1763/18: Video: Weihnachtsgeschenke von Freddie Mercury, Benni Jud, Martin Miller, Nico Schliemann und Felix Lehrmann – Damn it’s hot!

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


The Ultimate Queen Medley (Bohemian Rhapsody, Don’t Stop Me Now, We Are the Champions, etc.)

Die Musikusse:
https://www.bennijud.com
http://www.martinmillerguitar.com
http://www.nicoschliemann.de
https://felixlehrmann.de
Location: https://www.facebook.com/Weltklangton…

Es ist schon zu lange her, das Freddie Mercury gegangen ist. Freddie † am 24. November 1991 in Kensington, London. Es ist dieses Unwiederbringliche. Er ist weg. Freddie ist Geschichte.

Jetzt gibt es schwachen Trost in saustarker Besetzung: Es liebte ein Mann ein Mädchen in Plauen, da ist er bald abgehauen. Was nun diese Männer angeht, so kann sich niemand beklagen, denn sie fügen dem Queenhaften Ovulen (Eier?) – pardon Obulusse – (Plural von Obolus) hinzu, kleinste Weihnachtsleckereien, Tortenstückchen und alles ist an und für sich gut, wie es ist.

Der Berichterstatter konnte sich die Berichterstattung nicht verkneifen.

Und warum sollte er auch?

 

1762/18: HIStory: The Making Of Imagine – John Lennon (1971)

Echter Blackbird: Phil Spector

Echter Blackbird: Phil Spector

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)

Erst mit zunehmendem Alter wird das Lebenswerk John Winston Lennons wichtiger (für mich, nicht für Andere). Wir sehen eine ausgelassene, eine gelassene Version vom Leben in Tittenhurst Park, Ascot, England, und Yoko plaudert aus ihrem handwerklichen Nähkästchen. Out of the sewcase, das ganze Opus vivendi, welches wir hier sehen.

„Woman I can hardly express my mixed emotions at my thoughtlessness. After all I’m forever in your debt and woman I will try to express my inner feelings and thankfulness for showing me the meaning of success.“ (John Lennon, später)

So ist es: John Lennon macht Aufnahmen mit Musikern.

Am Ende erscheint die Platte.

Ohne den Titelsong wäre die Gestaltung des Central Parks wohl anders ausgefallen. Oder sogar ganz und gar ausgefallen? Wer weiß?

Weiterführend

1760/18: Video: Runaway (Polydeluxe) – Von meiner Lieblingsilka, Kartoncahons, Backoffice, schwarzlosem Getrommel und Spätikauf mit Folgen

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Runaway (Polydeluxe)

Video zu „Runaway“ (Musik: Karl Neukauf, Text: Ilka Posin) POLYDELUXE Album „Behind the Backdoor“ * ANNA TANKE: Künstlerische Oberleitung & Zeichnungen * MAX ZORN: Filmhersteller & Kamera – The Musicians * KARL NEUKAUF: Gesang, Bass, Wurlitzer, Synthesizer, Clavinet * ILKA POSIN: Gesang, Cajon, Percussion * MAX SCHWARZLOSE: Schlagzeug

Das ist meine Lieblingsilka. Sie sitzt immer rittlings auf einem Kartoncahon und semmelt wie wild mit ihren Innenhandflächen. Immer drauf: Schnauf. Karl ist Keyboarder, fürs Betasten zuständig, nicht im Späti, eher so Neukauf oder Groß-. Ganz groß. Mit Blackdoor, alles inklusive: Behind backdoor. Es ist dies Programm der Gegensätze: Max Schwarzlose (engl. ca. „blackless“) trommelt wie das Tier (The Animal) und kann – was wir hier nicht sehen, aber dort – prima Klasse-Fotos machen. Für oder gegen den Klassenerhalt. Hier und heute war kalt, es wäre doch auf ein elendiges Fotografrieren hinaus gelaufen. Was wollen wir trinken, sieben Tage lang? Und wo holen wir uns was? Anna Tanke. Dafür danke.

Ich wollte nicht umhin, das Video zu erklären (Begriffsklärung) und es nicht nur bieder und welsch vorzuzeigen. Man schmückt sich nicht mit fremden Rädern.

Toller Song, danke Polydeluxe.

Standardedition geht anders, das hier ist „deluxe“ glitza Sonder-Goldedition.

Bleibt noch die Frage: Warum Lieblings-Ilka? Nun: Die weitere heißt Ilka Bessin, war rosafarbene Edel-Ehrenbürgerin, adlig, eine „aus Marzahn“ – mal sehr sehr up to date, doch ist ihr Schnaps – Rum – verblichen, wie kubanischer Zuckerberg. Wohingegen Ilka Posin auch weiterhin posintioniert, auftritt, Gigs macht, tourt. Und das ist….? An den Festtagen gibt es Feuerzangenbowle.

Schnafte. – So, nun habt Ihr genug Gelegenheit, die Bedeutung der deutschen Sprache insgesamt aufzuklären. Bitte beckmessert deswegen nicht über mich. Ich will Euch nur ein Spiegel sein. Viel Spaß dabei.

1759/18: Video: In dieser Stadt kenn ich mich aus. Ich erinner mich an früher. Wie es früher einmal war. #Berlin

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Hildegard Knef – In dieser Stadt (1966)

Hildegard Knef – In dieser Stadt 1966

Leere, bunte Zigarettenschachteln und zerknülltes Butterbrotpapier auf dem Schulweg,
den wir täglich machten, seh‘ ich, als ob’s heute wär‘, vor mir;
und wir klauten auf dem Beet vorm Bahnhof für die Mutter den Geburtstagsstrauss:

In dieser Stadt kenn‘ ich mich aus, in dieser Stadt war ich mal zuhaus;
Wie sieht die Stadt wohl heute aus ? In dieser Stadt war ich mal zuhaus.

Zwischen zwei verdunkelten Laternen
stand ’ne Bank, mein Erster, der hiess Fritz
ich wollt? gern von ihm das Küssen lernen
aber seine Küsse waren ein Witz

Morgens grübelnd hinter blinden Scheiben
wusste ich nur eines:
ich will raus!

In dieser Stadt kenn‘ ich mich aus,
in dieser Stadt war ich mal zuhaus;
Wie sieht die Stadt wohl heute aus?
In dieser Stadt war ich mal zuhaus.

Eines Morgens stand ich dann am Bahnsteig,
an dem Schienenstrang zur grossen Welt,
und ich wusste plötzlich auf dem Bahnsteig,
dass mich nichts in dieser Stadt mehr hält.
Heute, nach allein durchweinten Nächten,
halt‘ ich es vor Heimweh nicht mehr aus:

In dieser Stadt kenn‘ ich mich aus,
in dieser Stadt war ich mal zuhaus;
Wie sieht die Stadt wohl heute aus?
In dieser Stadt war ich mal zuhaus.

Machen wir uns bitte gleich zu Anfang unmissverständlich klar, dass die wilde Hilde(gard Knef) nicht verwechselt werden darf von der Geschichtsschreibung Unkundigen, die sie schnell für die wilde Mathilde (Tamara Danz) hielten. Mitnichten, Ihr Geschichtsfichten: Dem Songtext der wilden Hilde ist aus heutiger Sicht allerdings nichts hinzufügen. Es handelt sich um ein lebendig gebliebenes Stückchen Stadtgeschichte von Berlin. Wir haben hier nur die Rolle des Perlentauchers übernommen: Gefischt wurde im Hei-Fisch-Becken.

