'We love You, Stevie' #Beyonce

1162/15: Legenden: Beyonce, Stevie Wonder und: Was früher betrifft, ist gestern heute schon morgen. #Lead des Tages

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'We love You, Stevie' #Beyonce

Früher + heute, Beispiel: Damit er steht, muss man dranfassen, dann kommt er wieder hoch. Was lange vorm Internet jeder Schuljunge bestens wusste, ist inzwischen auch digital als Allgemeinwissen weit verbreitet. Heutzutage machen’s auch Mädchen mit einer beirrend großen Sachkunde, eine Freude. Rutscht ein Post unbeachtet und unkommentiert nach unten, weil´s keine Sau interessiert, wird drangefasst, ein Like, ein Kommentar. Und schwups steht er wieder wie ´ne Eins und alle können neu überlegen. So geht ‪#‎facebook‬. Was früher betrifft, ist gestern heute schon morgen.

Gute Musik berührt. Schöne Frauen nicht: Wer wird schon von schönsten Frauen angefasst? Das ist quasi eine ganz große Ausnahme. Nein, sie sind untouchable für die meisten. Die wenigsten können sogar gut singen. Hier anstatt eines ‚Lied des Tages‘ ein führender Gedanke, der ‚Lead des Tages, er heißt: „We love You, Stevie!“

Beyonce gehört zur Kategorie Superwomen, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Artig steht Little Stevie, wie er früher hieß, im Publikum und klatscht. Hier haben wir so einen magischen Moment videotisch, der einen berührt. Soul, darum geht es: Beyonce ist die neue S-Klasse. Stevie hat uns seit ca. 1968 immer wieder Musik geschenkt. Beyonce ist Jetztzeit, pinkrosanna Mashmallow der Poppmusik. Hier verbinden, verbrüdern und -schwestern sich berührte Seelen von Früher und Heute zum „Hier und Jetzt, abba richtig!“ und Mensch und Musiker gehn´ ab wie Schmidts Katze.

Weder grand old Stevie noch Beyonce Schmidt kennen dessen Katze. Nein, das ist ein pornöser Auftritt, glamourös bis ins letzte, was uns Wutbürger 2015 angeht: Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen: ‚We love You two, Stevie!‘, womit wir schon zu dritt sind! Beyonce und wir zwei beide.

1143/14: Legenden: „Sunny“ – performed by Tom Jones und Ella Fitzgerald

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Tom Jones & Ella Fitzgerald – Sunny – Live HD

Genug Weihnachtsschmarrn gehabt? Vielleicht.

Sag mal, ist das Tempo für Dich richtig? fragt Tom Jones die bildfüllende Ella F., ein Traum in Blau, und sie erwidert leicht angewidert, oder war´s aus Vorfreude?, „Na ja, für Rock´n Roll Gesang vielleicht…“, und dann machen sich die beiden über den Song her und wie!

Heute das #Lied des Tages. Verneigung vor zwei großen Sängern der Rock-, Pop- und Jazzgeschichte.

2015 kann kommen!

(Mit Dank an Frank Bowy, facebook, für den Tipp)

Hitsville U.S.A. - Detroit - (© Patrick Allen Wiggins)

1136/14: Video: Im Gespräch mit Bobbye Hall, Percussionlegende von Tamla Motown #LinerNoteLegends

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Seitentrenner: Interview


Liner Note Legends #4: Ms. Bobbye Hall [HD]

As one of the house percussionists with Motown Records in Detroit, Ms. Bobbye Hall accomplished more as a teenager than most musicians do in a lifetime. Though she largely remained uncredited due to her age, she is nevertheless present on many classic Motown tracks. After moving to Los Angeles, Bobbye remained a part of the west coast Motown sound by continuing to appear on records by Stevie Wonder and Marvin Gaye, among others. However, her presence and reputation continued to grow and she quickly became a first-call session musician for all kinds of sessions: rock, r&b, funk, singer-songwriter, movie soundtrack, commercial work, etc. Her playing can be heard on record with: Bill Withers, Bob Dylan, Pink Floyd, Joni Mitchell, Stevie Nicks, Aretha Franklin, David Byrne, The Doors, Smokey Robinson, Sarah Vaughan, and many, many more. It was a true pleasure to get to film this episode with Ms. Hall in the windy desert outside of Los Angeles.(Klappentext auf Youtube zum Video)

Sie hat mit vielen ganz Großen im Studio zusammengearbeitet, sie ist eine „living legend“.

In diesem Video erzählt sie (englisch) von ihrer großen Zeit der Zusammenarbeit.

Sie gehört zu denjenigen, über die ein anderer sehenswerter Film sagt: „Standing in the shadow of Motown„.

