1520/17: Video: Ein Film ohne Film über Sessions von Prince 1977

Prince - Lovesymbol


Prince – Jazz Funk Sessions 1977 (Instrumental)

Prince on keys/guitar at age 19, with Andre Cymone on bass and Bobby Z (supposedly) on drums, playing 8 impressive fusion jazz funk tracks at Loring Park rehearsal room in 1977 in Minneapolis. No copyright infringement intended. All rights by the copyright holders – created for listening purposes.

Tracklist (no titles):
Instrumental #1 (0:00)
Instrumental #2 (5:14)
Instrumental #3 (11:33)
Instrumental #4 (17:46)
Instrumental #5 (26:30)
Instrumental #6 (33:25)
Instrumental #7 (41:33)
Instrumental #8 (49:14)

Da kann man ja bei Interesse ruhig mal reinhören. Schon etwas älter. Durchaus interessant.

Viel Spaß.

Weiterführend

1519/17: Video: Ein Frage der Ehrung. – Legenden der Leidenschaft


Joe Pass & Ella Fitzgerald – Duets in Hannover 1975

00:50 Laura
04:25 Wave (Vou te contar)
09:50 My Funny Valentine
14:05 You Stepped Out Of A Dream
18:57 You Turned The Tables On Me
23:33 Darn That Dream
27:19 Ella and Joe
27:33 You Turned The Tables On Me
31:50 Cry Me A River
37:34 Nature Boy
39:48 Nature Boy (2nd)
41:32 You Are The Sunshine Of My Life
47:40 Avalon
51:53 Stormy Weather
57:09 One Note Samba
01:03:20 The One I Love (Belongs To Somebody Else)
01:07:20 How High The Moon

Ein Moment der Würdigung und des Andenkens

Ella Fitzgerald war vielleicht die wichtigste Jazzsängerin aller Zeiten. Superlative sind immer schwierig. So superstitious. Morgen wird sie 100 Jahre alt.

Eine musikalische Erinnerung mit Joe Pass als Begleiter an der gekonnten Jazzgitarre.

1517/17: Video: Der letzte Optimist – Judith Holofernes

 

Judith Rakers? Judith Holofernes? – Die Antwort geht klar, Freunde. Es geht um Musik. Und nicht um Nachrichten. Der Unterschied ist nicht so groß: Beide haben was zu sagen. Eine liest was vor, die andere schreibt und trägt Texte vor, die über den Tag hinaus Bedeutung haben werden.

Am 08.12.2016 hat Judith Holofernes angekündigt, dass das neue Album „Ich bin das Chaos“ vorbestellt werden kann.

Ging auf Tournee, aktuell noch bis Ende April und zuletzt im Süden der Republik (Stuttgart, Freiburg). An Judith bestechen ihre Texte, ihre Energie und ihr unbedingter Durchhaltewillen. Sie bleibt bei ihrer Sache, verabschiedet sich nicht in Mutterpausen. Ihre Blaupause heißt Musik machen, Texte schreiben und sich artikulieren. Nicht wild herumzufuchteln und zu gestikulieren. Bewundernswert, wie es ihr gelingt. Sie kotzt ihr Herz in einen Graben vor dem Haus: Mit Texten, die einem im Kopf bleiben. „Ich bin das Chaos“: Das mag gut sein. Was dabei rauskommt, ist relevant und dient künstlerischem Fortschritt in Deutschland. Wenn dies „Zeug“ in Kreuzberg entsteht und wie man hört, auf faröischen Inseln (Wo sind denn die? #Spaß) zum letzten Fineschliff gelangt. Hört bitte auf den Fine Hide: Alles fein versteckt in all den Andeutungen vom Lebensglück.

Nichts ist so trist wie ein Optimist. Weil man als Bulle auch nicht immer jemanden verhaften kann. So sieht’s aus. Polizisten rauchten früher Milde Sorte: Denn das Leben war ja hart genug. Heute schockieren uns Bilder auf Tabakpaketen und erinnern uns an unser Gefühlschaos beim Schmauchen jener letzten Zigarette, bei einem letzten Glas im Stehen.

Weiterführend

1516/17: News: Was Musiker suchen, finden sie häufig nicht. Aber was suchen Musiker?

Wir gründen eine Gruppe auf Facebook und bewerben in anderen Gruppen dort die neue Gruppe für ihre Reinheit und Klarheit. Da kommentiert ein Jazzgitarrist aus Berlin diese Information und sagt: Wozu? Das gibt es doch schon zuhauf? Ja, aber nicht mit der gebotenen Klarheit. Der Jazzgitarrist weiß es besser und postet fünfzehn, zwanzig Kommentare mit Links zu Gruppen, die diesbezüglich bereits existieren. Und der Autor denkt: Siehste, und genau deswegen braucht es eine neue Gruppe. Und zwar gegen das beliebige Verteilen von Links, die nicht zum Vorhaben der neuen Gruppe passen: Nämlich nicht ein Sammelsurium von Beliebigkeiten zu sein, sondern eine ganz klar fokussierte Gruppe. Tor, Tor, Eigentor!

Die Älteren kennen das noch, diese kryptischen Abkürzungen: War es Riebe’s Fachblatt (Musik)? MuSuGru, GruSuMu: Musiker sucht Gruppe. Gruppe sucht Musiker. Inzwischen leben wir alle im digitalen Patriarchat des Ungelesenen. Too much information. Darf’s ein bisserl weniger sein?`

Genau: Es soll die richtige Information sein. Es gibt viele Gruppen und Foren. Es gibt Chaoten, die beherrschen scheinbar das Chaos und zeigen Internetlinks. Der Link sagt: Ich hab keine Lust zu reden, aber schau mal dort. Ich habe den Durchblick. Alle reden überall mit. Nur nicht zum Thema. Ein Manko ist die mangelhafte Konzentration: Suche ich gezielt einen Musiker, so ist das ziemlich mühsam geworden. Dabei haben sich die Möglichkeiten verhundertfacht. Für alles gibt es einen Thread. Nur wo?

