1207/15: Video: Das Kai Rautenberg Trio und „Count the Lights of San Francisco“ und „Wird Herbst da draußen“ (Hildegard Knef)

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Kai Rautenberg – Count the Lights of San Francisco

Die Tauben sitzen schwer wie Steine,
der Baum im Hof verliert Gewicht,
ein alter Mann vertritt die Beine,
wird Herbst da draußen, wie ich meine,
wird Herbst da draußen, und in mir.

Zwölf Bänke stehn und sind vergessen,
ein Tulpenbeet hat nichts zu tun,
ein Sonnenstrahl grüßt sehr gemessen
den Herbst da draußen, und in mir.

Und Fenster blicken ernst, entschlossen,
als sähe keiner ‚rein noch ‚raus,
ein Pudel schüttelt sich verdrossen,
ein Unbekannter hat beschlossen,
wird Herbst da draußen, und in mir.

(Herbst da draußen, Hildegard Knef, 1999)

Angelika Milster, Hildegard Knef, Brigitte Mira, Reinhard Mey, Dieter Hallervorden und viele andere mehr verließen sich auf seine Dienste und Zuarbeit. Kai Rautenberg war Vollblutmusiker und starb am 29. Mai 2013 in der Pflegeeinrichtung NOVA VITA.

Es hieß, bis dahin habe er recht ziemlich wie ein ordentlicher Musiker gelebt und viele Kerzen von zwei Seiten angezündet. Das ist nicht verbrieft, wurde aber vernommen.

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1205/15: Video: Vor dreißig Jahren nahm NENA Japan fest unter ihre musikalischen Fittiche #1985


Japan 1985 (Studio + Live)

Ausschnitt aus dem Japanischen Fernsehen:

NENA, Jürgen Dehmel (b) und Uwe Fahrenkrog-Petersen (kb) beim japanischen Fernsehen, ob Frühstück oder Mittagsmagazin unverständlich. Eine deutsche Erfolgsstory mit Weltgeltung nimmt ihren Lauf, Piraten sind sie, räubern den Jugendlichen ihren Verstand und besiegen die Welt mit friedlichen Mitteln, 99 Benzinkanistern unter anderem. Musikalischer Leuchtturm. Irgendwie, irgendwo, u.a. in Japan, Australien, Amerika, und irgendwann, genauer 1983 und folgend.

Love, Peace & Pop´n Roll: Eine großartige Erfolgsgeschichte, auf die die Band stolz sein kann.

30 Jahre sind verflogen. Time flies….

1137/14: Video: Der Ukulelenprediger im Wohnzimmertalk

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LIEDERLICH 04 mit dem Ukulelenprediger

„Liederlich“ mit Samuel, dem Ukulelenprediger
David Wonschewski und Thomas Manegold präsentieren „Liederlich“, eine Talkshow mit Musik im Periplaneta Literaturcafé Berlin. Die Show filmte Marion Alexa Müller im September 2014. Präsentiert von Periplaneta und Ein Achtel Lorbeerblatt.

Der Ukulelenprediger feiert bald Weihnachten. Er schreibt keine Liebeslieder, über Politik zu schreiben ist irgendwie „Kinderkram“, sagt er im ausführlichen Wohnzimmertalk.

Im neuen Jahr wird er am 15.1. im Zimmer 16 in Berlin-Pankow auftreten, erstmalig in der Trio-Besetzung:Ukulele, Keyboard, E-Bass

Und am 21.2. im Stollwerck in Köln (solo)

Es werden natürlich noch viele weitere hinzukommen. Infos auf www.ukulelenprediger.de

Ein sehr, sehr schön gemachtes, weiteres Video könnt Ihr Euch hier ansehen…

1131/14: Video: Elen Wendt und „Nobody else“ #Lied des Tages – Eine Kurzvorstellung

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Elen – Nobody Else

Wieder ist blackbirds.tv auf die Straße gegangen. Kürzlich haben wir die musikalische Arbeit der südafrikanischen Sängerin und Berliner Straßenmusikerin Alice Phoebe Lou vorgestellt. Mit Elen Wendt stellen wir eine weitere Berliner Straßenmusikerin vor.

