1819/19: HIStory: 1966 im Circus Krone Bau: Die Beatles

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


„Die Beatles“ (West Germany) 24 June 1966

Warum heißt diese Website blackbirds.tv? Aber hallo? Richtig.

Weil es Fernsehen auf die Augen gibt.

Circus Krone, München, 24.06.1966.

H.P. Daniels war auch da. Seine Erinnerungen sind weiterführend verlinkt.

Weiterführend

1812/19: Video: Frankie goes to Studio – Mit Frank Sinatra, George Benson, Quincy Jones, Lionel Hampton u.v.a.

„After You’ve Gone“ – Frank Sinatra & The Quincy Jones Big Band (Live In Studio) from Live In Studio on Vimeo.

Frank Sinatra, vocals.
Quincy Jones, director.
Frank Foster, arranger.
Featuring George Benson (guitar), Lionel Hampton (vibes) and Lew Soloff (trumpet).

Saxophones: George Young (lead), Frank Wess, Michael Brecker, Dave Tofani, Ronnie Cuber. Horns: Jerry Peel (1st), John Clark, Peter Gordon. Trumpets: Lew Soloff (lead), Alan Rubin, Randy Brecker, Joe Newman. Trombones: Urbie Green (lead), Wayne Andre, Benny Powell, Dave Taylor (bass). Tuba: Tony Price. Rhythm: George Benson (guitar), Joe Parnello (piano), Ray Brown (bass), Steve Gadd (drums), Lionel Hampton (vibes), Ralph MacDonald (percussion), Margaret Ross (harp).

After You’ve Gone: Als Frankie-Boy ein letztes Mal in Berlin sang, fuhr ich unwissentlich neben ihm auf der Stadtautobahn auf Höhe ICC (International Congress Centre), als plötzlich ein Gewimmel in der Art einer polizeilichen weißen Maus (Motorradstaffel) auftauchte und eine große weiße Stretchlimousine neben uns vorüberfuhr. Abgedunkelt die Fenster, durchgeschunkelte Passengers of Love, und neben uns die Grandezza der großen, amerikanischen Musikgeschichte. Wow. Es wäre uns nicht derart aufgefallen, wären wir nicht auf dem Weg in die abgerissene Deutschlandhalle jener Zeit gewesen. Einigermaßen aufgeregt. Der Plan des Abends ist von mir ins Jahr 1991 verortet, aber ich schaue das noch nach. Das Farewell von Frankieboy Sinatra, dem vielleicht größten, weißen Jazzer aller Zeiten entgegen zu nehmen die Ehre dieses Abends. Ein letztes Mal, was macht das schon, wie Glück fliegt nun die Zeit davon, was bleibt? Vielleicht Erinnerung, ist das Glückseligkeit?

After You’ve Gone: Unter der orchestralen Leitung von Frank Sinatra jr (Sohn), der das Orchester anleitete. Ich gebe zu, ich hätte lieber Quincy gesehen. Quincy war zu dieser Zeit wohlweißlich derjenige einer A-Besetzung: A – A – A. Hätte hätte, Fahrradkette, es ist egal. Unvergleichlich der Abend, wir waren alle gerührt, nicht geschüttelt. Bald darauf verstarb Frankie, aber ich hatte ihm Goodbye sagen können, dazu sind wir alle aufgestanden in der Deutschlandhalle. Er hatte seinen Teleprompter nochmal quer- und ausgelesen, weil er fortan keinen neuen mehr bestellen mochte. Er war – jedenfalls so lange ich denke, also ein zwei Jahre, Freund vieler amerikanischen Präsidenten, hatte ein vollkommen unrassistisch geprägtes Rat Pack aus allerbesten Freunden am Start, war influential, lange bevor Influenca auf Instagram darben mussten, verehrte offenbar inbrünstig, was wir schwarze Musik nennen und war zugleich ein amerikanischer Konservativer wie ein gesellschaftlicher Visionär mit ganz anderen, restbefreiten, eigenen Vorstellungen von einer guten, menschlichen Gesellschaft.

After You’ve Gone: Danke, Frankie, für sehr vieles, was ich von Dir sehen und hören durfte. Du warst ein richtig Großer. Meine Liebe zu Dir ist fast grenzen-, zumindest aber generationenlos. Wäre ich je Dein Sohn gewesen, so wäre ich gerne neben Dir stehen geblieben, hätte anderen stolz entgegen gehalten, indem ich auf meine Moonboots zeige: „These Boots Are Made For Walkin“. Nancy hätte bestimmt mitgesummt.

Leute, Liebe und Licht!
After You’ve Gone: Bämm.

(Danke, Gerwin Eisenhauer, that made my day).

1768/19: HIStory: Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast. Aber was hast Du am 19-29.11.1976 getan? Mundorgel gelesen?

Don't forget the "Happy Days" 19-.29.11.1976 ä#mundorgel #happydays #thosewerethedays

Don’t forget the „Happy Days“ 19-.29.11.1976 ä#mundorgel #happydays #thosewerethedays


Mary Hopkin – Those Were The Days – 1968

Once upon a time there was a tavern Where we used to raise a glass or two Remember how we laughed away the hours And dreamed of all the great things we would do Those were the days my friend We thought they’d never end We’d sing and dance forever and a day We’d live the life we choose We’d fight and never lose For we were young and sure to have our way. La la la la…

Die Sirene der Endsechziger hieß´Mary Hopkin und nicht Poppins. Popmusik war schon erfunden, aber Hopkin sang vom Gegentum. Von den guten alten Tagen. Ob der Klang, der durch die riele Schmatze ihrer Zähne klang, pardon, durch die schmale Ritze, ist nicht mehr genau in Erinnerung. Man drehte was Anderes im Radio rein. Das grüne Auge half.

Die Mundorgel war so ein Büchlein, aber wie jemand sang, ob eher so Mund- oder Schweineorgel? Auch das ist nicht überliefert. In jedem Haushalt gab es eine Mundorgel.

Außer bei den Unmusikalischen. Eisengießer aus Bottrop? Hörten damals auch noch nicht Heavy Metal.

Bei den Happy Days vom 19-29.11.1976, die den Rücken der Mundorgel verstärken, damit das Heft nicht auseinanderfliegt, war bestimmt das Mundorgeln nicht der Themenschwerpunkt. Man weiß es nicht. Das Erstaunlichste an der ganzen Geschichte aber ist: Es gab und gibt darüber nichts bei Google.

Was sich jetzt gerade hier geändert hat.

Normal ist das nicht.

Weiterführend