1737/18: Lied des Tages: Nach John Cages kongenialem 4’33 legt eine Berliner Band jetzt nach und veröffentlicht 4’34

Es ist das Ereignis dieses Tages.

John Cage: 4’33
„Wherever we are,
what we hear is mostly noise.
When we ignore it,
it disturbs us.
When we listen to it,
we find it fascinating.“

With their masterpiece 4’34 the Berlin based extremely genius Band Vinÿl published the original follow attack answer to John Cages Masterpiece 4’33 – as more as one try to answer with questions of 21st century. Recorded in proberaum-stundenweise.de-Studios at Warschauer Str. – Trust me, I am an engineer.

Aus der Veröffentlichung 4’34 hier die Originalaufnahmen aus dem Proberaum in der Warschauer Str. in Friedrichshain.

Hammer, oder?

Ihr versteht den Anspruch? Von dieser Band wird man noch hören.

Auf Facebook gibt es eine Spezialistengruppe für und mit Musikerwitzen. Dieser Gruppe ist dieser Artikel gewidmet.

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1736/18: Video: ‚New Master‘ released – Und wieder hat ein Spielman die Finger drin.

„New Master“ taken from the new album „Tip of My Tongue“ by Ron Spielman Ron Spielman: guitar Werner Goldbach: keys Thomas Stieger: bass Julian Kuelpmann: drums Film by Daniel Spissak & Sebastian Staeblein © 2018 Blackbird Music http://www.blackbird-music.de

Nicht verlieren wir groß Worte über das Vorhaben von Blackbird-Music Berlin, am 26.10.2018 eine neue, silbrig glänzende Scheibe namens Tip Of My Tongue (Zungenspitze) des Instrumentalkünstlers Ron Spielman zu veröffentlichen. Denn der kann auch singen und tut es trotzdem diesmal nicht.

So reihen sich Musikstücke aneinander, dass eine Gesamtspiellänge von 78:15 Minuten herauskommt. Genug für den genialen Fick des Jahrhunderts. Ihr erinnert Euch?

Nein, es ist kein Rezessionsexemplar: Wir haben hier ein Rezensions-Exemplar vorliegen. Spielmans Treiben ist auf dieser Website immer wieder Gegenstand der Berichterstattung gewesen.

Aus Gründen. Spielman, in letzter Zeit häufiger in schlechter Gesellschaft (Spielman in Bad Company) ist hier mit teils anderem Personal unterwegs, die Berliner Musikszene zu retten. Ich sag Euch was: Das mutt, das gelingt und da können wir uns eine Schneide abschneiden. Autsch.

Heute gibt es als Vorabauskopplung das Stück Nr. 1 des mit 15 Stücken umfassenden Silberlings, ein Stück namens „New Master“.

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1735/18: Video: No More 521 (Live at Blackbird-Studio) #B3

iTunes: https://itunes.apple.com/de/artist/b3… Spotify: https://sptfy.com/2nQF Facebook: https://www.facebook.com/B3Berlin/ Website: https://b3-berlin.com/ b3 is: Andreas Hommelsheim (Hammond B3, keys); Ron Spielman (voc, g); Gérard Batrya (b); Lutz Halfter (dr) Film by GoodBY Production http://www.facebook.com/goodbyproduction © 2018 Blackbird Music http://www.blackbird-music.de

1734/18: Profi Profi – Die Berliner Band CAT im Porträt #HIStory 1980

C.A.T. waren eine der wenigen Funk Rock Bands der 80er in Berlin. In diesem Beitrag ging es zunächst um eine Deutsch-Lyrikerin und ihren Wunsch in Berlin eine Deutschrock-Band zu gründen. Letztlich wurde es aber ein Beitrag fast nur über C.A.T. und so sieht auch dieser Zusammenschnitt aus. (Ulf Fischbeck über das Video)

Mutter, der Mann mit den Drums ist tot. Michael „Mikel“ John Winter wurde 2018 zu Grabe getragen. Wir berichteten hier umfänglich. Jetzt hat Ulf Fischbeck (früher Büro Fischbeck, Berliner Bass Ballett) wertvolle historische Quellen aufgetan und die Archive geöffnet.

In der Art nachrichtendienstlicher Geheimdienste öffnet Fischbeck die Konsortien verfügbarer Drummer und Drummerinnen, zeigt Unterrichtssituationen (Zähl doch mal eins, zwei, drei…) und outet auf kongeniale Art und Weise, was es 1980 in West-Berlin hieß, Musiker sein zu wollen. Karriere kann kommen. Eventuell. Und falls nicht: Auch egal. Hauptsache, Musik machen. Wir sehen viele von früher, die wir von früher kennen. So, Onkel Tommy hat uns jetzt eine Geschichte erzählt. Den Rest übernimmt dieser wunderbare Film von Anno Zwirn.

Thank You, Ulf, for this pixology magnifique…

1733/18: Lied des Tages: In fremden Sprachen (feat. Daniel Stelter) #Valenteano

Om (Sanskrit)

Du kannst zu mir in fremden Sprachen sprechen.
Ich glaubte dir jedes Wort.
Sie können zu dir in deinen Sprachen sprechen.
Ich glaubte ihnen kein Wort.

Der in Wiesbaden wohnende Weltmusikkünstler Ralph Valenteano hatte kürzlich eine neu CD mit dem Titel Devachan veröffentlicht. Als Devachan oder Mentalplan wird in Anlehnung an die indisch-theosophische Terminologie das Geisterland, die geistige Welt im engeren Sinne bezeichnet. „Deva heißt Gott und Chan heißt Gebiet, Wohnung; Devachan bedeutet also Gottesgebiet. Insofern der Mensch ein geistiges Wesen ist, hat er Anteil an der geistigen Welt.“ Das Beste am Internet ist ja, dass man bei Interesse Begrifflichkeiten wie diese auch googlen kann. Niemand muss auf einer eigenen Leitung stehen und darauf verharren. Entdecket die Möglichkeiten ungebremsten Wissens.

Ich will die Kurzbetrachtung über das Wesen dieser Welt nicht allzu lang machen. Der Berliner Musiker Franz de Bÿl hat heute Morgen im Internet eine Plastikflasche entdeckt, die vor nachweislich 45 Jahren ins Wasser gelangte und nun von Menschenhand aufgepickt wurde. Dieser triviale Vorgang erweckt wesentliche Stränge unserer Erkenntnis: Man kann sagen, dass alles was wir in diese Welt hineintun, auch wieder herauskommt. Siehste.

So ungefähr stellen wir uns auch das Devachan von Valenteano vor. Habt Euch lieb. Ich hab es auch.

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* Webseite Valenteano

1732/18: Lied des Tages: Blitze über Kreuzberg #MDK

Ich kam in dieses Leben – Ich glaube – das ich schrie – Ich kam in dieses Leben – Und wusste gar nicht wie –
Ich wuchs heran – Im Kampf um mich – Ich wurde Mensch – Ich wurde ICH – Und dann -Dann traf ich Dich
Blitze über Kreuzberg – Donner über ganz Berlin
Wir zeigten uns sofort die Krallen – Fanden sofort an uns Gefallen
Wurden Leben, Energie und Macht – Durch die Kraft der Leidenschaft
Kampf um Kommunikation – Kampf um Liebe und Licht
Die Freiheit die wir erschaffen – tötet uns doch nicht
Doch die Freiheit -die wir meinen – gibt es nicht im kleinen
Blitze über Kreuzberg – Donner über ganz Berlin

„Blitze über Kreuzberg“
Text: Volker Hauptvogel
Musik: Gerard Rudschuck, Volker Hauptvogel
Album: manifestation
Destinyrecords/ Broken Silence

3D Animation: Michael Hübinger http://www.huebinger.website/
Video: Stephan Noë http://www.stephannoe.com

Das ist wirklich tierisch. Das MDK und diese Auskopplung aus dem 2017 erschienenen Album Manifestation. Es kommt ja via Internet gar nicht so gut rüber: Wer den Silberling besitzt, also die CD, wird es bestätigen. Diese CD klingt wirklich erstklassig. Kein Wunder. Volker Hauptvogel dazu: „Im Grunde haben wir alles mit Neumann-Mikrofonen abgenommen. Erste Sahne.“ Verantwortlich für die Mixe war Jon Caffery, der die Toten Hosen langjährig mixte. Die Verlinkung ist lesenswert.

