1179/15: Tageslied: Deep Purple „April“

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Deep Purple – April (1969)

Als Aprilscherz bezeichnet man den Brauch, am 1. April die Mitmenschen durch erfundene oder verfälschte, meist spektakuläre Geschichten, Erzählungen oder Informationen hereinzulegen und so „zum Narren zu halten“. Zielpersonen sind (manchmal leichtgläubige) Familienangehörige, Freunde, Arbeitskollegen etc. Vor Auflösung des Schwindels sagt man z. B. April, April. .. Auch bei Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehsendern und bisweilen auf Webseiten ist es üblich, die Leser bzw. Hörer durch glaubhaft klingende, erfundene Beiträge, in denen aber meist übertriebene Details dem aufmerksamen Rezipienten Hinweise auf den fehlenden Wahrheitsgehalt liefern, „in den April zu schicken“. #Aprilscherz #Wikipedia

Der April, der April, der weiß nicht, was er will. Zumindest scheint es so. Die Leser des gepflegt satirischen Postillon pflegen den Aprilscherz kaum: Denn dieser wäre nichts Besonderes.  Diesen 1. April widmen wir einem Schlagzeugfell. Aufgedruckt ein „Om“. Und wen´s interessiert, der gugelt nach dessen Bedeutung.

Die Geschichte des „Om“ spielt in Tibet und anderswo eine größere Rolle. Die Rolle des „Om“ in meinem Leben? Klicke auf das Foto oben und es wird ein Wunder geschehen! Om nama shiva ya! – Und das ist wahrlich kein Aprilscherz.

Im brandenburgischen Bärwalde gibt´s übrigens auch eins: aus Kräutern…

Flippt er jetzt völlig aus? – Die Antwort ist ganz einfach: April, April..

1083/14: Video: Kleine Nachtmusik von Miles Davis „So What“

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Miles Davis – „So What“ (via Vimeo)

Wenn die Sängerin auf die Frage nach einer möglichen Zusammenarbeit in Sachen JAZZ sagt: „Ich komme gerade vom Jamie-Cullum-Konzert. Ich höre mir Eure Musik später an, das ist gerechter.“ – Wenn du sie für ihre sportliche Fairness und ihren klugen Weitblick plötzlich sehr wertschätzt. Das ist #Jazz (vielleicht).

Seine Bio gehört zum Besten, was ich je gelesen habe. Eine Moritaten- und Zitatensammlung erster Kajüte. – Kleine Nachtmusik.

Eins der ganz großen Stück der Weltjazzmusikgeschichtsschreibung. Eine Legende, ein „historischer Schmachtfetzen“ (Verschlagwortung hier)

1054/14: Video: Das „Concert for George“ (2003) in London

George Harrison’s friends, family, and bandmates unite for a tribute concert on the one-year anniversary of his death.

1. Eric Clapton & Ravi Shakar — Intro / Itroduction [0:00]
2. Anoushka Shankar — Your Eyes [6:30]
3. Jeff Lynne — The Inner Light [15:14]
4. Anoushka Sankar & Ravi Shakar’s Orchestra — Arpan [18:19]
5. The Monty Python — Sit On My Face [42:28]
6. The Monty Python — The Lumberjack Song [45:12]
7. Jeff Lynne — I Want To Tell You [49:15]
8. Eric Clapton — If I Needed Someone [51:57]
9. Eric Clapton — Old Brown Shoe [54:31]
10. Jeff Lynne — Give Me Love [58:52]
11. Eric Clapton — Beware Of Darkness [1:01:55]
12. Joe Brown — Here Comes The Sun [1:06:06]
13. Joe Brown — That’s The Way It Goes [1:09:21]
14. Jools Holland and Sam Brown — Horse To The Water [1:13:22]
15. Tom Petty and The Heartbreakers — Taxman [1:19:19]
16. Tom Petty and The Heartbreakers — I Need You [1:2242]
17. Tom Petty and The Heartbreakers — Handle With Care[1:26:05]
18. Eric Clapton & Billy Preston — Isn’t It A Pity [1:29:51]
19. Ringo Starr — Photograph [1:37:24]
20. Ringo Starr — Honey Don’t [1:41:28]
21. Paul McCartney — For You Blue [1:45:00]
22. Paul McCartney — Something [1:48:12]
23. Paul McCartney — All Things Must Pass [1:52:48]
24. Eric Clapton — While My Guitar Gently Weeps [1:56:41]
25. Billy Preston — My Sweet Lord [2:02:55]
26. Jeff Lynne & George’s Band — Wah-Wah [2:08:12]
27. Joe Brown — I’ll See You In My Dreams [2:15:13]

Das Konzert George Harrison zu Ehren wurde auf dieser Website schon oft angesprochen.

