Kannibalen in Zivil #KIZ #Prisma

1444/16: Rezension: Von meinem kleinen Bruder Tobias, der Sebastian heißt und dem ich viel verdanke#PaulIsDead #KIZ

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Kannibalen in Zivil #KIZ #Prisma

Ich war längere Zeit nicht mehr bei einem so großen Konzertevent, wie gestern Abend in der Freilichtbühne Wuhlheide. Die Kannibalen in Zivil – KIZ – nahmen sich den Samstag zur Brust und es gab Regen, ein Segen. Was eingangs wie ein großes Public Viewing begann, mit hübschem Farbfernsehprogramm auf drei großen Bildschirmdisplays, wurde im Verlaufe des Abends immer mehr zu einem Hip-Hop-Abenteuer von vier enthusiastisch battlelnden Führern. 17.000 Zuschauer sangen am Ende die Hymne der Hurensöhne.

Paul is dead – 21.08.16

Manchmal spielt einem das Gehirn Streiche. So wie am 20.08.16 in der Freilichtbühne Wuhlheide. An diesem Samstag treten in der Berliner Zweitwaldbühne die Kannibalen in Zivil – kurz KIZ – auf. Am Einlass vorbei, finden wir unsere Plätze auf den unteren, guten Rängen. Der verabredete Dresscode ist schwarz. Wir sind Haustiere von KIZ, das ist die Gästeliste, auf der zu stehen in gewisser Weise ein großes Privileg darstellt.

Vor allem, wenn man am Einlassventil am Haupteingang der Freilichtarena vorbei zieht. Dort stehen Tausende und möchten Einlass. Wir dürfen einen Gäste-Spezialeingang rechts neben dem Haupteingang aufsuchen und bekommen ein kennzeichnendes Bändchen. Und bitte, gehen Sie hier entlang.

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Serie: B3 Live @A-Trane 06.05.16

1402/16: Fotogalerie: Foto-Serie: B3 Live @A-Trane 06.05.16

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„B3“ 07.05.2016 a-trane

(Danke, Wolfgang Wagner!)

Weiterführend
Auf yelp.com erschien zum Abend eine review

Rainer Hess, Andi Bühler, Roberto Badoglio

1268/15: Gigs, Review: Rainer Hess´ ‚Raumschiff Jazz‘ im Artenschutztheater – Groovy, funky and a touch of yellow!

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Weltraum Jazz im Artenschutztheater am Freitag, dem schwärzesten 13ten seit langem, an dem abends erst ein Livekonzert im Artenschutztheater stattfindet und wenig später in Paris eine gewaltsame Terrorwelle sondergleichen losbricht. Tränen vor Glück und Tränen vor Entsetzen an einem Abend. Dieser Abend wird in Erinnerung bleiben.

Als Spielstätte guter Livemusik etabliert sich immer mehr das Artenschutztheater in Berlin-Moabeat (Moabit, Tiergarten). Bundespräsident Gauck ward hier noch nicht gesehen. Dabei wohnt Gauck umme Ecke, fußläufig. Und lässt sich doch lumpen. Zunehmend spielen hier allerdings Musiker von Rang, Können und Namen. Dabei ist der Donnerstag ein wohlfeiler Augenblick im Liveprogramm. Die Veranstaltungsreihe heißt Funky Moabit und sie wiederbelebt die etwas ältere, frühere Tradition ausgiebiger Liveperformances mit Sessioncharakter. Musiker, die möchten, treffen sich mit Gästen, die sich nicht trauen bzw. Musikinteressierten, die nur mal schauen möchten. Es gibt immer einen Opener, jemanden, der Anderen Mut macht, es ihm gleich zu tun.

Der sehr freundliche, italienische Spitzenbassist Roberto Badoglio (Bj. 84) ist so einer. Eine gewinnende, persönliche Natürlichkeit besitzt er und ist doch ein spielerischer Gigant, der einem beim Zuhören und Zusehen nicht selten die Schweißperlen ins Gesicht treibt. Auch international ist Roberto Badoglio in Sachen handgemachter Musik unterwegs. Mit seinem vermutlichen deutsch-isländischen Lieblingsgitarristen Bjössi Klütsch hat er den australischen, in Amerika lebenden Weltklasseschlagzeuger Virgil Donati und den amerikanischen Keyboarder/Pianisten Steve Hunt zu einem Quartett geformt. Wir berichteten.

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1015/14: Reviews: Jeff Beck in der Columbiahalle am 30.05.14

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Jeff Beck live 2014 05 30 Berlin

Jeff Beck (g)
Rhonda Smith (b)
Nicholas Meier (g)
Jonathan Joseph (dr)

Zuletzt tourte und trat er mit Tal Wilkenfeld (bass) und Vinnie Colaiuta (drums) als Trio auf. Seine Version von „A Day In The Life“ gehört zu den Grammy-Preisträgern. Ansonsten trägt der Mann gebeugten Rückens den schweren Arsch Rockgeschichte in sich, wenn er fingerzupfend fulminant die E-Gitarre quält, dass es eine Freude ist. Ein kundiger Betrachter von Konzerten ist seit dreißig Jahren Peter E. Müller von der Berliner Morgenpost. Das ist mitnichten so lange, als Jeff Beck auf der Bühne steht. Irgendwann fängt jeder ja mal an und besser später als Jeff Beck, als nie. Man kann dem Urteil von Peter E. Müller unbedingt trauen. Er lobt das Konzert.

