350/10: Gigs, Preview: Die neue CD ist da und Rupert’s Kitchen Orchestra feiert das! Mit uns!

Rupert´s Kitchen Orchestra -CD-Release

Rupert´s Kitchen Orchestra -CD-Release

Am 11.12.2010 feiert Rupert’s Kitchen Orchestra (RKO) das Erscheinen einer neuen CD mit seinen Fans und allen denjenigen, denen Wikileaks dieser Tage ähnlich mitgespielt hat, die in Amt und Würden sind! Es dürfte also eventuell voll werden, wenn RKO den neuen Silberling der Öffentlichkeit vorstellt! Die Kanzlerin hat bereits von ihrer Richtlinienkompetenz Gebrauch gemacht und personale Entscheidungen gefällt.

Coole Groovemucke? Rupert’s Kitchen, das ist „Berlins beste Funkbank der Welt“, veröffentlicht einen weiteren Tonträger, einen Silberling! Damit niemand zu kurz kommt, kann wer reif für die Insel ist, noch kurz vor Weihnachten mehrere CDs davon kaufen, eine für sich selbst, und Mutti, Vati, Oma und Opa? Alle  hören Funk! Tarahhhhhhhh!!!!!

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349/10: AudioPodcast: Die Session vom 24.11. fiel in Teilen hörenswert aus, fanden wir #Audiotipp

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Hört euch das Sessionstück an, das auf Seite 2 folgt und spielt euer eigenes Soloinstrument dazu! Benutzt das Audiofile als eure persönliche Sessiongrundlage! Wenn ihr das Stück habt, spielt es auf eine Aufnahme und schickt uns das Ergebnis zu! Wow, das wird ein Spaß! Sagten wir euch schon, dass jeden Mittwoch im Quasimodo das Live Jam stattfindet? Dort spielen Supermusiker in einer grobgeplanten Session! Tolle Infos dazu gibt es auf einer extra Website. Diese ist am Ende des Artikels extra für euch verlinkt.

8:24 Minuten Session im Sinne von „ein Stück ausdenken“, anhand einer vorgegebenen Line. Die Gitarre pegelt sich am Anfang erst noch ein, auch lautstärkemäßig. Aber ansonsten ist das irgendwie auch schon so eine Art Basis, auf der man etwas fortentwickeln kann. Könnte. So gehen die Minuten dahin! Steady spielen, nicht verspielt, sondern das eigene Ego etwas zurückstellen und zur Sache. Nicht zu viele Fillins, Besonderheiten, Ecken, Kanten.

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348/10: Personen & Porträts: Chris F. ist auf dem richtigen Weg der Genesis! Nicht der Katharsis!

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Und weil Chris F. momentan Probleme mit einem von zwei Armen hat, die ihn beim Keyboarden relativ stark stören, erlauben wir uns als wesentliche Erkenntnis folgendes festzuhalten:

Cubase besteht aus einer ganz feinen Oberflächenstruktur nicht einfach mit Links! Chris F. im extrem vertraulichen Dialog
Und auch wenn wir diesen Wink mit der Zaunlatte zunächst noch nicht verstanden hatten, klärte sich folgend alles auf: Wenn gleichwohl auch die ersten amerikanischen Radiosender das coole Zeugs von Chris F. auf den digitalen Plattenteller auftischen und spielen, so braucht der Arm noch Schonung und befindet sich in medizinischer Beobachtung. Blackbirds.tv wünscht an dieser Stelle nicht viel, aber das Wesentliche: gute Besserung, lieber Chris F. wir erwarten zu gegebener Zeit Rapport an diese Website, damit wir über Neues tagesaktuell berichten können!

347/10: Gigs, Preview: Oh Yoy Yoy Yoy? Wahnsinn! Wat gips? Musik auf die Ohren in Neukölln

„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.“ Quelle: unbekannt/gesagt in facebook-Pinnwand

Früher war alles ganz anders: da gab es noch richtige Feindbilder! „Lummerland ist abgebrannt“, schimpften wir im Kanon unserer Gefühle. Die Welt ist spirituell verkommen! Das werden am Samstag, den 04.12. um 21 Uhr all diejenigen merken, die sich vorgenommen haben zu tun, was sie schon Jahre tun wollten. Zum Kudamm zu fahren, um den Weihnachtsmarkt anzuschauen, stinkende Stände, eklige Fett- und Süßschleimgerüche und überhaupt: Igittigittigitt!

