1309/15: Video: Die Dokumentation Wingsspan – Über das Leben nach den Beatles

05_Beatles


Paul McCartney: documentary Wingspan

Die Dokumentation zeigt Paul McCartneys Leben nach den Beatles.

Und es hat sich beileibe ereignisreich zugetragen.

Eine Dokumentation, die ich stets im Kopf behielt. Seit ich sie das erste Mal sah…

1301/15: History: Frank Zander ist mitnichten der Ur-Ur-Enkel von Frankenstein, sondern eher so ein Guardian Angel

_banner.Historische.Schinken


Ur-Ur-Enkel von Frankenstein 2006 – Frank Zander

Ich bin der Ururenkel von Frankenstein
Und ich bitte um Diskretion
Denn ich richte mein Labor schon langsam ein
Auf ’ne Menschenmassenproduktion

Frank Zander nahm den Ur-Ur-Enkel von Frankenstein, im Original 1974 als deutschlandweiter Hit sehr erfolgreich erschienen, 2006 noch einmal neu auf. And it was A Rammstein Tune, nearly.

Frank Kurt Zander (* 4. Februar 1942 in Berlin) war schon immer Berliner. Sein Geburtshaus steht in Neukölln.

Zander war auch immer schon Musiker, jedenfalls gefühlt. Nero Brandenburg, ex-RIAS-Radiomoderator und ebenfalls Schlagersänger (unvergessen: Mein Ding A Ling, einschl. Sendeverbot), erinnert sich.

Weiterlesen

1245/15: History: Am 22.09.1975 wurde die Renft-Combo für „nicht mehr existierend“ erklärt

Off.the.centuries_banner


Renft – Aussprechen des Verbotes (1975)

Crime Of The Century – Ein Album einer englischen Band namens Supertramp. In Abänderung des Jahrhundertalbums der Band nehmen wir uns vor, die Gitter hochzuheben, in wohlmeinender Erinnerung an damals und wie alles begann. Dass die DDR irgendwann unterging, war wohl seinen ernsten Anfängen der unklugen Praxis des Jahres 1975 zu verdanken. Kurze Zeit später schon begannen erste große Ausreise- und Ausbürgerungswellen, die viele bedeutende Künstler Richtung Westen spülten. Tja, falsch programmiert.

Per Anhalter durch die Galerie.

Auf Youtube hat Udo Anhalter ein klitzekleines Dokument eingestellt. Es betrifft die 40ste Wiederkehr des offiziellen Nichtexistenzabkommens der politischen Führung der Deutschen Demokratischen Republik namens DDR für die Renft-Combo.

Dass man daran erinnert wird, ist eins der vornehmen Aufgaben dieses Dokuments. Was wiederum geschieht, indem es hier eingerückt wird in die Chronologie der Website. Wer die Erinnerung ehrt, ehrt auch diese Rose. Bzw. den Namen der Rose.

1230/15: Linktipp: Was Amy Winehouse so besonders macht, erzählt die Blindgängerin mit überzeugenden Argumenten

icon_linktipp

blackbirds_Amy_Winehouse

Ganz wichtig war es ihr, als Jazzsängerin anerkannt zu werden.
Die schönen und ganz schön traurigen Melodien nehme ich eigentlich nur wahr, wenn ihre dominante Stimme pausiert. Sie beherrscht perfekt die Kunst der musikalischen Pause.
Eine Pause genau an der richtigen Stelle, nicht zu lang und nicht zu kurz. Eben nicht zu singen oder sein Instrument nicht zu spielen, ist mindestens genauso schwierig wie das Singen oder Spielen an sich. Amy verzichtet auf Füllsel wie schubidu, lalala und yeahyeahyeah und Backgroundsänger(innen) sind mir auch nie aufgefallen. Die Blindgängerin, Auszug vom 10.08.15

Barbara Fickert ist Die Blindgängerin. Auf ihrem Blog beschreibt sie erzählerisch dicht, nachvollziehbar, leicht und luftig, aber mit Schwere ihre Erinnerungen an Amy Winehouse. Diesen Erinnerungen haben wir uns hier verschiedentlich gewidmet. Diese Perle der fortgeschrittenen, anspruchsvollen Unterhaltungskunst ist jetzt Gegenstand von vielfacher Erörterung, zuletzt in einem Film namens „Amy“, der just in die Kinos gekommen ist.

Das lesenswerte Blog Blindgängerin (blindgaengerin.com) ist verlinkt, die Filmrezension datiert auf den 10.08.15 – unbedingt lesen und hingehen und sich den Film anschauen. Wie man so sagt: Großes Kino.

_link Lotse

1228/15: Geschichte: „Berlin, Berlin“ – Dein Herz kennt keine Mauern

Brandt.Zwieback


John F. & Die Gropiuslerchen – Berlin, Berlin (1987)

John F. und die Gropiuslerchen war das deutsche Musik-Projekt des Produzenten Jens Tröndle und des Musiker- und Autoren-Teams Rainer Konstantin, U. W. A. Heyder (Uwe Heyder) und Conny Göckel (Konrad Göckel). Zu Berlins 750-Jahr-Feier erschien 1987 unter dem Namen John F. und die Gropiuslerchen der Titel Berlin, Berlin (… dein Herz kennt keine Mauern). Der als Geheimtipp gehandelte Rapsong war mit O-Tönen von John F. Kennedy, Willy Brandt, Walter Ulbricht und Ernst Reuter bestückt, wurde von den Berliner Radiosendern, insbesondere dem RIAS, häufig gespielt, erreichte jedoch deutschlandweit keine Chartplatzierung. Nach dem Fall der Berliner Mauer entstand Berlin, Berlin (Die Mauer ist Weg), eine der Zeit angepasste Version des Liedes mit O-Tönen von Hans-Dietrich Genscher, Walter Momper und Ost-Berliner Demonstranten. Im Dezember 1989 gelang der Sprung in die deutsche Hitparade, wo sich der Titel 9 Wochen hielt und Platz 29 erreichte.