Diese Lücke zielgerichteten Auffindens von benötigten Mitmusikern, auf dem Level Face To Face, nur zwischen zwei Musikern und zwischendrin ist gar nichts, versucht eine neue Spezialistengruppe:Sessionpool auf Facebook zu schließen. Sie ist streng überwacht von Admins, alle Beiträge müssen durch human filter und was nicht reinpasst, wird gelöscht. Der Aufbau der Suchanzeigen lehnt sich an ein Zweckmäßigkeitsmuster (klickst Du?) an. Natürlich kann sich das noch ändern. Wir machen noch Erfahrungen. Eine aber ist ganz ohne jeden Zweifel: Viele solche Suchanzeigen sind ein Trauerspiel unklarer Formulierung und nicht wenige werfen mehr Fragen auf als Antworten zu geben. Eine neue digitale Müdigkeit schlich sich ein: Bei einer schlechten Anzeige hat man schon keine Lust, erst mühselig zu antworten und Fragen zu stellen. Und dann antwortet der Typ nicht.

Nein, die Wahrheit sieht nämlich so aus:
Man kann tatsächlich bereits wirksam vieles wegfiltern, das einem so angeboten wird und es gleich als Bullshit verschlagworten. Nur die Besten werden auch zusammenfinden. Hoffentlich sehr viel leichter wird das in der Gruppe. Du kannst gern beitreten, wenn Du Bedarf hast, einen Musiker zu finden. Wir wollen genau das supporten. Wenn Du mehr Informationen brauchst, was man falsch machen kann, kannst Du auf dieser Website über Die Wunderbare Welt der Musiker-Kleinanzeigen einiges finden. Versprochen.

Weiterführend

* Die Spezialistengruppe:Sessionpool: Musiker suchen Musiker, sonst nichts
* Schlechtgemachte Suchanzeigen: Frag die Spezialistengruppe:Musikerwitze auf Facebook
* Dito wie vor: Artikelsammlung zum beschriebenen Thema Wunderbarer Musikeranzeigen

1515/17: Video: Was erzählt man sich eigentlich so in der Spezialistengruppe:Musikerwitze auf Facebook? Ein #Research

The Evolution #entwederoder #Pictuality #drummersunited


Spezialistengruppe:Musikerwitze – Ein Video von Hendrik Apel (mit Dank)

Das Internet ist so beknackt, da musst Du erst mal drauf kommen. Was?

Hendrik Apel hat in einem ernsthaften Research den Versuch unternommen aufzuklären, worum es in der Facebook-Gruppe namens Spezialistengruppe:Musikerwitze wirklich geht.

Wer dem Video glaubt, kann die Gruppe dort finden.

Wer das Video für einen weiteren Fakeversuch hält, der so, wie die Erklärung von Dr. Frauke Petry (Afd) heute in Wirklichkeit Teil eines durchdachten, widerlichen Spiels – pardon – Stils ist, der tritt der weltweit größten, deutschsprachigen Community für räudige Musikerwitze bei. Die Gruppe ist eins der Projekte dieser Website. Aktuell sind 22.840 geladene Gäste subscribed, bei 30.000 löst sich die Gruppe sofort wieder von selbst auf. Ausgangspunkt dafür ist Mischen Impossible, die berühmte Verfilmung mit Tom Kruhs, dem Toningenieur aus Bad Reichlichhall.

Weiterführend

1514/17: Video: Ron Spielman in Bad Company – Record release am Sonntag, den 07.05.17 im #privatclub_bln #Gigs #Preview

Ron Spielman (© Ron Spielman, mit Genehmigung)

Ron Spielman (© Ron Spielman, mit Genehmigung)


Spielman In Bad Company – Sweet Songs For The Dying (Hammelburg Livesessions)

Veröffentlicht am 06.03.2017
Preorder: http://apple.co/2m8zu7Z
„Sweet Songs For The Dying“ Album Release at 05/05/2017
„Sweet Songs For The Dying“ Livetour in May 2017 & October 2017
Label: contact@urbantreemusic.de
Press: daniela.siemon@der-promotor.de
Artwork: Arne Teubel (Die Kommune)
Booking: info@jiggedi.de
(Urban Tree Music / Believe Digital)
Ron Spielman / Gitarre & Gesang
Joh Weisgerber / Bass
Uwe Breunig / Schlagzeug
Werner Goldbach / Keyboards
Video: Urban Tree Media
Grafik: Arne Teubel von Die Kommune

Am 5. Mai 2017 erscheint die Platte „Sweet Songs For The Dying“ und es wird ein Konzert dazu geben, im Privatclub Berlin am 7. Mai 2017.

Also musst Du #SaveTheDate machen, und am Sonntag, den 7. Mai gewachsen, gepudert und gestriegelt an der Tür anstehen. Eventuell besorgst Du Dir rechtzeitig Karten, denn die Jungs sind gefragt und gelten als Geheimtipp der Berliner Musikszene. Also pssst. Nicht weitersagen.

Wer Karten ergattert, ist in bester Gesellschaft.

Weiterführend

1513/17: Video: Too much love will kill You (Brian May Cover) – Dedicated to Allan Holdsworth (* 6. 8.46; † 15.4.17)

Allan Holdsworth (Gitarre)

Allan Holdsworth (Gitarre)


Jimmy Gee -Too much love will kill you (Brian May Cover)

Allan Holdsworth (* 6. August 1946 in Bradford, Yorkshire; † 15. April 2017 in Vista, Kalifornien) war ein britischer Jazzgitarrist. Da nach seinen Klangvorstellungen die Gitarre wie ein Saxophon klingen sollte, experimentierte Holdsworth früh mit elektronischen Verfremdungen. Er war einer der britischen Pioniere des Rockjazz. „Er ist ein höchst individueller Spieler, der sich durch ein äußerst flüssiges Spiel und einen schier unerschöpflichen Ideenreichtum auszeichnet.“ (Quelle: Deutsche Wikipedia)

Es ist dieser Moment im Leben eines Musikers, der ihn adelt. Und ihn von Grund auf anerkennt.