Die Musik hat was resolutes Absolutes: Das Album heißt Manifestation. Und genau so klingt es auch.

Bela B. Felsenheimer (Die Ärzte) war im Hintergrund ein Förderer.

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1731/18: Positionen: Es ist so weit. Die neuen Bundesverdienstkreuze gehen an Musiker. Herzlichen Glückwunsch!

Ich hab auf facebook gesagt: Das ist dann doch mein Land. Warum? Eine kurze Begründung.

Dass diejenigen, die mit einen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet werden, eine Art Kurzwürdigung in Textform erhalten, ist okay und Teil des Spiels. Schloss Bellevue, üblicherweise. Der Pundesbräsident hält dann die ausführliche, Laudatio genannte Lobpreisung. Niki Lauda ist unbeteiligt. Genug der abgefeimten Formulierungen und eitlen Wortspiele. Regelrecht ins Schwarze trifft Herr Bundespräsident dies Jahr. Ausgezeichnete Ausgezeichnete. Ganz ausgezeichnet.

Otto Waalkes ist ausgezeichnet worden.
Jim Rakete gehört dazu.
Annette Humpe trägt das Kreuz als aller Laster Anfang.
Jocelyn B. Smith hat eins.

Das sind nur einige der diesjährig Ausgezeichneten. Dass ich hier gesondert erwähne, ist subjektiv vollkommen in Ordnung. Alle sind fester, integraler Bestandteil meines Lebens. Mit all diesen Personen verbinden mich seit Anfang der Achtziger Jahre und noch länger (Oh Otto! 1973) inhalatorische Existenzien, ja Molekülbestandteile ihres Schaffens, die ich aufsauge, als hätte ich einen elefantösen Riesenrüssel.

Ohne sie wäre ich nicht zu dem geworden, was ich heute bin. Dafür an die Ausgezeichneten auch von mir und nicht nur vom Bundespräsidenten Danke.

Das habe ich wirklich selten erlebt. Eine Bundesverdienstkreuzverleihung mit lauter Hauptwürdenträgern meines Lebens. Danke, Steini, knorke. Du als Zehlendorfer nä? Aber Spaß beiseite, ich freu mich wie ein Kind. Warum der Bundespräsident das getan hat, hier die Kurz-Würdenbütten.

Otto Waalkes, Hamburg
Verdienstkreuz 1. Klasse

Der gebürtige Ostfriese vertritt seit jeher den Standpunkt: „“Je flacher die Landschaft – desto höher das Niveau““. Von Emden aus hat Otto die Kunstform des „“Blödelns““ in den letzten 50 Jahren auf ungeahnte Spitzen getrieben. Schon als Teenager rockte er mit seiner Amateurband Ostfriesland, doch seine Sprüche und Gags stießen auf noch größeren Beifall als seine Lieder zur Gitarre. Nachdem eher biederen Humor der 1950er- und 1960er-Jahre prägte Otto einen neuen, anarchischen und respektlosen Unernst. 1973 erschien im eigenen Verlag „“Rüssl Räckords““ seine erste Langspielplatte. Seither bringt er mit seinen Wortspielen und Kalauern Menschen aller Alters- und Bildungsstufen zum Lachen. Nicht nur als Komiker, sondern auch als Musiker, Maler, Autor, Schauspieler und Filmproduzent hat sich Otto ein Millionenpublikum erblödelt und ist zu einem leibhaftigen Stück humoristischen Kulturguts geworden.

Jocelyn B. Smith, Berlin
Verdienstkreuz am Bande

Die US-amerikanische Jazz- und Opernsängerin lebt seit Mitte der 1980er-Jahre in Berlin und seit jeher kombiniert sie ihr musikalisches Wirken mit sozialem Engagement. Besonders intensiv unterstützt sie in Kreuzberg die evangelische Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion, die mit Kunst und Kultur gegen die Ausgrenzung von Obdachlosen eintritt. Jocelyn B. Smith leitet dort ehrenamtlich den Chor „“Different Voices of Berlin““, bei dem jeder willkommen ist, ob arm oder reich, mit Wohnung oder ohne. Die Musik verbindet die Menschen über soziale Unterschiede hinweg und lässt sie Gemeinsamkeiten entdecken und Gemeinschaft spüren. „“Different Voices of Berlin““ – nur eines der vielen sozialen Projekte, mit denen Jocelyn B. Smith zeigt, wie Musik Menschen verbinden kann.

Jim Rakete, Berlin
Verdienstkreuz 1. Klasse

Jim Rakete hat der Porträtfotografie in der Bundesrepublik ganz neue Perspektiven verliehen. Seine durch raue Schwarz-Weiß-Fotografie geprägte Bildästhetik zeigt die Porträtierten oft – im Wortsinne – ungeschminkt und seine Bilder bringen uns Prominente, Stars und politische Akteure ebenso nahe wie diejenigen, die im öffentlichen Leben um Wahrnehmung kämpfen müssen. In den 1970er-Jahren hat Jim Rakete in Berlin-Kreuzberg das Kreativbüro Fabrik gegründet, war Musikmanager und hat die Neue Deutsche Welle maßgeblich ins Rollen gebracht. Immer hat aber auch die Fotografie zu seinem Wirken gehört, der er sich seit 40 Jahren ganz widmet. Dabei sorgt Jim Rakete bis heute dafür, dass der Mensch nicht zum Rohmaterial wird, das künstlich optimiert werden muss, sondern dass sein wirkliches Bild erscheint – einmalig, unverwechselbar und unvergesslich.

Annette Humpe, Berlin
Verdienstkreuz am Bande

Sie steht auf Berlin und ihre „“Blauen Augen““ machten halb Deutschland so sentimental. Die Sängerin Annette Humpe gehörte mit der Band Ideal Anfang der 1980er-Jahre zu den stilbildenden Vertretern der Neuen Deutschen Welle. Annette Humpe besitzt die Gabe, die deutsche Sprache besonders originell mit Punk oder Soul zu kombinieren. Ihre unkonventionellen Texte von einst gehören heute zum Kanon im Deutschunterricht und verbinden Jung und Alt. Als Produzentin und Komponistin hat sie mit den Großen von Rock und Pop unseres Landes gearbeitet – und sie hat viele von ihnen groß gemacht. Annette Humpe – seit Jahrzehnten trägt sie in herausragender Weise zum kulturellen Leben unseres Landes bei und ist einer der wichtigsten Köpfe der deutschen Kreativwirtschaft.

(Einzelne Texte zu Preisträgern: Der Bundespräsident)

Ich fasse mal kurz zusammen:

Nie wieder Nationalsozialismus.

Nie wieder rechtes Gedankenschlecht wie Pechmarie auf deutscher tropfender Befindlichkeitsseele.

Bunte Republik Deutschland.