Es gehört sicherlich zu den Highlights der Rockgeschichte und fand 2003 zu Ehren des verstorbenen „stillen Beatle“ George Harrison statt.

Im ersten Teil ist eine indische Oper dargeboten, die ihresgleichen sucht. Tiefe Spiritualität, eine wunderschöne, zentrale Protagonistin, Anoushka Shankar, die Tochter des berühmten (siebten) Beatles Ravi Shankar. Dass das Konzert auf Youtube in kompletter Länge abrufbar ist, ist ein glücklicher Umstand, über den sich offenbar niemand mit der GEMA erst noch einigen mochte. Vielleicht gibt es ja doch Dinge, die heiliger sind, als Rechtsfragen: Zum Beispiel eine dermaßen geglückte Erinnerung, eine Art „total recall“ zu Ehren eines der großartigsten Mitmusiker eines britischen Quartetts namens Beatles.

Es macht zwar keinen Sinn, dies Konzert gezielt an bestimmten Stellen anzusteuern. Vielmehr ist es ein Gesamtkunstwerk. Für ganz eilige Anseher sind jedoch die „Timecodes“ oben angegeben, an denen sich die einzelnen Stücke befinden.

839/13: Historie: Seht mich an, ich bin nur noch ein Schatten meiner selbst

Look At Me Now, The Shadow Of The Man, I Used To Be #Alan Parsons

Look At Me Now, The Shadow Of The Man, I Used To Be #Alan Parsons

Da sind sie nun dahin, die guten alten Zeiten. Wir sind in der Moderne gelandet. Unsere Helden sind alt geworden, ganz grau. Und wir? Manche jedenfalls auch schon. Seht her, ich bin nur noch ein Schatten meiner selbst. Vielleicht ist das die beste Art von guter, ja überwältigender Musik, an die wir uns nach Jahrzehnten nochmals kurz erinnern, nur weil wir zum Spaß an der Uferböschung des Badesees ein Foto von unserem eigenen Schatten geschossen haben. Wir fliegen auf die Melodie ♪♫♪ von Alan Parson´s (Project) und die lyrische Zeile dessen: „Look At Me Now, The Shadow Of The Man, I Used To Be“

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802/13: Historische Schmachtfetzen: Die Berliner Band „Karo“ zog große Hoffnungen auf sich

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Wieder ist ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit fällig: Im West-Berlin der Mitteachtziger formierte ex-Morgenrot-Keyboarder Caro eine neue Band namens „KARO“.  Der Band blieb der weltweite Erfolg versagt, aber einen großartigen Versuch war es ja wert gewesen. Großartiger Heavy-Rock vom feinsten. Die Aufnahmen zu Heavy Birthday begannen mehr als erfolgversprechend.

Es mag so 1986/7 gewesen sein, nach meiner Erinnerung, ungefähr. Hans-Jürgen „Caro“ Straub, kb.,  hatte nach seiner Mitwirkung bei „Morgenrot“ gemeinsam mit Ronny Bosien, einem der fähigsten Schlagzeuger Berlins, weltweite neue Ideen. Gemeinsam gingen sie ins Studio, ein Teil der Aufnahmen wurde ihren Erzählungen nach in Amerika aufgenommen. Es hieß, auch Bobby Kimball (Toto) habe Backings eingesungen. Oder war das nur das übliche „namedropping“? Na egal. Die Ideen, die sie aufnahmen, waren furios und brauchten internationale Spitzenvergleiche nicht zu scheuen. An der Gitarre stand Erich Holstein. Besondere Aufmerksamkeit meinerseits erregte der Sänger.

