1500/17: Audio-Paparazzi: ‚What Is Wrong With Groovin‘ – Dana Shanti #LiedDesTages

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Was ist ein Talentscout? – Vielleicht jemand, der im Netz die Sounds klaut? – Dieser Frage gehe ich nicht weiter nach. Sie ist unnütz wie heutzutage Jean Pütz. Und Schraubstock & Geige: Längst sind wir elektronisch grundversorgt.

Dana Shanti – das ist eine Mixtur aus Italien und indischem Chant. Nur für mich. Bestimmt ist das grundfalsch. Etwas ganz Verrücktes. Sie selbst nennt es Acoustic Soul oder Acoustic Soul Jazz. Auf dem gerade erschienenen Album klingt es aufgeräumt, bis ins letzte gut durchorganisiert und kurz gesagt „Klasse“ – fluffig, leichtgängig. Es ist die Schuld des Berichterstatters, sich ein älteres Soundödem vorgenommen zu haben. Auf jeden Fall gibt’s Anything To Hold als erstklassigen Linktipp unten auf der Liste zuoberst. Groovy, Frau Chant. An irgendwas muss man sich ja festhalten.

Wenn der Gesang auf What Is Wrong With Groovin‘ einsetzt, fragen wir uns, ob eine ganz große, schwarze Sängerin uns was vorsingt? Bis hierhin haben wir nur zugehört. Sind reichlich verwirrt. Viel Weltmusik, Soul, Jazz, nein eigentlich sind all diese Stilschubladen nichts für den unvernünftigen Zuhörer. Soviel ist sicher: Diese Chanti ist nicht fragwürdig, sie kommt bisserl wie ein Gebet, ein Shant, ein Stoßgebet und ist als Medidationsgrundlage denkbar. Sehr schön, kurzweilig. Apropos kurz: Gegen jede Formatradioregel hören wir sieben Minuten Musik. Genug, um sich mal so richtig fallen zu lassen.

Am Ende habe ich nichts über die Künstlerin gesagt. Außer, dass es mir sehr gefällt. Aber Spaß hat’s doch gemacht. Schöne Seele, offenbar. Und entschuldigt bitte diesen störenden Begleittext zum Audioquietschvergnügen. Es geschah in bester Absicht.

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1498/17: Lied des Tages: Im Stück „Something“ (Beatles) by #Flux treffen zwei Beatles-Artefakte überraschend aufeinander! Wow!

FLUX is a multi-faceted, stylistically open project for which a musical category still has to be created. Improvisation and risk-taking INTERPLAY – usually found in the genre of jazz – are combined with the sound and ENERGY that you would expect with R&B or Rock/Pop related styles. – Die Selbstdarstellung von Flux zum aktuellen Album „Flux On Fire“ auf bandcamp

Das Bandprojekt Flux von drei tollen Musikern interessierte mich vor allem, weil ich den Schlagzeuger des Trios Claus Hessler als weltweiten Clinician und Botschafter fortgeschrittener Schlagzeuganwendungstechnik persönlich kenne und bei ihm Unterrichtseinheiten im Zusammenhang mit der Onlineakademie Onlinelessons.tv in Neustadt an der Weinstraße genoss. Das Trio ist für mich außergewöhnlich ätherisch und es weiß, dass Stil nicht das Ende des Besens ist, sondern nur der Anfang. Des Glücks. Die Scheibe Flux On Fire ist ein großartiges Kompendium aus Hammondorgel, Gitarre und Schlagzeug und gerade für Musiker eine sehr schöne Anreißstudie, wie man Instrumente beherrscht.

Something von den Beatles (George Harrison) ist vielgecovertes, einzigartiges Stück. Auch die Jazzgrößen haben den Song hergenommen. In der Bearbeitung durch das Trio Flux stößt das Stück in ungeahnte Möglichkeiten des Musik-Potpourris vor und zeigt, wozu Fusionküche in der Lage ist. Wer das Stück wirklich aufmerksam durchhört, wird auf Claus Hesslers Schlagzeugspiel aufmerksam. Und richtig: Hessler nimmt gedanklich Bezug auf den überaus unterschätztesten, zweitbesten Schlagzeuger der Beatles (Zitat sinngemäß: Paul McCartney) und gibt spielerisch das berühmte Schlagzeugpattern aus dem Stück „Come Together“. This Cook loves Fusionküche: Ringo hatte Come Together mit Küchenhandtüchern auf den Toms eingetrommelt. Come Together, das ist auch nach Zeitzeugenberichten, wie von Dave Grohl oder Abe Laboriel jr. gewürdigt wurde als wegweisendes Schlagzeugspiel zu betrachten. Ringo Starr wurde 2015 in die Hall Of Fame aufgenommen. Das Laudatorenvideo dazu ist unten ergänzend verlinkt.

Der Song Something von den Beatles ist über den Startknopf ansteuerbar, weitere Tracks sind darunter. Viel Spaß.

Und jetzt kauft flux diese Platte. Großartig anzuhören.

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Sinead O' Connor - Tränen, Weinen (gif)

1491/17: Personen: Erinnerung an Pete Wyoming Bender – ‚Ich habe diese Frau geliebt.‘ –

Gestorben: † 15. Februar 2014
Erinnert: Im Grunde ständig

 

Prosciutto di Bender: Einer seiner erfolgreichsten Songs. Und nicht despektierlich als historischer Schinken bezeichnet. Sondern mit Liebe, Anerkennung und vielen guten Gedanken an einen Ausnahmeberliner, der fehlt.