Hei, wie gehts?
Hei – Fisch.
Was wollen wir thun, Fisch?
Du hast die Wal, Fisch.

Vor ein paar Jahren hat eine andere Große des Schaugeschäfts, die Schauspielerin Heike Makatsch, die verblichene Knef gespielt. Es war zum Mäuseken melken. Alles an Hilde war zu jener Zeit in jenem Film „Hilde“ auch die Grandezza der Makatsch und wer wurde im Angesicht ihrer schauspülerischen Leistrung nicht zu ihrem Fan, zum Jünger dieser Frau, runter auf die Knie und gebetet wie noch nie?

K. Lauer Concerts proudly presents: Hilde Knef 1966 mit „In dieser Stadt“ – Das Lied des Tages heute auf blackbirds.tv – Dabei denken wir aus Gründen der historischen Solidität auch an unsere viel zu früh gestorbene, die ganz und gar göttliche Sängerin und Anbeterin des musikalischen Morgenlands Tamara Danz aus Münchehofe bei Berlin. Tamara: Du fehlst, weiß Gott. Ich auch. Also ich weiß….nicht ich bin. Eine Ehrentulpe für Dich und eine Träne im Knopfloch. Lassma schnell an beide denken, Freunde, Leser, in Unschuld gebliebene…

Alle anderen, das weiß heute jeder, stehen in Berlin zur Zeit im Stau. Baustelle. Und wegfliegen ist nicht. Gründe sind verlinkt.

Weiterführend

1757/18: Video: Der Wind hat mir ein Lied erzählt, Randy spielt Jimi, Ufo die Prinzenrolle, während ein von und zu Bohr rhythmischt mitmischt

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


RANDY HANSEN – The Wind Cries Mary (Jimi Hendrix) – Live in Karlsruhe 2018

live in karlsruhe @ substage, randy hansen (guit./voc), ufo walter (bass), manni von bohr (drums) soundmix: ufo walter camera operators: thierry miguet, florian jokisch, jonathan kirchgeßner, joerg reinicke video-editing: thierry miguet @ wahwah.tv http://www.randyhansen.com http://www.ufowalter.de a wahwah.tv-production (c) 2018

Wir fragen uns ja bereits seit längerem, in welcher Verfassung ist diese früher so schön bunte Republik Deutschland. So geht das doch nicht weiter. In Karlsruhe gehen wir heute der Sache auf dem Grund und rufen das Bundesverfassungsgesicht an. Und immer in die Fresse rein.

Dieser Randy Hansen aus Seattle, USA, gibt uns den Jimi, ein Bassist Ufo hat die Prinzenrolle, aber Manni von Bohr nicht die Arschkarte. Wer hier rhythmisch mitmischt, ist zur Fraternisierung des Morgenlands geeignet: Jimi lebt. Übrigens: Helge auch. Der spielt da jetzt manchmal mit. Das ist eine gute Idee: Sauber konzeptioniert.

Danke, Randy, danke, Manni, danke Ufo. – Und danke, Thierry.

Weiterführend

1756/18: Video: Bitter Sweet – The Bryan Ferry Orchestra – Eine Bandbreite von Schwermut über niedlichen Charleston bis hin zur romantischen Ballade

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)

Bitter Sweet · The Bryan Ferry Orchestra Babylon Berlin ℗ 2017 X Filme Creative Pool Entertainment GmbH under exclusive license to BMG Rights Management GmbH Clarinet, Saxophone: Alan Barnes Vocals: Bobbie Gordon Piano, Producer: Colin Good Viola: Emma Owens Violin: Emma Parker Trumpet: Enrico Tomasso Percussion: Frank Ricotti Trombone: Ian Bateman Drums: John Sutton Accordion: Karen Street Cello: Katy Cox Violin: Lucy Wilkins Trombone: Malcolm Earle-Smith Tuba: Marc Easner Violin: Marina Moore Banjo, Guitar: Martin Wheatley Mixing Engineer: Rhett Davies Producer: Rhett Davies Clarinet, Saxophone: Richard White Clarinet, Saxophone: Robert Fowler Viola: Sarah Chapman Mixing Engineer: Simon Willey Double Bass: Tom Wheatley Violin: Victoria Sutherland Orchestral Arranger: Colin Good Composer: The Bryan Ferry Orchestra

Hart an der Grenze des Erträglichen ist all jene Pestilenz und Verderbtheit, vermutlich, die in den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts ihren Schabernack spielte mit der großstädtischen Boheme jener Zeit. Sie war anders, als wir sie heute als digitale Boheme kennen, aus den unzähligen Kneipen und Cafés, wo die Menschen deren Daseinsberechtigung allein aus dem Breitbandnetz des WLANs herleiten. Der digitalen Ödnis bleichgesichtiger Internetmuggel entgegen setzen sollte man die röhrenden Zwanziger Jahre von Heinrich Zille, dem biedermännschen Beobachter: In Miezkasernen Muschis von Haushälterinnen kraulen, solange sie uns ihre Katze leihen, und im Innenhof wachsbleiche Kinderchen, oh kommet. Es ist bald Weihnachten. Irgendwo bellt ein Kettenhund. Auf dem Trottoir beklaut uns ein Jungspund. Wo ist nur die Anständigkeit abgeblieben? – Lola ist mit einem Müllmann verheiratet und singt: „My Baby just kehrs for me“ ♪♫♪ Zu Asche, zu Staub.

Phil Manzanera hat als Gitarrist von Roxy Music ausgedient und sich als Produzent der Berliner Band Poems for Laila mit dem Album I Shot The Moon einen Namen gemacht, aber am besten ist noch das Plattencover, das den Sänger der Band nackt im blauen Licht zeigt. Nein, das heißt nicht „Ich schieß Dich zum Mond!“ – Was haben die Weiber mit den Fingern geschnalzt. Babylon und Mysterium Berlin, Nähe Rotes Rathaus und Bryan Ferry taucht im Moka Efti auf und versucht sein süßes Haschen nach dem Wind. Das Lied des Tages ist der Song Bitter Sweet vom Bryan Ferry Orchestra. Und das nur noch für wenige Stunden bis Mitternacht. Es ist die Zeit dafür.

Ja, ich weiß, es war ne geile Zeit.

Weiterführend

1755/18: Video: Was mich glücklich macht (Schuhe) – Retroschuhwochen bei blackbirds.tv – bzw. Black Monday! Kauft mehr Schuhe!

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Was mich glücklich macht (Schuhe) – Nina Ernst

Am 29.10.2008 veröffentlicht
The legendary band „Familie Ackermann“

Nina Ernst (vocals), Ralf Goldkind (guitar), Peer Neumann (keyboard), Florian Galow (bass), Gabriel Serra (drums)
Music and Lyrics composed and written by Nina Ernst
Arrangement by Ralf Goldkind
Music produced by Ralf Goldkind
Video produced by Christoph Mangler

Ich so: Geboren um zu gucken. #TTT #tripletT #born2guck #Pictuality

Schönstes Vorurteil: Frauen und Schuhe. Dargebracht in einer Art Gossenfalsett. Das Video ist komplett durchgeknallt. Da waren doch wieder Drogen im Spiel. Ralf Goldkind auf Droge? Das ist der wahrscheinlich langweiligste Wortwitz der Welt. Germany 100 points: Nina machte Ernst. Vielleicht war es umgekehrt. Ich seh gelb. Seit bei Stiller die Schuhe Leiser sind. Oder umgekehrt? Schuhe, Schuhe, ich brauch Schuhe…♪♫♪

Der Rest ist die Camouflage des Unmöglichen aus dem Jahre 2008. Heut feiern wir Zehnjähriges. Wir haben ja sonst kaum was zum Feiern.