1730/18: Kritik: Berlin Babylon, Babylon Berlin – Ashes to Ashes, Dust to Dust, Asche zu Asche, zu Staub

der Kritiker: MRR in jungen Jahren!


Severija – Zu Asche, Zu Staub (Psycho Nikoros) – (Official Babylon Berlin O.S.T.)

1929, janz Berlin is eene Drogenwolke. In den Opiumhöhlen der Stadt betäuben sich die Kriegsheimkehrer, in den Tanzsälen wird gefeiert, als ob es kein Morgen gäbe, und in Hinterzimmern berauschen sich Industrielle und Militärs an ihren Träumen von einem neuen mächtigen deutschen Reich. Mittendrin jagt Kommissar Gereon Rath (Volker Bruch) einem Filmdokument hinterher, in dem angeblich der junge Adenauer bei einer SM-Session zu sehen ist. An seiner Seite: die Gelegenheitsprostituierte Charlotte Ritter (Liv Lisa Fries). Tagsüber tippt sie Akten ab, nachts schafft sie im Fetischdress in den Kellergewölben des Vergnügungspalasts Moka Efti an. (Szenario, Beschreibung bei Spiegel Online, hier)

Danke der Nachfrage: Der ganze Plot und das Vorhaben sind großartig.

Zu loben ist die große Erzähldichte. Wir erfahren in thematisch überlappenden Folgen vom 1929 in Großberlin, einem Moloch, vom ganzen Ausmaß prenationalsozialistischer Verhältnisse in der Art einer nicht effektheischenden, sondern maßgeblich zutreffenden Milieustudie.

Die Schauplätze, offenbar computeranimiert, sind wiedererkennbar. Karstadt Neukölln wird gerade gebaut. Das Rote Rathaus ist mit drin. Häufig fragt man sich: Wie haben sie das wohl hingekriegt?

Sehr komisch auch der Pornoring mit allen perversen und abwegigen Sexualpraktiken, Knabenspielen und SM-Bondage. Schließlich bekommen wir einen großen, nahen Eindruck vom quälerisch Unerträglichen, das Menschen tun mussten, um zu überleben. Dazu gehört die heruntergekommene, übergewichtige Nutte, die für ihre Spezialität Faustfisting beauftragt wird, sich aber zuvor mit einem dreckigen Lappen die Musch säubert.

Dazu gehört, wie die Roten Brigaden Trotzkis in Berlin als Botschafter einer bald folgenden Weltrevolution vom russischen Geheimdienst niedergemäht werden. Dazu gehört, dass dieses Berlin der Zwanziger Jahre ein unglaublicher Sündenpfuhl gewesen sein muss.

Zille sein Milieu war rund zwanzig Jahre früher mit spitzem Federstrich kiehlgeholt worden. Heinrich schon tot. In diesen Folgen vom Untergang der Weimarer Republik können wir viel lernen darüber, warum Scheindemokratien mit zu wenig sozialer Gerechtigkeit zum Scheitern verurteilt sind. Sein müssen. Weil die Menschen, die unter solchen Rahmenbedingungen leben und überleben müssen, irgendwann gegen diese verkommenen Verhältnisse abstimmen mussten.

Und dann hat Goebbels den Menschen erzählt, es werde ein 1000-jähriges Reich geben, indem es den Menschen endlich gut ginge. 1929 war es ganz kurz davor und nach meinem Eindruck ist diese Studie durchaus gelungen und in ganz großem Maße sehenswert.

Ich habe gestern Abend versehentlich drauf geklickt, in der Mediathek der ARD und dann den ganzen Abend über insgesamt vier Folgen genossen.
Genossen? Der Genosse Trotzki steuerte jedenfalls beglückende Gesichtspunkte eines geglückten deutschen Miteinander aus Istanbul dazu. Von wegen Bolschewiken, danke Tom Tykwer. Coole Socke, Du.

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* Frankfurter Allgemeine: https://bit.ly/2xZ0XQ0
* Spiegel Online: https://bit.ly/2NcKv4r

1729/18: Lied des Tages: Phil Collins feat. Quincy Jones – „Stormy Weather“ – Und er spielt gut mit Anderen.


Phil Collins – Stormy Weather (30th Montreaux Jazz Festival)

Phil Collins Performing Stormy Weather At The Quincy Jones 50 Years of music concert 30th Montreaux Jazz Festival 1996 Stravinski Auditorium, Montreux Switzerland

Es gibt zwei Gründe, warum diese Website gern auf eine Sache zurückgreift, die bereits 1996 stattgefunden hat.

Erstens: Das Lied ist einfach gut.
Zweitens: Phil Collins hat eine neue Werkschau seines Affens veröffentlicht. Pardon, seines Werkschaffens.

Ich habe mich in den letzten Tagen häufig gefragt: Sag mal: Haben die denn alle kein eigenes Leben? Die Antwort ist: Doch.

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1728/18: Gigs, Preview: Berlins wahrscheinlich größter Trommler ist gegangen. Um Ta Um Um Ta – 4/4 Takt – Ein Nachruf von Ulf Fischbeck

Am Donnerstag, den 04.10.2018 findet am Abend im Rickenbackers (Link unten) eine Veranstaltung zur Erinnerung an Mikel John Winter statt. Über Mikel haben wir hier häufiger  berichtet. Weitere Beiträge sind verlinkt. Unser Gastautor Ulf Fischbeck, mit dem mich seit ca. 1985/6 persönliche Bekanntschaft verbindet, war früher ein aktiver Kulturattaché. So managte er ein kongeniales Berliner Bass Ballett aus vier Bassisten und einer tollsten Schlagzeugerin namens Anette Kluge, heute in Hamburg. Hach. – Themenwechsel: Der Anlass am 04.10. ist eine Art kontemplativ, spirituell gedachtes Beisammensein im Sinne des Verstorbenen und nur ihm zu Ehren. Ulf, Du hast das Wort, ich danke Dir für diesen Beitrag, Dein Tommy. Zugleich auch im Namen aller Anderen, die am kommenden Donnerstag ins Rickenbackers kommen werden.

EmWe – Mikel John Winter war mit seinen gefühlten 2m wahrscheinlich der größte Trommler Berlins.

Unsere Wege kreuzten sich das erste Mal 1978. Aus irgendeinem Grund hatte sich ein Freund mit mir bei Mikel verabredet. Mikel erzählte, er sei Drummer.

Wie er Udo Bekemeier, seinen Gitarristen, im Musikhaus Fechner, angesprochen hat, der Gitarren testete. Das war 1974.

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1727/18: Erinnerungen: An Manfred ‚Manne‘ Praeker und die frühe Nina Hagen – Sie waren viel zu gut und strichen graue Mauern bunt.

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Nina Hagen (gif)

Nina Hagen (gif)


Nina Hagen (1975)

Manfred „Manne“ Praeker (* 25. September 1951 in Berlin; † 17. September 2012 ebenda) war ein deutscher Musikproduzent, Sänger und Musiker. Er spielte auch Synthesizer und Schlagzeug, war aber vor allem als Bassist bekannt. Bekannt wurde er als Mitglied der Nina Hagen Band und Spliff. (aus Wikipedia, hier)

Heute hat Manfred Manne Praeker Geburtstag. Hätte. Wenn er nicht bereits gestorben wäre.

An Manne kurz zu erinnern, ist Chronistenpflicht. Und dass du dir jetzt ’n Wald suchst, um dir im Mos ’n Bett zu bau’n. Dein Riesen Saxophon ist natürlich auch da und Flöten, Flöten soll’n auf der Wiese wachsen. Ich frag die Alte, wo der Wald is‘, sie sagt „Mein Udo is‘ schon lange tot.“ In meinem Hals, da steckt ’n Bonbon.