(Quelle: Deutsche Wikipedia)

Und, ja, wer erinnert ihn nicht, den guten, alten Brandt-Zwieback?

 

1207/15: Video: Das Kai Rautenberg Trio und „Count the Lights of San Francisco“ und „Wird Herbst da draußen“ (Hildegard Knef)

_icon.Tageslied


Kai Rautenberg – Count the Lights of San Francisco

Die Tauben sitzen schwer wie Steine,
der Baum im Hof verliert Gewicht,
ein alter Mann vertritt die Beine,
wird Herbst da draußen, wie ich meine,
wird Herbst da draußen, und in mir.

Zwölf Bänke stehn und sind vergessen,
ein Tulpenbeet hat nichts zu tun,
ein Sonnenstrahl grüßt sehr gemessen
den Herbst da draußen, und in mir.

Und Fenster blicken ernst, entschlossen,
als sähe keiner ‚rein noch ‚raus,
ein Pudel schüttelt sich verdrossen,
ein Unbekannter hat beschlossen,
wird Herbst da draußen, und in mir.

(Herbst da draußen, Hildegard Knef, 1999)

Angelika Milster, Hildegard Knef, Brigitte Mira, Reinhard Mey, Dieter Hallervorden und viele andere mehr verließen sich auf seine Dienste und Zuarbeit. Kai Rautenberg war Vollblutmusiker und starb am 29. Mai 2013 in der Pflegeeinrichtung NOVA VITA.

Es hieß, bis dahin habe er recht ziemlich wie ein ordentlicher Musiker gelebt und viele Kerzen von zwei Seiten angezündet. Das ist nicht verbrieft, wurde aber vernommen.

Weiterlesen

1196/15: Nachruf: B.B. King (* 16. September 1925 in Itta Bena, Mississippi; † 14. Mai 2015 in Las Vegas, Nevada)

Trauerkerze

Trauerbanner_Blackbirds.tv


B.B.King Lucille

Wer besaß schon die Unverfrorenheit, seine Gitarre Lucille zu nennen und ihr Liebeslieder zu widmen? B.B. King

Picasso soll gesagt haben: „Trinkt auf mich, trinkt auf meine Gesundheit. Ihr wißt, ich kann jetzt nicht mehr trinken.“ Aus dieser Zeitungsmeldung macht Paul McCartney einen Song (Picasso’s last words) und beeindruckte damit Dustin Hoffmann und Paul Newmann während eines Urlaubs in der Karibik, heißt es. B.B. Kings vermutlich vorletzte Worte sind auf der Website des Grandmasters of Blues knapp gefasst: „“I am in home hospice care at my residence in Las Vegas.Thanks to all for your well wishes and prayers.” B.B. King

Weiterlesen

1184/15: Video: The Dark Side Of The Moon – performed by Dream Theater

DSC01168_the.wrong.side.of.the.moon


Dark Side Of The Moon-Dream Theater -LIVE

Dass sich Schlagzeuger kleine blaue gelartige Gallertkissen aufs Fell kleben, hat Gerüchten zum Trotz nichts mit „The Dark Side Of The Moon“ zu tun, sondern mit Sounddämpfung. Obertöne bekämpfen. Was hingegen für das Album von Pink Floyd nicht gilt: Hier sind alle Obertöne schön anzuhören. Kommen nun auch noch großartige Musiker dazu, ist´s ein Ereignis der besonderen Art, eine Art MoFi, analog der gerade kürzlich vorübergehuschten SoFi.

Der Mond: Er ist anbetungswürdig. Nicht nur für Wölfe. Das wissen wir.

Dass die amerikanische Band das legendäre Rockopus „The Dark Side Of The Moon“ live sehr originalgetreu aufgeführt hat, blieb uns bislang verborgen. Wir gehören eben nicht zu sehr zu den Prog-Rock-Fans. Der Film ist absolut sehens- und hörenswert. Hut ab, Chapeau, großartig. Spaßeshalber.

Das heutige Lied des Tages: Das ganze Album, im Original von Pink Floyd, und hier als konzertantes Erlebnis der Spitzenklasse. Weiteres über Pink Floyd hier bei Interesse…

1179/15: Tageslied: Deep Purple „April“

_icon.Tageslied

IMG_2149_Drumsign_Bassdrumfell


Deep Purple – April (1969)

Als Aprilscherz bezeichnet man den Brauch, am 1. April die Mitmenschen durch erfundene oder verfälschte, meist spektakuläre Geschichten, Erzählungen oder Informationen hereinzulegen und so „zum Narren zu halten“. Zielpersonen sind (manchmal leichtgläubige) Familienangehörige, Freunde, Arbeitskollegen etc. Vor Auflösung des Schwindels sagt man z. B. April, April. .. Auch bei Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehsendern und bisweilen auf Webseiten ist es üblich, die Leser bzw. Hörer durch glaubhaft klingende, erfundene Beiträge, in denen aber meist übertriebene Details dem aufmerksamen Rezipienten Hinweise auf den fehlenden Wahrheitsgehalt liefern, „in den April zu schicken“. #Aprilscherz #Wikipedia

Der April, der April, der weiß nicht, was er will. Zumindest scheint es so. Die Leser des gepflegt satirischen Postillon pflegen den Aprilscherz kaum: Denn dieser wäre nichts Besonderes.  Diesen 1. April widmen wir einem Schlagzeugfell. Aufgedruckt ein „Om“. Und wen´s interessiert, der gugelt nach dessen Bedeutung.