Sehr schön diese historische Aufnahme aus dem Jahre 1967 mit The Temptations: „Sorry Is A Sorry Word

1135/14: Video: Eineinhalb Stunden Gespräch: Prof. Udo Dahmen mit Klaus Voormann (Sendedauer: 1:23 Stunde)

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Seitentrenner: Interview


onlinelessons.tv / Popakademie „Open House“ Event: Klaus Voormann

„Die hatten einen Druck….“ (Klaus Voormann über die aufgekommenen Beatles, Anfang der Sechziger)

Klaus Voormann, Plattencoverarchitekt, bspw. von „Revolver“ von den Beatles, Bassist von Manfred Mann, Carly Simon und vielen, vielen anderen, Künstler und fälschlicherweise oft als „fünfter Beatle“ bezeichnet im Gespräch mit Prof. Udo Dahmen, Popakademie Mannheim. – Seit einiger Zeit baut Florian Alexandru-Zorn zusammen mit anderen Onlinelessons auf, dort Schlagzeugunterricht, auch andere Instrumente werden geboten. Der Markt „education“: Wachsend. – Dass Florian Alexandru-Zorn Prof. Udo Dahmen kennt, liegt auf der Hand. Denn der „Popprofessor von Mannheim“, auch Schlagzeugpapst, Mentor und Motivator, ist in der Pop- und Rockmusik wohlgelitten. Ein feinsinniger, ätherischer, netter und sehr verbindlicher Mann. Ich lernte ihn 2013 auf einer Berliner Veranstaltung „Berlin Drum Week“ in der Schlagzeugschule von Dirk Erchinger -drumtrainer Berlin- kennen. (Mehrere Artikel: hier)

Klaus Voormann ist allseits wohlbekannt und ein historischer Kotzbrocken. Das jedenfalls sagt Paul McCartney über ihn, weswegen er ihn gern hat. Das ist McCartneys Schalk im Nacken. Wir sehen ein sehr gut und auf hohem Niveau geführtes face to face-Gespräch. Wir bedanken uns herzlich bei onlinelessons.tv für dieses digitale Schätzchen. Sehr schön.

1127/14: Historie: Der Berliner Senatsrockwettbewerb, die Band „Artischock“ und die Behauptung „Die Wüste lebt“

ROCK CITY Berlin: Band "Artischock" Ausgabe 1983/84

ROCK CITY Berlin: Band „Artischock“ Ausgabe 1983/84


Berlin Rock News, Artischock Teil 1

Die Bilder sind verrauscht und im Format 4:3, und passen nicht so richtig in die neue, digitale Welt von 16:9 oder 16:10. Ansonsten kommt die Berliner Band „Artischock“ erfrischend normal rüber. Ein kurzer Ausflug in die Vergangenheit. In die Zeit, als Senator für Kulturelle Angelegenheit im Rahmen der Freie-Gruppen-Förderung hier und in „Fehlbedarfsfinanzierung“ investierte, was für ein Unwort. Bezahlt wurden Plattenproduktionen, Studiozeiten, Tourneen und „Saure Gürkchen Sans Souci“, die der junge Veranstalter Peter Schwenkow als Organisator des „1. Berliner Rocktopfs“ in der Berliner Waldbühne korrekt abrechnete.

Das Quartier Latin war latent. Systemimmanent. Eine bekannte Band wie IDEAL, macht dreimal das Kantkino (an der Kantstr. 54, Charlottenburg) voll, weiß Wolfgang Hagen, Journalist, den Titelsong „Rock´n Roll Ausverkauf“ niederzuschmettern, im obigen Video, Teil 1. „Dazu müsste doch der Verkauf erst einmal anfangen.“ Olaf (RIAS) Leitner sitzt dabei.

1. Berliner Rocktopf am 30. Juli 1980 Waldbühne

1. Berliner Rocktopf am 30. Juli 1980 Waldbühne

Alles, was da auftrat, auch. Die Berliner Band „Artischock“ war konsequent da. Achim Schmidt, Schlagzeuger, ein Apologet der wirtschaftlichen Vernunft, weiß genau abzuwägen: Als ungelernter Zahntechniker verdient er Geld, ansonsten war er als Musiker im unbezahlten Urlaub auf Tournee unterwegs, weiß der kundige Interviewer Flöhe aus dem Bauch zu fragen. Oder ist der Traum als Rockstar ausgeträumt?

Martin Deuker arbeitet(e) als Klavierstimmer und ist der Bruder einer deutschen Musiklegende, die ihr ganz alltägliches Copyright kaum zu verteidigen braucht. Denn IDEAL´s (Bassist Ulrich Deuker) Rechte werden finanziell immer noch in vernünftigen Dimensionen jährlich abgerechnet. Bruder Martin Deuker (Gitarrist bei Artischock) selbst hatte jahrelang ein eigenes Copyright. So hieß jedenfalls eine spätere Band von ihm.

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Die Geschichte des Krautrock

1122/14: Video: Krautrock Night

Die Geschichte des Krautrock

Täglich fit mit 2 g Shit… (Guru Guru, Der Elektrolurch, früher: Losungsversuche für ein besseres Leben)

Die Geschichte des Krautrock ist inzwischen verbrieft. Berichtet wurde über diese „zeitgenössische Musik“ hier des Öfteren und bei passender Gelegenheit immer wieder. Das ist auch der Grund, warum wir die Sache fortsetzen dürfen.

Vieles hat seinen Ursprung in jenen „deutschen Jahren“, die im Vergleich zu früheren die besseren Jahren waren, historisch platt betrachtet.