„Sie hat eine Ausnahmestimme“, sagt Fred Sauer, der schon mit Nina Hagen und Peter Fox zusammengearbeitet hat. Er sei „ein Gott an den Tasten und hat seinen Sternenstaub über das ganze Album verteilt“, sagt sie über ihn. Auch der Kanon der beteiligten Musiker (Video Nr. 2, drunter) ist positiv: Die hat was. Was andere nämlich nicht haben.

„Jeden Tag geht sie raus und macht Musik“, sagt Andreas de Jong, ihr Freund und Unterstützer seit fast sieben Jahren. „Und das ist heute ganz schön selten geworden.“ Das Spielen auf der Straße hat ihr viel Selbstvertrauen gegeben. Wenn sie als bekennende Frostbeule „mit 15 Schichten Kleidung“ alle fünf Minuten ihre Finger an den heißen Tee hält, kann sie es aushalten, sagt sie. Das immerhin wärmt.

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1116/14: Video: Alice Phoebe Lou erklärt uns ihren Ansatz, wofür Berlin eigentlich da ist und wie für sie alles begann

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Alice Phoebe Lou

Alice Phoebe Lou


Berlin Alice Phoebe Lou: „The people run this city“

Eine kurze englischsprachige Dokumentation über Alice Phoebe Lou, eine singende „Buskerin“ auf den Straßen von Berlin. Alice kam in Berlin an mit 500 Euros in der Tasche. Ferner wusste sie, „ein paar Akkorde“ auf der Gitarre zu greifen. Sie teilt mit uns ihre Geschichte, wie sie vom Spiel in den U-Bahn-Stationen zum Mauerpark-Konzert kam, wie sich gelegentlich ihres Vortrags Trauben von Hunderten von Menschen bilden. Im übrigen spricht sie von ihren Problemen als „street performer“ in Berlin und wie sie mit den Restriktionen im öffentlichen Straßenraum umgeht, wenn die Polizei ihr Spiel unterbricht.

Wir haben über Alice Phoebe-Lou hier schon bei dieser Gelegenheit berichtet und ihr drittes „Lied des Tages“ in Erwähnung gebracht. Das zweite Lied des Tages ist hier zu finden. Übrigens: Ganz ähnlich wie ihr erstes…

1113/14: Lied des Tages: Es ist ein zutiefst spiritueller Moment, ein „Improvisation moment for Syria“ von #AmrHammour

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Amr Hammour, born in Damascus, starts to play Piano at age 8 and switches to guitar at 12. He graduates from the Higher Institute of Music in Damascus with a degree in Guitar in 2009. Since 1998 Hammour regularly performs as a sideman as well as leading his own groups throughout Europe and the Middle East, among others: Barry Harris, Manfred Leuchter, Oli Hayhurst, Gene Calderazzo, Juliet Kelly, Chris Byars, Amadis Dunkel, Zoë Al Rahman, Bruno Paoli, Frank Carlberg, Jan Ackermann, Michael Timbales, Daniel Blanc, Charles Davis, Zaid Naser and Ziad Rahbani. Hammour was also one of the original members of the Syrian Swiss Jazz Orchestra, the first full size big band in the Middle East in 2004. (Aus dem Soundcloud-Profil von Amr Hammour)

Abgesehen von allem übrigen: Hört doch mal in die Soundcloud von ihm hinein. Lohnt sich bestimmt. Kommen wir zum Thema dieses Artikels, einem weiteren Lied des Tages. Der in Berlin lebende Jazz-Gitarrist Amr Hammour (mehr hier) widmet seine Gedanken, seine Kraft und seine Musik einem spirituellen Moment für Syrien, seine Heimat, wo er herkommt.

Sein Gitarrenspiel geht zu Herzen, ist luftig, ätherisch, kommt ganz clean, unverzerrt daher. Man fühlt sich wohl und denkt einen Moment: Ja, der Lärm der Welt ist ausgeschaltet.

Heute das #Lied des Tages auf blackbirds.tv – Morgen die Beruhigung der Welt? Wer weiß.

