1498/17: Lied des Tages: Im Stück „Something“ (Beatles) by #Flux treffen zwei Beatles-Artefakte überraschend aufeinander! Wow!

FLUX is a multi-faceted, stylistically open project for which a musical category still has to be created. Improvisation and risk-taking INTERPLAY – usually found in the genre of jazz – are combined with the sound and ENERGY that you would expect with R&B or Rock/Pop related styles. – Die Selbstdarstellung von Flux zum aktuellen Album „Flux On Fire“ auf bandcamp

Das Bandprojekt Flux von drei tollen Musikern interessierte mich vor allem, weil ich den Schlagzeuger des Trios Claus Hessler als weltweiten Clinician und Botschafter fortgeschrittener Schlagzeuganwendungstechnik persönlich kenne und bei ihm Unterrichtseinheiten im Zusammenhang mit der Onlineakademie Onlinelessons.tv in Neustadt an der Weinstraße genoss. Das Trio ist für mich außergewöhnlich ätherisch und es weiß, dass Stil nicht das Ende des Besens ist, sondern nur der Anfang. Des Glücks. Die Scheibe Flux On Fire ist ein großartiges Kompendium aus Hammondorgel, Gitarre und Schlagzeug und gerade für Musiker eine sehr schöne Anreißstudie, wie man Instrumente beherrscht.

Something von den Beatles (George Harrison) ist vielgecovertes, einzigartiges Stück. Auch die Jazzgrößen haben den Song hergenommen. In der Bearbeitung durch das Trio Flux stößt das Stück in ungeahnte Möglichkeiten des Musik-Potpourris vor und zeigt, wozu Fusionküche in der Lage ist. Wer das Stück wirklich aufmerksam durchhört, wird auf Claus Hesslers Schlagzeugspiel aufmerksam. Und richtig: Hessler nimmt gedanklich Bezug auf den überaus unterschätztesten, zweitbesten Schlagzeuger der Beatles (Zitat sinngemäß: Paul McCartney) und gibt spielerisch das berühmte Schlagzeugpattern aus dem Stück „Come Together“. This Cook loves Fusionküche: Ringo hatte Come Together mit Küchenhandtüchern auf den Toms eingetrommelt. Come Together, das ist auch nach Zeitzeugenberichten, wie von Dave Grohl oder Abe Laboriel jr. gewürdigt wurde als wegweisendes Schlagzeugspiel zu betrachten. Ringo Starr wurde 2015 in die Hall Of Fame aufgenommen. Das Laudatorenvideo dazu ist unten ergänzend verlinkt.

Der Song Something von den Beatles ist über den Startknopf ansteuerbar, weitere Tracks sind darunter. Viel Spaß.

Und jetzt kauft flux diese Platte. Großartig anzuhören.

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1430/16: Positionen: Was ist ‚Goa‘? Es ist der minimale Konsens beim Musik erleben. Heller als 1.000 Sonnen. #Definitionen

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Goa ist die präziseste Art, ohne einen Eigengeschmack zwischen allen Dualitäten möglicher akustischer Ereignisse eigene Erwartungen durch Überraschungen zu erfüllen. Durch elektronische Kombinationen entsteht der ernsthafteste, nie erfüllte, stetig perfekte Versuch dem Augenblick religiös zu huldigen im Rahmen der witzigsten Komödie der Welt. Während die Ratio vergeblich den Sinn von Ästhetik im Simplen zu suchen vermag, wird dem Transzendenzhungrigen, dem tanzend meditierenden Ersatzmönch in der Orgie der willkommenen und doch isolierten Gruppe im Wahne mit allen eins zu sein, im Genusse der vielschichtigen und irrwitzig schnellen Reise durch Raum Zeit und irgendetwas Anderem immer klar sein: Goa ist keine Musik, wie es Speise für die Ohren sein könne, es ist reines Meerwasser, kristallklarer Schmutz von kantigen Zahlen, lebendig und doch künstlich. ein Wortloser, unendlicher Mantra, der jeden Augenblick vergangen ist…….ist zwar nicht so abgefahren wie Mozart oder so delikat wie King Crimson……..aber sehr geil, ich mag Goa, es hat eine ultra violette Augenfarbe. Und ob das nun Mode wird…..egal……gibt Schlimmeres ;-). (Heinrich Emanuel Hopfenmacher)

Die Spezialistengruppe:Musikerwitze auf Facebook befasst sich auch immer wieder mal in sachverständig gemeinter Art und Weise mit dem Thema Volksbildung. In einem Post gab es dazu einen Definitionsversuch zu Goa.