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1111/14: Rekord: Die Schnapszahl des Artikels, Fernet Branca, Pannach & Kunert und das Sozialgeschnatter auf facebook

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Pannach und Kunert: Fluche, Seele, Fluche Fluche (1980, erschienen 1981 auf „Fluche, Seele, fluche!“) – Musik: Sallmann/Kunert, Text: Mühsam/Pannach (nach Erich Mühsams Gedicht: „Weiter, weiter unermüdlich“)

Pannach und Kunert waren und sind meine besten Freunde. Wir hatten immer viel Spass zusammen. Im Flöz gab es spezielle Biergläser für die beiden, während sie ihr „Totenschiff“ versucht haben, zu vertonen. Legendär sind ihre „Heiliger Strohsack“ immer um Weihnachten rum. U.a. mit Manfred Maurenbrecher und so … (Susanne Lämmerhirt auf facebook)

Das ist der 1.111te-Artikel hier, eine Schnapszahl, darum geht es also. Und um „Sozialgeschnatter 2.0“: Wenn Christoph Rinnert zu einem guten Abendessen eingeladen wird, „Es gab Gänsebraten, legga“, freuen sich diejenigen gleich mit, die Christoph für einen guten Musiker und Produzenten handeln. Das ist berechtigt. Zweitens nennt man das sozial netzwerken. Aus Solidarität. Oder aus Hunger. Oder wegen beidem. Ist ja auch egal. Freiheit, Freibier & Frieden! – Damit kommen wir zum zweiten Teil dieser Sache an sich.

Aus dem „Haus Lämmerhirt“ erfahren wir, ohne jetzt zu sehr ins Detail zu gehen: Die guten Freunde und Musiker Gerulf Pannach und Christian Kunert hätten Fernet Branca gern getrunken. Das sei ihr Lieblingsgetränk gewesen. Wir halten dieses Detail fest, danken im übrigen Franz de Byl (nicht: debil!, darauf legt er Wert) fürs Flöz früher und für alles, was Franz gemacht hat und erinnern, welch wichtiges Lokal es damals in der Nassauischen Str. in Berlin-Wilmersdorf war. Tja, wer die Gastro ehrt. Darauf einen Fernet!

(Nak! Nak! Den Begriff „Sozialgeschnatter“ habe ich von Peter Jebsen aus Hamburg und finde ihn klasse.)

1099/14: Nachruf: … zum Tod von Jack Bruce … statt eines Nachrufs … (Von H.P. Daniels, Gastbeitrag)

Trauerkerze

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I´m so glad, I´m so glad, I´m glad I`m glad I´m glad!

Von: H.P. Daniels (Gastbeitrag)

Jack Bruce ist tot. Was für eine traurige Nachricht. Als ich am 25. Oktober 2014 über das schnelle Internet von diesem Tod am selben Tag erfuhr, dachte ich natürlich sofort an das letzte Konzert, in dem ich den grandiosen Musiker als Bassisten, Komponisten, Sänger und Mundharmonikaspieler zum letzten Mal auf der Bühne gesehen habe: das Reunion-Konzert von Cream in der Londoner Royal Albert Hall im Mai 2005.

Obwohl mir natürlich klar ist, dass Jack Bruce noch viel mehr war als der einstige Bassist von Cream, hier nun statt eines Nachrufs noch einmal meine Eindrücke von der Cream-Reunion 2006:

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1098/14: Zeitgeschichte: MIT DEN STONES AUF DER BÜHNE, MIT SISTER MORPHINE IN DER BREDOUILLE v. K.J. Schindler

Karl Johannes Schindler

Karl Johannes Schindler

Kommentar aus dem Off, meinerseits, zu „Yoko & die Beatles“: Paul McCartney hat immer sorgfältig dementiert, sie habe den Split verursacht. Eindeutig hob er ihre störende Omnipräsenz im Studio hervor. Ständig war sie da, saß auf dem Fußboden, mit oder bei John und Paul sagte: Oh, tschuldigung, Yoko, darf ich da mal an meinen Verstärken ran, Du weißt, ich muss jetzt was aufnehmen?“ Sie lümmelten und tümmelten. Und so fort. – War es persönliche Rücksichtnahme von Sir Paul oder Schonung aus „geschäftlichen Erwägungen“? Egal, „Beatles“ ist nicht das Thema „Rolling Stones“, wie deutlich werden wird.

(Gastbeitrag)

MIT DEN STONES AUF DER BÜHNE, MIT SISTER MORPHINE IN DER BREDOUILLE

Seit 50 Jahren macht sie nun Musik, die englische Kapelle „The Rolling Stones“. Theoretisch ungefähr ebenso lang wie ihre Kollegen „The Beatles“, die praktisch aber wesentlich früher aufgehört haben wegen einer Frau aus Japan namens Yoko Ono. Das war eigentlich die erste Bandgespielin, die kein anderer Beatle haben wollte, so dass sie John Lennon erhalten blieb. Im Gegensatz zur Band, welche nicht erhalten blieb, weil Yoko immer störte.

Jungs mussten sich in ihrer Jugend stets entscheiden zwischen den Stones und den Beatles. Oft mehrmals täglich. Je nachdem eben, was da für Mädchen gerade auf einen warteten. Und wieviele. Meist lief es aber zwischenmenschlich sicherheitshalber auf „I Feel Fine“ oder „All You Need Is Love“ hinaus. Mädchen, die „Paint It Black“ oder „Sympathy For The Devil“ mochten, räumten nämlich anschließend deine Wohnung nicht auf und verwendeten, wenn überhaupt, ganz entsetzliche Deos. Einmal hatte ich übrigens versehentlich meine Lieblings-Combo „King Crimson“ aufgelegt und war bereits bei ihrem „21st Century Schizoid Man“ wieder alleine.

