1808/19: Video: Der König von Scheißegalien


Udo Lindenberg – König von Scheißegalien [Walk on the wild side] (offizielles Video)

„Zwischen Ironien und Lapidarien, direkt hinter den Bagatellen, da liegt mein Königreich, im schönen Land Scheißegalien. Immer schön easy bleiben und den Blick für die wesentlichen Dinger im Leben nicht verlieren.“ (Udo Lindenberg)

Lecken Sie sich am Arsch: An meinen kommen Sie nicht ran. Sagt Udo. Die Auskopplung aus einem Moviemento des Glücks für Lindenberg-Fans von Sven Haeusler (Berlin, Svenson Suite). Der Song Take A Walk On The Wild Side ist ja historisch verbrieft und wir müssen uns kaum anstrengen, über ihn nachzudenken. Er fällt uns ganz nebenbei ein und wir fallen nicht vom Glauben ab.

Zuletzt haben wir diesen Song ja selbst schon mal aufgenommen. Wo er ist, ist verlinkt. Viel Spaß.

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1801/19: Historie: Der Rocksenator – Erinnerungen an einen Rockmusik-Wettbewerb der Achtziger in Berlin (West)

Für den Verbleib der Audiodatei eins hier drüber kann keine Gewähr übernommen werden. Sie ist extern zugespielt.

Im Zusammenhang mit dem Tod von Wiglaf Droste (RIP) ist eine Audiodatei wieder hochgespült worden. Der Autor Max Goldt erinnert sich in dieser Lesung an das Jahr 1987. Inhaltlich geht es um 16 Experten mit einem Durchschnittsalter von ca. 30 Jahren in der Lüneburger Heide.

Es handelt sich um die Jury des Senatsrockwettbewerbs Rock News, es geht um 256 Casetten, das damals übliche Format von Demoaufnahmen, die man jemandem entgegen hält, um künftig ganz große Karriere zu machen. Und Monika Döring hat handtellergroße Ohrringe und ist pink geschminkt. Der Rocksenator legt Cassette 1 ein. Der Gitarrist von The Smash heißt heute noch Ralf Leeman und das ganze ist schon lustig.

Ich kann auf meine eigenen Erfahrungen aus dem Jahre 1983 diesbezüglich zurückgreifen und präsentiere deswegen mit großem Spaß die Erinnerungen derjenigen, die vier Jahre später sogar aus Westberlin geflohen sind, um endlich unbeeinflusst das ganz große Gequake durchzuhören. Doro vom Cafe Swing trinkt auch mal Alkohol und Wiglaf Droste ist mehrmals bei der Sache. Er kippelt nur.

Sylvie Fukking von Vielklang macht einen Delfinmund.

Gluck gluck.

Holt schon mal die Paprika-Chipsletten raus. Viel Spaß.

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1798/19: Video: Mark Knopfler performed live „Brothers in Arms“ – Mercedes-Benz Arena, Berlin, 15.5.2019

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)

Wenn es große Liebe und Sehnsucht nach dem älter werden gibt, bündelt sich beides in Brothers in Arms von Mark Knopfler. Jeder einzelne Ton muss kommen, wo er mal auf einer Studioaufnahme war und wie er im Firmament angeordnet gewesen ist.  Das ist der wahre Weltkomponismus.

Dazu gibt es Gesang in der Art einer alten Cornflakes-Knuspertüte. Niemand kann so amerikanisch brüchern und knuspern knarzen wie Grandmaster Mark Knopfler. Wir haben also in jeder Hinsicht ein Unikum – ganz und gar und irgendwie von Gottes Gnaden. Jemand ruft im Off auf Facebook: Kennste eins, kennste alle. Das ist Quatsch. Der Wiedererkennungswert eines Künstlers ist seine Inner Voice, seine absolute Unverwechselbarkeit. Und das ist der Unterschied von Mark Knopfler zu vielen Anderen. Oder von Sting, oder von.. oder, oder, oder….sie sind eben unverwechselbar. Doch lassen wir das. Sagt das der Kenner, der Genießer, der Koch oder seine Gattin, die Liebhaberin? I want my I want my I want My M-TV, das hat heute gar keinen Sinn mehr.

Es sind nicht nur Traveling Wilburys (? Hä ?) oder Dire Straits. Es ist nicht nur Last Exit Brooklyn. Und ja, nicht die Traveling Wilburys, in die er zweifelsohne gepasst hätte, sondern die Notting Hillbillies. Es ist alles zusammen. Wenn Knopfler seine universellen Töne aus der Gitarre leiert, geht jedem einer ab, der diese Töne schon mal früher gehört hat. Ach ja, sagt die Erinnerung. Da isses wieder: Na endlich.

Danke, Sylvia, für diesen nice camshot. It was soooo fluffy, Girl. You know, it’s true.

Dein Tommy, Innendienst

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* Schecks for free, aber ohne Sting: Hier gibt es Geld für nichts (nur solange Vorrat und Uploadfilter reicht)