1538/17: Bücher: Pop – Ein Panorama der Gegenwart – Von Jens Balzer, und der Mann kann knarzen!

Pop is the name of the game, sagte kurz vor seinem Ableben John Lennon 1980.

Wer wissen möchte, warum Sting ein öliger, langweiliger Stinkstiefel ist, der lausige Jazzversatzplatten produziert, ist beim polemischen Stil des Autors gut aufgehoben. Der brettert beinhart gegen die Entwicklungen der letzten 15 Jahre an und legt Beweisnetze über die Musikunkultur. Das ist das Ziel eloquenter Schreibe: Dass es einem beim Lesen graust und man ein Stück neugierig wird. Liebe Fans und Anhänger der gescholtenen Popsterne und Stars: Ihr müsst bitte auch abstrahieren können.

Man liest den Verriss über Gordon Mathew Sumner, der sich Sting nannte und denkt insgeheim: Ja, lustig und facettenreich geschrieben. Allerdings, ich denke ganz anders.

Genau dafür sind Bücher wie dies hier gemacht. Und Schreiben kann der Rotzlöffel. Womit jetzt nicht Sting gemeint ist.

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1537/17: Bücher: Prince – Sein Leben in Bild und Text – Von Mobeen Azhar

Mobeen Azhar, Produzent der BBC-Dokumentation Hunting For Prince’s Vault und selbst erklärter Prince-Megafan, berichtet als intimer Kenner vom Leben dieses Ausnahmekünstlers, von seinen Anfängen, seiner musikalischen Entwicklung und Karriere bis zu seinem tragischen Tod. Azhar erzählt zahlreiche Anekdoten aus erster Hand, von Menschen, die mit Prince aufgewachsen sind, die ihn kannten und mit ihm zusammengearbeitet haben.

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1536/17: Positionen: Zu viel Zukunft, nirgends – Von Michael Pöppl (Gastbeitrag)

Mohr - Stirb nicht im Warteraum der Zukunft

Tim Mohr ist ein amerikanischer Autor, Journalist und Übersetzer. In den 1990er-Jahren lebte er in Berlin als Club-DJ, bevor er nach New York zog und für den Playboy arbeitete. Dort war er unter anderem für Hunter S. Thompson zuständig, mit der er bis zu dessen Tod an dem Buch »Ancient Gonzo Wisdom« arbeitete. Seine journalistischen Artikel erschienen bis dato u. a. in der New York Times, dem New York Magazine, Time Out oder der Huffington Post. Zu seinen Übersetzungen aus dem Deutschen ins Amerikanische zählen Wolfgang Herrndorfs »Tschick«, Charlotte Roches »Feuchtgebiete«, vier Romane von Alina Bronsky und Dorothea Dieckmanns »Guantanamo«, die mehrfach ausgezeichnet wurden. Als Ghostwriter hat Tim Mohr die Memoiren »It’s So Easy« von Duff McKagan (Guns N’ Roses), »The Last Holiday« von Gil Scott-Heron und »Face the Music« von Paul Stanley (Kiss) verfasst. Derzeit arbeitet er an der Lebensgeschichte von Joe Walsh von den Eagles. Tim Mohr lebt in Brooklyn.

Von Michael Pöppl, Journalist, Autor

Mit Vollbart, Hornbrille und Basecap sieht Tim Mohr eher wie ein intellektueller Rapper als wie ein Punk aus. Der New Yorker ist ein bekannter Journalist und Übersetzer, zum Beispiel übertrug er Wolfgang Herrndorfs »Tschick« ins US-Amerikanische und hat als Ghostwriter für Musiklegenden wie Paul Stanley von »Kiss« geschrieben. Dem Phänomen Punk begegnete Mohr Anfang der 1990er Jahre im wilden Berliner Nachtleben, er studierte und arbeitete als DJ in diversen Clubs und lernte dabei einige Akteure der Ostberliner Punkszene kennen. Die Begegnungen faszinierten ihn, über 20 Jahre hat er immer wieder recherchiert. »Das waren solch unglaubliche Geschichten, die ich einfach allen Leuten weitererzählen wollte.« Aus dem Langzeitprojekt wurde das jetzt erschienene Sachbuch »Stirb nicht im Warteraum der Zukunft – Die ostdeutschen Punks und der Fall der Mauer«.

Derzeit ist Mohr auf Lesetour in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs. Mit dem Musiker Brezel Göring von »Stereo Total« besucht er nicht nur Punkhochburgen wie Berlin, Zürich oder Hamburg. Gerade in Chemnitz, Erfurt, Leipzig, Dresden oder Jena, überall da, wo es zu DDR-Zeiten eine Punkszene gab, ist der Andrang groß. Auf einem Split-Screen im Hintergrund laufen private Videos von Ostpunks neben schwarz-weißen Überwachungsfilmen der DDR-Staatssicherheit. Zwischen den Lesungsteilen hört man Ostpunksongs aus den 1980ern.