1109/14: Lied des Tages: „Africa“ von Tal Bashai feat. Djatou Torré

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Africa_Kontinent

Balshai studierte klassisches und Jazz-Klavier in Jerusalem, Tel-Aviv, Berlin und New-York. Seit 1992 lebt er in Berlin, wo er ein Tonmeisterstudium begann. Bereits während des Studiums trat er in der Berliner Clubszene auf und gründete 1995 sein Trio, mit dem er seine Kompositionen aufführt und einspielt. In den folgenden Jahren arbeitete er als Musiker und Tonmeister. Dabei führte ihn die Tätigkeit als Tonmeister zurück in seine Heimat Israel, wo er mehrere CDs zeitgenössischer israelischer Komponisten produzierte. Nach und nach nahm die Arbeit als Musiker immer mehr Raum ein, so dass er seit 1998 nicht mehr als Tonmeister tätig ist. (Quelle: Deutsche Wikipedia zu Tal Bashai)

Israel scheint musikalisch ein heißes Pflaster zu sein. Von dort kommen viele Musiker, die sich teils in Berlin und teils in der restlichen Welthemisphäre erfolgreich aufhalten. Aber es gibt auch Musiker, die aus Argentinien kommen, aber in Jerusalem einen Bachelor of Arts erwerben, so wie der zugereiste Bassist, Dirigent und Musiker Gabi Safron.

Tal Bashai, Jahrgang 1969, lebt schon eine ganze Weile in Berlin. Er ist Pianist, veröffentlicht regelmäßig eigene Tonträger und ist von vielen weiteren Musikern Berlins als hochgeschätzter Begleitmusiker sehr gefragt.

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1104/14: Video: Die Band „Incantatem“ relauncht gerade ihre Website und berichtet aus dem Nähkästchen

Brandenburgische Oktoberlandschaft


Incantatem – Episode 1: Drumrecording

Incantatem ist ein Kunstbegriff mit lateinischem Ursprung.
Er ist zusammengesetzt aus:
-incanto (eine Zauberformel gegen jemanden hersagen/hersingen),
-cantatio (Gesang, Lied) und
-incantare (durch Zaubersprüche weihen/durch Musik verzaubern)
Daraus haben wir den Namen „Incantatem“ gemacht, mit dem Ziel, euch mit unserer Musik zu verzaubern.
(sagt die Band „Incantatem“ auf ihrer neuen Homepage, verlinkt)

Die Band Incantatem kommt aus Hamburrrrcchhh. Der Stoff, aus dem die musikalischen Träume sind, ist mindestens aus Draht. Heavy on wire, schwer auf Draht. Die neue Website ist im Stil einer solchen, man erkennt layouterisches Talent und fühlt sich im nordischen Darkroom gleich wohl.

Aus dem Nähkästchen berichtet obiges Video, das zum Zwecke der Präsentation hierher entführt wurde. Dass das nach neuester Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs zulässig ist, ist das eine. Das andere, aber viel wichtigere ist, dass es darum geht, Bands wie Incantatem funktionierend zu präsentieren. Genau das ist der Sinn von Video-Embedding, also dem Einbinden und Forttragen von Pixeln in andere Häuser (Domänen).

Damit die Fans der Bands dann heulen wie Hyänen. Gut gemacht. Weiter so. Die Homepage ist verlinkt. Informiert Euch.

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1086/14: Studios: Die Berliner Band „Spontanitäter“ nimmt gerade Songs im Studio auf, für die „erste Goldene“


Walzer im Schnee – Die Berliner Spontanitäter nehmen gerade Songs im Studio auf….

Der Vorschlag, die Arbeiten im Proberaum für die interessierte Öffentlichkeit zu dokumentieren, stößt hier und da auf wenig Gegenliebe. Das genaue Gegenteil sei gefordert: Vertraulichkeit, Diskretion und ….Arbeitslosigkeit für daher gelaufene Musikjournalisten. Der Proberaum als Gegenteil zur kostenlosen Probepackung „Body Creme Ultra Riche“ von L´Occitaine. Die Probepackung ist anders als der Proberaum, ein Probetraum von der Idee, schön, unfaltig statt einfältig, ja großartig zu werden. Wenn das Produkt verspricht,  was…. – Aber wie für den Winter fit machen?

Gerade ist so eine Zeit für „gut Kirschen essen“. Im Kern. Die Weltmeister im Kirschkern spucken rüsten auf für die Wintersaison, eins davon ist der Song „Walzer im Schnee“. Er wird gerade neu aufgenommen. Ein Bericht.

Bzw. entsteint. Oder Bergpfirsiche. Sehen aus, als hätte der Produzent hinterm Mischpult eine Weile drauf gesessen. Schmecken aber deutlich bässer. Mmmmhhh….