Und die Erfrischungswaffeln sind ausgelaufen.

RIP – Manne. Eine schwarz Tulpe für dich.

Und danke, Nina, danke Spliff, dass es Euch gegeben hat. Ihr wisst gar nicht, wie wichtig das war. Oder doch?

Wir streichen graue Mauern bunt. Jetzt muss ich weinen.

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1726/18: Record Release: Egypt Station by Paul McCartney – Lied des Tages: I don’t know

 


Paul McCartney – I Don’t Know (Lyric Video)

McCartney Ram (with Linda McCartney) McCartney II Tug of War Pipes of Peace Give My Regards to Broad Street Press to Play Снова в СССР Flowers in the Dirt Off the Ground Flaming Pie Run Devil Run Driving Rain Chaos and Creation in the Backyard Memory Almost Full Kisses on the Bottom New Egypt Station

Am 7. September 2018 leistete sich Sir Paul McCartney ein Record Release namens Egypt Station. Es ist das 18. Album von McCartney seit dem Split von den Beatles. Die 17 Amtsvorgänger seinerseits sind aufgelistet.

Ich lese heute Morgen:

Paul McCartney’s new album Egypt Station enters the Billboard 200 chart at No. 1; It’s the first time in his 48 yearlong solo career that McCartney debuts on the American chart on the top position. Egypt Station is also his first No. 1 album since Tug of War spent three weeks atop the list in 1982. The new LP gives McCartney his eight No. 1 on the Billboard 200. The Beatles still own the record for the most No. 1’s on the Billboard 200 with 19 chart-toppers.

Lieber Paul,

ich bin derzeit nahe an den Wassern gebaut und empfindsam, alle Poren offen und ich gefühlssoffen. Manchmal denke ich schon, wie lange das alles noch so weiter geht. Und dass die Zeit dahin geht wie nichts anderes. Auf Facebook sind teils Freunde aus meiner Schulzeit am sozialen Nettzwergen, dass es einem schwindlig wird. Tug of War, Pipes of Piece, wie gerne würde ich endlich gern mal nach Birmingham, zu Ozzy Osbourne, Robert Plant und Wolfgang S-Z, meinem Freund und Keyboarder aus jenen Tagen, als wir in Anfang der Achtziger den Minimalen Konsens suchten. Was wir so suchen?

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1725/18: Gigs, Review: Gestern Abend spielte das Kodo Jazz Collective im Yorckschlösschen – Kodo, der Ritter fordert: Rettet die Livemusik!

Yorckschlösschen - Tommy T. Tulip, Guardian Of The Groove (Quelle: Homepage YS)

Yorckschlösschen – Tommy T. Tulip, Guardian Of The Groove (Quelle: Homepage YS)


„All of Me“ performed by Kodo Jazz Collective (Windy Day Sessions)

Am 03.07.2018 veröffentlicht: Kodo Jazz Collective perform and jam out on the jazz classic „All of Me“, as part of their Windy Day Sessions in Berlin, Germany. For bookings or enquiries, email kodojazzcollective@gmail.com And be sure to follow them on their Facebook and Instagram for any upcoming performances! facebook.com/kodojazzcollective

Gestern Abend spielte das Kodo Jazz Collective aus Melbourne, Australien, im Yorckschlösschen.  Die Sache hatte diesen einen Fehler: Ich war nicht da. Ich gebe mein Bestes, ich gebe alles: All of me. Das kann doch einen Jazzman nicht erschüttern, keine Angst keine Angst, Rosmarie. Apropos Rose: IM Tulpe übernimmt das Investigative.

Vor Jahren weilte ich im Yorckschlösschen und weil an dem Abend viel fotografiert wurde, errate ich im Nachhinein, wurde die nicht mal im Ansatz bekannte Datenschutz-Grundverordnung vom Mai 2018 nicht in Erwägung gezogen. Liebe Grüße an Gudrun Arndt, die beste jener Fotografiker der Musikszene Berlins. Solch Fotowerk (siehe ganz oben) kann man auch Lokalkolorit nennen, denn es ist Farbfotografie. Dies wichtige Beweisdokument der Berliner Musikszene entdeckte ich heute Morgen per Zufall auf der dortigen Homepage Ich kann den Abend erinnern: Kein Zufall, keine Mädchen. Gestern hatte Pete Wyoming Bender Geburtstag. Ich habe diesen Kerl geliebt. Dieser Abend war Halal. Pete spielte Klavier und sang The first cut is the deepest und ich von hinten mit und ich weinte um die Schönheit des Vergangenen und Joe Kucera blies von vorn dazu das Halal. Oder war es das Hallali?

Das Yorckschlösschen hat heute Abend auf. Heulen wie ein Schlosshund, Träne im Knopfloch und Tränen der Rührung. Wir zutiefst gerührt, nicht geschüttelt. Die Seele am Abend aus dem Leib gerüttelt.

Kodo ist mein Zeitzeuge, aus Melbourne angereist, der Dritte aus der Sternenmitte, bin ich der Dritte von links (siehe Foto)
Unknown flying object identifies as Kodo from Melbourne in Australia!
.
(Chor) Und ich düse düse düse düse im Sauseschritt
Und bring die Liebe mit von meinem Himmelsritt
Denn die Liebe Liebe Liebe Liebe die macht viel Spaß
Viel mehr Spaß als irgendwas (/Chor)
.
We do not need any love on this planet!
Tötet Kodo, vernichtet die Liebe!
Zielansprache Gamma Delta 731 Überraum (Anderes Wort für Proberaum – Die Reaktion der Redaktion)
Kodo aus der Ferne der leuchtenden Sterne
Ich düse
Jetzt geht mir die Düse, Freunde. Und ich habe gleich zwei Ohrwürmer.
Noch was, liebste Freundin, macht Dir das klar: Livemusik ist nicht im Internet. Du musst schon mal den Arsch bewegen. Oder Du nimmst eine gute Freundin mit. Har. Haste gemerkt, oder?
Weiterführend

1724/18: Gigs, Preview: To The Honor of Ramesh Weeratunga – Donnerstag, 27.09.18 um 20 Uhr #Tribute #SaveTheDate #Rickenbackers

(aufs Bild klicken)

Ramesh B Weeratunga (via Musotalk, in 3 Teilen, Playlist: #TTT)

Ich habe den Singer/Songwriter, Komponist, Musikproduzent und Sounddesigner aus Sri Lanka in seinem Studio besucht. (schreibt Musotalk auf YouTube im September 2009)

Ramesh B. Weeratunga (* 30. November 1951 in Colombo; † 18. Juni 2017[1]) war ein sri-lankischer Sänger und Songwriter, Musikproduzent, -komponist und Sounddesigner. Weeratunga wanderte im Alter von 20 Jahren nach Berlin aus, wo er jahrelang als Sänger auftrat. Er mischte seinen indischen Stil mit westlichen Elementen aus Jazz und später aus dem Pop-Genre. Später gründete er die Band Feel Wheel, mit der er das Album The Beauty of our Madness aufnahm, das er zusammen mit Udo Arndt produzierte. Einige von Weeratungas Liedern wurden später von Stars wie Sally Oldfield, Justin Hayward, Veronika Fischer und Ulla Meinecke gecovert.

