528/11: Video: Mittelchor des Droste-Hülshoff-Gymnasiums singt „He lives in you“ #König der Löwen 2

Kommissar & VideoPaparazzo Tommy Tulip (© kaupertmedia)

Kommissar & VideoPaparazzo Tommy Tulip (© kaupertmedia)

Wenn die Droste-Hülshoff-Schule in Berlin-Zehlendorf tätig wird und Publikum einlädt, kannste was erwarten. Kulturprogramm fett. Schulleiterin Dr. Wittkowski erklärte denn auch spontan den Spielplan für gestrafft und ordnete an, die vorgesehene Pause wegzulassen. Sonst würde es zu spät werden. Rrriccchtttiiiggg. Gut gebrüllt, Löwe!

So ist das. Kommissar Tulpe als Kultur-Gesamtberichterstatter macht sich auf die Pirsch, hält sein Teil hoch und schwupps ist wieder ein Stück Berliner Kulturleben transparent geworden. Keine schlechte Idee und doch gibt es wenig „nachhaltige Nachahmer“. Es scheint kein so reizvolles Feld zu sein, richtig: bei genauerer Betrachtung findet diese Tätigkeit in einem Minenfeld persönlicher Empfindlichkeiten statt. Man wird sogar hier und da mal angefeindet, weil man was „aus seiner Sicht“ schrieb, dass einem ein Anderer übel nimmt. Wer steht schon über sich selbst, mit Heiligenschein? Lassen wir das.

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527/11: Linktipp: H.P. Daniels hat Marianne Faithfull besucht, bzw. ihren Auftritt, gute #Dokumentation

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Marianne Faithfull – Broken English -live in Berlin 2011 (via Youtube)  

Say it in broken english! #Marianne Faithfull – Rauchig, rockig, ruppig: Marianne Faithfull gibt ein hervorragendes Konzert in der Zitadelle Spandau. (H.P. Daniels Konzertkritik, Tagesspiegel, Link unten) – „Vielleicht ist Marianne Faithfull eine der letzten wirklich großen Diven mit Stil. Mit einer feinen Mischung aus aristokratischer Vornehmheit, scheuer Zurückhaltung und offensiver Entschiedenheit singt sie heute vorwiegend Titel von ihrem exquisiten neuen Album „Horses And High Heels“.“ (Zitat, wie vor)

Wir sagten es bereits: H.P. Daniels, der für den Tagesspiegel schreibt, beherrscht die Kunst der hinschauenden Beobachtung. Und wertet das Ganze hinterher auf facettenreiche Art und Weise aus. So wie den Auftritt von Marianne Faithfull. Hier als Linktipp verlinkt. Viel Spaß, Freunde.

523/11: Gigs, Review: Das Wurstical am 28.05. in Berlin-Kreuzberg zeigte Rock´n Roll-Formate #Tony Jack

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Tony Jack aus Berlin – Live on stage 28.05.11 @Wurstical, kaupertmedia (via Youtube) 

Die ganz großen amerikanischen Helden spielten den Rock´n Roll in der „Post-Elvis-Arä“ etwa so, wie die Berliner Band „Tony Jack“. Einfach nur die Kamera draufgehalten. Sehr gut: Bass und Schlagzeug arbeiteten überraschend gut, straight, der Drummer zieht seine Grooves sehr präzise durch und spielt sie sehr gut aus. Dazu gesellt sich der Bassist mit songdienlicher Begleitung. Obendrauf als „warme Schlagsahne“ auf „kaltem Kuchen“ (Rock´n Roll) die beiden Gitarristen, die auch mal singen, einer oder der andere, aber auch beide zusammen. Gute Band, wer diese eher traditionell anmutende Musik mag, kommt auf seine Kosten. Wer nicht, auch…

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522/11: Gigs, Review: Bei KAUPERT´s Wurstical traten Rock Shoe Berlin auf #Video #Rock Shoe

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Rock Shoe Berlin – Willkommen in Berlin (via Youtube)

Manche Art, Musik zu machen, hält sich unverbrüchlich, ändert sich bis auf Kleinigkeiten nie. Zu dieser Art Musik gehört auch die von Rock Shoe Berlin. Man kann die Band und ihre Art, Musik zu machen, durchaus in den 80igern verorten. Muss man aber nicht. Da waren sie auch noch zu jung. Etwas Neues machen sie nicht, es ist berlin-eske Rockmusik, hier und da mit Anleihen im Punk, teils im Funpunk. Unplugged klingen sie für mich besser als komplettelektrisch. Ihr Credo auf der Bühne ist es, sich nicht ganz bühnengerecht zu präsentieren, sich um Konventionen einen Teufel zu scheren. Die Mucke macht Spaß! Mit Abstand am besten präsentiert sich der Bassist! Ein Knaller!