Pete Wyoming Bender: Liebe Grüße nach oben!

1486/17: Positionen: Gute deutsche Tonträger – Richtig gute Mucke aus Berlin und aus Hessen! #Audiotipps

On Fire – Flux – Claus Hessler, Thomas Langer, Paul Gehrig
Capital Letters (Debüt) – Berlin 21 – Torsten Zwingenberger, Lionel Haas, Patrick Farrant, Martin Lillich
Back To My Roots (Debüt) – B3 – Andreas Hommelsheim, Chris Krauss, Lutz Halfter, Ron Spielman
DIN A Testbild – Programm 5
DIN A Testbild – Programm 6
Memories In Melodies (2nd Album) – B3 – – wie vor
Cosmos – Lorenz Kellhuber Trio – Lorenz Kellhuber
State Of Mind – Lorenz Kellhuber Trio – wie vor
The Brooklyn Session – Lorenz Kellhuber Experience
Seventies Songbook – Pascal Wroblewsky

Sortiere gute Tonträger-Veröffentlichungen der letzten zwei, drei Jahre, die durch meine Hände gegangen sind. Diese CDs kann man unbedingt gut anhören. Ich selbst kann mir CDs inzwischen gar nicht mehr anhören. Bekomme ich eine, muss ich sie sofort bestmöglich digitalisieren, die Silberlinge liegen schließlich noch nirgends mehr herum und geschweige denn dort, wo wir sie aktuell bräuchten.

Bei Interesse findest Du zu den genannten Berliner Künstlern weiterführende Informationen auf dieser Website. Die erstgenannte Band Flux (nicht aus Berlin) findest Du auf der Website xdrum.eu (Drummer Website).

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)

1473/17: Video: Koris Maskengespräche No. 1 – Olaf Maske – Und wieder ein Platz weniger?

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


11.06.2016 „Koris Maskengespräche“ No.1, Olaf Maske

Veröffentlicht am 08.01.2017
Der Maske in der Maske. 😉 Wie man als Künstler so durch’s Leben kommt.
„Koris Maskengespräche“ – die etwas andere Talkshow
unterhaltsam – informativ – unkonventionell

Kurz eine Messe halten: Es wird religiös, bibelfest, verlässlich. Zum Spielort Kiezkulturwerkstatt: Lobet Ihn mit Pauken und Reigen; lobet Ihn mit Saiten und Pfeifen; lobet Ihn mit hellen Zimbeln; lobet Ihn mit wohlklingenden Zimbeln! Und kommet zuhauf und beschimpfet den Kapitalhirsch: Strömet herbei in Fluchscharen! – Psalm 150 aus Tulipus-Evangelium

Der Name Olaf Maske lässt sich hier schon gugeln. Hier gibt es weitere. Auch anderswo sind Berichte über das Werkschaffen des Klausener-Platz-Kiezgroßen Olaf Maske erschienen. Olaf steht für Kontinuität in einer schnelllebigen Zeit des zu schnellen digitalen Wandels. Olaf ist analog. Berlins Vermieter haben nun auch vor, die Kiezkulturwerkstatt wegzuräumen. Und in drei Jahren werden die Passanten auf der Danckelmeile nachfragen: „Maske?“ – Der Gewerbehofpförtner, ein Spanier, sagt: „Nada!“ – Auf dem Brauereigelände herrscht dann der Mief des Beliebigen.

Im Video oben: Kori Ullmann führt ‚Koris Maskengespräche‘ am gesprächsweisen Führstrick. Olaf Maske. Ja. Henry Maske? Nada! Al Jarreau´s Mas Que Nada hier. Dies moderierte „Ich rede über mein Leben“ in der Kiezkulturwerkstatt in der Danckelmannstr. hat ein Ende. Drei Jahre hat der Ort mit gutem Erfolg existiert, jetzt wurde gekündigt- Sehenswert. Kori: Danke für diese Videotie und auch wenn es nicht ohne aufgeschminkte Blessuren endete, so genießen wir was wir sehen. Eine Art unverstellten, natürlichen und wahrheitsgemäßen Blick auf die Wirklichkeit. Sehr angenehm.

Man kann den Kulturschaffenden in Berlin nur zurufen: Bleibt fleißig. Und hören sie schon rufen: „Ja, wo denn?“. – Bitter. Vielleicht kommt ja Rossmann rein. Birken-Haarwasser. Und so Zeugs.

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1472/16: Lied des Tages: Über die Strategie der 1.000 Nadelstiche: Du denkst, ich bin ein Träumer? Ich bin vielleicht nicht der Einzige!

Am 21.12.16 hat Elmar Theveßen (zdf) in der Sendung Markus Lanz mit wenigen, klaren Sätzen dargelegt, es gibt ein 1.600 Seiten starkes Grundlagenwerk eines Abou Moussab al-Souri mit einer Strategienbeschreibung der 1.000 Nadelstiche gegen westliche Gesellschaften. Das als Grundsatzschrift nachzulesende Pamphlet beschreibt die Ziele des Jihad in der gezielten Aufwertung rechtspopulistischer Parteien in Europa, um die Minderheit der dortigen Muslime langfristig gegen den Westen aufzubringen, damit sie sich dem Heiligen Krieg anschließen. Das Video der Sendung ist unten verlinkt. Die von mir ins Feld geführte Anfangszeit der 59:50 min. langen Sendung ist die Startzeit 32:45 min. und kann im Player der Einfachheit halber direkt mit dem gesetzten Link angesteuert werden. Vor- und zurückspulen ist erlaubt. #Tipps

Sophisticated Mama: Nach dem Anschlag am Berliner Breitscheidplatz und so kurz vor Weihnachten meldet Italien die Erschießung des mutmaßlich Attentätigen von Berlin. Das strapazierte Wort dieser Tage ist Gefährder und einige etwas kurz denkende rechte Wankelmutkommentatoren in den Sozialnetzen schreiben es „Gefärder“. Nein, es heißt nicht Mahrder, sondern Marder. Try A little harder, lieber Marder. So mancher, der nicht mild ist, riecht öffentlich wie Iltis. Dieser Artikel ist keine weitere Streitschrift für eine Sache, sondern eine Art Erleichterung in der Gewissheit: Das war noch nicht das Ende. Was bleibt?