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We can work it out #The Beatles

797/13: Historische Schmachtfetzen: We can work it out #The Beatles

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We can work it out #The Beatles

We can work it out #The Beatles

…ist sowas wie ein weiser Aphorismus und eine freudige Aufforderung zur Zusammenarbeit, hintergründige Informationen über diesen Song findet man hier zu Genüge – und im übrigen schadet das meditative Nachdenken beim Hören dieses Songs nicht und eröffnet, wie es jeder gute Song tut, Fenster der Wahrnehmung und der eigenen Auslegung. So, nun macht man was draus, und fertig ist die Laube.

A Hard Day´s Night #The Beatles

796/13: Historische Schmachtfetzen: A Hard Day´s Night #The Beatles

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A Hard Day´s Night #The Beatles

A Hard Day´s Night #The Beatles

stammt angeblich von Ringo Starr, der bekannt war für seine verdrehten Kommentare. So soll er während der Dreharbeiten erschöpft gestöhnt haben: „That’s a hard day…“, als er aus dem Fenster schaute, sah er, dass es schon dunkel war und fügte noch dazu „… night (Quelle: deutsche Wikipedia)

 

719/12: Historische Schmachtfetzen: „FLIEGENPILZ“, 30 Jahre früher, Gorleben und Visionen von einer besseren Welt

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„Fliegenpilz“ 1982, Open-Air Festival „Tanz auf dem Vulkan“ im Landkreis Lüchow-Dannenberg, vor ca. 6000 Atomkraftgegnern: Nachdem der Tag recht stressig verlaufen war, morgens Demo vor dem Zwischenlager Gorleben, massiver Einsatz der Polizeikräfte, übliches „Katz und Maus“-Spiel, Einsatz von Wasserwerfern, abends auf dem Festival-Gelände der Versuch, „Sandkorn im Getriebe“ der Allmachtsfantasien des Staates zu sein. Der Song „Unser Land“ wurde von Olaf Maske im Jahre 1978 geschrieben. Die gehörte Version ist allerdings der Titelsong der gleichnamigen „Fliegenpilz“-LP aus dem Jahre 1983 . (Statements von Olaf Maske, redigiert)

Ein denkwürdiges Ereignis goes 30: „Ich möchte gern die Schrankwand da in schleiflackbraun, bitte gemasert, gibt es die auch weniger zerfasert?“ – Während die notorischen Spießer inzwischen wegen „Gelsenkirchener Barock“ die Einrichtungshäuser Deutschlands leerkauften, spielte die Band FLIEGENPILZ aus Berlin-Charlottenburg, geschäftsansässig Am Bahnhof Westend 2, Songs von einem besseren Leben ohne Potpourrischlager, Pimmelkult und Plüschgardine – im Deutschland Numero Zwo, West. Fest stand: Die Politik war damals „durch den Wind“. „Nackt im Wind“ sang Deutschland daher für Afrika. Und Olaf Maske? – Das kommt später. Der Reihe nach.

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702/12: Historische Schmachtfetzen: Die Ärzte „Du willst mich küssen“ oder: Wie ich mein Leben als „reaktionäre Sau“ fristete

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 Du willst mich küssen! Die Ärzte (via youtube)

Das waren noch Zeiten. Seufz. 1983 haben die Ärzte den Senatsrockwettbewerb gewonnen. Das Finale gewannen sie im Quartier Latin, heute „Wintergarten“ an der Potsdamer Str.. Monika Döring, Chefin vom „Loft“ (Nollendorffplatz) beschimpfte jeden, der „ihre Ärzte“ nicht zu Siegern erkor, als“reaktionäres Schwein“. Mich vor allem. Womit sie Recht hatte.

Viel später dachte ich, ich hätte damals als Jurymitglied auch für „Die Ärzte“ stimmen sollen. Ich votete seinerzeit für Paul Joses. Egal, die Sache ist verjährt. Die Ärzte sind ohne meine Stimme weiter gekommen und haben eine sehr beeindruckende Karriere gemacht. Chapeau dafür.

699/12: Historische Schmachtfetzen: „Rhabarber“ von Radio Wedding (1983) #Lied des Tages

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Scheiß auf so viel Geduld! Schmeckt Dir der Schwachsinn beim Wein? #Radio Wedding

Radio Wie bitte? Richtig. Radio Wedding, das war wie heavy petting, oder? Scheiß auf die bürgerliche Ungeduld, Radio Wedding am Mischpult abgemischt von Stephan Kaske, selbst ein Mythos. Kult.