Leute, kauft bitte wieder mehr Schuhe. Wir haben doch jetzt das Weihnachtsgeschäft 2018: Zuschlagen! Piff. Paff. Poff.

Weiterführend

1754/18: Video: Titel, Thesen, Temperamente (TTT)-Beitrag über Alice Phoebe Lou

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Alice Phoebe Lou (Screenworx)

ttt – titel thesen temperamente vom 11. November 2018 Ihre Stimme hat Alice Phoebe Lou mehr Erfolg gebracht, als sie zu träumen wagte. Bis heute hat sie bei keinem Label unterschrieben. Mainstream und kommerzieller Pop interessieren sie nicht. Bild: alicephoebelou.com Bericht: Katja Deiss

Ich muss gestehen, dass ich ihr vollkommen verfallen bin, indem ich an ihren Lippen hänge, ihrem Wesen nachsehe und interessiert auf Stärkste bin, immer wenn ich auch nur andeutungsweise ihren Namen höre. Im obigen Bericht kommt zum Ausdruck, dass irgend ein Verrückter ihr nachstellt. Sie kämpft vor Gericht. Wenn ich wüsste, wer es ist, würde er damit sofort aufhören. Versprochen. Alice Phoebe Lou ist für mich kein Mensch, wie er im Buch steht. Sie ist wirklich in jeder Hinsicht ungewöhnlich, ja außergewöhnlich. In Alice Phoebe Lou ist ihre ganz eigene Musik. Eine ganz und gar feengleiche Erscheinung.

Schönen Sonntag mit Alice Phoebe Lou. Danke für die Musik, und toi toi toi für alles Weitere. Lass Dich bloß nicht vereinnahmen, von der Musikindustrie.

Weiterführend

* Alice Phoebe Lou in der NDR Kultur Session

1752/18: Personen: Roger Radatz, Drummer, Ehrengast im Yorckschlösschen

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Yorckschlösschen Logo

Yorckschlösschen Logo

Roger Radatz, Drummer, Ehrengast im Yorckschlösschen Berlin-Kreuzberg


22.11.2018 @Yorckschlösschen Berlin Kreuzberg

Roger Radatz (Schlagzeuger, Kapellmeister, New Orleans-Kenner) – 23.11.18 – Olaf Dähmlow, Inhaber vom Yorckschlösschen, Berlin, schreibt über Roger: „Kraft meines Amtes ernenne ich hiermit Roger Radatz zum Ehrengast. Dies bedeutet frei essen und trinken sowie freies Geleit auf Lebenszeit. Gewürdigt wird er für seine herausragenden Verdienste um erstklassige Musik und Entertainment im Yorckschlösschen und prägenden Einfluss auf meine Programmarbeit, seit ca. fünfunddreißig Jahren. Ich bin mit diesen Würdigungen sehr sparsam. Ehrengäste für ähnliche und andere besonderen Verdienste sind bisher: Jürgen Grage, Peter Blaar, Wolfgang Rügner, Rudy Stevenson, Wim Wenders und Ruprecht Polenz. – Olaf Dähmlow“ #Tulipstagram #TTT #tripletT #Pictuality #Yorckschlösschen #Berlin #Kreuzberg #RettetdieLivemusik #rogerradatz #drumsmakewumms

Du kommst rein, an der Tür vorn rechts auf der Bühne, hinter Geländertraljen (hölzerne Wurzeln, Vollpfosten, die die Bühne absperren gegen Mädchen, die ihre Unterwäsche auf die Bühne werfen würden) sitzt Roger Radatz im Move und groovt im Tempo verblichener Zeiten auf einem schönen Sakkae-Schlagzeug im Beatles-Blueoyster-Finish und grüßt freundlich: „Mensch, Tommy!“ Und wippt und wuppt und die Band, die hier zur Session im Stile New Orleans musiziert, wippt und wuppt mit Roger R., Drummer. Heiliger Bürstenbinder.

Gut, nun ist er raus aus dem Geschehen. Gerade noch saß er auf der Bühne. Olaf Dähmlow weiß: „Es gibt nicht viele Musiker, die das richtige Tempo haben, also erwischen. Viele spielen zu schnell. Die Dinge müssen sich entwickeln können. Artikulieren.“ Wir vertiefen das nicht weiter in dieser Nacht von Donnerstag zum Black Friday, einem Shopping-Kaufrausch weltweit sondergleichen. Dähmlow entschuldigt sich, er müsse nur schnell das Kartoffelwasser abgießen, während wir mit Roger Radatz im Sauerstoffzelt zur Straße hin sitzen und ein paar Worte andere ergeben. Jürgen Grage hat ein tolles Buch geschrieben, hören wir und lassen uns von ihm eins mit Widmung geben. Roger hatte das Tempo, halten wir nochmal fest und auf der Bühne war ebenfalls alles Roger. Auch die Frau mit dem Banjo und – Ihr werdet es nicht glauben – Carlos Santana. Doch das ist eine andere Geschichte, die bereits erzählt ist. Die Sache ist unten gelinkt.

Alle waren an dem Abend sehr glücklich, auch Olaf Dähmlow, der dem Erschienenen, Roger Radatz, zum Erscheinen sehr dankte. Wie wir selbst. Alles Roger, noch ein langes Leben, der Herr, und Liebesgrüße aus der Schreibstube.

Weiterführend

* Sensation: Wie Carlos Santana das Yorckschlösschen von hinten und vorne nahm
* Pssst: Es war alles Roger in der Nacht von Donnerstag zu Freitag im Yorckschlösschen
* Kreuzberger Chronik: Was man über Jürgen Grage, den Seemann, wissen müsste

1750/18: Video: Spielman in Bad Company – Money To Be Made (Official Musicvideo)

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)

Spielman In Bad Company – Money To Be Made (official musicvideo)

Ron Spielman / Gitarre & Gesang Joh Weisgerber / Bass Uwe Breunig / Schlagzeug Werner Goldbach / Keyboards VIDEO CREDITS Ron Spielman – Priester Werner Goldbach – Messdiener Uwe Breunig – Handlanger, Sargträger Joh Weisberger – Handlanger, Sargträger Darsteller Trauergemeinde: Martin Kirsten Christian Krille Sandra Greta Fanny Jens P. Kathleen Kolja Buchan Yasmin Berthold Marika Gabi Videoproduktion: Urban Tree Media media@urbantreemusic.de https://media.urbantreemusic.de/ Luftaufnahmen: SkyscreamArts https://skyscreamarts.de/ Sounddesign: Jon Flames & Abel Schotter http://www.jon-flames.de Outfit | Requisite: Vintage Berlin https://www.facebook.com/vintagebln/ Theaterkunst https://theaterkunst.de/ Ganz spezieller Dank an Familie Müller für die kompetente Hilfe beim Locationscouting, die Gastfreundschaft, die großartige Verpflegung und Unterbringung vor Ort. FOLLOW SPIELMAN IN BAD COMPANY @ FaceBook: https://www.facebook.com/spielmaninba… @ Website: http://www.sibc.band

Das hat die Welt noch nicht gesehen.

