1625/17: Video: B3 – Shir’s Dream (Official Music Video) – Das Lied des Tages auf blackbirds.tv

Serie: B3 Live @A-Trane 06.05.16

Serie: B3 Live @A-Trane 06.05.16


B3 – Shir’s Dream (Official Music Video)

Download B3’s new album on iTunes: https://itunes.apple.com/de/album/get… Facebook: http://www.facebook.com/B3Berlin, Website: http://www.b3-berlin.com b3 is: Andreas Hommelsheim (Hammond B3, keys) Ron Spielman (voc, g) Chris Krauss (b) Lutz Halfter (dr) Film by GoodBY Production http://www.facebook.com/goodbyproduction © 2017 Blackbird Music http://www.blackbird-music.de

Sommer, Sonne, Strand. Big Big Karibik!

Pferde reiten. Shir’s Dream ist dabei der Tochter von Andreas Hommelsheim gewidmet.

Am Ende des Videos geht es zurück nach Berlin zu einem Auftritt im A-Trane.

Limitiert bis zum 22.12.17 kann man im Shop der Band drei CDs der Band erwerben für 29,95 €.

Ist denn schon Weihnachten? – Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv

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1622/17: Video: Erdmöbel feat. Judith Holofernes – Von der „Hoffnungsmaschine“

This Machine Kills Fascists

This Machine Kills Fascists. (Quelle: Wikipedia, Gitarre von Woodie Guthrie Foto: 08.03.1943)

Gastbeitrag

Autor: Björn Casapietra

Etwas seltsames passiert gerade.

Bin durch Zufall auf diesen neuen Song, auf dieses Video gestoßen.

Eigentlich haben FB-Freunde von mir es gepostet um sich darüber lustig zu machen. „Fremdschämen“, „peinlich“, „wenn ZEIT-Redakteure singen“, „Gutmenschenlied“, „Lied der Dinkeldeutschen“ – all das war zu lesen.

Nun, da ist auf jedenfall was dran. Die Jungs von der Band Erdmöbel hätten ihre Pulloverauswahl bestimmt überdenken sollen.

Aber etwas anderes passiert mit mir. Nachdem ich zuerst auch so dachte, hat mich dieser Song so dermaßen in seinen Bann gezogen… ich weiß nicht, wann mir das zum letzten mal passiert ist. In den vergangenen Tagen hab ich dieses YouTube-Video unzählige Male aufgerufen. Gestern im Tourbus auf der Rückfahrt von unserem Konzert bestimmt alleine 8 mal. Und das erste was ich heute morgen nach dem Aufwachen tat, war nach diesem Video zu suchen und es anzuschauen.

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1618/17: Video: Spielman In Bad Company – I’ll Fly Away – Live im Mojo Club Hamburg


Spielman In Bad Company – I’ll Fly Away (Live im Mojo Club, Hamburg)

Im November 2017 hat unser Freund Andreas Kümmert Spielman In Bad Company als Support Act mit auf seine Tour genommen. Im Mojo Club in Hamburg haben wir dieses Video gedreht. Viel Spaß damit! Sweet Songs For The Dying! Label: contact@urbantreemusic.de Press: daniela.siemon@der-promotor.de Artwork: Arne Teubel (Die Kommune) Booking: Felix Hackmann – felix@fourartists.com Supported by: Audio Technica (Urban Tree Music / Believe Digital) Ron Spielman / Gitarre & Gesang Joh Weisgerber / Bass Uwe Breunig / Schlagzeug Werner Goldbach / Keyboards Video: Urban Tree Media Grafik: Arne Teubel von Die Kommune FOLLOW SPIELMAN IN BAD COMPANY @ FaceBook: https://www.facebook.com/spielmaninba… @ Website: http://www.sibc.band

Ohne Worte.

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv

1617/17: Video: Wir sind eins (Sagt ihr) – Moses Pelham + Michael Patrick Kelly – Eine Zeitendefinition im #hierundjetzt


Moses Pelham mit Michael Patrick Kelly – Wir sind eins (Sagt ihr) (Band-Mix) (Official 3pTV)

„Wir sind eins (Sagt ihr) (Band-Mix)“ ist hier erhältlich: https://MosesPelham.lnk.to/WirSindEins „Herz“ ist hier erhältlich: https://MosesPelham.lnk.to/Herz Die Limited Deluxe Box von „Herz“ gibt es hier: https://MosesPelham.lnk.to/HerzBox „Moses Pelham ♥ Tour“ im April 2018 05.04.: Dortmund, FZW 06.04.: Köln, Gloria-Theater 07.04.: Berlin, Heimathafen 09.04.: Stuttgart, Im Wizemann 10.04.: Frankfurt/M., Batschkapp (ausverkauft) 12.04.: München, Technikum 13.04.: Nürnberg, Hirsch 14.04.: Dresden, Reithalle 16.04.: Frankfurt/M., Batschkapp (ausverkauft) 18.04.: Bremen, Modernes 19.04.: Hamburg, Mojo-Club 20.04.: Hannover, Capitol 26.04.: Frankfurt/M., Batschkapp 27.04.: CH-Zürich, Härterei Club

Die gute Musik wurde bereits gemacht. Sie ist und bleibt Vorbild. Was nun folgt, baut auf bereits Gewesenem auf. Nicht auf Verwesenem drauf.

Das Zentrum zur Überwindung von Einfalt, Langeweile und Ödnis ist lange schon in Frankfurt am Main, Rödelheim. Dort residiert ein Pate namens Pelham, dem einst mit Sabrina Setlur, in eigenem Namen und Ausnahmesängern wie Xavier Naidoo viele, viele Sahneschnitten gelungen, durchaus laktosefrei durchdrungen. Wer mochte nicht ihr Badewasser saufen? Du liebst mich nicht.

Die deutsche Popmusik ist 2017 in der Reflektionsphase angekommen. Sänger und Sängerinnen treffen sich jetzt bei „Sing meinen Song“, einem Fernsehformat. Hier trifft zusammen, was in unserem Kopf nicht zusammengehört, das Unvereinbare: Mittendrin sitzt der Global Buddha aus dem Zentrum der Veränderung, Moses Pelham. Die Ewiggestrigen, die Skeptiker, die die sich nicht verändern können, hadern mit dem neuen deutschen Popzustand. Und weil Lena, Paddy, Tim, Yvonne am Kamin sich räkeln, auf einem musikalischen Tigerfell. Kritiker, aufgepasst. Diese Skeptiker sollen wissen: Sing meinen Song, das ist ganz anders vom Anspruch und vom Zuschnitt her als das Dschungelfernsehen von RTL. Go down, Moses.