Dr. Brian May, ex-Queen-Gitarrist, hat den Song gesehen weist auf eine Coverversion eines seiner Songs hin, „Too much love will kill You“. Und fortan wird einen die Liebe zu dem Song umbringen, weil er darauf hingewiesen: Brian May, der Gitarrengott. Wunderbarer Tag. Aber auch ein schwerer Verlust für die Musikwelt: Allan Holdsworth ist tot. Mausetot. Große Bestürzung weltweit. Wir verbinden das Wunderschöne mit dem Tragischen.

Das Stück ist wirklich schön geworden. Wir erinnern damit an den gestern hingeschiedenen Weltklassegitarristen Allan Holdsworth (oben ein Foto aus dem Jahre 2010 von mir).

Weiterführend

Trenner.Mikrofon

1512/17: Onlineumfrage: Kennzeichnungspflicht oder Verbot von Playbackauftritten? #NoPaybackForPlayback #blackbirdsTV

#NoPaybackForPlayback #blackbirdsTV


Marianne Rosenberg – (Rio Reiser) – Für immer und Dich (Carmen Nebel 2017)

Ich sing für Dich, ich schrei für Dich ich brenne und ich schnei für Dich
Vergesse mich, erinner mich für Dich und immer für Dich Für immer und Dich (wo immer Du bist)

Das Thema ist alles andere als einfach und in diesem Fall nicht kampagnengesteuert aus dogmatischen Gründen. Warum ich diese Frage netzweit stellen möchte: Aus Interesse.

Ich mag das Agitieren auch gar nicht, es liegt mir fern. Aber es ist wahr: Ich habe mich das ganz, ganz ehrlich neulich gefragt. Die Geschichte ist schnell erzählt: Ich gucke nie Carmen Nebel (ZDF). Vermutlich werde ich auch weiterhin drauf verzichten, obwohl ich die letzte Sendung nachträglich in der Mediathek abgerufen in voller Länge gesehen habe. Mir ist vor allem diese Frage als Idee aufgestoßen: Ja, warum dürfen die das eigentlich mit unseren Geldern machen? Ich hab nichts dagegen, dass Musiksendungen gemacht werden. Ich liebe Musik. Gerade deswegen darf man fragen: Warum macht Ihr dann keine?

Es wird alles aus dem Playback abgerufen, die ganze Sendung ist konservengesteuert. Hier werde ich als Musiker sauer und fühle mich regelrecht verarscht. Der Gedanke ist keineswegs neu: Playbacks gibt es schon immer. In der ZDF-Hitparade war das aber wenigstens klar erkennbar. Nur Trio aus Großenkneten hat es einmal ganz anders gemacht und Hecks Hitparade von vorn bis hinten aufgemischt, live. Anna, Anna, oh Anna.

Ich fass mich kurz: Ich habe gedacht, ich will das nicht. Ich will nicht, dass sie dort Musiker als Marionetten auf die Bühne stellen, die dann so tun, als spielten sie. Das ist Musikern unwürdig. Dann sollen Musiker wegfallen. Ich weiß, jetzt bin ich ein Jobkiller. Aber das sind gar keine Musiker, sondern Komparsen. Ich bin für fakefreies Fernsehen. Gegen Fakenachrichten wird ja gerade gesetzlich geschraubt, für Wahrheitspflicht. Ich bin für Musiker und ungebremste Spielfreude. Nur live sollte es bittschön sein. Nein, es ist nicht so, wie die Manager der Plattenfirmen und Sendeanstalten uns weismachen: Wir haben ein Recht, die Abweichung vom Studioprodukt zu erfahren. Das ist ja gerade das Spannende. Wir sind nämlich keine Zielgruppe. Wir bezahlen unsere öffentlich rechtlichen Sendungen zu Recht zur Qualitätssteigerung und als Unterschied zum privat finanzierten Lügenfernsehen. Bestimmte Dinge kann man live nicht aufführen. Das würde die Seele der Musik doch retten.

Nicht mehr und nicht weniger. Seid bitte jetzt endlich einfach nur ganz, ganz ehrlich.

Dazu möchte ich Eure Meinung erfahren. Ich freu mich auf Eure Shitstorms. Ich geh dann makaken.

Weiterführend

Antworten zu diesem Artikel erbitte ich auf Facebook, Twitter und auf meinem Tulipstagram. Ihr findet Euch schon zurecht…

 

 

1511/17: Video: Eine ganz normale, leise Performance von Alice Phoebe-Lou

"The Power Of Will" - Oded Kafri (Drummer)


Performance | Alice Phoebe Lou | TEDxBerlin

Sei kein Couchpotatoe: The power of will is more important than the power of skill. (Oded Kafri, Drummer, Israel)

Alice Phoebe-Lou singt drei Stücke.

Das kleine Sonntags-Wunschkonzert.

Weiterführend

1510/17: Lied des Tages: Watte quillt, Bio Factory verkauft Shit, Tom macht Qool Beans, wir hören ‚Sanctuary‘ von Christina Lux

Wurmhumus - powered by Bio Company

Wurmhumus – powered by Bio Company

Bei Bio Company Bundesallee hat Pech, wer einen Kaffee beim Frontend-Shop an der Bäckerei bestellt. Mal ist die Maschine schon abgestellt um 19:20 Uhr. Tja, zu früh kommen ist ein Problem. Oder zu spät: Kommt man um 17:45 Uhr, weist ein Schild hin, die Maschine sei zur Zeit defekt. Es sind News, die die Welt nicht braucht. – Doch das Ende ist nicht so entfernt, als dass ein Entkommen nicht noch denkbar wäre: Tom ist jetzt am Walther-Schreiber-Platz ins frühere Einstein-Café eingezogen und betreibt dort Qool Beans. Ganz abgesehen von der schrägen Rächtschreibung: Der Laden hält, was andeutungsweise zu verstehen ist. Einer gepflegten Abendlatte aufm Trottoir steht nichts im Weg. Keine Sache: Ich hab ein Riesending. Und süße Schnecken hat Tom, so süß wie Karamanlis auf Zimt. Griechischer Kulturminister? Ochi.