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1535/17: Video: Michi Hartman – Tenthousandspoons – ‚Long Road‘

Michi Hartmann (Foto: Privatarchiv)


Michi Hartmann/Tenthousandspoons – Long Road

Long Road Take me way back home Emilia’s solo:

„Where are my crow-coloured horses? Where are my reins? Where is my beloved, my favorite heart? My well got overgrown with grass and my beloved married someone else.“ Lost life a song about loosing one’s home and being on the run for the rest of her/his life music and lyrics Michi Hartmann voice, acoustic guitar, double bass, basic drum loop Michi Hartmann electric guitar, producing and programming Markus Hossack solo singer Emilia Niezbecka solo guitar Bojan Jasarevic solo darbouka Mahmoud Fayoumi thanks to all my friends and fellow musicians for their support, encouraging and help we do not use pitch shifters, quantization, face lift the voice is the voice, the guitar is the guitar, the face is the face if you like it you can make a paypal donation to mmichartm@yahoo.de if you don’t like it don’t but please spare us of hateful comments“

 

Keine Ahnung, was Michi Hartmann da bezweckt hat, es ist gute Musik. Ätherisch, leicht, fluffig und emotional. Großartiges Stück, eine Art Audiofetzen der Extraklasse.

Heute das Lied des Tages: Michi, die auch krasse Gitarren baut, eine krasse Frau und ihre Musik, krasser Stoff! Apropos: Der Rest ist verlinkt.

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  • Krasses Brett: www.krassegitarren.de
  • Michi, hart Mann: www.michaelahartmann.de
  • Löffelweise: www.tenthousandspoons.de
  • Was das auch ist: www.krasserstoff.de (unsponsored link) 🙂

1533/17: Video: Jetzt ist die beste Gelegenheit!


Frizz Feick – Beste Gelegenheit [OFFICIAL VIDEO]

Zurück aus dem Landleben in Bückeburg. Stuttgart-Stammheim? Berlin-Tegel oder Moabit? Wo ist es im Knast am schönsten?

Jetzt ist die beste Gelegenheit:
Striche an die Wand malen.
Abhaken.
Fertig.

Was anderes tun. Anruf: Frizze! Bist raus? Bro!
Alles gut. Nur Mut.

Danke Feick! Weitermachen…

1532/17: Video: Ab heute sind Spielman-Festwochen – ‚Rusty 44‘


Spielman In Bad Company – Rusty 44 (Hammelburg Livesessions)

Ansonsten gibt es vielleicht noch die Randy Hansen-Band im Dreier mit Ufo Walter (b) und Manni von Bohr (dr), bei denen es ähnlich abgeht, wie wenn Spielman in schlechter Gesellschaft spielt. Bad Boys Bad Boys, von wegen Klischee. Heute aus Anlass des Abendkonzerts im Privatclub Berlin (Skalitzer Str.) ab 19 Uhr „record release“ Party und alle so yeah.

Randy Hansen zelebriert den Hendrix. Ron Spielman macht was Eigenes. Wie Karnickel geht das los.

Der Gedanke legt den Grund für die Tat (Freiherr von Moltke).

Diese coolen Hammerharten werden`s Dir besorgen, aber pssst…es ist hübsch privat.

Wir sehen uns.

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Zum heutigen Konzert findest Du hier durch Suchanfrage „Ron Spielman“ oder auf Facebook (Veranstaltungen) bzw. auf der Website des Privatclub Berlin.

1531/17: Video: ‚Bei mir bist Du schön‘ – Schönes Wochenende von Daniel Lunkenheimer, Schlagzeuger, Berlin, groovende Weintraube

Banner Personen

Groovin‘ Grapes from Angie Winkler on Vimeo.

Was man spürt: Macht jemand sich zum Gegenstand einer Sache und wirkt bei ihr mit. Sticht aber nicht sonderlich hervor. Oder ist jemand die Sache selbst und er/sie ihr Diener? Diener guter Musik beispielsweise? Unergründlich. Weites Feld. Lucky Man. Daniel Lunkenheimer, heute, hier. Kurz und knapp.

Was gibt es an einem Samstag wie diesen noch zu sagen?

Dass es immer wieder Musiker in Berlin gibt, die antichambrieren? Allein das Wort schon ein Ungetüm, was soll denn das bedeuten?

Wer sagt denn so was: Daniel Lunkenheimer? Ja klar, das ist doch der so antichambriert. Wir nehmen das Ergebnis der rein rhetorischen Frage vorweg. Mitnichten ist Daniel Lunkenheimer so einer. „In den Vorzimmern der Großen und Mächtigen verkehren und diesen dort zu schmeicheln“ ist seine Sache nicht. Dafür hat er bei den ganz Großen der Musik, u.a. bei Joe Porcaro, dem Vater der drei Porcaro-Brüder (Toto) und weltweit bekannten Schlagzeugprofessor Unterricht gehabt. Und beim Schlagzeug-Überlehrer Ralph Humphrey (Frank Zappa) gedient. Even in the odds: Mit sich selbst als Vertreter eines Dritten. Der guten Musik. Hier oben, als Schlagzeug vom Blatt spielende, groovende Weintraube.

Keine Sau versteht das Wort Antichambrieren. Es passt auch schlicht gar nicht zur vorgestellten Person. Jahrgang 1976, nicht Diener mehrerer Herren, sondern einer guten Sache mit Fundament und wie er selbst von sich sagt: Schlagzeuger aus Überzeugung seit dem 10. Lebensjahr.

Bei mir ist er schön, habe ich heut als Netzdetektiv erfahren. Seinen Namen kenne ich schon lange. Aus anderen Zusammenhängen. Heute empfehle ich meinen Lesern einen Ausflug ins Netz.