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1083/14: Video: Kleine Nachtmusik von Miles Davis „So What“

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Miles Davis – „So What“ (via Vimeo)

Wenn die Sängerin auf die Frage nach einer möglichen Zusammenarbeit in Sachen JAZZ sagt: „Ich komme gerade vom Jamie-Cullum-Konzert. Ich höre mir Eure Musik später an, das ist gerechter.“ – Wenn du sie für ihre sportliche Fairness und ihren klugen Weitblick plötzlich sehr wertschätzt. Das ist #Jazz (vielleicht).

Seine Bio gehört zum Besten, was ich je gelesen habe. Eine Moritaten- und Zitatensammlung erster Kajüte. – Kleine Nachtmusik.

Eins der ganz großen Stück der Weltjazzmusikgeschichtsschreibung. Eine Legende, ein „historischer Schmachtfetzen“ (Verschlagwortung hier)

1073/14: Legenden: Die 30. September-Ehrenrobe, Modell „Klagenfurt“ #Jubiläen #Linktipp

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30.September-Ehrenrobe

Mein persönliches Zitat des Tages – und danke Tia Thankyouforthemusic – Zitat. „Musiker hören sich anscheinend nicht nur selbst gern spielen, sondern lesen sich auch gern reden“ (aus: Spezialistengruppe: Musikerwitze/facebook)

Ein durch und durch politischer, niemals in übliche Schemen einzuordnender Sänger und Musiker wird 80. Von wegen „Schlageraffe“! Wer sich mit dem Wirken des Österreichers näher auseinandersetzt, staunt. Und lernt dazu.

Nur wenige deutschsprachige Musiker haben mehr Menschen berührt wie „uns Udo“. Generationenvertrag „plus“: Während wir teils noch Edward mit den Scherenhänden als Kinostar feierten, hatte Udo Jürgen Bockelmann sich die Segelohren schon längst anlegen lassen. Ein kleiner Eingriff beseitigte letzte Karrierehemmnisse.

Die angelegten Ohren blieben Schlitzohren und Joachim „Blacky“ Fuchsberger schrieb ihm lange vor Tim Bendzko, dass wenn ihm die Worte fehlen, nur noch Musik übrig bliebe. Der Mann, der seinen Bruder als Maler verehrt und sich selbst für einen „kleinen Musiker“ hält, gibt Auskunft.

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1069/14: Linktipp: Leonard Cohen: Like A Bird On Wire (Dokumentation)

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Was ist Erfolg? Erfolg ist, zu überleben. (Leonard Cohen)
Hinweis vom 27.09.2014 | 101:47 Min. | Verfügbar bis 02.10.2014 | Quelle: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
„Leonard Cohen, eine Ikone der Popmusik, ist 80 Jahr alt geworden. Der Film zeigt Cohens Welttournee 1972 durch 20 Städte. Das Material stammt vom berühmten Filmemacher Tony Palmer.“

ARD Mediathek: Link bis 02.10.

1067/14: Video: Es ist wieder Zeit für den Studio-Workshop! Wie man großartige Sachen aufnimmt und worauf es ankommt

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George Martin – In My Life (1998)

George Martin – In My Life (1998)
Come Together – Robin Williams & Bobby McFerrin
A Hard Day’s Night – Goldie Hawn
A Day In The Life – Jeff Beck
Here There & Everywhere – Celine Dion
Because – Vanessa Mae
I Am The Walrus – Jim Carrey
Here Comes The Sun – John Williams
Being For The Benefit Of Mr. Kite – Billy Connolly
The Pepperland Suite – George Martin
Golden Slumbers, Carry That Weight, the End – Phil Collins
Friends And Lovers – George Martin
In My Life – Sean Connery

Tja, liebe Kinder, es ist wieder Zeit für Fortbildung. On the beat oder off the beat. Straight to the form oder out of Rosenheim,  ist egal. Es geht darum, im Studio die Sachen so einzuspielen, dass sie auch Bestand haben vor dem kritischen Auge der Langzeit. Was gestern dahingeschludert wurde, ist morgen schon bedeutungslos. Was wir hier sehen, ist  ein ganz guter Eindruck. Die das für die Ewigkeit versucht haben, in Rillen zu meißeln, waren erfolgreich. So ist der Film ein Stück Workshop über ein bedeutendes Kapitel Musik.