OK, eingangs labern die Jungs bisschen viel, fanden einige Herumstehende. Aber wenn Rock Shoe aus Berlin dann „hier etwas unplugged“ Musik machen, macht es schon Spaß. Jedenfalls kommt es im Kreuzberger Hinterhof richtig herüber und nicht falsch. Willkommen in Berlin lautet der Titel des Songs, den wir euch nachrichtlich präsentieren. Mit der Präsentation dieser Band bei Kaupertmedia´s Veranstaltung „Wurstical“ allerdings ist eine Kulturbrücke geschlagen worden. Wenn´s schö… ist!

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521/11: Personen & Porträts: Torsten Schack ist u.a. Grönemeyer-Rezitator und das kann er!

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Schack - Grönemeyer Coverband (Logo) - bearbeitet blackbirds.tv

Schack - Grönemeyer Coverband (Logo) - bearbeitet blackbirds.tv

Besonders die zu spät erschienene Bassistin (hüpf hüpf) hatte es uns angetan. Da sie ihr Instrument nicht mehr in die Hand nahm, beließen wir es beim Staunen über ihre gesanglichen Darbietungen, Gott, sie kann röhren wie ein Hirsch… #Concert Reviews

Herbert Grönemeyer ist inzwischen gesamtdeutsches Nachkriegs-Inventar. Und, was viele nicht wissen: Grönemeyer ist halb Londoner und halb Berliner, wohnt -wenn, dann…- in Zehlendorf. Ansonsten blickt Herr Grönemeyer aus Bochum auf seinen „eigenen Arsch voll Geschichte“ zurück und viele Menschen mögen ihn sehr. Manche nicht. Ob es mehr Menschen gibt, die Grönemeyer mögen, als solche, die ich nicht mögen, können wir hier nicht abschliessend aufrechnen. Uns fehlt die Zeit und Sinn macht das auch nicht.

Torsten Schack ist Sänger, Gesangslehrer, ungefähr nen Kopf kleiner als der Berichterstatter selbst, bzw. „nen Kopf größer als ein Setzei“ (berolinische Umschreibung für 1,64 m)ein Energiebündel, tänzerisch, verspielt und der Namensgeber von „Schack“, einer Grönemeyer-Coverband, eine Art Verwalter des Gesamt-Kulturwerks von Herbert Grönemeyer. Torsten, Jahrgang 1974, geboren in Berlin, aktuell als „Single“ selbstkategorisiert, beherrscht die Art „zu knödeln“, wie sie für Grönemeyer´s Gesang als „Alleinstellungsmerkmal“ geschichtlich verbucht wurde. Torsten Schack ist Kulturgutverwalter, das Gegenteil von Gutsherr nach Gutsherrenart.

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510/11: Video: Max Raabe führt durch sein Programm „Heute nacht oder nie!“

Das Programm stammt aus dem Jahre 2009 und aufgezeichnet hat die Show im Berliner Admiralspalast der RBB, in sehr guter Qualität ist das Video bei Youtube seit dem Jahreswechsel 2010/11 verfügbar. Bis heute haben sich 6.100 Leute den Konzertmitschnitt angesehen und es gibt eigentlich nur gute Kommentare. Kein Wunder. Max Raabe ist ein Sänger, der ein Alleinstellungsmerkmal besitzt: Er besingt die heutige Zeit mit Melodien aus den guten alten Zeiten. Das machen außer ihm noch einige Wenige, aber keiner macht es vergleichsweise souverän, wie Herr Raabe.