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Banner Record Release

1530/17: Gigs, Preview: Record Release Concert am Sonntag, den 07.05. im Privatclub Berlin: Spielmann in Bad Company #Hot

CD: http://amzn.to/2pciYnO
Amazon.de: http://amzn.to/2qKJiX2
iTunes: http://apple.co/2m8zu7Z
Spotify: http://spoti.fi/2q5QsJm
Deezer: http://bit.ly/2qGzvCf
Album Release at 05/05/2017
Livetour in May 2017 & October 2017
Artwork: Arne Teubel (Die Kommune)
Booking: info@jiggedi.de
Supported by: Audio Technica
(Urban Tree Music / Believe Digital)

Die Band:
Ron Spielman / Gitarre & Gesang
Joh Weisgerber / Bass
Uwe Breunig / Schlagzeug
Werner Goldbach / Keyboards
Das Team:
Video: Urban Tree Media
Grafik: Arne Teubel von Die Kommune

Leute, lasst endlich Hirn wachsen: Endlich wieder gute Musik. Das wird auch immer so bleiben: Die beste Musik ist handgemacht. Ron Spielman hat sich in schlechte Gesellschaft begeben, aber es klingt nicht nach Bad Company, Paul Rodgers und alte Attitüden á la Free und Allright Now. Es klingt vintage, aber frisch. Es hat Power, es macht Spaß. Am Sonntag Abend ist die Band zum offiziellen Erscheinen einer der besten Tonträger des bisherigen Jahres 2017 im Privatclub und dem Vernehmen nach wird es ziemlich voll. Wer´s weiß.

Also bitte nicht weitersagen….

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1529/17: Nachruf: Daliah Lavi


Daliah Lavi Wer hat mein Lied so zerstört, Ma (1971)

Daliah Lavi (hebräisch דליה לביא, geb. Daliah Levenbuch; * 12. Oktober 1942 in Schawe Zion, Völkerbundsmandat für Palästina; † 3. Mai 2017 in Asheville, North Carolina) war eine israelische Filmschauspielerin und Sängerin.

Ohne Worte.

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1528/17: Positionen: Vive la revolution! – Die Moritat von Xavier (Gastautor: Grit Maroske)

Vorab: Ich schreibe diesen Text in dem Wissen, dass einige Leute ihn garantiert in den falschen Hals bekommen werden. Menschen, die mich gut kennen wissen hoffentlich, wo ich politisch stehe und dass ich eine gefestigte Persönlichkeit bin und werden mir das zugute halten. Lasst euch mit mir gemeinsam einfach mal auf ein Gedankenexperiment ein, denn mit diesem Text schauen wir in einen Spiegel und sehen alles (naturgegeben) seitenverkehrt.

Heute Nacht hatte ich einen seltsamen Traum. Mein Land war in Aufruhr. Menschen liefen schreiend und mit hochroten Gesichtern zum Marktplatz, in der Hand Forken und Fackeln. Sie schüttelten wütend die Fäuste gegeneinander, rempelten und schubsten, jeder wollte der Erste auf dem Marktplatz sein, denn eine öffentliche Hinrichtung stand an. Die einen versprachen sich Nervenkitzel bei der Volksbelustigung, andere setzten besorgte Minen auf, Dritte rieben sich schadenfroh die Hände während wieder andere den Märtyrer aus den Fängen der Gerichtsschergen befreien und auf ihren Schultern durchs Stadttor tragen wollten.

Am Marktplatz angekommen, hatte sich bereits eine stattliche Menge versammelt. Viele deckten sich an einem der zahlreichen Stände noch mit faulen Eiern, matschigem Gemüse und Steinen ein, alle Ausrufer bläkten durcheinander in einer infernalischen Kakophonie von Neuigkeiten. “Xavier beim König in Ungnade gefallen!” “Minnesänger ruft zum Umsturz auf” “Hofnarr ohne Kleider wird des Landesverrats bezichtigt” und zwischendurch riefen sie die neusten Ergebnisse beim Strohballenweitwurf, Rabattangebote des lokalen Dirnenhauses und Wettervorhersagen in die Menge. Ich ließ mich mitziehen zur Mitte des Platzes, wo schon ein Podest aufgebaut war. Dort sollte, deutlich sichtbar für das VOLK, heute Recht gesprochen und vollstreckt werden.

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1527/17: Video: Letzte Woche auf der jazzahead in Bremen – Das Lorenz Kellhuber Trio aus Berlin

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


jazzahead! 2017 – Lorenz Kellhuber Trio

Veröffentlicht am 29.04.2017

Wir sehen einen rund 30 Minuten langen Auftritt des Lorenz Kellhuber-Trios aus Berlin (Blackbird Musik) bei der Jazzmesse jazzahead 2017.

Die Band macht Spaß, wenn man diese Art Musik mag. Weil sie es kann.

