423/11: Linktipp: Eine kleine Geschichte der musikalischen Zeit, erzählt von Stefan Goldmann

GEMA? Sparen wir´s Busgeld!

Die Flucht in den rein digitalen Vertrieb sieht nicht anders aus: Nur ein etablierter Künstler erzielt regelmäßig hohe digitale Umsätze – mit einem entsprechend starken physikalischen Tonträger in der Hinterhand. Alles andere bleibt in der überwältigenden Mehrheit ungehört. Eine durchschnitte „Nur-Digital-Single“ generiert mit viel Glück 100 Euro Ausschüttung an Künstler und Label zusammen – die nun meistens von derselben Person betrieben werden. (Stefan Goldmann, 21. Juni 2010, Link am Ende)

Welche Metamorphosen macht das Musikbusiness durch?

Bis Ende der 70er Jahre, so sagt Stefan Goldmann, war die wesentliche Ressource „Aufnahmen“, also „Veröffentlichungen“, weil Studiozeit zur Verfügung steht. Teure Studiozeit: Zeit ist Geld und Studios werden immer größer, abgefahrener, technisch aufwändiger.

Ende der 70iger, Anfang der 80iger Jahre kam die Vierspurtechnik (Homerecording) auf. Ach, noch was, das hat der Autor vergessen: Der Punk nahm lautstark Abschied von den vergötterten Superstars auf dem Rockolymp, drei Akkorde maximal, das reichte. Übrigens auch die Beatles hatten lange Zeit lediglich nur vier Spuren zur Verfügung.

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422/11: Nachruf: Der James-Bond-Komponist John Barry verstarb mit 77 Jahren in New York

Nein, frag nicht, halt´s Maul, es geht hier nicht um deine Befindlichkeiten, es geht darum, dass du tust, was du tun kannst: Singen! Nicht mehr und nicht weniger. Niemand hat dich gefragt, wie es dir geht, was du denkst und ob du findest, dass das einen Sinn macht. So kann man die im SPIEGEL heute aufgetischte Anekdote über die Zusammenarbeit zwischen Tom Jones und dem Filmkomponist John Barry umschreiben.

John Barry ist tot und wir verdanken ihm einen reichhaltigen, unsterblichen, musikalischen Nachlass. Großartiger Musiker, der Mann. Der Verstand schweigt, einen Moment der Ruhe und RIP, Mr. John Barry, und danke für alles, was du für die Welt so hinterlassen hast. Im wahrsten Sinne des Wortes: ganz großes Kino! Chapeau, ich ziehe meinen Hut.

421/11: Gigs, Preview: Little Shop Of Jazz am Do., 27.01. um 22 Uhr im Berliner A-Trane

Little Shop of Jazz!

Little Shop of Jazz! (aufs Bild klicken)

Ach, Vorsicht: Es handelt sich um Jazz! Oder sagte ich das schon? Für die, die von Jazz depressiv werden…, alle anderen bitte weiterlesen! 🙂

Titel: Little Shop Of Jazz
Ort: A-Trane, Bleibtreustr./Ecke Pestalozzistr., Charlottenburg
Beschreibung: Den „Little Shop Of Jazz“ betreibt Ernst Bier (dr.) schon seit etwa 20 Jahren.

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419/11: Review: Ernst Bier (dr.), Stefan Weeke (b.) + Karl Schloz (g.) gaben den Jazz! Jazz oder nie!

Ernst Bier, Karl Schloz & Stefan Weeke im Fincan!

Ernst Bier, Karl Schloz & Stefan Weeke im Fincan!

Jemand, der den Laden kennt, sagte mir: „Das ist eine Art Wohnzimmer, was, um etwas auszuprobieren.“ Nein, ich war noch nie im Fincan in der Altenbraker Str., Berlin-Neukölln. Nach dem Besuch kann ich sagen: Ganz netter Laden, das übliche Problem, wie überall: Probleme mit der lieben Nachbarschaft, man muss stringent spielen, und wenn´s gerade besser wird, musste aufhören, weil die „da oben“ und du weißt schon, gelle?