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346/10: Linktipp: Warner will offenbar EMI übernehmen, Verhandlungen im vollen Gange, meldet…

Wesentlich erscheint uns:

Laut Meldungen der internationalen Finanzpresse soll Warner Music einmal mehr Anstalten treffen, den Konkurrenten EMI zu übernehmen. Ein Angebot über 750 Millionen Dollar für EMIs Recorded Music Division soll demnächst erfolgen.  (Meldung von codex flores vom 23.11.2010)

Alles wesentliche lässt sich der Meldung selbst entnehmen. Eine weitere Konzentration bei den derzeitigen Global Playern zeichnet sich ab. Und der Einfluss der Heuschrecken, Banken und Gewissenlosen, mit Kultur hat das wenig zu tun. Es geht darum, die Anteile zu ernähren, sie zu vermehren und „die Points“ (of percent) auskömmlich zu gestalten. 

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345/10: Band-Soziologe: Vom Wollen, Erfolg, Misserfolg usw…., wie professionell werden wir als Band?

unbearbeitet - under construction

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Wie aber soll eine Band live spielen, unangenehmerweise für Geld?, wenn die Soziologie der Band es nicht zulässt? Wenn sich bereits bei der Androhung, erfolgreich auftreten zu sollen, Diskussionen um Spaß, Freude und Intensität eines starken gemeinsamen Auftritts entbrennen? Dem weitverbreiteten Irrtum zu entgegnen: Es kann Spaß machen, gegen Entgelt aufzutreten! Es muss nicht! Aber es kommt vor, gleich aus welchem Grunde gemeinsame Auftritte nicht erfolgreich zu verhindern waren!

Der Band-Soziologe ist jetzt schon mehrmals hier erschienen, immer mit unterschiedlichen Themen zum Bandinnenleben und dessen soziologischen Aspekten. Er spürt jetzt, es gibt auch noch so ein weiteres Thema: es ist die drohende Professionalisierung der Band und die Auswirkungen von mehr Professionalität auf die einzelnen Gruppenmitglieder.

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344/10: Linktipp: Ick kann jar nich soville fressen, wie ich kotzen möchte! Zur Schließung des Knaack!

So sinngemäß übrigens Louis Armstrong, dessen Überlegungen zur Musikstilistik ein Credo darstellen können…., können, nicht müssen, womit wir wieder bei der persönlichen Freiheit aller Gedanken sind! – Und: Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten. (Karl Kraus) – In diesem Fall die Beamten!

Was nützen aber Linktipps, wenn sie nicht zu positiven, interessanten und guten Nachrichten führen? Richtig, interessant ist die Meldung auf jeden Fall. Der TIP schreibt u.a. folgendes:

Es ist eine echte Schande für Berlin! Nach über 58 Jahren Klubgeschichte in der Greifswalder Straße muss der Knaack Klub nun doch aufgeben. Die Lärmschutz-Auflagen nach einem Lautstärkestreit mit zugezogenen Nachbarn machen ein Weiterbestehen am bisherigen Standort für die Betreiber nicht mehr möglich. Da ein neuer Standort bisher nicht gefunden wurde, schließt der Traditionsclub zum 31.12.2010 seine Pforten.

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343/10: Linktipp: Ausführliches Videointerview mit Uwe Hassbecker, Gitarrist von Silly

Uwe Hassbecker im Interview

Uwe Hassbecker im Interview

Banner FotoCreditsScreenshot Video Uwe Hassbecker-Interview (Link ist unten angefügt)

Zu klären bleibt noch: Wann können wir Uwe Hassbecker mal interviewen? Das Vorhaben liegt noch „ad acta“!

Freddie King, Santana und Jeff Beck haben es ihm angetan, als der Hallenser Uwe Hassbecker Gitarre lernte. Auf der interessanten Plattform bonodo.de erschien ein Interview in guter Video- und Tonqualität. Was hatten Musima und Uwe Hassbecker gemeinsam und wonach haben die Leute getanzt? Antworten gibt Uwe Hassbecker im vierteiligen Interview auf bonedo.de. Seid nicht böse, auch wenn wir euch linken! Die Farbe Rot spielt dabei eine Rolle!

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342/10: Audio-Paparazzi: In der Operation Proberaum fiel man vom Glauben ab und jazzte herum!