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1523/17: Video: Windy City – performed by BERLIN 21

BERLIN21 - Odds On (Plattencover)


BERLIN 21 – Windy City (Album: Capital Letters)

Berlin 21: Torsten Zwingenberger (dr) Lionel Haas (p) Patrick Farrant (g) Martin Lillich (b) Homepage: http://www.berlin21.info Facebook: http://www.facebook.com/BandBERLIN21 „Windy City“ (taken from the album „Capital Letters“) Music by Lionel Haas Directed & Edited by Felizian Stockinger Cinematography by Michael Stragies & Felizian Stockinger Recorded & Mixed by Michael Ungerer at Blackbird Music Studio, Berlin © 2014 Blackbird Music http://www.blackbird-music.de

1522/17: Zitatfilter: Was Viola Kramer über den Tod von Musikern denkt…

Mit dem Tod macht man keine Witze. Das stimmt. Und ich finde diesen Trend zu den Hit-Teams regelrecht beunruhigend. Musik hat für mich völlig andere Aufgaben, Ziele, Inhalte als schnödes Geld schneiden auf der Basis „was wollen die Leute hören“. Alleine, dass die Intros immer kürzer werden… ein Hook den nächsten jagt, damit die Leute nicht zum nächsten Titel skippen… wer unter solchen Überlegungen „Musik“ macht, ist mir suspekt. Natürlich soll es auch die Tanzmusik und die Funktionsmusik geben. Aber: Musik ist vor allem Seelennahrung. Heute mehr als früher, wo die Leute noch ihre Religionen hatten. Der Tod von solchen Größen wie Bowie, Amy, Lennon usw. hat allerdings auch etwas Tröstendes in Bezug auf die eigene Zukunft, denn niemand „will“ diesen Weg gehen. Doch alle müssen. An dem Punkt sind wir ALLE gleich. Wann endlich begreifen die Menschen, dass das Leben kostbar ist und hören auf mit diesen dummen Kriegen?!? Sorgen für ausreichend Nahrung? Jagen keine Busse hoch, um die Aktienkurse zu verbessern? Die SPINNEN doch.

Vielleicht könnte mehr GUTE Musik an die Zerbrechlichkeit der Welt und des Lebens erinnern. Amy, John und all die tollen schon Dahingegangenen mahnen immer noch. Das ist ihr Vermächtnis. Dafür sei ihnen gedankt! (Viola Kramer auf facebook, Spezialistengruppe:Musikerwitze)

Im erzählten Musikerwitz geht es um eine kurze Geschichte mit einem humorigen Höhepunkt mit Bezug zum Thema Musik.

In einer Gruppe von sagen wir mehr als zwanzigtausend Mitgliedern geraten da schon mal die Begrifflichkeiten durcheinander. Gepostet wird, was das Zeug hält. Aus ganz unterschiedlichen Motiven. Die wenigsten davon erscheinen einem selbstlos. Also dem Witz zuliebe kredenzt, dargeboten als selbstloses Angebot, die Lachmuskeln zu betätigen. Hinzu kommt eine Attitüde von möglichst viel posten, um darzulegen: Seht her, ich existiere. Sehr gerne geht Gehässigkeit durch die sozialen Medien. Wie bereits die NSA zutreffend analysierte, geht es beim modernen Menschen um so genannte Selektoren: Das sind diejenigen Dinge, die wir aus dem sozialen Shitstorm rausfiltern um zu erkennen, worum es überhaupt geht. Nennen wir beispielsweise den Terminus Helene Fischer oder Andreas Gabalier, so kann sich unser wachsames Auge mit Sicherheit einrichten, alle möglichen Schimpftiraden über diese beiden Selektorenbegriffe vorzufinden. Da sind die Menschen ganz bei sich selbst: Da ist darauf Verlass wie auch auf die eigenen Rechtschreibfehler. Gehated wird vorhersehbar.

Ist es lustig, dass Amy Winehouse jetzt seit fünf Jahren clean ist? Seit ihrem Tod hat sie keine Drogen zu sich genommen, ist die dahinter liegende, einigermaßen perfide Behauptung des Stoffeanbieters, der das als Musikerwitz einreicht.

Viola Kramer hat es nach hiesiger Auffassung schön zurechtgerückt.

Die Welt ist schon verrückt. Wir werden uns noch an sie gewöhnen müssen.

1521/17: Foto des Tages: Chick Corea meint…

Nun, wenn Chick Corea meint.

Die Richtigkeit konnte ich nicht überprüfen. Das Bild wurde in die Spezialistengruppe:Musikerwitze auf facebook gepostet. Wahrscheinlich wird es dort inhaltlich genau seziert und auseinander genommen.

Als Merkzettel ein Waschzettel, so ein Ding, das man sich hinter den Spiegel klemmt. Oder es sein lässt, weil man alles besser weiß.

Viel Spaß.

1520/17: Video: Ein Film ohne Film über Sessions von Prince 1977

Prince - Lovesymbol


Prince – Jazz Funk Sessions 1977 (Instrumental)

Prince on keys/guitar at age 19, with Andre Cymone on bass and Bobby Z (supposedly) on drums, playing 8 impressive fusion jazz funk tracks at Loring Park rehearsal room in 1977 in Minneapolis. No copyright infringement intended. All rights by the copyright holders – created for listening purposes.

Tracklist (no titles):
Instrumental #1 (0:00)
Instrumental #2 (5:14)
Instrumental #3 (11:33)
Instrumental #4 (17:46)
Instrumental #5 (26:30)
Instrumental #6 (33:25)
Instrumental #7 (41:33)
Instrumental #8 (49:14)

Da kann man ja bei Interesse ruhig mal reinhören. Schon etwas älter. Durchaus interessant.

Viel Spaß.