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420/11: FotoPodcast: Üben, üben, üben! Es ist nicht nur der erste Eindruck, der zählt. Es ist Konstanz!

Üben, üben, üben!

Üben, üben, üben!

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Girl from Ipanema – Bossa Nova – performed by Stand-Arts Berlin (Danke!)

Je länger ich überlege, ist sie für mich ein Loser! Einfach eine Verliererin. Sonst stünde sie heute nicht da, wo sie steht. Bzw. sitzt.“ (Nachgedanken eines ex-Bandmitglieds über seine vormalige Sängerin, ohne Namen, Personen verändert)

Voller Inbrunst übt sie ihre Rolle. Denn sie wird beobachtet. Von uns. Sonst übt sie nicht. Es ist ihr zu anstrengend. Sie haut sich vor den Fernseher, frisst Cornflakes, Chips und Schnappendus, oder wie das heißt. Schaut sich GNTM gern an, sagt sie. Sie ist abends immer so geschafft. Vom Tag. Sie hat einfach nicht die Power, jeden Abend ein Stück für eine Welt zu kämpfen, in der man nicht zwangsläufig verblödet. Aber wenn wir ihr auf den Schlips treten, die sie nie trug: dann übt sie. Einfach so! Damit es jeder sieht.

Zwei weitere Mitglieder derselben Band hatten Mitte 2009 einen Auftritt, von dem ein Video existiert: Man bekommt beim Schauen dieses Videos eine Vorstellung davon, wie groß der „Quantensprung“ war, damals im Vergleich zu jetzt und nun? Auf und ab, so ist nun mal das Leben.

(Danke, Peter)

418/11: Geburtstag: Happy birthday, Neil Diamond! – Eine Songwriterlegende wird 70!

Banner Legenden: Historische Schmachtfetzen

Ich legte die CD „Sketches Of Spain“ von Miles Davis, erschienen 1960, ein und schlug den Anderen vor, sich mal die spanisch anmutenden Trompetensätze auf der Scheibe anzuhören. Nach kurzem sagte der Gitarrist zu mir, er legt jetzt mal was anderes auf. Das macht ihn depressiv. Er lachte, das fand er lustig. Miles Davis macht ihn depressiv, sagt er: Selbst schuld. Für gute Musik muss man sich „das Ohr“ hart erarbeiten! Dieselben nicht so schnell zumachen. Nicht so oberflächlich bleiben. Es ist schon ein ganzer Lebensentwurf, „open minded“ für Neues zu sein und es vor allem zu bleiben. Nicht jedermanns Sache…

So erging es mir auch mit Neil Diamond, nein, nicht so, sondern so ähnlich. Der Unterschied: Ich war erheblich jünger. Es war in den frühen Siebzigern, wann genau erinnere ich nicht mehr so genau. Song sung blue war so ein Song, dem ich zunächst nichts abgewinnen mochte und irgendwie fand ich auch, er sei eher irgendwie „spießbürgerlich“. Allerdings gab es noch einige andere Songs dieses Sängers Neil Diamond, und ich muss rückblickend sagen, dass sich seine Ideen für gute Songs in meinem Gehirn festgefressen haben, heute bin ich voll guter Gedanken, wenn ich Neil Diamond vor meinem geistigen Auge zum 70-sten Geburtstag gratuliere.

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417/11: Jazz: Spinal Tap on Jazz – Ein Anscheinsbeweis für die Unmusikalität von Jazz insgesamt!


Spinal Tap on Jazz (via Youtube) – User: metalfrets

Softer music like Jazz is music by some fear. You can´t hear it. It´s very gentle….man up. Jazz is mistakes, you´re playing a song, but you play it wrong. It´s a lot of wrong notes… (Spinal Tap via youtube)

Da haben wir jetzt den offiziellen Beweis: Jazz ist eine ganz furchtbare Musik, praktisch keine Musik. Jazz ist ein Unfall, sagt der Herr in diesem Video.

(Danke, Ernst)

416/11: Video: Eine Dokumentation über das Drumming von Ernst Bier


Ernst Bier – Documentary – via Youtube

Ernst Bier spielt am Samstag, den 22.01.11 in Neukölln.