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1073/14: Legenden: Die 30. September-Ehrenrobe, Modell „Klagenfurt“ #Jubiläen #Linktipp

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30.September-Ehrenrobe

Mein persönliches Zitat des Tages – und danke Tia Thankyouforthemusic – Zitat. „Musiker hören sich anscheinend nicht nur selbst gern spielen, sondern lesen sich auch gern reden“ (aus: Spezialistengruppe: Musikerwitze/facebook)

Ein durch und durch politischer, niemals in übliche Schemen einzuordnender Sänger und Musiker wird 80. Von wegen „Schlageraffe“! Wer sich mit dem Wirken des Österreichers näher auseinandersetzt, staunt. Und lernt dazu.

Nur wenige deutschsprachige Musiker haben mehr Menschen berührt wie „uns Udo“. Generationenvertrag „plus“: Während wir teils noch Edward mit den Scherenhänden als Kinostar feierten, hatte Udo Jürgen Bockelmann sich die Segelohren schon längst anlegen lassen. Ein kleiner Eingriff beseitigte letzte Karrierehemmnisse.

Die angelegten Ohren blieben Schlitzohren und Joachim „Blacky“ Fuchsberger schrieb ihm lange vor Tim Bendzko, dass wenn ihm die Worte fehlen, nur noch Musik übrig bliebe. Der Mann, der seinen Bruder als Maler verehrt und sich selbst für einen „kleinen Musiker“ hält, gibt Auskunft.

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946/14: Video: Jim Rakete, sein Leben

Jim Rakete – mein Leben (via Youtube)

Heute erinnerte mich jemand daran, dass vor 30 Jahren die Band ‚Nena‘ in England die englisch betextete Aufnahme von 99 Luftballons auf Nummer 1 hatte, eine absolute Ausnahme, diese Aufnahme. Von dort aus schwippie de schwappte das German Frolleinwunder (Roter Lederrock, nicht Kadett) rüber nach Amiland. Im Video waberte der Trockeneisnebel nur so. Manager: Jim Rakete.

Jim Rakete war ziemlich lange hier in Berlin der gewaltigste Strippenzieher. In dieser -zu kurzen- Doku kommt Jim zu Wort.

Ein verdienter Berliner, Super-Fotograf, ein glasklarer Mensch, ein netter zumal, ohne Allüren, ehrlich, präzise und sehr ergebnisorientiert. Ich traf ihn am Tag nach der Explosion von Challenger über Amerika in seinem Büro am Ku’damm, Seitenstraße. Fabrikartig Rakete. Bekam früher regelmäßig Fotos und Infos von ihm, über Bands aus Raketes Stall. Spliff-Promo zu ‚85555‘, schwarzweiß auf Karton, Nina Hagen mit Gitarren-Schleudertrauma am Ruinenbahnhof, Anhalter in der Galaxie. Heiner Pudelko in Makrofusion, Herwig Mitteregger mit Dreitagebart und Rita rückte Lindenberg raus, Interconti. Rakete hat sehr viel getan für die Berliner Musikszene, für die Fotografie schlechthin. Er besitzt in dem, was er tut ‚Handschrift‘ und ‚Allein- bzw. Sonderstellung‘, Unverwechselbarkeit.

944/14: Video: Flake – Mein Leben (Doku) #Personen & Porträts

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Christian.Flake.Lorenz

Flake – Mein Leben (Doku Arte – via Youtube)

„Ich hab in dem Land gelebt. Nicht in dem Staat.“ Flake über das Leben früher in der DDR

Flake hatte als Kind Angst, der Fernsehturm könnte umfallen. Hier herrscht Beinfreiheit.

Musiker Flake, Rammstein, erzählt. 43 Minuten interessante Dokumentation.

Viel Spaß.

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938/14: Breaking News: ‚Dans le dunkle c´est bon munkle‘ Berlin braucht neuen Kulturstaatssekretär. Hat jetzt einen!

icon NEWS news Tim.Renner.Bearbeitung

Es ist kolportiert, dass Klaus Wowereit sich mit dem Gedanken trägt, als Nachfolger von André Schmitz den Berliner Musikmanager Tim Renner ins Boot zu holen. Da geht was.

