1852/19 #Gigreview Unser Mitgefühl gilt den Verletzten von Essen #capserxoccial #marteria #1982 #supernova

Rose auf Holz #animiert #gif

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Marteria & Casper – Supernova (official video)

Dass bei einem Konzert der Rap-Künstler Casper und Marteria in Essen eine von mehreren LED-Leinwänden beim nicht ohne weiteres einschätzbaren, plötzlichen Unwetter größeren Ausmaßes einstürzt, ist das eine. Das kann passieren, darf nicht passieren. Sollte nicht sein. Menschen kamen zu Schaden, zwei in Lebensgefahr. Vor allem eins stört uns mehr als alles andere: Gleich hat die schreibende Güllde Besserwessihaftes zu verkünden, flotter Buchstabensalat auf flirrendem Firmament der Erstmeldungen. Vor- bzw. Schnellstbeurteilung, Vorurteil, Vorverurteilung ist zu lesen. Schuldige sind angezählt. Und ausgemacht.

Schade dass von den Künstlern noch kein Statement zu lesen war. Sie könnten zwar nicht erklären, wie es geschehen konnte, aber sie hätten Anteilnahme schnell ausdrücken können. Man ist noch zu elektrisiert? Es ist wie es ist und es geschah, also ist es gewesen. Ein paar berufene Leute werden jetzt ihre Arbeit machen und ermitteln, ob menschliches Versagen die Ursache war? (Update: 13:30 Uhr: Siehe Weiterführend)

Wir haben eine vorsichtig gefasste Meinung: Das war so nicht vorhersehbar. Sonst wäre es nicht geschehen. Es geschah überraschend und es war eine unglückliche Konstellation. Die Örtlichkeiten, die Bühne, das Wetter und die Gesamtsituation. Wer auf einem dieser Konzerte gewesen ist so wie ich kürzlich in der Waldbühne, weiß was für ein großes, überwältigendes, emotionales Event das ist. Diese Konzerte waren gut verkauft und gutbesucht. Menschliches Versagen?

Wir sollten menschlich wehklagen und den Opfern unsere Anteilnahme aussprechen, Ihnen sagen, werdet gesund und Gott sei Dank ist es nicht schlimmer gewesen. Liebe, Licht und Empathie für die Opfer von Essen.

Der Berichterstatter

Weiterführend
* Update 13.30 Uhr: Casper meldet sich via Instagram zu Wort
* Update 13:30 Uhr: Materia meldet sich via Instagram zu Wort
* Wie es in der Berliner Waldbühne war

1844/19: Gigreview Am 03.08. trafen Casper + Materia auf eine ausverkaufte Waldbühne, und Monchi war auch da.

Icon #Gigreview

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Was können wir am Sonntag nach dem Abend in der Waldbühne noch sagen?

Vorprogramm Mavi Phoenix („Make The World Go Quiet“, Wien, Österreich, hier), kompetenter, netter Drummer Lukas Rausch (Instagram hier), spielt Sonor und Meinl-Becken. Dann Hauptprogramm und Bombast vom Feinsten, Dance, Party, Marteria und Casper in Hochstimmung, sie feiern 1982, das Jahr, in dem beide geboren sind. Nachdem wir schon das Record Release begleiteten, gutes, altes Material. Bewährt. 🙂

Das Publikum ist in der ausverkauften Waldbühne gut drauf. Erstaunlich wie textsicher viele hier sind, schwierigste Texttriolen und Flamsilben, die holpern und stolpern, nichts ist den Stadionakteuren im dicht gedrängten Publikum zu schwierig. Jeder ist hier ganz bei den Protagonisten. Und die sind auch da. Und WII.

Die Veranstalter üben gegen die Waldbühnenvermieter Aufstand und stänkern wg. merkwürdiger Vorstellungen der Arenavermieter zum Thema Merchandising und wie viel Prozent von jedem T-Shirt, Hoodie und Pin rüberwachsen soll. Das Management der Bands sagt: Nö. Niente, nada. Das ist nicht Euer Geld. Es heißt, die Herren der Waldbühne nehmen den Veranstaltern und Künstlern signifikant Merch-Einnahmen weg. Kurzerhand entwickelte Landstreicher ein PreMerch. Einen Tag vor dem Ereignis können Fans ihr Merch im Musik & Frieden in der Falckensteinstr. in Kreuzberg kaufen.