Das ist nicht Im Grunewald ist Holzaktion. Das ist zutiefst amerikanisch, hat was mit Quäkern zu tun und mit satanischen Messen.

Das ist unverschämt, unverfroren, nah dran an Rockeslästerung und geil: Das kann ich nur empfehlen.

 

1749/18: Videos: Der Bucklige aus der Kantstr. ist weg, Quasimodo hat seinen Schrecken verloren! Jetzt geht man wieder gern hin.

Quasimodo Verfilmung - Livemusik sieht besser aus!

Quasimodo Verfilmung – Livemusik sieht besser aus!

 

Glöckner-Darsteller David Jakobs singt den Musical-Song „Licht des Himmels unplugged mit seiner unverwechselbaren Stimme. Das Musical nach der weltberühmten Romanvorlage Victor Hugos und dem Animationsfilm von Disney wird getragen von der kraftvollen Musik aus der Feder der Oscar-Preisträger Alan Menken und Stephen Schwartz. STAGE SOCIAL: Offizielle Website & Tickets: http://www.musicals.de/gloeckner Facebook: https://www.facebook.com/disneysdergl… Twitter: https://twitter.com/@StageGermany Instagram: https://www.instagram.com/gloecknervo…

Jetzt wird es musisch: Das macht er doch schön, der David Jakobs. Er nimmt dem Quasimodo seinen Schrecken. Jenem Monster, das noch vor kurzem dort an der Kantstr. sein Unwesen trieb.

Er ermuntert uns, unsere alten Vorbehalte aufzugeben und wieder hinzugehen. So wie früher.

Es muss das Geschenk des Himmels sein. Burn Baby burn: Und sogar Disco Inferno Berlin ausverkauft den Club wieder. Es scheint, es ist alles Schlechte gegangen, damit das Gute weiterbestehen kann. Endlich.

Hach. Das waren aber auch Zeiten. Das Lied des Tages ist „Licht des Himmels“ (unplugged). Großartiger Gesang.

Gewürzgurke gegessen. (Heinz Erhardt hat nicht den Heinz-Ketchup erfunden.)

Weiterführend

1748/18: Video: Vom Berliner Konnakol als Gebrauchsschlagzeuger erzählt Ulf Fischbeck im Auftrag von Mikel John Winter, der in Frieden ruht

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In Fortführung der konsequent bei der Sache bleibenden Berichterstattung über Persönlichkeiten der Berliner Musikszene zeigen wir hier rund 23 Minuten aus dem Rickenbacker-Mikel-John Winter-Gedächtnisevent ihm zu Ehren. Das Wort hinter den Tama Superstar-Töpfen und Deckeln (Schlagzeug) führt Ulf Fischbeck vom früheren Büro Fischbeck, Schlagzeugschüler von Mikel-John und früher auch Manager des Berliner Bass Balletts.

Am 13.11.2018 veröffentlicht

EmWe (Mikel) Winter ist gegangen. Am 4. Oktober 20918 haben einige Weggefährten, Freunde, Familie mit einer Rock’n‘ Roll Trauerfeier, einen für jede(n) TeilnehmerIn nochmal sehr persönlichen Abschied gefeiert, so wie es EmWe würdig war.

Friend4EmWe hatten Anfang April einen „Mut-mach-Song“ produziert, den Mikel noch gehört hat, das Video hat er auch gesehen. Das war der letzte Song, den er gehört hat. Das ist das Live-Video zu diesem und noch zwei anderen Songs, Ain’t no sunshine und Knockin‘ on heaven’s door.
RIP Mikel

(Ulf Fischbeck, Sprecher hinter Schlagzeug)

Wumms. Klatsch. Bumm bumm tschak, so geht das Berliner Konnakol für Drummies: „Wenn ich was nicht sagen kann, kann ich es auch nicht spielen.“ – Klopf klopf an die Himmelstür. Gedächtnismoment.

Weiterführend

1747/18: Personen: Wie aus einem ungarischen Husaren ein pornöser Gitarrenbauer wurde – Vom Unterschied von Fiesta und Siesta!

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I shot the Moon (Mercury Records, Release 28.02.1994) Poems For Laila

I shot the Moon (Mercury Records, Release 28.02.1994) Poems For Laila

Poems for Laila – Mexican Fiesta, taken from the album „I shot the moon“, Photos: tour sept. 1995, feat.: Nikolai Tomas, Wiebke Wiedeck, Haymo Doerk, Christian Podratzky, Phillipe Kayser

Ehrlich gesagt weiß ich es nicht wirklich. Denn ich begleitete seine ungarischen Wege nicht sonderlich aufmerksam. Doch er war immer da. Omnipräsent. Nikolai Tomas

Ich weiß noch, dass Roma Casley die Band betreute und sich ausbat, im Proberaum nicht zu rauchen. Nichtraucher, das war wichtig.

Zum Proberaum-Untermietvertrag ist es damals nicht gekommen. Abgesprungen. So wie die Cigarettes from outer space längst Geschichte sind. Verlinkt. Keine linke Geschichte.

Die Poems for Laila haben mal das allerbeste Berliner Nachkriegsalbum aller Zeiten fabriziert: I shot the Moon. Oder war es nur Nachkriegsdeutschlands bestes Westberliner Album? Phil Manzanera hatte seine Finger dran und den Berlinern beim Produzieren geholfen. Alter, produzier misch net.

Wir hören Mexican Fiesta von eben diesem Album. Falls Ihr es irgendwo findet: jetzt kann ich es ja sagen. Man muss es haben. Wirklich ganz dringend.

Heute und hier im Jahre 2018 ist jener große Barista ungarisch-europäischer Popmusik auch als Gitarrenbauer unterwegs. Seine Gitarren im Stil der Fender Telecaster und in anderen Stilen werden von ausgesuchten Läden gehandelt, Hardware zum Hingucken. So wie beispielsweise die Porncaster, eigentlich Bondagecaster, von der ich ein Bild ergattert und verlinkt habe. Seid verdattert und singt, Freunde! Mexican Fiesta! Halleluja, heißer Hobel. Nobel Hobel.

Weiterführend

1745/18: Linktipp: Kein Linktipp zu Spiegels gesponserten Links, warum? – Von Blindfischverkostungen, Dead Ends und Hangman, Teil 25.

Jimmy Somerville ex-Bronski-Beatle - stern.de - Interview 4.9.14 #Linktipp

Jimmy Somerville ex-Bronski-Beatle – stern.de – Interview 4.9.14 #Linktipp


Kraftklub – Das Interview zu „Keine Nacht für Niemand“ | DIFFUS

I’m starting with the man in the mirror
(Ooh!)
I’m asking him to change his ways
(Ooh!)

Es ist schwierig mit der Butter bei die Fische.

Mich interessierte die Frage, ob Jimmy Sommerville (ex-Bronski-Beatle aus Glasgow, Jahrgang 1961) noch in Berlin wohnt? Denn das hatte ich mal gerüchteweise aufgeschnappt. Schni-Schna-Schnappi schnappi schnappi schnapp. Der witzigste Straßenstrich für Straßenmusik war dem Vernehmen nach irgendwo in Berlin im Ungenannt und Jimmy kam vorbei, seinen Hund spazieren zu führen. Tell me why?