Die Geschichte des „Om“ spielt in Tibet und anderswo eine größere Rolle. Die Rolle des „Om“ in meinem Leben? Klicke auf das Foto oben und es wird ein Wunder geschehen! Om nama shiva ya! – Und das ist wahrlich kein Aprilscherz.

Im brandenburgischen Bärwalde gibt´s übrigens auch eins: aus Kräutern…

Flippt er jetzt völlig aus? – Die Antwort ist ganz einfach: April, April..

1171/15: Positionen: Jürgen Lemke, Klasse 11g, erklärt „Beat-Musik“ und „Jazz“. Von der Fröhlichkeit beim Baumwollpflücken

icon Positionen

Beat.und.Jazzmusik_Ausriss

Was gibt es nur in Ostfriesland? Ein volles Haus in Leer: „Der reine, ursprüngliche Beat ist Musik. Er ging aus der Jazzmusik hervor. Jazz entstand aus reiner Freude an Rhythmus und Klang, aus den echten Gefühlen der amerikanischen Neger, Schienenarbeiter, Baumwollpflücker, Mississippi-Schiffsleuten oder Hafenarbeitern in New Orleans. Jazz ist fröhliche, aber ernstzunehmende Musik.“ Jürgen Lemke, Schüler, (Zitat des Tages) – Ubbo-Emmius-Gymnasium Leer 12/1967

In den Arbeiten von Schülern muss man differenzieren zwischen dem, was Schüler Lehrern zum Munde reden, um gute Noten abzustauben. In Plattitüden, Halbwahrheiten und „aufgeschnappten Trivia“ und solchen Gesichtspunkten, die den Heranwachsenden als schon einigermaßen aufgewachsenes Früchtchen auszeichnen. Mit Haken und Ösen. Kann sein, es ist Schleppnetzfischerei. Wir kennen Jürgen Lemke nicht, wissen nicht, ob er heute auf Norderney Krabben puhlt? Das ist unwahrscheinlich, denn dafür werden sie heutzutage mit dem Flugzeug nach Marokko verfrachtet: In ein Billiglohnland. Um dann gepuhlt und frischeverpackt wieder in deutschen Landen zu glänzen, frisch auf dem Tisch.

Weiterlesen

'We love You, Stevie' #Beyonce

1162/15: Legenden: Beyonce, Stevie Wonder und: Was früher betrifft, ist gestern heute schon morgen. #Lead des Tages

_icon.Tageslied

'We love You, Stevie' #Beyonce

Früher + heute, Beispiel: Damit er steht, muss man dranfassen, dann kommt er wieder hoch. Was lange vorm Internet jeder Schuljunge bestens wusste, ist inzwischen auch digital als Allgemeinwissen weit verbreitet. Heutzutage machen’s auch Mädchen mit einer beirrend großen Sachkunde, eine Freude. Rutscht ein Post unbeachtet und unkommentiert nach unten, weil´s keine Sau interessiert, wird drangefasst, ein Like, ein Kommentar. Und schwups steht er wieder wie ´ne Eins und alle können neu überlegen. So geht ‪#‎facebook‬. Was früher betrifft, ist gestern heute schon morgen.

Gute Musik berührt. Schöne Frauen nicht: Wer wird schon von schönsten Frauen angefasst? Das ist quasi eine ganz große Ausnahme. Nein, sie sind untouchable für die meisten. Die wenigsten können sogar gut singen. Hier anstatt eines ‚Lied des Tages‘ ein führender Gedanke, der ‚Lead des Tages, er heißt: „We love You, Stevie!“

Beyonce gehört zur Kategorie Superwomen, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Artig steht Little Stevie, wie er früher hieß, im Publikum und klatscht. Hier haben wir so einen magischen Moment videotisch, der einen berührt. Soul, darum geht es: Beyonce ist die neue S-Klasse. Stevie hat uns seit ca. 1968 immer wieder Musik geschenkt. Beyonce ist Jetztzeit, pinkrosanna Mashmallow der Poppmusik. Hier verbinden, verbrüdern und -schwestern sich berührte Seelen von Früher und Heute zum „Hier und Jetzt, abba richtig!“ und Mensch und Musiker gehn´ ab wie Schmidts Katze.

Weder grand old Stevie noch Beyonce Schmidt kennen dessen Katze. Nein, das ist ein pornöser Auftritt, glamourös bis ins letzte, was uns Wutbürger 2015 angeht: Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen: ‚We love You two, Stevie!‘, womit wir schon zu dritt sind! Beyonce und wir zwei beide.

1143/14: Legenden: „Sunny“ – performed by Tom Jones und Ella Fitzgerald

_icon.Tageslied

Ella.Fitzgerald_Banner


Tom Jones & Ella Fitzgerald – Sunny – Live HD

Genug Weihnachtsschmarrn gehabt? Vielleicht.

Sag mal, ist das Tempo für Dich richtig? fragt Tom Jones die bildfüllende Ella F., ein Traum in Blau, und sie erwidert leicht angewidert, oder war´s aus Vorfreude?, „Na ja, für Rock´n Roll Gesang vielleicht…“, und dann machen sich die beiden über den Song her und wie!

Heute das #Lied des Tages. Verneigung vor zwei großen Sängern der Rock-, Pop- und Jazzgeschichte.

2015 kann kommen!