Jetzt mal ehrlich. „Rhabarber“, und die Stimme von Peter, dem Sänger, das war 1983, ca…..ungefähr. Nicht von ungefähr. Wenn Peter kreischte, schossen die Gänsenoppen aus dem Rücken vor Verzücken. Heiner Pudelko konnte auch so kreischen. Seufz.

Das Lied stammt aus den frühen Achtzigern der (West-)Berliner Musikszene. Über die Band Radio Wedding haben wir hier schon mal berichtet. Ist verlinkt.

658/12: Gigs, Review: Olaf Maske performed das „Lied von der Krummen Lanke“ von Fredl Sieg

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0012: Olaf Maske – Das Lied von der Krummen Lanke – performed live! (via youtube)

Performed live am 09.03.2012 im „Wilma 163“, Ökomenischen Zentrum, Wilmersdorfer Str. 163, Berlin-Charlottenburg

Kategorie: Berliner Gassenhauer – Die nachfolgende Textfassung ist exemplarisch, Abweichungen hiervon sind bekannt.

Vor zwei Jahren im August
Habe ich noch nich jewusst,
Dass ich heute Klagelieder singen muss.
Damals hatt‘ ich g’rad entfernt
Erst de Emma kenn’jelernt;
Ach, und heute is schon mit der Liebe Schluss.
In ’nem Grunewaldlokal
Sah ich sie das erste Mal,
Sie trank Kaffee und aß Liebesknochen ‚zu.
Und ich schlängelte mich ran,
Und wir fing’n zu meckern an,
Und um achte sachten wir schon beede „Du“.

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640/12: Historische Schmachtfetzen: Die Band „3St“ spielte 1987 auf dem Crellefest in Schöneberg

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Heut Nacht oder nie….(Version 1987)  (via youtube)

 Olaf Maske (voc) – Achim Fabry (kb) – Harald Albrecht (g) – Gerd Schulze-Hackenberg (g) – Erwin Niemeyer (b) – Gerry Nennstiehl (dr) – Historisch: Band „3 st“, sprich „dreist“, rekrutiert aus „Menschenmaterial“ der vormaligen Band „FLIEGENPILZ“ – Am Bahnhof Westend 2, Charlottenburg (Speckgürtel vom Klausener Platz-Kiez)

Heute Nacht oder nie, Gesang: Olaf Maske am mit Würde getragenen Vokuhila. Hölle, Hölle, Hölle!

Olaf trägt zwar ne heute etwas aus der Mode geratene, praktische Kurzhaarfrisur, die nach hinten tendenziell etwas ausufert.

Aber die Musikalität der vormaligen Band FLIEGENPILZ ist zu spüren und das Video geschichtsträchtig. Deswegen heute „Lied des Tages“.

Danke, Olaf, dass Du uns die Erinnerung an damals ermöglicht hast.

 

(EP)

604/11: Historie: In den Achtzigern lebte John Thomas in Berlin & führte „Johnny & The Drivers“

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banner AudioCredits aus „The Drivers“ – CD Runnin´, Jumpin´, Standin´, Still (2008 – werewolfmusic)

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


The Drivers (2008) – Banjo the Band of the Bush (CD) – Hörauschnitt ca. 1:30 Minute

John Thomas, geboren in Sydney, Australien, geht 1963 nach Melbourne. Dort gründet er die Band The Telstars. 1964 formiert er die „Flies“, die schon bald als „enfant terrible“ der dortigen Musikszene gelten. 1965 supported die Band die Rolling Stones und Roy Orbison bei ihren dortigen Konzerten. Nach einigen wilden, weiteren Experimenten verzieht es John Thomas nach London. In London gründet er die Band „Rust“ und spricht mit der EMI in Köln und nimmt ein Album namens „Underground“ auf. Nachdem Rust sich trennt, nimmt er mit der RCA in London weitere Alben auf als „Creepy John Thomas“ (Name des Erstlings) und „Brother Bat Bone“, daraus die Singleauskopplung „Ride a Rainbow“. Der inzwischen verstorbene Conny Plank nimmt die Alben mit John Thomas auf.