Sein Review ist verlinkt. Frank Kriester danken wir für den Moment herzlich für das zur Verfügung gestellte kurze Livevideo vom Auftritt des Herrn mit anderer Besetzung. Als Kolorit ist ein zweites Review eines älteren Berlin-Konzerts verlinkt. Auf H.P. Daniels trifft das über Peter E. Müller gesagte unbedingt zumindest in ähnlicher Art und Weise zu. Zwei Fliegen, eine Konzertklappe, zwei zeitlich unterschiedliche Blicke auf den Altmeister. Viel Spaß.

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Healthy Junkies @Wild At Heart 21.02.14

940/14: Gigs, Review: Die „Healthy Junkies“ aus London traten im „Wild At Heart“ in Kreuzberg auf. On this night I went away!

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Ortsausgang Großenkneten

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On the day I went away
Was all I had to say
I want to come again and stay
Smile, and that will mean I may

‚Cause I’ve seen blue skies
Through the tears in my eyes
And I realize I’m going home

Everywhere, it’s been the same
Like I’m outside in the rain
Free to try and find a game
Cards for sorrow
Cards for pain
‚Cause I’ve seen blue skies
Through the tears in my eyes
And I realize I’m going home

Dr. Franknfurter „I´m Going Home“ – Rocky Horror Picture Show

Soviel passiert. Jetzt, wo es sich nicht mehr lohnt, großartig Großenkneten abzuwarten, habe ich mir die Frage gestellt: Was dann, was dann? Wenn Herz Trumpf ist. Kralle Krawinkel ist tot, ich berichtete. Leider. Auch Familie Suurbier ist praktisch zum erliegen gekommen. Ich berichtete nicht tiefer. Tragisch. Paco de Lucia ist tot. Pete Wyoming Bender ist gegangen, für immer. Alle haben sie zwei Dinge gemeinsam: Sie lebten und jetzt sind sie tot. Und noch zwei Dinge: Sie bleiben.

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701/12: Gigs, Review: Wenn die Gabys auftreten und als Gast Simone Reifegerste dabei ist #Lied des Tages


Die Gabys & Simone Reifegerste – Purple Rain (performed live @Rickenbackers)

Katharina Goebel – Gesang
Simone Reifegerste – Gesang
Amelie Zapf – Gitarre
Melanie Plauth – Gitarre
Gabi Mehlitz – Bass
Ina Brox – Saxophon
Elisabeth King – Tasteninstrumente
Nicole Rauer
Melanie Plauth (g)
Text und Musik ‚Purple Rain‘: Prince

Ein Review (eine Konzertkritik) zu schreiben, das ohne viel Text auskommt und trotzdem rüberbringt, was wichtig an einer Sache war, ist eine Kunst. Eventuell reicht die Widmung dieses „one of it´s best Klassikers of all times“ des kleinen, unverhüllten Sexidols namens Prince aus Minnessota zum (neuerlichen) Lied des Tages ja schon aus. Chapeau, die Damen! Großartig. Sehr gerührt, habe mich nicht geschüttelt. Aber ich hab meine Wunderkerze gerade gehalten, aufrichtig, ehrlich und mit Tränen in den Augen. So schön! Danke.

658/12: Gigs, Review: Olaf Maske performed das „Lied von der Krummen Lanke“ von Fredl Sieg

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0012: Olaf Maske – Das Lied von der Krummen Lanke – performed live! (via youtube)

Performed live am 09.03.2012 im „Wilma 163“, Ökomenischen Zentrum, Wilmersdorfer Str. 163, Berlin-Charlottenburg

Kategorie: Berliner Gassenhauer – Die nachfolgende Textfassung ist exemplarisch, Abweichungen hiervon sind bekannt.

Vor zwei Jahren im August
Habe ich noch nich jewusst,
Dass ich heute Klagelieder singen muss.
Damals hatt‘ ich g’rad entfernt
Erst de Emma kenn’jelernt;
Ach, und heute is schon mit der Liebe Schluss.
In ’nem Grunewaldlokal
Sah ich sie das erste Mal,
Sie trank Kaffee und aß Liebesknochen ‚zu.
Und ich schlängelte mich ran,
Und wir fing’n zu meckern an,
Und um achte sachten wir schon beede „Du“.

