Hier vorbestellen: http://casperxo.com/langlebedertod/
Hier Keine Angst feat. Drangsal streamen und downloaden: https://casper.lnk.to/KeineAngst

Regie: Carlo Oppermann & Christian Alsan
DOP: Kaspar Hornikel
Producer: Christina Walther
Aufnahmeleitung: Anna Kloeble
PA: Dominik Galizia
1st AC: Tom Zylla
2nd AC/ DIT: Selina Schrader
MoVi Operator/ Grip: Bernhard Russow
Grip Assistenz: Sören Witzel
Oberbeleuchter: Amnon Schmuckler
Beleuchter: Jonathan Beneteau
Beleuchter: Michael Schmitz
Beleuchter: Antonio Schnug Venegas
Art Director: Anne Zentgraf
Art Department: Tatjana Kosanke & Ani Catak
Make Up: Juliane Polak
Make Up Assistenz: Julia Heppner
Styling: Stefanie Fuge
SFX: Björn Friese
Choreograph: Oliver Braun
Runner/ Fahrer/ Playbackoperator: Sven Pfizenmeier
Runner/ Faher: Tom Tholl
Editor: Christian Alsan
VFX: MovieBrats Studios (http://www.moviebratsstudios.com), Benger.tv (http://www.benger.tv)
Grading: Mike Bothe
Sounddesign: Patrick Zahn
Catering: Setcats/ Birgit Rischewski
Cast: Asuka Julia Riedel, Luiza Weiß, Rubini Zöllner, Madeleine Brinkmeier, Tim Neff, Oliver Keder, Jakob D’Aprille, Jamela Beyala,Kenneth Lekko, Paulina Lösch, Sonja Poths,Jelka Bandome, Basil Hylton

LANG LEBE DER TOD TOUR
Tickets unter: https://krasserstoff.com/tour/157322/…
und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

31.10.17 Münster, Halle Münsterland
02.11.17 Luxemburg (LU), Rockhal
03.11.17 Zürich (CH), Samsung Hall
04.11.17 Stuttgart, Schleyerhalle
08.11.17 Hamburg, Sporthalle
10.11.17 Dortmund, Westfalenhalle
14.11.17 Wien (A), Stadthalle
17.11.17 München, Zenith
18.11.17 Frankfurt am Main, Festhalle
21.11.17 Leipzig, Arena
22.11.17 Bremen, ÖVB Arena
24.11.17 Berlin, Max-Schmeling-Halle
25.11.17 Hannover, Swiss Life Hall
09.03.18 Würzburg, S. Oliver Arena
10.03.18 Erfurt, Messehalle

Mehr von Casper:
Homepage: http://www.casperxo.com/
Facebook: https://www.facebook.com/casperxo
Twitter: https://twitter.com/CASPERxOFFICIAL
Instagram: https://instagram.com/xocasperxo/

Krasser Stoff. Cooler Beat. Das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

Und eine sehr, sehr coole Tänzerin, die becirct, uns gefangen nimmt.

Lang lebe der Plot.

Was denkt Ihr?

1577/17: Video: Gentleman – MTV Unplugged

 


Gentleman MTV Unplugged Full

Im Grunde genommen würde ich meine Entdeckung lieber Gentle Giant nennen. Aber das ist schon anderweitig besetzt.

Ich habe mir eine Folge Sing meinen Song angesehen. Alle haben mich genervt. Schau dir das mal an. Ich bin kein Reiter und habe von Pferden keine Ahnung, aber ich tat wie b fohlen. Da wiehert das Canasta und die Szene fallen einem aus dem Gesicht.

Besonders dieser Herr namens Otto aus Köln fiel mir Ungläubigen unglaublich aus dem staunenden Gesicht. Ich begann mich zu interessieren, von dem ich vorher nie gehört hatte. Ich habe wirklich große Ohren, bin seit den Siebziger Jahren Otto-Fan. Dass gegen Ende des gezeigten MTV-Unplugged Konzerts ein Sohn von Gott aus der BMW-Zentrale in Kingston auf der Bühne zusätzlich erscheint, hat was. Bass erstaunt zu sein verdient im Reggae keine Besonderheit. Der Drops ist gelutscht: Campino singt als Dritter mit, beim „Redemption Song“ – Ich liebe Bob Marley wirklich, habe ihn in der Berliner Waldbühne 1980 noch himself gesehen. Bevor er zu Jah ritt, im Miami verstarb, brachte er die letzten Wochen umme Ecke meiner Großeltern (Bad Wiessee, Tegernsee) zu.