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509/11: Gigs, Review: Musikabend der Neuntklässler vom Droste-Hülshoff-Gymnasium #Musikklasse

In der musikalischen Formel 1 ist der Musikabend eine Art Boxenstopp, zu zeigen, was geht! Die Rennfahrer und Rennfahrerinnen von der Überholspur halten kurz an, eine Erfrischung zu geben, gute Musik. Aber es sind auch Boxenluder zu sehen. Es liegt am Zwischenstopp inmitten dieses Lebensalters: einige haben schon ganz tolle Entwicklungen gemacht. Andere sind gefangen in ihrer Zeit, veranstalten einen großen Bohei, Fanfimmel und „den schönen Schein“. Sein oder nicht bleiben: das ist hier die Frage. Eine kritisch bleibende Berichterstattung. Erlaubt ist erlaubt.

Was soll man sagen: Am 19.05.2011 führten die Neuntklässler vom Droste-Hülshoff-Gymnasium einen (weiteren) Musikabend vor und das hier ist ein (weiterer) Bericht aus eigenem Erleben. Ein Konzert von etwas über einer Zeitstunde, angefüllt mit einem prallen Blumenstrauß verschiedenster Musikstücke und Aufführungen, das Ganze als Gig zu bezeichnen, nun ja? Als Kulturkorrespondent von „der schreibenden Zunft“ hatten wir es nicht leicht. Am Abend noch Sonne, es ist hell und -leider- gegenlichtig. Davon Videos aufzuzeichnen? Schwierig, schwierig. Also rauf auf Stühle und Tische, weit über´s Publikum geschwenkt und hoch den Arm, dann wird das Video schon werden

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490/11: Gigs, Review: Nach USB 2.0 ist ein Update fällig: USP ermöglicht das Stalken auf facebook!

Ein Hardware-Update, und was für eins: Wirf das in die Jahre gekommene USB 2.0 weg und wage ein Update: USP ist die neue Zauberformel für uneingeschränktes Fan sein. Rockfan bleibt Rockfan, Popfan bleibt Popfan, und wir? Zählen nicht zu den nicht Unterstützern von echten Persönlichkeiten! Genau das ist das Magma des Lebens! Und noch viele Vulkanausbrüche…

Wenn das so weiter geht, werden wir alle fett und unansehnlich. Denn die Livemusik-Szene verlagert sich zunehmend ins Internet. Man bewegt sich kaum noch. Das, sagt Sängerin Livia Burmeister, ist nicht vernünftig. Sich an den Rechner zu hängen, mit Chips und Tomatensalsa, das ist nur vernünftig, nachdem das Konzert gelaufen ist. Und dann den Konzertmitschnitt betrachten, post concertem.

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480/11: Video: Tante Loli sagt „Raus aus de Betten, rin in die Fields“ #A Tribute To Gary Moore

Jede schlechte Seite des Lebens hat auch ihre gute. Eine Seite des Lebens ist der Tod. Die gute Seite am zu frühen Tod des Gitarrenhelden Gary Moore: er kann jetzt wieder neue Projekte starten. Und mit Phil Lynott, seinem ebenfalls zu früh gegangenen Bassisten und Sänger von Thin Lizzy fulminante Projekte auf den Weg bringen: Tränen der Rührung ganz oben im Himmel, Tears in Heaven!

Gary Moore starb definitiv zu früh und hinterließ ein Lücke. Er hatte sich in den letzten Jahren dem Blues zugewendet. Als er noch jünger war, scharte er eine große Zahl von Fans um sein innovatives, von großem Können geprägtes Gitarrenspiel. Vielleicht war Gary Moore für nicht wenige Menschen der Grund, es mal mit der Gitarre zu versuchen. In Erinnerung bleibt einem, dass es Gary Moore nicht anders erging: Er nannte einst den Besuch eines Konzerts von Jimi Hendrix sein persönliches Armageddon. Wie das aussah, ist auf dem Cover der Platte „Still got the blues“ zu sehen, das Cover zeigt den kleinen Gary Moore, Gitarre übend im typischen Jugendzimmer von England in den Sixties. Rolling thunder, thunder weather! Der Rest ist Geschichte.