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657/12: Gigs, Review: Olaf Maske & Elke Querbeet sind ´ne wilde Mischung, sie gaben „Liederliches aus Berlin“

Collage Olaf Maske & Elke Querbeet "Liederliches aus Berlin"

Collage Olaf Maske & Elke Querbeet "Liederliches aus Berlin"

(auf´s Bild klicken für Großausgabe)

„A weng a großartige Sache,“ so lautete die interne Information dazu. Und dazu der Aufspielort: „Das ökonomische Zentrum“ oder wie dit heißt. Nein nein, richtig heißt das Ding da „Ökumenische Zentrum“ bzw. verballhornt auch „Wilma 163“, weil nämlich in der Wilmersdorfer Str. 163, Berlin-Charlottenburg. „Der King vom Prenzlauer Berg“ wurde von City einstmals besungen. Der King vom Klausener Platz aber ist Olaf Maske, diesmal im gehörigen Doppelpack mit Elke Querbeet. Beide zusammen gehören der K & K Dynastie Charlottenburgs an, kunstvolle Kaoten, bzw. Kaotische Klausenerplatz-Katastrophen.

Ach, lassen wir das. Am Freitag, den 09. März 2012 führten beide ihr Sonderprogramm „Berlin von 18hundertzwirn bis heute“ auf. Darüber wird noch zu sprechen sein. Aus Zeitgründen jedoch nicht heute. Ich melde mich. Andeutungsweise sieht man es hier schon: Die Kopfbedeckung wechselt während des Konzertabends der beiden Protagonisten. Worauf inhaltlich ebenfalls noch zurückgekommen wird. Als kleiner Eindruck ist die Collage schon klasse. Mehr demnächst in diesem virtuellen Theater.

656/12: Gigs, Review: Lucky Peterson spielte seinen gut eingespielten Blues am 08.03.2012 im „55 Arts Club“

Bitte anstellen, zum "Kuhfladen werfen"

Bitte anstellen, zum "Kuhfladen werfen"

LineUp: Lucky Peterson (voc., org, g.),  Shawn Kellerman (g), Tim Waites (b) und Raul Valdes (dr) – Und wie eine Karriere in Gang kam: „Peterson’s father, bluesman James Peterson, owned a nightclub in Buffalo called The Governor’s Inn. The club was a regular stop for fellow bluesmen such as Willie Dixon. Dixon saw a five-year-old Lucky Peterson performing at the club and, in Peterson’s words, „Took me under his wing.“ Months later, Peterson performed on The Tonight Show, The Ed Sullivan Show and What’s My Line?. Millions of people watched Peterson sing „1-2-3-4“, a cover version of „Please, Please, Please“ by James Brown.“ (engl. Wikipedia hier)

Apropos: So warf sozusagen der Vater von Lucky Peterson seinen ersten Kuhfladen. Und der Rest ist Geschichte. Ein Konzert mit Lucky Peterson und dessen äußerst könnerhafter, professioneller Begleitband muss man sich wie eine Superlative vorstellen, vielleicht so ungefähr so:

Erst kommt diese dreiköpfige Crew (Gitarre, Bass, Schlagzeug) wie eine neunschwänzige Katze auf die Bühne, stürmt die Bretter und wir denken an Loriot und „Früher war mehr Lametta“, die wärmen die Bretter an, machen sie und sich selbst heiß, richtig bereit für den großen Auftritt.  Gitarrist Shawn Kellermann ist da der große Hero des Augenblicks, bedankt sich im Voraus für die noch folgenden Salbungen und erzählt, er sei letztes Jahr hier gewesen: mit Wishbone Ash. „At the Quasimodo“, sagt er, he was. Und dann kommt der Bluesmaster himself auf die Bühne. Plötzlich ist er da und er ist tatsächlich „omnipräsent“. Er hat genug Körperfülle dafür, sofort sind Erinnerungen an B.B. King da, doch im Unterschied zu Lucky Peterson hat ja B.B. King immer nur die Lucille gequält. Seine Gitarre.

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654/12: Gigs, Review: Immer wieder Donnerstag gibt´s den „55 Arts Club“ in der Hauptstr. in Berlin-Schöneberg #FotoPodcast

Collage "Lucky Peterson, 08.03.12 @www.55artsclub.com"

(aufs Bild klicken) Collage "Lucky Peterson, 08.03.12 @www.55artsclub.com"

Und es war was los wieder: Das Gerücht, Hardy Krüger befände sich unter den Gästen, ist meinerseits selbstverschuldet. Er war es nicht. Dafür sah man nicht gerade wenige Gesichter, die man kennt. Unter den Zuschauern u.a. Lutz Halfter (hier), Gudrun Arndt, eine der besten Szenefotografinnen Berlins in musikalischer Hinsicht und Christoph Rinnert, früher Wednesday-Gitarrist, heute Studioinhaber. Andreas Hommelsheim war gutgelaunt, der Club war gut besucht und das Publikum war aus dem Häuschen.

Dös war gestern abend scho a weng „der Hammer“. Ein Bluesact der internationalen Spitzenklasse. Darüber bei Gelegenheit mehr. Der Donnerstag mausert sich in der Berlin-Schöneberger Hauptstr. 30-31 im „Havanna Club“, wo „in house“ jeweils der Donnerstag dem 55 Arts Club vorbehalten ist. So sah übrigens die Bühne kurz vor dem Konzert aus. Schick, oder?