(Mit Dank an Frank Bowy, facebook, für den Tipp)

Hitsville U.S.A. - Detroit - (© Patrick Allen Wiggins)

1136/14: Video: Im Gespräch mit Bobbye Hall, Percussionlegende von Tamla Motown #LinerNoteLegends

_Interview

Seitentrenner: Interview


Liner Note Legends #4: Ms. Bobbye Hall [HD]

As one of the house percussionists with Motown Records in Detroit, Ms. Bobbye Hall accomplished more as a teenager than most musicians do in a lifetime. Though she largely remained uncredited due to her age, she is nevertheless present on many classic Motown tracks. After moving to Los Angeles, Bobbye remained a part of the west coast Motown sound by continuing to appear on records by Stevie Wonder and Marvin Gaye, among others. However, her presence and reputation continued to grow and she quickly became a first-call session musician for all kinds of sessions: rock, r&b, funk, singer-songwriter, movie soundtrack, commercial work, etc. Her playing can be heard on record with: Bill Withers, Bob Dylan, Pink Floyd, Joni Mitchell, Stevie Nicks, Aretha Franklin, David Byrne, The Doors, Smokey Robinson, Sarah Vaughan, and many, many more. It was a true pleasure to get to film this episode with Ms. Hall in the windy desert outside of Los Angeles.(Klappentext auf Youtube zum Video)

Sie hat mit vielen ganz Großen im Studio zusammengearbeitet, sie ist eine „living legend“.

In diesem Video erzählt sie (englisch) von ihrer großen Zeit der Zusammenarbeit.

Sie gehört zu denjenigen, über die ein anderer sehenswerter Film sagt: „Standing in the shadow of Motown„.

Sehr schön diese historische Aufnahme aus dem Jahre 1967 mit The Temptations: „Sorry Is A Sorry Word

1135/14: Video: Eineinhalb Stunden Gespräch: Prof. Udo Dahmen mit Klaus Voormann (Sendedauer: 1:23 Stunde)

_Interview

Seitentrenner: Interview


onlinelessons.tv / Popakademie „Open House“ Event: Klaus Voormann

„Die hatten einen Druck….“ (Klaus Voormann über die aufgekommenen Beatles, Anfang der Sechziger)

Klaus Voormann, Plattencoverarchitekt, bspw. von „Revolver“ von den Beatles, Bassist von Manfred Mann, Carly Simon und vielen, vielen anderen, Künstler und fälschlicherweise oft als „fünfter Beatle“ bezeichnet im Gespräch mit Prof. Udo Dahmen, Popakademie Mannheim. – Seit einiger Zeit baut Florian Alexandru-Zorn zusammen mit anderen Onlinelessons auf, dort Schlagzeugunterricht, auch andere Instrumente werden geboten. Der Markt „education“: Wachsend. – Dass Florian Alexandru-Zorn Prof. Udo Dahmen kennt, liegt auf der Hand. Denn der „Popprofessor von Mannheim“, auch Schlagzeugpapst, Mentor und Motivator, ist in der Pop- und Rockmusik wohlgelitten. Ein feinsinniger, ätherischer, netter und sehr verbindlicher Mann. Ich lernte ihn 2013 auf einer Berliner Veranstaltung „Berlin Drum Week“ in der Schlagzeugschule von Dirk Erchinger -drumtrainer Berlin- kennen. (Mehrere Artikel: hier)

Klaus Voormann ist allseits wohlbekannt und ein historischer Kotzbrocken. Das jedenfalls sagt Paul McCartney über ihn, weswegen er ihn gern hat. Das ist McCartneys Schalk im Nacken. Wir sehen ein sehr gut und auf hohem Niveau geführtes face to face-Gespräch. Wir bedanken uns herzlich bei onlinelessons.tv für dieses digitale Schätzchen. Sehr schön.

1127/14: Historie: Der Berliner Senatsrockwettbewerb, die Band „Artischock“ und die Behauptung „Die Wüste lebt“

ROCK CITY Berlin: Band "Artischock" Ausgabe 1983/84

ROCK CITY Berlin: Band „Artischock“ Ausgabe 1983/84


Berlin Rock News, Artischock Teil 1

Die Bilder sind verrauscht und im Format 4:3, und passen nicht so richtig in die neue, digitale Welt von 16:9 oder 16:10. Ansonsten kommt die Berliner Band „Artischock“ erfrischend normal rüber. Ein kurzer Ausflug in die Vergangenheit. In die Zeit, als Senator für Kulturelle Angelegenheit im Rahmen der Freie-Gruppen-Förderung hier und in „Fehlbedarfsfinanzierung“ investierte, was für ein Unwort. Bezahlt wurden Plattenproduktionen, Studiozeiten, Tourneen und „Saure Gürkchen Sans Souci“, die der junge Veranstalter Peter Schwenkow als Organisator des „1. Berliner Rocktopfs“ in der Berliner Waldbühne korrekt abrechnete.

Das Quartier Latin war latent. Systemimmanent. Eine bekannte Band wie IDEAL, macht dreimal das Kantkino (an der Kantstr. 54, Charlottenburg) voll, weiß Wolfgang Hagen, Journalist, den Titelsong „Rock´n Roll Ausverkauf“ niederzuschmettern, im obigen Video, Teil 1. „Dazu müsste doch der Verkauf erst einmal anfangen.“ Olaf (RIAS) Leitner sitzt dabei.

1. Berliner Rocktopf am 30. Juli 1980 Waldbühne

1. Berliner Rocktopf am 30. Juli 1980 Waldbühne

Alles, was da auftrat, auch. Die Berliner Band „Artischock“ war konsequent da. Achim Schmidt, Schlagzeuger, ein Apologet der wirtschaftlichen Vernunft, weiß genau abzuwägen: Als ungelernter Zahntechniker verdient er Geld, ansonsten war er als Musiker im unbezahlten Urlaub auf Tournee unterwegs, weiß der kundige Interviewer Flöhe aus dem Bauch zu fragen. Oder ist der Traum als Rockstar ausgeträumt?

Martin Deuker arbeitet(e) als Klavierstimmer und ist der Bruder einer deutschen Musiklegende, die ihr ganz alltägliches Copyright kaum zu verteidigen braucht. Denn IDEAL´s (Bassist Ulrich Deuker) Rechte werden finanziell immer noch in vernünftigen Dimensionen jährlich abgerechnet. Bruder Martin Deuker (Gitarrist bei Artischock) selbst hatte jahrelang ein eigenes Copyright. So hieß jedenfalls eine spätere Band von ihm.