Die BMW-Zentrale in Kingston von Bob Marley & the Wailers ist hier angesprochen. Der hingeschiedene Bundeskohl hat blühende Landschaften versprochen: Die deutsche Reggae-Musikerbase steht dem Vernehmen nach in Leipzig. Mein lieber Herr Gentleman: Ich bin tief beeindruckt. Dankbar bin ich. Sehr dankbar. Ein Fan mehr.

Als Gentleman im Geiste verlinke ich weiterführend…

Weiterführend

1576/17: Video: Kommt mal klar, Freunde. Es steht eine Eißzeit unmittelbar bevor. Sie ist Unplugged. #Tageslied


eißzeit – Komm mal klar (Live-Akustik Session)

Wahrscheinlich war es nur Zufall. Es geschah in einem Internet. Jürgen wünscht uns Mitgliedern in einer facebook-Gruppe eine gute Nacht und wie das im Internet so ist: Links-Extremismus. Jürgen wünscht uns gute Nacht und postet ein Video aus einer Akustik-Aufnahmeserie mehrerer Videos der Berliner Band Eißzeit. Brrr…..es wird einem warm ums Herz.

Jeder sagt irgendwas und fügt zum Beweis noch einen Link hinzu. Wie ich das hasse. Ein Link beweist nichts. Eher so eine Art Possesivpronomen: Ich habe, ich kann bzw. ich besitze es. Bzw. eine Obsession: Könnte ein Link von der Richtigkeit der Welt Kunde tun? Wohl kaum. Ein Eindruck lässt sich gewinnen.

Hier kommt ein bezauberndes Wesen namens Elise Eißmann ins Spiel. Leise, bedächtig, mit einem Schlagzeuger, dem die Hänge-Tomtoms fehlen, der mit Brushes (Jazzbesen) auf seine Snare klatscht. Einem Bassisten, der seine Arbeit eher so Kontra auffasst, einem akustischen Pianisten. Jetzt haut der Schlagzeuger hart auf den Rand, mit aufgelegtem Stock, der wie ein „Cumshot“ ist, aber Rimshot heißt. Contenance! Thema: Es ist Eißzeit. Das Lied des Tages ist nicht unbedingt stiltypisch diese Band, sondern was wir von MTV als „unplugged“ kennen, die bezähmbare und daher sehr gut erträgliche Leise-Leise-Version einer Band, die auch richtig abkrachen kann, wie ein Rechercheüberblick über mehrere andere Machwerke zeigt, die öffentlich anklickbar sind.

Hier jetzt im Fokus: Coole, herrlich unaufgeregte, leichtgängige Akustikmucke. Heute Morgen schrieb ich dem Wiesbadener Künstler Valenteano eine kurze Nachricht: „Es ist schön zu hören, wenn Menschen mit Konzentration und Verve daran arbeiten, den Lärm der Welt leiser zu machen und gedanklich zu sortieren zu etwas Besserem.“ – Dazu muss man sich als Musiker vor allem konzentrieren, man muss eine Essenz kochen.  Ein Surrogat für Lärm ist Unplugged, ein Extrakt (das Wesentliche) dessen, was man zu sagen bzw. auszudrücken beabsichtigt: Ich hab gegen das Chatgeheimnis verstoßen, bitte um Nachsicht. And The Message In The Bottle Is Not To Play Too Loud, Crowd: Ich habe es selbst so geschrieben heute Morgen. Ich hatte noch nichts gewusst von Elise Eißmann und ihren Companheros. Chiquita: Das ist schöne Musik. Weitermachen…. – Komm mal klar, das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

Am 20.06.2017 veröffentlichen eißzeit die Live EP „Eißzeit – Akustik Session“. Was jetzt noch fehlt: Etwas, das uns weiterführt auf diesem Wege, ich versuchs mal…

Weiterführend

1574/17: Video: „Hadany had a Heart“ – Ramesh B. Weeratunga *30.11.1951 – †18.6.2017 #Tageslied


Hadany had a Heart – Ramesh B. Weeratunga

Es sind so digitale Ochsenfetzen übrig geblieben. Es gibt ein Facebook-Profil, einen Youtube-Kanal, eine Website. Aber der Mensch an und für sich ist ätherisch geworden, und als ein Fluidum im Zeitlosen geendet. Wobei wir letzteres nicht wirklich wissen können.

Worte zerstören, wo sie nicht hingehören. Der Lärm der Welt, aufgezeichnet und zur Schau gestellt, hier im Video Hadanay had a Heart.