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1060/14: Video: LOKOMOTIVE KREUZBERG – „Menschen, Mäuse & Moneten“ (April 1975)


LOKOMOTIVE KREUZBERG – „Menschen, Mäuse & Moneten“ (April 1975)


Lok Kreuzberg: Arbeitslos

Single-Veröffentlichung: 1976
Andi Brauer, Uwe Holz, Jutta Kausch, Herwig Mitteregger, Bernhard Potschka, Manfred Praeker † 2012, Kalle Scherfling

1059/14: Video: Die „Charlie Parker Story“ – It´s all about JAZZ #History

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Charlie Parker – Charlie Parker Story

Das ist doch alles musikalisches Gewichse …. keine Seele, der Scheiß nur rumgewusel. Der Saxi mag ja richtig spitze sein, aber der macht mir einfach keinen harten! fiedel fiedel fiedel leck mich am arsch ist das öde…. (Mitglied der Spezialistengruppe: Musikerwitze über Charlie Parker)

Ein weiteres, namentlich ungenanntes Mitglied derselben Spezialistengruppe auf facebook sagte dazu folgendes:

„Es bringt ja nichts, wenn hier geradezu gestritten wird.
Die hier, die wirklich Gespür für Musik haben (oder gar Musiker sind), werden nicht bewirken, dass denen, die kein Gespür haben, diese Musik auf einmal besser gefällt, indem sie auf die „Größe“ oder Bedeutung der Musik verweisen. In der Schule konnte man die Comic- oder Nichtleser in der Klasse ja auch nicht davon überzeugen, auch mal Weltliteratur zu lesen, indem man auf deren „Bedeutung“ verwies oder sagte „wie toll das geschrieben ist“.
Diejenigen, die mit diesem Jazz hier nichts anfangen können, sollten allerdings auch ihren Tonfall erheblich mäßigen und sich lieber eingestehen, dass sie möglicherweise deshalb nichts mit der Musik anfangen können, weil sie eben noch nicht so weit sind. Zeichen dafür, dass man noch nicht so weit ist, kann z.B. sein, dass man als Kriterium für „gute Musik“ hat, dass man „einen Harten bekommt“ (hallo???).“
(Ende Zitat)

Dem ist nichts hinzuzufügen. It´s all about JAZZ.

1058/14: Video: Historisches Schnipsel aus Amsterdam, 1968 (The Doors) „Hello, I love You“


Hello, I Love You [Video] – The Doors (Live 1968)

In the middle of the Doors‘ 1968 European tour, the band decides to take in the sites of Amsterdam. With drugs being legal, they were constantly being offered drugs by fans that they met on the street. Ray, Robby and John politely declined the offers.. but not Jim. He took everything that was handed to him. This led to him passing out and being taken to the hospital right before their concert that night. With no Jim Morrison, Ray stepped up and sang lead vocals for the entire set. What other band member in any other band could do that at a moment’s notice? (Quelle: Ray Manzarek, facebook-Channel)

Auf facebook unterhält man neben einigen anderen auch diesen Kanal, der dem Wirken des inzwischen verstorbenen Ray Manzarek (Kb, The Doors) zu Ehren gepflegt wird. Die Informationen sind autorisiert und sprechen von zutreffenden Ereignissen. Dass der Keyboarder den Part des ausgefallenen Sängers (und Alleinstellungsbeauftragten der DOORS) Jim Morrison vertretungshalber zu übernehmen hatte, war schon zu Lebzeiten des Sängers hier und da erforderlich. Denn Amsterdam war ein heißes Pflaster, damals und noch lange. Eine kleine Begebenheit. Lesetipp u.a.: „Die Doors, Jim Morrison und ich: Mein Leben mit den Doors“ von Ray Manzarek, erhältlich u.a. auf amazon hier….

1055/14: Video: The Doors „Wild Child“ – under construction


The Doors (Wild Child) – rare version

Das Stück kam später auf die Platte „The Soft Parade“ (Seite 2, 1. Stück), dessen Veröffentlichung im Juli 1969 erfolgte.

Nähere Informationen zum Album hier.

1054/14: Video: Das „Concert for George“ (2003) in London

George Harrison’s friends, family, and bandmates unite for a tribute concert on the one-year anniversary of his death.

1. Eric Clapton & Ravi Shakar — Intro / Itroduction [0:00]
2. Anoushka Shankar — Your Eyes [6:30]
3. Jeff Lynne — The Inner Light [15:14]
4. Anoushka Sankar & Ravi Shakar’s Orchestra — Arpan [18:19]
5. The Monty Python — Sit On My Face [42:28]
6. The Monty Python — The Lumberjack Song [45:12]
7. Jeff Lynne — I Want To Tell You [49:15]
8. Eric Clapton — If I Needed Someone [51:57]
9. Eric Clapton — Old Brown Shoe [54:31]
10. Jeff Lynne — Give Me Love [58:52]
11. Eric Clapton — Beware Of Darkness [1:01:55]
12. Joe Brown — Here Comes The Sun [1:06:06]
13. Joe Brown — That’s The Way It Goes [1:09:21]
14. Jools Holland and Sam Brown — Horse To The Water [1:13:22]
15. Tom Petty and The Heartbreakers — Taxman [1:19:19]
16. Tom Petty and The Heartbreakers — I Need You [1:2242]
17. Tom Petty and The Heartbreakers — Handle With Care[1:26:05]
18. Eric Clapton & Billy Preston — Isn’t It A Pity [1:29:51]
19. Ringo Starr — Photograph [1:37:24]
20. Ringo Starr — Honey Don’t [1:41:28]
21. Paul McCartney — For You Blue [1:45:00]
22. Paul McCartney — Something [1:48:12]
23. Paul McCartney — All Things Must Pass [1:52:48]
24. Eric Clapton — While My Guitar Gently Weeps [1:56:41]
25. Billy Preston — My Sweet Lord [2:02:55]
26. Jeff Lynne & George’s Band — Wah-Wah [2:08:12]
27. Joe Brown — I’ll See You In My Dreams [2:15:13]

Das Konzert George Harrison zu Ehren wurde auf dieser Website schon oft angesprochen.