Der wunderbare Musiker Frizz Feick nennt sich selbst einen Songreiter. Hüah!

Ja, wir haben soziale Netzwerke und viele Freunde. Doch wissen wir auch immer genug über sie?

Vielen haben viele Freunde, manche besitzen Likes, aber wozu das? Freundschaft ist immer zweiseitig, ein beständiges Geben und Nehmen. Fest steht: Wenn was wachsen soll, müssen wir in die Erde. Seid Humus, am besten Wurmhumus. Denn was Würmer ausscheiden, sei besonders wertvoll, sagt zumindest die Bio-Factory in Berlin und verkauft den Shit gleich eimerweise. 1 Liter Wurmhumus oder noch besser 5 Liter und alles wird sprießen. In der Bundesallee dealt niemand erfolgreicher mit Shit.

Oder diese Stadtmenschen, die Pferdeäppel auf dem Land kaufen und mit nach Hause nehmen für die Topf- und Balkonkastenpflanzen im Szene-Wohngebiet.

Normal ist das alles nicht.

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1509/17: Video: Söhnke (StudioHire Festival)

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)

(Preview: Hier gibt es ein Video, das es hier nicht gibt.)

Söhnke – StudioHire Festival 2017

Diesmal gibt es hier einen Tipp, diese Website sofort zu verlassen.

Bisserl doof: Aber so hat es der Rechteinhaber gewollt.

Was wir zeigen möchten:
Max Buskohl, hier schon häufig Gegenstand investigativer Berichterstattung, hat das Projekt „Söhnke“ in die Öffentlichkeit getragen.

Und wir finden, das macht er gut. Also nicht verzagen, YouTube aufrufen und einen schönen Konzertmitschnitt genießen.

Was dieses Einbetten-Verbot angeht, muss ich erst mal niesen.

Pleasen!

1507/17: Video: Beyond Turbines – ‚Berlin‘ – Steve Hunt (kb), Roberto Badoglio (b), Bjössi Klütsch (g), Virgil Donati (dr)

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Beyond Turbines – „Berlin“ (HD 2016)

Produced by : Steve Hunt http://stevehuntjazzpiano.com/, Roberto Badoglio http://www.robertobadoglio.com/
Co-producer : Edvard Lee https://www.facebook.com/eidolonrecords/

Bass: Roberto Badoglio
Keyboards: Steve hunt
Guitar: Bjössi Klütsch http://www.bjoessi.com/bio/
Drums: Virgil Donati http://www.virgildonati.com/
Mixing Engineer: Steve Hunt
Mastering Engineer: Steve Hunt
Videographer: Edvard Lee, Ooi Wei hsing, Steve Hunt, Joshua Hunt
Video Editing: Edvard Lee
Filmed, Recorded, Mastered at SpiceRack Records, Chelmsford,MA, March 2016. http://spicerackrecords.com/

Nein, das ist nicht in LA aufgenommen, sondern in Massachusetts, USA. Ja, das sind international arbeitende Musiker. Ja, zwei davon sind Berliner. Roberto Badoglio ist Italiener. Bjössi Klütsch lebt ebenfalls in Berlin. And the lights all went out in Massachusetts, the day I left her standing on her own. Sangen jedenfalls mal die Bee Gees. Ist lange her. Berlin ist besser als sein Ruf. Wenn auch, was aufzunehmen ist, weit weg vonstatten geht. Unbedingt mal reinhören in die Weiterführend-Verlinkung. Und eins ist versprochen: Virgil Donati rettet die Doppelbassdrum. Versprochen ist versprochen. Und wird nicht gebrochen.

Weiterführend

1506/17: Lied des Tages: Benny Greb’s Moving Parts – „Next Question“


Benny Greb´s Moving Parts „Next Question“ (from the DVD)

Im Themenfokus der Berichterstattung steht heute das Instrument Schlagzeug und als Lied des Tages gibt’s Antwort auf die nächste Frage.

Was?

Ach, egal: Viel Spaß mit Benny Greb (Hamburg) und seinem deutsch-englischen Projekt Moving Parts.

Noch Fragen? Antwort gibt es hier…ach ja, und übt noch bisserl! S‘ muss grooven. Wie Sau. Oink oink.

Weiterführend

* Benny Greb’s Moving Parts – Seelennahrung

1505/17: Video: Der gesamte Film ‚Paul is dead‘ #Samstagskino

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Paul is dead (Deutscher Film, Jahr 2000)

Der Film spielt im Sommer 1980 in einem deutschen Ort irgendwo in der Provinz. Tobias ist 13 Jahre alt und begeisterter Beatles-Fan. Die Tage der Ferien sind lang und meist langweilig. Aufregung bringt vor allem die Radioserie über die Geschichte der Beatles, die Radiomoderator Alan Bangs Woche für Woche vorstellt. Vom Besitzer eines Schallplattenladens, Roger, erfährt er erstmals von der Verschwörungstheorie Paul is dead, die besagt, dass Paul McCartney bereits seit 1966 tot sei und durch einen Doppelgänger ersetzt wurde.

Der Film Paul is dead beschreibt an Berlin-Zehlendorfer Schau- und Drehplätzen einen Jugendlichen im Jahre 1980 und seine Befassung mit allem, was in jener Zeit wichtig war: Bananensattel, Alan Bangs, Rockpalast und die postmortale Aufarbeitung einer Beatles-Gerüchtequiche, wonach Paul McCartney tot ist und durch einen Doppelgänger ersetzt wurde.

Ansonsten gibt es eine Band namens Nozzlebox. Und viel Pubertäres. Wunderbarer Streifen. Ein Ausnahmestreifen.