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1519/17: Video: Ein Frage der Ehrung. – Legenden der Leidenschaft


Joe Pass & Ella Fitzgerald – Duets in Hannover 1975

00:50 Laura
04:25 Wave (Vou te contar)
09:50 My Funny Valentine
14:05 You Stepped Out Of A Dream
18:57 You Turned The Tables On Me
23:33 Darn That Dream
27:19 Ella and Joe
27:33 You Turned The Tables On Me
31:50 Cry Me A River
37:34 Nature Boy
39:48 Nature Boy (2nd)
41:32 You Are The Sunshine Of My Life
47:40 Avalon
51:53 Stormy Weather
57:09 One Note Samba
01:03:20 The One I Love (Belongs To Somebody Else)
01:07:20 How High The Moon

Ein Moment der Würdigung und des Andenkens

Ella Fitzgerald war vielleicht die wichtigste Jazzsängerin aller Zeiten. Superlative sind immer schwierig. So superstitious. Morgen wird sie 100 Jahre alt.

Eine musikalische Erinnerung mit Joe Pass als Begleiter an der gekonnten Jazzgitarre.

1517/17: Video: Der letzte Optimist – Judith Holofernes

 

Judith Rakers? Judith Holofernes? – Die Antwort geht klar, Freunde. Es geht um Musik. Und nicht um Nachrichten. Der Unterschied ist nicht so groß: Beide haben was zu sagen. Eine liest was vor, die andere schreibt und trägt Texte vor, die über den Tag hinaus Bedeutung haben werden.

Am 08.12.2016 hat Judith Holofernes angekündigt, dass das neue Album „Ich bin das Chaos“ vorbestellt werden kann.

Ging auf Tournee, aktuell noch bis Ende April und zuletzt im Süden der Republik (Stuttgart, Freiburg). An Judith bestechen ihre Texte, ihre Energie und ihr unbedingter Durchhaltewillen. Sie bleibt bei ihrer Sache, verabschiedet sich nicht in Mutterpausen. Ihre Blaupause heißt Musik machen, Texte schreiben und sich artikulieren. Nicht wild herumzufuchteln und zu gestikulieren. Bewundernswert, wie es ihr gelingt. Sie kotzt ihr Herz in einen Graben vor dem Haus: Mit Texten, die einem im Kopf bleiben. „Ich bin das Chaos“: Das mag gut sein. Was dabei rauskommt, ist relevant und dient künstlerischem Fortschritt in Deutschland. Wenn dies „Zeug“ in Kreuzberg entsteht und wie man hört, auf faröischen Inseln (Wo sind denn die? #Spaß) zum letzten Fineschliff gelangt. Hört bitte auf den Fine Hide: Alles fein versteckt in all den Andeutungen vom Lebensglück.

Nichts ist so trist wie ein Optimist. Weil man als Bulle auch nicht immer jemanden verhaften kann. So sieht’s aus. Polizisten rauchten früher Milde Sorte: Denn das Leben war ja hart genug. Heute schockieren uns Bilder auf Tabakpaketen und erinnern uns an unser Gefühlschaos beim Schmauchen jener letzten Zigarette, bei einem letzten Glas im Stehen.

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1516/17: News: Was Musiker suchen, finden sie häufig nicht. Aber was suchen Musiker?

Wir gründen eine Gruppe auf Facebook und bewerben in anderen Gruppen dort die neue Gruppe für ihre Reinheit und Klarheit. Da kommentiert ein Jazzgitarrist aus Berlin diese Information und sagt: Wozu? Das gibt es doch schon zuhauf? Ja, aber nicht mit der gebotenen Klarheit. Der Jazzgitarrist weiß es besser und postet fünfzehn, zwanzig Kommentare mit Links zu Gruppen, die diesbezüglich bereits existieren. Und der Autor denkt: Siehste, und genau deswegen braucht es eine neue Gruppe. Und zwar gegen das beliebige Verteilen von Links, die nicht zum Vorhaben der neuen Gruppe passen: Nämlich nicht ein Sammelsurium von Beliebigkeiten zu sein, sondern eine ganz klar fokussierte Gruppe. Tor, Tor, Eigentor!

Die Älteren kennen das noch, diese kryptischen Abkürzungen: War es Riebe’s Fachblatt (Musik)? MuSuGru, GruSuMu: Musiker sucht Gruppe. Gruppe sucht Musiker. Inzwischen leben wir alle im digitalen Patriarchat des Ungelesenen. Too much information. Darf’s ein bisserl weniger sein?`

Genau: Es soll die richtige Information sein. Es gibt viele Gruppen und Foren. Es gibt Chaoten, die beherrschen scheinbar das Chaos und zeigen Internetlinks. Der Link sagt: Ich hab keine Lust zu reden, aber schau mal dort. Ich habe den Durchblick. Alle reden überall mit. Nur nicht zum Thema. Ein Manko ist die mangelhafte Konzentration: Suche ich gezielt einen Musiker, so ist das ziemlich mühsam geworden. Dabei haben sich die Möglichkeiten verhundertfacht. Für alles gibt es einen Thread. Nur wo?