Es gehört sicherlich zu den Highlights der Rockgeschichte und fand 2003 zu Ehren des verstorbenen „stillen Beatle“ George Harrison statt.

Im ersten Teil ist eine indische Oper dargeboten, die ihresgleichen sucht. Tiefe Spiritualität, eine wunderschöne, zentrale Protagonistin, Anoushka Shankar, die Tochter des berühmten (siebten) Beatles Ravi Shankar. Dass das Konzert auf Youtube in kompletter Länge abrufbar ist, ist ein glücklicher Umstand, über den sich offenbar niemand mit der GEMA erst noch einigen mochte. Vielleicht gibt es ja doch Dinge, die heiliger sind, als Rechtsfragen: Zum Beispiel eine dermaßen geglückte Erinnerung, eine Art „total recall“ zu Ehren eines der großartigsten Mitmusiker eines britischen Quartetts namens Beatles.

Es macht zwar keinen Sinn, dies Konzert gezielt an bestimmten Stellen anzusteuern. Vielmehr ist es ein Gesamtkunstwerk. Für ganz eilige Anseher sind jedoch die „Timecodes“ oben angegeben, an denen sich die einzelnen Stücke befinden.

Buchtitel "Rio Reiser"

1044/14: Linktipp: 200,- DM druff, sonst gibt´s Kloppe, Geschichten über Ton, Steine, Scherben u.a.

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Winnetou´s Garage - Rio Reiser Haus, Fresenhagen

Winnetou´s Garage – Rio Reiser Haus, Fresenhagen

Als sie nach einem furiosen Konzert die Betreiber des Ladens schwer unter Druck gesetzt haben: Dass die gefälligst noch zweihundert Mark auf die Gage drauflegen sollten … als Spende für die politischen Gefangenen. Oder sie würden ihnen die Bude zu Scherben kloppen. Dass er das toll gefunden hätte. Und wie die Typen vom Sinkkasten dann zornig murrend, aber kleinlaut, bezahlt hätten. Eine Spende für die politischen Gefangenen. Toll! (H.P. Daniels im unten verlinkten Artikel, Auszug)

Gestern postete ein schlagzeugender Dödel (nicht ich!) auf Musikersuche auf facebook giftgeifernd: „Wenn Du nichts zu sagen hast, halt doch einfach die Klappe.“ Woraufhin ich zurück biesterte: „I habe doch was gesagt, und nun?“ Richtig bleibt folgendes: Es gibt zu wenige, die etwas zu sagen haben.  Die nicht Katzen, Wohnwagen und Funvideos verposten. Richtig interessant sind diejenigen, die „eigenen Content“ bieten, vollkommen app- und vorfertigungsfrei, mit Geist geboren (‚Hui Buh‘) und klugem Erleben bzw. Nachdenken. Womit wir bei Herrn Kluge sind.

Marcus Kluge betreibt ein lesenswertes, schönes Bloghaus direkt am See und nennt es „Berlinische Leben„, womit er uns an eine Versicherungsgesellschaft erinnert. Vielleicht ist das Aufschreiben von Erinnerungen so eine Art Lebensversicherung? H.P. Daniels ist den meisten und zumindest den Lesern dieser Website wohlbekannt. In einem Gastbeitrag erinnert Daniels an die wilden Siebziger.

Und wie er es tut. Das Zitat entstammt dem unten verlinkten Artikel. Dieser wurde soeben für würdig befunden, hier empfohlen zu werden. Und das will was heißen. Heißa. Youngster aufgepasst: So führt man Gagenverhandlungen!

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1043/14: Nachruf: Johnny Winter ist tot – „True to the Blues“

Kerze (animiert)


Johnny Winter (1970) im dänischen Fernsehen: „Be Careful With A Fool“

Michael Kroeher auf facebook: „Ein Musikerkollege spielt die Gitarre, die Johnny vor Jahrzehnten in Hamburg tatsächlich beim whiskeydurchtränkten Karten- und Würfelspielen versetzt hat.“ (zum Ableben von Johnny Winter)

Ich fuhr kürzlich Richtung Neuruppin. An den Laternenmasten prangten lauter Vergangenheitsgrößen. CITY wolle hier spielen, hieß es, vermutlich nicht „Am Fenster“. Aber das natürlich auch. Pflicht. Dirk Michaelis, der als er fortging, Neuruppin nicht vergaß. Edle Vorhaben, Territorien, wo hin man geht, weil man sich kennt. Das Ostrocksujet funktioniert auch in Brandenburg. Zwischen all den Laternenwimpeln mit Konzertankündigungen stieß trotzig ein ganz Großer aus dieser Reihe: Es hieß, Johnny Winter werde in Neuruppin am 15.11.14 spielen, das Konzert ist u.a. hier angekündigt.

