1703/18: Kritik: Es hätte so schön werden können….und es war ein langer Tag der Jugend.

der Kritiker: MRR in jungen Jahren!


UCG (FELIX FAMSN ; FLOYD ; HELENE) – GANZ EGAL (#UCGTAPE)

Am 23.06.2018 veröffentlicht
Gesang:
Helene Hannemann
https://www.instagram.com/helene.hnm/
RAP:
FELIX FAMSN: https://www.facebook.com/felixfamsn/ – https://www.instagram.com/felixfamsn/
FLOYD: https://www.instagram.com/tomfloyd.q313/

MIX & MASTER:
https://www.facebook.com/klusiq/ – https://www.instagram.com/klusiqbeats/

Eigentlich hat es erneut ein schöner Abend werden können. Leider stimmte der Sound nicht. Anders als im hier vorgestellten Stück Ganz Egal, an dem alles stimmt, hat es der Soundmann bei der Veranstaltung in Rheinsberg nicht wirklich drauf und versaut den ganzen Auftritt. Das ist für die Künstler mehr als ärgerlich, auch wenn die Zuschauer die Formation feiert. Man singt hier mit, auch wenn der Gesang nur schwer zu verstehen ist, live.

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1699/18: Video: Courtney Hadwin, 13 Jahre alt, und der hässliche Mensch von Facebookian

der Kritiker: MRR in jungen Jahren!

Als die 13-jährige Courtney Hadwin die Fernsehstudiobühne von America’s got talent betritt, ahnt noch niemand, was gleich folgt. Eine schier unglaublich gute Performance eines jungen Mädchens, die so weit weg von allem anderen liegt, was in solchen Mainstream-Shows für üblich gehalten wird und gut geht.

Da fällt einem im Grunde genommen nur noch die Joss Stone früher Jahre ein und die ganz schemenhaft noch wiederabrufbare Amy Winehouse, schon als kleines Mädchen von Gott begnadet, ausgestattet mit dem wohl unüblichsten, wohlriechendsten Showparfüm der Welt. Auch Patrick Süskind hätte sich das nicht besser ausdenken können.
Die Fernsehshow nimmt ihren üblichen Verlauf, es gibt Goldregen, einen Buzzer, der besonderes verheißt und am Ende einen Plattenvertrag von einem der Juroren: You are the next Janis Joplin.
Courtney bricht in Tränen aus, das alles ist zu viel des Guten.

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1566/17: Gigs, Review: Christopher Cross live in Bremen, Musicaltheater – 01.07.2017

Ein Schönling war er nie, der bullige, mittlerweile 66-jährige Texaner mit der sanften Stimme. Aber Christopher Cross hatte von Anfang an vielleicht gerade wegen dieser Gegensätze einen Schlag bei den Frauen. Den Beginn markiert das mit einem Grammy ausgezeichnete selbstbetitelte Debütalbum von 1979, der internationale Durchbruch folgte ein Jahr später. Gekrönt wurde dies 1980 durch eine Nr. 2 („Ride Like The Wind“) und einen Spitzenreiter („Sailing“) in den US-Charts.

Und weil Christopher Cross auf die Zuneigung seines vorwiegend weiblichen Publikums zählen kann, dachte ich mir, dass ein Konzertbesuch für Cross‘ Auftritt im Bremer Musicaltheater ein gutes Geburtstagsgeschenk für meine bessere Hälfte sei. Ich sollte mich nicht irren. Zusammen mit unserem erwachsenen Sohn, der uns gerade mit einem Besuch beehrt, fanden wir uns am Abend des 1. Juli in der schönen Bremer Spielstätte ein (die Ende des Jahres abgerissen werden soll, aber das ist eine andere Geschichte).

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