Jeder hat gesagt, das ginge nicht. Und dann haben sie es einfach gemacht: Für „Wir sind eins“ sind Michael Patrick Kelly und Moses Pelham, ein unvereinbares musikalisches Pärchen, in die Alpen gezogen. So wie Bushido Karel Gott zu „Für immer jung“ lud, ist es nun gang und gäbe, dass Kellyfamily-Wonneproppen und radikale Weltmusik-Kulturveränderer wie Moses Pelham gemeinsame Sache machen. Lasst uns aufbrechen, Zäune im Kopf zu clashen, lasst uns draufrechnen, dass wir all die Claims trashen. Lasst uns jetzt endlich die Musik mashen.

Und im Grund ist es ganz, ganz einfach: es gibt nur gute und schlechte Musik, der Rest ist Papperlapapp. Danke, Michael Patrick Kelly und Moses Pelham, dass Ihr Euch über Denk- und Singverbote hinwegsetzt. Genau: Das geht ganz wunderbar. Denn: Wir sind eins.

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

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1616/17: Video: Andy Robson & Urban Fox – Get Rid of the Fear (Full Song Edit) 4K #Tageslied

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Andy Robson & Urban Fox – Get Rid of the Fear (Full Song Edit) 4K

The official music video clip of Andy Robson & Urban Fox´s atmospheric song „Get Rid of the Fear“. An independent whole production by ooRay creation. Shot in March of 2017 on Panasonic GH4/H-X025 in Cine4K. Edited & graded in Avid Media Composer Symphony. Visual effects created in Blender. Andy Robson & Urban Fox GET RID OF THE FEAR clip by Matthias Rochow ooRay creation | audiovisual design music written by Andy Robson recorded by Sebastian Kleinloh with Andy Robson (guitar,vocals) Lars Sauthoff (bass) Sebastian Müller (drums) Jonas Hauer (keys) *** additional content by courtesy of Compass GmbH @ http://www.compassgmbh.de (Andy Robson & Urban Fox concert poster, Urban Fox logo) lotsalote @ https://www.reddit.com/user/lotsalote (Default Cube movie poster)

Was Andy Robson aus Berlin hier vorlegt, hört sich sehr, sehr hörenswert an. Er hat aber auch gute Mitwirkende dafür gehabt.

What does the fox say? Schluss mit der Angst, genug davon: Das Lied des Tages auf blackbirds.tv

1615/17: Video: You’ve got to hide your Love away – Heinz + Angelo Huth #Tageslied

Nighttrain "zuhause" - vlnr: Wolfgang Fritsch, Jürgen Huth, Horst Lippok, Heinz Huth

Nighttrain „zuhause“ – vlnr: Wolfgang Fritsch, Jürgen Huth, Horst Lippok, Heinz Huth


You´ve Got To Hide Your Love Away – Cover by Angelo und Heinz Huth

Angelo Huth sagt, es sei sehr traurig, wenn Menschen wie John Lennon nicht mehr unter uns weilen. Dies veranlasse ihn, diese Musik auch weiterhin zu zelebrieren.

Angelo Huth ist der Sohn von Heinz Huth. Dessen bekanntestes Uhuhhhhuuuuh…. hatte es einst als Hallo Bimmelbahn und mit der Berliner Band Nighttrain in den Siebzigern mehr als achtsam nach chartsoben geschafft. Später fanden sich die Fragmente von Uhuhhhhuhhh…. in einem Song von Boney M. wieder, bevor sie erneut wieder in einem weltweiten Smashhit von Duckface – Barbra Streisand – erneut verwurstet wurden. Es war die Epoche der maschinengetriebenen Samples angebrochen.

Angelo und Heinz Huth haben den Beatles-Song, den eigentlich John Lennon singt, sehr schön aufgenommen. Fast hätten wir uns verschrieben: You’ve got to hide your life away, aber das wäre natürlich Unsinn. Die beiden Musiker – Vater und Sohn – haben genügend musikalische DNA, sodass niemand auf die Idee kommen müsste, dies musikalische Wirken verstecken zu sollen.

Danke, Heinz, danke Angelo. Gefällt.

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  • Heinz Huth gibt uns „Imagine

1614/17: Video: Alex Sebastian hat eine Liga außergewöhnlicher Gentlemen am Start. Über einen Woodstock ‚freak of nature‘ aus München

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Alex Sebastian: Why are you still here? [official video]

Am 27.10.2017 veröffentlicht
New song by alex sebastian, IN STORES NOW! Featuring Jerry Marotta (drums) and Tony Levin (bass).
A Walter White and Breaking Bad tribute videos created by an amazing team of enthusiasts with a very small budget! Thank you all!

So ist dieses ganze Stück Musik in der Kürze der Zeit gestrickt: Du verstehst das business und ich die Chemie guter Allianzen. Dies alles Ingredienzien eines mutmaßlichen Achtungserfolgs. Was ist denn nun das besondere Hui dieses Songs?

Es ist eine außergewöhnliche Allianz über zwei Kontinente hinweg. Auf Alex Sebastian wurde ich aufmerksam, weil ich mich via facebook und Instagram mit dem amerikanischen Schlagzeuger Jerry Marotta verfreundete. Ich kenne Jerrys Arbeit schon sehr lange. Zuallererst sicherlich seine Zusammenarbeit mit Peter Gabriel Ende der Siebziger Jahre des letzten Jahrtausends. Mir ist weiteres namedropping eher lästig, man kennt Marotta, dessen größte Marotte das Drummen ist. Daneben besitzt er ein Studio in der Nähe von Woodstock, eine ehemalige kleine Kirche.

Ähnlich muss man einen der weiteren, größten Namen des Musikbusiness aller Zeiten anfassen: Tony Levin, den ich vor Jahren mit Terry Bozzio, Pat Mastelotto und – Gott sei ihm gnädig – Allan Holdsworth in Berlin live spielen sehen durfte. Tony Levin hat auch schon mit John Lennon Platten aufgenommen. Auch hier überlasse ich das namedropping Wikipedia.

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1613/17: Video: Rainbirds – Tom Waits

Die Rainbirds on Tour, im Vorprogramm: The Doors

Die Rainbirds on Tour, im Vorprogramm: The Doors

 


Tom Waits-Rainbirds (1983)

yes i have got so much to give
and to learn what it takes to give love
i have got so much to give
and to learn what it takes honey yeah to give
i have got so much to give
and to learn what it takes, shoobidooh

Love was already there to be found – Rainbirds (1989)

Wie bringt man eine Berliner Band dazu, sich Rainbirds zu nennen? Nun: Den Songtext des Stücks aus dem Jahre 1983 halte ich geheim. Manchmal sind es nicht die Lyrics, die die Welt bewegen.