1990 nahm Weeratunga sein erstes Soloalbum namens Open Wide (Polydor) auf. Im Jahre 1993 begann er eine Zusammenarbeit mit dem New Yorker Schlagzeuger Kenny Martin unter dem Namen Electric Rama, unter dem beide das Album Go Deeper (Traumton Records, 1996) veröffentlichten. Sein nächstes Projekt The Visitor (Laika) zusammen mit Sangeeta Bandyopadhyay und Mr Hempala Perara erreichte die Top 20 der World Charts. Seine letzte Veröffentlichung ist das Album Two People (Bluebird Café Berlin Records, 2015) – (Aus Wikipedia)

Zu Ehren von Ramesh Weeratunga dürfen wir uns auf einen Abend am Donnerstag, den 27.09.18 ab 20:00 Uhr freuen mit Joceyln, B. Smith, Jesse Ballard, Ron Randolf, Tom Cunningham, Chris Evans, Richard de Bastion, John Vaughan, H.D. Lorenz, Joe Kucera, Skip Reinhart, Prabath Rupsinghe, Kenny Martin, Robert Williams, Wayne Grajeda, Thomas Gehrke, Frank Fritsch, Paul Hetherington, Ralf Tonnius, Simone Reifegerste, André Gensicke, Stephan „Hopper“ Hoppe, Silvia Christoph, Indijana und Regine S.

Hab ich jemanden vergessen?

Das Publikum. Das wird eng.

Versprochen.

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1723/18: Positionen: Der nächste Keith Jarrett – Support Your local musicians. – Little Wing (Jimi Hendrix) #Tageslied

Tonträgerkäufe - Support Your Musician Hereos

Tonträgerkäufe – Support Your Musician Hereos


Little Wing (Live)

Little Wing (Live) · Lorenz Kellhuber Little Wing (Live) ℗ Fondation du Festival de Jazz de Montreux Released on: 2017-09-15 Composer: Jimi Hendrix Music Publisher: Experience Hendrix LLC

Der nächste Keith Jarrett heißt für mich Lorenz Kellhuber, wohnt in Berlin und sein Spiel berührt mich ähnlich wie das des genannten Jarrett. Es gibt ja auch noch Chris, den Bruder, der sogar in Deutschland lebt. Davon ab: Der geniale Lorenz aber setzt sich ans Klavier und geht ab wie Kellhubers Katze. Oder Schmidts. Es ist auch einerlei.

Was mich morgens anficht Musik zu hören, ist das Überleben an der Ackerkrume. Aus gewichtigen Gründen habe ich das Laufen wieder angefangen und nun muss ich, um meinen Ansprüchen überhaupt genügen zu können, die iPhone-Stöpsel ins Ohr stecken und jeweils eine Tonträgerlänge lang mit Power walken, rennen, nein laufen, nicht zu schnell, sondern eher so gewogenen Schrittes. Apropos gewogen: Ich habe bereits rund 3,5 kg abgenommen. Und die gewichtigen Gründe werden kleiner.

Danke dafür, Lorenz Kellhuber. Danke dafür, Knorkator. Danke, Sebastian Schunke. Danke, Diego Pinera. Danke Benny Greb. Ich habe Eure Tonträger intensiv durchgehört, eins zu eins, nur ich und meine Gedanken am brandenburgischen Ackerrand: Ich nenne es den Jazz des Lebens. Ja, richtig, Knorkator hasst Musik, als einziges in der hier dargelegten Auflistung. Aber sie sind richtig genial. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, mir am Stück vier Tonträger von Knorkator zu bestellen, hätte ich nicht den Bedarf gesehen. Denn weil ich läufig bin, morgens oder als Walker in die Geschichte eingehen werde, allein, ich und mein iPhone.

Wir sehen also: Ich bin musikalisch völlig desodoriert. Ich höre einfach alles. Jede Musikrichtung, ich habe keine Grenzen, aber eins ist mir wichtig: Ich höre nur noch saugute Musik.

Kolossale Klangkanonade. Wenn es zu schön, geh ich weinen. Macht’s gut, ich bin flennen.

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1722/18: Nachruf: Daniel Kaiser-Küblböck (* 27.8.85 in Hutthurm; vermisst seit 9.9.18 in der Labradorsee, 185 km nördlich St. John’s, Kanada)

Song zum Nachruf: Death of A Clown (The Kinks) https://youtu.be/coCjlhyFug8

Daniel Dominik Kaiser-Küblböck (* 27. August 1985 in Hutthurm als Daniel Dominik Küblböck; vermisst seit dem 9. September 2018 in der Labradorsee, etwa 185 km nördlich von St. John’s, Kanada) ist ein deutscher Sänger, der durch die RTL-Castingshow Deutschland sucht den Superstar (DSDS) bekannt wurde. Seine ersten Titel erschienen unter dem Namen Daniel K.

Nach Angaben der Reederei Aida Cruises sei am 9. September 2018 gegen sechs Uhr morgens ein Passagier über Bord gesprungen. Die Bildzeitung zitiert einen mutmaßlichen Augenzeugen, der gesehen haben will, wie Küblböck von Deck 5 gesprungen sei. Die kanadische Küstenwache habe daraufhin eine Suchaktion gestartet. Die Reederei bestätigte in einer Pressemitteilung, dass es sich bei der vermissten Person um Daniel Küblböck handele.

Inzwischen wurde die Suche nach dem Vermissten eingestellt, wurde gegen 18:10 Uhr erklärt. Die richtige Sprachregelung in solchen seltenen Fällen könnte man „OPD“ nennen, officially pronounced dead. Es hat keinen Sinn, wenn wir weiter auf neue Nachrichten zuwarten.

Küblböck hat wie nur wenige andere polarisiert und die Zuschauer seiner Auftritte in zwei Lager gespalten. Im Kopf geblieben ist eine führerscheinlose Autofahrt und ein Autounfall mit einem Gurkenlaster, sowie ein ganz gutes Händchen bei der Anlage von Auflagen-Tantiemen, Investitionen in Solarenergie, die ihm ein finanzielles Auskommen bescherte. Immer weiter ging Küblböck an neue künstlerische Projekte, er fand zum Jazz und ging in die Schauspielschule.

Gegen Ende seines Lebens ahnen wir, was wir nicht genau wissen und deswegen hier nicht behaupten werden: Dass der Gegangene mit Absicht gegangen ist und vielleicht weil er die Widersprüche seines Lebens am Ende nicht weiter ertragen konnte? Darauf deuten auch Instagram-Zweitaccounts hin, die Küblböck im inzwischen steckengebliebenen Versuch zeigen, aus seiner bisherigen Rolle als Mann auszubrechen und mal was ganz anderes zu versuchen. Es ist und bleibt tragisch und die wenigsten dürften das verstehen. Manche sagen auch, es wäre egal. Das denken wir nicht. Deswegen auch dieser kurze Nachruf.

Wir können seiner gedenken und unsere Gefühle ordnen. Wie unendlich schade: Dieses Leben war bemerkenswert gewesen.

Die auf dem Pulli gedruckte Losung Be One With The Ocean, die Dieter Bohlen trägt, während er in einer Videobotschaft auf Instagram über seine Bestürzung redet, ist sicher kein Affront des ungezogenen Agent Provocateure + Produzenten gewesen. Das hat die Netzgemeinde dazugedichtet. Bohlen hat sich längst entschuldigt und erklärt, ihn schmerze der Verlust von Daniel Küblböck ebenso. Dem ist nichts hinzuzufügen. Nicht einmal Widerworte. 

1721/18: Positionen: Zu #Chemnitz heute Abend – Ein Gastbeitrag von Dirk Zöllner, Die Zöllner – Die Integration der Ostdeutschen ist nicht gelungen.