Artist Ramesh B. Weeratunga *30.11.1951 -†18.6.2017

Liebe & Licht.

Weiterführend

(Nachsatz: Die aufmerksame Elke hat eine neue Kategorie zu dieser Website hinzugefügt, sie heißt „Lied des Tages“ und war schlicht überfällig. Dafür danke)

1573/17: Video: Planting Robots „I Can’t Sleep“ #LiedDesTages


Planting Robots – I Can’t Sleep – story video

Ganz oben im Artikelkopf sehen wir Schlagzeuger Stephan Emig bei songdienlichem Begleitspiel. Wie wir sehen, begleitet er hier La Cucaracha!

Im Video eins drunter sehen wir die ganze Band Planting Robots in der Absicht, nicht schlafen zu können, bzw. endlich schlafen zu wollen.

Oder?

Na egal: Das Powertrio mit I Can’t sleep und einem neuen Video zu dem Song. Das Lied des Tages auf blackbirds.tv

Wenn die Band auf Tour ist, unbedingt hingehen.

Weiterführend

1572/17: Video: „Ich fliege“ – Robert Gläser

Robert Gläser, Bassist, Vater, Sänger, Musiker u.v.a.

Robert Gläser, Bassist, Vater, Sänger, Musiker u.v.a.

Hund verjagt Bären!


Robert Gläser – Ich Fliege (Offizielles Video)

Da steppt der Bär. Robert Gläser jagt den Bären. Der steppt. Im Wald. Hunting high & low, sweet chariot. ♪♫♪

„Ich fliege“ – heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv

Hier noch kein längeres Interview mit Robert Gläser, eins aus der Kategorie „Das Gespräch hätten wir gern geführt“:

DSC 2017 Gewinner Robert Gläser (via Youtube)

Weiterführend

1571/17: Video: Eddy Kante, Ex-Bodyguard von Udo Lindenberg #Gespräch #WDR


Eddy Kante: Ex-Bodyguard Udo Lindenbergs | SWR1 Leute

Veröffentlicht am 12.03.2015: Als Kind wurde er verprügelt, später teilte Eddy Kante selbst aus. Schutzgelderpressung und Zuhälterei gehörten zu seinem Leben. Er wurde Bodyguard Udo Lindenbergs und sogar dessen Freund. Doch diese Freundschaft zerbrach.

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YouTube:
http://www.youtube.com/swr

Einfach zuschauen, zuhören. Er hat Frauen auf den Strich geschickt. „Ich war Geschäftsmann.“

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1570/17: Video: Sido – Live bei zdf@bauhaus

Das Gelbe vom Ei #DasGelbeVomEi - http://blackbirds.tv - Berlin fletscht seine Szene


Sido – Live bei zdf@bauhaus

User Entürktainment auf Youtube:
die flasche wodka kostet bei der produktion maximal 3euro
und er verkauft es für 80euro 😀 und das ist nichtmals whiskey was jahrelang reifen muss!
voll die verarsche !!! sido hat seine seele verkauft er hat vergessen wo er herkommt
(User Entürktainment, der mit den Durchblick gucken tut)

2005 wurde Sido beim Splash-Festival mit Eiern beworfen. Heute sagt er, er habe mit dem Verkaufskram nichts zu tun, das macht Universal, seine Plattenfirma.

Im Interview im Bauhaus Dessau erleben wir einen nachdenklich, reflektierten Paul Würdig aka Sido. Interessantes Interview, um Vorurteile über ihn abzubauen.

Ansehen. Bitte bis zu Ende: Stefan Raab hätte gesagt: „Pulleralarm“. Doch seht selbst.

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1569/17: Video: The White Dukes – Take It Slow #LiedDesTages


THE WHITE DUKES – TAKE IT SLOW Official Music Video 2017

Der Schmauchspurpop der Moody Blues, ihre Nächte in weißem Satin sind allenfalls Spießergesellen im Weichspülerlook, in diesem einem Husarenstück weißen Ritter der Kokosnuss: The White Dukes aus Berlin präsentieren sich als wieder lebend gewordene Bad Guys aus den Anfängertagen wildesten Rock’n Rolls. Mit einer Pauer, die von Dauer…. – Jetzt war auch der Max Buskohl bei denen zu Besuch. Leute, wächst jetzt zusammen, was ….(Willy Brandt), ach das lasse ich lieber, zu orakeln mit nachrichtlichdienstlichen Tentakeln, aber soviel ist sicher: Das wird was geben.