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The famous, xtraordinary Blackbirds.tv – Session über „My baby just cares for me“ (via divshare.com)

Ihr dürft ruhig auch solche kleinen Audiofetzen schicken, aus der Probe, direkt mitgeschnitten und irgendwie knuffig, kurz, übersichtlich! Welche die uns gefallen, werden hier vorgestellt! Viel Spaß!

Es begab sich am 17.11.10 im Proberaum der Berliner Band The famous, xtraordinary Blackbirds.tv. Der „running gag“ besteht in letzter Zeit darin, dass der in den Swing fallende Schlagzeuger gelegentlich von Musikproben immer recht schnell mit einem forschen „Ladies & Gentlemen, it´s swing time now!“ begrüßt wird. Schön, schön. Das dachten sich hier wohl auch Rian Es (Sänger) und Tommy Tulip (Schlagzeuger) und intonierten sessionartig den Klassiker „My baby just cares for me“ von Nina Simone. Wer liebt dieses Stück nicht? Bitte jetzt nicht antworten, sondern ggf. einfach „Setzen!“. 🙂

***

Für geschichtlich Orientierte: Aktuell ist ja die beta release 4.0 der famosen Schwarz-, nicht Schwanzvögel am Start. In der beta release 3.0 wurde dieses Stück schon einmal, mit ganz anderer Besetzung, gespielt. Den Gesang seinerzeit gab uns „Slick Rick, the Chick“, ein famoses Gesangshuhn, eine Perle unserer auditiven Wahrnehmungen! Und wenn sie jetzt mitliest, Slick? Na grützi, du Stern in unserer Vergangenheit! Ach, Zeiten waren´s!

341/10: FotoPodcast: Ein typisches Schlagzeuger-T-Shirt bahnt sich seinen Weg durch die Kellergänge!

Tommy Tulip - Glagolitische Schrift

Tommy Tulip - Glagolitische Schrift

Die Welt macht dich rasend, du hast keine Geduld.
An deinen Fehlern sind die anderen schuld
Du weißt nicht was du willst, du hebst die Faust und brüllst.

Farin Urlaub Racingteam, Nichtimgriff 

Die Krkisen (sprich: Kirkisen, Insel Krk, Kroatien, sprich: Kirk, wie Commander Kirk, Raumschrift Enterprise, nur rollender!) haben diese Schriftart „Glagolitisch“ verwendet, inzwischen ist die Schrift ein bisserl aus der Mode. Alltagstauglich ist sie auch nicht, denn Tommy Tulip müsste man Tommi Tulip schreiben, das „Y“ existiert nicht. Wir berichteten. 

Vollkommen uninteressant ist, diesen Font (nicht zu verwechseln mit Fond aus Suppenbasis) kann man sich besorgen. Runterladen, installieren und schwupps das neue Bandlogo, den Band- oder die Mitgliedernamen „glagolitisieren“. Oder „glagolisieren“? An all diesen Ideen bin ich schuld! Ich habe ja jetzt damit angefangen. Der wirkliche Urheber aber, das könnte man so beschreiben:  Du musst das richtige nur urheben, dann klingt´s nach einem Urbeben.

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340/10: Gigs, Reviews: Rolf Neetzel (g) + Ulrike Hofmann (voc) geben Klavier die Seele wieder, mit Kupferdraht!

„Kupferdraht ist ein wunderbares Material, man kann viel mit ihm machen. Es ist vor allen ein Verbindungselement.“ (sagt Ulrike Hofmann)

Darf man zwischen zwei Abschnitten desselben Satzes klatschen? Was aber sind Sätze in einer Installation namens Klang? Eventuell ein Satz mit X? Rolf Neetzel (Gitarrist, Berlin-Schöneberg) und Ulrike Hofmann (Theaterverlegerin, Berlin-Ebenda) haben Fahnen ausgerollt, die man nicht sieht. Klangfahnen sind´s.

In Berlin-Schöneberg leben und arbeiten seit je viele Künstler, Maler, Literaten und Musiker. Die Bildende Kunst hat mit der UDK (Universität der Künste) einen festen Standort in der Grunewaldstraße. 25 Galerien und Ateliers im weiteren Umkreis der Akazienstraße öffnen ganztägig ihre Pforten für die Liebhaber moderner Kunst. Jede Galerie und jedes Atelier bietet ein eigenes Programm. (Quelle: schoeneberger-norden.de)

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339/10: Gigs, Preview: Manche Vorhaben sind richtig, so die Nicht-Berichterstattung über Disco Inferno Berlin

Die „Reise nach Jerusalem“, das ist ein Spiel, bei dem die Teilnehmer zur Musik um die Stühle kreisen. Ein Stuhl fehlt. Hört die Musik auf, setzen sich alle. Wer stehen bleiben muss, hat verloren. Heute Abend bleiben alle stehen. Niemand wird bestraft, alle werden tanzen!