Weiterlesen

Die Geschichte des Krautrock

1122/14: Video: Krautrock Night

Die Geschichte des Krautrock

Täglich fit mit 2 g Shit… (Guru Guru, Der Elektrolurch, früher: Losungsversuche für ein besseres Leben)

Die Geschichte des Krautrock ist inzwischen verbrieft. Berichtet wurde über diese „zeitgenössische Musik“ hier des Öfteren und bei passender Gelegenheit immer wieder. Das ist auch der Grund, warum wir die Sache fortsetzen dürfen.

Vieles hat seinen Ursprung in jenen „deutschen Jahren“, die im Vergleich zu früheren die besseren Jahren waren, historisch platt betrachtet.

Weiterlesen

1111/14: Rekord: Die Schnapszahl des Artikels, Fernet Branca, Pannach & Kunert und das Sozialgeschnatter auf facebook

fernet_branca


Pannach und Kunert: Fluche, Seele, Fluche Fluche (1980, erschienen 1981 auf „Fluche, Seele, fluche!“) – Musik: Sallmann/Kunert, Text: Mühsam/Pannach (nach Erich Mühsams Gedicht: „Weiter, weiter unermüdlich“)

Pannach und Kunert waren und sind meine besten Freunde. Wir hatten immer viel Spass zusammen. Im Flöz gab es spezielle Biergläser für die beiden, während sie ihr „Totenschiff“ versucht haben, zu vertonen. Legendär sind ihre „Heiliger Strohsack“ immer um Weihnachten rum. U.a. mit Manfred Maurenbrecher und so … (Susanne Lämmerhirt auf facebook)

Das ist der 1.111te-Artikel hier, eine Schnapszahl, darum geht es also. Und um „Sozialgeschnatter 2.0“: Wenn Christoph Rinnert zu einem guten Abendessen eingeladen wird, „Es gab Gänsebraten, legga“, freuen sich diejenigen gleich mit, die Christoph für einen guten Musiker und Produzenten handeln. Das ist berechtigt. Zweitens nennt man das sozial netzwerken. Aus Solidarität. Oder aus Hunger. Oder wegen beidem. Ist ja auch egal. Freiheit, Freibier & Frieden! – Damit kommen wir zum zweiten Teil dieser Sache an sich.

Aus dem „Haus Lämmerhirt“ erfahren wir, ohne jetzt zu sehr ins Detail zu gehen: Die guten Freunde und Musiker Gerulf Pannach und Christian Kunert hätten Fernet Branca gern getrunken. Das sei ihr Lieblingsgetränk gewesen. Wir halten dieses Detail fest, danken im übrigen Franz de Byl (nicht: debil!, darauf legt er Wert) fürs Flöz früher und für alles, was Franz gemacht hat und erinnern, welch wichtiges Lokal es damals in der Nassauischen Str. in Berlin-Wilmersdorf war. Tja, wer die Gastro ehrt. Darauf einen Fernet!

(Nak! Nak! Den Begriff „Sozialgeschnatter“ habe ich von Peter Jebsen aus Hamburg und finde ihn klasse.)

1099/14: Nachruf: … zum Tod von Jack Bruce … statt eines Nachrufs … (Von H.P. Daniels, Gastbeitrag)

Trauerkerze

Jack.Bruce_Remember

I´m so glad, I´m so glad, I´m glad I`m glad I´m glad!

Von: H.P. Daniels (Gastbeitrag)

Jack Bruce ist tot. Was für eine traurige Nachricht. Als ich am 25. Oktober 2014 über das schnelle Internet von diesem Tod am selben Tag erfuhr, dachte ich natürlich sofort an das letzte Konzert, in dem ich den grandiosen Musiker als Bassisten, Komponisten, Sänger und Mundharmonikaspieler zum letzten Mal auf der Bühne gesehen habe: das Reunion-Konzert von Cream in der Londoner Royal Albert Hall im Mai 2005.

Obwohl mir natürlich klar ist, dass Jack Bruce noch viel mehr war als der einstige Bassist von Cream, hier nun statt eines Nachrufs noch einmal meine Eindrücke von der Cream-Reunion 2006:

Weiterlesen

1098/14: Zeitgeschichte: MIT DEN STONES AUF DER BÜHNE, MIT SISTER MORPHINE IN DER BREDOUILLE v. K.J. Schindler

Karl Johannes Schindler

Karl Johannes Schindler

Kommentar aus dem Off, meinerseits, zu „Yoko & die Beatles“: Paul McCartney hat immer sorgfältig dementiert, sie habe den Split verursacht. Eindeutig hob er ihre störende Omnipräsenz im Studio hervor. Ständig war sie da, saß auf dem Fußboden, mit oder bei John und Paul sagte: Oh, tschuldigung, Yoko, darf ich da mal an meinen Verstärken ran, Du weißt, ich muss jetzt was aufnehmen?“ Sie lümmelten und tümmelten. Und so fort. – War es persönliche Rücksichtnahme von Sir Paul oder Schonung aus „geschäftlichen Erwägungen“? Egal, „Beatles“ ist nicht das Thema „Rolling Stones“, wie deutlich werden wird.

(Gastbeitrag)

MIT DEN STONES AUF DER BÜHNE, MIT SISTER MORPHINE IN DER BREDOUILLE

Seit 50 Jahren macht sie nun Musik, die englische Kapelle „The Rolling Stones“. Theoretisch ungefähr ebenso lang wie ihre Kollegen „The Beatles“, die praktisch aber wesentlich früher aufgehört haben wegen einer Frau aus Japan namens Yoko Ono. Das war eigentlich die erste Bandgespielin, die kein anderer Beatle haben wollte, so dass sie John Lennon erhalten blieb. Im Gegensatz zur Band, welche nicht erhalten blieb, weil Yoko immer störte.