Wer sich für seine Art, Musik zu spielen interessiert, sollte sich dieses Video ansehen, das einer Dokumentation des WDR entnommen wurde.  Rund 10 Minuten, die Spaß machen! Angucken!

413/11: Gigs, Preview: Kögel-Weeke-Bier am Sa, 22.01.11 um 20 Uhr in Neukölln im Fincan! #Jazz

Ernst Bier im Fincan (Veranstaltungstipp)

Ernst Bier im Fincan (Veranstaltungstipp)

Eine Art Nach-Happy-Birthday, wir berichteten, dass Ernst Bier kürzlich 60 Jahre alt wurde! (hier) Und schaut euch auch mal die Website vom fincan an! Das ist ein interessanter Auftrittsort, finden zumindest wir von der Gurkentruppe „Preview“ der virtuellen Klatsch- und Stampfpostille blackbirds.tv

Titel: Kögel – Weeke – Bier (Jazz)
Ort: FINCAN, Neukölln
Link out: Click here
Beschreibung: Veranstaltungstipp ist angehängt. Nähere Informationen auf der Website.
Startzeit: 20:00
Date: 2011-01-22

414/11: Musikeranzeigen: Die Kleinanzeige des Tages ist mega-hammermäßig-cool! Oder?

Diese Anzeige ist heute die Anzeige des Tages, ohne Zweifel, lest selbst:

Hallo, ich suche für ein Casting ca. Ende März, zwei Frauen, mit denen ich sozusagen eine Gruppe aufbauen möchte. Da ich in Berlin wohne, darf es nicht davon weiter weg sein, höchstens Brandenburg. Bevor kein Erfolg da ist, ist meist auch kein Geld da. Trotzdem möchte ich dafür schon Geld zahlen, darüber muss man reden. es ist POP, aber nicht flach, Klavier, mit zwei Sängerinnen und mir. Dankeschön an die, die sich mutig gemeldet haben. Aber bitte nur Frauen mit Mumm, keine Pflaumen ohne Pepp. (und nochwas, ein bißchen geil müsst ihr schon aussehen, das soll ins Fernsehen gehen und da muss man schon ein bißchen nach was aussehen).“

Und? Sonst alles klar, Leute?

412/11: Gigs, Preview: Hanna Schörken Quartett, Jazz, leise, sinnlich, offenporig! 21.02.11 im Schlot!

Hanna  Schoerken (Quelle: Privatarchiv)

Hanna Schoerken (Quelle: Privatarchiv)

Es gibt ein paar so neue Leute im Jazz, auch und vor allem im Holländischen am Studieren, da entwickeln sich tolle Sachen. So eine Tolle ist nach meinem Eindruck diese 25-jährige Hanna Schörken nebst Band, deren Musik ich gerade an meinen viel zu großen, musikhungrigen Ohren Revue passieren lasse! Aus gutem Grund: Lasse Soundström, so hieße ich wohl, wäre ich der dazu passende, blonde Norweger, der diesen Artikel hier nicht verfasst hat.

Titel: Hanna Schörken Quartett
Ort:
Kunstfabrik Schlot 

 

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411/11: Zitat des Tages: Josh Homme, Queens Of The Stone Age über „Hier & Jetzt“ #Gesagt ist gesagt

Banner Gesagt ist gesagt!

Josh Homme (Queens Of The Stone Age) - Hier  & Jetzt

Dem überaus größten Teil der Menschheit hat gründliches Nachdenken tief unter der gedanklichen Oberfläche nicht geschadet. Sondern eher genützt. Es ist nicht unnützlich, in die Tiefe der Dinge hineinzudenken und sich nicht ablenken zu lassen, durch was auch immer: DSDS, GNTM, Dschungelcamp. Schalt die Birne an und die Glotze ab, ggf.. Mach wie du denkst, du bist die Rettung der Menschheit! Übrigens auch ohne Privatfernsehen!

Interessantes Zitat, wann ist es wieder soweit, dass das Jetzt eintrifft? Der Welt ein bisschen entrückt…stimmt einen nachdenklich.