Selbst Kraftklub aus Chemnitz (nicht Kemnitz) mogelt in seinen Songs Material von Bronski Beat unter. Wenn das kein Grund wäre?

Deswegen müsste es wohl heißen: Jimmy Jimmy ja, Jimmy yeah. Nicht? Keine Nacht für Niemand! Rio, Du wirst etwig leben: Keine Macht für Niemand! Auch nicht für Spiegel Online.

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1743/18: Video: Der Colin hat den Satriani rausgeholt – „Summer Song“

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Joe Satriani – Summer Song / Cover by Colin Vierheller (14)

Jetzt sagen alle so Ach nö und der Satriani ist doch keinen Heller wert. Freunde des tschirpenden Cry Babys: Wah wah was? Der Satriani, das ist ein ganz Großer. Vielleicht der Größte aller Hellebarden? Apropos: Heller! Colin Vierheller hat uns den Joe gegeben: Hey Joe! Man möchte fast den Wind erhaschen wie einst Jimi! Mutter Maria!

Die Welt ist ein Fachwerkhaus der Erstaunlichkeiten.

Colin hat den Satriani rausgeholt und das geht ab wie Sau. Schrecklich.

Toll. Colin ist 14. Ich freue mich nen Kullerkeks. Chapeau! Alter Schwede!

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  • Ich war gestern bei den TwoDays von JustMusic in Berlin: Wie wars?

1740/18: Nachruf: Ingo Insterburg eigentlich Ingo Wetzker (* 6. April 1934 in Insterburg in Ostpreußen; † 27. Oktober 2018 in Berlin)


Raucherhusten Blues – Insterburg & Co

Ich liebte ein Mädchen in Lichterfelde,
die lebte zu lange von meinem Gelde,
ich liebte ein Mädchen in Jungfernheide,
wir liebten uns täglich alle beide!
Ich liebte ein Mädchen in Grunewald,
bei der war immer die Bude kalt.
Ich liebte ein Mädchen in Wannsee,
die konnt‘ kein‘ nackten Mann sehn.
Ich liebte ein Mädchen in Wedding,
die wollte immer nur Petting.
Ich liebte ein Mädchen in Tempelhof,
die war sehr lieb, doch ’n bisschen doof.
Ich liebte ein Mädchen in Neukölln,
die wollte es niemals im Hell’n.
Ich liebte ein Mädchen in Heiligensee,
da gabs zwischendurch Gebäck und Tee.
Ich liebte ein Mädchen in Spandau,
von der war immer der Mann blau.
Ich liebte ein Mädchen in Tegel,
die hatte Ohren wie Segel.
Ich liebte ein Mädchen in Tiergarten,
da musste ich immer bis vier warten.
Ich liebte ein Mädchen in Charlottenburg,
die liebte Ingo Insterburg.

Doch dann wurd‘ es ihm in Berlin zu klein, drum zog er in ganz Deutschland ein: 1973 hatte das noch grenzüberschreitenden Charakter. Während Ostberlin unerwähnt blieb, trieb sich Anarcho-Ingo in ganz DDR-Deutschland herum, in Meißen tat sie ihm die Hose zerreißen. Es war eine gesamtdeutsche Freude. Er liebte die Mädchen, aber sie nicht ihn, hieß die Botschaft, im Video unten präsentiert sie passenderweise Manfred Sexauer. Die Happy Aua der Schlüpfrigkeit

In gewisser Weise hat sich Humor inzwischen internationalisiert.

Wir sollen über die Sachen lachen, die anderswo produziert werden. Global Players of Humor produzieren ganze Serien mit xbeliebigem Humor. Richtig beliebig ist er geworden. Der Humor. Dafür gibt es auch Gagschreiber. Die vorn an der Bühne stehen und auftragsgemäße Witze erzählen, sind eben witzige Storyteller.

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1736/18: Video: ‚New Master‘ released – Und wieder hat ein Spielman die Finger drin.

„New Master“ taken from the new album „Tip of My Tongue“ by Ron Spielman Ron Spielman: guitar Werner Goldbach: keys Thomas Stieger: bass Julian Kuelpmann: drums Film by Daniel Spissak & Sebastian Staeblein © 2018 Blackbird Music http://www.blackbird-music.de

Nicht verlieren wir groß Worte über das Vorhaben von Blackbird-Music Berlin, am 26.10.2018 eine neue, silbrig glänzende Scheibe namens Tip Of My Tongue (Zungenspitze) des Instrumentalkünstlers Ron Spielman zu veröffentlichen. Denn der kann auch singen und tut es trotzdem diesmal nicht.

So reihen sich Musikstücke aneinander, dass eine Gesamtspiellänge von 78:15 Minuten herauskommt. Genug für den genialen Fick des Jahrhunderts. Ihr erinnert Euch?

Nein, es ist kein Rezessionsexemplar: Wir haben hier ein Rezensions-Exemplar vorliegen. Spielmans Treiben ist auf dieser Website immer wieder Gegenstand der Berichterstattung gewesen.

Aus Gründen. Spielman, in letzter Zeit häufiger in schlechter Gesellschaft (Spielman in Bad Company) ist hier mit teils anderem Personal unterwegs, die Berliner Musikszene zu retten. Ich sag Euch was: Das mutt, das gelingt und da können wir uns eine Schneide abschneiden. Autsch.

Heute gibt es als Vorabauskopplung das Stück Nr. 1 des mit 15 Stücken umfassenden Silberlings, ein Stück namens „New Master“.

Weiterführend

1735/18: Video: No More 521 (Live at Blackbird-Studio) #B3

iTunes: https://itunes.apple.com/de/artist/b3… Spotify: https://sptfy.com/2nQF Facebook: https://www.facebook.com/B3Berlin/ Website: https://b3-berlin.com/ b3 is: Andreas Hommelsheim (Hammond B3, keys); Ron Spielman (voc, g); Gérard Batrya (b); Lutz Halfter (dr) Film by GoodBY Production http://www.facebook.com/goodbyproduction © 2018 Blackbird Music http://www.blackbird-music.de

1733/18: Lied des Tages: In fremden Sprachen (feat. Daniel Stelter) #Valenteano

Om (Sanskrit)

Du kannst zu mir in fremden Sprachen sprechen.
Ich glaubte dir jedes Wort.
Sie können zu dir in deinen Sprachen sprechen.
Ich glaubte ihnen kein Wort.

Der in Wiesbaden wohnende Weltmusikkünstler Ralph Valenteano hatte kürzlich eine neu CD mit dem Titel Devachan veröffentlicht. Als Devachan oder Mentalplan wird in Anlehnung an die indisch-theosophische Terminologie das Geisterland, die geistige Welt im engeren Sinne bezeichnet. „Deva heißt Gott und Chan heißt Gebiet, Wohnung; Devachan bedeutet also Gottesgebiet. Insofern der Mensch ein geistiges Wesen ist, hat er Anteil an der geistigen Welt.“ Das Beste am Internet ist ja, dass man bei Interesse Begrifflichkeiten wie diese auch googlen kann. Niemand muss auf einer eigenen Leitung stehen und darauf verharren. Entdecket die Möglichkeiten ungebremsten Wissens.

