David Bowie (gif)

1322/16: Audio-Paparazzi: Bill Liesegang performed „Space Oddity“ von David Bowie, in a Satriani style

_icon.Tageslied

Banner Audio-Paparazzi

Mit etwa 15 Jahren spielte der Londoner Bill Liesegang den Bass für einen jungen Künstler, der später als David Bowie weltweit zum Star werden würde.

Später ging er viel mit Nina Hagen auf Welttourneen und besorgte ihr die Gitarrenarbeit.

Der Tod von David Bowie veranlasste ihn offenbar, den Song Space Oddity als Gitarrenode zu geben.

Gut gelungen: Wir machen den Song damit zum Lied des Tages.

Hier noch zwei ebenfalls erschienene Artikel zum Song Space Oddity.

1319/15: Audio-Paparazzi: Mai aus Berlin gibt uns „Across the Universe“, einen der fragilsten Songs von John Lennon

John.Lennon.Gedaechtnisstein

Kürzer kann sich ein Künstler kaum nennen. Mai, ein Monat des Jahres. Eine Kurzform von Maidline. Lautmalerisch ist der Name in der Nähe von May Pang.

Die Berliner Künstlerin Mai hat den Song so aufgenommen, wie es sich gehört.

Ohne das große Ramtamtamm eines Phil Spector, der um alles, was die Beatles machten, soweit er beteiligt war, eine Wall Of Sound legte. Nein, hier kommt das Stück ganz pur so wie es auch gemeint ist. Bzw. empfunden wird.

Sehr schön gelungen. Und deswegen Lied des Tages auf blackbirds.tv.

Wer von Mai mehr hören möchte, ist bspw. ganz gut beraten zu stalken…

Womit sich der Kreis geschlossen hat. May Pang hat ihre Erinnerungen an John Lennon aufgeschrieben, der Spiegel berichtete 1983 darüber…

1317/15: Audio-Paparazzi: „Südafrika“ feat. Nina Hagen

Nina Hagen und die Zeit, in der sie richtig laut Musik machte. An der Gitarre: Bill Liesegang, Gitarrist aus London.

Gitarrist und Produzent. Er hat als Gitarrist auf einer großen Zahl Alben mitgespielt, aber auch ebenso live.

Er startete seine Karriere als Bassist in David Bowies Band mit 16 Jahren. Nach Gründung einer Band mit Bruce Dickenson (Iron Maiden) namens The Shots und einer eigenen Band namens Xero hatte er einen Charthit (Single) OH BABY. Später tourte er mit Nina Hagen und spielte als Sessionspieler mit Rod Stewart, Jack Bruce(Cream), David Bowie, Nina Hagen, Midge Ure, Bob Geldof, Red Hot Chili Peppers, Robert Fripp.

Eins seiner sicher größten Konzerte bestritt er 1985 mit Nina Hagen auf dem südamerikanischen Festival Rock in Rio (Youtube hier). Das Musikfestival fand erstmals im Zeitraum vom 11. Januar bis 20. Januar des Jahres 1985 statt, und wurde von über 1,3 Millionen Menschen besucht. Das Konzert von Nina Hagen sahen damals mehr als 300.000 Zuschauer, von dem Auftritt gibt es eine DVD.

1312/15: Audio-Paparazzi: Loomis Green „Muse“ #LiedDesTages

_icon.Tageslied

discokugel-01

Früher waren wir jung, aber niemand brauchte das Geld.

Jetzt sind wir älter geworden und müssen Miete zahlen. Oder Raten fürs Finanzkonstrukt. Lebens- und Sachzwänge.

Loomis Green war mal Gitarrist in einer Band namens Yulara. Ist lange her. Zeiten waren das.

Anne Hilsberg hat da mitgespielt, Anne aus Zehlendorf. Anne ist schon viele Jahre tot, sie starb am 05. Februar 2006, ein herber Verlust für die Berliner Musikszene. Ihr Tod war tragisch, aber die Erinnerung an sie ist nach wie vor wach, sie wurde geliebt. Und die Erinnerung an sie wird nach wie vor geliebt, von vielen.