Heute um 12 Uhr gibt es eine Pressekonferenz, berichtet der Tagesspiegel. Keine schlechte Wahl. Wowereit hat sich schon früher positiv über Renner geäußert. Und Party-Wowi weiß, was geht. Berlin soll -allen Unkenrufen zum Trotze- eine Weltstadt-Kulturmetropole bleiben äh werden. Schon heute wissen wir mehr. Helau! Alaaf! Und moin…

_icon.Update Fünf Stunden nach der Morgenmeldung (hier oben) ist nun in trocknen Tüchern, was morgens noch vermeldet wurde. Tim Renner wird´s. Herzlichen Glückwunsch, eine gute Besetzung, kein Zweifel.

917/14: Video: Dem Ronnie Wood (Rolling Bones) gehen jetzt die Pferde durch…

RONNIE WOOD from LILOGI on Vimeo.

When I come home, cold and tired, it‘ s good to warm my bones beside the fire (Pink Floyd, Time)

Gehört vom phänomenalen Feuchtgetränkekonsum des Altgitarristen R. Wood haben wir schon viel. Und auch warum sich die letzte, etwas jüngere Amoure von ihm getrennt haben soll. Nun aber hält es Ronnie mit dem berühmten Song “Crazy Horses‘ von den Osmonds, remember? Kreisch, kreisch.

Ronnie malt Pferdchen. Und verkauft sie auch. Die Frage ist nur, an Kunschtliebhaber? Oder an Rock’n’Roll-Fans. Tja, wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus: Z.B mit Jethro Tüll, der Wohnzimmergardine des Rock, und Ian Andersons: Let me bring You Songs from the Wood! Ich glaube ohnehin, dass diesen Text nur Altjippies verstehen. Verstescht?

Nein, ehrlich, so wie Ronnie auch nicht jeder gleich…., allerdings: Seine müden Knochen auszuruhen, während er uns was vom Pferd verzählt, und genau, warum auch nicht? Im Alter haben manche Gicht. Die Jugend interessiert das nicht. Der Rock’n’Roll als ewiglich- jugendliche Pflicht. Jugendlos, Turin. Im Altersheim gibt’s Ente im Urin. Ja, leider. So wie für Dicke Fettabscheider.

915/14: Interview: Ein ausführliches Interview mit Ralph Valenteano

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Ralph Valenteano – Artwork (Quelle: Privatarchiv)

Wer übt, kann nichts.

Den Rest erzählt er Euch hier. U.a. erzählt er von seiner „persönlichen, musikalischen DNA“, eigentlich bezeichnet er sich als Popmusikschreiber. Doch sei Popmusik eigentlich tot, er sieht keine Entwicklung aktuell. Was fehlt? Vielleicht berührende, intelligente Texte? Das auch, klar. – Rund 1:20 Stunde, über WorldMusik als persönlicher Entwicklungsweg.

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894/13: Lied des Tages: Ron Spielmann „POSTCARD“

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Ron Spielman „POSTCARD“

Ron Spielman playing a new song „POSTCARD“ in a small acoustic setup. „POSTCARD“ is the first of three new acoustic performances that will be shown at short intervals.

Schöner, sehr ätherischer Song von Ron Spielman, „POSTCARD“.

Er kündigt an, weitere zwei neue akustische Kleinode wie dieses zu veröffentlichen. Bleiben wir gespannt.

Bis dahin: „Träumen durch den Tag“. Sehr schön.

Wir schrieben bereits des Öfteren über Ron Spielman hier. Willst Du einen Recherchehinweis?

Weißte Bescheid.

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879/13: Video: Paar Gedanken zur CD-Veröffentlichung „Swimming In The Dark“ von Ron Spielman

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Swimming.In.The.Dark

Während unsere, von uns gesuchte Sängerin sich bei mir beklagt, sie möge Gitarren nicht, die nervten, sagte gestern Andreas Hommelsheim über Ron Spielman, das beste an ihm sei die Tatsache, dass er -egal was er spiele- nie nervte. So unterschiedlich sind die Geschmäcker. Wir schließen uns hier sicherheitshalber Andreas Hommelsheim an, der zweifelsohne recht hat, was das immer banddienliche, nützliche Gitarrenspiel von Spielman angeht.