Die Antwort gibt Tom Waits 1983 mit diesem Stück gleichen Namens.

Über die Berliner Rainbirds früherer Tage erfährt der Leser hier im Suchen-Modus weiteres. Aus gegebenem Anlass das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

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1611/17: Video: Conexão Berlin – Yatra Ta (Tania Maria) – Droht ein EchoJAZZ? Anna-Lena Schnabel weiss, wie’s läuft.

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Conexão Berlin – Yatra Ta (Tania Maria)

Tino Derado: piano, Thomy Jordi: Bass, Matthias Trippner: drums, Christian Magnusson: trumpet, Andreas Weiser: percussion

Ave Maria: Musik die wie eine gut angerichtete Tomatensalsa ist.

Groove, Drive, eine lateinamerikanische Anmutung von Netzwerk, eine Connection.

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

Wenden wir uns nun einem sehr ernsten Thema zu und einem Programmtipp heute auf 3sat. Es geht um die Veranstaltung für Menschen, die gerne seicht baden und dafür 70 Euro Eintritt zahlen, um neben ihrer Schwester, der Echo Jazz-Preisträgerin zu sitzen. Ist verlinkt. EchoJAZZ-Preisträger sein: Wie schön, wie toll. Und wie unglaublich mies, zeigt die Dokumentation auf 3SAT, die heute Abend läuft und nachdrücklich und hintergründig – aufwühlend – berührend die tiefen Abgründe einer vordergründig darbenden Jazzmusikszene, die 5% des Gesamtumsatzes macht und in der immer die Musiker gefickt sind, also zuletzt kommen. Anreise selbst zahlen, damit sich die Branche feiern kann, Hotelzimmer sowieso. Die Promoveranstaltung, die sich über eine Querfinanzierung über alle Teilnehmenden, die Preisträger finanziert? Brrrr…kalt isses am Hamburger Harfen.

Da kommt einem Erdbeer-Maguerita gerade recht, brrr kalt. Oder eine Tomatensalsa, um beim Thema zu bleiben, aber packt bitte ein paar Jalapenos rein. It’s so hot.

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1610/17: Video: ‚Blueprint‘ – performed by Big Fat Shakin‘ – Eine Ode an eine musikalische Freundin.

Icon Coole Covers

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


BIG FAT SHAKIN´ – BLUEPRINT (OFFICIAL VIDEO 2015)

„Blueprint“ (Rainbirds Cover) from the Single „Razzle Dazzle“ iTunes: http://itun.es/de/rnGM9 Amazon: http://amzn.to/1WA78PP Spotify: http://spoti.fi/1P7yx9S https://www.facebook.com/Bigfatshakin

Man kann über die tödliche Zwangsläufigkeit eines europaweiten, lebenslangen Hitgefängnisses mit Häme und Missgunst nachdenken. Über den im Zweifel teuflischen Fluch, ein Lied verfolgt dich als Künstler ein Leben lang. Gehst du auf die Bühne, kommt gleich die Forderung: Los, spiel mal Blueprint. Aber ist man Blueprint, sein Leben lang? Mitnichten.

Oder man sieht das Gute darin: Dass er einen im Zweifel auch künftig ernährt, wenn der Erfolg mal nicht mehr so groß ist. So muss man den Song „Blueprint“ von Katharina ‚Katja‘ Franck (Rainbirds) Blueprint sehen, meines Erachtens. Und davon ab: Es ist einfach ein unglaublich guter Song, vielleicht sogar einer der Besten aller Zeiten. Ein Evergreen. Dass mir die wunderbare Ausnahmestimme der Rainbirds-Frontfrau hier im gezeigten Cover nicht fehlt, liegt am Rockabilly-Style von Big Fat Shakin‘. Shakin‘ All Over: Das haben Big Fat Shakin‘ prima gelöst. In jeder Hinsicht hörens- und sehenswert.

Möge der Song die wunderbare Inspirationsquelle dieses Videos noch lange gebührlich ernähren. Interessiert euch weiterhin für Katharina ‚Katja‘ Francks musikalisches Machen. Im Zweifel zieht sie das Ding auch ganz allein durch, hörte ich mal. Eine durch und durch Musikerin, die nicht an bestimmte Personen, Bandzusammensetzungen oder Konstruktionen gebunden zu sein scheint. Am I in Love with an Alien – better an idea of an alien? Miles Davis wusste: Über Musik muss man nichts schreiben. Sie steht für sich selbst. Sie ereignet sich: Miles stand häufig mit dem Rücken zum Publikum. Ich halte mal die Klappe.

Blueprint als Rockabilly – Likt ruhig die Facebookseite der Rock-A-Billies (link oben). Das Lied des Tages auf blackbirds.tv. Liebe & Licht.

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1608/17: Video: „Stepping stones“ – Ittai Rosenbaum, Hugo Reydet, Tom Dayan – Und überhaupt: Macht doch mal ne Pause!

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Stepping stones – Ittai Rosenbaum, Hugo Reydet, Tom Dayan

Ittai Rosenbaum trio, Berlin Hugo Reydet – bass Tom Dayan – drums Ittai Rosenbaum – piano Composed by Ittai Rosenbaum

Wir hatten schon eins dieser gerade veröffentlichten Videos ein paar Artikel vorher. Macht nichts. Doppelt hält besser.

Onkel Fonk kommentiert auf facebook dazu: „Auch die Pause gehört zur Musik.“ Richtig: Ein paar Artikel lang Pause, denn sonst droht die Gefahr der feindlichen Jazz-Übernahme. Jazz ist nur ein Gesichtspunkt und gehört wie Rockmusik, Reggae und vieles andere mehr zum Aspekt audiophoner Verführung. Aber dann, aber dann: Dann gibt uns das Trio wieder diesen Jazz, den anzuhören dem Berichterstatter Spaß macht. Gut, die Buchhaltung beschwert sich, sie könne sich nicht auf Zahlen konzentrieren. Und hat damit bereits vollumfänglich erfasst, worum es in diesem Stück Jazzmusik nämlich geht: Um Meilensteine, Milesstones, Fragmente von Musik und allem, was zwischen zwei Noten passieren kann oder auch gezielt unterlassen wird. Dass man das Pausieren zwischen zwei Tönen spüren kann. Und nicht Soll und Haben, Storno und Belegaufzeichnungspflicht. Schnöder Mammon oder schierer Jazz, es ist dem Zuhörer geboten, sich dem Ereignis auszuliefern.