 

630/11: Gigs, Review: Im September 2011 spielten Playmobeat Schlagzeug, nicht von playmobil, sondern Kirchhoff

 
Playmobeat – Live @Quasimodo Berlin, September 2010 (via Youtube)

Ich hab nichts gegen die Männerbewegung, solange sie rhythmisch ist. (geflügeltes Wort von Lord Knut, etwas abgeändert)

Das seinerzeit aufgenommene Fotomaterial kommt jetzt ins Archiv. Da dachten wir uns, es sei keine schlechte Idee, es wenigstens noch als Filmchen auf dieser Website zu veröffentlichen. War ein tolles Konzert von drei Drummern damals. Wenn sie wieder spielen, geht da hin! Klasse.

Heute Abend  ist wieder Musikerstammtisch im Yorckschlösschen. Also, Olaf Dähmlow hat sich wieder was ausgedacht, das wird ein schöner Abend. Hingehen?

(EP)

615/11: Gigs, Review: Die Kernfrage ist, ab wann soll man sich auf die Bühne trauen?

Wann ist der richtige Zeitpunkt, das erste Mal aufzutreten? Dieser Versuch, das richtig zu erklären, bleibt gewissermaßen unbefriedigend. Wenn wir auch hoffen, dass die kontinuierliche Berichterstattung über Musik und Musikszene dies zusätzlich bzw. geeignet vertiefen würde, … #eigene Einschätzung

Ja, geht es euch nicht auch so? Man bewundert teils den Mut, den Menschen haben, sich auf Bühnen zu stellen und öffentlich aufzutreten. Ohne Schadenfreude, aber wirklich: Man muss auch reflektieren. Sich fragen, wie weit ist man schon? Ist man schon reif aufzutreten?

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614/11: Gigs, Review: Königlicher Besuch von Prinz Rupi im A-Trane: Paul Kuhn Trio „The Girl Next Door“


Paul Kuhn Trio „The Girl Next Door“, Berlin 2011 (via Youtube)

Paul Kuhn (p), Gary Todd (b) und Willy Ketzer (dr) spielen den zum Samba umgebauten Walzer „The Girl Next Door“ live im Berliner Club A-Trane am 09. Oktober 2011 (Prinz Rupi, Oktober 2011)

Klein, fein und vollständig: Das ist das A-Trane in Sachen Jazzmusik. Prinz Rupi war da und hat „Paulchen“ Kuhn im Trio abgebildet und das zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank. „The Girl next Door“, das ist daher das „Lied des Tages“. Paul Kuhn zu Ehren. Uns zur Freude.

 (EP)

613/11: Gigs, Review: Liebesgrüße aus der Lederhose, Starnberger See, brennende Schlagzeuger & open stage

Das kleine vierteilige Grundset des Schlagzeugs der Firma Rodgers hat seine besten Tage schon überlebt. Die Felle sind so alt, dass man sie mit Jazzbesen nicht einmal mehr wischen könnte, so glatt sind sie. An der Snare ist das Resonanzfell durch, ein großes Loch klafft drin. Das untere Becken der Hihat hat einen Riss und wie Herbstlaub hängt das untere Becken am Hihatständer herunter. Dem Schlagzeuger nach mir werden neue Felle gebracht: es sind alte, gebrauchte aus einer Kiste, die sich von den Fellen auf dem Schlagzeug dadurch unterscheiden, dass sie noch weniger oft gespielt wurden. Der Clubchef sagt, sein Drumfellvorrat wird immer von Pete York zur Verfügung gestellt, der „umme Ecke“ am Starnberger See wohnt.

Bayern liegt im nichtsozialistischen Ausland, von Berlin aus gesehen. Mit Bayern verbindet uns in Sachen Kulturbindung mehr, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Und das geht so. Unser Weg führte uns -sagen wir nicht ganz zufällig- in das „Village“ in der Obermühle in Habach, das liegt südlich von München, nördlich von Murnau (Staffelsee) und ist für Ortsunkundige gar nicht mal so leicht zu finden. Abends um 8 Uhr ist die Welt noch in Ordnung. Es ist auch noch nichts los.

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612/11: Gigs, Review: Erste vollkommen unmusikalische Konzertkritik der Welt #Musiker-Stammtisch

Der erste Musiker-Stammtisch war ein voller Erfolg, recht gut besucht und kurz gesagt noch ausbaufähig. Ob er sich zu einer festen Institution ausbaut, hängt von den nächsten, weiteren Terminen ab. Die lustigste Frage im Rahmen der persönlichen Vorprüfung stellte Tommi Stumpff, er fragte via facebook: „Gibt´s WLAN im Yorkschlösschen?“ Auf die Antwort „JA“ bemerkte er dann: „Gut. Dann komme ich vielleicht doch mal vorbei.“ – Kam allerdings dann nicht.

Vorab nur soviel: Es ist nicht richtig, dass Musiker eigentlich nichts zu sagen haben, denn sie machen ja Musik. Das war gestern Abend im Yorkschlösschen zu erfahren. Der erste Musiker-Stammtisch, wir hatten ihn angekündigt. Aus Gründen der journalistischen Sorgfaltspflicht haben wir den ersten Stammtisch besucht, um ein paar eigene Eindrücke zu gewinnen. Hier ein nicht repräsentativer, subjektiver Bericht. Und die Empfehlung, am nächsten Musiker-Stammtisch (am 07.11.11) teilzunehmen!

