1743/19: Berliner Straßen: Wo Walter Kollo lebte, in der Schwäbischen Str. 26, dit war in Schöneberg! Erinnerste Dir?

Berliner Wohnadresse: Walter Kollo, Berlin-Schöneberg

Berliner Wohnadresse: Walter Kollo, Berlin-Schöneberg (aufs Bild klicken)

Spencer Davis von der Spencer Davis Group hatte den Wunsch, einen deutschsprachigen Song aufnehmen zu wollen, da er in Berlin studiert hatte. Dieser Hilferuf wurde von ca 5000 Bravo Lesern unterstützt und so wurde dann der Titel „Det war in Schöneberg“ 1966 eingespielt und erschien im Januar 1967. Der Song sticht ganz und gar aus der musikalischen Richtung, aber die Rückseite „Stevies Groove“, ein Instrumentalstück, mit dem jungen Steve Winwood an der Hammondorgel, dass musikalisches Potenzial in den sehr jungen Musikern steckte.

Tommy T. Tulip durchstreifte die Gegend in der Art eines Stadtguerilleros. Companheros: Das war ein Erlebnis, das haben wir auch erlebt und parlieren hier nicht vom Hören sagen.
Viele Öre, viel Geschirre, Aschingers am Zoo servierte Erbswurstsuppe und Babylon Berlin war überhaupt noch nicht im Kasten. Apropos Kasten: Wir sind hier nicht Indien. Walter Kollo aber ging in die Geschichte ein. U.a. auch in diese hier. Mein Reden: Die Männer sind alle Verbrecher.

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1776/19: HIStory: Jimi Hendrix gibt Autogramme und beantwortet geduldig Fragen im Januar 1969 in Köln

Jimi Hendrix (morphing) (gif)


Jimi Hendrix – Autograph Signing January 1969

Nach inzwischen 50 Jahren ist dieser Mann im kollektiven Erinnerungsvermögen der musikliebenden Welt haften geblieben. Und bei Anderen als Projektionsfläche für Vodoo, Heroin, Drogen: Zu unrecht, wie man inzwischen weiß. Jimi starb an Erbrochenem.

Als Bandsoziologe dieser Website (Bild) ist er gut eingeführt. So vernichtend waren seine Urteile hier in Stellvertreterform, dass ganze Autos im Feuer aufgingen. Seine Kritik saß, Jimi aber aß. Und trank dazu britischem Assam-Tea. Monika Dannemann hat ihn zuletzt gesehen: Ihn, diesen unvergleichlichen Gitarristen und Frauenschwarm. Electric Ladyland und viele nackte Frauen auf dem Plattencover und was die Toten Hosen daraus machten. Magst Du die Beatles? Ich hasse niemanden. Die Frage ist schon unsinnig. Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band führte Jimi schon auf, zwei Tage nachdem das Album erschienen war. Nur ein bisschen anders: Experiencer! Jimi-esquer…oder wie man das nennen soll. Mir failen die Worte. Der Rest ist Absicht.

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* Das Studio Dumont in Köln
* Understanding Jimi Hendrix
* The last photos of Jimi Hendrix, einen Tag bevor er starb

1768/18: Positionen: Music was my 1st love, and It will be my last… (John Miles)


John Miles – Music – 1976

Music was my first love
And it will be my last.
Music of the future
And music of the past.
To live without my music
Would be impossible to do.
In this world of troubles,
My music pulls me through.

Music was my first love
And it will be last.
Music of the future
And music of the past
And music of the past
And music of the past.

Music was my first love
And it will be my last.
Music of the future
And music of the past.
To live without my music
Would be impossible to do.
In this world of troubles,
My music pulls me through.

Songwriter: Breyon Jamar Prescott / Michael C. Flowers
Songtext von Music © Universal Music Publishing Group

Music ist ein Song von John Miles. Dieser Klassiker der Rockmusik ist sein größter Erfolg. Die Ballade erschien erstmals 1976 auf seinem Album Rebel und wurde zu einem Evergreen. Der Titel erreichte in Deutschland, der Schweiz und im Vereinigten Königreich hohe Platzierungen. Produziert wurde das Lied von Alan Parsons. – sagt Wikipedia und in der Tat erkennt man vor allem die unverwechselbare Handschrift des großartigen Klang- und Zeremonienmeisters Alan Parsons aus dem ganzen Song heraus. Ähnlich kongenial ist auch das Album Tales Of Mystery & Imagination of Edgar Alan Poe gestrickt, das man mit Alan Parsons als dessen Studioerstling zusammenbringt, obwohl Parsons weit früher schon bei den Beatles assistierte und nicht gerade wenige der berühmt gewordenen Special effects von ihm stammen, auf Alben wie beispielsweise The Dark Side Of The Moon.

Das Stück Music von John Miles ist ein Evergreen für alle Zeiten.  Man kann über Heino, Karel Gott und Konsorten sagen was man will: Sie sind wahre Musikliebhaber. Wie das verlinkte Coverstück erahnen lässt. Für immer jung. Soso. Oder viel kürzer:

„Alle haben mich vorgewarnt. Das Stück ist schwierig. Es hat nur genau diesen einen Snareschlag. Mitten am Anfang vom Ende von dem Song. Und dann wurde mir klar: Es war ein Schicksalsschlag.“ – Mit Bild dazu hier
(Der abgeschlossene Facebook-Kurzroman.)

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