Der Berichterstatter aber findet das überhaupt nicht schlimm. Denn wer mag schon Buchhaltung? Argh.

Nein, nein, ganz fein und spirituell. Muss nicht jeder mögen. Wir schon.

Stepping stones, das Lied des Tages auf blackbirds.tv: Thank You for the music, Ittai Rosenbaum.

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1604/17: Video: Edom – Ittai Rosenbaum. Hugo Reydet, Tom Dayan – Das Lied des Tages auf blackbirds.tv


Edom – Ittai Rosenbaum. Hugo Reydet, Tom Dayan

Ittai Rosenbaum trio, Berlin Hugo Reydet – bass Tom Dayan – drums Ittai Rosenbaum – piano Composed by Ittai Rosenbaum Gregor Schweiger – sound engineer Amir Steklov – camera Jacob Lingesleben – camera, video editor Recorded at Schweiger Studios, Berlin September 8, 2017

Wine is fine, jazzy is quicker: Jazz kann schrecklich sein. Zu free. Free Jazz. Oder Jazz kann herzensschön sein. In der Ruhe liegt die Kraft.

Elegisch. Verträumt. Aufgeräumt. Der klare Klang. Das Trio des Tages mit dem Jazzstück des Tages auf blackbirds.tv

Thank You for the music.

1601/17: Lied des Tages: Sandman von Dana Shanti

Es muss nicht perfekt sein, um perfekt zu sein. Auf diesem Weg reicht zu lieben ganz allein. (Ralph Valenteano: Perfekt sein)

Waiting for the Sandman: Bundestagswahl. Der Sandmann hat versucht, uns Sand in die Augen zu streuen. Dass wir falsch wählen. Der Blick in die Zukunft: körnig, Sand im Auge, Parteien wie Sand im Getriebe. Dana Shanti: Sie hat das Lied des Tages auf blackbirds.tv eingeheimst.

Schuld daran das ausgesprochene Langsamtempo, eine Snareschlagtechnik mit einem Rimshot, bestehend aus zwei „Flams“. Das Herz steht direkt in Flammen. Diese Dopplung macht den Song zu etwas Besonderem. Mein Dank gilt dem kenntnisreichen Drummer, wer immer es war, fand ich auf die Schnelle nicht heraus. Dass es so richtig ist, Dinge wie diese zu spielen, weiß ich aus eigener Erfahrung. Mein Stück hieß letzten Samstag „I Can’t Cry Anymore“ von Sheryl Crow (hier) und ich habe es als Schlagzeuger so begleitet in der Hafenbar in Tegel, wohlwissend, dass diese Dopplung erst den Thrill gibt, den Kick.

Umso überraschter war ich von Dana Shanti, die den Sandman entert. I love it. Thank You for the music, Dana.

Eins noch, bitte, bitte: Geht wählen!

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1599/17: Video: Wege zum Glück sind selten kürzer als 5 Minuten… – Alexander Hoetzingers mondo Undo Orchestra

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Alexander Hoetzinger´s mondo Undo Orchestra live at the 50th Beate Heymann Fashion Show

The Liverecording of Alexander Hoetzinger´s mondo Undo Orchestra at the 50th Beate Heymann Fashion Show in Berlin, Germany on July, 4th, 2017. This had never been done before and though it was quite a challenge to write and orchestrate all the music in only 3 weeks and to place the orchestra along the catwalk, it turned out pretty marvellous and was a huge success. I want to thank all my wonderful musicians and Peter Hofmann of Beate Heymann Streetcouture for this crazy idea and his faith in me.

Am Anfang erinnern wir uns an „Time“ aus dem Album „The Dark Side Of The Moon“ von Pink Floyd. Kurz. Denn wir erfahren etwas, das noch weit darüber hinausgeht: Wie Kasachen auf Steppenritten, ungarische Viola und mit Schlagzeugsequenzen, für die Tama Octobans eingesetzt werden müssen. – Zwischendrin drückt Hoetzinger immer wieder auf „Undo“, mit seinem gleichnamigen Orchestra, das so herrlich vielschichtig die Töne kalibriert. Und dann alle so „Hej!“

Am Ende haben wir 23 Minuten in positiven Überraschungen Stück für Stück nacheinander gebadet und, überschwänglich gesagt, zwischendrin nicht abschalten können. Spannung. Dramaturgie und letztlich eine großartige Ute Freudenberg mit einem Belcanto, das sich gewaschen hat. Wenn Ute Freudenberg anfängt, den Moment zu zelebrieren, sind wir wieder bei „The Great Gig At The Sky“ von PF, wie oben bereits kurz angerissen. Zwischendrin sehen wir Herrn Meier und Skip Reinhardt, alles alte Bekannte, die auf dieser Website immer wieder Gegenstand von Berichterstattung wurden. Der Berliner Schlagzeuger, Komponist und Studiosus Alexander Hoetzinger hat diese musikalische Vernissage gegeben, welche uns auch an große Filmmusiken erinnert.

Nur der Lagerfeld hat gefehlt, der meint, wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

Das heutige Lied des Tages auf blackbirds.tv ist in Wirklichkeit eine fein inszenierte Modenschau mit allem, was Rang und Namen hat. Wir sind tief beeindruckt: Das Lied des Tages auf blackbirds.tv ist ein 23 Minuten umfassendes Gesamtkunstwerk mit sinnlichem Erleben mit Augen, Ohren und einem Schmollmund. Under my thumb: Wir sind verliebt. Großartiger. Bitte mehr davon.

1598/17: Video: Für immer jung. – Jimmy Gee hat an seiner Unsterblichkeit gearbeitet. #Tageslied

String get Wings - Gitarre


Jimmy Gee -Forever Young (Alphaville Cover)

Am 13.09.2017 veröffentlicht: Forever Young: written by Alphaville Jimmy Gee all vocals, guitars, keys, bass and drums. Produced and mixed by Jimmy Gee Pic by André Artfiction Gehrmann

Bushido und Karel Gott haben den Song auch schon gecovert. Und einige andere.

Der Song ist ja auch unsterblich geworden. Was Alphaville in den frühen Achtzigern in Sachen Weltpopmusik so produziert haben, lässt sich auch heute noch wunderbar anhören. Im Lunapark in Berlin entstanden Welthits, die Jahrzehnte weiter gespielt werden. Das ist ja irgendwie auch ein großes Rätsel: Menschen haben so Schaffensphasen, da gelingt ihnen einfach alles. Sie werden groß und bedeutend. Und irgendwann hört man nicht mehr viel von ihnen. Obwohl beispielsweise, was heute noch als Alphaville auftritt, durchaus noch größere Gigs macht, z.B. in Russland.