Ich will die Kurzbetrachtung über das Wesen dieser Welt nicht allzu lang machen. Der Berliner Musiker Franz de Bÿl hat heute Morgen im Internet eine Plastikflasche entdeckt, die vor nachweislich 45 Jahren ins Wasser gelangte und nun von Menschenhand aufgepickt wurde. Dieser triviale Vorgang erweckt wesentliche Stränge unserer Erkenntnis: Man kann sagen, dass alles was wir in diese Welt hineintun, auch wieder herauskommt. Siehste.

So ungefähr stellen wir uns auch das Devachan von Valenteano vor. Habt Euch lieb. Ich hab es auch.

Weiterführend

* Webseite Valenteano

1732/18: Lied des Tages: Blitze über Kreuzberg #MDK

Ich kam in dieses Leben – Ich glaube – das ich schrie – Ich kam in dieses Leben – Und wusste gar nicht wie –
Ich wuchs heran – Im Kampf um mich – Ich wurde Mensch – Ich wurde ICH – Und dann -Dann traf ich Dich
Blitze über Kreuzberg – Donner über ganz Berlin
Wir zeigten uns sofort die Krallen – Fanden sofort an uns Gefallen
Wurden Leben, Energie und Macht – Durch die Kraft der Leidenschaft
Kampf um Kommunikation – Kampf um Liebe und Licht
Die Freiheit die wir erschaffen – tötet uns doch nicht
Doch die Freiheit -die wir meinen – gibt es nicht im kleinen
Blitze über Kreuzberg – Donner über ganz Berlin

„Blitze über Kreuzberg“
Text: Volker Hauptvogel
Musik: Gerard Rudschuck, Volker Hauptvogel
Album: manifestation
Destinyrecords/ Broken Silence

3D Animation: Michael Hübinger http://www.huebinger.website/
Video: Stephan Noë http://www.stephannoe.com

Das ist wirklich tierisch. Das MDK und diese Auskopplung aus dem 2017 erschienenen Album Manifestation. Es kommt ja via Internet gar nicht so gut rüber: Wer den Silberling besitzt, also die CD, wird es bestätigen. Diese CD klingt wirklich erstklassig. Kein Wunder. Volker Hauptvogel dazu: „Im Grunde haben wir alles mit Neumann-Mikrofonen abgenommen. Erste Sahne.“ Verantwortlich für die Mixe war Jon Caffery, der die Toten Hosen langjährig mixte. Die Verlinkung ist lesenswert.

Die Musik hat was resolutes Absolutes: Das Album heißt Manifestation. Und genau so klingt es auch.

Bela B. Felsenheimer (Die Ärzte) war im Hintergrund ein Förderer.

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1730/18: Kritik: Berlin Babylon, Babylon Berlin – Ashes to Ashes, Dust to Dust, Asche zu Asche, zu Staub

der Kritiker: MRR in jungen Jahren!


Severija – Zu Asche, Zu Staub (Psycho Nikoros) – (Official Babylon Berlin O.S.T.)

1929, janz Berlin is eene Drogenwolke. In den Opiumhöhlen der Stadt betäuben sich die Kriegsheimkehrer, in den Tanzsälen wird gefeiert, als ob es kein Morgen gäbe, und in Hinterzimmern berauschen sich Industrielle und Militärs an ihren Träumen von einem neuen mächtigen deutschen Reich. Mittendrin jagt Kommissar Gereon Rath (Volker Bruch) einem Filmdokument hinterher, in dem angeblich der junge Adenauer bei einer SM-Session zu sehen ist. An seiner Seite: die Gelegenheitsprostituierte Charlotte Ritter (Liv Lisa Fries). Tagsüber tippt sie Akten ab, nachts schafft sie im Fetischdress in den Kellergewölben des Vergnügungspalasts Moka Efti an. (Szenario, Beschreibung bei Spiegel Online, hier)

Danke der Nachfrage: Der ganze Plot und das Vorhaben sind großartig.

Zu loben ist die große Erzähldichte. Wir erfahren in thematisch überlappenden Folgen vom 1929 in Großberlin, einem Moloch, vom ganzen Ausmaß prenationalsozialistischer Verhältnisse in der Art einer nicht effektheischenden, sondern maßgeblich zutreffenden Milieustudie.

Die Schauplätze, offenbar computeranimiert, sind wiedererkennbar. Karstadt Neukölln wird gerade gebaut. Das Rote Rathaus ist mit drin. Häufig fragt man sich: Wie haben sie das wohl hingekriegt?

Sehr komisch auch der Pornoring mit allen perversen und abwegigen Sexualpraktiken, Knabenspielen und SM-Bondage. Schließlich bekommen wir einen großen, nahen Eindruck vom quälerisch Unerträglichen, das Menschen tun mussten, um zu überleben. Dazu gehört die heruntergekommene, übergewichtige Nutte, die für ihre Spezialität Faustfisting beauftragt wird, sich aber zuvor mit einem dreckigen Lappen die Musch säubert.

Dazu gehört, wie die Roten Brigaden Trotzkis in Berlin als Botschafter einer bald folgenden Weltrevolution vom russischen Geheimdienst niedergemäht werden. Dazu gehört, dass dieses Berlin der Zwanziger Jahre ein unglaublicher Sündenpfuhl gewesen sein muss.

Zille sein Milieu war rund zwanzig Jahre früher mit spitzem Federstrich kiehlgeholt worden. Heinrich schon tot. In diesen Folgen vom Untergang der Weimarer Republik können wir viel lernen darüber, warum Scheindemokratien mit zu wenig sozialer Gerechtigkeit zum Scheitern verurteilt sind. Sein müssen. Weil die Menschen, die unter solchen Rahmenbedingungen leben und überleben müssen, irgendwann gegen diese verkommenen Verhältnisse abstimmen mussten.

Und dann hat Goebbels den Menschen erzählt, es werde ein 1000-jähriges Reich geben, indem es den Menschen endlich gut ginge. 1929 war es ganz kurz davor und nach meinem Eindruck ist diese Studie durchaus gelungen und in ganz großem Maße sehenswert.

Ich habe gestern Abend versehentlich drauf geklickt, in der Mediathek der ARD und dann den ganzen Abend über insgesamt vier Folgen genossen.
Genossen? Der Genosse Trotzki steuerte jedenfalls beglückende Gesichtspunkte eines geglückten deutschen Miteinander aus Istanbul dazu. Von wegen Bolschewiken, danke Tom Tykwer. Coole Socke, Du.

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* Frankfurter Allgemeine: https://bit.ly/2xZ0XQ0
* Spiegel Online: https://bit.ly/2NcKv4r

1729/18: Lied des Tages: Phil Collins feat. Quincy Jones – „Stormy Weather“ – Und er spielt gut mit Anderen.


Phil Collins – Stormy Weather (30th Montreaux Jazz Festival)

Phil Collins Performing Stormy Weather At The Quincy Jones 50 Years of music concert 30th Montreaux Jazz Festival 1996 Stravinski Auditorium, Montreux Switzerland

Es gibt zwei Gründe, warum diese Website gern auf eine Sache zurückgreift, die bereits 1996 stattgefunden hat.

Erstens: Das Lied ist einfach gut.
Zweitens: Phil Collins hat eine neue Werkschau seines Affens veröffentlicht. Pardon, seines Werkschaffens.