Dirk Zöllner #Wirsindmehr

Dirk Zöllner #Wirsindmehr

Ich trete heute in Chemnitz auf. Mit meiner bunten Band. Für meine bunte Chemnitzer Familie. Für die Stadt, die mir zweimal eine große Liebe geschenkt hat. Eine davon hat mir wiederum meine malerische Tochter Mimi geschenkt. Und meine große Tochter Rubini steht mit mir auf der Bühne. Sie ist 26 und hat einen etwas dunkleren Teint und ist damit in allerjüngster Zeit zum ersten mal auf unangenehme Art und Weise konfrontiert worden.

Das macht mich als Vater natürlich irre!

Irre macht mich allerdings auch, dass man die enttäuschten und ängstlichen Menschen so schnell in die Naziecke stellt, anstatt sich ihrer anzunehmen. Ja, es stimmt: die Integration der Ostdeutschen ist nicht gelungen! Wir wurden mit einer gestandenen Lobby konfrontiert, in der kein Platz für ostdeutsche Innovation war. Gefragt waren wir nur als Kunden. Viele hängen an der Zitze des Staates und sind auf der Sinnsuche. Opfer des überbordenden Kapitalismus.

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1720/18: Video: Ich bedauere manchmal, keinen richtigen musikalischen Standpunkt zu besitzen, aber vielleicht ist #Knorkator ja einer? Keiner von vielen, offen gesagt.

#Knorkator #Diskographie

#Knorkator #Diskographie Stand 09.09.18

Tonträgerkäufe - Support Your Musician Hereos

Tonträgerkäufe – Support Your Musician Hereos


DANCE VALLEY FESTIVAL
Nathan’s crazy dance moves at dance valley!

„Geh aus dem Weg, du Arschgesicht, eh Mann, du stinkst nach Klo, gib lieber auf, das schaffst du nicht, und nun zurück in den Zoo.“

Ich bedauere es manchmal.

Ich kenne viele Menschen, die einen eindeutigen musikalischen Background besitzen.

Sie sind in der Lage zu lieben und zu hassen. Das macht das Leben einfach.

Bei mir ist es vollkommen anders.

Anders als andere Menschen würde ich nicht nach Wacken fahren und mir tagelang Heavy Metal geben. Mal ganz abgesehen davon, wie lächerlich diese Attitüden sind, wie die von Ronny James Dio (RIP) einer Pommesgabel. Headbangen: Das ist ja fürchterlich. Allerdings treten in Wacken auch Knorkator auf. Das bringt mein System der Ablehnung ins Wacken.

Es gibt Menschen, die können richtig gut zu Musik tanzen und niemand würde erwarten, dass sie es auf diese Weise täten. Nathan, der Mann mit dem YouTube-Kanal (Link ist unten) ist so ein Mover. Der hat Moves drauf, und das T-Shirt ist sein Statement: Keine Drogen, kein Alkohol.

Zähne putzen, pullern, ab ins Bett.

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1719/18: Video: „Du hast nie gelernt dich zu artizukulieren.“ – Grußwort für #chemnitz2018 #wirsindmehr

Du hast nie gelernt dich artizukulieren. (Schrei nach Liebe) #wirsindmehr #Pictuality #BbTV #TTT #truelipTommy

Du hast nie gelernt dich artizukulieren. (Schrei nach Liebe) #wirsindmehr #Pictuality #BbTV #TTT #truelipTommy


Die Ärzte – Schrei nach Liebe [High Quality + Lyrics]

Du bist wirklich saudumm
darum gehts dir gut
Hass ist deine Attitüde
ständig kocht dein Blut
alles muss man dir erklären
weil du wirklich gar nichts weißt
höchstwahrscheinlich nichteinmal was Attitüde heißt

Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe
Deine Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit
Du hast nie gelernt dich zu artikulieren
und deine Eltern hatten niemals für dich Zeit
ohohoh ARSCHLOCH

Warum hast du Angst vorm Streicheln
was soll all der Terz
Unterm Lorbeerkranz mit Eicheln
weiß ich schlägt dein Herz
Und Romantik ist für dich
nicht bloß graue Theorie
zwischen Störkraft und den Onkelz
steht ne Kuschelrock LP

Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe
Deine Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit
Du hast nie gelernt dich zu artikulieren
und deine Eltern hatten niemals für dich Zeit
ohohoh ARSCHLOCH

Weil du Probleme hast
die keinen interessieren
Weil du Schiss vorm Schmusen hast
bist du ein Faschist
Du musst deinen Selbsthass nich auf andere projezieren
damit keiner merkt was für ne arme Sau du bist
ohohoh

Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe
Deine Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit
Du hast nie gelernt dich artizukulieren
und deine Freundin die hat niemals für dich Zeit
ohohoh ARSCHLOCH, ARSCHLOCH, ARSCHLOCH

1718/18: Video: Diego Piñera – Un Urugaia a Berlin – Schwer fassbare Schönheit, Duo mit Gästen – Fangt jetzt bitte nicht an zu schunken! #BbTV

Sebastian Schunke & Diego Pinera - Elusive Beauty (2018)

Sebastian Schunke & Diego Pinera – Elusive Beauty (2018)

Diego Piñera (© Foto: Gregor Hohenberg, genehmigt)

Diego Piñera (© Foto: Gregor Hohenberg, genehmigt)


Sebastian Schunke / Diego Pinera “ Elusive Beauty“ Preview

Sebastian Schunke – piano, compositions Diego Pinera – drums, percussion guest appearance: Boram Lie – Cello Benjamin Weidekamp – bass clarinet Yodfat Miron – viola

Ich bin der Sucher für das Schöne und Gute, und ist es auch teils sehr schwer zu fassen. Doch da ist es schon.
„Diesmal wollte ich das Duo. Da geht einfach alles.“

Sagt Sebastian Schunke.

Gemeinsam mit Diego Piñera treibt er die Oddmeter bis an und über die Grenze des zauberhaft Geahnten. Hört selbst mal rein. ♪♫♪

So ist auch der Titel leicht zu merken, aber schwer fassbar: Elusive Beauty.

Die Sache groovt in schrägem Accelerando-Oddmeter. Irgendwas mit Fachbegriffen. 🙂

Denkt bitte auch an Aretha. Sie ist und bleibt.

1717/18: Video: B3 performing Lucky Day (Live at Blackbird Music Studio)

Tonträger: Back to my Roots (2014) - B3 (Berlin)

Tonträger: Back to my Roots (2014) – B3 (Berlin)


B3 – Lucky Day (Live at Blackbird Music Studio)

iTunes: https://itunes.apple.com/de/artist/b3… Spotify: https://sptfy.com/2nQF Facebook: https://www.facebook.com/B3Berlin/ Website: https://b3-berlin.com/ b3 is: Andreas Hommelsheim (Hammond B3, keys); Ron Spielman (voc, g); Gérard Batrya (b); Lutz Halfter (dr) Film by GoodBY Production http://www.facebook.com/goodbyproduction © 2018 Blackbird Music http://www.blackbird-music.de

 

Die Berliner Band B3 performed ihren Song Lucky Day aus dem Album Back to my Roots aus dem Jahre 2014.

Aus Anlass eines Videos aus dem Blackbird-Aufnahmestudio am Salzufer aus dem Jahre 2018 heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv

Es wird ein glücklicher Tag.

 

1716/18: Positionen: Hässliche Chemnitzer, deutscher Michel und Verband der Fliesentischbesitzer – Alle empört. Schnauze voll. #Hutbürger.


Schnauze voll – Crashroom – Lüül dreht völlig durch!