Da er so schön in den Samstag passt, nutze ich die Gelegenheit, ihn hier anzubieten, solange der auf russischen Servern ausgeliehen werden kann. Ansonsten traf ich den Hauptdarsteller dieses Films letztes Jahr in der Freilichtbühne Wuhlheide, quatschte ihn an und sagte: Wir kennen uns, ich weiß nur nicht woher? Die Geschichte ist weiterführend verlinkt.

Weiterführend

1504/17: Foto des Tages: Von Promo-Bernhard, Frizz und dem Untergang des musikalischen Abendlands

Lindgren (Foto: Frizz Feick, via Instagram)

Lindgren (Foto: Frizz Feick, via Instagram)


Frizz Feick – Famose lezzte Worte [OFFICIAL VIDEO]

Lohnt die ganze Katzbuckelei mit dem Musik machen noch? Oder fragen sich nicht insgeheim viele, ob es das mit dem Musik machen jetzt war? Weil Musik nicht mehr richtig bezahlt wird. Weil Musiker aus der Wertschöpfungskette rausfliegen? Ja, schön, toll, dass Du Musik machst. Mach bloß weiter, ist wichtig. Zahlen? Ha, das ist soooo gestern…

Das Foto sagt uns, wir haben eine Vorahnung.

Irgendwas wird blühen: Frühlingsgefühle? Frizz Feick macht Musik und lebt und wohnt in Ratzeburg, Bückeburg oder irgendwo anders in Deutschland. Und hat sehr funktionierende, stetige Verbindungen nach Berlin. Hier trat er zuletzt im Zimmer 16 in Pankow auf. Dort darf der Interpret, ja die aufspielende Band allerdings auch nicht zu laut sein. Die Hausherren sagen: No drums, please. Zu laut für Berlin.

Jaja, der Schallschutz. Die lieben Nachbarn. Wenn Kultur, dann leise. Einer Art Zimmerlautstärke angepasst.

Das alles macht gar nichts: Feick kann alle Stilfragen bedienen. Gibt er großes Besteck, kommt aus Hamburg die wunderbarste Berliner Schlagzeugerin der Siebziger/Achtziger Jahre Berlins angekarrt: Annette Kluge, früher Schlagzeugerin von Straßenköter in Berlin. Oder Tourschlagzeugerin des Schlagzeugers, den alle die Ahnung haben, als großartigsten (und Multiinstrumentalist) kennen, der inzwischen in Hamburg lebt: Herwig Mitteregger, früher Nina Hagen-Band und Spliff, die deutsche Musikgeschichte geschrieben haben. Oder den großartigen Ausnahmekeyboarder George Kochbek. Das wäre das große Besteck, die FEICK OPEN sozusagen.

Oder klein, fein, leise. Der Feick kennt sie alle: die guten Begleitmusiker, die Stile und die kühnsten Wortwendungen, die schönsten Saxophonsoli und pi pa po. Und ist ein sehr wunderbarer, empfindsamer und feinschichtiger Musiker. Mit einem Promo-Bernhard namens Lindgren, der jetzt dazu aufruft: Kauft mehr Musik vom Feick. Jeder weiß, es gibt 20% auf alles, außer Tiernahrung. Wir haben rudimentäres Halbwissen dieser Website verlinkt folgend, um der Idee Basis und Inspiration zu bieten: Leute, kauft Feick, das Lindgren was zu essen hat. Wie wunderbar. Und wie folgerichtig.

Famose letzte Worte. Bis zum nächsten Mal….irgendwas wird blühen, diesen Frühling, und Ihr werdet ihn wiederfinden. Und gebt zu: Es ist eine Zeit der Zerstreuung, und Ihr habt an 80% gedacht. Nur nicht an Tiernahrung.

Entscheidungsgeholfen

1503/17: Lied des Tages: ‚Take Back The Scene‘ – performed by BERLIN 21

BERLIN21 - Odds On (Plattencover)


BERLIN 21 – Take Back The Scene (Album: Odds On)

Torsten ‚Teazy‘ Zwingenberger (dr)
Lionel Haas (p)
Timothy Seier (g)
Martin Lillich (b)

Wir hören und sehen eine erste Auskopplung aus dem aktuellen Studioalbum der Berliner BERLIN 21. „Die Musik spricht für sich selbst,“ sagte einmal Miles Davis und lehnt ab, mit Journalisten ausufernd zu parlieren. BERLIN 21 steht für den Teil des Bezirks Tiergarten, den man in Musikerkreisen MOA-BEAT nennt. Damit sind wir beim Schlagzeug. Udo Maßhoff hat es gebaut, Ringo Starr hatte die Idee und Torsten Zwingenberger gibt dem Küchenhandtuch ganz ungewrungen Betätigung: „Mufflin‘ the maffin! Nice and teazy!“ Bereits Ende der Sechziger hatte Ringo Starr maßgebliche Teile der letzten Beatles-Scheiben auf ähnliche Weise kitchenveredelt eingetrommelt. Zufall oder Absicht? Der Berline Schlagzeugbauer Udo Maßhoff gibt ja Drumtuningkurse, hat ein Set zur Verfügung gestellt, dessen Grundton der Bassdrum sicherlich bei Kammerton NULL eingemessen werden kann, ganz ganz tief.

So halten wir es in aller Kürze hier mit diesem kleinen Köstlichbrocken guter Musik. Und bitten insbesondere Martin Lillichs Bassspiel ab ca. 03.10 Min. Gehör und Aufmerksamkeit zu schenken. Aber bitte seid leise: Im Hintergrund des Blackbird-Studios am Salzufer seht Ihr sicher das Schild „Aufnahme“ leuchten. Da kann man ja ruhig mal ruhig sein. Und einfach zuhören. Der Tonträger oder eine virtuelle Kopie davon ist u.a. im iTunes-Shop kaufbar.