Richtig: nicht jeden. Es gibt ja auch diese Typen, die sind weich wie Butterkeks im Kopf und ….aber das ist eine andere Geschichte!

410/11: Gigs, Preview: Ypsilon feat. Thibault Florent (g) am Mi, 23.02. um 21 Uhr in der Theaterkapelle

Titel: Ypsilon feat. Thibault Florent (g)
Ort: Theaterkapelle (klickst du hier!)
Beschreibung: Weiterführende Infos sind angehängt!
Artus Unival
Max Moormann
Marten Mühlenstein
Tibault Florent (special guest)
Startzeit: 21:00
Date: 2011-02-23

409/11: BandSoziologie: Die Trennung von Amt und Mandat und der Wunsch, Musik zu machen!

Banner Der BandSoziologe

Es geht um den Fortbestand der handgemachten Musik, um nicht mehr und auch nicht weniger!

Mit dem Wort „Compliance“ lässt sich viel verbinden, in mannigfaltiger Hinsicht. Was den musikalischen Steckrahmen freiwilliger, unprofessioneller, aber gedeihlicher und vernünftiger musikalischer Zusammenarbeit angeht, kann man „Compliance“ schlicht mit „Befreiung von Bestechlichkeitsargumenten zu großer Nähe miteinander“ etwas lockerer übersetzen. Zur Begriffsklärung: hier

Vielleicht kommt es dir abwegig vor? Wenn du dich entscheidest, mit (Hobby-)Musikern eine Band zu gründen: Versuche, die Dinge voneinander getrennt zu sehen, aber ganzheitlich. Die folgenden Tipps richten sich nicht an Profis, die davon leben müssen. Es geht um Trennung von Amt und Mandat bei dem Wunsch, Musik in einem unprofessionellen Umfeld, schier zur eigenen Freude,  zu machen.

Ich machte mal vor etlichen Jahren mit einem Malermeister zusammen Musik. Er spielte schon seit Jahren Bass und ich Schlagzeug. Wir hatten uns über die berufliche Schiene kennengelernt. Er arbeitete für mich. Irgendwie freundeten wir uns an und wir beschlossen, gemeinsam Musik miteinander zu machen. Die Sache ging nicht gut, will ich euch berichten.

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408/11: Proberaum: In der Ziegrastr. 1 in Neukölln werden Proberäume angeboten! #Neukölln

Operation Proberaum über alles: Genau, jede Sau sucht einen! Bezahlbare Räume?- ist schwierig! Tröstet euch: War schon immer schwierig. Wir haben schon Anfang der Achtziger in der Berliner Waldbühne unter großem Bohei den „1. Berliner Rocktopf“ veranstaltet. Das Ziel lautete: Proberäume.

In der Neuköllner Ziegrastr. 1 sind offenbar Proberäume zu vermieten, falls die Angaben auf der verlinkten Website noch aktuell sind! Wer Erfahrungen mit diesen Räumen hat, die offenbar auch nicht ganz so preiswert 😉 sind, teile diese bitte gern mit.

407/11: Gags: Die Pressemeldung der Berliner Polizei sorgte kurzfristig für Aufregung, aber nun…

icon NEWS news

Eine Kuh steht auf der Weide, neben ihr ein Stückchen Kreide. Ich mal die Kuh mit Kreide an, das ist die Kuh mit Kreide dann!“

Kurzfristig für Irritationen sorgte diese Überschrift im Newsticker der Berliner Polizei:

„Kunde flüchtet mit Bargeld.“ (Reinickendorf, #0200, Quelle hier)

Nachdem Berliner Musikfans hieraufhin zunächst äußerst gereizt reagierten und der Polizei die übliche, seit langem bekannte Position der „Gesellschaftsspalter“ andichteten, ließ sich der Irrtum jedoch schnell wieder aufklären.