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453/11: Gigs, Review: Kürzeste Konzertkritik der Welt könnte so lauten…. #Gary Wiggins

Ende mit der Gerüchteküche: Es ist nicht richtig, dass es „Jörgschlösschen“ heißt, sondern es heißt „Yorckschlösschen“ und auch nicht „Feldschlösschen“, wobei nicht verbrieft ist, ob das dort zu trinken ist.  Yorck hat übrigens nichts mit gleichnamigen Pudding oder kleingewachsenen Hunden zu tun. Und richtig ist auch, dass zu Guttenberg die Speisekarte dort nicht als „Plagiatur des Kreises“ bezeichnet hat. Richtig ist aber erwiesenermaßen, dass dort bereits Adlige zumindest round about gewohnt, gelebt und gestorben sind. Nachweise sind unter den weiterführenden Links verhaftet worden.

Es ist so wichtig, dass die Berliner Liveszene erhalten bleibt und auch noch kräftig ausgebaut wird. Der allgemeinen Verflachung zuwider und dem Spielstättensterben entgegen (wir berichteten -Tacheles hier und Knaack Club hier bspw.) setzen die letzten Sauropoden der Livemusik trotzig ihren eigenen Blues dem Zeitgeist entgegen. Und sind die Supermärkte noch so groß, die Petersilienbündel inzwischen cellophanverschweißt, sind die Rasenhalma-Plätze Berlins wegen Dauerfrust geschlossen: Der Blues steht dem entgegen. Es ist der Blues eines Gary „Detroit“ Wiggins, eine deutsche amerikanische Eiche, der lässt sich nichts gefallen.

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419/11: Review: Ernst Bier (dr.), Stefan Weeke (b.) + Karl Schloz (g.) gaben den Jazz! Jazz oder nie!

Ernst Bier, Karl Schloz & Stefan Weeke im Fincan!

Ernst Bier, Karl Schloz & Stefan Weeke im Fincan!

Jemand, der den Laden kennt, sagte mir: „Das ist eine Art Wohnzimmer, was, um etwas auszuprobieren.“ Nein, ich war noch nie im Fincan in der Altenbraker Str., Berlin-Neukölln. Nach dem Besuch kann ich sagen: Ganz netter Laden, das übliche Problem, wie überall: Probleme mit der lieben Nachbarschaft, man muss stringent spielen, und wenn´s gerade besser wird, musste aufhören, weil die „da oben“ und du weißt schon, gelle?

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364/10: Video: Die Fortsetzung der Wissenschaft über richtige Geburtstagssongs!


Fifty Five – live am 10.12.10 im Quasimodo Berlin (via Youtube)

Wie FiftyFive einen Geburtstagssong für Cecilia und Gesine, zwei FiftyFive-Fans präsentieren!

Geburtstagssongs zu präsentieren, die es in sich haben und nicht im allgemeinen „mainstream versinken“, war schon immer ein Berichtsschwerpunkt dieser Website. Wir können das nun wegen Gesine und Cecilia, zwei Fans der Berliner Band Fifty Five noch updaten. Am 10.12., nein, das war jetzt am 11.12., also schon nach Mitternacht!

363/10: Video: Andreas Hommelsheim (kb) & Ille Ilgner (voc) 10.12.10 live im Quasimodo


Ballade – Andreas Hommelsheim (kb), Ille Ilgner (voc.) – live 10.12.10 live im Quasimodo

Ohne Worte. Großartiger Song!

353/10: Live Review: Die Band Unsupported Personality feierte sowas wie einen fulminanten Erstgig!

„So, da ist es schon…leider mit ausgesprochen besch…eidenem Ton, aber nun gut, Ihr habt wohl meinen Handy-Mikro gerockt! :o)“ (facebook-O-Ton von Wilfried Buergermeister, dem Kameramann von Unsupported Personality) – Wie dem auch sei: Die Band Unsupported Personality trat im Weinberg-Gymnasium Teltow auf und es war gut, wie es war und alle Schüler jauchzten und frohlockten, denn es war wie Weihnachten auf dem Weihnachtsbasar 2010!