Wenn ihr mal richtig Wut im Bauch habt, dreht die Lautstärke voll auf und zieht euch diesen Song rein!
Lüül & Band: Schnauze voll – Der Song ist auf dem Album „Fremdenzimmer“, erschienen im Mai 2018 bei Mig Music. Produziert von Moses Schneider. www.lüül.de – Download
https://www.amazon.de

Schon nach ca. einer Minute dieses skandalträchtigen Splattervideos ist der Verband der Fliesentischbesitzer empört. Zuviel Granulat, Feldspat.

In Chemnitz zerschlägt die hässliche Fratze des Landeskriminalamts Porzellan und führt den Menschen vor zweitdeutschen Kameras vor, wie Deutschland langsam in einem braunen Sumpf öligsten Spießbürgertums versinkt und wir rufen Atreju, er soll die Schildkröte Morla wecken und dafür sorgen, dass sie dieses Gesox wegniest. Deutschland 2018: Eine unendliche Geschichte. Nie wieder Nationalsozialismus.

Am Montag, den 03.09.18 ab 17 Uhr  geht es in Chemnitz hoch her. Der offizielle Hashtag #wirsindmehr. Und so ist es auch. Gott hab die Mehrheit gnädig.

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1715/18: Positionen: Support Your musical hereos – Vom Shoppen im Internet via itunes #DiegoPinera #ArtistoftheDay

Tonträgerkäufe - Support Your Musician Hereos

Tonträgerkäufe – Support Your Musician Hereos

Ich brauche derzeit aus gesundheitlichen Gründen den gelegentlichen Walk around the Acres (den Lauf um die Morgen Land im Sinne eines metrischen Landmaßes, wer es nicht weiß) und habe dazu auf einem Smartphone einer unbekannten amerikanischen Firma mit einem Apfel als Firmenlogo aus San Cupertino die Weißen in den Ohren stecken, mit denen ich dazu ungefähr eine Tonträgerlänge Musik hören kann. Im ersten Lauf verwendete ich die Musik des Nesin Howhannesijinn-Trios des finnischen Berliner Bassisten gleichen Namens mit dem Titel Sonore. Beim zweiten Lauf verwendete ich Musik von Wolfgang Haffner von der CD Kind Of Spain. Auf der Suche nach guten Überlegungen, wie es wohl weiter gehen kann, kam das Klein- oder das Großhirn des Berichterstatters auf Diego Pinera.

Sieht man sich die Musikszene weltweit an, kann man schon ins Grübeln kommen. Es ist ein bisschen ähnlich mit dem Verfall des Einzelhandels. Wie im Handel ist in der Musik das Modell Verdrängung am Start. Der große Mainstream ist noch am Laufen. Interessantes drängt kaum noch nach. Aber nicht, weil es das nicht gibt. Sondern weil man es nicht mehr hören kann. Überall ist Lärm, zu viel Lärm. Höchste Zeit also, den Mainstream ein bisschen abzuschalten und auf seltsame Geräusche zu achten, also seltenere, dafür wundersame. Das Kofferwort „seltsam“. Verwunderlich.

Oder zum Bewundern. So einer ist auch der Schlagzeuger Diego Pinera aus Uruguay, der seit geraumer Zeit in Berlin lebt und arbeitet.

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1714/18: Video: Kaiserin – MDMA – Das Lied des Tages


Kaiserin – MDMA (Official Video)

Erstes Video zur ersten Single der Anfang 2018 gegründeten Berliner Rock’n’Roll-Band Kaiserin.
zu kaufen hier: https://tinyurl.com/y9mmt8x9
© Lotterlabel 2018
Direktor | Regisseur | Cinematografie & Edition:
Caitlin Bond Murray
caitlinbondmurray.net
Künstlerische Leitung & Kamera:
Denise van Deesen
denisevandeesen.com
Produktion Assistenz:
Annika Schulte
Making-Of Crew:
Annika Schulte
Benni Fischer
Kaja Weima
MDMA:
Lauriane Riviere
Location:
Black Box Music | Berlin
Kaiserlicher Dank an:
Black Box Music
Showreel Bakery
Fritz Cola
Christian Beckmann
Philipp Glauner
Text & Musik:
Mathis Roza
Musik:
Mathis Roza & Kaiserin
Produziert & arrangiert von Herwig Zamernik, Mathis Roza & Kaiserin
Aufgenommen im Fuzzman Studio Wien & Roza Studio Berlin
Mix:
Stefan Ernst | Freudenhaus Studio Berlin
Mastering:
Robin Schmidt | 24-96 Mastering
Vielen lieben Dank an alle die dabei waren.
Eure Kaiserin

Cool, sie führen ein Lotterlabel oder sind nur bei einem unter Vertrag. Wären sie Chefs, dann hießen sie vielleicht Kaiser Chiefs. Und MDMA? Spielt auch eine Rolle. Wohin einen das Leben si bringt. Jedenfalls klingt hier alles ein bisschen, als hätten sie es im Freudenhaus aufgenommen. Mal die Credits genauer lesern.

Viel Spaß, das Lied des Tages auf blackbirds.tv ist hoch energetisch.

Heilige Scheiße.

1713/18: Video: Der Schwachpunkt des Abends ist der Toningenieur im Berliner Tipi, Schuld hat immer nur der Mann am Pult!


Rainald Grebe und die Kapelle der Versöhnung – Volksmusik (Als Playlist aus 5 Videos zusammengestellt auf Youtube: 17.08.18)

Rainald Grebe & die Kapelle der Versöhnung
Live im Tipi am Kanzleramt
Medley und ein wenig „Stand Up“

Ungefähr 12 Jahre her dürfte diese Veröffentlichung sein, die Rainald Grebe während einer Berliner Veranstaltung im Tipi zeigt. Lasst uns Volkslieder singen. So lange hat es gedauert, bis diese fünf YouTube-Schnipsel mit einer Playlist durch mich aneinander gekettet wurden, um sie ungekürzt und ungeschönt zu zeigen. Famöses Geplänkel.

Danke, Rainald Grebe, Du warst aber auch schon mal jünger. Also 2006. Das ist auch der Grund, warum ich das zeige. Wir haben viel gemeinsam.

Grebe wohnt jetzt in Brandenburg. Lass uns Volkslieder singen. Har.

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1711/18: Video: Helge Schneider erklärt Jazz


Helge Schneider erklärt Jazz | Folge 1-10 | Bayerischer Rundfunk 2015-2016

Jetzt kommen wir zu dem, was Jazz eigentlich ausmacht. Neue Welten, experimentieren, neue Rhythmen vielleicht erfinden, sich mit anderen Erdteilen befassen, nicht nur mit Amerikanischer Musik, oder auch mit Blues. Da gab es ja diesen Begriff: Oslo-Jazz. Aus der Musik hört man deutlich raus, wo die Leute herkommen. Aus der Musik hört man ganz doll raus, wo die Leute leben, so mit Kiefernwald oder Fichtenwald, und das hörst Du aus der Musiker heraus, dieses elegische… – Helge Schneider erklärt Jazz

Jeder Musiker im Jazz hat seine eigene Geschichte.

Interessant war allerdings, was die Mitglieder Spezialistengruppe Musikerwitze auf Facebook hinzusetzen, als einer der Admins sagte: „Jazz ist…“ und bat, das Richtige hinzuzusetzen.

Jazzmusiker wird man, wenn man es wird. Man wird es einfach, man sagt sich das: So, ich werd jetzt Jazzmusiker. Man muss es einfach machen. Man kann es natürlich auch studieren, aber ich finde, das ist jetzt so, genau so wie man auch Malerei studiert.

Coole Maschine.