Dass die große, alte Tante der Seventies-Bewegung (nein, nicht Vivienne Westwood…, sondern…) Disco Inferno Berlin heute Abend das Quasimodo weiht als Tempel der Lust zu tanzen, wussten wir rechtzeitig genug. Dennoch haben wir darüber nicht berichtet. Der Grund: Es war klar, dass Karten schon bald ausverkauft sein würden. Die Geschichte von Disco Inferno Berlin, das liest sich wie eine wunderbare Success-Story. Also, wer keine Karten mehr bekommen hat, notiere sich diesmal bitte etwas früher folgenden Termin: 17.12.2010. Da geht die Diskolokomotive wieder! Stomp your feet, to da beat….! And „come on, baby, have fun tonight“! Hach, die Welt ist voller Andeutungen!

338/10: Gigs, Preview: Soulounge löst sich auf, sagt zum Abschied „Servus“ – Herr! Lass Tickets regnen!

Was ist an Soulmusik denn das schöne? Doch nicht der Beat, die Östrogene….tataahhhhh! (geringfügig abgeänderte, berühmte Büttenrede von Otto Waalkes)

Es ist wieder Zeit, das Glimmern an der Frontbeleuchtung des Quasimodo wahrzunehmen. Ein Projekt namens Soulounge gibt sich die Ehre und löst sich unmittelbar im Anschluss daran auf. 2001 gegründet, 2010 begraben! Für immer und dich! Eine Lounge voll Soul, ein ganzer Arsch voller Musik, do da riddim, do da beat, oder watt? Watt? Volt? Alles bullshit. Wenn Soullounge auftreten, geht’s um großes Kino. Eine Palette großartiger Musik wird zum Abspulen gebracht, livehaftig.

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337/10: Historie: Mir kann keiner sagen, dass das nichts taugt musikalisch, oder?

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Prince – via youtube

Nein, mir kann niemand sagen, dass das nicht sozusagen -fast, ein bisschen- unerreicht ist! Dieser Mann wusste zu musizieren. Und das Beste: er weiß es noch immer! Er ist ein musikalischer Gott, auch wenn das Video schon ein paar Jahre alt ist. Wer was anderes sagt, gut, Schnauze! 😉

Der Name des Mannes? Johannes! Im Zweifelsfall…

(Danke, Conny, gut gemacht, sehr gut!)

336/10: Band-Soziologe: Für Sessions gilt: Guter Common Sense, Spirit & geklärte Verhältnisse #Audiotipp

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Ich rede für mich selbst, ich rede für mich selbst, ich rede für mich selbst, ich bin mein Radio, mein eigenes, universelles Radio! (etwas abgewandelte Lyricschnitte aus dem Song „Mein Radio“ von Nina Hagen – Jesus, das stimmt!)

Man könnte meinen, ich hätte die Band The famous, xtraordinary Blackbirds.tv zu Zwecken wie „Feldforschung“ gegründet. Doch das ist nicht richtig. Es geht in erster Linie um Musik! Der erste Anschein trügt: „What you see is what you get“  gilt für PC- und Apple-Vernarrte und das „Hier und Jetzt“. Für alle anderen gilt: Was du jetzt siehst, ist die Beschreibung der Jetztzeit. Es war nicht immer so, wie es jetzt ist, und wie es mal war, das ist der Grund für die heutige Situation, wie es jetzt ist! Eine Band als Karnickel für die soziologische Beobachtung? Bis hierhin mitgekommen? Na dann.

In der Band finden all diejenigen Prozesse statt, die in jeder Band stattfinden. Ein wesentlicher Aspekt der guten Bandarbeit miteinander ist die Kommunikation. Nur wenn die Kommunikation gut ist, kann sie fließen. Eine Binsenweisheit, eigentlich.

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335/10: Gigs: Nach der Haute folgt jetzt die „Flaute Volaute“? Harte Zeiten! Was dann, was dann…?