Der Kritiker muss sagen, er hat sich das Video jetzt gerade erst angesehen und gleich am Anfang lief es einem kalt den Rücken herunter. Lena MLs „Satellite“ gleich als erstes und wow, gut gespielt. Tolle Sängerin auch, Livia Burmeister. Und so geht es weiter. Die Band hat was, findet zumindest der Video-Rezensent nach dem Genuss von ca. 12:20 Minuten. Gut, es waren nicht die optimalen Paparazzi-Bedingungen: der Video-Berichterstatter hätte für den ersten Gig dieser Band ruhig mal „für nen Fuffi“ ne richtige HD-Kamera (günstige Wochenend-Tarife gibt´s am Ende) locker machen können.

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351/10: Concerts, Review & Preview: FiftyFive spielten als Vorgruppe von Kool & The Gang den Burner

 

Wat? Beidet? Dis gips ja gar nicht….oder?

FiftyFive - Live @Kulturbrauerei - 20.05.10

FiftyFive - Live @Kulturbrauerei - 20.05.10

Seltener Augenblick im Leben: Wir schauen zurück (review) und vorwärts (preview) und alles in einem, cool, wa? Rückwärts: 27.11.10 (Tempodrom) – Vorwärts: 10.12.10 um 22 Uhr (Quasimodo) – bitte sehr notieren! Freunde?

Wir hatten auf dieser Website bereits ausführlichst über die Band „FiftyFive“ aus Berlin berichtet, im Übrigen auch einzelne der Mitmusiker unter „Personen & Porträts“ näher vorgestellt. Neulich ist die Band ein weiteres Mal aufgetreten und das in größerem Rahmen. Die 80ties-Band „Kool & The Gang“ gastierte im Tempodrom und FiftyFive gab den Opener. Davon gibt es auch ein „Paparazzi-Video“ (bisher) und wir…

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340/10: Gigs, Reviews: Rolf Neetzel (g) + Ulrike Hofmann (voc) geben Klavier die Seele wieder, mit Kupferdraht!

„Kupferdraht ist ein wunderbares Material, man kann viel mit ihm machen. Es ist vor allen ein Verbindungselement.“ (sagt Ulrike Hofmann)

Darf man zwischen zwei Abschnitten desselben Satzes klatschen? Was aber sind Sätze in einer Installation namens Klang? Eventuell ein Satz mit X? Rolf Neetzel (Gitarrist, Berlin-Schöneberg) und Ulrike Hofmann (Theaterverlegerin, Berlin-Ebenda) haben Fahnen ausgerollt, die man nicht sieht. Klangfahnen sind´s.

In Berlin-Schöneberg leben und arbeiten seit je viele Künstler, Maler, Literaten und Musiker. Die Bildende Kunst hat mit der UDK (Universität der Künste) einen festen Standort in der Grunewaldstraße. 25 Galerien und Ateliers im weiteren Umkreis der Akazienstraße öffnen ganztägig ihre Pforten für die Liebhaber moderner Kunst. Jede Galerie und jedes Atelier bietet ein eigenes Programm. (Quelle: schoeneberger-norden.de)

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331/10: Gigs, Reviews: Der „Groove-Guardian“ schaute traurig zu und am Morgen danach „Land unter“

The Shevettes-Kostbarkeit "Seize You" mit Autogrammen

The Shevettes-Kostbarkeit "Seize You" mit Autogrammen

 Banner FotoCreditsmit Dank der Redaktion dafür an Joachim Maier, Web Developer, Web Junkie, Fotograf und nach eigenem Bekunden „in the middle of A crisis called life“ – sodann „herzlich willkommen im Club“ und nach Waiblingen

„Herz, wie schreibt man das?“, fragt Joachim Maier. „So wie man’s bricht“, sagt eine ungenannte Schöne! Aber wen meint sie? Und was meinte er? Die Shevettes?

Eine der letzten Male noch räkelte er sein inzwischen müdes Haupt. Denn schon bald soll er lüstern dem Kommerz anheim gestellt werden.

Der Guardian of the Groove war 06.11.2010 noch einmal mittenmang den Gästen. Unter den Gästen jede Menge Neutronen, ungeladene Gäste, Menschen, die von weit her einströmten in die palastartigen Hallen des Grooves, um dem holden Quartett die Aufwartung zu machen, dass zu Konzertbeginn rechtzeitig geladen hatte. The Shevettes stellten ihr neues CD-Silberchen vor, es heißt „Seize You“ und wenn man nun den Berichten von Zeitzeugen glauben kann, war einiges los. Diese Werbung, dieser ganz, ganz große Bohei, der trug wohl Früchtchen („frutti“), vorausgesetzt man darf seine Zuschauer so nennen, ohne despektierlich wie beispielsweise Hugo Egon Balder zu wirken.