Weiterlesen

1303/15: Review: Thomas Bierling – CD: „INNEN|WELT“ – Eine ganz und gar traumhafte Klaviatur voller Gefühl

Banner Record Release

Thomas.Bierling_Cover.Front

Oh, Papa, ein Klavier, ein Klavier. (frei zitiert nach Loriot) – Und was für eins…

Man tut dem eigenen Empfinden und dem über sich hinaus wachsen keinen regelrechten Gefallen, wenn man ab einem gewissen Lebensalter anfängt, nur noch zurückzuschauen. Zunehmend schwieriger noch nach vorn zu schauen, empfindet der älter werdende Musikkonsument, dass Musik zu konsumieren ja schon etwas Widerwärtiges in sich trägt. Denn die Vergeistigung aller menschlichen Intelligenz, der Verstand, rät einem davon ab, sich lediglich nur als passiver Konsument selbst begreifen zu wollen.

Einer anderen Lebensphilosophie folgend ist genau das Gegenteil richtig. Musik ließe sich hervorragend konsumieren und daran sei nichts zu beanstanden, wenn man es zur Kontemplation nutzte. Sich fallen lassen, die Augen schließen und lass Musik auf dich herein prasseln, Alter, das kann ja auch ganz irre schön sein.

So in etwa übrigens geht es mir mit der Musik von Thomas Bierling, auf dessen menschliche und hochmusikalische Existenz ich im Internet aufmerksam wurde. Man weiß ja letztendlich nie, mit wem man es zu tun hat, wenn man Ikonen anklickt, Freundschaftsanfragen beantwortet und ach, überhaupt, Mann: Ich schaff mir keine kleinen Kinder an.

Weiterlesen

1302/15: AudioPaparazzi: 45 Minuten für Ramallah – und für den gesamten Nahen Osten? Music by Ali N. Askin

Morphin Koalabear

45 Minuten bis Ramallah ist ein deutscher Film des deutsch-iranischen Filmregisseurs Ali Samadi Ahadi. In Deutschland startete der Film am 5. Dezember 2013. Die Filmkomödie erzählt mit viel schwarzem Humor die Geschichte der beiden ungleichen Brüder Rafik und Jamal, die ihren verstorbenen Vater von Jerusalem nach Ramallah zur Beerdigung bringen müssen. Es sind zwar nur 25 km Weg, aber sie müssen von Israel nach Palästina und dabei geht so ziemlich alles schief, was schief gehen kann, wenn man mit einer Leiche unterwegs ist. (aus: Wikipedia)

45 Minuten für Ramallah?

Da unten ist schon seit langem der Teufel los. Würden 45 Minuten Musik also ausreichen, die gesamte Gegend da unten zu befrieden? 2011 hat der streitbare Rapper Bushido sich bei Markus Lanz dafür verteidigt, warum er einen Integrations-Bambi verdientermaßen erhalten hätte.

Darüber, ob das aus zutreffenden Erwägungen erfolgte, darf man unterschiedlicher Meinung sein. Denn Bushido ist ein übler Spalter, einer der andere nicht ausreden lässt, sondern stets schon weiß, was das Gegenüber in einer offenporig geführten Diskussion als nächstes anzubringen weiß. Verdammte Lügenpresse. Wobei: Was Lanz betrifft, hat er damit ja gar nicht mal so Unrecht.

Saß da mit Paul Sido Würdig und Peter Maffay und wusste, sich geschickt gegen die Abwendung des Abendlands von ihm zu erwehren. So ist er, eloquent genug. Gabi Decker, damals seit Neuestem Hausherrin eines Altersheims für Homosexuelle, bat ihn, er möge sie nicht so angucken. Nicht so. Wieso nicht so? So böse. Die ganze Sendung ist hier…

Weiterlesen

1300/15: Lied des Tages: Lutz Ludwig Kramer „Blue Times“

_icon.Tageslied

Lutz Ludwig Kramer (Privatarchiv)

Lutz Ludwig Kramer (Privatarchiv)

Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment. (Sponti-Weisheit)

Blue Times, blaue Zeiten: Die meisten rauchen schon nicht mehr. Diejenigen, die 1952 geboren wurden, um zu bleiben, beispielsweise. Schlief er zweimal mit derselben? Lutz Ludwig Kramer, Gitarrist, gehörte zur Kommune I, in der man alles teilte. Aber nackend: Kunzelmann, Teufel, Langhans und Co., bzw. Kramer. Mit fünfzehn gründet er mit Freunden Agitation Free, eine Website der Band gibt es noch und oh Wunder:

Screenshot

Überbleibsel aus Hippiezeiten? Mitnichten….wie es zu diesem Verwechslungsirrtum kommt, erfahrt Ihr hier nachfolgend.