TRIO – Herz ist Trumpf (1983) – via Youtube

Was dann? Was dann? – Reduktion auf eine gewisse Ratlosigkeit! #große Koch- und Kulturrezepte

Harte Zeiten….vermutet zumindest „The Incredible“ Hagen Liebing im TIP-Magazin. Im Kern wie folgt und das geht nun uns an:

Seit mit CDs vermeintlich nichts mehr zu verdie­nen ist und ein verbissenes Gerangel um den Konzertmarkt eingesetzt hat, fühlt sich das Publikum zunehmend übersättigt und der Künst­ler ausgezehrt von den in immer kürzeren Abständen stattfindenden Tourneen. – Hagen Liebing, TIP-Magazin

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332/10: Video: Christoph Schlingensief († 2010) interviewte mal den berühmtesten Ruhrpöttler der Welt!

Echoes: Christof Schlingensief "Kreisende Gedanken"


Teil 1/3: Helge Schneider, interviewt von Christoph Schlingensief (via Youtube)

Mein Idealzuschauer ist jung und weiblich, die ersten Reihen! Für mich und Buddy Casino ist das schön, ….unser Schlagzeuger kann nichts sehen, der ist ja schon älter, der sieht gar nicht in die erste Reihe! Die gucken dann so nett und lächeln. Für uns ist das schön, weil wir das so im Straßenverkehr gar nicht haben.

Dass sich Christoph Schlingensief  († 2010) und Helge Schneider schon seit Anfang der 80iger Jahre kannten, miteinander befreundet gewesen sind und sogar Filmprojekte gemeinsam am Wickel hatten, ist vielleicht gar nicht so bekannt, trifft aber zu. Helge Schneider im Interview, geführt, gesteuert und fragentechnisch entwickelt von Christoph Schlingensief.

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331/10: Gigs, Reviews: Der „Groove-Guardian“ schaute traurig zu und am Morgen danach „Land unter“

The Shevettes-Kostbarkeit "Seize You" mit Autogrammen

The Shevettes-Kostbarkeit "Seize You" mit Autogrammen

 Banner FotoCreditsmit Dank der Redaktion dafür an Joachim Maier, Web Developer, Web Junkie, Fotograf und nach eigenem Bekunden „in the middle of A crisis called life“ – sodann „herzlich willkommen im Club“ und nach Waiblingen

„Herz, wie schreibt man das?“, fragt Joachim Maier. „So wie man’s bricht“, sagt eine ungenannte Schöne! Aber wen meint sie? Und was meinte er? Die Shevettes?

Eine der letzten Male noch räkelte er sein inzwischen müdes Haupt. Denn schon bald soll er lüstern dem Kommerz anheim gestellt werden.

Der Guardian of the Groove war 06.11.2010 noch einmal mittenmang den Gästen. Unter den Gästen jede Menge Neutronen, ungeladene Gäste, Menschen, die von weit her einströmten in die palastartigen Hallen des Grooves, um dem holden Quartett die Aufwartung zu machen, dass zu Konzertbeginn rechtzeitig geladen hatte. The Shevettes stellten ihr neues CD-Silberchen vor, es heißt „Seize You“ und wenn man nun den Berichten von Zeitzeugen glauben kann, war einiges los. Diese Werbung, dieser ganz, ganz große Bohei, der trug wohl Früchtchen („frutti“), vorausgesetzt man darf seine Zuschauer so nennen, ohne despektierlich wie beispielsweise Hugo Egon Balder zu wirken.

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330/10: Video: Das Crossoverprojekt Anna Loos zieht durch die Lande…als vierfaches Doppelpack #Silly

Was haben eigentlich Hans-Dietrich Genscher und Uwe Hassbecker gemeinsam? Zwei Dinge: Beide haben ihre Kindheit in Halle/Saale (Sachsen-Anhalt) verbracht. Beide rauchen aktuell nicht! Uwe Hassbecker schon immer!

Uwe Hassbecker und Anna Loos waren am 05.11.2010 in der RBB-Talksendung „riverboat“ und ein Videoschnipsel dessen ist über den „sillychannel“ per vimeo hier eingebunden. Was gibt es dazu denn zu sagen?

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329/10: Video: Audio-Paparazzi: Van Thies (Berlin, Wedding) spielt uns einen!

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So schnell kann es gehen. Die Jungs von VAN THIES, Berlin-Wedding, proben gerade noch, während hier schon der erste Welthit der Band Einzug ins Internet nimmt. „Noch nicht,“ sagte Sänger Fritz kurz schüchtern, als der investigative Gesamtmusikreporter von blackbirds.tv das Froschauge kühl grinsend auf ihn richtete.

