1785/19: Positionen: Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung – Von Mister Boombastic, Mister Laber Laber (Shaggy)

Der war doch schon mal, oder? (Ani/gif) #Musikerwitze

Der war doch schon mal, oder? (Ani/gif) #Musikerwitze

In einem Beitrag in xbeliebigen sozialen Netzwerk ist heute zu lesen:

1.) Berlin ist eine Hip-Hop und Rap-Gemeinde geworden
2.) Wo ist der gute Rock geblieben?
3.) Musiker proben hart, um auf die Bühne zu kommen
4.) Andere setzen ein paar langweilige Beats, Stimme braucht man nicht und schon geht die Post ab…
5.) Hip-Hop und Rap hätten keine Seele, keine Wärme, kein Talent bei gewissen Leuten…
6.) Wahre Musik kommt aus dem ♥, nicht vom Computer!
7.) Er – der Poster dieses Beitrags- respektiere alle neuen Wellen.
8.) Gewisse Songs haben aber mit Musik überhaupt nichts zu tun
9.) Wenn er die Charts sehe, kann er nur lachen oder weinen…WO IST DIE WAHRE MUSIK GEBLIEBEN?

Bei allen Versuchen, am Ball und roten Faden zu bleiben, muss ich sagen, dass mir eine hohe Anzahl von Fehlern selten unterkommt. Ich lese viel krudes Zeug im Netz, hier 9 Thesen, die nicht nur in sich falsch sind. Sie sind es auch, wenn man die einzelnen Punkte miteinander verbindet. Um so mehr hat mich interessiert, wer dahinter steckt: Ohne Persönlichkeitsrechte zu verletzen, kann ich den Mann nicht zeigen. Ich halte ihn für keinen guten Musiker und seine Musik für keine richtige Musik: Es sind aneinander gereihte Akkorde. Der Gesang dazu klingt klietsch. Nun will ich hier keinen Verriss schreiben, ich selbst habe eine große Nase zum Anfassen und bleibe insofern demütig als ich weiß, mich könnte man in ähnlicher Weise angreifen. Das ist schließlich das Recht eines jeden Anderen. Wir fassen zusammen:
1.) Berlin hat neben Hip Hop eine aktive Musikszene mit allerhand weiteren Stilrichtungen. Die Aussage ist falsch.
2.) Der gute Rock ist da, wo schlechte Musiker nicht sind. Punkt. Gute Musiker finden sich ohne Anstrengung.
3.) Musiker sind diejenigen, die Musik machen, ohne Unterschied. Hip Hop ist Musik wie jedes andere Genre. Eine Frechheit der Versuch einer Unterscheidung.
4.) Verächtlichen wird nicht funktionieren. Langweilige Beats, keine Stimme…schon geht die Post ab? Wie nichtssagend.
5.) Hip Hop und Rap haben keine Seele: So ein Quatsch. Wer sich als Musiker bezeichnet, ist noch lange keiner. Bestimmte Musiker haben keine Seele, keine Wärme und kein Talent. Das ist allerdings genreunabhängig.
6.) Ware (verkaufbare) Musik kommt aus dem Computer, wer analog aufnimmt, tut es aus Liebhaberei, den guten, alten Zeiten ggü.. Eine technische Notwendigkeit besteht nicht mehr. Es handelt sich beim Verwenden von Computern oder Bandmaschinen nur um unterschiedliche Techniken.
7.) Er – der Poster – ist ein ganz problematischer Mensch, der von sich und seinem begrenzten Gesichtsfeld andere schlecht macht. Gute Musiker haben das nicht nötig.
8.) Aha. Soso. Ich hab mir die Songs angehört, die der Verfasser obiger Behauptungen aufgenommen hat. Naja. Ist auch egal: ich will gar nicht recht haben.
9.) Am besten war die Idee, den Urheber um Auskunft zu bitten, was er musikalisch treibt. Das war schließlich Antwort. Und entlarvend.