Wer sie aufsucht, um dort nach Lutz Ludwig Kramer zu suchen, der die Band mitgründete, wird auf Kramers aktuelle Homepage verlinkt und landet, oh Wunder, auf einer Sexdatingseite. Nur noch schnell die Alterspräferenzen angeben, und ob der Sex hart sein soll und ab geht die Luzy. Seine Trennungsgeschichte wurde übrigens nie verfilmt als Kramer ./. Kramer.

Ganz sicher ein Versehen der 17 Hippies, die während irgendeiner Blue Time eine Website programmierten, oder war es Absicht? Egal: Jetzt wird die Website sicher bald richtig gestellt.

Blue Times: Das Lied des Tages von Lutz Ludwig Kramer, der heute in Griesheim lebt und wie es sich gehört noch immer Musik macht. Das wäre auch noch schöner.

Was?

Mica Wanner (Quelle: Homepage)

1286/15: Audio-Paparazzi: Mica Wanner hat einen Klassiker der Popgeschichte aufgenommen – „Tainted Love“#LiedDesTages

_icon.Tageslied

Mica Wanner in Action (mit © Fotocredit)

Mica Wanner in Action (mit © Fotocredit)

Eine Art Band ohne Namen: Wir sehen drei Musiker, aber nur eine davon ist namentlich bekannt: Mica Wanner, Jazzsängerin aus Berlin, viel auch unterwegs in Sachen aufgeräumte, wohlfeile Sprecheritis für Film, Funk und Fernsehen. Mit der früheren Frauenband „Die Braut haut ins Auge“ hat sie nie was zu tun gehabt, obwohl einige das über sie -so sinngemäß- sagten. Wir haben uns gerade mal die Augen verbunden, nicht ablenken lassen und ein neueres Audioprodukt angehört.

Weiter recherchiert:
Sunset Deluxe Trio
Mica Wanner (Vocals)
Bernhard Wohlwender (Guitar)
Anders Grop (Double Bass)
Aufnahme und Mischung: Nick Radecke
Foto: Stephan Roehl

Ich mochte ihre Art zu singen ja schon immer und hab es auch schon mal gesagt.

Mit einer neuen Aufnahme des Soft Cell-Klassikers „Tainted Love“ trifft sie mich, direkt ins Herz. Zu schön, zu smooth, zu glasklar vernehmbar.

Große Klasse: Mica, wir danken Dir: Du hast mich an mich erinnert. (Songtitel von Silly) In Wirklichkeit aber auch uns an uns.

Das Lied des Tages. Und Daumen hoch.

Ein berühmter Jazz-Standard: 1981 klang das Stück übrigens so…. – Und wer jetzt noch nicht genug hat, holt sich Mica Wanner via Soundcloud auf die Ohren…

Die Braut haut ins Auge? Was ist das? – Ich habe hier mal Erinnerungen aufgeschrieben. Ansonsten ist zu Mica Wanner erinnerungshalber „It´s a marvellous night for a Moondance…“ abrufbar.

Banner Audio-Paparazzi

1283/15: Audio-Paparazzi: Lauter Sauereien, coole Säue, Frontschweine und musikalische Früherziehung (via #FluxFM)

Banner Audio-Paparazzi

Sendung von FluxFM im Radio vom:
24. August 2014, 10 Uhr
25. August 2014, 22 Uhr

Kraftclub, Casper, KIZ: „Beat Gottwald, der wirklich so heißt, arbeitet seit über zehn Jahren in der Musikindustrie. Eine goldene Schallplatte an der Wand kündet von seiner Vergangenheit: Gerahmt hängt dort „The Marshall Mathers LP“ von Eminem. Die wurde im Jahr 2000 stolze 16 Millionen Mal verkauft, es waren goldene Zeiten für die Musikindustrie damals. Auf der goldenen Plakette steht der Name Beat Gottwald. Damals hat er für den Entertainmentkonzern Universal gearbeitet, heute auf eigene Rechnung.“ Zitty Online, hier (29.11.11)