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327/10: Gigs, Preview: The Shevettes feiern heute CD Release Party – zurzeit!

Die Sache wird jetzt ganz oben verhandelt, direkt auf der Ebene Oben. Heute Abend stellen The Shevettes im Berlin-Kreuzberger Yorckschlösschen ihren neuen Silberling „Seize You“ vor und -Berliner?- machen wir uns nichts vor, das gibt was auf die Ohren! Zurzeit allerdings, überlegen einige noch, ob sie heute Abend „da hin“ gehen? Für praktisch Unentschlossene wurde noch ein erläuterndes Video eingeflogen. Das Lied des Tages heute: „Zurzeit“.

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326/10: Gesagt ist gesagt: Ich weiß, was du letzte Online-Ausgabe gesagt hast, H.P.! #The Charcoal Sunset

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H.P. Daniels schreibt im Tagesspiegel, Ausgabe vom 05.11.2010, bei anderer Gelegenheit:

„Oh je, das kann ja noch dauern“, sagt jemand, „wenn da erst noch ne Vorgruppe kommt!“ Aber nein: „Die Vorgruppe war schon!“ sagt ein anderer. Und sie war gar nicht schlecht. „The Charcoal Sunset“ sind eine junge Berliner Band mit Energie, rohem Ausdruck und einem Sound, der ein wenig an Dylanwirdelektrisch erinnert.“

Und so denn erwarten wir also demnächst eine gekonnte Konzertkritik über „The Charcoal Sunset“, oder? Vom Tagesspiegel und/bzw./oder von H.P. Daniels.

325/10: Personen & Porträts: LÜÜL macht eine Lesung, das nennt man „einen Arsch voll Geschichte“!

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Autobiographie "LÜÜL - ein Musikerleben...."

Autobiographie "LÜÜL - ein Musikerleben...."

Bitte notiert bei Interesse: 

Eine lebende Legende gibt sich die Ehre. Lüül alias Lutz Ulbrich erlebte alles aus erster Hand. 60er Jahre bis heute. Beat – Krautrock – Ex Velvet Underground Sängerin Nico – Neue Deutsche Welle – 17 Hippies. In seiner Lesung gibt er nun Auszüge aus seiner Autobiografie „Lüül – ein Musikerleben…“ zum Besten und unternimmt eine Zeitreise in die Gefilde deutscher Popmusik. Selbstironisch, humorvoll, offen und absolut unterhaltsam präsentiert der Berliner Musiker Anekdoten und Zeitdokumente aus seiner turbulenten Musikerkarriere. Eintritt € 7 – Veranstaltungsort: am Freitag, den 05.11.2010 um 20 Uhr Restaurant Theodor Tucher, WebsiteDeeplink (Achtung: Deeplinks funktionieren oft nach Ablauf der Veranstaltung nicht mehr)

Es ist die Zeit der literarischen Nachlese zu früher. Denn früher war früher und früher ist jetzt vorbei. „Ne, also Lüül ist mir lieber“, bei Radio Lora im Folkfenster, so leitet sich das Feature ein, dass wir hier der Einfachheit halber tonal-audiophil quietsch vergnügt eingebunden haben. Agitation Free hieß die erste Band von Lutz „Lüül“ Ulbrich. Chris Francke spaltet sich später ab und geht zu Tangerine Dream, dann lernt er Nico kennen, die Sängerin von Velvet Underground. Ash Ra Tempel, Manuel Göttsching, gemeinsamer Gitarrenunterricht, dann die Neue Deutsche Welle, das Rocktheater Reinecke Fuchs (unvergessen: Bruno Ferrari) und dann 1995 die Gründung der „17 Hippies“.

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324/10: Proberaum: Johnny Haschkeks sucht einen Proberaum in Berlin-Xberg

Wir haben hier schon des Öfteren über das musikalische Wirken von Johnny Haschkeks berichtet. Aktuell sucht er einen Proberaum in Kreuzberg. Musiker aller Stadtteile: Ihr musiziert doch auch hier und da in Kreuzberg, oder? Wer einen anzubieten hat, kann uns kontaktieren. Wir leiten das weiter, ohne Obligo unsererseits und ohne Bürgschaft für Dritte, aber in dem Wunsche, schlicht behilflich zu sein. Meldet euch in Heerscharen!

Dass Johnny Haschkeks oft nicht einmal eine Steckdose braucht, sondern mit Batterien performed, kann man hier sehen!