Diese Lücke zielgerichteten Auffindens von benötigten Mitmusikern, auf dem Level Face To Face, nur zwischen zwei Musikern und zwischendrin ist gar nichts, versucht eine neue Spezialistengruppe:Sessionpool auf Facebook zu schließen. Sie ist streng überwacht von Admins, alle Beiträge müssen durch human filter und was nicht reinpasst, wird gelöscht. Der Aufbau der Suchanzeigen lehnt sich an ein Zweckmäßigkeitsmuster (klickst Du?) an. Natürlich kann sich das noch ändern. Wir machen noch Erfahrungen. Eine aber ist ganz ohne jeden Zweifel: Viele solche Suchanzeigen sind ein Trauerspiel unklarer Formulierung und nicht wenige werfen mehr Fragen auf als Antworten zu geben. Eine neue digitale Müdigkeit schlich sich ein: Bei einer schlechten Anzeige hat man schon keine Lust, erst mühselig zu antworten und Fragen zu stellen. Und dann antwortet der Typ nicht.

Nein, die Wahrheit sieht nämlich so aus:
Man kann tatsächlich bereits wirksam vieles wegfiltern, das einem so angeboten wird und es gleich als Bullshit verschlagworten. Nur die Besten werden auch zusammenfinden. Hoffentlich sehr viel leichter wird das in der Gruppe. Du kannst gern beitreten, wenn Du Bedarf hast, einen Musiker zu finden. Wir wollen genau das supporten. Wenn Du mehr Informationen brauchst, was man falsch machen kann, kannst Du auf dieser Website über Die Wunderbare Welt der Musiker-Kleinanzeigen einiges finden. Versprochen.

Weiterführend

* Die Spezialistengruppe:Sessionpool: Musiker suchen Musiker, sonst nichts
* Schlechtgemachte Suchanzeigen: Frag die Spezialistengruppe:Musikerwitze auf Facebook
* Dito wie vor: Artikelsammlung zum beschriebenen Thema Wunderbarer Musikeranzeigen

1515/17: Video: Was erzählt man sich eigentlich so in der Spezialistengruppe:Musikerwitze auf Facebook? Ein #Research

The Evolution #entwederoder #Pictuality #drummersunited


Spezialistengruppe:Musikerwitze – Ein Video von Hendrik Apel (mit Dank)

Das Internet ist so beknackt, da musst Du erst mal drauf kommen. Was?

Hendrik Apel hat in einem ernsthaften Research den Versuch unternommen aufzuklären, worum es in der Facebook-Gruppe namens Spezialistengruppe:Musikerwitze wirklich geht.

Wer dem Video glaubt, kann die Gruppe dort finden.

Wer das Video für einen weiteren Fakeversuch hält, der so, wie die Erklärung von Dr. Frauke Petry (Afd) heute in Wirklichkeit Teil eines durchdachten, widerlichen Spiels – pardon – Stils ist, der tritt der weltweit größten, deutschsprachigen Community für räudige Musikerwitze bei. Die Gruppe ist eins der Projekte dieser Website. Aktuell sind 22.840 geladene Gäste subscribed, bei 30.000 löst sich die Gruppe sofort wieder von selbst auf. Ausgangspunkt dafür ist Mischen Impossible, die berühmte Verfilmung mit Tom Kruhs, dem Toningenieur aus Bad Reichlichhall.

Weiterführend

1514/17: Video: Ron Spielman in Bad Company – Record release am Sonntag, den 07.05.17 im #privatclub_bln #Gigs #Preview

Ron Spielman (© Ron Spielman, mit Genehmigung)

Ron Spielman (© Ron Spielman, mit Genehmigung)


Spielman In Bad Company – Sweet Songs For The Dying (Hammelburg Livesessions)

Veröffentlicht am 06.03.2017
Preorder: http://apple.co/2m8zu7Z
„Sweet Songs For The Dying“ Album Release at 05/05/2017
„Sweet Songs For The Dying“ Livetour in May 2017 & October 2017
Label: contact@urbantreemusic.de
Press: daniela.siemon@der-promotor.de
Artwork: Arne Teubel (Die Kommune)
Booking: info@jiggedi.de
(Urban Tree Music / Believe Digital)
Ron Spielman / Gitarre & Gesang
Joh Weisgerber / Bass
Uwe Breunig / Schlagzeug
Werner Goldbach / Keyboards
Video: Urban Tree Media
Grafik: Arne Teubel von Die Kommune

Am 5. Mai 2017 erscheint die Platte „Sweet Songs For The Dying“ und es wird ein Konzert dazu geben, im Privatclub Berlin am 7. Mai 2017.

Also musst Du #SaveTheDate machen, und am Sonntag, den 7. Mai gewachsen, gepudert und gestriegelt an der Tür anstehen. Eventuell besorgst Du Dir rechtzeitig Karten, denn die Jungs sind gefragt und gelten als Geheimtipp der Berliner Musikszene. Also pssst. Nicht weitersagen.

Wer Karten ergattert, ist in bester Gesellschaft.

Weiterführend

1513/17: Video: Too much love will kill You (Brian May Cover) – Dedicated to Allan Holdsworth (* 6. 8.46; † 15.4.17)

Allan Holdsworth (Gitarre)

Allan Holdsworth (Gitarre)


Jimmy Gee -Too much love will kill you (Brian May Cover)

Allan Holdsworth (* 6. August 1946 in Bradford, Yorkshire; † 15. April 2017 in Vista, Kalifornien) war ein britischer Jazzgitarrist. Da nach seinen Klangvorstellungen die Gitarre wie ein Saxophon klingen sollte, experimentierte Holdsworth früh mit elektronischen Verfremdungen. Er war einer der britischen Pioniere des Rockjazz. „Er ist ein höchst individueller Spieler, der sich durch ein äußerst flüssiges Spiel und einen schier unerschöpflichen Ideenreichtum auszeichnet.“ (Quelle: Deutsche Wikipedia)

Es ist dieser Moment im Leben eines Musikers, der ihn adelt. Und ihn von Grund auf anerkennt.