Das war zum Teil schon die Geschichte, jedenfalls bis dahin: Der Australier John Thomas kam auf Umwegen nach Berlin und blieb gleich hier. Für eine ganze Weile. Hier war er eine feste Institution, hier gründete er die Band „Johnny & The Drivers“. Das war in den Achtzigern und ist jetzt Geschichte. Inzwischen lebt John Thomas in London und macht immer noch Musik. Johnny Driver heißt er da, immer noch, und das letzte Album von 2008 heißt „Runnin´, Jumpin´, Standin´, Still. Aber damals, da hörte sich Johnny & The Drivers noch ganz anders an.

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552/11: Lied des Tages: Janis Joplin setzte eine berühmt-berüchtigte Reihe fort und schmetterte „Summertime“


Janis Joplin – Summertime (Studio Recording ’68) (via youtube)

Als Klub 27 oder Club 27, alternativ Forever 27 Club (deutsch etwa: Für-immer-27-Klub) oder kurz 27 Club, wird eine Gruppe von Musikern bezeichnet, die im Alter von 27 Jahren starben. Dazu werden entweder eine bestimmte Auswahl bekannter Rock- und Bluesmusiker gezählt – namentlich Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison und Kurt Cobain –, oder aber alle namhaften Musiker, die in diesem Alter zu Tode kamen.

Wohl wenige Lieder sind häufiger gecovert worden als „Summertime“ von Gershwin aus seinem Machwerk „Porgy & Bess“. Und wenige Interpreten haben es abseitiger interpretiert als Janis Joplin, zu Tode getrunken mit einer Flasche Southern Comfort zu viel, die zum Club of 27 gehört, und das nun schon für immer. Großartige Sängerin, großartige Interpretin, großartiges Mädel, aber viel zu früh verstorben und das ist schade! Heilige Kuh, Janis, Du wirst uns immer in Erinnerung bleiben, oder?

440/11: Historischer Schmachtfetzen: Der Blues 1981 von Interzone passt zum heutigen Sonntag

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Hat jemand schon mal um Heiner Pudelko geweint? Sein zu früher Tod war ein Verlust, den Berlins Musikszene nicht verschmerzt hat. Denn Heiner Pudelko war einzigartig! Oder kennt jemand jemanden, der jemanden kennt, der Heiner ersetzt? Wetten dass nicht?

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418/11: Geburtstag: Happy birthday, Neil Diamond! – Eine Songwriterlegende wird 70!

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Ich legte die CD „Sketches Of Spain“ von Miles Davis, erschienen 1960, ein und schlug den Anderen vor, sich mal die spanisch anmutenden Trompetensätze auf der Scheibe anzuhören. Nach kurzem sagte der Gitarrist zu mir, er legt jetzt mal was anderes auf. Das macht ihn depressiv. Er lachte, das fand er lustig. Miles Davis macht ihn depressiv, sagt er: Selbst schuld. Für gute Musik muss man sich „das Ohr“ hart erarbeiten! Dieselben nicht so schnell zumachen. Nicht so oberflächlich bleiben. Es ist schon ein ganzer Lebensentwurf, „open minded“ für Neues zu sein und es vor allem zu bleiben. Nicht jedermanns Sache…

So erging es mir auch mit Neil Diamond, nein, nicht so, sondern so ähnlich. Der Unterschied: Ich war erheblich jünger. Es war in den frühen Siebzigern, wann genau erinnere ich nicht mehr so genau. Song sung blue war so ein Song, dem ich zunächst nichts abgewinnen mochte und irgendwie fand ich auch, er sei eher irgendwie „spießbürgerlich“. Allerdings gab es noch einige andere Songs dieses Sängers Neil Diamond, und ich muss rückblickend sagen, dass sich seine Ideen für gute Songs in meinem Gehirn festgefressen haben, heute bin ich voll guter Gedanken, wenn ich Neil Diamond vor meinem geistigen Auge zum 70-sten Geburtstag gratuliere.

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337/10: Historie: Mir kann keiner sagen, dass das nichts taugt musikalisch, oder?