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306/10: Coole Covers: Pete „Wyoming“ Bender & Joe Kucera „I don’t want to…..“

Icon Coole Covers

Pete.Wyoming.Bender_big

I don´t want to talk about it – Pete Wyoming Bender & Joe Kucera – live Yorckschlösschen 15.10.10

These both guys are living in Berlin, Germany, and they have had a life long career playing together on records, tv, radio and live. Aren´t they spiritual brothers? Or bloodbrothers? Pete yesterday: „I am not married with Joe and I better would not.“ – Their gig at the Berlin-Kreuzberger Music Pub Yorckschlösschen was well visited and if you are planning to do a townvisit, don´t forget to visit this „castle of Music“, which is well known and famous in Berlin. Additional infos you can find on the official website www.yorckschloesschen.de – have fun. The song is well known, sung by Rod Stewart in the seventies! (Filmbeschreibung bei Vimeo.com)

Rotz und Wasser heulten sie immer, die „Weiber“, wenn Rod Stewart den Song sang. Rotz

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257/10: Gigs, Reviews: Am 28.08.10 traten „The famous, xtraordinary blackbirds.tv“ erstmalig auf!

Der Schlagzeuger einer Liveband hat ein menschliches Problem: Er muss die Time richtig wählen, sie einhalten und dafür sorgen, dass die Band die Time nicht vergisst. Dass der Herzschlag eines Menschen in Aufregung -Lampenfieber- schneller ist, ist bekannt.  Als Schlagzeuger „mit Klick“ Livegigs zu bestreiten, kann daher eine erfolgreiche Strategie sein, die sorgfältig ausgesuchte, richtige Time in Sondersituationen wie diesen zutreffend zu erinnern! Zuverlässigkeit des Drummers.

Das ist ein heißes Eisen: Hinterher über ein Konzert etwas zu schreiben, bei dem man selbst als Strippenzieher mitgewürgt mitgewirkt hat. Nein, das geht eigentlich gar nicht. Zumindest muss der Leser dieser Zeilen das wissen, sonst ist das Marketing, Gefälligkeitsjournalismus, Zweckschreibe. Und deshalb wird es hier auch gar kein großes „Verhackstücken“ des Erstkonzerts der neuen Band The famous, xtraordinary blackbirds.tv geben. Also eine Konzertkritik, die keine wäre. Aber ein paar Informationen kann man schon anbieten. Und erneut ein großes Lob für die begeisternde, engagierte Arbeit anderer Menschen, die „ihr Scherflein“ beitrugen. Wie die Fotografin Gudrun Arndt.

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219/10: Gigs, Reviews: Am 18.06.10 führte die Musikklasse 8 der Droste-Hülshoff-Schule auf #Review

Durch das Konzert der Musikklasse 8 des Droste-Hülshoff-Gymnasiums in Berlin-Zehlendorf am 18.06. führt der Orchesterleiter und Musiklehrer Herr Riedel und auch so etwas wie ein roter Faden. Inhaltlich geht es in diesen Tagen in Berlin um die Initiative des Landesmusikrats, sich für mehr Musik in der Bildungspolitik einzusetzen. Am 19.06. solle dazu ein Flashmob stattfinden. blackbirds.tv hatte darüber noch rechtzeitig berichtet und auch darum gebeten, daran teilzunehmen. Den Abend des 18.06. aber sozusagen als Generalprobe dafür zu begreifen, würde dem Musikabend nicht gerecht.

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217/10: Gigs, Review: Am 19.06.10 traten JAKE im Tollerhaus in Pankow auf!

Das Publikum im Toller31 rekrutiert sich im Wesentlichen aus den Jugendlichen der näheren Umgebung dort, aus Neubau-Wohnanlagen, die um die Ecke errichtet wurden. Als Jake spielte, waren auch ganz kleine, mittlere und höhere Lebensalter anwesend! War es der Jasminfaktor?