Weiterführend

* Die Bandwebsite von BERLIN 21
* Download: iTunes Shop

1502/17: Video: IriS Romen – Tabou

Banner Personen


IriS Romen – Tabou (Official Video)

TABOU
Iris Romen – leadvocal, backing vocals, glockenspiel
Johnny Bluth – electric solo guitar, piano
Rico Baader – electric guitar
Matthias Geserick – upright bass
Sascha Bachmann – drums, tambourine

RECORDED by
Mischkah Wilke – Kozmic Sound Studios, Berlin
Johnny Bluth – Running Gun Studios, Dettingen unter Teck

MIXED by
Johnny Bluth – Running Gun Studios, Dettingen unter Teck
IriS Romen

MASTERED by
Mischkah Wilke – Kozmic Sound Studios, Berlin

Weiterführend

1501/17: Video: „Zwei Sonnen“ – Dirk & Das Glück feat. Steffi Breiting

Die Zöllner Five 400 Pixel


DIRK & DAS GLÜCK feat. Steffi Breiting – Zwei Sonnen

Veröffentlicht am 12.03.2017
Mit „Zwei Sonnen“ (feat. Steffi Breiting) hört und seht ihr nun den ersten Titel des am 17. März 2017 erscheinenden Albums „DIRK & DAS GLÜCK – Zöllner trifft Karma“.

Lineup:
Dirk Zöllner – Komposition & Gesang
André Gensicke – Flügel
Oliver Klemp – Bass
Marcus Gorstein – Schlagzeug & Chor
André Drechsler – Komposition & Gitarre
Steffi Breiting – Gesang & Chor

Der CDU-Politiker Jürgen Wohlrabe wurde im Bundestag einmal als Übelkrähe bezeichnet. Mit Schimpf und Schande schmähte der Rüpel, Genosse Herbert Wehner den CDU-Politiker. Und schrieb damit die Wortschöpfung um einen Eintrag reicher.

Wenn wir in diesen Kategorien weiter denken, gibt der Abspann zu diesem neuen Video von Zöllner Sinn. Allerdings ist hier von Glücksgöttin und Unglücksrabe die Rede, wie man sehen kann. Am Ende liegt das Glück der Performance in der Textur des Unermesslichen. Werner Karma trifft Dirk Zöllner. Und umgekehrt.

Mit Steffi Breiting. All together now.

Weiterführend

1500/17: Audio-Paparazzi: ‚What Is Wrong With Groovin‘ – Dana Shanti #LiedDesTages

Banner Audio-Paparazzi

Was ist ein Talentscout? – Vielleicht jemand, der im Netz die Sounds klaut? – Dieser Frage gehe ich nicht weiter nach. Sie ist unnütz wie heutzutage Jean Pütz. Und Schraubstock & Geige: Längst sind wir elektronisch grundversorgt.

Dana Shanti – das ist eine Mixtur aus Italien und indischem Chant. Nur für mich. Bestimmt ist das grundfalsch. Etwas ganz Verrücktes. Sie selbst nennt es Acoustic Soul oder Acoustic Soul Jazz. Auf dem gerade erschienenen Album klingt es aufgeräumt, bis ins letzte gut durchorganisiert und kurz gesagt „Klasse“ – fluffig, leichtgängig. Es ist die Schuld des Berichterstatters, sich ein älteres Soundödem vorgenommen zu haben. Auf jeden Fall gibt’s Anything To Hold als erstklassigen Linktipp unten auf der Liste zuoberst. Groovy, Frau Chant. An irgendwas muss man sich ja festhalten.

Wenn der Gesang auf What Is Wrong With Groovin‘ einsetzt, fragen wir uns, ob eine ganz große, schwarze Sängerin uns was vorsingt? Bis hierhin haben wir nur zugehört. Sind reichlich verwirrt. Viel Weltmusik, Soul, Jazz, nein eigentlich sind all diese Stilschubladen nichts für den unvernünftigen Zuhörer. Soviel ist sicher: Diese Chanti ist nicht fragwürdig, sie kommt bisserl wie ein Gebet, ein Shant, ein Stoßgebet und ist als Medidationsgrundlage denkbar. Sehr schön, kurzweilig. Apropos kurz: Gegen jede Formatradioregel hören wir sieben Minuten Musik. Genug, um sich mal so richtig fallen zu lassen.

Am Ende habe ich nichts über die Künstlerin gesagt. Außer, dass es mir sehr gefällt. Aber Spaß hat’s doch gemacht. Schöne Seele, offenbar. Und entschuldigt bitte diesen störenden Begleittext zum Audioquietschvergnügen. Es geschah in bester Absicht.

Weiterführend

1499/17: Gigs, Preview: Dirk & das Glück – 16. März 2017 im Filmtheater Union – Zöllner trifft Karma

Die Zöllner Five 1000 Pixel

ALBUM RELEASE TOUR

Die glasklare Poesie des Philosophen Werner Karma trifft auf die musikalische Verspieltheit der Zöllner. Eine Symbiose von Tiefgang und Leichtigkeit. Werner Karma ist ein deutscher Dichter, der mit seinem Werk tiefe Spuren in der gesamtdeutschen Musiklandschaft hinterlassen hat. Zuletzt war er 2010 am Comeback der Band SILLY beteiligt, danach hat er sich weitgehend zurückgezogen. Wir konnten ihn in langen Gesprächen dazu bringen, nun doch noch mal in seinen Tiefen zu wühlen. – …sagt Zirk Döllner in seiner Ankündigung.

Berlin – Filmtheater UNION
Bölschestraße 69
12587 Berlin

Beginn: 20:00 Uhr

Kein Käfer auf nem unbeschriebenen Blatt ist Dirk Zöllner hier.

Was wiederum auf Werner Karma hier auch nicht richtig zutrifft.

Das nennt man eine Win-Win-Situation.

Bei Interesse grabt Euch bitte richtig rein in die notorischen Suchreflexe unten. Und geht hin. Ein gut vorbereiteter Abend. Hört auf Frank Zappa: Nascht nicht vom gelben Schnee. Lasst einen fliegen: einen gelben Lustballon.