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608/11: Video: Mit ‚Superstition‘ ist ein alter Klassiker live auch als Session spielbar #Quasimodo Live Jam #Gigs, Review


Quasimodo Live Jam – performed am 05.10.11 -Superstition freestyle version (via Youtube)

Dorrey Lyles – vocals
Peer Neumann – keys
Tobias Fleischer – bass
Benedikt Stehle – drums
hier als „Band ohne Namen“, freestyle performing with one of the greatest songs of all time

Quasimodo Live Jam ist eine regelmäßige Veranstaltung, die jeweils Mittwochabend im Quasimodo stattfindet, Eintritt frei. Das Quasimodo hat sich mit JustMusic zusammengetan und beide Partner bilden die strategische Allianz, die derartige Veranstaltungen sicherstellt.

(EP)

596/11: Gigs, Review: Das Quasimodo veranstaltet Mittwoch das „Quasimodo Live Jam“, Eintritt frei!

Ein „Gig Review“, das ist ein unscharf treffendes Label für das, was sich im Quasimodo als „Live Jam“ abspielt. Denn ob es ein Konzert ist, kann man zuvor nicht mit Sicherheit sagen. Wider Erwarten kann vieles passieren! Doch, doch: Man erwartet schon was im 1. Berliner Liveclub! Allerdings: Denn das Quasimodo steht für „Mindesteinstufung“ in Sachen Musikerqualität und (hohem) „Level der Darbietung“. In diesem Spannungsfeld bewegt sich inzwischen jeder Mittwoch. Jetzt bei freiem Eintritt! Das Quasimodo ist wie Biskin-Bratfett: Erst schließen sich die Poren und dann man schmort in hochmusikalischem Saft. In was für einem!

Berlin hat einen Stadtbezirk namens Quasimodo. In Paris hatte Quasimodo einen Buckel. In Berlin nannte es sich ursprünglich „das Quartier von Quasimodo“, nach der historischen Vorlage. Aber es ist tiefer gelegt. Vielleicht wird es das „Quartier vieler Musiker“. Wahrscheinlich ist es das schon. Die Zielsetzung ist klar: mehr Musiker sollen dort hinkommen! Ein Art Programm der Wehrhaftigkeit gegen das Bühnensterben.

Nicht ganz neu, aber jetzt verändert ist der programmatische Ansatz am festen Wochentag namens Mittwoch. Da findet im Quasimodo die „Quasimodo Live Jam“ statt. Wir haben dieselbe am Mittwoch, den 14.09.2011, einmal persönlich besucht, um uns eine Meinung zu bilden. Wir haben auch mit Klaus Spiesberger, dem Chef vom Quasimodo, gesprochen.

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593/11: Personen & Porträts: Anoushka Shankar ist sowas wie der Jimi Hendrix der indischen Sitar

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Betörende Schwestern: Anoushka Shankar & Norah Jones – Easy (via Youtube)

 (dieses Artikels): Zu diesem Artikel und dem Auftritt von Anoushka Shankar ist auch ein Interview erschienen, dass „Prinz Rupi“ mit der zartbesaiteteten, indischen Sitar-Göttin führte, der Link ist unten als erster, weiterführender Link angefügt.)

In Gedanken befinden wir uns häufig auch in Südamerika (Latin, Bossa Nova, Cha Cha u.v.a.) oder in Indien (speziell bei Anoushka Shankar, die vieles mit Jimi Hendrix gemein hat, nur auf anderen Instrumenten). – Aus den Redaktionsstatuten dieser Website unter „About“

Ich sah diese kleine, hübsche und an Intensität kaum zu überbietende Musikerin namens Anoushka Shankar zum ersten Mal, als ich den Livemitschnitt des „Concert for George“ auf DVD sah. Es hatten sich einige, nicht gerade wenige Berühmtheiten der Pop- und Rockgeschichte zusammengetan für ein zu Ehren von George Harrison in der Royal Albert Hall (London) stattfindendes Memorial-Konzert. Konzert- und Veranstaltungsleiter im Nebenberuf: Eric Clapton.  Das Konzert fand am 29. November 2002 statt. Im ersten Teil des Konzerts war eigentlich auch schon alles wie immer.

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588/11: Gigs, Review: Am Montag findet Funk-Soul-Session im Rickenbacker´s statt! Eine „Review“

Das Rickenbacker´s war gestern Abend eine vergnügliche Hüpfburg und irgendwie auch ein Mehrgenerationenhaus. #Rezension auf qype, Link unten

Ach, schon der Name ist Programm: Diese olle Gitarre spielte ja John Lennon schon zu Starclub-Zeiten und viele, viele andere. Also ist die Assoziation zur Musik streng formal sofort gegeben. Auf das Rickenbacker´s wird man durch den geschickt gewählten „Ladennamen“ aufmerksam. Das allein reicht.