Ich habe mich in den letzten Tagen häufig gefragt: Sag mal: Haben die denn alle kein eigenes Leben? Die Antwort ist: Doch.

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1728/18: Gigs, Preview: Berlins wahrscheinlich größter Trommler ist gegangen. Um Ta Um Um Ta – 4/4 Takt – Ein Nachruf von Ulf Fischbeck

Am Donnerstag, den 04.10.2018 findet am Abend im Rickenbackers (Link unten) eine Veranstaltung zur Erinnerung an Mikel John Winter statt. Über Mikel haben wir hier häufiger  berichtet. Weitere Beiträge sind verlinkt. Unser Gastautor Ulf Fischbeck, mit dem mich seit ca. 1985/6 persönliche Bekanntschaft verbindet, war früher ein aktiver Kulturattaché. So managte er ein kongeniales Berliner Bass Ballett aus vier Bassisten und einer tollsten Schlagzeugerin namens Anette Kluge, heute in Hamburg. Hach. – Themenwechsel: Der Anlass am 04.10. ist eine Art kontemplativ, spirituell gedachtes Beisammensein im Sinne des Verstorbenen und nur ihm zu Ehren. Ulf, Du hast das Wort, ich danke Dir für diesen Beitrag, Dein Tommy. Zugleich auch im Namen aller Anderen, die am kommenden Donnerstag ins Rickenbackers kommen werden.

EmWe – Mikel John Winter war mit seinen gefühlten 2m wahrscheinlich der größte Trommler Berlins.

Unsere Wege kreuzten sich das erste Mal 1978. Aus irgendeinem Grund hatte sich ein Freund mit mir bei Mikel verabredet. Mikel erzählte, er sei Drummer.

Wie er Udo Bekemeier, seinen Gitarristen, im Musikhaus Fechner, angesprochen hat, der Gitarren testete. Das war 1974.

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1727/18: Erinnerungen: An Manfred ‚Manne‘ Praeker und die frühe Nina Hagen – Sie waren viel zu gut und strichen graue Mauern bunt.

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Nina Hagen (gif)

Nina Hagen (gif)


Nina Hagen (1975)

Manfred „Manne“ Praeker (* 25. September 1951 in Berlin; † 17. September 2012 ebenda) war ein deutscher Musikproduzent, Sänger und Musiker. Er spielte auch Synthesizer und Schlagzeug, war aber vor allem als Bassist bekannt. Bekannt wurde er als Mitglied der Nina Hagen Band und Spliff. (aus Wikipedia, hier)

Heute hat Manfred Manne Praeker Geburtstag. Hätte. Wenn er nicht bereits gestorben wäre.

An Manne kurz zu erinnern, ist Chronistenpflicht. Und dass du dir jetzt ’n Wald suchst, um dir im Mos ’n Bett zu bau’n. Dein Riesen Saxophon ist natürlich auch da und Flöten, Flöten soll’n auf der Wiese wachsen. Ich frag die Alte, wo der Wald is‘, sie sagt „Mein Udo is‘ schon lange tot.“ In meinem Hals, da steckt ’n Bonbon.

Und die Erfrischungswaffeln sind ausgelaufen.

RIP – Manne. Eine schwarz Tulpe für dich.

Und danke, Nina, danke Spliff, dass es Euch gegeben hat. Ihr wisst gar nicht, wie wichtig das war. Oder doch?

Wir streichen graue Mauern bunt. Jetzt muss ich weinen.

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1726/18: Record Release: Egypt Station by Paul McCartney – Lied des Tages: I don’t know

 


Paul McCartney – I Don’t Know (Lyric Video)

McCartney Ram (with Linda McCartney) McCartney II Tug of War Pipes of Peace Give My Regards to Broad Street Press to Play Снова в СССР Flowers in the Dirt Off the Ground Flaming Pie Run Devil Run Driving Rain Chaos and Creation in the Backyard Memory Almost Full Kisses on the Bottom New Egypt Station

Am 7. September 2018 leistete sich Sir Paul McCartney ein Record Release namens Egypt Station. Es ist das 18. Album von McCartney seit dem Split von den Beatles. Die 17 Amtsvorgänger seinerseits sind aufgelistet.

Ich lese heute Morgen:

Paul McCartney’s new album Egypt Station enters the Billboard 200 chart at No. 1; It’s the first time in his 48 yearlong solo career that McCartney debuts on the American chart on the top position. Egypt Station is also his first No. 1 album since Tug of War spent three weeks atop the list in 1982. The new LP gives McCartney his eight No. 1 on the Billboard 200. The Beatles still own the record for the most No. 1’s on the Billboard 200 with 19 chart-toppers.

Lieber Paul,

ich bin derzeit nahe an den Wassern gebaut und empfindsam, alle Poren offen und ich gefühlssoffen. Manchmal denke ich schon, wie lange das alles noch so weiter geht. Und dass die Zeit dahin geht wie nichts anderes. Auf Facebook sind teils Freunde aus meiner Schulzeit am sozialen Nettzwergen, dass es einem schwindlig wird. Tug of War, Pipes of Piece, wie gerne würde ich endlich gern mal nach Birmingham, zu Ozzy Osbourne, Robert Plant und Wolfgang S-Z, meinem Freund und Keyboarder aus jenen Tagen, als wir in Anfang der Achtziger den Minimalen Konsens suchten. Was wir so suchen?

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1725/18: Gigs, Review: Gestern Abend spielte das Kodo Jazz Collective im Yorckschlösschen – Kodo, der Ritter fordert: Rettet die Livemusik!

Yorckschlösschen - Tommy T. Tulip, Guardian Of The Groove (Quelle: Homepage YS)

Yorckschlösschen – Tommy T. Tulip, Guardian Of The Groove (Quelle: Homepage YS)


„All of Me“ performed by Kodo Jazz Collective (Windy Day Sessions)

Am 03.07.2018 veröffentlicht: Kodo Jazz Collective perform and jam out on the jazz classic „All of Me“, as part of their Windy Day Sessions in Berlin, Germany. For bookings or enquiries, email kodojazzcollective@gmail.com And be sure to follow them on their Facebook and Instagram for any upcoming performances! facebook.com/kodojazzcollective

Gestern Abend spielte das Kodo Jazz Collective aus Melbourne, Australien, im Yorckschlösschen.  Die Sache hatte diesen einen Fehler: Ich war nicht da. Ich gebe mein Bestes, ich gebe alles: All of me. Das kann doch einen Jazzman nicht erschüttern, keine Angst keine Angst, Rosmarie. Apropos Rose: IM Tulpe übernimmt das Investigative.

Vor Jahren weilte ich im Yorckschlösschen und weil an dem Abend viel fotografiert wurde, errate ich im Nachhinein, wurde die nicht mal im Ansatz bekannte Datenschutz-Grundverordnung vom Mai 2018 nicht in Erwägung gezogen. Liebe Grüße an Gudrun Arndt, die beste jener Fotografiker der Musikszene Berlins. Solch Fotowerk (siehe ganz oben) kann man auch Lokalkolorit nennen, denn es ist Farbfotografie. Dies wichtige Beweisdokument der Berliner Musikszene entdeckte ich heute Morgen per Zufall auf der dortigen Homepage Ich kann den Abend erinnern: Kein Zufall, keine Mädchen. Gestern hatte Pete Wyoming Bender Geburtstag. Ich habe diesen Kerl geliebt. Dieser Abend war Halal. Pete spielte Klavier und sang The first cut is the deepest und ich von hinten mit und ich weinte um die Schönheit des Vergangenen und Joe Kucera blies von vorn dazu das Halal. Oder war es das Hallali?