Lineup:
Adrian Dehn (g/voc)
Oskar Pursche (b)
Leonard Vaessen (dr)

Versteht es langsam.

Da steckt nichts hinter.

Also so rein gar nichts vom schlechten Benehmen oder gar eine Bad Attitude.

Eher so Badass, schwarz, hippieesques Zusammenspiel im Powertrio. Meine Güte.

Die Jungs sind geil, haben eine good attitude, kommen authentisch rüber wie nix anderes. Das macht sie wohl aus. Ihr rare & vintage-Powerfeel. Bluesy, wesentlich, kein Stück Lächerlichkeit, das ist echt. Das ist gelebte Überzeugung.

Im Stück trommelt Vaessen wie vormals Bill Ward in dem Stück The Wizzard von Black Sabbath. Stop & Go: Man wird noch viel von ihnen hören und sehen.

Das Lied des Tages auf blackbirds.tv: Versteht es langsam.

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1568/17: Reingehört: ‚Things Come Different“ von Jilski – #Recordrelease #Geheimtipp

Bewertung: Fünf Sterne (Höchstbewertung)


jilski – things come different – album available on CD

Veröffentlicht am 31.05.2017

Im besten Jazzversatz kommt der in Berlin lebende Musiker Jarek Ilski – oder als Kofferwort: Jilski – im Mai 2017 mit einem eigenen Tonträger und überrascht wohlig, smooth und offenbar gut durchdacht. Im Internet findet man nicht viel und zu recht geht Jilski wohl davon aus, dass das Internet ein Haifischbecken ist. Dass man sich selbst rar sät, um den Sturm zu ernten? Maximale Aufmerksamkeit oder einen JazzEcho? Hallo Echo! Hallo Jilski!

Ein Lied des Tages kann blackbirds.tv daher dem Leser nicht vor die Ohren spülen, um schlicht anzuhören. Als hätte Ilski den Begriff des American Great Songbook neu umgeschrieben, die Dramaturgie verändert und den Jazz nach Europa zurückgeholt. Fünf Sterne deluxe.

Dafür empfehlen wir einen Link, für den niemand bezahlt hat. Zu iTunes. Hört mal in den Prelisten zu dem Album herein. Ich denke an Norah Jones, an Esperanza Spalding und an die nennenswerte Aufgabe, dem Jazz mehr Gehör zu verschaffen. Nun ja, vielleicht ist es auch Weltmusik. Jedenfalls ist das was Großartiges geschaffen worden. Tja, die Dinge kommen manchmal anders, als wie man denken tutet.

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1565/17: Video: „Sunshine“ – Songs For The Summer – Marc Rudin

Kulturkirche Neuruppin - Deckenansicht


Sunshine – Marc Rudin

Das obige Foto (Tulipstagram, das Instagram des Berichterstatters) ist in der Kulturkirche Neuruppin aufgenommen worden.

Wir müssten endlich wieder richtige Musik haben, wird uns klar.

Schluss mit dem ganzen Synthie-Scheiß, so richtig Gitarre, Bass, Schlagzeug, handgemacht.

Okay, es geht nicht darum, Keyboarder zu dissen. Aber Computer. Dabei ist der PC bzw. der Apple ein äußerst feines, gemeines Tool, um bspw. Musik zu recorden, sich also in eine Kemenate einzuschließen und was zu produzieren, das die Welt am Ende braucht. Z.B. Glück.

Selfish ist der Mann. Bzw. die Wummen. Bei den jungen Mädchen in Neuruppin, die dieser Tage Abitüren zelebrüren, öffnen sich welche für diejenigen, die good „lucken“ (looken). Am Ende ist 2017 die Schülerin zu wählen, die als Misses Instagram in die Geschichte der Schule eingehen wird: Wer über all die verdammten Jahre am gekonntesten gepostet hat, verdient den Preis, so wie die stylische Aufgestrapste, deren Foto unten ist. Long tall Sally on the road to living. Mal sehen, was aus ihr wird: Eine good looking woman?

Ansonsten geht nicht zu weit raus in die Sonne: Macht es wie Marc Rudin. Der liebt die dunkle Seite des Mondes.

So wie ich.