Mit Sojamilch mit Vanillegeschmack kann ich zwar nichts anfangen, das ist grauenvoll. Aber ich lebe ja auch in China, da ist das was ganz anderes, da haben wir sogar eine Sojamilch-Maschine. Morgens essen wir immer frische Sojamilch mit Seealgen und getrockneten kleinen Shrimps. Das ist das Frühstück für Champions! (Blixa Bargeld, im SPIEGEL, Link unten)

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406/11: Linktipp: Und dann ist da noch der Schlagzeuglehrer Klaus Walter #Lehrer, Musiker, Drummer

…. dessen Website bemüht gemacht ist, etwas wie eine vollständige Geschichte rund erzählt und daher mal interessehalber hiermit verlinkt wurde!

Ein Ausflug in die ganzheitliche Betrachtung des Schlagzeugspiels, sei es unter Unterrichts-Gesichtspunkten, sei es als aktiver Musiker. Herr Kollege Walter, Sie sind nun an der Reihe!

405/11: Kleinanzeigen: Die Anzeigenformulierung des Tages!

Die Musikrichtung kann unter der ehemaligen Seite www.myspace/abgeändert eingesehen werden. (Kleinanzeigentext, Quelle: ebay Kleinanzeigen)

Fragen, die ich mir notiert habe dazu

  1. Wie schaut man eigentlich „unter eine Website“?
  2. Wie kann man auf einer ehemaligen Website nachsehen? Ist sie noch archiviert?
  3. Muss man Musikrichtungen einsehen? Oder hört man sie sich besser an? Bzw. was passiert, wenn man die Musikrichtung nicht einsieht?

Wenn er anruft, bin ich gewappnet. Ich habe ihm allerdings keine Email geschrieben, sie kann unter der ehemaligen Kleinanzeige von ihm eingesehen werden.

404/11: HowTo: Wie man Kreativität erzeugt – Video mit profund wirkenden Aussagen des Wissenschaftlers Prof. Peter Kruse

Er sprengt vermutlich die Fesseln zu kurz angelegten Denkens: Prof. Peter Kruse sagt der Kreativität, auf welche Weise sie sich entfalten könnte! Ein Kurzseminar philosophischer Art über Bandzusammensetzung, Bandarbeit, Nutzung von persönlichen Fähigkeiten und Ressourcen, abseits vom tumben Mainstream üblicher Lärmerei in unstrukturierten Bandzusammenhängen! Oder? Bzw: Was im wem steckt, könnte vielleicht von Anfang an ein Aufbruch in die kreative Schwärmerei sein! Das Plädoyer dazu von Prof. Peter Kruse.

Zur Frage, wie man Kreativität erzeugt und lebt, anstatt das abzutöten durch Nihilismus, Verweigerung und Kreativblockade, hier ein paar wissenschaftliche Aussagen, die verblüffen. Guter Mann, beeindruckend. Er sagt dem Phlegma des Banalen den Kampf an und weiß etwas über Schwärme von kreativen Gedanken, gepaart mit Zusammensetzungstheorien. Kurz gesagt hängt also der Erfolg eines Musikprojekts möglicherweise gerade auch und insbesondere von der persönlichen Zusammensetzung der Band ab. Und hier trifft nun zusammen, was zusammen gehört: denn wer in einer guten Band spielen will, sollte einiges davon wissen, wie man eine solche gut zusammensetzt. Jetzt kommt einem das erst einmal wie eine Kopfgeburt vor. Allerdings hat der Mensch ja, was ihm in dieser Frage weiterhilft: Brain. Die Gedanken werden es schon richten, vielleicht sind es ja schöpferische….? Har har, viel Spaß beim Nachdenken!

(Danke, Richard)

403/11: Personen & Porträts: Karl Johannes Schindler im Gespräch mit Thomas Keller, Saxophonist!

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Karl Johannes Schindler

Karl Johannes Schindler

Karl Johannes Schindler hat im Rahmen seiner Gesprächsreihe „Freunde des Yorckschlösschens“ den Berliner Saxophonisten Thomas Keller interviewt. Und damit wieder mal ein Stückchen Berliner Musikgeschichte aufgeschrieben.

