1835/19: Positionen: Facebook-Regeln 1-100 – Regel 59 (*) #Nettzwergregeln

Nettzwergregeln #TTT #Tulipstagram #Benimmse

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Die Nummer der Regel ist zunächst geschätzt 59 (*9) von der Wichtigkeit her.

Sobald ich einen Überblick habe, erfolgt eine richtige Nummerierung. Wegen des Fetischs.

  • Regel Nr. #59
    Wenn Du ein Video mit einem Song postest, warte auf einen alternativen Gegenvorschlag eines Kommentators. Dann lächle mit fester Mine, aber eisernem Grundsatz. Vorsicht: Nicht klicken. Klicke niemals auf angebotene Hyperlinks zu Alternativvorschlägen zu der Musik, die Du im Netz gezeigt hast. Bleib grundsätzlich: Es ging um Deinen Vorschlag. Nicht um seinen.

Mit einem Gegenvorschlag ist häufig Ablenkung und Verirrung gemeint bzw. gesagt, besser gelebt. So ist das ganze Internet bereits aufgebaut: Du surfst herum und fragst Dich schon nach kurzer Zeit: Was wollte ich eigentlich suchen? Das ist Konfusion. Negation. Hör auf, Dinge zu posten, sagt der Störenfried, Dein Musikstück ist gut, aber ich hab besseres. Oder: Nimm mich endlich wahr, ich bin cool. Oder ein anderer Gemeinschaft zerstörender Aspirant, Aszendent bzw. ein Grübelchen in der Art eines Grübchens. Auf der Stirn.

Variation
Sei konspirativ und gewitzt: Lass dem Alternativvorschlag (sogar) ein Like da, damit der Störenfried sich gebauchpinselt fühlt. Er wird sich freuen und bereits in Kürze einen anderen Alternativvorschlag unterbreiten. Den nächsten.

Like all diese mistigen Vorschläge stets frei von der Leber weg. Weg, einfach weg liken, das ist das wichtigste. Und schon die Hälfte der Webstrecke. Weil er Deinen besonders guten Musikgeschmack so sehr schätzt, lass ihm doch seinen Spaß.

Du weißt es besser.

1813/19: Positionen: Mama, ich kann nicht mehr denken…

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The Black Strat (Screenhot, Quelle: Christie's - Link im Artikel)

The Black Strat (Screenhot, Quelle: Christie’s – Link im Artikel)

Mama, ich kann nicht mehr denken
Ich glaub‘, ich hab‘ Fieber, ich glaube, ich will das nicht
Mama, was soll ich jetzt machen?
Ich glaub‘, ich muss sterben –
was, wenn mein Herz zerbricht?

Nein, mein Kind, das wird es nicht
Und bitte glaub mir, Schatz, du stirbst auch nicht
Es ist nur Liebe, und da hilft keine Medizin, oh-oh
Beim ersten Mal tut’s richtig weh
Doch auch das geht vorbei,
du wirst schon seh’n
Es ist nur Liebe,
und da hilft keine Medizin.

#PinkFloyd #DavidGilmour #theBlackStrat #Christies

Natürlich hätten wir als Musikwissenschaftliche Methodisten auch gern The Black Page, also das Skript von Frank Zappa mit der Partitur jenes Schlagzeugerstücks aus dem Tollhaus, mit dem us Frank seinerzeit Drummer antestete. Wer The Black Page fehlerfrei spielen konnte, war in der engeren Auswahl. Dann musste man nur noch spielen können.

Apropos us best: Also von den Besten zu reden. Von Us and Them, von Syd Barrett, dem Crazy Diamond und dem Danziger Open-Air-Musiker David Gilmour.
Aber seine black Strat, also ich würde sie nehmen, falls sie nicht weg geht. Aber warum sollte sie auch weg gehen? Stratocaster-Gitarren, schwarze zumal, sind nicht darauf aus zu verschwinden. Sie bleiben einem treu ihr ganzes Leben lang. Dabei sind Sachen, die die sagen, eigentlich niemals monoton. Bis zu sechs Töne gleichzeitig oder kurz aufeinander folgend sind denkbar, wer sich streng im Glauben an konventionelle Normen den Spieltechniken hingibt. Wir reden hier nicht von wahren Shredders wie Steve Vai, Yngwie Malmsteen oder Joe Satriani, die auch zwölf, vierzehn oder fünfundzwanzig Töne parallel zu Gehör bringen können. Was schwelge ich in männlichen Größenvergleichen ohnegleichen? Dumm ist das, nicht schlau. Metaphernhaft erinnere ich mich deswegen eher mit der Reinheit meines Herzens an die blonde Sarah Connor mit den grünsten Augen ever: Und was sie über Vincent gerade so singt. Ich denke so über The Black Strat.

Diese Website steht auch in einer sozialen Tradition: Gebt den Schwächsten, was ihnen gebührt.
Damit die dann sagen können: Ich bin mit einer Black Strat liiert.

Unpaarfümiert. Haharharharhar….

Weiterführend
* Iconic: Christie’s versteigert David Gilmours Black Strat
* Update vom 21.06: Und so viel erzielten die Gitarren wirklich

1806/19: Positionen: Was Nikko Weidemann aus Berlin über die Generation Guitar zu erzählen weiß #Tipps

"Ich seh Monster" Nikko Weidemann - Uraufführung (Plakat)

„Ich seh Monster“ Nikko Weidemann – Uraufführung (Plakat)

Die Gitarre war der iPod meiner Generation. König war, wer Songs draufhatte.“ (Nikko Weidemann über #damalz)

Nikko Weidemann als König Karamalz und mit der Angst vor Monstren aller Art. Jetzt auf Tour. Weitere Infos bei Gelegenheit.

Er würde sagen: „The fox has entered the chicken shack!!“ Den Rest vertage ich.

Für heute.