Wir sind mild. Mildtätig. Wir sind werk. Werktätig. Aber wir sind nicht atten. Attentätig. Zeit für einen neuen Krefelder Appell (Wankelmütige: Die Beatlesfirma hieß Apple, nicht Appel) gegen die Aufrüstung der Welt und gegen das Moral- und Wertesystem heiliger Krieger, die ohne auf gesellschaftlichen Kontext Rücksicht zu nehmen, Menschen absichtlich ins Verderben reißen, um Flächenbrände zu entfachen. Seelenloser Kettenbrand. Krefelder Appell: Der Krefelder Daniel Kreuzer hat einen wiederaufgenommen, der ursprünglich von John Lennon angefacht wurde. Flächenbrand der Liebe und Suche nach Verbindung, Harmonie und vollkommener Schönheit: Herzenswärme, Sehnsucht nach Frieden und Wohlgefallen. Ein Idealismus, ein burning spear gegen die Verdammnis.

You may say, I´m a dreamer: But we are not the only ones! Mehr Liebe, mehr Frieden, mehr brotherhood of men. Weint ruhig. Macht frei.

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(Danke, Daniel)

Ralph Valenteano (© Ralph Valenteano)

1439/16: Positionen: Was mein Herz nicht versteht.

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Das erste von zwei Songs von meinem neuen Album, das sich mit dem Thema Herz beschäftigt. An alle verstandesgelenkten Menschen!! Wusstest Ihr, dass das Elektromagnetfeld des Herzens 5000 mal stärker ist als das des Gehirns? Wenn du dich also mal wieder fragst, welchem Organ du mehr vertrauen solltest… Namaste! (Valenteano über Das Herz schlägt…zurück)

Valenteano aus Wiesbaden arbeitet an einem neuen Tonträger. Schwerpunktthema ist das Zentralorgan des menschlichen Lebens Herz. In diesem Zusammenhang ist das Sting-Stück „Shape Of My Heart“ in einer eingedeutschten eigenen Version anzuhören. Auf facebook in der Spezialistengruppe:Musikerwitze stritten gerade erst einige darüber, ob man am Freitag Abend noch gute Gedanken nach München senden dürfe, wenn es um Musikerwitze geht? Die Antwort ist einfach: Gerade dann. Zu witzlos ist das alles.

Mit Sting gibt es einen valenteanischen Berührungspunkt schon länger: Gitarrist Dominic Miller, üblicherweise Sideman im Weinberg des Herrn Gordon Matthew Sumner (Sting) hat verschiedene Male mit Valenteano zusammengearbeitet. Aktuell hören wir, dass der in Deutschland wohnhafte Ausnahmepercussionist Hakim Ludin an den Tonträgern der Zukunft mitzimmert. Wann der Tonträger veröffentlicht wird, wissen wir nicht. Das Thema Herz erscheint uns relevant, nachdem wir so sprachlos sind, dass sich in München ein 18 jähriger im Internet „Hass“ nennt (heute) und bei McDoof Menschen umbringt. Siegmar Gabriel ist sehr beruhigt, es sei kein Terrorakt gewesen. Bitte? Was denn sonst? Wenn Herz schmerzen könnte, in solchen Situationen, also im Täter, und ihn zu Boden ränge. Als eine fiktionale Fama von der Rettung der Menschheit wär dies ein Appetitum maximum, an dessen Kochrezept man für den Frieden arbeiten muss. Valenteano wird uns bald darüber mehr erzählen, schätze ich.

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Kaffee - Cappuccino (gif)

1438/16: Audio-Paparazzi: „Black Coffee“ – performed by The Xtraordinary JazzBirds

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Kaffee (gif)

Der Konsument heißer, zerstoßener bzw. gemahlener Kaffeebohnen heißt nicht Kaffa bzw. Kaffer oder Ciabatta, der Tabak konsumierende Genüssling nicht Tabaka, Tabakluder oder Tabaluga. Der Cannabis sativa (Hanf) rauchende Gebrauchsmensch wird allerdings als Kiffer bezeichnet. (Auszug aus Fünfzehn: Von schwarzem Kaffee, The Xtraordinary Jazzbirds, Link unten)

Auf die Notwendigkeit, bei Zeiten eines Frühstücks am Sonntag einen schwarzen Kaffee einzunehmen, muss man nicht noch hinweisen.

Er gehört zum Sonntagsfrühstück für die meisten Menschen. Das Heißgetränk ist beliebt und wird immer hübsch variiert. Dass er eine stringente Oberflächenspannung allein durch Hinzugabe von genügend Schwarzpulver bildet (siehe oben), mag verwundern. Man kann Kaffee trinken, bis das Blut in den Adern rauscht. Schmeckt eindeutig besser als Red Bull. Black Coffee verleiht nämlich Flügel: In der Kunst ist Kaffee fester Bestandteil. Picasso, Dalí und alle großen Künstler haben ihn heiß genossen. Kalter soll hübsch machen, wird gescherzt.