Man muss konstatieren, dass das Aufspielen in einer Frühstücksfernsehsendung von SAT1 oder RTL am Ende des Tages nicht nur positive Seiten hat. Man könnte ja verheizt werden. Und dann ein Heizdeckchen benötigen, um gegen die soziale Kälte von Kitsch und Kommerz anzukämpfen. Allerdings muss man die Privaten wenigstens einmal dafür virtuell anstreicheln, dass sie überhaupt Kulturmäzenatentum in Sachen guter Musik unternehmen. SAT1 beispielsweise ist schon ein Förderer der Musik von Spielman.

Wahlberliner Ron Spielman, dem es immer wieder gelingt, seine neuesten Tonträger auf SAT1 zu platzieren bzw. vorzustellen, hat dort offenbar einen „Stein im Brett“. Zwölf Stücke neue Musik sind es jetzt und damit ist der Bart noch lange nicht ab. Richtig, er beginnt jetzt erst zu sprießen. Seit einiger Zeit trägt Ron Spielman einen üppigen Bart zum Tee, auf der Bühne und während der Interviews. Gelassen, stoisch und wohlwissen, nicht jedem gefällt der.

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874/13: Video: Kapelle Weyerer und „Hamburg(Frühling im Herz)“

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  • Stefan Weyerer
  • Professor Alexander „Alex“ Hoetzinger
  • Nick Flade

sind die „Kapelle Weyerer“.

My daily little routine: Als viel zu viel beschäftigter Mensch kurz entspannungshalber im Netz rumsurfen und Schnappschüsse fürs Hirn einfangen. Eindrücke, Menschen, Musik, Literatur. Und selbst noch schnell was schreiben, so eben mal schnell und aus der Hüfte geschossen. Wozu das alles?

Richtig. Weil´s sein muss. Der Mensch muss bloggen, was der Mensch bloggen muss. So schwer ist das ja auch gar nicht. Expressis verbis die „Kapelle Weyerer“ mit angehängtem Featuring hat es mir gerade angetan und ich bin geflasht. Positiv. Ich bin positiv.

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871/13: Linktipp: „Deutschland, Deine Künstler“ – Ein gutgemachtes Porträt über Xavier Naidoo

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„Da war einfach jemand, der hatte von Gott so ein Geschenk bekommen.“ Nena über die Stimme von Xavier Naidoo

Ein paar seiner persönlichen Vorurteile kann jeder abbauen, der keinen Bock auf den Schmacht- und Gurkensänger Xavier Naidoo hat. „Der jammert immer nur“, ist eine oft gehörte Redewendung über diesen souligsten aller souligen, deutschen Sänger.

Die – in der Tat – kannst du an einer Hand abzählen, in Deutschland. Xavier Naidoo gehört vielleicht ganz oben auf dieser kurzen Rankingliste, ob man seine Musik nun mag oder nicht. Gegen seine Musik kann man eigentlich nichts Vernünftiges einwenden, seine Stimme aber flasht auch Bülent Ceylan, den überzeugten Heavy-Metal-Fan. Was nun die Texte angeht, so macht sich jeder seine eigenen Gedanken über Sinn oder Unsinn.

In jedem Fall ist der ARD mit dieser Ausgabe von „Deutschland, Deine Künstler“ eine einigermaßen kenntnisreiche, nahe Porträtierung dieses besten, bzw. erfolgreichsten aller Söhne Mannheims gelungen. Sehenswert.

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860/13: Lied des Tages: Janine Villforth und „Your Own“ – Das gips doch gar nicht!

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Apropos Gips: Mehr von Janine Villforth gips unten auf die Ohren, ist verlinkt!

Hatte ich Janine Villforth schon mal erwähnt?

Wenn ja, macht ja nüscht. Wenn nein, schade.

Die Frau ist echt knorke. Gefällt mir saugut. Wer würde ihr nicht ohne Bedenken ein Kachelchen aus seinem Ofen schenken? Oder sein Gehör. Eine Sünde der besonderen Art: Eine Art Gehörsund. Alles Quatsch.

Kann gar nicht sagen, woran sie mich alles erinnert. Eins vielleicht noch: Büldet Euch doch mal Eure eigene Meinung.

Großartige Sängerin. Gänsehaut.