Daraus wird nichts. „Weißt Du eigentlich, wer Johnny Winter ist?“ und mein Sohn (13) so „Nö!“, vermutlich nervte es ihn. Einer von zweien, die wir früher „Die Albinos“ nannten, mit seinem Bruder Edgar war Johnny für uns „ein großer Musiker“ und obwohl blond einer, der mächtig was drauf hatte. Johnny, Woodstock-Legende. Ich hatte ein paar Sachen von ihm gesehen, so alte Rockpalast-Auftritte und anderswo, wo er erst kürzlich spielte. Er wirkte am Ende reichlich gebrochen gesundheitlich, spielte längere Passagen von Konzerten nur noch sitzend auf einem Stuhl.

Dem Blues hatte er immer nur genützt. Johnny war immer eine bluesige Puseratze aus Amerika, eins der ganz wenigen Originale. Heute verneigen wir uns vor einem Großen der Rock- und Bluesmusik und halten einen Moment inne, um ihm zu gedenken. Goodbye, Johnny. Und nimm bei Gott doch die Pfeife aus dem Mund.

Paul McCartney an Allen Klein

1024/14: History: Was Paul McCartney an Allen Klein, den letzten Manager der Beatles schrieb #naked #nude #truth

Paul McCartney an Allen Klein

Paul McCartney an Allen Klein

I was a bit flipped out and tripped out at that time. It’s a sad song because it’s all about the unattainable; the door you never quite reach. This is the road that you never get to the end of. (Paul McCartney über den Song The Long And Winding Road)

LOVE is a four letter word. Dieser Brief handelt von was anderem. Aretha Franklins „Respekt“.  Von Schöpfungstiefe oder Höhe des Kunstwerks, wie der Songs, einer Komposition…und dem Recht auf Urheberschaft. „Let it Be“…, vorletztes Album, erschien nach dem letzten Album ABBEY ROAD. Es hatte sich Streit unter den einstigen „Brüdern im Geiste“ entwickelt: Informationskopien klarer Anweisungen von McCartney gingen an Phil Spector, „Wall Of Sound“-Produzent und beauftragt, Let It Be schlußabzumixen. John Eastman, Rechtsanwalt, Schwiegervater beriet Paul McCartney, der Brief datiert nach dem Split der Band.  Man korrespondierte über Juristen. In der Dokumentation „Wings Span“ beschreibt McCartney den damaligen Frust am Ende der Beatles eindrucksvoll. „Seine Jungs“ abhanden gekommen, dem von Mick Jagger empfohlenen, geschäftstüchtigen Allen Klein ausgeliefert, und wie einem die Felle wegschwommen.

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1023/14: Video: Lilli Berlin „Bel Ami“ (1981)

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Lilli Berlin – Titel: „BEL AMI – 1981

Lilli Berlin (vox) – Manfred Opitz (kb) – Harald Grosskopf (dr)

Mehr über Lilli Berlin kannst du bei Interesse hier in Kurzform nachlesen. Das ist ja gar nicht Ostberlin, Wahnsinn! Willst du Lilli besuchen? Dann bitte hier entlang.

Schlagzeuger Harald Grosskopf wohnt im Internet. RR – relativ rhythmisch. Das kann man sagen. Direkt hier.

Beatles! Stones! (Herkunft unbekannt)

1014/14: Video: Making Of Sgt. Pepper (Beatles), eine Dokumentation über eins der Metaalben der Sechziger

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„The Record will make the tour, that was the theory!“ Paul McCartney über die Auftrittsmüdigkeit der Beatles 1966 und die Hinwendung zur Studiophase der Band (Phase II)

Das Album „Sgt. Pepper´s Lonely Hearts Club Band“ erschien 1967 weltweit und gilt als eines der besten Alben aller Zeiten. Eine Art „erstes Konzeptalbum“, dessen Entstehung im Nachhinein allerdings auch nochmal sorgfältig dokumentiert wurde.

blackbirds.tv zeigt als Playlist einen Zusammenschnitt aus sechs Videoteilen der entsprechenden britischen Filmdokumentation. Der Videoteil III von sechsen ist der Idiotie unterlassener Einigung zwischen Gema und Youtube geschuldet fremdverhaftet und nicht integrierbar. Die Idee zum Albumtitel kam McCartney auf einem Interkontinentalflug über den großen Teich.

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999/14: Ausstellung: Über die Ausstellung „David Bowie“ im Martin-Gropius-Bau

Gitarrist, Average 47 - hohe Authenzität

Gitarrist, Average 47 – hohe Authenzität


David Bowie in dem Film: „Schöner Gigolo, armer Gigolo“ (1978)

„Kunst ist immer unscharf. Es gibt keine einzig richtige, sondern nur verschiedene Deutungen.“ (David Bowie)

Er mutiert dieser Tage zum Martin-Groupius-Bau. Wenn die Fans des Herrn hinpilgern, um sich die bedeutungsschwangere Exposition live anzusehen. Wenn tote Gegenstände zum Leben erweckt werden. Weil die Ausstellung kuratiert ist, also sachverständig begleitet. Darauf einen „Mampe Halb & Halb“, wie im Filmausschnitt zu sehen.

Eine lesenswerte Kurzbetrachtung findet sich im Tagesspiegel.

Rock City Berlin - sechs Jahrgänge!

998/14: Video: Die Berliner Band Xox-Rock und „Gummibär“, Kuckuck und Rock City Berlin

Rock City Berlin - sechs Jahrgänge!