Die Berliner JazzBand The Xtraordinary JazzBirds hat den 6/8tel-Blues kürzlich aufgenommen. Sängerin Siri, Gitarrist Andreas Gäbel, Pianist Stefan Brandenburg, Bassist Randy Scott und Drummer Tommy T. Tulip, ein Quintett, geben den Song von Sonny Burke (Musik) und Paul Francis Webster (Text) leicht vertont und passend zum Frühstück. Wegen der Allgemeingültigkeit guter Bohnen ist der alte Song heute hier das Lied des Tages.

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1433/16: Audio-Paparazzi: „Llorame“ – performed by Nancy Ruth (Auskopplung aus „Sangria Jam“) #Malaga #Spanien

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Zum heutigen Lied des Tages kann ich ruhigen Herzens empfehlen, auch zusätzlich den gesamten Soundcloudplayer gewissenhaft durchzuhören, – ist unten verlinkt.

Wenn man über jemanden nicht viel weiß, soll man besser die Klappe halten.

Bzw. einfach besser zuhören. Nancy Ruth aus British Columbia, Kanada lebt in Málaga, Spanien. Sie ist mir via Twitter über den Weg gelaufen. Weil sich doch Menschen über den Weg laufen, ohne sich je wirklich zu begegnen. Virtuell.

Stück für Stück näher. Die europäische Mission ist eine Lebensaufgabe. Das haben die Briten nicht begriffen. Nancy Ruth lebt in Spanien, Kastagnetten habe ich nicht gehört, auch Stierkampf ist kein Thema, sie heißt nicht so, nur um anglizischtische Märkte (der mit den Zischlauten) zu bedienen. Uh yeah, es ist ein Anglizischmus. Ich werde erfahren, was dahinter steckt. Eine Linksammlung und ein Lied des Tages für die Leser. Heute möchte ich erst einmal bisserl Musik über die warme Körperhölle rieseln lassen. Pardon, Hülle.

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1430/16: Positionen: Was ist ‚Goa‘? Es ist der minimale Konsens beim Musik erleben. Heller als 1.000 Sonnen. #Definitionen

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Goa ist die präziseste Art, ohne einen Eigengeschmack zwischen allen Dualitäten möglicher akustischer Ereignisse eigene Erwartungen durch Überraschungen zu erfüllen. Durch elektronische Kombinationen entsteht der ernsthafteste, nie erfüllte, stetig perfekte Versuch dem Augenblick religiös zu huldigen im Rahmen der witzigsten Komödie der Welt. Während die Ratio vergeblich den Sinn von Ästhetik im Simplen zu suchen vermag, wird dem Transzendenzhungrigen, dem tanzend meditierenden Ersatzmönch in der Orgie der willkommenen und doch isolierten Gruppe im Wahne mit allen eins zu sein, im Genusse der vielschichtigen und irrwitzig schnellen Reise durch Raum Zeit und irgendetwas Anderem immer klar sein: Goa ist keine Musik, wie es Speise für die Ohren sein könne, es ist reines Meerwasser, kristallklarer Schmutz von kantigen Zahlen, lebendig und doch künstlich. ein Wortloser, unendlicher Mantra, der jeden Augenblick vergangen ist…….ist zwar nicht so abgefahren wie Mozart oder so delikat wie King Crimson……..aber sehr geil, ich mag Goa, es hat eine ultra violette Augenfarbe. Und ob das nun Mode wird…..egal……gibt Schlimmeres ;-). (Heinrich Emanuel Hopfenmacher)

Die Spezialistengruppe:Musikerwitze auf Facebook befasst sich auch immer wieder mal in sachverständig gemeinter Art und Weise mit dem Thema Volksbildung. In einem Post gab es dazu einen Definitionsversuch zu Goa.

Dass an Definition sich der Mensch abzuarbeiten trachtet, ist auch gut so. Nur warum?

Fest steht: Der entscheidende Anfang ist unternommen, Goa scheint nun heller als 1.000 Sonnen.  Was letzteres angeht, so schien uns ein Griff ins Archiv der eigengemachten Musik angemessen.  Weihrauch und Myrthe: Der Song ‚1000 Sonnen‘ der Band MOK – Der minimale Konsens aus 1986 nimmt die Transzendenz der heute so wichtigen Naturalbewegung Goa (‚Zurück zum gerauchten Naturprodukt!‘) auf beeindruckende Art und Weise vorweg. Der schneeweiße Pilz am Himmel sagt uns, es ist passiert. Der Teufel reitet am Himmel. Und die Sonne ist schmutzig verschliert.

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1425/15: Historie: Der blaue Himmel über Irving Berlin #LiedDesTages

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Die Berliner Band The Xtraordinary JazzBirds hat den Song ‚Blue Skies‘ noch einmal neu aufgenommen.

Er stammt aus der Feder von Irving Berlin, dem eine Reihe bekannter Welthits zugeordnet werden dürfen. Das erzählt die Band in ihrem Issue „Neuntens“ und gibt den Song zum Anhören preis. Viel Spaß. Das Lied des Tages heute.