Jungs mussten sich in ihrer Jugend stets entscheiden zwischen den Stones und den Beatles. Oft mehrmals täglich. Je nachdem eben, was da für Mädchen gerade auf einen warteten. Und wieviele. Meist lief es aber zwischenmenschlich sicherheitshalber auf „I Feel Fine“ oder „All You Need Is Love“ hinaus. Mädchen, die „Paint It Black“ oder „Sympathy For The Devil“ mochten, räumten nämlich anschließend deine Wohnung nicht auf und verwendeten, wenn überhaupt, ganz entsetzliche Deos. Einmal hatte ich übrigens versehentlich meine Lieblings-Combo „King Crimson“ aufgelegt und war bereits bei ihrem „21st Century Schizoid Man“ wieder alleine.

Weiterlesen

1083/14: Video: Kleine Nachtmusik von Miles Davis „So What“

_Jazz.Ikone

cover-miles-davis


Miles Davis – „So What“ (via Vimeo)

Wenn die Sängerin auf die Frage nach einer möglichen Zusammenarbeit in Sachen JAZZ sagt: „Ich komme gerade vom Jamie-Cullum-Konzert. Ich höre mir Eure Musik später an, das ist gerechter.“ – Wenn du sie für ihre sportliche Fairness und ihren klugen Weitblick plötzlich sehr wertschätzt. Das ist #Jazz (vielleicht).

Seine Bio gehört zum Besten, was ich je gelesen habe. Eine Moritaten- und Zitatensammlung erster Kajüte. – Kleine Nachtmusik.

Eins der ganz großen Stück der Weltjazzmusikgeschichtsschreibung. Eine Legende, ein „historischer Schmachtfetzen“ (Verschlagwortung hier)

1073/14: Legenden: Die 30. September-Ehrenrobe, Modell „Klagenfurt“ #Jubiläen #Linktipp

icon_linktipp
30.September-Ehrenrobe

Mein persönliches Zitat des Tages – und danke Tia Thankyouforthemusic – Zitat. „Musiker hören sich anscheinend nicht nur selbst gern spielen, sondern lesen sich auch gern reden“ (aus: Spezialistengruppe: Musikerwitze/facebook)

Ein durch und durch politischer, niemals in übliche Schemen einzuordnender Sänger und Musiker wird 80. Von wegen „Schlageraffe“! Wer sich mit dem Wirken des Österreichers näher auseinandersetzt, staunt. Und lernt dazu.

Nur wenige deutschsprachige Musiker haben mehr Menschen berührt wie „uns Udo“. Generationenvertrag „plus“: Während wir teils noch Edward mit den Scherenhänden als Kinostar feierten, hatte Udo Jürgen Bockelmann sich die Segelohren schon längst anlegen lassen. Ein kleiner Eingriff beseitigte letzte Karrierehemmnisse.

Die angelegten Ohren blieben Schlitzohren und Joachim „Blacky“ Fuchsberger schrieb ihm lange vor Tim Bendzko, dass wenn ihm die Worte fehlen, nur noch Musik übrig bliebe. Der Mann, der seinen Bruder als Maler verehrt und sich selbst für einen „kleinen Musiker“ hält, gibt Auskunft.

Weiterlesen

1069/14: Linktipp: Leonard Cohen: Like A Bird On Wire (Dokumentation)

icon_linktipp

Leonard.Cohen_Banner

Was ist Erfolg? Erfolg ist, zu überleben. (Leonard Cohen)
Hinweis vom 27.09.2014 | 101:47 Min. | Verfügbar bis 02.10.2014 | Quelle: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
„Leonard Cohen, eine Ikone der Popmusik, ist 80 Jahr alt geworden. Der Film zeigt Cohens Welttournee 1972 durch 20 Städte. Das Material stammt vom berühmten Filmemacher Tony Palmer.“

ARD Mediathek: Link bis 02.10.

1067/14: Video: Es ist wieder Zeit für den Studio-Workshop! Wie man großartige Sachen aufnimmt und worauf es ankommt

Musikerwitze.Beatles


George Martin – In My Life (1998)

George Martin – In My Life (1998)
Come Together – Robin Williams & Bobby McFerrin
A Hard Day’s Night – Goldie Hawn
A Day In The Life – Jeff Beck
Here There & Everywhere – Celine Dion
Because – Vanessa Mae
I Am The Walrus – Jim Carrey
Here Comes The Sun – John Williams
Being For The Benefit Of Mr. Kite – Billy Connolly
The Pepperland Suite – George Martin
Golden Slumbers, Carry That Weight, the End – Phil Collins
Friends And Lovers – George Martin
In My Life – Sean Connery

Tja, liebe Kinder, es ist wieder Zeit für Fortbildung. On the beat oder off the beat. Straight to the form oder out of Rosenheim,  ist egal. Es geht darum, im Studio die Sachen so einzuspielen, dass sie auch Bestand haben vor dem kritischen Auge der Langzeit. Was gestern dahingeschludert wurde, ist morgen schon bedeutungslos. Was wir hier sehen, ist  ein ganz guter Eindruck. Die das für die Ewigkeit versucht haben, in Rillen zu meißeln, waren erfolgreich. So ist der Film ein Stück Workshop über ein bedeutendes Kapitel Musik.