Johnny Haeusler, Blogger & coole Sau (Beschreibung lt. FluxFM), früher selbst Musiker (Plan B), hatte zwei Männer aus der zweiten Reihe zu sich zum Gespräch geladen. Die zweite Reihe, das ist das Management hinter dem LineUp, das auf der Bühne das Frontschwein spielt. Eingeladen waren Beat Gottwald und Felix Hansen, zwei so Typen, die eine Agentur namens Landstreicher-Booking mit Erfolg betreiben. Sie gehören derzeit zu den Erfolgreichsten ihres Fachs. Domestic business ist ihr Thema. Im Interview geben die beiden Firmenführer einen adäquaten Einblick in ihren beruflichen Alltag.

Ein interessantes Interview für Musiker, das ursprünglich auf FluxFM erschien.

1282/15: Kurzvorstellung: ‚Live Your Calling“ – Eine Berliner Band namens naOs

Reingehört Banner

Mitglieder: Voc – Eden Cami Gt – Assaf Tuvia Kbds – Doron Segal Bs – James Banner Dr – Philip Dornbusch

naOs ist eine Berlin based alternative Rockband. Die Musik ‚of naOs‘, like the Wizzard of Oz combines personal lyrics, unique rhythms, energetic performance and overall modern sound, könnte man sagen. Würde man sich nur näher mit dieser Band beschäftigen. Hört Euch mal den Soundcloudplayer der Band an. Und liked dann die facebook-Seite..

Hörenswert.

1267/15: Lied des Tages: „Wie ein Fisch im Wasser“ – performed by Ille Hamma

_icon.Tageslied

Ille.Hamma_Banner

‚Wie ein Fisch im Wasser‘
Text Andre Lamijon
Komp.Ille Hamma
Vox Ille Hamma

Neues vom Meer.

Na? Das macht doch Lust auf Meer, oder?

Viel Spaß mit dem Lied des Tages eines der besten Sänger Berlins.

Lorenz Kellhuber - The Brooklyn Session

1265/15: Reingehört: Lorenz Kellhuber Standard Experience – The Brooklyn Session (VÖ: 13.11.15)

Reingehört Banner

Lorenz Kellhuber - The Brooklyn Session

Lorenz Kellhuber (p)  (Website)
Orlando le Fleming (b) (Website)
Obed Calvaire (dr) (Meinl-Website)
Besetzung/lineup der CD „The Brooklyn Session“

Die neue CD von Lorenz Kellhuber erscheint am 13. November 2015 und ist eine weitere Art musikalischer Mikrokosmos eines der hoffnungsvollsten Talente Deutschlands. Wir haben in die CD reingehört und berichten.

Kürzlich im Zig Zag-Club in Berlin kam ich mit Gabriel Hahn, dem Berliner Schlagzeuger seines Berliner Trios zusammen. Wir redeten dies und das. Dass Kellhuber (25) auf dem neuen CD-Projekt nicht mit dem Berliner Trio tätig ist, erstaunte mich. Das habe Kellhuber mit New Yorker Kollegen aufgenommen. Auf meine Frage, ob es denn auch weiterhin das Berliner Trio um bzw. mit Kellhuber gäbe, vor diesem Hintergrund: „Ja, klar.“ Und: „Lorenz macht eigentlich immer nur Musik. Und wir haben unsere Zeiten zusammen und jeder von uns hat andere Zeiten alleine.“ Genau so muss man sich den Kellhuber vorstellen. Versessen und eingetaucht ins musikalische Ganze.

Das Projekt heißt jetzt „Lorenz Kellhuber Standard Experience“ und folgt musikalisch drei veröffentlichten CDs (des Lorenz Kellhuber-Trios Berlin) nach.