Weiterführend
Neuntens: Der Himmel über Irving Berlin

1418/16: Lied des Tages: ‚Wolkenbruch‘ – performed by Ille Hamma

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Regen - (Quelle: www.jazzbirds.tv)

Regen – (Quelle: www.jazzbirds.tv)

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Du bist jetzt im Nebel die Kerze. Es ist das erste Mal: Nach all den Jahren bist Du jetzt so gut wie allein und auf Dich zurückgeworfen. Du bist ein Leuchtturm. Lass uns Lichterketten bilden, Lichtensembles mit großer Strahlkraft, ausschlaggebende Orientierungsmarken. Ich reiche Dir Zündhölzer.

Draußen fällt der Regen.

Ille Hamma, Co-Partner in Sachen Zig Zag (Schlachtruf: Broila, Broila), hat den Regen gesehen. It´s raining, Man!

Halleluja.

Zig Zag, derzeit auf Tournee, Sommertour 2016. Zack Zack. Mit Sascha, The Pascha. Lasst es nicht sein. Lasst es geschehen.

Let Love Rule: Lasst Euch von Liebe leiten. Und schützt weiterhin die Rechte von Minderheiten.

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1410/16: AudioPaparazzi: Revelation Extended Version – performed by Prince #RIP

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Recording Sessions
Date Studio Additional info
Summer 2014 (assumed) Paisley Park Studios, Chanhassen, MN, USA Initial tracking
Recording Personnel
Prince – lead vocals and all instruments, except where noted
John Blackwell – drums
Andrew Gouché – bass guitar
Xavier Taplin – keyboards
Marcus Anderson – saxophone, flute

Ohne Worte.

Anhörtipp Ort: Badewanne – Quietscheentchen mitnehmen

Tommy "Prince" Tulip, Profilbild

1405/16: HIStory: Ein paar Hörbeispiele aus dem Fundus eines 19-jährigen Musikers aus Minnesota – Nicht 1999, sondern 1977

Tommy "Prince" Tulip, Profilbild

Tommy „Prince“ Tulip, Profilbild

Prince - ♪♫♪ Purple Notes ♪♫♪

Coveridee

Funk Sessions in einer improvisierten Art und Weise, man hört einen 19 Jahre alten Prince on keys/guitar, Andre Cymone on bass, and Bobby Z on drums, aufgenommen im Loring Park Proberaum von Prince erstem Manager Owen Husney. Prince ist auch on drums und bass zu hören.

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1393/16: Lied des Tages: Can I Play With U – performed by Prince & Miles Davis

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Prince - Under My Skin

Den Song hat Prince für das Album Tutu (1986) zugesteuert. Und dann die Notbremse gezogen: Er mochte das fertige Album von Miles Davis nicht. Der Saxophonist Eric Leeds kolportierte die große Verehrung, die Prince für Miles Davis empfand. Seinen Charakter, seine Mystik und alles, was Miles Davis als Person kennzeichnet. Nicht zuletzt auch sein bereits vorgelebtes Modell von künstlerischer Unabhängigkeit gegenüber der Sklavenindustrie, dem Musikbiz.

Die Wertschätzung war durchaus gegenseitig. Miles Davis sah in Prince eine Art eigener Reinkarnation.

Weiterführend
Miles Davis & Friends: Penetration – live in Paris (komponiert von Prince für Miles Davis, letztes Konzert von Miles Davis am 10. Juli 91 in Europa, bevor er 2 Monate später verstarb)

 

1380/16: Video: Roger Cicero im Interview mit Jürgen Jürgens

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Roger Cicero singt Sinatra auf CD/DVD und live 2016

Frank Sinatra wollte Berlin zu einem Parkplatz umbauen. Allerdings sparte er auch nicht mit Aktion, wenn es um den Schutz seiner musikalischen Freunde ging, erzählt Jürgen Jürgens ganz nebenbei, als es um Frankieboy Sinatra geht.

Jürgen Jürgens schreibt heute auf facebook: „Ich bin sprachlos und voller Trauer. Am 14. März haben wir das Interview aufgezeichnet, das ich gestern in Hey Music auf radioBERLIN 88,8 gesendet habe. Da war Roger schon tot, wie wir heute erfahren mussten. Mensch, Roger, es tut mir so leid. Du hast so viel Lebenslust in Dir gehabt, so viel Liebe und Vaterstolz für Deinen Sohn und schon so viele neue musikalische Pläne. Das Leben ist nicht fair…!“

Dem ist nichts hinzufügen. Das Interview ist eine schöne Erinnerung an einen großartigen Roger Cicero.

Danke Jürgen Jürgens, Radio 88,8 Berlin. Something stupid, dies alles.

1337/16: Lied des Tages: Take Berlin performed „Motion“

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Immer wenn ich traurig bin, trink ich noch nen Korn, dichtete Heinz Erhardt. Ich bin heute traurig, tief getroffen, George Martin ist tot, mein kurzer Nachruf eins vorher. Ich aber trinke keinen Korn, sondern höre betörende Musik, die man auch mit dem Hashtag #dreampop verschlagworten könnte. Hört mal rein.

Sie nennen sich TAKE BERLIN, eine von zweien kommt aus Berlin. Yvonne Ambrée lebt überwiegend in den USA.

Dass das Projekt TAKE BERLIN heißt, ist den Lesern bekannt. Sie hat Verdienst an der Schließung von Bildungslücken: Auf ihrem Unterarm las ich, Zuschauer eines Konzerts, bei dem sie sang, eine Liedtextzeile aus Halleluja von Leonard Cohen und war verwirrt. Die Recherchen ergaben eine Jeff Buckley-Verehrung der Tätowierten, die so betört. Quatsch, das ist Geschichte und kann nachgelesen werden. Eine wahnsinnig machende, verstörende Geschichte.