Weiterlesen

1060/14: Video: LOKOMOTIVE KREUZBERG – „Menschen, Mäuse & Moneten“ (April 1975)


LOKOMOTIVE KREUZBERG – „Menschen, Mäuse & Moneten“ (April 1975)


Lok Kreuzberg: Arbeitslos

Single-Veröffentlichung: 1976
Andi Brauer, Uwe Holz, Jutta Kausch, Herwig Mitteregger, Bernhard Potschka, Manfred Praeker † 2012, Kalle Scherfling

1059/14: Video: Die „Charlie Parker Story“ – It´s all about JAZZ #History

_Jazz.Ikone


Charlie Parker – Charlie Parker Story

Das ist doch alles musikalisches Gewichse …. keine Seele, der Scheiß nur rumgewusel. Der Saxi mag ja richtig spitze sein, aber der macht mir einfach keinen harten! fiedel fiedel fiedel leck mich am arsch ist das öde…. (Mitglied der Spezialistengruppe: Musikerwitze über Charlie Parker)

Ein weiteres, namentlich ungenanntes Mitglied derselben Spezialistengruppe auf facebook sagte dazu folgendes:

„Es bringt ja nichts, wenn hier geradezu gestritten wird.
Die hier, die wirklich Gespür für Musik haben (oder gar Musiker sind), werden nicht bewirken, dass denen, die kein Gespür haben, diese Musik auf einmal besser gefällt, indem sie auf die „Größe“ oder Bedeutung der Musik verweisen. In der Schule konnte man die Comic- oder Nichtleser in der Klasse ja auch nicht davon überzeugen, auch mal Weltliteratur zu lesen, indem man auf deren „Bedeutung“ verwies oder sagte „wie toll das geschrieben ist“.
Diejenigen, die mit diesem Jazz hier nichts anfangen können, sollten allerdings auch ihren Tonfall erheblich mäßigen und sich lieber eingestehen, dass sie möglicherweise deshalb nichts mit der Musik anfangen können, weil sie eben noch nicht so weit sind. Zeichen dafür, dass man noch nicht so weit ist, kann z.B. sein, dass man als Kriterium für „gute Musik“ hat, dass man „einen Harten bekommt“ (hallo???).“
(Ende Zitat)

Dem ist nichts hinzuzufügen. It´s all about JAZZ.

1058/14: Video: Historisches Schnipsel aus Amsterdam, 1968 (The Doors) „Hello, I love You“


Hello, I Love You [Video] – The Doors (Live 1968)

In the middle of the Doors‘ 1968 European tour, the band decides to take in the sites of Amsterdam. With drugs being legal, they were constantly being offered drugs by fans that they met on the street. Ray, Robby and John politely declined the offers.. but not Jim. He took everything that was handed to him. This led to him passing out and being taken to the hospital right before their concert that night. With no Jim Morrison, Ray stepped up and sang lead vocals for the entire set. What other band member in any other band could do that at a moment’s notice? (Quelle: Ray Manzarek, facebook-Channel)

Auf facebook unterhält man neben einigen anderen auch diesen Kanal, der dem Wirken des inzwischen verstorbenen Ray Manzarek (Kb, The Doors) zu Ehren gepflegt wird. Die Informationen sind autorisiert und sprechen von zutreffenden Ereignissen. Dass der Keyboarder den Part des ausgefallenen Sängers (und Alleinstellungsbeauftragten der DOORS) Jim Morrison vertretungshalber zu übernehmen hatte, war schon zu Lebzeiten des Sängers hier und da erforderlich. Denn Amsterdam war ein heißes Pflaster, damals und noch lange. Eine kleine Begebenheit. Lesetipp u.a.: „Die Doors, Jim Morrison und ich: Mein Leben mit den Doors“ von Ray Manzarek, erhältlich u.a. auf amazon hier….

1055/14: Video: The Doors „Wild Child“ – under construction


The Doors (Wild Child) – rare version

Das Stück kam später auf die Platte „The Soft Parade“ (Seite 2, 1. Stück), dessen Veröffentlichung im Juli 1969 erfolgte.

Nähere Informationen zum Album hier.

1054/14: Video: Das „Concert for George“ (2003) in London

George Harrison’s friends, family, and bandmates unite for a tribute concert on the one-year anniversary of his death.

1. Eric Clapton & Ravi Shakar — Intro / Itroduction [0:00]
2. Anoushka Shankar — Your Eyes [6:30]
3. Jeff Lynne — The Inner Light [15:14]
4. Anoushka Sankar & Ravi Shakar’s Orchestra — Arpan [18:19]
5. The Monty Python — Sit On My Face [42:28]
6. The Monty Python — The Lumberjack Song [45:12]
7. Jeff Lynne — I Want To Tell You [49:15]
8. Eric Clapton — If I Needed Someone [51:57]
9. Eric Clapton — Old Brown Shoe [54:31]
10. Jeff Lynne — Give Me Love [58:52]
11. Eric Clapton — Beware Of Darkness [1:01:55]
12. Joe Brown — Here Comes The Sun [1:06:06]
13. Joe Brown — That’s The Way It Goes [1:09:21]
14. Jools Holland and Sam Brown — Horse To The Water [1:13:22]
15. Tom Petty and The Heartbreakers — Taxman [1:19:19]
16. Tom Petty and The Heartbreakers — I Need You [1:2242]
17. Tom Petty and The Heartbreakers — Handle With Care[1:26:05]
18. Eric Clapton & Billy Preston — Isn’t It A Pity [1:29:51]
19. Ringo Starr — Photograph [1:37:24]
20. Ringo Starr — Honey Don’t [1:41:28]
21. Paul McCartney — For You Blue [1:45:00]
22. Paul McCartney — Something [1:48:12]
23. Paul McCartney — All Things Must Pass [1:52:48]
24. Eric Clapton — While My Guitar Gently Weeps [1:56:41]
25. Billy Preston — My Sweet Lord [2:02:55]
26. Jeff Lynne & George’s Band — Wah-Wah [2:08:12]
27. Joe Brown — I’ll See You In My Dreams [2:15:13]

Das Konzert George Harrison zu Ehren wurde auf dieser Website schon oft angesprochen.