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1710/18: Positionen: Vom nachgestellten Modus des ausgestorbenen Salzsees #Mono in den USA durch ein Zweitbild #Stereo

We're just 2 lost souls Swimming in a fish bowl year after year #Wishyouwerehere #pinkfloyd #pinkfreud #TTT #tulipstagram #pictuality

We’re just 2 lost souls Swimming in a fish bowl year after year #Wishyouwerehere #pinkfloyd #pinkfreud #TTT #tulipstagram #pictuality (Aufs Foto klicken)


Shine On You Crazy Diamond (Full Length: Parts I – IX) – Pink Floyd

So, so you think you can tell
Heaven from hell
Blue skies from pain
Can you tell a green field
From a cold steel rail?
A smile from a veil?
Do you think you can tell?
Did they get you to trade
Your heroes for ghosts?
Hot ashes for trees?
Hot air for a cool breeze?
Cold comfort for change?
Did you exchange
A walk on part in the war
For a lead role in a cage?
How I wish, how I wish you were here
We’re just two lost souls
Swimming in a fish bowl
Year after year
Running over the same old ground
And how we found
The same old fears
Wish you were here

Songwriter: David Gilmour / Roger Waters
Songtext von Wish You Were Here © Concord Music Publishing LLC, BMG Rights Management

Der Einfluss, den die Musik in bestimmten Abschnitten unseres Lebens auf den Verlauf desselben nimmt, ist nicht zu leugnen. So verhält es sich auch mit dem Album der Band Pink Floyd namens Wish You Were here und als wäre es reiner Zufall grätschte diese Platte in meine Menschwerdung direkt hinein. Sie sprang hinein. Mein Berlin-Zehlendorfer Freund Zicki hatte diese neue weiße Stereonanlage, eine Lichtorgel (damals ganz wichtig), einen Flokati-Teppich auf dem Fußboden und an den Wänden war schwarz-braun und Silberfolienstyle. Es mag übrigens durchaus sein, dass ich die eine oder andere Applikation, die in Wirklichkeit bei meinem anderen Freund Harry in Dahlem vorhanden gewesen war, Jahre später, hier durcheinandergerät mit Zickis Zimmer (Andreas Zick). Ich fasse mich kurz: Letztlich ist es das berühmte Plattencover mit dem vorne drauf brennenden Mann, dem ein anderer die Hand gibt (Handle with Care) und im Interstellaren, im Innenleben des Artworks dieser Platte weitere fotografische Arbeiten des kongenialen Künstlers Storm Thorgersen (sic)

Schubidubidua, bap bap schua: Talk about Pop Music. There’s something strange in the neighbourhood, Ghost Busters.

Das heutige Foto des Tages (oben) ist eine Art freiweltliche Nachstellung vom Element Wasser aus dem Kreis der Naturgewalten Feuer, Wasser, Erde, Luft aus dem künstlerischen Entwurf des Albums Wish You Were Here (1975) der Künstlergruppe Hipgnosis, im Besonderen des Fotografen Storm Thorgerson, der den Mono-Lake in Kalifornien und einen kopfüber ins Wasser eintauchenden Apnoe-Taucher zum Gegenstand hat. Das Foto wurde am 04.08.2018 in der Ostprignitz-Ruppin (Brandenburg) im krassen Gegenlicht nachgestellt. Den Namen des Fotomodells verraten wir aus tatenschutzrechlichen Gründen nicht, aber bedanken uns sehr herzlich.

Und danke, Pink Freud: Kaum eine Band hat mehr an unseren Synapsen abgearbeitet, was abzuarbeiten sich lohnte. Am Ende ist Pink Floyd ein lebenslanger Begleiter geblieben und wir lieben sie unendlich. Ohne Ende, Ader- und Unterlass. Wer aber nach obiger Musikeinblendung noch nicht genug hat, der werfe den ersten Stein und suche sich selbst die beste aller erhältlichen Versionen auf YouTube des Songs Wish You Were Here heraus. Denn ewiglich ist das Verlangen. Schnalz.

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1709/18: Gigs, Previews: Das Ittai Rosenbaum Trio spielt in Kladow, am 28.07.18 um 17 Uhr – Hingehen, hingehen! All about #Jazz


Edom – Ittai Rosenbaum. Hugo Reydet, Tom Dayan

Lineup
Ittai Rosenbaum – Israel, Amerika, Berlin (piano)
Hugo Reydet – Frankreich, Berlin (kontrabass)
Tom Dayan – Israel, Berlin (drums)

Composed by Ittai Rosenbaum
Gregor Schweiger – sound engineer
Amir Steklov – camera
Jacob Lingesleben – camera, video editor
Recorded at Schweiger Studios, Berlin
September 8, 2017

Ich hab Beziehungen. Was? Naja, Internationale!

Das dürfte ein ziemlich schöner, kurzweiliger Ausflug werden. Kladow lässt grüßen. Kostet nichts. Das ist der einzige Fehler. Jazz für Umme. Und ziemlich gekonnter.

Das Ittai Rosenbaum-Trio gibt uns den Jazz. Empfehlung: Hingehen. Wer es nicht glaubt, bitte den weiterführenden Link mit einem Klick streifen.

Das Stück Edom von Ittai Rosenbaum ist heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv – viel Spaß damit.

Weiterführend

1708/18: Video: A Diva’s Mind – Nina Ernst (Trailer)


A DIVA’S MIND – Nina Ernst (Trailer)

„What a pleasure to experience all the various Ninas. Sensual, sensual, super sensual. Dieterchen gets lead into a surreal bar and Nina’s voice embraces his heart, soft but with conviction.“
Dieter Meier (Yello)

„I have seen your videos. I find them extremely beautiful with an impeccable plasticity and a very good taste.“
Roberto Menescal

It was while writing and developing her one women Musical-Comedy Show „Auf dem Weg zum Gipfel“ that the actress and singer Nina Ernst came up with the concept of „A Diva’s Mind“.
Inspired by international Divas the likes of Sophia Loren, Carmen Miranda, Rosemary Clooney, Peggy Lee and Marlene Dietrich, Nina decided upon fourteen amazing classic songs associated to them, and the adventure began.
Nina hired Max Hughes to produce, arrange and orchestrate the music who together with Andreas Weiser as co-producer is mixing and completing the final touch.
Always respecting the original melody and drawing upon contemporary influences the music; at times hypnotic, atmospheric and evocative moves freely between rock, ambient, folk and jazz. Lush, punchy, and at times powerful these classic songs are delivered on an emotional haunting soundscape.
While working in São Paulo, Nina met the legendary Brazilian star-photographer/video artist Gal Oppido (for Vogue and others), and could inspire and engage him to film her videos.

Nina Ernst (voc), Max Hacker (sax, fl, cl), Kai Brückner (git), Kelvin Sholar (key), Max Hughes (b), Andreas Weiser (perc), Michael Kersting (dr)
Guest: Rogério Souza (7 string guitar on „Tico-Tico no fubá“)
Arrangements by Max Hughes
Music produced by Max Hughes and Andreas Weiser
Recorded at AudioCue Studio by Rainer Robben
Mastering by Wolfgang Loos, Traumton Studio (Berlin, Germany)
Videos produced and directed by Gal Oppido (São Paulo, Brazil)
Make-up artists: Adriana Vaz, Gil Oliveira
Costume designer: Lidia Lisboa
Work of art: Sergio Fabris, Claudinei Hidalgo
Dancers: Vagner Cruz
Fernando Lee
Ana Paula Camargo
Jaruam Miguez Xavier
Liz Diamante

Actor in „Lola“: Sergio Fabris