Dass an Definition sich der Mensch abzuarbeiten trachtet, ist auch gut so. Nur warum?

Fest steht: Der entscheidende Anfang ist unternommen, Goa scheint nun heller als 1.000 Sonnen.  Was letzteres angeht, so schien uns ein Griff ins Archiv der eigengemachten Musik angemessen.  Weihrauch und Myrthe: Der Song ‚1000 Sonnen‘ der Band MOK – Der minimale Konsens aus 1986 nimmt die Transzendenz der heute so wichtigen Naturalbewegung Goa (‚Zurück zum gerauchten Naturprodukt!‘) auf beeindruckende Art und Weise vorweg. Der schneeweiße Pilz am Himmel sagt uns, es ist passiert. Der Teufel reitet am Himmel. Und die Sonne ist schmutzig verschliert.

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1261/15: Lied des Tages: „Time“ aus dem Album „Jazz Side Of The Moon“ #playlist

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Playlist „The Jazz Side Of The Moon“ – ausgehend von dem Stück „Time“ – Sam Yahel, Mike Moreno, Ari Hoenig, Seamus Blake – Time (Official Audio)

Title: The Jazz Side Of The Moon
Interpret: Ari Hoenig, Mike Moreno, Sam Yahel, Seamus Blake
Genre: Jazz, Contemporary Jazz, Jazz Combos, Engineers‘ Picks
Label: Chesky Records
Release Date: 2008

Es gibt Alben. Und es gibt wichtige Alben, superwichtige Alben. Jahrhundertwerke, so wie das Album The Dark Side Of The Moon von Pink Floyd, 1972/3 aufgenommen unter den Fittichen des Soundtüftlers und Engineers Alan Parsons, der nicht wenige Gimmicks und Special Effects zu einem der besten, zeitlosesten Alben aller Zeiten zusteuerte.

Immer wieder versuchen sich Musiker an der musikalischen DNA der Rockband Pink Floyd zu vergreifen, mit unterschiedlich großem Erfolg. 2008 war es eine Idee, die falsche Seite des Mondes (The Wrong Side Of The Moon, siehe Bild, eigene Entwürfe) anzusteuern und sie jazzig zu interpretieren. Das Verrückte ist: Wie man Pink Floyd auch interpretiert, kaum jemand akzeptiert derartige Grabräubereien als gelungen. Eines Tages wird Wish You Were Here auf einer Kirchenorgel in Hamburgs Kirchen zelebriert, und dann? Ach, der Gedanke ist aber auch abwegig. Findet selbst heraus, ob es geglückt ist?

Viel Spaß. Bei Gefallen kannste kaufen….

 

Autumn Leaves - Herbst

1259/15: Lied des Tages: Es ist Herbst – „Autumn Leaves“, Hula Hop im Supermarkt und großartige Sängerinnen!

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Move to the Groove: Oder auch ohne ihn. Das kleine Mädchen übt noch. Wird aber bestimmt eines Tages eine ganz große Hula-Tänzerin. Das Gif des Tages!

Als im Januar 2015 ein Projekt in der Entwicklung stand, indem es kurz gesagt um das Spielen von Jazzstandards gehen sollte, tauchte eine außerordentlich gute Sängerin auf, deren Namen wir hier nicht verraten.

Die Aufnahme ist ein so genannter First take: Die Band lädt diese Sängerin ein und der Schlagzeuger lässt zu Kontrollzwecken das iPhone, ergänzt um ein ziemlich gutes Rode-Aufsteckmikrofon „XY“ mitlaufen. Am selben Abend singt später noch ein junger Russe mit kyrillischen Akzenten und einer mit Frank Sinatra vergleichbaren Stimmgewalt, wenn auch etwas unroutinierter, vor. Die Sängerin geht vor.

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925/14: Video: „Ohne Dich“ (Lied des Tages) – Original: Silly – Gecovert von: Melissa!