Weiterführend

1498/17: Lied des Tages: Im Stück „Something“ (Beatles) by #Flux treffen zwei Beatles-Artefakte überraschend aufeinander! Wow!

FLUX is a multi-faceted, stylistically open project for which a musical category still has to be created. Improvisation and risk-taking INTERPLAY – usually found in the genre of jazz – are combined with the sound and ENERGY that you would expect with R&B or Rock/Pop related styles. – Die Selbstdarstellung von Flux zum aktuellen Album „Flux On Fire“ auf bandcamp

Das Bandprojekt Flux von drei tollen Musikern interessierte mich vor allem, weil ich den Schlagzeuger des Trios Claus Hessler als weltweiten Clinician und Botschafter fortgeschrittener Schlagzeuganwendungstechnik persönlich kenne und bei ihm Unterrichtseinheiten im Zusammenhang mit der Onlineakademie Onlinelessons.tv in Neustadt an der Weinstraße genoss. Das Trio ist für mich außergewöhnlich ätherisch und es weiß, dass Stil nicht das Ende des Besens ist, sondern nur der Anfang. Des Glücks. Die Scheibe Flux On Fire ist ein großartiges Kompendium aus Hammondorgel, Gitarre und Schlagzeug und gerade für Musiker eine sehr schöne Anreißstudie, wie man Instrumente beherrscht.

Something von den Beatles (George Harrison) ist vielgecovertes, einzigartiges Stück. Auch die Jazzgrößen haben den Song hergenommen. In der Bearbeitung durch das Trio Flux stößt das Stück in ungeahnte Möglichkeiten des Musik-Potpourris vor und zeigt, wozu Fusionküche in der Lage ist. Wer das Stück wirklich aufmerksam durchhört, wird auf Claus Hesslers Schlagzeugspiel aufmerksam. Und richtig: Hessler nimmt gedanklich Bezug auf den überaus unterschätztesten, zweitbesten Schlagzeuger der Beatles (Zitat sinngemäß: Paul McCartney) und gibt spielerisch das berühmte Schlagzeugpattern aus dem Stück „Come Together“. This Cook loves Fusionküche: Ringo hatte Come Together mit Küchenhandtüchern auf den Toms eingetrommelt. Come Together, das ist auch nach Zeitzeugenberichten, wie von Dave Grohl oder Abe Laboriel jr. gewürdigt wurde als wegweisendes Schlagzeugspiel zu betrachten. Ringo Starr wurde 2015 in die Hall Of Fame aufgenommen. Das Laudatorenvideo dazu ist unten ergänzend verlinkt.

Der Song Something von den Beatles ist über den Startknopf ansteuerbar, weitere Tracks sind darunter. Viel Spaß.

Und jetzt kauft flux diese Platte. Großartig anzuhören.

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1497/17: Video: Paddy Boy spielt ein Gitarrensolo und nimmt uns mit!

#DdMns 05 Ich spiel Rhythmus, Du das Solo!


Paddy Boy Guitar Solo 3 @ Tony Liotta’s GrooveAttack 2011

Paddy Boy: guitar, Michael Strohm: bass, Shaby Pelzer: keys, Rob Collins: vocals, Tony Liotta: drums

Gutgespielte Gitarre. Paddy Boy ist nicht Paddy Kelly, sondern ein Gitarrist aus Mönchengladbach, Instrument: Strom-Gitarre.

Große Gitarre, super gespielt, Klasse Band. Das Lied des Tages auf blackbirds.tv. Habt Spaß.

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Confortabely numb (a Pink Floyd Tribute 2014)
Another Tribute – Remineszenz an B.B. King’s Style Of Blues
http://www.paddy-guitar.de

1496/17: Video: Randy Hansen Trio – feat. Randy Hansen (g), Ufo Walter (b), Manni von Bohr (dr) – „Machine Gun“

Jimi Hendrix (morphing) (gif)


RANDY HANSEN – Machine Gun (Jimi Hendrix) – Live in Karlsruhe 2016

live in karlsruhe @ substage, randy hansen (guit./voc), ufo walter (bass), manni von bohr (drums) soundmix: ufo walter camera operators: thierry miguet, fabian kieser video-editing: thierry miguet @ wahwah.tv http://www.randyhansen.com http://www.ufowalter.de a wahwah.tv-production (c) 2016

Von hoher Qualität, großer Schlagdichte und mit dem, was den Digitaljunkies heute zunehmend abhanden kommt, surfen die drei Protagonisten des musikalischen Vermächtnisses von James Marshal „Jimi“ Hendrix aus Seattle, dem Geburtsflecken des Grunge, dem Karlsruher Bundesgerichtshof entgegen: In Karlsruhe zelebrieren die drei Helden des Rock Machine Gun ungebremste Spielfreude. Der Sound ist brillant, das Zusammenspiel gekonnt und sogar das Videomaterial ist ganz ganz aufgezeichnet. Klasse.

Für die gelungene Kameraführung zeichnen Thierry Miguet und Fabian Kieser verantwortlich und ganz und herrlich unaufgeregt widmen wir uns der musikalischen Gesamtbetrachtung. Ganz und gar und ja – wenn’s auch eine Plattitüde ist – großes Kino. Gefällt.

Das Lied des Tages als Tageslied, heute auf blackbirds.tv.

Please watch the tourplan! Und geht mal hin, wenn sie bei Euch um die Ecke gastieren. Und habt ein Auge auf wahwah.tv, wenn es darum geht, Euren Gig gekonnt zu filmen. Dis können die, des. Des-Dur oder Des-Moll, das ist egal.

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1495/17: Gigs, Preview: Indijana & The Bandits Live – Samstag, 04. März 2017 um 21 Uhr @Artenschutztheater – #SaveTheDate


Indijana & The Bandits Live- Recording Session

Veröffentlicht am 17.07.2015
Videoaufnahmeleitung:
ECC – Jeannnette Maria Giza und Paul Stutenbaeumer Berlin
Aufgenommen am 22.03.2015 im Artenschutztheater Berlin e.V.