TAKE BERLIN touren jetzt durch Deutschland, Belgien und Holland, kommen leider nicht nach Berlin. Was uns das Leben nicht süßlicher, sondern schwerer macht. Wir müssen mit einer gedachten Fernbeziehung leben. Da kommt uns Motion, das obige Stück, wie gerufen. Wir schalten es an, schließen die Augen und denken an den ertrunkenen Jeff Buckley. Ein Alptraum im Fluss.

Dreampop, ein Traum: So schön ist’s, auch Erinnerungen.

Nehmt Euch bitte Berlin – Take Berlin – zur Brust, hier entlang…

Oder bleibt noch ein bisschen und schaut diese Artikelsammlung über Yvonnes Künstlerleben an und durch, an und für sich…

1323/16: Audio-Paparazzi: A Bayer bleibt a Bayer (Akustik Version) von Mista Wicked #LiedDesTages

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Mia Preussn müsse scho oa genauer zuhörn.

Des mit der Mundart iss soa a Sach. MistaWicked machen boarischen Mundartreggae. Die Band groovt wie Sau. Vorgestellt wird hier die quasi bayerische Ersatz-Nationalhymne A Bayer bleibt a Bayer.

In ein richtiges Albumsnippet mit Ausschnitten aus der durchweg gut gelungenen bayerischen Rastamanmusik von Mista Wicked darf ich Euch interessehalber hier noch verlinken.

Bayrische Mundart trifft Reggae, Dub und Raggamuffin. Klasse.

Joa, se soan halt´doa, damit ma Spass han. Fand auch Ina Müller (Inas Nacht) und lud die Raggamuffin-Freaks aus Rosenheim in ihre Late Night ein….

David Bowie (gif)

1322/16: Audio-Paparazzi: Bill Liesegang performed „Space Oddity“ von David Bowie, in a Satriani style

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Mit etwa 15 Jahren spielte der Londoner Bill Liesegang den Bass für einen jungen Künstler, der später als David Bowie weltweit zum Star werden würde.

Später ging er viel mit Nina Hagen auf Welttourneen und besorgte ihr die Gitarrenarbeit.

Der Tod von David Bowie veranlasste ihn offenbar, den Song Space Oddity als Gitarrenode zu geben.

Gut gelungen: Wir machen den Song damit zum Lied des Tages.

Hier noch zwei ebenfalls erschienene Artikel zum Song Space Oddity.

1319/15: Audio-Paparazzi: Mai aus Berlin gibt uns „Across the Universe“, einen der fragilsten Songs von John Lennon

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Kürzer kann sich ein Künstler kaum nennen. Mai, ein Monat des Jahres. Eine Kurzform von Maidline. Lautmalerisch ist der Name in der Nähe von May Pang.

Die Berliner Künstlerin Mai hat den Song so aufgenommen, wie es sich gehört.

Ohne das große Ramtamtamm eines Phil Spector, der um alles, was die Beatles machten, soweit er beteiligt war, eine Wall Of Sound legte. Nein, hier kommt das Stück ganz pur so wie es auch gemeint ist. Bzw. empfunden wird.

Sehr schön gelungen. Und deswegen Lied des Tages auf blackbirds.tv.

Wer von Mai mehr hören möchte, ist bspw. ganz gut beraten zu stalken…

Womit sich der Kreis geschlossen hat. May Pang hat ihre Erinnerungen an John Lennon aufgeschrieben, der Spiegel berichtete 1983 darüber…

1317/15: Audio-Paparazzi: „Südafrika“ feat. Nina Hagen

Nina Hagen und die Zeit, in der sie richtig laut Musik machte. An der Gitarre: Bill Liesegang, Gitarrist aus London.

Gitarrist und Produzent. Er hat als Gitarrist auf einer großen Zahl Alben mitgespielt, aber auch ebenso live.

Er startete seine Karriere als Bassist in David Bowies Band mit 16 Jahren. Nach Gründung einer Band mit Bruce Dickenson (Iron Maiden) namens The Shots und einer eigenen Band namens Xero hatte er einen Charthit (Single) OH BABY. Später tourte er mit Nina Hagen und spielte als Sessionspieler mit Rod Stewart, Jack Bruce(Cream), David Bowie, Nina Hagen, Midge Ure, Bob Geldof, Red Hot Chili Peppers, Robert Fripp.

Eins seiner sicher größten Konzerte bestritt er 1985 mit Nina Hagen auf dem südamerikanischen Festival Rock in Rio (Youtube hier). Das Musikfestival fand erstmals im Zeitraum vom 11. Januar bis 20. Januar des Jahres 1985 statt, und wurde von über 1,3 Millionen Menschen besucht. Das Konzert von Nina Hagen sahen damals mehr als 300.000 Zuschauer, von dem Auftritt gibt es eine DVD.

1312/15: Audio-Paparazzi: Loomis Green „Muse“ #LiedDesTages

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Früher waren wir jung, aber niemand brauchte das Geld.

Jetzt sind wir älter geworden und müssen Miete zahlen. Oder Raten fürs Finanzkonstrukt. Lebens- und Sachzwänge.

Loomis Green war mal Gitarrist in einer Band namens Yulara. Ist lange her. Zeiten waren das.

