1821/19: Positionen: Wenn sich die Band Brausetabletten auflöst…schmerzlich

Walking Man (gif/ani)

Walking Man (gif/ani)


Band On The Run – Bandrehearsals in Studio (1973)

Band on the Run ist das dritte Studioalbum der Gruppe Wings. Es wurde am 5. Dezember 1973 in den USA und am 7. Dezember 1973 in Großbritannien veröffentlicht. McCartney plante, das neue Album außerhalb Großbritanniens aufzunehmen und hatte sich für ein EMI-Aufnahmestudio in Lagos (Nigeria) entschieden. Rund eine Woche vor dem Abflug nach Lagos eskalierte die schlechte Stimmung in der Band im Aufnahmestudio und Gitarrist Henry McCullough stieg aus der Band aus. Drummer Denny Seiwell gab seinen Ausstieg aus der Band am Tag des geplanten Abflugs nach Lagos am 9. August 1973 bekannt, als McCartney deutlich machte, dass er keinen Ersatzgitarristen einstellen werde. Paul und Linda McCartney flogen mit Denny Laine nach Lagos, wo sie Teile des neuen Albums Band on the Run innerhalb von sieben Wochen aufnahmen.

Einer will immer gehen. Einer macht sich aus dem Staub. Verschwindet.

Von Zeiten, in denen Männer wie McCartney ganze Alben so benannten, ist in dem obigen Beitrag die Rede. Eine ganze Band ist auf der Flucht. Vor McCartney. Was folgt, ist für die Geflüchteten die Zeit nach McCartney. Vielen hat es eher genützt, mit Paul zusammen gearbeitet haben zu dürfen. Wie z.B. Denny Laine (vorher Moody Blues). Denny macht immer noch Musik und kann von den damaligen Tantiemen leben.

Denny ist nicht geflohen. Treue Seele, moody Brother.

Ach, es war traurig, diese Geschichte. Das Album selbst war unbestreitbar legendär und zählt zum besten, was Macca McCartney gemacht hat. Vielleicht waren die Bandmitglieder nur high high high…? Man weiß es nicht.

1768/18: Positionen: Music was my 1st love, and It will be my last… (John Miles)


John Miles – Music – 1976

Music was my first love
And it will be my last.
Music of the future
And music of the past.
To live without my music
Would be impossible to do.
In this world of troubles,
My music pulls me through.

Music was my first love
And it will be last.
Music of the future
And music of the past
And music of the past
And music of the past.

Music was my first love
And it will be my last.
Music of the future
And music of the past.
To live without my music
Would be impossible to do.
In this world of troubles,
My music pulls me through.

Songwriter: Breyon Jamar Prescott / Michael C. Flowers
Songtext von Music © Universal Music Publishing Group

Music ist ein Song von John Miles. Dieser Klassiker der Rockmusik ist sein größter Erfolg. Die Ballade erschien erstmals 1976 auf seinem Album Rebel und wurde zu einem Evergreen. Der Titel erreichte in Deutschland, der Schweiz und im Vereinigten Königreich hohe Platzierungen. Produziert wurde das Lied von Alan Parsons. – sagt Wikipedia und in der Tat erkennt man vor allem die unverwechselbare Handschrift des großartigen Klang- und Zeremonienmeisters Alan Parsons aus dem ganzen Song heraus. Ähnlich kongenial ist auch das Album Tales Of Mystery & Imagination of Edgar Alan Poe gestrickt, das man mit Alan Parsons als dessen Studioerstling zusammenbringt, obwohl Parsons weit früher schon bei den Beatles assistierte und nicht gerade wenige der berühmt gewordenen Special effects von ihm stammen, auf Alben wie beispielsweise The Dark Side Of The Moon.

Das Stück Music von John Miles ist ein Evergreen für alle Zeiten.  Man kann über Heino, Karel Gott und Konsorten sagen was man will: Sie sind wahre Musikliebhaber. Wie das verlinkte Coverstück erahnen lässt. Für immer jung. Soso. Oder viel kürzer:

„Alle haben mich vorgewarnt. Das Stück ist schwierig. Es hat nur genau diesen einen Snareschlag. Mitten am Anfang vom Ende von dem Song. Und dann wurde mir klar: Es war ein Schicksalsschlag.“ – Mit Bild dazu hier
(Der abgeschlossene Facebook-Kurzroman.)

Weiterführend

 

 

1766/18: Gigs, Preview: Dan Lucas tritt morgen im Fernsehen bei The Voice Senior auf. Einschalten. (23.12.18, Abendprogramm) mit Verlinkung

Live aus dem Schlachthof am 21.03.1988. Die Single Sister Sister aus dem Album Heavy Birthday von KARO. Karo Straub (keyb.), Erich Holstein (guit.), Ronnie Bosien (drums), Dieter Seeburg (bg), Dan Lucas (voc.)

Das macht Privatfernsehen: Dass man eine Extrarunde von etwas Eingeführtem einlegt, womit man schnell ganz sicher gehen kann und Sänger und Sängerinnen auf ein Mindestalter von 60 Lebensjahren verpflichtet. Dann tritt Geff Harrison, früher Sänger der Krautrockband King Ping Meh (auch solo: Death Of A Clown, 1976, ein Kinks-Klassiker) darf auftreten. Ja, sie leben alle noch, wie schön. Natürlich: Ein großer Sänger, große Geschichte. Oder Dan Lucas: Schlicht „die Stimme“, nicht irgendeine, absoluter Ausnahmesänger mit großen historischen Stiefeln. Im Osten (DDR) Sänger bei Karussell, im Westen Berlins 1988 u.a. mit Karo unterwegs, dann in Übersee wohnhaft mit Musikern internationaler Convenience zugange, ist er heute süddeutsch by nature und führt eine irgendwie einzigartige, gutgebuchte Band namens Helter Skelter an.

Mit dem Namen hat es ja was auf sich. Helter Skelter, das war auch die Botschaft des Wahnsinnigen, Charles Manson hat in einer Horrornacht bei Hollywood 1969 Menschen getötet und sich dabei auf die Botschaften dieses ersten Heavy-Metal-Songs aller Zeiten der Beatles berufen. Ein Kranker.

Anders als die Band Karo, die 1988 diesen TV-Auftritt mit dem Song Sister, Sister hinlegte. Wir gedenken den Berliner Musikern Erich Holstein (g) und Ronny Bosien (dr), die beide schon hinüber geritten sind, zu ihren Ahnen. Mögen sie in Frieden ruhen. Wir aber drücken nun morgen Abend die Daumen für Dan Lucas, der „You`re The Voice“ singt und damit im Titel unfreiwilliger sich selbst: Er ist DIE Stimme Deutschlands. Viel Glück.

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