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837/13: Video: „Pass uff! Morgen am Mittwoch um fünf Uhr früh brennt Deine Tochter durch, mit Eberhard!“ #Lied des Tages

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She`s Leaving Home – Eberhard Klunker (Acoustic guitar) (via youtube)

Bei David Gilmour (Pink Floyd) hat man das schon gehört und gesehen in „Wish You Were here“. Ursprünglich, entstehungsgeschichtlich, ist es das besondere A-Signal, eine Duftmarke, etwas ganz und gar wieder erkennbares von Ausnahmegitarrist George Benson. Das Scat-Falsett „unisono“ oder drüber gelegt, in einer akkordischen Sequenz vorkommendes Tonmaterial nutzend als solierende Dreingabe zur Gitarrenbegleitung. Scat, man!

Eberhard Klunker ist weder mit David Gilmour noch mit George Benson verwandt. Ja, nicht einmal mit Heinz Kluncker. Eberhard Klunker veredelt „She´s leaving home“ von den Beatles. Warum gerade hier und jetzt, also heute? Am Dienstag? Der Wind hat uns ein Lied erzählt. Weil morgen Mittwoch ist und das Lied bekanntlich den mittwöchlichen Ausbruch der Tochter aus Konventionen besingt. „Wednesday morning at five o´clock when the day begins….“ tapper tapper tapper…Flucht. – Ja, das war der Anfang vom Ende elterlicher Patronage, die wie ein Kokon als etwas zu viel des Guten wahrgenommen wurde. Später wurde, was folgte: „Revolution“. Im Extrem überspitzten Endzustand: „Revolution No. Nine.“ Gut gespielt, Eberhard!

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809/13: Lied des Tages: Ein Schlafsack und eine Gitarre, o lala…, das wünsch ich mir und eine Mundharmonika. Oder ein Räucherstäbchen

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Er heißt für manche auch „Travelling Troubadour“, ein Russe, mit Spuren in England, wo genau er gerade ist, ist auch wurscht. Heute ist er hier zu Gast. Herzlich willkommen!  – Ein Youtube-Zuschauer kommentiert über ihn: „This kind of playing puts Chuck Norris to shame.“ – „Großartig, wirklich weltbewegend. Und nicht nur sein Spiel. Die ganze Erscheinung. Ich habe gerade an Jesus gedacht. Gott sei Dank.“

„All along the Watchtower“, von meinem persönlichen Leuchtturm aus, mag „schlechtes Denglisch“ sein, sagt aber, was wir fühlen, wenn wir in fremder Leute Videos schauen und etwas eintritt wie eine Ursprungserfahrung. So geht es einem mit diesem Video, wenn man diese Art, Musik darzubieten mag.

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800/13: Video: Ron Spielman spielt Gitarre auf einem „Cream-Amp“ in rot, mit roter Gitarre

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Jimi Hendrix: "Knowledge speaks, but wisdom listens"

Jimi Hendrix: „Knowledge speaks, but wisdom listens“

Zu den bahnbrechenden Erkenntnissen der Kommunikationsforschung gehört zweifelsohne der von mir gebildete Satz: „Schweigen ist ein guter Weg, Menschen zum Reden zu bringen.“ Ich habe ihn aus meinen Feldforschungen im sozialen Netzwerk abgeleitet. Jimi Hendrix werden die eingangs dargestellten Erkenntnisse zugeschrieben. Nicht, dass ich mich mit ihm vergleichen würde. Aber nach dem recht schweigsam gehaltenen Video von Ron Spielman, der einen roten Amp vorstellt, bin ich mir gewiss. Auch Miles Davis hasste das zu viele Reden ggü. dämlichen Journalisten: Die Musik spricht aus sich selbst. Und drehte sich deswegen sogar auf der Bühne nicht selten um, zeigte dem Publikum den Rücken und sometimes auch die „kalte Schulter“.

So richtig lang kennt man ihn noch nicht so. In der letzten Zeit fällt er uns häufig auf als der „Mann mit der Mütze“. Im Hintergrund im Video steht nicht nur ein „feuerrotes Spielmobil“ namens „Cream“, das uns an Prince erinnert oder an die Fab Three der Rockmusik gleichen Namens. Ron Spielman ist ein „geiler Gitarrist“.