Beachtet die Ankündigung des Auftritts in der Überschrift. Musiker aus dem Dunstkreis der Band (Wer kennt wen?) zahlen einen ermäßigten Eintritt von nur 5,- €. You have 2 stay on the scene: Like A musician machine. Also ganz anders als Tim Benzdko.

Come back and stay for good desires! (Paul Young)

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* Website Artenschutztheater (Programm)

1494/17: Positionen: Zum Tod von Gerrit Meijer – Von H.P. Daniels (Gastbeitrag)

H.P. Daniels

H.P. Daniels

Am Freitag, dem 17.2.2017, ist völlig unerwartet der Berliner Musiker und Autor, mein Freund Gerrit Meijer, an einem Herzinfarkt gestorben.

Samstagnacht hab ich von Gerrit geträumt: Er war gut gelaunt, sprach von seinen Plänen, was er in der nächsten Zeit tun wolle … neue Songs aufnehmen, noch ein paar Lesungen machen aus seinem gerade erschienen Buch “Berlin. Punk. PVC”. Er hat sich gefreut, als ich ihm sagte, dass mir seine Lesung neulich im “Pinguin” gut gefallen hat. Und er hat mir eine Menge seiner lustigen Geschichten erzählt … was er gemacht hat, was er erlebt hat … über Menschen, die ihm begegnet sind. In seiner typischen Art, ruhig, zurückhaltend … und sehr witzig. Er hat gelacht und war guter Dinge … Es geht ihm gut, dachte ich nach diesem Traum … wie schön.

Vor zehn Jahren (so lang ist das jetzt auch schon wieder her!) hab ich zu “3o Jahre Punk in Berlin, 30 Jahre PVC” ein kleines Porträt über Gerrit Meijer für den Tagesspiegel geschrieben.
Anlässlich seines Todes hier nun noch einmal die Geschichte in der bisher unveröffentlichten, ungekürzten Originalversion:

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1493/17: Gigs, Preview: Weltsensation! Billy Talent und Karin Könnerin – Livekonzert im Yorkschlösschen 21.02.17 und das Beste: Eintritt frei!

Fake News: Ich habe mich zuallererst verlesen und gleich befürchtet: Heute singt hier Mario Barth. Gleich plante ich, darauf einen Verriss zu schreiben über den Niedergang der Berliner Liveszene. Doch dann wurde ich gewahr: Maria Barth singt. Läuft.

Diese Website hat schon mal so eine Weltsensation verkündet. Es hieß, der weltberühmte Carlos Santana träte im Yorkschlösschen in Berlin-Kreuzberg auf. Heute ist es wieder Zeit für eine zweite, solche Ankündigung: Billy Talent und Karin Könnerin im Semesterkonzert und das ganze bei Eintritt für umme.

Gebt dem Nachwuchs bitte keine Chance,
dem tosenden Applaus zu entfliehen.

Morgen, am Dienstag Abend um 21 Uhr: Tanja Siebert und Anders Groß leiten die Mini Concertinos. Da Musik hin!

Alle anderen sehen sich „Der junge Marx“ an und vergessen alle Feindbilder.

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1492/17: Nachruf: Gerrit Meijer (* 12.3.1947 – † 17.02.2017) – Im Schatten der Mauer – The „simply irreplaceable One“


Eulenspiegels besinnungsloser Adventskalender mit Gerrit Meijer

Zu Weihnachten 2016 nahm die Eulenspiegel-Verlagsgruppe einen Türchenkalender mit Gerrit Meijer auf und läutete damit das bevorstehende Fest ein. Bei Interesse auf YouTube den ganzen Kalender durchsehen. Wie man einen richtigen Nachruf schreibt? Es fehlen einem in der Trauer immer schnell die Sonderzeichen, hier eine kurze Anleitung: Geburtstag „*“ und Todestag „‚ müssen mit den richtigen Buchstabenkombinationen im ASCII-Code besorgt werden. Die Geburt ist kein Problem. Für das Todestagzeichen „„, das man auf einer PC-Tastatur nicht ohne weiteres findet, gehe auf Wikipedia und besorge Dir eine gestorbene Persönlichkeit. In diesem Fall George Harrison. Copy & Paste „‚“. Abgesehen davon hat dieser stilistische Übergriff auch gutes: Es entsteht Fusionmusik. Nachfolgend ehren wir Gerrit Meijer, der wie George Harrison jetzt schon „“ ist, ja leider. 70 wäre er geworden.

Viel Aufhebens um seine Person machte er zeitlebens nicht. Dabei war sein Auftritt durchaus ikonenhaft und stilprägend für seine Zeit und heute sind sich nicht wenige einig, dass die Begrifflichkeit vom Wall-City Rock als Sonder- bzw. Alleinstellungsmerkmal direkt auf ihn zurückgeht.  In jenen Jahren ließen sich Bands aus Westberlin reihenweise an der innerdeutschen Stadtgrenze fotografieren, vielleicht waren PVC die ersten?

Er existierte. Bis heute. Weiter. Ein Relikt.

Schrieb noch ein Buch: „Berlin, Punk, PVC“ – Kürzer konnte man nicht buchtiteln. Unprätentiös. Karg. So war jetzt auch sein Abschied, der auf Facebook eng an den endgültigen Abritt in den Rock`n Roll Heaven erfolgte: „Ich bin jetzt mal gestorben, macht’s gut.“

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Sinead O' Connor - Tränen, Weinen (gif)

1491/17: Personen: Erinnerung an Pete Wyoming Bender – ‚Ich habe diese Frau geliebt.‘ –

Gestorben: † 15. Februar 2014
Erinnert: Im Grunde ständig

 

Prosciutto di Bender: Einer seiner erfolgreichsten Songs. Und nicht despektierlich als historischer Schinken bezeichnet. Sondern mit Liebe, Anerkennung und vielen guten Gedanken an einen Ausnahmeberliner, der fehlt.

Pete Wyoming Bender: Liebe Grüße nach oben!