Marteria und Casper waren persönlich da. Musikmanager B. Gottwald sagt, es geht darum, dass so ein T-Shirt nicht 30,- € oder mehr kosten muss, weil die Veranstaltungsorte-Vermieter den Hals nicht voll kriegen. Das Management der Band war mit dem Schachzug und den Ergebnissen zufrieden, heißt es.  Die Gäste der Veranstaltung aber auch: Alle waren glücklich. Und erstaunlich, wie stark gelb durchsetzt die Waldbühne war: Gelb ist die offizielle Farbe dieser Veranstaltung, wissen die Fans und Insider. Aber psst…

1825/19: Gigs, Review: They Day They Said Goodbye To Costa Cordalis – Am 03.07.19 im #Artstalker in Berlin: Franz de Bÿl & Vinÿl


♫ Aphrodite’s Child ♪ Rain And Tears ♫ Video & Audio Restored HD

Beim Soundcheck am 03.07.19 17:30 Uhr (ca.) im Art Stalker sickert durch: Einer der best aussehenden Griechen á la Zeiten (außer Alexis Sorbas aka Anthony Quinn) ist in Santa Ponça (Mallorca) gestorben. Der Tod von Costa Cordalis: Er sah gut aus, war ein durch und durcher Netter unter Hellenas granteligen Griechen. Nicht so ein Varofakis, der Mittelfinger zeigte, aber die hausgemachte Pleite nicht abwendete. Eine Art modernerer Vorzeigegrieche bereits der Siebziger Jahre, Superstar in Deutschlands Hitparaden.

Farewell, Costa Cordalis, Du bist nur 75 Jahre alt geworden. Ich hab es recherchiert: Die besten Griechen sind alle tot. Auch mein Freund Jannis aus Athen. Wie bitter. Und griechischer Wein ist wie das Blut der Erde. Schenk nochmal ein. Und wenn ich dann traurig werde…

Doch von gestern: Die Veranstaltung im Art Stalker in Charlottengrad, die der Würdigung von Tom Waits gilt, wird bis Dezember monatlich fortgesetzt. Jeweils am ersten Mittwoch des Monats, An Evening with Tom Waits à la carte, ein gemischter Kessel Buntes aus Blues, Jazz, Zirkus und Boheme. Erzählt und musiziert wird aus dem Werkschaffen des amerikanischsten á la Poeten, dem raubeinigen Sänger, Musiker. Für Sommerferien war die Veranstaltung sehr gut besucht, die Stimmung geil, gut gelaunt, nur Gewürzgurken wurden nicht gegessen, gütige Gisela. Es wurde laut applaudiert, skandiert. Kandierte Appläuse und Früchte der Fleißigen, Meriten vom saumseligen Banditen. Apropos Bandit: Räuber-Jenny leitet das Kunst stalken. Ganz richtig: Schmaler Taler Eintritt, in der Tradition der Dreigroschenoper im alten Berlin-Schiffbauerdamm: Vorher Mundraub, Currywurst mit Pommes, und nun, Sehräuber-Jenny macht’s möglich.

Ich hab Spaß und es hat Spaß gemacht. Im August ist am Mittwoch, den 07.08.19 um 20 Uhr #SaveTheDate die Band um Ausnahmegitarrist Franz de Bÿl #Vinÿl (Tasten: Stephan Hoppe, Bass: Jens Saleh, Drums: Tommy T. Tulip) auf derselben Bühne im Art Stalker in Charlottenburg. Banditenterraub am Stutti, weißte Bescheid.

Die Veranstaltung hat sich herumgesprochen.
Man redet drüber. Ist es eventuell das, worum es geht?

Die Kerze stelle ich für Costa Cordalis auf, gebe zu, diese Nachricht hat mir einen Stich ins Herz gegeben.

Als ich in Santa Ponça auf Mallorca urlaubte, erinnere ich jetzt gern die großartigste Ursula „Mallorica“ Hundrich. Sie hat mir geholfen, suchte ich nach Unterkünften im fünfundzwanzigsten Bundesland Deutschlands, auf Mallorca. Ursula ist verlinkt.

Ruhe in Frieden, Costa, da ist bereits das Wort Tiger drin: Du Großartiger. Grüße mir den zweitwichtigsten á la Griechen, Demis Roussos, der seit 2015 – Beim Zeus! – auf Dich wartete. Yassas! Griechische Gemütlichkeit: Efaristo. Para kalo. Beachtet: Dies in Griechisch ist Schreibwaise räudig, diesbezüglich. Wegen meiner.

Trauerkerze (ani/gif)

Costa Cordalis: Meine Verehrung!

 

Zu Deiner Beerdigung bitte  Conquest Of Paradise von Vangelis. Als Beschallung über die hügelige Landschaft von Valdemossa auf Mallorca. In der Nähe der Finca von Michael Douglas. Dieses Refugium in einer Art eines Statements.

Zum Leichenschmaus lilafarbene Kalamata-Oliven vom Peleponnes. Purple Brain: Der Tod. Die Farbe Lila. Das sind wir Prince schuldig.

Und Gott sei Dank, beim Zeus, beim Jupiter. Heureka!

Dein Tommy

Schwarze Tulpe - The black tulip. To The Honor of...

Schwarze Tulpe – The black tulip. To The Honor of…

Weiterführend