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Prince – via youtube

Nein, mir kann niemand sagen, dass das nicht sozusagen -fast, ein bisschen- unerreicht ist! Dieser Mann wusste zu musizieren. Und das Beste: er weiß es noch immer! Er ist ein musikalischer Gott, auch wenn das Video schon ein paar Jahre alt ist. Wer was anderes sagt, gut, Schnauze! 😉

Der Name des Mannes? Johannes! Im Zweifelsfall…

(Danke, Conny, gut gemacht, sehr gut!)

255/10: Historische Schmachtfetzen: 2002 traten Nina Hill & Rian Es als Gaststars im Quasimodo auf

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Rubrik: Was macht eigentlich Queen Yahna? Antwort: Zu wenig in Berlin! Ist aber immer wieder mal hier in Berlin!

Es war im Jahre 2002 zu Pfingsten. Das Abendprogramm war stimmig: Queen Yahna spielte im Quasimodo, ihre Band nannte sich seinerzeit Cosmic Funk Orchestra. Und so klang es auch. Am Schlagzeug Joe di Carlo aus New York, noch heute in Berlin sehr aktiv. Queen Yahna war seinerzeit noch überwiegend in Berlin und Umgebung tätig. Heute hat sie eine Vielzahl von Engagements auch anderswo, so z.B. in der Schweiz. Als besondere Attraktion: Nina Hill und Rian Es, beide begnadete Sänger(innen). Das Stück, das sie zum Besten gaben: Papa Was A Rolling Stone. Der Livemitschnitt davon ist hier unten eingefügt. Viel Spaß. Ein Stück lebendiger Berliner Live-Geschichte.

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186/10: Historische Schmachtfetzen: In Westberlin wurde 1983 ein neuer Radiosender gegründet!

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Textfetzen: Ich seh den Typen da im Werbeprogramm, der sieht gut aus, der macht mich an. Mir laufen keine 1000 Frauen hinterher, warum kann ich nicht so sein, wie der, yeah, yeah? – Kauf dir die Leidenschaft im Husten- und Orangensaft, tonight, den Duft der weiten Welt im Deospray für wenig Geld, geht high, ….sei frei, rauch Marlboro, kauf dir nen Sattel und keep cool… (Radio Wedding (1983), Song: Reklame)

Wie war das 1983? Richtig, ein vollkommen willkürliches Brainstorming in Stichworten:

  • (West)Berlin war eine der wenigen Städte der Welt, die lange nach dem Mittelalter noch von einer funktionierenden Stadtmauer umschlossen wurde. Wer raus wollte, wollte rein und musste Zwangsumtausch bezahlen und das Reiseziel genauer angeben. Wer weiter weg wollte, fühlte sich als „Transe“, Kurzform für „Transitreisender“. „Nach Helmstedt Kaffee trinken, war eine gern benutzte Redewendung.
  • Lummerland ist noch nicht gänzlich abgebrannt: Die Tage eines Innensenators und bekennenden Hardliners namens Heinrich Lummer (CDU) waren noch nicht verblasst. Er regierte mit streitigem Zepter von 1981 bis 1986 als Innensenator die aufgeheizte Westhälfte Berlins. Die Behauptung, ein gewisser Klaus-Jürgen Rattay sei Opfer eines inszenierten Busunfalls mit Todesfolge, hielt sich immer noch hartnäckig. Bewiesen wurde das nie.
  • Radio und Fernsehen, das waren einsame öffentlich-rechtliche Solitäre, noch war das Projekt „offener Kanal Berlin“ nicht am Start, indem später verschiedene Menschen versuchen sollten, „Radio und Fernsehen von unten“ zu inszenieren. Das war dann in Wedding, übrigens, in der Voltastr.. Es war also von vornherein nicht die abwegigste Idee von ein paar jüngeren Nachwuchsmusikern, einen neuen, weiteren Radiosender zu gründen. Dessen Befehlsstelle soll Gerüchten zufolge in Wedding gleich hinter der SPD-Zentrale (Mülllerstr.) in der Wildenowstr. gelegen haben. Die neue Band namens RADIO WEDDING wurde als „Exempel“ gegen die Medienoligarchie der Öffentlich-Rechtlichen statuiert, oder war’s am Ende ein ganz anderer Grund? Na ja, unwichtig.

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