Die Berliner Band JAKE besteht aus drei jungen Frauen und einem männlichen Schlagzeuger. Das Tollerhaus ist so eine Art Jugendheim in Berlin-Pankow, an der Tollerstr., aha! Die Band JAKE gab einen ihrer noch nicht so häufigen Auftritte, um mal wieder eine Werkschau zu ermöglichen. Die Band hatte sich vorgenommen, sieben Stücke zu spielen. Zuvor spielte die Trommelgruppe uchawa mashua, ein Percussionensemble mit Sitz in der Steglitzer Patmos-Gemeinde. Darüber ist andeutungsweise hier berichtet worden. Kommen wir zurück zu JAKE.

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208/10: Concert, Review: Die Konzertkritik der Woche kam über Fremdling bzw. Fremdlink rein #Rupert’s Kitchen Orchestra

Das Konzert stellen wir hier in Kurzfassung voran und das geht so:


Rupert’s Kitchen Orchestra – via Youtube vom Fremdanbieter ungeklärter Herkunft…

Ausführlicher ist allerdings die Konzertkritik ausgefallen und wenn sie sich auch wortschwanger von Zeile zu Zeile quält, who cares: Wichtig ist, die Bassistin hüpft! Allein das erscheint wesentlich.

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204/10: Gigs, Review: Am Sa, den 12.06. spielte Mo‘ Blow feat. Gunter Hampel – von Kachelmann u.a.

Aus der Spezialistengruppe: Musikerwitze bei Facebook sinngemäß: „Laufen zwei Musiker mit Gitarrenkoffer zur Bushaltestelle. Kommen sie ins Gespräch. Sagt der eine: Ey, lass mal dein Ding sehen! Klappt der andere den Koffer auf, innenliegend ein eBass. Sagt der andere: Ey, warum das? Hattest du nen Schlaganfall?“

Am Samstag, den 12.06.2010 spielte die Berliner Band Mo‘ Blow im Quasimodo. Trotz Fussball WM, äußerst volles Kulturprogramm überall woanders in Berlin, ja, die Luft, die brennt in diesen Tagen in Berlin, und auch in Südafrika. Vielleicht erst recht! Dem Quasimodo ist dafür zu danken, und wer fußballsüchtig sei, der könne sich ja oben im Café mal schnell auf den neuesten Stand bringen. Das Konzert, das war ein furioses Erlebnis: erstklassige, handgespielte Musik von vier recht jungen „Mit- bis Endzwanzigern“ Anfang dreißig (!!) und einem Jazzopa, der berühmt ist.

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181/10: Concert Review: Julia Oschewsky & Band am 31.05.10 im B-Flat in Berlin – Nachbetrachtungen

Julia Oschewsky: „Wir waren nicht untätig, es sind einige neue Stücke entstanden. Man muss wohl fest mit einer neuen CD rechnen“

Das ist keine Frage: Julia Oschewsky, wohnhaft in Amsterdam, einen Koffer in Berlin, steht eine große Karriere bevor. Alles eine Frage der Zähigkeit, des dran Bleibens, des weiter Spielens. Sie hat gute, sehr gute Musiker um sich geschart und das zweite von zwei bisher hier bekanntgewordenen Konzerten (beide im B-Flat) ist besser gewesen.  Schon das erste (2009) erregte uns, oder war es unsere Aufmerksamkeit?

Jetzt trat Julia Oschewsky am 31.05.2010 ein weiteres Mal im Berliner Jazzclub B-Flat in der Rosenthaler Str., Berlin-Mitte auf. Und wie die Sache vonstattenging, kann eigentlich kein Zweifel bestehen, dass wir so noch weitere sehen und hören werden. Der Club war viel besser als beim ersten Mal gefüllt. Daraus darf geschlossen werden, dass eine intensive Berichterstattung „Langfristfrüchtchen“ trägt tragen muss; ein Fragebogen „warum kamst du her?“ wurde nicht verteilt, gegangen sind hinterher viele mit glücklichem Gesicht. Auch die Künstlerin selbst war zufriedenWeiterlesen

148/10: Gigs – Preview & Review: Davor und danach – Protokoll der offenen Punkte….

 plus

Was bringt uns dazu, zurück zu schauen? Richtig: ein Review. Was gestern war, ist heute vorbei. Mit Ausnahme einer inneren Einstellung, Schwingung usw…

Was bringt uns dazu, nach vorn zu schauen? Richtig: ein Preview.