Weiterlesen

1254/15: Lied des Tages: Livemitschnitt aus März 15 (A-Trane Berlin) „Piece #1“ by Ali N. Askin & Co. oder „Locomotive Breath“

_icon.Tageslied

Banner Audio-Paparazzi

This was recorded at one of our gigs at the A-Trane , in Berlin, March 2015. Personnel: Christian Marien (dr), Michael Weilacher (perc), Oliver Potratz (b), Falk Breitkreutz (bcl), Christoph Titz (trpt), Ali N. Askin (keys) – Selbstbeschreibung via Soundcloud

Jethro Tull für Jazzfusionfunkrocker oder „Locomotive Breath“, aber mit mehr Akkordik: Die Berliner Musikszene, darüber sind sich alle einig, ist eine coole Socke. Etwas schwer atmend, ternär angegroovt und ähnlich wie Blood, Sweat & Tears, nur pointierter, oder wie Tower Of Power, nur jazzrockartiger, kommt das Stück #1 eines Live-Mitschnitts eines Auftritts von Ali N. Askin und einigen weiteren Musikern daher. Ja, so muss die alte Lokomotive über die Schienen huschen, etwas rutschig, aber der Schlot raucht und groovt in Richtung vorwärts. Gott liebt das Punktierte, weil es immer etwas zu spät kommt. Halt die Daumen rauf, auf Deine Scheibe, Deine Scheibe. Sehr schön.

Diesem und weiteren Projekten des Berliner Filmmusikschaffenden von hieraus jederzeit viel Glück und weiterhin so glückliche Händchen. Das Lied des Tages ist instrumental.

1241/15: Klingelton: Ring my bell – by #TTT – Klingeltonbearbeitung

Dark_Side_of_the_Moon_Ring.My.Bell

Eintrittskarte_1977_Pink.Floyd

Beim Aufnehmen der Basisspuren hatten die Beatles noch keine Idee, wie Lennons und McCartneys Teile verbunden werden sollten. Deshalb ließen sie zunächst 24 Takte frei. In der endgültigen Aufnahme ist auch die Stimme von Mal Evans zu hören, der die 24 Takte mitzählte und am Ende einen Wecker klingeln ließ – als passende Einleitung für McCartneys Teil. Der Wecker war als Gag von Lennon mitgebracht worden, um Ringo Starr zu wecken, sobald sie ihn für eine Aufnahme brauchen würden. (über „A Day In A Life“, zu den Aufnahmen, Wikipedia)

Ich glaube, so lange müssen wir an dieser Stelle auch nicht herumreden. Dieser Tage jährt sich der 40. Geburtstag des Albums Wish You Where Here von Pink Floyd.

Aus Anlass dieses Jubiläums etwas um die Ecke gedacht und nicht frei von kultischer Verehrung, gedenken wir der genialen Schöpferstunden eines Toningenieurs namens Alan Parsons, dessen Sound uns lange bevor es Sampler gab, ziemlich auf den Wecker gingen. Bemerkenswert: Ein Weckerklingeln wie dieses wird via Soundcloud beim Upload sofort erkannt und als Copyrightproblem dargestellt. Wir sind nicht unbeobachtet, ist einzuschätzen.

Aber wir sind ja Fans aus Fleisch und Blut und wenn wir unser Telefon künftig mit altem Stoff aus dem Jahre 1973 klingeln lassen möchten, wer wollte es uns verdenken? Wir haben doch schließlich längst genug Geld bezahlt, um diese Band zu huldigen. Alle Mitglieder der Band, die noch leben, haben ihr genügendes Auskommen und wir freuen uns mit ihnen darüber.

Und das Copyright-Gemecker geht uns dabei ordentlich auf den Wecker. Was Wecker in der ernsthaften Popmusik bereits bewirken sollten, ist oben einleitend bereits hinreichend bemerkt.

1240/15: Lied des Tages: „Wilde Vögel“ – Olaf Maske & Die Spontanitäter

_icon.Tageslied

Olaf Maske (Voc., G., Harp, Klavier, Glockenspiel) – Gunnar Thauer (B, Back Voc.) – Gerry Nennstiel (Cajon, Perc., Back Voc.) – als spezieller Gast: Tina Lerch (Back Voc.) – Aufnahmen im Homelands-Studio „Vor dem Wind“, Herbst 2014 – Erschienen auf www.honigtee.com – Tal Bashai

Das Titelstück der gleichnamigen CD, die 2015 neu erschien, ist das Stück Wilde Vögel von Olaf Maske & Die Spontanitäter.