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1564/17: Trends: Vom Sterben der Instrumente – und dem Kampf dagegen heute Abend im Artenschutztheater


295/13: Grosse Musiker: Marko Djordjevic (New York), ‚A Serbian in New York‘ #BDW 2013

Heute Abend treffen um 22 Uhr zwei in Berlin lebende Musiker an Bass und Gitarre, die das Spielen in Echtzeit noch nicht verlernt haben, auf den in New York lebenden serbischen Schlagzeuger Marko Djordjevic. Deren Zusammenspiel ist mehr als atemberaubend, nein fulminant. Das Video habe ich 2013 im August auf einer Veranstaltung von Dirk Erchingers Drumtrainer Berlin selbst aufgenommen und es zeigt in bester Stadtguerrilla-Manier, wie man ungebremste Spielfreude einfängt: Wackelig, pixelig und Spaß machend. Das Artenschutztheater ist unten verlinkt. Viel Spaß.

Instrumente sind eben heutzutage nicht mehr solche, wie wir sie früher definierten, mit Handsatzkunde und Tritoptrallala, Ausdruck, Fingerfertigkeit. Heutzutage sind Instrumente eher Tools, bedienbar auf einem digitalen Reißbrett (nicht Reisbett). Man programmiert, stöpselt und pitched und überlässt dem Computer die Ausführung. Sehr gern mit Random. Man lässt sich auch sehr gern etwas aus der fertigen Library anbieten. Da gab’s doch mal was von Jimi Hendrix, das sie so gut nachgebaut haben bei Virtual Guitarist? Das nehm ich mal und mixe es mit Kurt Cobains Art, Akustikgitarre zu spielen, aus dem Unplugged von MTV.

Das habe ich heute auf Facebook in die Spezialistengruppe:Musikerwitze als Kommentar geschrieben. Zu einem Artikel online, den ich gern nachfolgend verlinke und der besonderen Aufmerksamkeit der Leser empfehle. Und schaltet heute Abend mal die Plugins ab und das Smartphone: Es gibt atemberaubendes Zusammenspiel: Eine Menage A Trois von drei wunderbaren Könnern ihres Instruments.

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1560/17: Video: Neue Hoffnung! Diego Pinera setzt mindestens nationale Standards in Sachen Jazz


my picture – New Hope (Full Studiotake, w/Mark Turner & Ben Street)

Im Grunde sind Preise wie der Jazzecho nichts anderes als endlich einmal große Anerkennung. Also hoher Aufmerksamkeitswert. Wer einen hat, kann ihn zuhause auf den Kaminsims stellen. Aber wovon bezahlen? Den Kaminsims? Leute, Jazz!

Doch Vorsicht: Es ist Jazz.

Wie hier im Video: Ein Schlagzeuger klöppelt äußerst leise, sensibel, grazil, es ist ein Festival der leisen Töne. Der südamerikanische Schlagzeuger aus Uruguay hat deutsche Wurzeln (roots) lebt seit geraumer Zeit in Berlin. Jetzt hat er den Jazzecho 2017 abgeholt. Drummer National. Dabei hat Deutschland so einen Schlagzeuger gar nicht vorzuweisen. Einen der ähnlich vielschichtig und percussiv und „so eigen“ spielt. Der Mann hat eine drummatische Handschrift voll spielerischer Eleganz, überlegenem Rhythmusgefühl und wirkt fast wie ein südamerikanischer Clave. Okay, Clave 2 the Rhythm. Das Stück „my picture“ ist hier und heute dem Schlagzeuger zur Verehrung das Lied des Tages oder kürzer das Tageslied. – Diego? U rock. In A jazzy mood… 🙂

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1558/17: Video: SWEET SONGS FOR THE DYING TOUR 2017 – Spielman In Bad Company #Tourdates #Preview #SIBC


Spielman In Bad Company – Angel in the storm (Hammelburg Livesessions)

Zu den Terminen all over Germany:

VVK: http://bit.ly/2rQAXS2

16.10. Frankfurt – Brotfabrik
http://bit.ly/2rRrmiE
17.10. Stuttgart – Keller Klub
http://bit.ly/2sQhJAf
18.10. München – Ampere
http://bit.ly/2spVb8M
19.10. Köln – Tsunami Club
http://bit.ly/2sqIZol
20.10. Freudenburg – Ducsaal
http://bit.ly/2rS0LSt
21.10. Ratingen – Manege
http://bit.ly/2sU43EQ
22.10. Hamburg – Kleiner Donner
http://bit.ly/2tOahmh

Ron Spielman / Gitarre & Gesang
Joh Weisgerber / Bass
Uwe Breunig / Schlagzeug
Werner Goldbach / Keyboards
Video: Urban Tree Media
Grafik: Arne Teubel von Die Kommune

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