1784/19: Audio-Paparazzi: Joe Kucera + Simone Reifegerste – Eleanor Rigby

Joe Kucera (© Gudrun Arndt, 2010)

Joe Kucera (© Gudrun Arndt, 2010)

02.02.19 - Grab Eddie, Gosen, Brandenburg #Erinnerungen

02.02.19 – Grab Eddie, Gosen, Brandenburg #Erinnerungen

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Simone Reifegerste Trio – Eleanor Rigby (extern)

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Das vielleicht am rücksichtslosesten gespielte Stück aller Zeiten könnte im Grunde genommen Eleanor Rugby heißen. So ist es aber nicht: Aus der websitenen Kategorie „Kuhle Kovers“ das Beatles-Stück Eleanor Rigby, dargeboten von Simone Reifegerste, Joe Kucera und Chris Szachnowski – ja, es ist eine Freude zum kurz mal innehalten, besinnlich sein, oder?

Ich widme dieses kleine Audioschnitzel meinem großen, verstorbenen Freund Eddie, den am 02.02.19 zur letzten Ruhestätte zu begleiten eine persönliche Herausforderung gewesen ist. Eddie verstarb mindestens 25 Jahre zu früh am meistens tödlichen Bauchspeicheldrüsenkrebs, eine fiese Fisimatente. Mir fehlen die griffigen Worte: Ruhe in Frieden, großer, verstorbener, ja geliebter  Freund, ich werde jetzt in einer schmerzlichen Lücke leben, so lange ich noch kann.

Krebs ist ein Arschloch. Hört ruhig rein in die Tonträger von Joe Kucera (verlinkt unten). Joe hat früher regelmäßig gemeinsam mit Pete Wyoming Bender gespielt. Wir berichteten. Mit der Suchfunktion dieser Website findet Ihr weiteres Material bei Interesse.

Du weißt, ich liebe das Leben.

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1769/18: Video: James Blond – Instrumental Themes (25 Years of 007) – mit der Lizenz zu tröten! #LieddesTages

James Blond - mit der Lizenz zum tröten!

James Blond – mit der Lizenz zum tröten!


James Bond – Instrumental Themes (25 Years of 007)

„Instrumental James Bond – 25 Years of 007“ is a collection of James Bond instrumental themes recorded by „Sounds of the Screen Orchestra“, released in 1988. Enjoy! 0:00 James Bond Theme 2:46 From Russia With Love 6:24 Goldfinger 9:14 Thunderball 11:53 You Only Live Twice 14:21 On Her Majesty’s Secret Service 17:50 Diamonds Are Forever 20:46 Live And Let Die 23:34 Man With The Golden Gun 26:03 The Spy Who Loved Me (Nobody Does It Better) 29:04 Moonraker 31:32 For Your Eyes Only 34:33 All Time High – From Octopussy 38:21 A View To A Kill 42:06 Living Daylights

The living daylights: Das Licht für die lebenden Teelichterketten gegen irgendwas. Aha! Oder wie Vicco von Bülow einst sagte: Ach was?

Die besten Videoankündigungen, die im Titel dieser Website stehen, sind in Wirklichkeit keine. Sondern eher so eine Art Playlist fürs Geschirr abwaschen nach Heiligabend. In der Mark Brandenburg werden wieder vermehrt Wölfe gesehen: Cry Wolf von Aha kam aus Norwegen und the Living Daylight ist das Solidaritätsstück für alle bekennenden Teelichtanhänger, die mit dem Aufstellen von IKEA-Weichwachs irgendwas gegen ….zum Beispiel Ausländerfeindlichkeit… bezwecken, anstatt ihre Hilflosigkeit einzuräumen. Gegen Dämlichkeit von Hatern und Verlierern und das allgemeine deutschnationale Hassbäckern ist kein Kraut gewachsen.

Bitte verwechselt diese Tüpen nicht mit Uwe Hassbecker, der für die Liebe zur Musik an und für sich steht und dessen Schreibweise mit „e“ für das genaue Gegenteil davon steht. Es ist szene-deutsch: Perlatoren vor die Warmwasserhähne. Feiert schön und genießt als Lied des Tages heute eine vollkommen umfängliche Moritat auf den vielleicht einzigen britischen Secret-Service-Mitarbeiter mit der Lizenz zum Tröten. Schöner als Perlen – kultur-irrlichternde Wollschweine, innere Schweinehunde und IKEA-Weichwachs-Stövchen-Besitzer, ist nur noch Sergio Leones Spiel mir das Lied vom Brot in der Fassung von Enio Morricone. Man wird buchstäblich Stulle vom Hörnsagen. Boahhh, Freunde, 2019 kann kommen.

Wer bescheuerte Musikerwitze mag, folgt dem weiterführenden Gelink… – Ihre Gedankenwäsche wurde wunschgemäß durchgeführt.

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1767/18: Lied des Tages: Golden Shower – Till Lindemann – Die Schnittmenge zwischen Maha Vajiralongkorn, Peter Maffay und Leslie Mandoki

Zu Asche, zu Staub #TTT

Zu Asche, zu Staub #TTT


Lindemann – Golden Shower

Please stand up and spread your legs
I lay me down, look up, it shakes
Let me eat your shame
Let me sip champagne
Let cry your pinky flower
Give me, give me golden shower

Let it rain, don’t be blunt
Let it rain, what a stunt
Let it rain, make me grunt
Let it rain from your pretty cunt

Golden shower, don’t be shy, cunt
Golden shower, let it fly from your pretty cunt
Golden shower, golden sweat, cunt
Golden shower, make it wet, let it shed

Please stand up, pink hairy sky
I creep down and wait, wait for you to cry
Let me sip again
Give me more champagne
Be my human Eiffel tower
Give me, give me golden shower

Fresh kisses flowing from your hips
And it seems like fairies flying
Moist and tender eyes and lips
And it feels like angels crying
Cunt!

Songwriter: Peter Taegtgren / Till Lindemann
Songtext von Golden Shower © Warner/Chappell Music, Inc

Viele von uns Musikalischen haben sich an den Großmeister der Erfindung (The Great Master of Invention), den Schutzpatron der Mothers Of Invention, Il Mysterio Frank el Zappa zurückerinnert und dass er uns im Grunde genommen sehr fehlt ist jedem klar. Anders ließe sich die Welt der bereits verblichenen Rockmusik kaum zutreffend einordnen. Weil auch schon so viele zwischen den Wolken ihren Kopf reinsteckten (Your head in the clouds) wie Stückrüben. Der Club 27, ein attraktives Sammelsurium der im Schwimming Puhl ertrunkenen Wasserleichen, so wie Brian Jones, der Alma Ata der Rollenden Steine oder King Louis, der im Aufzug stecken gebliebene Zwerg von Minnessota, Prince Rogers Nelson, ja oder der Zwergenkönig von Thailand, Bhumibol, deren Nachfolger das Longkorn im Namen trägt. Es sind alles keine Zufälle. Sondern Wasserfälle.

Golden showers, Tower Of Power, das ist so unanständig unanständig, dass Deutschlands einziger Sittenstrenger, Till Lindemann, die Sache aufs Korn nimmt. Denn niemand ist so hart wie Till, dessen Neue Deutsche Härte mittlerweile, aber das wisst Ihr ja bereits…., dort unten am Starnberger See in Tutzing finden wir viele Antworten, auch die auf die hier bereits angedeutete Titelzeile dieses Artikels. Mann oh Mann. Wusste gar nicht, dass am Starnberger See sieben Brücken stehen.

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