Das Yorckschlösschen hat heute Abend auf. Heulen wie ein Schlosshund, Träne im Knopfloch und Tränen der Rührung. Wir zutiefst gerührt, nicht geschüttelt. Die Seele am Abend aus dem Leib gerüttelt.

Kodo ist mein Zeitzeuge, aus Melbourne angereist, der Dritte aus der Sternenmitte, bin ich der Dritte von links (siehe Foto)
Unknown flying object identifies as Kodo from Melbourne in Australia!
.
(Chor) Und ich düse düse düse düse im Sauseschritt
Und bring die Liebe mit von meinem Himmelsritt
Denn die Liebe Liebe Liebe Liebe die macht viel Spaß
Viel mehr Spaß als irgendwas (/Chor)
.
We do not need any love on this planet!
Tötet Kodo, vernichtet die Liebe!
Zielansprache Gamma Delta 731 Überraum (Anderes Wort für Proberaum – Die Reaktion der Redaktion)
Kodo aus der Ferne der leuchtenden Sterne
Ich düse
Jetzt geht mir die Düse, Freunde. Und ich habe gleich zwei Ohrwürmer.
Noch was, liebste Freundin, macht Dir das klar: Livemusik ist nicht im Internet. Du musst schon mal den Arsch bewegen. Oder Du nimmst eine gute Freundin mit. Har. Haste gemerkt, oder?
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1723/18: Positionen: Der nächste Keith Jarrett – Support Your local musicians. – Little Wing (Jimi Hendrix) #Tageslied

Tonträgerkäufe - Support Your Musician Hereos

Tonträgerkäufe – Support Your Musician Hereos


Little Wing (Live)

Little Wing (Live) · Lorenz Kellhuber Little Wing (Live) ℗ Fondation du Festival de Jazz de Montreux Released on: 2017-09-15 Composer: Jimi Hendrix Music Publisher: Experience Hendrix LLC

Der nächste Keith Jarrett heißt für mich Lorenz Kellhuber, wohnt in Berlin und sein Spiel berührt mich ähnlich wie das des genannten Jarrett. Es gibt ja auch noch Chris, den Bruder, der sogar in Deutschland lebt. Davon ab: Der geniale Lorenz aber setzt sich ans Klavier und geht ab wie Kellhubers Katze. Oder Schmidts. Es ist auch einerlei.

Was mich morgens anficht Musik zu hören, ist das Überleben an der Ackerkrume. Aus gewichtigen Gründen habe ich das Laufen wieder angefangen und nun muss ich, um meinen Ansprüchen überhaupt genügen zu können, die iPhone-Stöpsel ins Ohr stecken und jeweils eine Tonträgerlänge lang mit Power walken, rennen, nein laufen, nicht zu schnell, sondern eher so gewogenen Schrittes. Apropos gewogen: Ich habe bereits rund 3,5 kg abgenommen. Und die gewichtigen Gründe werden kleiner.

Danke dafür, Lorenz Kellhuber. Danke dafür, Knorkator. Danke, Sebastian Schunke. Danke, Diego Pinera. Danke Benny Greb. Ich habe Eure Tonträger intensiv durchgehört, eins zu eins, nur ich und meine Gedanken am brandenburgischen Ackerrand: Ich nenne es den Jazz des Lebens. Ja, richtig, Knorkator hasst Musik, als einziges in der hier dargelegten Auflistung. Aber sie sind richtig genial. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, mir am Stück vier Tonträger von Knorkator zu bestellen, hätte ich nicht den Bedarf gesehen. Denn weil ich läufig bin, morgens oder als Walker in die Geschichte eingehen werde, allein, ich und mein iPhone.

Wir sehen also: Ich bin musikalisch völlig desodoriert. Ich höre einfach alles. Jede Musikrichtung, ich habe keine Grenzen, aber eins ist mir wichtig: Ich höre nur noch saugute Musik.

Kolossale Klangkanonade. Wenn es zu schön, geh ich weinen. Macht’s gut, ich bin flennen.

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1721/18: Positionen: Zu #Chemnitz heute Abend – Ein Gastbeitrag von Dirk Zöllner, Die Zöllner – Die Integration der Ostdeutschen ist nicht gelungen.

Dirk Zöllner #Wirsindmehr

Dirk Zöllner #Wirsindmehr

Ich trete heute in Chemnitz auf. Mit meiner bunten Band. Für meine bunte Chemnitzer Familie. Für die Stadt, die mir zweimal eine große Liebe geschenkt hat. Eine davon hat mir wiederum meine malerische Tochter Mimi geschenkt. Und meine große Tochter Rubini steht mit mir auf der Bühne. Sie ist 26 und hat einen etwas dunkleren Teint und ist damit in allerjüngster Zeit zum ersten mal auf unangenehme Art und Weise konfrontiert worden.

Das macht mich als Vater natürlich irre!

Irre macht mich allerdings auch, dass man die enttäuschten und ängstlichen Menschen so schnell in die Naziecke stellt, anstatt sich ihrer anzunehmen. Ja, es stimmt: die Integration der Ostdeutschen ist nicht gelungen! Wir wurden mit einer gestandenen Lobby konfrontiert, in der kein Platz für ostdeutsche Innovation war. Gefragt waren wir nur als Kunden. Viele hängen an der Zitze des Staates und sind auf der Sinnsuche. Opfer des überbordenden Kapitalismus.

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1720/18: Video: Ich bedauere manchmal, keinen richtigen musikalischen Standpunkt zu besitzen, aber vielleicht ist #Knorkator ja einer? Keiner von vielen, offen gesagt.

#Knorkator #Diskographie

#Knorkator #Diskographie Stand 09.09.18

Tonträgerkäufe - Support Your Musician Hereos

Tonträgerkäufe – Support Your Musician Hereos


DANCE VALLEY FESTIVAL
Nathan’s crazy dance moves at dance valley!

„Geh aus dem Weg, du Arschgesicht, eh Mann, du stinkst nach Klo, gib lieber auf, das schaffst du nicht, und nun zurück in den Zoo.“

Ich bedauere es manchmal.

Ich kenne viele Menschen, die einen eindeutigen musikalischen Background besitzen.

Sie sind in der Lage zu lieben und zu hassen. Das macht das Leben einfach.

Bei mir ist es vollkommen anders.

Anders als andere Menschen würde ich nicht nach Wacken fahren und mir tagelang Heavy Metal geben. Mal ganz abgesehen davon, wie lächerlich diese Attitüden sind, wie die von Ronny James Dio (RIP) einer Pommesgabel. Headbangen: Das ist ja fürchterlich. Allerdings treten in Wacken auch Knorkator auf. Das bringt mein System der Ablehnung ins Wacken.

Es gibt Menschen, die können richtig gut zu Musik tanzen und niemand würde erwarten, dass sie es auf diese Weise täten. Nathan, der Mann mit dem YouTube-Kanal (Link ist unten) ist so ein Mover. Der hat Moves drauf, und das T-Shirt ist sein Statement: Keine Drogen, kein Alkohol.

Zähne putzen, pullern, ab ins Bett.

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