Es gehört sicherlich zu den Highlights der Rockgeschichte und fand 2003 zu Ehren des verstorbenen „stillen Beatle“ George Harrison statt.

Im ersten Teil ist eine indische Oper dargeboten, die ihresgleichen sucht. Tiefe Spiritualität, eine wunderschöne, zentrale Protagonistin, Anoushka Shankar, die Tochter des berühmten (siebten) Beatles Ravi Shankar. Dass das Konzert auf Youtube in kompletter Länge abrufbar ist, ist ein glücklicher Umstand, über den sich offenbar niemand mit der GEMA erst noch einigen mochte. Vielleicht gibt es ja doch Dinge, die heiliger sind, als Rechtsfragen: Zum Beispiel eine dermaßen geglückte Erinnerung, eine Art „total recall“ zu Ehren eines der großartigsten Mitmusiker eines britischen Quartetts namens Beatles.

Es macht zwar keinen Sinn, dies Konzert gezielt an bestimmten Stellen anzusteuern. Vielmehr ist es ein Gesamtkunstwerk. Für ganz eilige Anseher sind jedoch die „Timecodes“ oben angegeben, an denen sich die einzelnen Stücke befinden.

Buchtitel "Rio Reiser"

1044/14: Linktipp: 200,- DM druff, sonst gibt´s Kloppe, Geschichten über Ton, Steine, Scherben u.a.

icon_linktipp

Winnetou´s Garage - Rio Reiser Haus, Fresenhagen

Winnetou´s Garage – Rio Reiser Haus, Fresenhagen

Als sie nach einem furiosen Konzert die Betreiber des Ladens schwer unter Druck gesetzt haben: Dass die gefälligst noch zweihundert Mark auf die Gage drauflegen sollten … als Spende für die politischen Gefangenen. Oder sie würden ihnen die Bude zu Scherben kloppen. Dass er das toll gefunden hätte. Und wie die Typen vom Sinkkasten dann zornig murrend, aber kleinlaut, bezahlt hätten. Eine Spende für die politischen Gefangenen. Toll! (H.P. Daniels im unten verlinkten Artikel, Auszug)

Gestern postete ein schlagzeugender Dödel (nicht ich!) auf Musikersuche auf facebook giftgeifernd: „Wenn Du nichts zu sagen hast, halt doch einfach die Klappe.“ Woraufhin ich zurück biesterte: „I habe doch was gesagt, und nun?“ Richtig bleibt folgendes: Es gibt zu wenige, die etwas zu sagen haben.  Die nicht Katzen, Wohnwagen und Funvideos verposten. Richtig interessant sind diejenigen, die „eigenen Content“ bieten, vollkommen app- und vorfertigungsfrei, mit Geist geboren (‚Hui Buh‘) und klugem Erleben bzw. Nachdenken. Womit wir bei Herrn Kluge sind.

Marcus Kluge betreibt ein lesenswertes, schönes Bloghaus direkt am See und nennt es „Berlinische Leben„, womit er uns an eine Versicherungsgesellschaft erinnert. Vielleicht ist das Aufschreiben von Erinnerungen so eine Art Lebensversicherung? H.P. Daniels ist den meisten und zumindest den Lesern dieser Website wohlbekannt. In einem Gastbeitrag erinnert Daniels an die wilden Siebziger.

Und wie er es tut. Das Zitat entstammt dem unten verlinkten Artikel. Dieser wurde soeben für würdig befunden, hier empfohlen zu werden. Und das will was heißen. Heißa. Youngster aufgepasst: So führt man Gagenverhandlungen!

_link Lotse

1043/14: Nachruf: Johnny Winter ist tot – „True to the Blues“

Kerze (animiert)


Johnny Winter (1970) im dänischen Fernsehen: „Be Careful With A Fool“

Michael Kroeher auf facebook: „Ein Musikerkollege spielt die Gitarre, die Johnny vor Jahrzehnten in Hamburg tatsächlich beim whiskeydurchtränkten Karten- und Würfelspielen versetzt hat.“ (zum Ableben von Johnny Winter)

Ich fuhr kürzlich Richtung Neuruppin. An den Laternenmasten prangten lauter Vergangenheitsgrößen. CITY wolle hier spielen, hieß es, vermutlich nicht „Am Fenster“. Aber das natürlich auch. Pflicht. Dirk Michaelis, der als er fortging, Neuruppin nicht vergaß. Edle Vorhaben, Territorien, wo hin man geht, weil man sich kennt. Das Ostrocksujet funktioniert auch in Brandenburg. Zwischen all den Laternenwimpeln mit Konzertankündigungen stieß trotzig ein ganz Großer aus dieser Reihe: Es hieß, Johnny Winter werde in Neuruppin am 15.11.14 spielen, das Konzert ist u.a. hier angekündigt.

Daraus wird nichts. „Weißt Du eigentlich, wer Johnny Winter ist?“ und mein Sohn (13) so „Nö!“, vermutlich nervte es ihn. Einer von zweien, die wir früher „Die Albinos“ nannten, mit seinem Bruder Edgar war Johnny für uns „ein großer Musiker“ und obwohl blond einer, der mächtig was drauf hatte. Johnny, Woodstock-Legende. Ich hatte ein paar Sachen von ihm gesehen, so alte Rockpalast-Auftritte und anderswo, wo er erst kürzlich spielte. Er wirkte am Ende reichlich gebrochen gesundheitlich, spielte längere Passagen von Konzerten nur noch sitzend auf einem Stuhl.

Dem Blues hatte er immer nur genützt. Johnny war immer eine bluesige Puseratze aus Amerika, eins der ganz wenigen Originale. Heute verneigen wir uns vor einem Großen der Rock- und Bluesmusik und halten einen Moment inne, um ihm zu gedenken. Goodbye, Johnny. Und nimm bei Gott doch die Pfeife aus dem Mund.