Jimmy Gee hat sich den Song mal durch die Brille von schwerem Heart-Rock (Schreibfehler absichtlich) vorgenommen. Und es knödelt auch wunderschön.

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

Über Jimmy Gee könnt Ihr mehr auf dieser Website erfahren mit dem Suchen-Fenster.

 

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1597/17: Video: ‚Let The Good Times Flow‘ – performed by B3 aus Berlin #Tageslied

Solitude - A Song of #B3

(aufs Bild klicken)


B3 – Let The Good Times Flow (Official Music Video)

New album „Get Up! Live at the A-Trane“ coming soon! http://www.facebook.com/B3Berlin http://www.b3-berlin.com b3 is: Andreas Hommelsheim (Hammond B3, keys) Ron Spielman (voc, g) Chris Krauss (b) Lutz Halfter (dr) Film by GoodBY Production http://www.facebook.com/goodbyproduction © 2017 Blackbird Music http://www.blackbird-music.de

Kennst Du Alice Weidel? – Nicht wirklich. Nur flüchtig. – Ganz anders Solitude: Die blieb hängen.

Dass man auf YouTube ein Video anwirft und automatisch ein nächstes präsentiert bekommt, ist Sache keiner Zufälligkeit. Das Leben kann schön sein. Und überraschend. Dass ich das Video hier eins drüber anwarf, hatte guten Grund: es heißt „Let The Good Times Flow“. Gerade wollte ich Beschwerde führen und sagen, es muss „roll“ heißen. Da übersprang das Video mit Übersprung, eine Übersprungshandlung: Steppenwolf – Born To Be Wild (1969). Das ist Arsch auf Eimer. Kein Zufall.

So wenig es Zufall ist, dass jetzt von dieser blonden AfD-Zicke hässlichste Emails aus dem Jahre 2013 ans Tageslicht kommen, wie die Welt unter Berufung auf eine eidesstattliche Versicherung über die Echtheit des Pamphlets berichtet. Das Netz ist in Aufruhr. Ja, wir brauchen sie ganz, ganz dringend, diese guten Zeiten. Alles fließt. Panta Rhei.

Eins ist sicher: In Kürze wird es eine neue Platte von B3 aus Berlin geben, die man in Erinnerung an Ten Years After „Recorded live“ nennen könnte. Wir haben Steppenwolf gehört, sind geschüttelt. Die Platte von B3 kommt. Wir sind gerührt.

Diese Bundestagswahl muss uns veranlassen, wählen zu gehen. Jeder Nichtwähler ist ein Gewinn für diese Alternative, die keine darstellt. Nolens volens: Leser können wir uns nicht aussuchen, aber dass  AfD-Wähler diese Seite meiden sollten, ist kein Geheimnis. Hier soll gelten: Let the good times flow – heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv

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1594/17: Video: „Africa“ – Toto (Lied des Tages, Tageslied)


Toto – Africa

Wer weiß schon, was es für einen Klick auf ein Video gibt? Toto weiß es vielleicht. Das Video ist heute 222.518.566 mal angeklickt worden. Damit lässt sich schon Geld verdienen. Toto, diese modernen Stars des Internet, nur wenige Videos werden so oft angeklickt. Dabei ist das Thema Afrika evident: Gerade erst gestern im Tatort aus Österreich, Ebola aus Rache und das Flüchtlingsthema, einigermaßen griffig aufbereitet. Wenn auch der Österreicher immer oa weng stolpert. So vong der Handlung her. Insgesamt aber gut.

Überhaupt gibt es nichts, was es nicht gibt: Der Drummer Jeff Porcaro spielt in diesem Video ein ethnisch korrekt aussehendes Schlagzeug. Um so mehr stolperte ich bei meinem FB-Freund und Instagram-Bildpartner Jerry Marrotta (Schlagzeuger, USA, u.a. früher Peter Gabriel, aber noch und nöcher weitere Segen seinerseits) über seine Freundschaft mit einem deutschen Schlagersänger (Sic!) und ein ebenfalls afrikanisches Schlagzeug namens Taos Drums. Was für ein Gefühlschaos.

Und das Lied Africa ist das Lied meiner Lieder in Bezug auf eine inzwischen -seit heute- 20 Jahre andauernde, glückliche Ehe.

Na, was will ich mehr. Deswegen heute, Freunde, das Lied des Tages auf blackbirds.tv

Die Musik ist absolut zeitlos und daher nicht trendy, rückwärts vom Smartphone zum Handy, Ihr Dandies: Wer’s noch nicht kennt, ruhig bis zu Ende angucken.

1593/17: Video: The Whispering Sea – Nothing Good Can Come On This


The Whispering Sea – Nothing Good Can Come Of This

Veröffentlicht am 03.03.2017: live @ Zosch/Berlin

Lyrics:
Nothing Good Can Come Of This
It’s twenty past the witching hour
approaching near – the peak of power
the alcohol has taken hold
I’m ready to relinquish ‘self-control’
but beyond a cynical stab at bliss
nothing good can come of this
a life without consequence
is doomed to insignificance
the pressure of the flesh is mine
but I close my eyes to the warning signs
I do not care enough to resist
and nothing good can come of this
even the devil on my shoulder
looks outraged at the way I hold her
I’m lying here thinking of myself
to the detriment of my mental health
I betray myself within a kiss
nothing good can come of this
oh, nothing good can come of this
I won’t remember what I’ve said
much less what she replied, instead
it’s just one more deleted scene
in the wasteland of my memory
the pleasure’s gone but I persist
and nothing good can come of this
NOTHING GOOD can come of this
another name I shall forget
another face I will avoid
another taste of cold regret
another day I have casually destroyed
another number on my list
but nothing good can come
nothing good can come
of THIS…

Dass es nicht zutrifft, dass nichts Gutes daraus erwachsen kann, sieht man hier in einem kurzen Videobeweis von The Whispering Sea.

Dass nämlich Gutes erwachsen kann aus dem Dunkeln der Gruft.

Sehr schöner Song, sehr atmosphärisch, sehr schön dicht gewoben und eine Wohltat für die geschundene, gestresste Seele.