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SILLY Cover Wettbewerb OhneDich Melissa

Covert einen SILLY Song! Nehmt mit dem Handy oder mit dem was Euch zur Verfügung steht ein einfaches Video auf, stellt es auf youtube, vimeo, oder ein ähnliches Portal und schickt uns den Link, oder auch nur den Song, an coversong@silly.de .
Wir sind gespannt! (schreibt SILLY auf Youtube, Link unten)

Melissa ist 12 Jahre alt und beteiligt sich am SILLY-Cover-Wettbewerb. Jeder der mag, stellt ein Video von sich auf Youtube rein und covert einen beliebigen SILLY-Song. Die Idee selbst hat SILLY hier erklärt.

Wie es aber Melissa tut, großartig. Sehr schön.

Und noch viele solche Beiträge bitte, alle großartigen Sänger und Sängerinnen bitte jetzt schnell ein Video aufnehmen, so wie es SILLY verlangt erklärt hat.

_link Lotse

Yvonne Ambrée, Quasimodo (mit Power Unit) - 03. April 2010

918/14: Lied des Tages: „Take Berlin“ covert eine Nummer von Kate Bush namens „The Fog“ – Vom Nebel aber kaum eine Spur!

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Take Berlin (Photo: Fabrizio del Rincon)

(Photo: Fabrizio del Rincon)

„When I heard it, I immediately realized that Yvonne was really influenced by Kate,“ Jesse Barnes adds. „The original song has a lot of production, but I ended up writing an arrangement on the guitar that was more in the style of bossa nova. Maybe our arrangement is actually a tribute to Kate Bush and Joao Gilberto!“ (schreibt USA-Today am 21. Januar 2014 auf dieser Website hier)

Als ich sie das erste Mal so richtig bewusst auf der Bühne stehen sah, da war das in einem unsäglichen Kellerverlies Ecke Kantstr., wat weeß ick. Ein Artikel zu meinem Halleluja ist einfach verlinkt, umständehalber.

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837/13: Video: „Pass uff! Morgen am Mittwoch um fünf Uhr früh brennt Deine Tochter durch, mit Eberhard!“ #Lied des Tages

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She`s Leaving Home – Eberhard Klunker (Acoustic guitar) (via youtube)

Bei David Gilmour (Pink Floyd) hat man das schon gehört und gesehen in „Wish You Were here“. Ursprünglich, entstehungsgeschichtlich, ist es das besondere A-Signal, eine Duftmarke, etwas ganz und gar wieder erkennbares von Ausnahmegitarrist George Benson. Das Scat-Falsett „unisono“ oder drüber gelegt, in einer akkordischen Sequenz vorkommendes Tonmaterial nutzend als solierende Dreingabe zur Gitarrenbegleitung. Scat, man!

Eberhard Klunker ist weder mit David Gilmour noch mit George Benson verwandt. Ja, nicht einmal mit Heinz Kluncker. Eberhard Klunker veredelt „She´s leaving home“ von den Beatles. Warum gerade hier und jetzt, also heute? Am Dienstag? Der Wind hat uns ein Lied erzählt. Weil morgen Mittwoch ist und das Lied bekanntlich den mittwöchlichen Ausbruch der Tochter aus Konventionen besingt. „Wednesday morning at five o´clock when the day begins….“ tapper tapper tapper…Flucht. – Ja, das war der Anfang vom Ende elterlicher Patronage, die wie ein Kokon als etwas zu viel des Guten wahrgenommen wurde. Später wurde, was folgte: „Revolution“. Im Extrem überspitzten Endzustand: „Revolution No. Nine.“ Gut gespielt, Eberhard!

_link Lotse

715/12: Video: Aus Oldenburg kommen wichtige Grundimpulse für das Geburtstagsvorspiel! #HowTo


How to play Happy Birthday – by Uwe Fleischhauer

Alle sagten „das geht nicht“. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es gemacht. (Professor Hilbert Meyer)

Wir kennen das hier schon aus der streuobstartigen Berichterstattung über Geburtstagssongs. Dieses Lehrvideo fügt dem noch eine weitere Seite namens Ambivalenz hinzu. Oder D-Kadenz? Aber wie schreibt man das richtig? Dekadenz? Egal. Hauptsache, es groovt. Wat? Beatles, Stevie Wonder – papperlapapp! Das Original!