Sein Name ist Programm und seine Fragen sind gefürchtet, denn sie kommen aus Mitkenntnis und nicht vom Hörensagen. Karl Johannes Schindler veröffentlichte als „Freund des Yorckschlösschens“ einen weiteren extrem diskreten Dialog. Er führte ihn mit Thomas Keller, lt. Karl Johannes Schindler „Pionier des Pop-Saxophones, Fetischist des Jazz und Pflaumenkuchens. Blackbirds.tv veröffentlicht den Dialog im Interesse einer weiteren, erfolgreichen Abbildung der Berliner Musikszene und dankt Karl Johannes Schindler sehr für die „geistige Führerschaft,  Führung und die damit bekundete, gleichzeitige Wahrnehmung „berechtigter Interessen der Berliner Musikszene“. Großartig. Die Redaktion!

***

K.J.S.: Du bist einer der angesagtesten Saxophonisten weit und breit. Dein Instrument wurde erst Mitte des 19. Jahrhunderts erfunden. Was hättest Du gespielt, wenn du früher geboren worden wärest?

402/11: Kleinanzeigen: Die wunderbare Welt der Kleinanzeigen und alles, was so anliegt derzeit!

Die hier bedienbaren Hyperlinks verfallen, wenn die inserierten Anzeigen wegfallen. Insofern hat dieser Artikel ein Verfalldatum, das sich aus mehreren anderen zusammensetzt.

Ich begebe mich guerillatechnisch in die wunderbare Welt der Musiker-Kleinanzeigen. Das habe ich früher bereits ausgiebig getan und davon immer wieder berichtet. Wie viele saugute Witze haben sich allein aus dem Studium der Kleinanzeigen ergeben. Und auch Ernsthaftes. Einen Bassisten fand ich letztes Jahr via Kleinanzeige, der ist wirklich gut, und ich habe mit ihm inzwischen vielfach gespielt und halte ihn für einen Großartigen. Basstechnisch gesehen.

Ansonsten habe ich ein Vorurteil, das heißt: Die Guten inserieren eher nicht. Wer inseriert, sucht via Wort und nicht via Tat. Ob das stimmt? Eine verallgemeinernde Erkenntnis darüber habe ich nicht und ich will auch nicht pauschalisieren. Was ich heute so bei den Kleinanzeigen gesehen habe, da mal ein kurzer Ausflug hin in die Ödnis der Getexteten.

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401/11: Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne, der Bi-Ba-Butzemann, die GEMA und Trallalala!

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Eingebunden über Website von Franz de Byl, Radio-Eins-Interview – Kommentar

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Von den in 2009 eingenommenen 840 Mio € Verwertungsgebühren sind 713 Mio € an die Rechteinhaber ausgezahlt worden. Das heißt, 127 Mio. Euro verschlingt der Verwaltungsapparat selbst! Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt hat das auf Radio Eins kommentiert.

Tagesspiegel-Chefredakteur erzählt bisschen was über die Berliner Gefühlslage vor Weihnachten, bezogen auf die GEMA-Anwandlung, Weihnachtslieder mit GEMA-Gebührenpflicht zu belegen. Halleluja!

Danke, Franz de Byl, das für die Nachwelt aufgehoben zu haben.

400/11: Lied des Tages: Helge Schneider singt „Dein ewiges Nein geht mir auf den Sack – Du Sau“

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Baby, Baby, Dein ewiges Nein geht mir auf den Sack, Du Sau! Die Story von Jimmy und Sunny, einem Gitarristen und einem Schlagzeuger erzählt sich in mehreren Episoden, nicht nur in einer…. Wenn nur Du, mit Deinen Ansprüchen und dann Deinen Erfahrungen Richter spielst, kann es schwierig werden. War tatsächlich ein gemeinsamer Austausch über Ziele, Beweggründe und Motivation einer Bandgründung im Vorhinein abgesprochen worden? Entscheidend ist, dass die Entwicklung nichts Gemeinsames ergeben hat, sondern Entzweiung, Differenz, Dissens – Annäherung, Anfreundung, Gemeinsamkeit, Gefühle von Verbundenheit nicht nur zu einer Sache, sondern zur Musik, waren nicht die Summe dieser Zeiten!