Dr. Brian May, ex-Queen-Gitarrist, hat den Song gesehen weist auf eine Coverversion eines seiner Songs hin, „Too much love will kill You“. Und fortan wird einen die Liebe zu dem Song umbringen, weil er darauf hingewiesen: Brian May, der Gitarrengott. Wunderbarer Tag. Aber auch ein schwerer Verlust für die Musikwelt: Allan Holdsworth ist tot. Mausetot. Große Bestürzung weltweit. Wir verbinden das Wunderschöne mit dem Tragischen.

Das Stück ist wirklich schön geworden. Wir erinnern damit an den gestern hingeschiedenen Weltklassegitarristen Allan Holdsworth (oben ein Foto aus dem Jahre 2010 von mir).

Weiterführend

Trenner.Mikrofon

1512/17: Onlineumfrage: Kennzeichnungspflicht oder Verbot von Playbackauftritten? #NoPaybackForPlayback #blackbirdsTV

#NoPaybackForPlayback #blackbirdsTV


Marianne Rosenberg – (Rio Reiser) – Für immer und Dich (Carmen Nebel 2017)

Ich sing für Dich, ich schrei für Dich ich brenne und ich schnei für Dich
Vergesse mich, erinner mich für Dich und immer für Dich Für immer und Dich (wo immer Du bist)

Das Thema ist alles andere als einfach und in diesem Fall nicht kampagnengesteuert aus dogmatischen Gründen. Warum ich diese Frage netzweit stellen möchte: Aus Interesse.

Ich mag das Agitieren auch gar nicht, es liegt mir fern. Aber es ist wahr: Ich habe mich das ganz, ganz ehrlich neulich gefragt. Die Geschichte ist schnell erzählt: Ich gucke nie Carmen Nebel (ZDF). Vermutlich werde ich auch weiterhin drauf verzichten, obwohl ich die letzte Sendung nachträglich in der Mediathek abgerufen in voller Länge gesehen habe. Mir ist vor allem diese Frage als Idee aufgestoßen: Ja, warum dürfen die das eigentlich mit unseren Geldern machen? Ich hab nichts dagegen, dass Musiksendungen gemacht werden. Ich liebe Musik. Gerade deswegen darf man fragen: Warum macht Ihr dann keine?

Es wird alles aus dem Playback abgerufen, die ganze Sendung ist konservengesteuert. Hier werde ich als Musiker sauer und fühle mich regelrecht verarscht. Der Gedanke ist keineswegs neu: Playbacks gibt es schon immer. In der ZDF-Hitparade war das aber wenigstens klar erkennbar. Nur Trio aus Großenkneten hat es einmal ganz anders gemacht und Hecks Hitparade von vorn bis hinten aufgemischt, live. Anna, Anna, oh Anna.

Ich fass mich kurz: Ich habe gedacht, ich will das nicht. Ich will nicht, dass sie dort Musiker als Marionetten auf die Bühne stellen, die dann so tun, als spielten sie. Das ist Musikern unwürdig. Dann sollen Musiker wegfallen. Ich weiß, jetzt bin ich ein Jobkiller. Aber das sind gar keine Musiker, sondern Komparsen. Ich bin für fakefreies Fernsehen. Gegen Fakenachrichten wird ja gerade gesetzlich geschraubt, für Wahrheitspflicht. Ich bin für Musiker und ungebremste Spielfreude. Nur live sollte es bittschön sein. Nein, es ist nicht so, wie die Manager der Plattenfirmen und Sendeanstalten uns weismachen: Wir haben ein Recht, die Abweichung vom Studioprodukt zu erfahren. Das ist ja gerade das Spannende. Wir sind nämlich keine Zielgruppe. Wir bezahlen unsere öffentlich rechtlichen Sendungen zu Recht zur Qualitätssteigerung und als Unterschied zum privat finanzierten Lügenfernsehen. Bestimmte Dinge kann man live nicht aufführen. Das würde die Seele der Musik doch retten.

Nicht mehr und nicht weniger. Seid bitte jetzt endlich einfach nur ganz, ganz ehrlich.

Dazu möchte ich Eure Meinung erfahren. Ich freu mich auf Eure Shitstorms. Ich geh dann makaken.

Weiterführend

Antworten zu diesem Artikel erbitte ich auf Facebook, Twitter und auf meinem Tulipstagram. Ihr findet Euch schon zurecht…

 

 

1511/17: Video: Eine ganz normale, leise Performance von Alice Phoebe-Lou

"The Power Of Will" - Oded Kafri (Drummer)


Performance | Alice Phoebe Lou | TEDxBerlin

Sei kein Couchpotatoe: The power of will is more important than the power of skill. (Oded Kafri, Drummer, Israel)

Alice Phoebe-Lou singt drei Stücke.

Das kleine Sonntags-Wunschkonzert.