So schön tief gesungen. Das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

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1592/17: Audio-Paparazzi: Anna vR liebt grundsätzlich bei 20 bpm – Sie ist Anhängerin der Slow Love-Bewegung

ANNA VR is a pianist and music producer who is shrugging off the clichés of her industry. After studying classical piano since the age of nine, she saw Herbie Hancock for the first time when she was 14 and realized that there was nothing quite like jazz piano. Her talent was obvious and she was quickly supported with a junior talent promotion, studying jazz piano at Amsterdam’s and New York’s Conservatories. Shortly after working for clients such as DIOR, Louis Vuitton and Mercedes-Benz, she began making pop music for contemporary context where “the playlist principle has become rather prevalent.” Her work seamlessly operates in a landscape of references where jazz piano, Calvin Harris, and Bernini sculptures can freely collide.

Sie hat in Holland klassisches Klavier studiert.

Nun lebt sie schon seit einiger Zeit in Berlin.

Dass sie, wenn auch langsam beständig, liebt, und zwar mindestens Musik, wurde hier schon lange Zeit lang beobachtet: Lang lang.

Jetzt aber isses raus: Sie liebt auf 20 bpm. Oder wie die Spanier sagen würden: Mach mal langsam. Despacito. Argghhh…da isses wieder. Verzeiht.

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

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1591/17: Video: „Say Goodbye“ – Jimmy Gee #Tageslied – Ein elegischer Rundflug übers Gitarrenbrett


Jimmy Gee – Say goodbye (Live)

Veröffentlicht am 24.07.2017
Jimmy Gee – Say Goodbye Live in Kühlungsborn 2017 Konzertgarten West.
Jimmy Gee: Guitar, Eda Schilling: Keys, Oliver Busch: Bass, Leo Sieg: Drums. Sound and cut by Michael Grawe. Cam by Doreen Kaleita.

Nein, die Liste der Filme im Kopfkino ist tatsächlich ziemlich groß, wenn man sich „Say Goodbye“ von Jimmy Gee ansieht bzw. anhört. Im Grunde führt der Titel des Songs auf eine ganz neue, allerdings naheliegende Spur: Say Good Buy! Guten Einkauf, beim nächsten Tonträger bestellen. Link ist unten subversiv eingefügt.

Erst einmal ist da ein Vergleich mit Pink Floyd und Wish You Where Here, genauer Shine On You Crazy Diamond. Diamonds are forever: Aber dann ist dieser Eindruck nach dem Intro auch eher wieder weg und ins Spiel kommen Joe Satriani oder Steve Vai, beispielsweise „In The Name Of God“. Und so muss Gitarre: Du musst heulen können, so schön müssen die Töne sein. Wie auf eines Messers Schneide, dann wieder vom Sustain getragen, und ein paar Tirilis und Jödideldös, um dann arpeggienhaft vom Himmel zu fallen, hinein ins Vergnügen. So ein Stück braucht große Gefühle.

Nein, keine Frage: Das Stück ist wirklich gelungen. Und deswegen heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv

Ja, es heißt ja immer: Support Your local dealer. Wir hingegen möchten an dieser Stelle rufen: Support Your local act! Viel Spaß.

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1586/17: Audio-Paparazzi: MDK Manifestation ‚Mörderlied‘ #Tageslied #LiedDesTages

Das Stück ist gewaltig, das Schlagzeug sehr, sehr ordentlich abgemischt und im Stil ist es sicher Crossover. Da wird sich Quentin Tarantino aber freuen. Es gibt neue Musik, die sehr gut in einen seiner gewaltigen Filme passen würde. Das kann man ja mal nehmen. Das Mörderlied beispielsweise. Und Selma Hayek trinkt Schampus aus Deinem Bauchnabel und trägt das Gürteltier in einen Autoreisezug nach Norwegen. Bahncard, Bahncard.

Deutschland 2017:
Und dass die Punks jetzt auch Jazz machen, wer hätte das gedacht? Naja, aber bitte nicht zu viel. Ein paar Takte, dann reicht’s auch wieder. 🙂

Der MDK, der Medizinische Dienst der Krankenversicherungen, hat von soviel Emotion nichts abbekommen.

Das Infernalische endet da, wo es muss. Im Mord jeder überkommenen Idee.

Mekanik Destrüktiw Kommandöh! Haste fein gemacht. Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv

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1581/17: Video: ℨωᾰℵℨ!ḉℏ15 – !ՊՊḙԻ ℵ✺ḉℏ ᖱᾰ – Es ist so, wie es ist. Doch sie sind immer noch da….


ℨωᾰℵℨ!ḉℏ15 – !ՊՊḙԻ ℵ✺ḉℏ ᖱᾰ

Bernward Büker (Gesang)
Jürgen Bailey (g)
Jürgen Dehmel (b)
Michael Joch (dr)
Thomas Pflanz (Mundhaar-Monika)

Hilfe! Doch was ist das?

Unternehmen Kuhzunft: Damit Sie auch morgen noch kraftvoll Rock’n Roll hören können.

Wir sehen das Projekt 2015. Laut, ungestüm, drängend.

Wir werden noch mehr hören. Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

1576/17: Video: Kommt mal klar, Freunde. Es steht eine Eißzeit unmittelbar bevor. Sie ist Unplugged. #Tageslied


eißzeit – Komm mal klar (Live-Akustik Session)

Wahrscheinlich war es nur Zufall. Es geschah in einem Internet. Jürgen wünscht uns Mitgliedern in einer facebook-Gruppe eine gute Nacht und wie das im Internet so ist: Links-Extremismus. Jürgen wünscht uns gute Nacht und postet ein Video aus einer Akustik-Aufnahmeserie mehrerer Videos der Berliner Band Eißzeit. Brrr…..es wird einem warm ums Herz.

Jeder sagt irgendwas und fügt zum Beweis noch einen Link hinzu. Wie ich das hasse. Ein Link beweist nichts. Eher so eine Art Possesivpronomen: Ich habe, ich kann bzw. ich besitze es. Bzw. eine Obsession: Könnte ein Link von der Richtigkeit der Welt Kunde tun? Wohl kaum. Ein Eindruck lässt sich gewinnen.

Hier kommt ein bezauberndes Wesen namens Elise Eißmann ins Spiel. Leise, bedächtig, mit einem Schlagzeuger, dem die Hänge-Tomtoms fehlen, der mit Brushes (Jazzbesen) auf seine Snare klatscht. Einem Bassisten, der seine Arbeit eher so Kontra auffasst, einem akustischen Pianisten. Jetzt haut der Schlagzeuger hart auf den Rand, mit aufgelegtem Stock, der wie ein „Cumshot“ ist, aber Rimshot heißt. Contenance! Thema: Es ist Eißzeit. Das Lied des Tages ist nicht unbedingt stiltypisch diese Band, sondern was wir von MTV als „unplugged“ kennen, die bezähmbare und daher sehr gut erträgliche Leise-Leise-Version einer Band, die auch richtig abkrachen kann, wie ein Rechercheüberblick über mehrere andere Machwerke zeigt, die öffentlich anklickbar sind.