Die CD enthält insgesamt 10 Stücke und ist sehr hörenswert. Klappern gehört zum Handwerk.

_link Lotse

Julia Oschewsky

1236/15: Lied des Tages: Julia Oschewsky

_icon.Tageslied

Julia Oschewsky lebt als Deutsche in Amsterdam.

Sie hat ihre Website gerade überarbeiten lassen. Bei Interesse schaut doch mal auf die neu gestaltete Website.

Viel Spaß.

Weitere Informationen über sie findet Ihr hier und hier.

1222/15: Lied des Tages: „Merci Cherie“ – Various Artists – Eine unerhörte Kollektion

_icon.Tageslied

Udo.Juergens

Jassy Jazz, bürgerlicher Name Jasmine Seper, kommt aus Wien.

Ihre Version des Udo Jürgens-Klassikers verdient Gehör. Viel Spaß damit.

Verlinkt noch ein paar weitere Versionen des Jahrhundertlieds.

_link Lotse

1217/15: Lied des Tages: „Spreekanal Sonnenschein“ – performed by Hans Rohe und Karl Neukauf

_icon.Tageslied

Musik: R.Davies / Text: H.Rohe
Hans Rohe: Gesang, Gitarren, Bass, Schlagzeug
Karl Neukauf: Orgel, Piano

Sehr schöne, neue, deutschsprachige Liebeserklärung an Berlin, im Original von den Kinks.

Übrigens: Leben ist sehr kompliziert, sagt Hans Rohe. Eigene Überlegungen dazu stellt auch Karl Neukauf an.

1211/15: Lied des Tages: „Merci Cherie“ – performed by Nikko Weidemann

_icon.Tageslied

Udo.Juergens

War einmal ein kleiner Junge und eine Ukulele. Hieß er wohl Nikko Weidemann (Baujahr 1961) und fand er Udo Jürgens so schön.

Viel später wird was ganz anderes draus: Nikko Weidemann, schon sichtlich älter, tritt irgendwo auf und gibt Udo Jürgens wieder erneut die Ehre. Diesmal auch mit einer anderen Schlagzeuginstrumentierung, die aufhorchen lässt. „Merci Cherie“, mon cherie, Konfekt des Lebens, so schön war unser Leben, rückblickend betrachtet. Wir werden ein bisschen sentimental und freuen uns über eine sehr gelungene Coverversion von Nikko Weidemann.

Weiterlesen

1204/15: Quod esset demonstrandum: Ein Instrument zu erlernen….

QED_01_Instrument.lernen


Din A Testbild /Mark Eins-satisfactory- lp 1981 PROGRAMM 2- dynam.re upload

Wach auf! Werde Licht! – Innovative Kommunikation von Mark Eins, unterstützt und mit Billigung von Elektronik-Altmeister Klaus Schulze, elektronischer Mastermind.

Über den Mitgliederschwund praktisch ausübender Instrumentalisten ist nichts genaues bekannt. Fakt ist, dass diejenigen, die ein Instrument erlernen, in größeren Prozenten wieder davon lassen. Über kurz oder lang. Abwanderungsverluste, doch in ähnlicher Weise erfolgen Zuerkenntnisgewinne über den Wert der Musik an und pfirsich, infolge persönlicher Reifung. Der Mensch schaut Revue passierend zurück aufs Leben und sagt: „Och, das hätte ich mal machen sollen.“

Nicht gerade wenige, die eine Zeit lang intensiv über ihrem Instrument brüten, lassen es dann infolge der „klassischen drei K“ – Kinder kriegen, Küche und Kameradschaftsbildung (bspw. Eheschließung) – wieder sein. In die Ecke gefeuert liegen sie in einer Staubcloud. Warum? – Was hat das Instrument einem nicht gegeben, dass man sich nicht weiterhin daran abarbeitet? Ein Instrument zu spielen, ist sich auszudrücken, dem Leben einen eigenen Stempel aufdrücken. Endlich Eigenes. Für all das Gesagte gibt es keine Beweise, es sind Vermutungen. Irgendwie treffen sie ins Mark.