Leute, hütet Euch vor Allgemeinplätzen: Lasst Andere Musik machen, wie sie Musik machen möchten. Macht selbst gute Musik und wenn Ihr noch nicht so weit seid oder erfolglos, so erkennt wo Ihr steht. Hört auf, es Anderen in die Schuhe zu schieben. Übt, studiert Eure Instrumente, arbeitet an Euren Skills. Hört auf bullshit zu labern. Redet nicht falsch Zeugnis wider Euren Nächsten, sondern tut Euch mit Musikern zusammen und macht Musik zusammen, um zusammen zu kommen. Hört auf zu trennen.

Das müsst Ihr sehen, Ihr Stilrichtungshäretiker: Mister Boombastic, Mister Laber Laber (Shaggy)

1768/19: HIStory: Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast. Aber was hast Du am 19-29.11.1976 getan? Mundorgel gelesen?

Don't forget the "Happy Days" 19-.29.11.1976 ä#mundorgel #happydays #thosewerethedays

Don’t forget the „Happy Days“ 19-.29.11.1976 ä#mundorgel #happydays #thosewerethedays


Mary Hopkin – Those Were The Days – 1968

Once upon a time there was a tavern Where we used to raise a glass or two Remember how we laughed away the hours And dreamed of all the great things we would do Those were the days my friend We thought they’d never end We’d sing and dance forever and a day We’d live the life we choose We’d fight and never lose For we were young and sure to have our way. La la la la…

Die Sirene der Endsechziger hieß´Mary Hopkin und nicht Poppins. Popmusik war schon erfunden, aber Hopkin sang vom Gegentum. Von den guten alten Tagen. Ob der Klang, der durch die riele Schmatze ihrer Zähne klang, pardon, durch die schmale Ritze, ist nicht mehr genau in Erinnerung. Man drehte was Anderes im Radio rein. Das grüne Auge half.

Die Mundorgel war so ein Büchlein, aber wie jemand sang, ob eher so Mund- oder Schweineorgel? Auch das ist nicht überliefert. In jedem Haushalt gab es eine Mundorgel.

Außer bei den Unmusikalischen. Eisengießer aus Bottrop? Hörten damals auch noch nicht Heavy Metal.

Bei den Happy Days vom 19-29.11.1976, die den Rücken der Mundorgel verstärken, damit das Heft nicht auseinanderfliegt, war bestimmt das Mundorgeln nicht der Themenschwerpunkt. Man weiß es nicht. Das Erstaunlichste an der ganzen Geschichte aber ist: Es gab und gibt darüber nichts bei Google.

Was sich jetzt gerade hier geändert hat.

Normal ist das nicht.

Weiterführend

1767/19: Positionen: Keks ist das Universal-Nahrungsmittel aus Hannover – Hasch mich, Mädchen!

Blablabla Keks (gif)

Keks ist Fortschritt #Bahlsen

Keks ist Fortschritt #Bahlsen


Misheard Lyrics – Türkisch

Der Leiter der Abteilung Promotions und Social Media, Adsun Güllysan, gab uns noch folgende wichtigen Hinweise. Wir zitieren der Einfachheit halber.

KEKS ist das Universal-Nahrungsmittel

KEKS ist allen Nahrungsmitteln voraus durch seine große Verwendungsmöglichkeit.

Einige Hinweise:
Gewiss trieben Sie einen Sport: Luft-, Auto-, Pferde-, Wasser-, Rad-, Rasen- oder Wandersport!
Sicherlich reisen Sie hin und wieder!
Möglicherweise reisen Sie ständig?
Oder beabsichtigen Sie gar eine Expedition?
Etwa in die Tropen, in die Polargebiete?
Auf jeden Fall aber haben Sie eine Häuslichkeit.
Sie trinken etwas: Milch, Kaffee, Kakao, Tee, Limonade, Wein.
Sie sind abgespannt und brauchen aromatische Nährmittel: Nervenspeise.

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