Und dann gibt es eine aufmerksame Unterteilung dieses Tortenbodens in viele, kleine Sahneschnittchen. Im Grunde genommen muss man diesen Tortenboden musikalisch sehen: In übersichtlich portionierten Siebenteln. Und jeden Wochentag, bzw. Abend kommt ein anderer Schwerpunkt dazu. Das machen die Leute, über die ich mir heute kein Gesamturteil erlauben will. Mein Fokus ist der „Montag“, an dem lt. Programmankündigung „Soul-Funk-Sessions“ stattfinden und das hat mich interessiert.

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586/11: Gigs, Review: Rupert´s Kitchen Orchestra gab im Mauerpark eine „Druckwelle der Liebe“


Rupert’s Kitchen Orchestra – Mr. Funky verändert die Welt (via Youtube)

Wie er es sagt: Es ist eine Druckwelle der Liebe!

Sie wollen keine Party, sagen sie. Und doch ist man geneigt, den Füßen Bewegung zu verordnen: Mr. Funky.

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580/11: Linktipp: Was machte Pascal von Wroblewsky am 02.08.11? Fehlte entschuldigt in Berlin!

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Pascal von Wroblewsky (Quelle: PvW, Archiv)

Pascal von Wroblewsky (Quelle: PvW, Archiv)

Pascal von Wroblewsky? Die ist gar nicht klein. Ich hab sie neulich singen hören. Da habe ich die Augen geschlossen und plötzlich wusste ich: Sie ist mindestens 5,70 m groß! Ich hab es gleich erkannt! #Musikalische Tagträume

Pascal von Wroblewsky ist eine Berliner Kosmopolitin. Fast eine Art Astronaut, oder -in diesem Fall- eine Kosmonautin. In Sachen JAZZ, man kann sie auch eine Reiterin nennen mit einem eigenen Steckenpferd, dem JAZZ. JAZZ ist nicht tot, stinkt nur ein bisschen, sagte Frank Zappa („Jazz is not dead, it just smells funny“). Womit wir schon eintauchen in die postsowjetische Fliegerei und der Globus quietscht und eiert. An Bord: Passagierin Pascal von Wroblewsky.

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559/11: Gigs, Review: Nur heute noch kostenlos ansehen: Das Konzert für Bangladesh 1971 (Stream)

Concert for Bangladesh, Screnshot

Concert for Bangladesh, Screnshot

Thank you. If you appreciate the tuning so much, I hope you will enjoy the playing more“ (Deutsch: „Vielen Dank. Wenn Ihnen das Stimmen der Instrumente bereits so gefallen hat, hoffe ich, dass ihnen der eigentliche Vortrag noch mehr Freude bereiten wird. (Ravi Shankar, an das Publikum gewandt, dass nach dem Stimmen der Instrumente bereits ausladend applaudiert)

Es ist eine erschreckende Nachricht für solche, die Konzertkritiken schreiben. Das Schreiben von Konzertkritiken -englisch: Reviews- ist überflüssig und zeitraubend. Aus diesem Grund wird es hier unter dem obigen Icon keine Konzertkritik geben, denn diese würde zeitmäßig von der Brutto-Ansehzeit abgehen, die dem einzelnen Besucher dieser (keineswegs überflüssigen) Website gerade noch verbleibt: Du kannst dir den historischen, tollen Konzertfilm in voller Länge ansehen bis zum 2. August, 6 Uhr. Kostenlos. Für umme. Umsonst. Also: Kaffee kochen und los, der Link ist angehängt. Ach so: Wer Arbeit hat, schnell krankmelden!

553/11: Video: In der KVARNER BUCHT, genauer Mošćenićka Draga in Kroatien, wird ordentlich gejazzt! #Gigs, Review

Kommissar & VideoPaparazzo Tommy Tulip (© kaupertmedia)

Kommissar & VideoPaparazzo Tommy Tulip (© kaupertmedia)

Mošćenićka Draga ist eine vom Tourismus geprägte Gemeinde in der Gespanschaft Primorje-Gorski kotar, auf der Halbinsel Istrien inKroatien.Das Dorf hat 1641 Einwohner und einer Fläche von 43,94 km². Das Gebiet des an der Kvarner Bucht gelegenen Ortes reicht in den kroatischen Naturpark Učka. Es besteht aus insgesamt 14 Ortschaften, darunter Mošćenićka Draga selbst, sowie die Orte Mošćenice und Brseč. Hauptwirtschaftszweige sind seit dem 19. Jahrhundert Fischfang und seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges Tourismus. Die Gemeinde bietet für Touristen rund 2500 Betten, davon etwa 1100 in Hotels und auf dem Campingplatz, rund 1400 in Privatunterkünften. (Quelle: deutsche Wikipedia, hier)

Ja, das ist richtig: Videos mitzuschneiden von irgendwelchen Musikern, die live spielen, das hat so etwas Papparazohaftes. So sagen jedenfalls die verächtlich Machenden.