Offene, eigene Punkte derzeit:

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128/10: Gigs, Review: Dank Elke sind ein paar Schnappschüsse da vom Karl Schloz Quartett

Dank der Mitarbeit unserer Bildredaktion (danke, Elke) hier einige Schnappschüsse vom „freien Spiel der Kräfte“. Vom Versunken und betrunken sein im Jazz. Das Karl Schloz Quartett gab in Werkstattatmosphäre Musik zum Besten, was Werkstatt bieten kann, wenn Jazz am Mann am Mensch ist. Gestern Abend wurde im WDR der Echo Jazz 2010 gegeben. Es ist eine wesentliche Erkenntnis, dass der Echo nicht nur lärmen muss, sondern zuweilen auch jazzy sein kann, und dann eine ganz gute Portion gepflegt. Moderiert von Till Brönner.

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111/10: Gigs, Review: Fred Wesley & the new JBs am 24.04.10 im Quasimodo – eine Nachlese

Berlin zwischen Rock’n-Roll-Realschule und Funkgymnasium

An der Treppe, die zum Quasimodo herunter führt, gibt es kein Vertun. Wer dort steht, den trifft man. Georgio und Klaus stehen an der Treppe. Georgio, das ist quasi der Mann, der das Modo erschuf. Klaus ist sein Nachfolger. Irgendein moosgrauer Rock’n-Roll-Veteran stiefelt die Treppe runter, sieht Georgio und spricht ihm seinen persönlichen Glückwunsch aus. „Eine Superband“, meint er. Allerdings: Georgio ist es nicht gewesen. Ich wende noch ein, ein Wort des Dankes an Hr. (Klaus) Spiessberger sei den Umständen angemessen, denn er hat die Funklegende Fred Wesley ins Quasimodo geholt. Ehre, wem Ehre gebührt.

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88/10: Gigs, Review: Im Quasimodo Berlin musizierten Terry Bozzio, Tony Levin und das war Hot Sauce!

Sitze hier im Thairestaurant Elephant, Fasanenstr., Berlin und befinde mich in bester Gesellschaft: der beste Rockbassist der Welt, Tony Levin, stärkt sich am Nachbartisch für das Konzert um 22 uhr im Quasimodo. Dass er nach Hot Sauce fragt, ist nicht verwunderlich.“ (TwitterTweet von Tommy Tulip, 06.04.2010 – 20:53 Uhr)

Ja, das Restaurant Elephant, unmittelbar gegenüber vom Quasimodo, hat auf Nachfrage „hot sauce“ zu bieten. Und so’n heißer Bassist wie Tony, dem ist die thailändische Küche in ‚european style‘ eben etwas zu ‚unheiß‘ – was die Bassgrooves allerdings angeht, benötigen diese in der Regel keine Hot Sauce  obendrauf. Viele davon sind weltberühmt geworden. Dass Terry Bozzio ‚woanders was isst‘, sagt Tony Levin mir auf meine Frage hin, und das wiederum war zu bedauern. Allerdings lautet eine goldene Regel des Paparazzi-Journalismus: Stör Künstler nie beim Essen vor dem Auftritt, das geht schief.

Gestern, am 06.04.2010 fand  ein bereits seit längerem hier angekündigtes Konzert der Meisterklasse statt. Es gaben sich die Ehre:

  • Tony Levin, Bassist
  • Terry Bozzio, Schlagzeuger
  • Allan Holdsworth
  • Pat Mastelotto

Man muss schon den Mut bewundern, den das Quasimodo mit diesem illustren Quartett von Gott begnadeten Musikern an den Tag legt. Denn was geboten wird an einem solchen Abend, das ist alles andere als „billiger mainstream“. Mit der Veranstaltung dieses Konzerts von vier Weltklassemusikern festigt das Quasimodo seinen Ruf als äußerst bedeutender Spielort in Berlin, der seinesgleichen sucht. Das Quasimodo hat im „Spielkeller“ nur einen Fehler: es ist an solchen Tagen zu klein, etwa 350 Zuschauer und der Laden ist voll. Und wie voll. Ausverkauft.  Gestern Abend.

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