Anne Hilsberg hat da mitgespielt, Anne aus Zehlendorf. Anne ist schon viele Jahre tot, sie starb am 05. Februar 2006, ein herber Verlust für die Berliner Musikszene. Ihr Tod war tragisch, aber die Erinnerung an sie ist nach wie vor wach, sie wurde geliebt. Und die Erinnerung an sie wird nach wie vor geliebt, von vielen.

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1305/15: Interview: Eins der letzten Interviews von Lemmy Kilmister, Motörhead, dass das Kulturmagazin „Aspekte“ mit ihm führte

Seitentrenner: Interview

_Interview


Interview – Lemmy Kilmister about terror in Paris and healthy drinking

Veröffentlicht am 21.11.2015
An icon of my youth, started with „Overkill“
ZDF – aspekte vom 20.11.15
Lemmy Kilmister, Frontmann von „Motörhead“, die in diesem Jahr
40. Jubiläum feiern. Ein Gespräch über gesundes Trinken, Texten
– und über den Terror der „Feiglinge“ in Paris.
20 seconds missing, sorry

Schon sichtlich angeschlagen, wird Lemmy nach den Anschlägen in Paris gefragt, ob man nach den Anschlägen in Paris nicht doch etwas verletzlicher geworden sei? Nein, sagt er.

Motörhead hätte ja schon den zweiten Tod eines ehemaligen Mitglieds der Gruppe zu beklagen, resümiert er kurz bevor er selbst abtritt. Als ein Dokument der Rock´n Roll-Zeitgeschichte ist das Interview eins seiner letzten, die öffentlich gegeben hat. Worauf einen zu trinken sicherlich nicht gänzlich abwegig wäre.

Im Dezember feiern dann viele seiner Zeitgenossen und Freunde seinen Siebzigsten und paar Tage später stirbt Lemmy Kilmister. Rock´n Roll.

1303/15: Review: Thomas Bierling – CD: „INNEN|WELT“ – Eine ganz und gar traumhafte Klaviatur voller Gefühl

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Thomas.Bierling_Cover.Front

Oh, Papa, ein Klavier, ein Klavier. (frei zitiert nach Loriot) – Und was für eins…

Man tut dem eigenen Empfinden und dem über sich hinaus wachsen keinen regelrechten Gefallen, wenn man ab einem gewissen Lebensalter anfängt, nur noch zurückzuschauen. Zunehmend schwieriger noch nach vorn zu schauen, empfindet der älter werdende Musikkonsument, dass Musik zu konsumieren ja schon etwas Widerwärtiges in sich trägt. Denn die Vergeistigung aller menschlichen Intelligenz, der Verstand, rät einem davon ab, sich lediglich nur als passiver Konsument selbst begreifen zu wollen.

Einer anderen Lebensphilosophie folgend ist genau das Gegenteil richtig. Musik ließe sich hervorragend konsumieren und daran sei nichts zu beanstanden, wenn man es zur Kontemplation nutzte. Sich fallen lassen, die Augen schließen und lass Musik auf dich herein prasseln, Alter, das kann ja auch ganz irre schön sein.

So in etwa übrigens geht es mir mit der Musik von Thomas Bierling, auf dessen menschliche und hochmusikalische Existenz ich im Internet aufmerksam wurde. Man weiß ja letztendlich nie, mit wem man es zu tun hat, wenn man Ikonen anklickt, Freundschaftsanfragen beantwortet und ach, überhaupt, Mann: Ich schaff mir keine kleinen Kinder an.

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1302/15: AudioPaparazzi: 45 Minuten für Ramallah – und für den gesamten Nahen Osten? Music by Ali N. Askin

Morphin Koalabear

45 Minuten bis Ramallah ist ein deutscher Film des deutsch-iranischen Filmregisseurs Ali Samadi Ahadi. In Deutschland startete der Film am 5. Dezember 2013. Die Filmkomödie erzählt mit viel schwarzem Humor die Geschichte der beiden ungleichen Brüder Rafik und Jamal, die ihren verstorbenen Vater von Jerusalem nach Ramallah zur Beerdigung bringen müssen. Es sind zwar nur 25 km Weg, aber sie müssen von Israel nach Palästina und dabei geht so ziemlich alles schief, was schief gehen kann, wenn man mit einer Leiche unterwegs ist. (aus: Wikipedia)

45 Minuten für Ramallah?

Da unten ist schon seit langem der Teufel los. Würden 45 Minuten Musik also ausreichen, die gesamte Gegend da unten zu befrieden? 2011 hat der streitbare Rapper Bushido sich bei Markus Lanz dafür verteidigt, warum er einen Integrations-Bambi verdientermaßen erhalten hätte.

Darüber, ob das aus zutreffenden Erwägungen erfolgte, darf man unterschiedlicher Meinung sein. Denn Bushido ist ein übler Spalter, einer der andere nicht ausreden lässt, sondern stets schon weiß, was das Gegenüber in einer offenporig geführten Diskussion als nächstes anzubringen weiß. Verdammte Lügenpresse. Wobei: Was Lanz betrifft, hat er damit ja gar nicht mal so Unrecht.