Weiterführend

1510/17: Lied des Tages: Watte quillt, Bio Factory verkauft Shit, Tom macht Qool Beans, wir hören ‚Sanctuary‘ von Christina Lux

Wurmhumus - powered by Bio Company

Wurmhumus – powered by Bio Company

Bei Bio Company Bundesallee hat Pech, wer einen Kaffee beim Frontend-Shop an der Bäckerei bestellt. Mal ist die Maschine schon abgestellt um 19:20 Uhr. Tja, zu früh kommen ist ein Problem. Oder zu spät: Kommt man um 17:45 Uhr, weist ein Schild hin, die Maschine sei zur Zeit defekt. Es sind News, die die Welt nicht braucht. – Doch das Ende ist nicht so entfernt, als dass ein Entkommen nicht noch denkbar wäre: Tom ist jetzt am Walther-Schreiber-Platz ins frühere Einstein-Café eingezogen und betreibt dort Qool Beans. Ganz abgesehen von der schrägen Rächtschreibung: Der Laden hält, was andeutungsweise zu verstehen ist. Einer gepflegten Abendlatte aufm Trottoir steht nichts im Weg. Keine Sache: Ich hab ein Riesending. Und süße Schnecken hat Tom, so süß wie Karamanlis auf Zimt. Griechischer Kulturminister? Ochi.

Der wunderbare Musiker Frizz Feick nennt sich selbst einen Songreiter. Hüah!

Ja, wir haben soziale Netzwerke und viele Freunde. Doch wissen wir auch immer genug über sie?

Vielen haben viele Freunde, manche besitzen Likes, aber wozu das? Freundschaft ist immer zweiseitig, ein beständiges Geben und Nehmen. Fest steht: Wenn was wachsen soll, müssen wir in die Erde. Seid Humus, am besten Wurmhumus. Denn was Würmer ausscheiden, sei besonders wertvoll, sagt zumindest die Bio-Factory in Berlin und verkauft den Shit gleich eimerweise. 1 Liter Wurmhumus oder noch besser 5 Liter und alles wird sprießen. In der Bundesallee dealt niemand erfolgreicher mit Shit.

Oder diese Stadtmenschen, die Pferdeäppel auf dem Land kaufen und mit nach Hause nehmen für die Topf- und Balkonkastenpflanzen im Szene-Wohngebiet.

Normal ist das alles nicht.

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1509/17: Video: Söhnke (StudioHire Festival)

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)

(Preview: Hier gibt es ein Video, das es hier nicht gibt.)

Söhnke – StudioHire Festival 2017

Diesmal gibt es hier einen Tipp, diese Website sofort zu verlassen.

Bisserl doof: Aber so hat es der Rechteinhaber gewollt.

Was wir zeigen möchten:
Max Buskohl, hier schon häufig Gegenstand investigativer Berichterstattung, hat das Projekt „Söhnke“ in die Öffentlichkeit getragen.

Und wir finden, das macht er gut. Also nicht verzagen, YouTube aufrufen und einen schönen Konzertmitschnitt genießen.

Was dieses Einbetten-Verbot angeht, muss ich erst mal niesen.

Pleasen!

1507/17: Video: Beyond Turbines – ‚Berlin‘ – Steve Hunt (kb), Roberto Badoglio (b), Bjössi Klütsch (g), Virgil Donati (dr)

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Beyond Turbines – „Berlin“ (HD 2016)

Produced by : Steve Hunt http://stevehuntjazzpiano.com/, Roberto Badoglio http://www.robertobadoglio.com/
Co-producer : Edvard Lee https://www.facebook.com/eidolonrecords/

Bass: Roberto Badoglio
Keyboards: Steve hunt
Guitar: Bjössi Klütsch http://www.bjoessi.com/bio/
Drums: Virgil Donati http://www.virgildonati.com/
Mixing Engineer: Steve Hunt
Mastering Engineer: Steve Hunt
Videographer: Edvard Lee, Ooi Wei hsing, Steve Hunt, Joshua Hunt
Video Editing: Edvard Lee
Filmed, Recorded, Mastered at SpiceRack Records, Chelmsford,MA, March 2016. http://spicerackrecords.com/

Nein, das ist nicht in LA aufgenommen, sondern in Massachusetts, USA. Ja, das sind international arbeitende Musiker. Ja, zwei davon sind Berliner. Roberto Badoglio ist Italiener. Bjössi Klütsch lebt ebenfalls in Berlin. And the lights all went out in Massachusetts, the day I left her standing on her own. Sangen jedenfalls mal die Bee Gees. Ist lange her. Berlin ist besser als sein Ruf. Wenn auch, was aufzunehmen ist, weit weg vonstatten geht. Unbedingt mal reinhören in die Weiterführend-Verlinkung. Und eins ist versprochen: Virgil Donati rettet die Doppelbassdrum. Versprochen ist versprochen. Und wird nicht gebrochen.

Weiterführend

1506/17: Lied des Tages: Benny Greb’s Moving Parts – „Next Question“


Benny Greb´s Moving Parts „Next Question“ (from the DVD)

Im Themenfokus der Berichterstattung steht heute das Instrument Schlagzeug und als Lied des Tages gibt’s Antwort auf die nächste Frage.

Was?

Ach, egal: Viel Spaß mit Benny Greb (Hamburg) und seinem deutsch-englischen Projekt Moving Parts.

Noch Fragen? Antwort gibt es hier…ach ja, und übt noch bisserl! S‘ muss grooven. Wie Sau. Oink oink.

Weiterführend

* Benny Greb’s Moving Parts – Seelennahrung