Paar Andere sind gar nicht mal so unfroh darüber, dass wenigstens jemand bereit ist, mal ne Kamera auf das drauf zu halten, was so läuft. Damit man merkt, dass überhaupt noch was läuft!

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540/11: Video: Martin Grubinger spielte perkussive Traumkadenzen, das Ganze „lost in percussions“

Ein Paradiddle ist keine Diddlemaus auf Drogen! Martin Grubinger erst recht nicht: bekennender Nichtraucher, Nichttrinker und „Ich hab noch nie Drogen ausprobiert.“ Denn Schlagwerk ist sein Pläsier. Der Mann hat einen messerscharfen, ganz klaren Sachverstand: er teilt die Zeit in beats per minute ein, ohne dafür eine Stoppuhr zu benötigen. Sein Credo lautet: „Alles, nur nicht Mezzoforte“. Womit Martin Grubinger sich gegen jede Art von musikalischer Mittelmäßigkeit verwahrt. #Erkenntnisse

Was kann man dem uneingeweihten Musikliebhaber erklären, um Martin Grubinger gut zu beschreiben? Erstens: Er ist jung, 28 Jahre alt. Zweitens: Er ist Österreicher. Drittens: Er hat Schlagzeug in Linz studiert, klassisches Schlagzeug. Also die Batterie vom Klöppeln mit Klöppels, dem Präkeln mit Präkeln, dem Rascheln mit Besen, den derwischhaften Trommelläufen und Blitzlichtgewitter-Kaskaden über Marimba, Djembe, Conga, kurz: die ganze bunte Welt der Perkussionsinstrumente. Viertens: Sein Vater heißt Martin Grubinger senior und spielt auf der Bühne mit, von einer „Mehrgenerationenbühne“ zu sprechen, erscheint nicht völlig verfehlt. Martin, allein unterwegs, das gibt es nicht. Jedenfalls nicht am Pfingstmontag, den 13.06.2011 in der Berliner Philharmonie.

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528/11: Video: Mittelchor des Droste-Hülshoff-Gymnasiums singt „He lives in you“ #König der Löwen 2

Kommissar & VideoPaparazzo Tommy Tulip (© kaupertmedia)

Kommissar & VideoPaparazzo Tommy Tulip (© kaupertmedia)

Wenn die Droste-Hülshoff-Schule in Berlin-Zehlendorf tätig wird und Publikum einlädt, kannste was erwarten. Kulturprogramm fett. Schulleiterin Dr. Wittkowski erklärte denn auch spontan den Spielplan für gestrafft und ordnete an, die vorgesehene Pause wegzulassen. Sonst würde es zu spät werden. Rrriccchtttiiiggg. Gut gebrüllt, Löwe!

So ist das. Kommissar Tulpe als Kultur-Gesamtberichterstatter macht sich auf die Pirsch, hält sein Teil hoch und schwupps ist wieder ein Stück Berliner Kulturleben transparent geworden. Keine schlechte Idee und doch gibt es wenig „nachhaltige Nachahmer“. Es scheint kein so reizvolles Feld zu sein, richtig: bei genauerer Betrachtung findet diese Tätigkeit in einem Minenfeld persönlicher Empfindlichkeiten statt. Man wird sogar hier und da mal angefeindet, weil man was „aus seiner Sicht“ schrieb, dass einem ein Anderer übel nimmt. Wer steht schon über sich selbst, mit Heiligenschein? Lassen wir das.

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527/11: Linktipp: H.P. Daniels hat Marianne Faithfull besucht, bzw. ihren Auftritt, gute #Dokumentation


Marianne Faithfull – Broken English -live in Berlin 2011 (via Youtube)  

Say it in broken english! #Marianne Faithfull – Rauchig, rockig, ruppig: Marianne Faithfull gibt ein hervorragendes Konzert in der Zitadelle Spandau. (H.P. Daniels Konzertkritik, Tagesspiegel, Link unten) – „Vielleicht ist Marianne Faithfull eine der letzten wirklich großen Diven mit Stil. Mit einer feinen Mischung aus aristokratischer Vornehmheit, scheuer Zurückhaltung und offensiver Entschiedenheit singt sie heute vorwiegend Titel von ihrem exquisiten neuen Album „Horses And High Heels“.“ (Zitat, wie vor)

Wir sagten es bereits: H.P. Daniels, der für den Tagesspiegel schreibt, beherrscht die Kunst der hinschauenden Beobachtung. Und wertet das Ganze hinterher auf facettenreiche Art und Weise aus. So wie den Auftritt von Marianne Faithfull. Hier als Linktipp verlinkt. Viel Spaß, Freunde.