Saß da mit Paul Sido Würdig und Peter Maffay und wusste, sich geschickt gegen die Abwendung des Abendlands von ihm zu erwehren. So ist er, eloquent genug. Gabi Decker, damals seit Neuestem Hausherrin eines Altersheims für Homosexuelle, bat ihn, er möge sie nicht so angucken. Nicht so. Wieso nicht so? So böse. Die ganze Sendung ist hier…

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1300/15: Lied des Tages: Lutz Ludwig Kramer „Blue Times“

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Lutz Ludwig Kramer (Privatarchiv)

Lutz Ludwig Kramer (Privatarchiv)

Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment. (Sponti-Weisheit)

Blue Times, blaue Zeiten: Die meisten rauchen schon nicht mehr. Diejenigen, die 1952 geboren wurden, um zu bleiben, beispielsweise. Schlief er zweimal mit derselben? Lutz Ludwig Kramer, Gitarrist, gehörte zur Kommune I, in der man alles teilte. Aber nackend: Kunzelmann, Teufel, Langhans und Co., bzw. Kramer. Mit fünfzehn gründet er mit Freunden Agitation Free, eine Website der Band gibt es noch und oh Wunder:

Screenshot

Überbleibsel aus Hippiezeiten? Mitnichten….wie es zu diesem Verwechslungsirrtum kommt, erfahrt Ihr hier nachfolgend.

Wer sie aufsucht, um dort nach Lutz Ludwig Kramer zu suchen, der die Band mitgründete, wird auf Kramers aktuelle Homepage verlinkt und landet, oh Wunder, auf einer Sexdatingseite. Nur noch schnell die Alterspräferenzen angeben, und ob der Sex hart sein soll und ab geht die Luzy. Seine Trennungsgeschichte wurde übrigens nie verfilmt als Kramer ./. Kramer.

Ganz sicher ein Versehen der 17 Hippies, die während irgendeiner Blue Time eine Website programmierten, oder war es Absicht? Egal: Jetzt wird die Website sicher bald richtig gestellt.

Blue Times: Das Lied des Tages von Lutz Ludwig Kramer, der heute in Griesheim lebt und wie es sich gehört noch immer Musik macht. Das wäre auch noch schöner.

Was?

Mica Wanner (Quelle: Homepage)

1286/15: Audio-Paparazzi: Mica Wanner hat einen Klassiker der Popgeschichte aufgenommen – „Tainted Love“#LiedDesTages

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Mica Wanner in Action (mit © Fotocredit)

Mica Wanner in Action (mit © Fotocredit)

Eine Art Band ohne Namen: Wir sehen drei Musiker, aber nur eine davon ist namentlich bekannt: Mica Wanner, Jazzsängerin aus Berlin, viel auch unterwegs in Sachen aufgeräumte, wohlfeile Sprecheritis für Film, Funk und Fernsehen. Mit der früheren Frauenband „Die Braut haut ins Auge“ hat sie nie was zu tun gehabt, obwohl einige das über sie -so sinngemäß- sagten. Wir haben uns gerade mal die Augen verbunden, nicht ablenken lassen und ein neueres Audioprodukt angehört.

Weiter recherchiert:
Sunset Deluxe Trio
Mica Wanner (Vocals)
Bernhard Wohlwender (Guitar)
Anders Grop (Double Bass)
Aufnahme und Mischung: Nick Radecke
Foto: Stephan Roehl

Ich mochte ihre Art zu singen ja schon immer und hab es auch schon mal gesagt.

Mit einer neuen Aufnahme des Soft Cell-Klassikers „Tainted Love“ trifft sie mich, direkt ins Herz. Zu schön, zu smooth, zu glasklar vernehmbar.

Große Klasse: Mica, wir danken Dir: Du hast mich an mich erinnert. (Songtitel von Silly) In Wirklichkeit aber auch uns an uns.

Das Lied des Tages. Und Daumen hoch.

Ein berühmter Jazz-Standard: 1981 klang das Stück übrigens so…. – Und wer jetzt noch nicht genug hat, holt sich Mica Wanner via Soundcloud auf die Ohren…

Die Braut haut ins Auge? Was ist das? – Ich habe hier mal Erinnerungen aufgeschrieben. Ansonsten ist zu Mica Wanner erinnerungshalber „It´s a marvellous night for a Moondance…“ abrufbar.

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1283/15: Audio-Paparazzi: Lauter Sauereien, coole Säue, Frontschweine und musikalische Früherziehung (via #FluxFM)

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Sendung von FluxFM im Radio vom:
24. August 2014, 10 Uhr
25. August 2014, 22 Uhr

Kraftclub, Casper, KIZ: „Beat Gottwald, der wirklich so heißt, arbeitet seit über zehn Jahren in der Musikindustrie. Eine goldene Schallplatte an der Wand kündet von seiner Vergangenheit: Gerahmt hängt dort „The Marshall Mathers LP“ von Eminem. Die wurde im Jahr 2000 stolze 16 Millionen Mal verkauft, es waren goldene Zeiten für die Musikindustrie damals. Auf der goldenen Plakette steht der Name Beat Gottwald. Damals hat er für den Entertainmentkonzern Universal gearbeitet, heute auf eigene Rechnung.“ Zitty Online, hier (29.11.11)

Johnny Haeusler, Blogger & coole Sau (Beschreibung lt. FluxFM), früher selbst Musiker (Plan B), hatte zwei Männer aus der zweiten Reihe zu sich zum Gespräch geladen. Die zweite Reihe, das ist das Management hinter dem LineUp, das auf der Bühne das Frontschwein spielt. Eingeladen waren Beat Gottwald und Felix Hansen, zwei so Typen, die eine Agentur namens Landstreicher-Booking mit Erfolg betreiben. Sie gehören derzeit zu den Erfolgreichsten ihres Fachs. Domestic business ist ihr Thema. Im Interview geben die beiden Firmenführer einen adäquaten Einblick in ihren beruflichen Alltag.

Ein interessantes Interview für Musiker, das ursprünglich auf FluxFM erschien.