Wie sagte schon der 70iger-Jahre-Disko-Großmufti? My feet want to muhf so….. – by the way: Das einzige, was Füße dann tun können, ist tanzen. Ihr Schranzen!

637/12: Lied des Tages: Somebody That I Used To Know – Walk Off The Earth


Somebody That I Used to Know – Walk off the Earth (Gotye – Cover) (via youtube)

Großartig interpretiert. Ohne Worte.

Nützlich:

Mp3 Download: http://bit.ly/yrnlSA
CD Baby Link: http://bit.ly/wxebGh
WOTE iTunes: http://bit.ly/jP5oBr

 

452/11: Lied des Tages: Take A Walk On The Wild Side… – boahhh!

Banner Audio-Paparazzi

Vier Männer, die, seit dem sie den besten Lebensabschnitt erreicht haben, vor nicht allzu langer Zeit, die Übereinkunft trafen, dass es außer Moorpackungen, um sich langsam an die feuchte Erde zu gewöhnen, oder der Eitelkeit wegen, der Wellnessfarm einmal im Monat einen Besuch abzustatten, den eigenen Kids, und dem Rest der Teen- und Twens Reiz überfluteten Welt, als Coverband auf unkonventionelle Art und Weise, schlicht und einfach, den Rock and Roll aus vergangenen Zeiten zu zelebrieren. .. (aus dem Nähkästchen geplaudert, Men´s Health Club Band, myspace-Profil)

Sie sind richtige Helden, nicht irgendwelche „Seidenstrumpf-Heroes“, denen wir nichts zutrauen: Die alten Säcke von der Band Men´s Health Club Band. Sie haben sich einen Song vorgenommen, wo dir nicht nur die Unterhose schlackert, sondern auch alles, was du sonst noch so anhast. Aber schaut selbst, was soll ich hier töricht schwätzen.

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306/10: Coole Covers: Pete „Wyoming“ Bender & Joe Kucera „I don’t want to…..“

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I don´t want to talk about it – Pete Wyoming Bender & Joe Kucera – live Yorckschlösschen 15.10.10

These both guys are living in Berlin, Germany, and they have had a life long career playing together on records, tv, radio and live. Aren´t they spiritual brothers? Or bloodbrothers? Pete yesterday: „I am not married with Joe and I better would not.“ – Their gig at the Berlin-Kreuzberger Music Pub Yorckschlösschen was well visited and if you are planning to do a townvisit, don´t forget to visit this „castle of Music“, which is well known and famous in Berlin. Additional infos you can find on the official website www.yorckschloesschen.de – have fun. The song is well known, sung by Rod Stewart in the seventies! (Filmbeschreibung bei Vimeo.com)

Rotz und Wasser heulten sie immer, die „Weiber“, wenn Rod Stewart den Song sang. Rotz

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305/10: Coole Covers: Eine neue Kategorie nimmt sich ihren Platz #Billie Jean

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Chris Cornell – Billie Jean (via Youtube/facebook)

In der hier und heute neu eingefügten Rubrik „Coole Covers“ will blackbirds.tv aufzeigen, dass es einer Band von Musikern sometimes gar nicht mal so schlecht ansteht, bereits bestehende Pop- und Rockliteratur der Weltgeschichte (smash-Hits, u.a.) neu aufzuarbeiten. Die Rubrik ist ein flammendes Plädoyer für die Idee, kreativ mit Originalmaterial umzugehen und etwas ganz Neues daraus zu machen, anstatt einfach nur eine gute Kopie des Originals zu versuchen! Also, ab in die Keller und geübt!

Man muss aufpassen, was man nimmt: Nimm niemals das, was andere dir vorwerfen zum Fraß, wenn du nicht selbst recherchiert hast, ob die vorgeworfene Geschichte stimmt. Sie stimmt nicht, stellt sich schnell heraus. Da gibt einer an wie Graf Keks und behauptet, singen zu können, wie ein Anderer. Im Internet sind solche Fakes verbreitet. Der will ein Weib betören, deucht mir! Ich lass mich nicht blenden!

Die Recherche einer atemberaubend schön gesungenen Coverversion von Michaels Jacksons „Billie Jean“ ist schnell erledigt. Es stellt sich heraus, dass Chris Cornell in diesem Video, recorded live in Sweden, fotomäßig zu sehen ist. Schöne Version eines MJ-Klassikers! Atemberaubend!