Hier jetzt im Fokus: Coole, herrlich unaufgeregte, leichtgängige Akustikmucke. Heute Morgen schrieb ich dem Wiesbadener Künstler Valenteano eine kurze Nachricht: „Es ist schön zu hören, wenn Menschen mit Konzentration und Verve daran arbeiten, den Lärm der Welt leiser zu machen und gedanklich zu sortieren zu etwas Besserem.“ – Dazu muss man sich als Musiker vor allem konzentrieren, man muss eine Essenz kochen.  Ein Surrogat für Lärm ist Unplugged, ein Extrakt (das Wesentliche) dessen, was man zu sagen bzw. auszudrücken beabsichtigt: Ich hab gegen das Chatgeheimnis verstoßen, bitte um Nachsicht. And The Message In The Bottle Is Not To Play Too Loud, Crowd: Ich habe es selbst so geschrieben heute Morgen. Ich hatte noch nichts gewusst von Elise Eißmann und ihren Companheros. Chiquita: Das ist schöne Musik. Weitermachen…. – Komm mal klar, das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

Am 20.06.2017 veröffentlichen eißzeit die Live EP „Eißzeit – Akustik Session“. Was jetzt noch fehlt: Etwas, das uns weiterführt auf diesem Wege, ich versuchs mal…

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1574/17: Video: „Hadany had a Heart“ – Ramesh B. Weeratunga *30.11.1951 – †18.6.2017 #Tageslied


Hadany had a Heart – Ramesh B. Weeratunga

Es sind so digitale Ochsenfetzen übrig geblieben. Es gibt ein Facebook-Profil, einen Youtube-Kanal, eine Website. Aber der Mensch an und für sich ist ätherisch geworden, und als ein Fluidum im Zeitlosen geendet. Wobei wir letzteres nicht wirklich wissen können.

Worte zerstören, wo sie nicht hingehören. Der Lärm der Welt, aufgezeichnet und zur Schau gestellt, hier im Video Hadanay had a Heart.

Artist Ramesh B. Weeratunga *30.11.1951 -†18.6.2017

Liebe & Licht.

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(Nachsatz: Die aufmerksame Elke hat eine neue Kategorie zu dieser Website hinzugefügt, sie heißt „Lied des Tages“ und war schlicht überfällig. Dafür danke)

1573/17: Video: Planting Robots „I Can’t Sleep“ #LiedDesTages


Planting Robots – I Can’t Sleep – story video

Ganz oben im Artikelkopf sehen wir Schlagzeuger Stephan Emig bei songdienlichem Begleitspiel. Wie wir sehen, begleitet er hier La Cucaracha!

Im Video eins drunter sehen wir die ganze Band Planting Robots in der Absicht, nicht schlafen zu können, bzw. endlich schlafen zu wollen.

Oder?

Na egal: Das Powertrio mit I Can’t sleep und einem neuen Video zu dem Song. Das Lied des Tages auf blackbirds.tv

Wenn die Band auf Tour ist, unbedingt hingehen.

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1572/17: Video: „Ich fliege“ – Robert Gläser

Robert Gläser, Bassist, Vater, Sänger, Musiker u.v.a.

Robert Gläser, Bassist, Vater, Sänger, Musiker u.v.a.

Hund verjagt Bären!


Robert Gläser – Ich Fliege (Offizielles Video)

Da steppt der Bär. Robert Gläser jagt den Bären. Der steppt. Im Wald. Hunting high & low, sweet chariot. ♪♫♪

„Ich fliege“ – heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv

Hier noch kein längeres Interview mit Robert Gläser, eins aus der Kategorie „Das Gespräch hätten wir gern geführt“:

DSC 2017 Gewinner Robert Gläser (via Youtube)

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1559/17: Audio-Paparazzi: „Bokra“ von VALENTEANO #Tageslied

Jetzt, da die Welt zusammenrücken muss, weil Amerika einen unsäglichen Präsidenten hat, dessen Amtsausübung vielen anständigen Menschen die Schamröte ins Gesicht treibt, braucht es eine Art universellen, guten Geist. Bringt Euch dazu, neue Gedanken zu denken. Freut Euch über eine ganz neue Wertschätzung von Freiheit, Glauben und persönlichem Reichtum. Traut Euch ruhig: Fühlt Eure eigene Wahrheit. Lasst Euch nichts vorbeten, sondern findet Glauben in Euch selbst.

Das ist mit Anleihen am arabischen Klanggut fein zu bewerkstelligen. Und mit Demut. Eine ganz großartige Klangcollage von großer Schönheit ist Arabiskan. Wenn Du dafür offen bist, wirst Du es fühlen. Sonst gehe weiter.

Danke, dies ist ein Vermächtnis von nur kurzer Dauer:
Aber ein beeindruckendes Manifest der universellen Liebe.

Ja, bleibt ruhig, bzw. kommt endlich zur Ruhe. Hilfe gibt’s bei Valenteano.

Heute Abend zum Beispiel.

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1558/17: Video: SWEET SONGS FOR THE DYING TOUR 2017 – Spielman In Bad Company #Tourdates #Preview #SIBC


Spielman In Bad Company – Angel in the storm (Hammelburg Livesessions)

Zu den Terminen all over Germany:

VVK: http://bit.ly/2rQAXS2

16.10. Frankfurt – Brotfabrik
http://bit.ly/2rRrmiE
17.10. Stuttgart – Keller Klub
http://bit.ly/2sQhJAf
18.10. München – Ampere
http://bit.ly/2spVb8M
19.10. Köln – Tsunami Club
http://bit.ly/2sqIZol
20.10. Freudenburg – Ducsaal
http://bit.ly/2rS0LSt
21.10. Ratingen – Manege
http://bit.ly/2sU43EQ
22.10. Hamburg – Kleiner Donner
http://bit.ly/2tOahmh

Ron Spielman / Gitarre & Gesang
Joh Weisgerber / Bass
Uwe Breunig / Schlagzeug
Werner Goldbach / Keyboards
Video: Urban Tree Media
Grafik: Arne Teubel von Die Kommune

FOLLOW SPIELMAN IN BAD COMPANY
@ FaceBook: https://www.facebook.com/spielmaninba…
@ Website: http://www.sibc.band

1548/17: Songtexte: American Pie (Don McLean) – Deutsche Übersetzung

That'll be the day, when I die. The day the music dies. (inspiriert: Don McLean, American Pie)

That’ll be the day, when I die. The day the music dies. (inspiriert: Don McLean, American Pie)

Lang, lang ist’s her…
Ich erinnere mich noch daran, wie mich die Musik heiter stimmte,
und ich mir sicher war:
Wenn man mich nur ließe, würde ich die Leute zum Tanzen bringen und sie vielleicht sogar glücklich machen – wenigstens für eine kleine Weile.