Apropos Mark. Mark macht noch Musik. Mark wird immer Musik machen. Mark ist Numero Eins, Mark Eins, ein elektronischer Vollblutmusiker. Trotz allem.

Das heutige #LiedDesTages und die Erkenntnis, dass es kaum etwas nützt, das Instrument in die Ecke zu pfeffern, stammt aus dem Jahre 1981 im alten Westberlin. Musik kennt kaum Grenzen, nicht gedanklich oder gar zeitlich. Blow Up! Stay Tuned!

Weiteres über Mark Eins, aber auch über seine besondere Verbindung mit Beate Uhse kannst Du hier nachlesen….

_icon.Update
Rudy Redl ‏@RudyRedl (auf twitter) sagt:

@tuliptommy 10% der Erwachsenen wünschen, sie hätten Ihren Kindern nie ein Instrument geschenkt…

Gitarrengriff: Schiß-Moll

1202/15: Video: Thomas Leeb „Comfortably numb“ (Acoustic version)

_icon.Tageslied


Thomas Leeb – Comfortably Numb (Pink Floyd) acoustic cover solo

Irgendwo in den österreichischen Bergen treibt sich der Fingerstyle-Artist Gitarrist Thomas Leeb herum, eine Art moderner Zupfgeigenhansel. Was dabei rauskommt, seht Euch bitte an.

Mit atemberaubendem Kamerablick aus verschiedenen Perspektiven und halsbrecherischer Sicherheit zelebriert Thomas Leeb den Pink-Floyd-Klassiker Comfortably numb.

Und lässt uns erschauern. Gott, wie schön.

Danke.

Thomas Leeb hier im österreichischen Alpennetz. Es glüht.

1200/15: Lied des Tages: „Join Me Unplugged“ von Jimmy Gee, Berlin-Spandau, Eiswerder

Bandforum

Jimmy.Gee_Banner

Doppelhalsgitarre umgeschnallt und ….aber HALLO! Coole Socke, der Mann. Hochachtung! – Er hat das letzte Mal mit 19 Jahren Alkohol getrunken, schreibt die Presse über ihn. Er findet ansonsten, dass der Zugang zum Rock´n Roll anders funktioniere… – okay, das ist nicht bewiesen. Aber man kann ja mal drüber nachdenken. Operation Klara Kopp

Randgruppenbashing in vollem Gange? Ein Forum auf facebook holt Musiker zu sich und bittet, Metal möge bitte draußen bleiben. Kreisch. – Leute, so geht´s nicht.

Jimmy Gee unplugged joinen, das geht doch wohl in Ordnung, was? Hört mal in den Song rein, klasse. Mehr von dem Mann gibt’s auf seiner soundcloud auf die Ohren, darunter auch profunde Weihnachtsklassiker wie White Christmas in a really damn, heavy mode. Sehr lustig. Klasse. Können wir nur empfehlen. Und dem Forum auf facebook, das Gruppenstatut nochmal zu überdenken. Manchmal entgeht einem was.

Was? Das #LieddesTages

Hier die Homepage des Herrn, der so großartig auf der Gitarre herummacht… – Bisschen Zeitung lesen? Bitte hier entlang…

1188/15: Hörtipp: Ein bisschen von der Filmmusik á la „Pulp Fiction“, der Vorteil: ein Nachtportier bringt uns Düsseldorf näher

Audiotipp

Salami.aleikum_Banner

 

Als Sohn türkischer Einwanderer 1962 in München geboren, studierte Askin von 1982 – 86 an der dortigen Musikhochschule (Komposition bei Dieter Acker und Wilhelm Killmayer) und war 1987 Gaststudent an der Hochschule für Film und Fernsehen. Neben dem Studium begann er schon früh in unterschiedlichsten Bands und Projekten als Pianist, Keyboarder und Komponist zu arbeiten, und war ebenfalls als Radiomoderator, Kopist, Lektor, Musiklehrer und Nachtportier tätig. Aus seiner Biographie, Homepage unten verlinkt

Ali N. Askin schreibt und nimmt Filmmusiken auf. Mal für einen Tatort, oder für „Türkisch für Anfänger“. Bzw. Petterson & Findus.