Helge Schneiders spricht alle relevanten Fragen des gemeinsamen Bandalltags aus und folgerichtig ist er deswegen auch ganz allein auf der Bühne. Niemand würde das aushalten als Bandkontext, was er hier vorgibt zu erzählen.

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399/11: MusikerPsychogramme: Eine neue Rubrik atmet den Duft der weiten, musikalischen Welt

Frage nicht, was deine Band für dich tun kann! Frage was du für deine Band tun kannst. (So etwa sinngemäß John F. Kennedy, amerikanischer Präsident, tot, vor vielen Jahren, in anderer Sache, nun etwas verfremdet, aber durchaus noch immer gültig)

Das ist nur folgerichtig: Hat sich diese Seite doch in letzter Zeit mit dem so genannten BandSoziologen befasst, dem Kontext des Soziologischen. Sind Fragen aufgeworfen worden, auch von Lesern dieser Artikel, die fragen, warum der Scheiß und wo persönliche Schuld an alledem? Um es kurz zu machen: Es gibt eine Art Kollektivschuld des Soziologischen, warum Bandprojekte scheitern.

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398/11: Gigs, Preview: Keith Tynes & Bigband „Love Is What We Need“ am 12.02.2011 in Zehlendorf

(aufs Bild klicken)

Titel: Keith Tynes & Bigband „Love Is What We Need“
Ort: Bürgersaal Rathaus Zehlendorf, Teltower Damm 181, 14163 Berlin
Link out: Click here
Beschreibung: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf Abteilung Soziales und Sport, Veranstaltungsdienst präsentiert in Kooperation mit den Berliner Musikfreunden: Keith Tynes Bigband „Love Is What We Need!“

Liebe, ist was wir brauchen, – kurz vor Valentinstag, das Motto der neuen Keith Tynes Bigband Show. Drei Background-Sängerinnen mit Solo-Qualitäten und eine 9-köpfige Band, also 12 Personen Musikerpersonal, cool, oder?
runden das Konzert des Vollblut-Entertainers ab.

Soul, Jazz, Pop- und Gospel bieten einen unglaublichen Rahmen an Möglichkeiten, den die Keith Tynes Bigband mit Perfektion auszufüllen weiß!

Einlass: 15:00 Uhr
Beginn: 16:00 Uhr
Eintritt: 16,00 Euro

Ticket Vorverkauf / Reservierungen:
VVK Rathaus Lankwitz: Leonorenstr. 70, Zi. 15
Reservierungen Rathaus Lankwitz: 030 90299-6540
Berliner Musikfreunde: Tel.: 030 463 1470 (bei Bröcker)
Agentur: ktinfo@KeithTynes.de, Tel.: 030 7889 45 52 (AB)
www.KeithTynes.de

Startzeit: 15:00
Date: 2011-02-12

397/11: Video: Get Well Soon im Aufnahmezustand #Therapeutisches


Get Well Soon (Aufnahmezustand) 1/4 – via Youtube

„Ich mache Musik, weil ich immer Musik gemacht habe. Ich weiß nur, dass es mich so ein bisschen gesund hält. Dieser Name „get well soon“ bezieht sich schon ein bisschen darauf, dass ich glaube, wenn ich nicht Musik machen könnte oder mich auf diese Art ausdrücken könnte oder Musik machen, dann wäre ich nicht gesund. Das hat tatsächlich was Therapeutisches. “ – Konstantin Gropper, Sänger und Initiator des Projekts „Get Well Soon“