Dann kam jener Tag im Februar, der mich aufs Tiefste erschütterte:
Zeitung für Zeitung trug ich die schlimme Nachricht von Haus zu Haus – irgendwann konnte ich nicht mehr.
Ich weiß nicht mehr, ob ich geweint habe, als ich das über Buddy Hollys junge Witwe gelesen habe.
Aber etwas hat mich im Innersten getroffen –
am Tag, als die Musik starb.

Tschüs, mach’s gut, Miss American Pie, du süßes Teilchen aus Rock’n’Roll, Jugend, Aufbruch, Lebensfreude und und und…
Ich fuhr mit Papas Chevrolet runter zum Fluss, obwohl dessen Quelle gerade versiegt war.
Auf dem Deich feierten ein paar Rekruten den Abschied von der Freiheit mit reichlich Whiskey und Korn.
„Das wird erst an meinem Todestag passieren!“ grölten sie.
Auch das hatte man von Buddy schon besser gehört: „That’ll be the day“.

„Wer schrieb das Buch der Liebe?“, fragten die Monotones damals täglich die Radiowellen rauf und runter.
Es gab noch mehr Fragen – zum Beispiel:
Glaubst du an Gott, weil’s so in der Bibel steht?
Lebst du in der Musik weiter, wenn dein sterbliches Ich verschwunden ist?
Und das Wichtigste: Zeigst du mir, wie man Steh-Blues tanzt?

Ich weiß, dass du in ihn verliebt bist.
Ich habe euch beim Schulball tanzen gesehen, ihr hattet beide die Schuhe ausgezogen, damit es besser klappt…
Meine Fresse, wie ich auf dieses Rhythm’n’Blues-Zeug stehe!

Ich war nur ein einsamer Teenager, den der Hafer gestochen hat, und zwar überall hin –
ausgestattet mit einer rosa Nelke am Revers und mit dem Schlüssel für Papas Pick-Up.
Aber ich kapierte, was für ein Pechvogel ich war,
am Tag, als die Musik starb.

Und was tat ich? Ich fing an zu singen:
Tschüs, mach’s gut, Miss American Pie, und so weiter und so fort…

Es ist jetzt schon gut zehn Jahre her, seit wir allein zurückgelassen wurden.
Der „Rolling Stone“ – ihr wisst schon, wen ich meine – also der rollende Stein hat mächtig Moos angesetzt – und das war ja beileibe nicht immer so!
Der Hofnarr hat artig vor dem Herrscherpaar gesungen.
Das Outfit hatte er sich von James Dean ausgeborgt und die Gesangsstimme von mir – oder sagen wir lieber: von dir…

Und dieweil der König noch huldvoll vom Filmplakat dreinzuschauen geruhte, klaute ihm der Hofnarr die Dornenkrone.
Die Verhandlung wurde vertagt, kein abschließendes Urteil gefällt.
Und während sich John Lennon in die Schriften von Karl Marx vertiefte,
spielte sein Quartett noch unverdrossen beim Gartenfest auf.
Und wir stimmten im Dunkel Trauergesänge an,
am Tag, an dem die Musik starb:
Tschüs, mach’s gut, American Pie…

Der Song „Helter Skelter“ hat Charles Manson das Gehirn ausgetrocknet,
David Crosby und die Byrds flatterten zehn Meilen hoch über einem Atombunker und landeten ganz schnell wieder unten: eine Bruchlandung im Gras – man könnte auch sagen wegen dem „grass“.
Die Jungs versuchten, den Ball wieder ganz schnell nach vorne zu spielen, solange Dylan, der ewige Hofnarr, nach seinem Unfall eingegipst am Spielfeldrand stand.

Zur Halbzeitpause lag eine süßliche Wolke in der Luft,
eine Band von lauter Sergeants spielte einen Marsch.
Wir standen alle zum Tanzen auf, aber daraus wurde nichts, weil die Spieler auf das Feld zurückkehrten, das die Band wiederum nicht räumen wollte – wie das eben so ist bei Militärs.
Erinnerst du dich, wie uns die Augen aufgegangen sind, damals,
am Tag, als die Musik starb?

Schließlich kamen wir alle bei d e m Festival überhaupt zusammen,
eine ganze Generation verloren in Raum und Traum,
ohne die Chance, noch einmal von vorn anzufangen.
Nur zu: bleib immer in Bewegung, Jack, schwing deinen Arsch, Jagger,
Jack Flash weiß schon, warum er auf einen Kerzenhalter gejumpt ist:
Schließlich ist das Feuer ja des Teufels einziger Freund.

Als ich ihn auf der Bühne sah, ballten sich meine Hände vor lauter Wut zu Fäusten.
Kein Höllenengel konnte diesem Satan widerstehen.
Und als die Flammen hell in der Nacht loderten, um den Opferritus zu beleuchten, sah ich, wie der Satan vor Vergnügen lachte,
am Tag, als die Musik starb.
Und man kann sich denken, welches Lied er gesungen hat…

Ich traf ein Mädchen, das den Blues sang.
Ich erhoffte mir ein paar positive Nachrichten von ihr,
aber sie lächelte nur und wandte sich wieder ab.
Ich kehrte zurück an jenen geweihten Ort,
wo ich vor Jahren Musik gehört hatte.
Aber der Mann dort sagte mir, es würde keine Musik mehr gespielt.

In den Straßen schrien die Kinder, schluchzten die Verliebten, träumten die Poeten, alles wie gehabt – aber es gab keine Botschaft mehr,
die Glocken waren allesamt zerbrochen und verstummt.
Und die drei Menschen, die ich am meisten bewundere,
gewissermaßen die Dreifaltigkeit aus Vater, Sohn und Heiligem Geist (von mir aus könnt ihr Holy Ghost auch als Buddy Hollys Geist interpretieren),
sie haben allesamt den letzten Zug Richtung Küste genommen.

Was sie gesungen haben?
Tschüs, Miss American Pie,
du süßer, scharfer, rockender, rollender Traum von einer erfüllten Gegenwart und einer verheißungsvollen Zukunft –
das war’s dann wohl…

Quelle: hier