1875/19 #Trends Die meistverkauften Artists (Musik) von 1969 bis 2019 als Gebrauchsgrafik #Nivea #Niveau #TTT #Tulipstagram


Best-Selling Music Artists 1969 – 2019

Als die empfehlenswerte Facebook-Website plattentests.de neulich fragte:
Was ist Dein Lieblingssong von Pink Floyd?

antwortete ich ohne sonderlich überlegen zu müssen:
The Dark Side Of The Moon.

Die Begründung ist einfach: Es gibt keinen Sinn, nur eins der mehreren Fragmente dieses Albums (wir berichteten hier) zu hören und selektiv an diese Frage ranzugehen. Das ganze Konzeptalbum ist ein Meilenstein der Musikgeschichte und gehört zu den best ever verkauften Alben aller Zeiten und hat Jahrzehnte lang Chartplätze ganz oben gehalten. Immer wieder kommen Phasen zusammen, in denen das Album wieder neu entdeckt wird.

Als ich diese Fachfrage an die Spezialistengruppe Musikerwitze auf Facebook weitergab, kommentierte eins der Mitglieder dort:
Das ist das mit Abstand schlechteste Album von Pink Floyd.

Ich gewann die Ansicht, dass es sich mit so jemandem nicht lohnt zu discotearen. Also weinte ich der ausgebliebenen Befassung infolge Unterlassung keine musikalischen Tränen nach und schritt zur Tagesordnung. Links liegen lassen, solche Boliden ihrer Einfältigkeit. Wie kann man nur sowas sagen? Das zeugt weder von besonderer Individualität, noch von wahrem Pioniergeist, geschweige denn von einer vorzeigbaren, eigenen Lebensleistung des Kritikers. Musst Du erstmal schaffen: So ein Album der Welt zur Verfügung zu stellen, auf das nachfolgende Generationen immer wieder zurückkommen und worauf man als sozialisierter Mensch kaum verzichten kann, es wenigstens genauer zu kennen, um überhaupt mitreden zu können.

Wer wie ich die Musikgeschichte fokussiert im Blick hat, der freut sich über informierte, harte Fakten, wie sie das obige Video hier zur Verfügung stellt.

Viel Spaß damit.

Soziale Netzwerke wie Facebook machen mich inzwischen schnell aggressiv: Weil jeder irgendeinen Scheiß in die Welt setzen kann, wie schlechtes Karma. Ach, wären doch die Menschen ein Wohlgefallen in Deutschland 2019. Weiterführender Gedanke ist angehängt.

Weiterführend

* Nivea und Niveau, Deutschland und die Welt

1821/19: Positionen: Wenn sich die Band Brausetabletten auflöst…schmerzlich

Walking Man (gif/ani)

Walking Man (gif/ani)


Band On The Run – Bandrehearsals in Studio (1973)

Band on the Run ist das dritte Studioalbum der Gruppe Wings. Es wurde am 5. Dezember 1973 in den USA und am 7. Dezember 1973 in Großbritannien veröffentlicht. McCartney plante, das neue Album außerhalb Großbritanniens aufzunehmen und hatte sich für ein EMI-Aufnahmestudio in Lagos (Nigeria) entschieden. Rund eine Woche vor dem Abflug nach Lagos eskalierte die schlechte Stimmung in der Band im Aufnahmestudio und Gitarrist Henry McCullough stieg aus der Band aus. Drummer Denny Seiwell gab seinen Ausstieg aus der Band am Tag des geplanten Abflugs nach Lagos am 9. August 1973 bekannt, als McCartney deutlich machte, dass er keinen Ersatzgitarristen einstellen werde. Paul und Linda McCartney flogen mit Denny Laine nach Lagos, wo sie Teile des neuen Albums Band on the Run innerhalb von sieben Wochen aufnahmen.

Einer will immer gehen. Einer macht sich aus dem Staub. Verschwindet.

Von Zeiten, in denen Männer wie McCartney ganze Alben so benannten, ist in dem obigen Beitrag die Rede. Eine ganze Band ist auf der Flucht. Vor McCartney. Was folgt, ist für die Geflüchteten die Zeit nach McCartney. Vielen hat es eher genützt, mit Paul zusammen gearbeitet haben zu dürfen. Wie z.B. Denny Laine (vorher Moody Blues). Denny macht immer noch Musik und kann von den damaligen Tantiemen leben.

Denny ist nicht geflohen. Treue Seele, moody Brother.

Ach, es war traurig, diese Geschichte. Das Album selbst war unbestreitbar legendär und zählt zum besten, was Macca McCartney gemacht hat. Vielleicht waren die Bandmitglieder nur high high high…? Man weiß es nicht.

1768/18: Positionen: Music was my 1st love, and It will be my last… (John Miles)


John Miles – Music – 1976

Music was my first love
And it will be my last.
Music of the future
And music of the past.
To live without my music
Would be impossible to do.
In this world of troubles,
My music pulls me through.

Music was my first love
And it will be last.
Music of the future
And music of the past
And music of the past
And music of the past.

Music was my first love
And it will be my last.
Music of the future
And music of the past.
To live without my music
Would be impossible to do.
In this world of troubles,
My music pulls me through.

Songwriter: Breyon Jamar Prescott / Michael C. Flowers
Songtext von Music © Universal Music Publishing Group

Music ist ein Song von John Miles. Dieser Klassiker der Rockmusik ist sein größter Erfolg. Die Ballade erschien erstmals 1976 auf seinem Album Rebel und wurde zu einem Evergreen. Der Titel erreichte in Deutschland, der Schweiz und im Vereinigten Königreich hohe Platzierungen. Produziert wurde das Lied von Alan Parsons. – sagt Wikipedia und in der Tat erkennt man vor allem die unverwechselbare Handschrift des großartigen Klang- und Zeremonienmeisters Alan Parsons aus dem ganzen Song heraus. Ähnlich kongenial ist auch das Album Tales Of Mystery & Imagination of Edgar Alan Poe gestrickt, das man mit Alan Parsons als dessen Studioerstling zusammenbringt, obwohl Parsons weit früher schon bei den Beatles assistierte und nicht gerade wenige der berühmt gewordenen Special effects von ihm stammen, auf Alben wie beispielsweise The Dark Side Of The Moon.

Das Stück Music von John Miles ist ein Evergreen für alle Zeiten.  Man kann über Heino, Karel Gott und Konsorten sagen was man will: Sie sind wahre Musikliebhaber. Wie das verlinkte Coverstück erahnen lässt. Für immer jung. Soso. Oder viel kürzer:

„Alle haben mich vorgewarnt. Das Stück ist schwierig. Es hat nur genau diesen einen Snareschlag. Mitten am Anfang vom Ende von dem Song. Und dann wurde mir klar: Es war ein Schicksalsschlag.“ – Mit Bild dazu hier
(Der abgeschlossene Facebook-Kurzroman.)

Weiterführend