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798/13: Lied des Tages: „Airport“ von Johannes Kersthold #Tagestipp

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Gerne bin ich Musiker. Am Klavier ist einer meiner Lieblingsplätze, an der Orgel sitze ich auch gerne und keyboards faszinieren mich. Meine Freude an Musik kann ich an diesen Orten und mit diesen Mitteln am besten zum Ausdruck bringen.
Zur Zeit mache ich wieder einmal wunderbare Entdeckungsreisen in die Welt der Klänge. Ob Samplesounds von Fairlight, analoge Synthesizerklänge von Mini Moog und Korg, all dies bereitet mir grosses Vergnügen. Brauchen Sie Filmmusik, Werbemusik, Klingeltöne, bei mir sind Sie an der richtigen Adresse. (Œuvre-Deutungs-Selbstversuch von Andreas Kersthold)

Johannes Kersthold hat etwas komponiert, was wie die Warte auf den neuen Großflughafen BER anmutet. Ob ihn das dazu inspiriert hat, wissen wir natürlich nicht genau. Jedenfalls ertönen auch „marching drums“, los, Leute, präsentiert Maurerkeller, Hackspaten und Fußbodenheizungsschläuche. Damit das Ding endlich fertig wird. Der Name ist uns schon häufiger über den Weg gelaufen. Und geht jetzt nie wieder verloren.

Spätestens zur Eröffnung des neuen Großflughafens, also falls der noch …

Danke, Johannes Kersthof, für „Airport“ und für die Erinnerung.

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780/13: Record release: Auf Blackbird Music erscheint die CD „Cosmos“ des Berliner Jazzpianisten Lorenz Kellhuber

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Lorenz Kellhuber EPK: Beyond the COSMOS (via youtube)

Schon mal von Lorenz Kellhuber gehört? Lorenz Kellhuber ist ein Berliner Jazzpianist. Seine neue CD „Cosmos“ wird dieser Tage veröffentlicht. Die Beschäftigung mit ihm sagt: Aufmerksamkeit lohnt sich. Fisch fängt an zu riechen, nach wenigen Tagen. Selbiges kann man über gutgemachten Jazz nicht sagen. Der ist zeitlos. Auf die CD sehr gespannt….

Die Record release-Party hat eingeladen, geladen nur geladene Gäste, kleines, exquisites, feines Publikum. Da didel dum. Blackbird Music aus Berlin, nur zufällig Namensvetter, vielleicht „bros in spirit“?, was gute Musik betrifft, arbeitet „backoffice“ an einem neuen, feinen Standort für das Blackbird-Musikstudio am Charlottenburger Salzufer, indem Veröffentlichungen vor kleinem, exquisiten Publikum, 40 bis 50 Zuschauer, vorgestellt werden können. Wir werden darüber berichten.

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760/12: Video: Der Berliner Gitarrist Mario Hené als „Zupfgeigenhansl“, großartige Fingerei zum Jahresausklang 2012

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[iframe_youtube video=“fZM8JU0WAZg“]
MARIO HENÉ-DADGAD-Vergnügen im Weizenfeld (mit Vorspiel)

Hello Tootall. Hello Toogood. Which train do you catch? The Two Two to Tooting. The Two Two Too to Tooting? Oh, listen. The Two Two to Tooting is hooting. We´ve missed it. (aus dem Englischbuch, seinerzeit)

Könnte man sich ein weniger elegisches, großartiges Gitarrenspiel vorstellen als dieses? Antwort: nein. Er zupft uns eins zum Wegträumen. Mario Hené tut, was er kann und kann, was er tut.

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723/12: Video: „Zu laut für Berlin“ – powered by Frizz Feick

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Frizz Feick – Zu laut für Berlin [OFFICIAL VIDEO] (via youtube)

ZU LAUT FÜR BERLIN | Frizz Feick | Musik: Frizz Feick & George Kochbeck | Text: Frizz Feick | Label: Monopalast | Video: Hannes Lambert

Am 14. September 2012 erschien die neue Single des Singer-Songwriters Frizz Feick. Mit dem Song „Zu laut für Berlin“ präsentiert er sich neu. Chor, Geigen und Harfe leiten das Stück ein, auf schlagzeugernen Groove wurde verzichtet, stattdessen schlagen Pauken den Puls der Hauptstadt. Laut wird es erst, wenn es in den Refrain geht. Ohrwurmqualität!

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