Rock City Berlin – sechs Jahrgänge!

xoxrock gummibär live beim Platzfest des KUKUCK in Berlin am 3.5.1984

Hach, die Achtziger waren „zuckersüß“, im Westen Berlins. War das die Gnade der falschen Orts erlittenen Geburt? Egal. Hier zu sehen: Die Band „XOX Rock“, am Gesang/Gitarre: Michael „Micha“ Strahl. Micha erlangte auch in größerem Zusammenhang Bekanntheit als Zeichner für das Stadtmagazin ZITTY. Er hatte sich „den Musiker an sich“ zeichnerisch vorgenommen und einigermaßen erfolgreich verballhornt. Das Wesen, dessen Name „Paul, die Ratte“ noch vielen in Erinnerung sein wird, zierte mit einer kurzen short story jede Ausgabe des Stadtmagazins.

Als ich 1986 die Chefredaktion des Jahrbuchs der Berliner Musikszene „ROCK CITY BERLIN“ unter meiner Fuchtel hatte, beschloss ich für das Titelbild „Paul „Micha“ Strahl, die Musikerratte“ (:-)) zu beauftragen. Heraus kam eine feine, illustre Rattenszene vor feuchtem Proberaummauerwerk in airbrush-Technologie. Eine sehr schöne Arbeit. Das Foto oben zeigt in der unteren Reihe links den Titel dieses „must have“ der frühen Achtziger. Nachdem das Buchprojekt (Verlag Frieling & Partner) in neue Hände wechselte, wurde es nach nur einer weiteren Ausgabe (Wolfgang Flamm) sang- und musiklos, klanglos, eingestellt. Schade eigentlich: Das Baby war tot.

996/14: Video: Ton Steine Scherben „Macht kaputt was Euch kaputt macht!“ (1970)

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Ton Steine Scherben – Macht kaputt was Euch kaputt macht!

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985/14: Historie: Der Gitarrist Coco Schumann wurde 90

Stratocaster.Gitarre

Ghetto Schwingers – Bei mir bist du schön

„Die Kunst, die Musik, das Spiel dienten als direkte, einfache und komfortable Flucht aus dem furchtbaren Lageralltag. Gebraucht wurde nur, was die Häftlinge sowieso mitbrachten: ihr Können und ihr Handwerkszeug. Ich war ein Paradebeispiel. Wenn ich spielte, vergaß ich, wo ich stand. Die Welt schien in Ordnung, das Leid der Menschen um mich herum verschwand – das Leben war schön. […] Wir waren eine ’normale‘ Band mit ’normalem‘ Publikum. Wir wußten alles und vergaßen alles im gleichen Moment für ein paar Takte Musik. Wir spielten für und um unser Leben – wie alle in dieser ‚Stadt‘, diesem grausamen, verlogenen Bühnenbild für Theateraufführungen, Kinderopern, Kabaretts, wissenschaftliche Vorträge, Sportveranstaltungen, für ein absurdes soziales Leben und ein skurril selbstverwaltetes Überleben in der Warteschlange vor den Öfen des Dritten Reichs.“

Coco Schumann (Informationen hier) über die Ausblendung der Lagerrealität der Ghetto Swinger. 

Die gräuslichen Geschichten treiben einem immer noch Zornesröte ins Gesicht und berühren. „Unglaublich böse“ und „entsetzlich schön“ war sein Leben, sagt er. Waren viele, die ausgerottet wurden. Sie bleiben unsterblich in unseren Erinnerungen, wir fühlen  mit ihnen und wir wissen, das Bessere hat sich gegenüber dem Bösen durchgesetzt.

À la long gesehen, nicht im Detail. Es gibt viel Ungerechtigkeit auf der Welt. Aber es wird einen vergleichbaren Gewaltapparat wie den des böhmischen Gefreiten aus Braunau nicht  mehr geben. Nie wieder, wenn wir uns nur zu erinnern in der Lage sind, präzise. Coco Schumann, ein langes Leben noch. Und tiefen Respekt für alles.

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983/14: Video: Ein altes Auftrittsvideo der „RAINBIRDS“ wirkt wie eine Blaupause für den späteren Erfolg #Lied des Tages

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„Noch ohne Rod , ohne Plattenvertrag , ohne Blueprint – aber mit ganz viel Jefühl in Zehlendorf.“ (schreibt Bassist Beckmann)

Sängerin Katharina Franck konnte auch schon vor dem europaweiten Großerfolg von BLUEPRINT singen. Bassist Beckmann zupft dazu, in Berlin-Zehlendorf unter irgendeinem schönen, offenen, blauen Himmel. Hach.

Schön anzusehen, das Video. Bassist Beckmann hat´s wieder gefunden. Es muss auf dieser Seite gezeigt werden. Hier gehört es her. Und dem Herrn am knurrigen Bass ist zu danken.

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980/14: Historie: Die Sputniks, 50 Jahre Roggn Roll

Klasse Video, in dem alles drin ist, was Jubiläen so ausmacht. Herzlichen Glückwunsch auch von hier. Keep The Beat.

Mehr über die maßgeblich relevanten Gedanken zur Band Sputniks lest Ihr bei Ostdeutschlands wichtigster Website für deutsche Mugge, ein Begriff, der im übrigen Gebiet der Be-Err-Dee (sprich: bi-arr-dieh) praktisch nicht vorkommt.