523/11: Gigs, Review: Das Wurstical am 28.05. in Berlin-Kreuzberg zeigte Rock´n Roll-Formate #Tony Jack


Tony Jack aus Berlin – Live on stage 28.05.11 @Wurstical, kaupertmedia (via Youtube) 

Die ganz großen amerikanischen Helden spielten den Rock´n Roll in der „Post-Elvis-Arä“ etwa so, wie die Berliner Band „Tony Jack“. Einfach nur die Kamera draufgehalten. Sehr gut: Bass und Schlagzeug arbeiteten überraschend gut, straight, der Drummer zieht seine Grooves sehr präzise durch und spielt sie sehr gut aus. Dazu gesellt sich der Bassist mit songdienlicher Begleitung. Obendrauf als „warme Schlagsahne“ auf „kaltem Kuchen“ (Rock´n Roll) die beiden Gitarristen, die auch mal singen, einer oder der andere, aber auch beide zusammen. Gute Band, wer diese eher traditionell anmutende Musik mag, kommt auf seine Kosten. Wer nicht, auch…

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522/11: Gigs, Review: Bei KAUPERT´s Wurstical traten Rock Shoe Berlin auf #Video #Rock Shoe


Rock Shoe Berlin – Willkommen in Berlin (via Youtube)

Manche Art, Musik zu machen, hält sich unverbrüchlich, ändert sich bis auf Kleinigkeiten nie. Zu dieser Art Musik gehört auch die von Rock Shoe Berlin. Man kann die Band und ihre Art, Musik zu machen, durchaus in den 80igern verorten. Muss man aber nicht. Da waren sie auch noch zu jung. Etwas Neues machen sie nicht, es ist berlin-eske Rockmusik, hier und da mit Anleihen im Punk, teils im Funpunk. Unplugged klingen sie für mich besser als komplettelektrisch. Ihr Credo auf der Bühne ist es, sich nicht ganz bühnengerecht zu präsentieren, sich um Konventionen einen Teufel zu scheren. Die Mucke macht Spaß! Mit Abstand am besten präsentiert sich der Bassist! Ein Knaller!

OK, eingangs labern die Jungs bisschen viel, fanden einige Herumstehende. Aber wenn Rock Shoe aus Berlin dann „hier etwas unplugged“ Musik machen, macht es schon Spaß. Jedenfalls kommt es im Kreuzberger Hinterhof richtig herüber und nicht falsch. Willkommen in Berlin lautet der Titel des Songs, den wir euch nachrichtlich präsentieren. Mit der Präsentation dieser Band bei Kaupertmedia´s Veranstaltung „Wurstical“ allerdings ist eine Kulturbrücke geschlagen worden. Wenn´s schö… ist!

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521/11: Personen & Porträts: Torsten Schack ist u.a. Grönemeyer-Rezitator und das kann er!

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Schack - Grönemeyer Coverband (Logo) - bearbeitet blackbirds.tv

Schack - Grönemeyer Coverband (Logo) - bearbeitet blackbirds.tv

Besonders die zu spät erschienene Bassistin (hüpf hüpf) hatte es uns angetan. Da sie ihr Instrument nicht mehr in die Hand nahm, beließen wir es beim Staunen über ihre gesanglichen Darbietungen, Gott, sie kann röhren wie ein Hirsch… #Concert Reviews

Herbert Grönemeyer ist inzwischen gesamtdeutsches Nachkriegs-Inventar. Und, was viele nicht wissen: Grönemeyer ist halb Londoner und halb Berliner, wohnt -wenn, dann…- in Zehlendorf. Ansonsten blickt Herr Grönemeyer aus Bochum auf seinen „eigenen Arsch voll Geschichte“ zurück und viele Menschen mögen ihn sehr. Manche nicht. Ob es mehr Menschen gibt, die Grönemeyer mögen, als solche, die ich nicht mögen, können wir hier nicht abschliessend aufrechnen. Uns fehlt die Zeit und Sinn macht das auch nicht.

Torsten Schack ist Sänger, Gesangslehrer, ungefähr nen Kopf kleiner als der Berichterstatter selbst, bzw. „nen Kopf größer als ein Setzei“ (berolinische Umschreibung für 1,64 m)ein Energiebündel, tänzerisch, verspielt und der Namensgeber von „Schack“, einer Grönemeyer-Coverband, eine Art Verwalter des Gesamt-Kulturwerks von Herbert Grönemeyer. Torsten, Jahrgang 1974, geboren in Berlin, aktuell als „Single“ selbstkategorisiert, beherrscht die Art „zu knödeln“, wie sie für Grönemeyer´s Gesang als „Alleinstellungsmerkmal“ geschichtlich verbucht wurde. Torsten Schack ist Kulturgutverwalter, das Gegenteil von Gutsherr nach Gutsherrenart.

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510/11: Video: Max Raabe führt durch sein Programm „Heute nacht oder nie!“

Das Programm stammt aus dem Jahre 2009 und aufgezeichnet hat die Show im Berliner Admiralspalast der RBB, in sehr guter Qualität ist das Video bei Youtube seit dem Jahreswechsel 2010/11 verfügbar. Bis heute haben sich 6.100 Leute den Konzertmitschnitt angesehen und es gibt eigentlich nur gute Kommentare. Kein Wunder. Max Raabe ist ein Sänger, der ein Alleinstellungsmerkmal besitzt: Er besingt die heutige Zeit mit Melodien aus den guten alten Zeiten. Das machen außer ihm noch einige Wenige, aber keiner macht es vergleichsweise souverän, wie Herr Raabe.

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