Bunt gemischt das Warenkörble. Unter den Stücken auch dies hier und wir spüren: Düsseldorf ist uns so fremd nicht.

Sehr schönes Stück Düsseldorf: Ein bisschen erinnern wir uns an Uma Thurman und an John Travolta, „Pulp Fiction“. Oder an Space Cowboys? Iss Wurscht: Manche Musik legt Reminiszenzen frei. Und Kino: Kopfkino. Ja, so muss Filmmusik sein.

Was sonst? Salām (arabisch ‏سلام‎, DMG salām ‚Frieden; Wohlbehaltenheit, Unversehrtheit‘) ist eines der arabischen Wörter für Frieden. Gleichzeitig ist es ein üblicher Gruß im arabischen Sprachkontext (vollständig: ‏السلام عليكم‎ as-salāmu ʿalaikum ‚der Frieden auf euch!, Friede sei mit dir/euch!‘). (Erläuterungen aus der deutschen Wikipedia, Bildumsetzung ganz oben: Film Salami aleikum)

Eine Playlist des Films OFF ROAD findest Du bei Interesse hier…. Den Künstler selbst findest Du hier…

Jocelyn B. Smith © by Jim Rakete, Berlin

1178/15: Lied des Tages: Jocelyn B. Smith „What Are We Doin Here“

_icon.Tageslied

Jocelyn B. Smith © by Jim Rakete, Berlin

Jocelyn B. Smith © by Jim Rakete, Berlin


„What Are We Doing Here (Remix)“ Jocelyn B. Smith [Official Video]

30 Jahre Deutschland – mehr als 3.000 Live-Konzerte: Ausnahmekünstlerin Jocelyn B. Smith zelebriert ihre Jubiläums-Tour ganz nach dem Motto “It ain’t over till the fat lady sings.“

Am 15. + 16.10.2010 feierte sie 25-jähriges Bühnenjubiläum in Berlin, im zu engen, warmen Quasimodo. Jetzt hat sie sich eine schönere Stätte der Zelebration ausgesucht: Am 09. Mai 2015 am Berliner Dom, Am Lustgarten, 10178 Berlin feiert sie sich, nein zelebriert sich. Mit ausgesuchten, guten Musikern. Seid gespannt. Notiert Euch das! Hier gibt´s Tickets.

Mehr über Jocelyn B. Smith auf dieser Website…

Im Frankfurter Raum nützlich, für Neckarbrückenblues ungeeignet, das Main-Piano1

1175/15: Lied des Tages: Laura Duclerc und Méline Sahiri sind „NymphVirgins“ und machen Musik – Das Stück: „High Moon“

Zwei nymphomanische Jungfrauen aus Frankreich namens NymphVirgins und ihr Song „Moon High“. Sie sind übrigens momentan auf der Suche nach einem rhythmischen Begleiter, jemanden, der in der Lage ist, ein Cajon sinnvoll hinzuzufügen. „Ich habe nichts gegen die Frauenbewegung, so lange sie rhythmisch ist,“ sagte einst Lord Knud, Radiomoderator auf Rias2, und flog achtkantig raus.

Heute Lied des Tages auf blackbirds.tv. Ein andermal vielleicht mehr, peut-être. Oder so ähnlich: Französisch ist…schön…

Hier ist die Soundcloud der Nymphen!

Wie man nicht Musik machen sollte. #Kopflos

1155/15: Lied des Tages: Mai und „Menschenmüde“

_icon.Tageslied

Wie man nicht Musik machen sollte. #Kopflos

Wie man nicht Musik machen sollte. #Kopflos

MM: Marilyn Manson, Marilyn Monroe oder mm wie menschenmüde…alles Ansichtssache…

Die Künstlerin findest du auf facebook…

Sie soll auch twittern…

Sometimes it snows in April, singt Prince. Mai singt ein anderes Lied. Veröffentlicht wurde es im Dezember,  passend zur Jahreszeit:  Schnee, der auf Federn fällt…

Mai kommt. Ganz sicher. Bald ist Mai.