Get Well Soon, das ist eine inspirierende, tolle Band, sagen wir, ein Bandprojekt. Hatte Sitz auch irgendwie in Berlin, inzwischen wohl (wieder) Mannheim, ist ja auch egal, mehrere Berliner an dieser tollen Sache beteiligt: zumindest City Slang und Svenson, das reicht, wenn der strenge Kulturkritiker, Ihr wisst schon, was ich meine, ….. Genauer unter den Fittichen von Christoph Ellinghaus vom Berliner Indie-Label Cityslang. Und Get Well Soon und genauer „Aufnahmezustand“, eine Art musikalisches Porträt unter der kundigen Hand von Sven Häusler (svenson) abgefilmt, das ist ein „geiles Porträt“, ein Feature über diese Band. Wir haben es bei 3Sat gesehen und uns darum bemüht, es hier abzubilden. Das erschien kompliziert, denn die Senderechte lagen/liegen bei 3Sat und die Öffentlichen, die haben doch diese Steine in ihrem eigenen Weg, die ihnen die Privaten da reinklagen, von wegen Sendeauftrag und so lange dürft Ihr aber diese Sachen nicht abrufbar machen. Dabei ist das Video/der Film ein echtes Highlight. Kompliment vor allem an den Filmemacher Sven Häusler: der Berliner nennt das „ganz großes Kino“ und ruft artig „Chapeau“. Oder? Wat ruft Ihr?

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396/11: Jubiläum: Der Berliner Jazzschlagzeuger Ernst Bier wird heute 60 Jahre alt! #Geburtstag

Ernst Bier (Foto: Jaroslaw Ilski)

Ernst Bier (Foto: Jaroslaw Ilski)

Zum sechszigsten Geburtstag haben wir heute dem Jazzschlagzeuger Ernst Bier herzlich zu gratulieren. Ernst Bier ist Vollblutmusiker mit Haut und Haaren und allem, was dran ist. Umtriebig, stiloffen und sehr vielseitig. Konzerte mit Ernst Bier lohnen stets den Weg hin und zurück. Ernst Bier ist musikalisch gesehen kein Geheimtipp mehr. Man kennt ihn. Inzwischen. Kontinuierlich und beständig, eine feste Größe, mit der man hoffentlich noch ewig rechnen kann. Wir gratulieren hier. Und taten es auch persönlich!

395/11: Suchet & findet: Das ist Bodo, der ist Drummer und der drummert noch…. #Mashups

Essentials: Ich will doch nur spielen!

Essentials: Ich will doch nur spielen!

„Sag mal, du hast ja ne neue Fender Stratocaster! Wieso denn dit?“ – „Na, janz einfach, ick konnt mir keene Gebrauchte leisten!“ (abgewandelter, noch nie erzählter Ostwitz, ursprünglich stets mit Trabbi als Witz erzählt) – Der Witz ist inzwischen verjährt und angesichts von allem kaum noch witzig. #Zeitgeist

Holla di hiti, und hier geht es um Bodo Spliteser, der sich an uns mit folgendem Anliegen gewendet hat, und wir rufen es jetzt hinaus in die weite Welt, vom „Nordpol zum Südpol“ (Frank Schöbel), denn die Sache zog „wie ein Stern“ an uns vorbei und als wir sie gesehen hatten, waren wir spontan begeistert.

1.) Bitte keine Ostmucke

2.) Potsdam united: Inhaltlich geht es um die Musikszene Potsdam! „Over the brigde“ by the near river….(frei nach „The Clash“)

Und hier nun der komplette Wortlaut des Suchersuchens von Bodo Spliteser:

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394/11: Video: Gary Wiggins (sax) meets Sibylle Briner (piano) – Piano meets Jazz (Lied des Tages)

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Sibylle Briner & Gary Wiggins | Piano meets Jazz

Sibylle Briner & Gary Wiggins (Einbettung vom Fremdserver)

Detroit Gary Wiggins? Yeah, man, da denk ich gleich an „sax“, man! (typischer Straßendialog in Berlin, mit amerikanischem Akzent, bitte) 🙂

Gary „Detroit“ Wiggins ist Wahlberliner seit vielen Jahren und sagt uns was als „sax man“. Sprecht das bitte angloamerikanisch aus!  Wenn Gary losbläst, gibt´s kein Halten mehr. Sein Ruf ist legendär. Seit dem Ableben von Mr. „one & only“ Michael Jackson sind seine „Tribute“-Konzerte ein heißes Thema. Dem King of Pop zu Ehren gibt Mr. Wiggins Jacksons Popnummern (nicht Poppnummern) instrumentalistisch zu Gehör. Großartig, Leute! Unbedingt mal eine der upcoming shows besuchen! Allerdings: Jazz ist das nicht!

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