607/11: Video: The Shevettes „I know what you hide“ #Lied des Tages

Vocal Coach: Das Wort „Firstpfetten“ (siehe unten) eignet sich hervorragend für den Gesangsschüler. Denn es lässt sich ähnlich wie ein unbewohntes Dachgeschoss aus- bzw. umbauen. Beispielsweise zu „Pfirstfetten“, oder mit rollendem „rrr“ also Firrrrsssttpfetten, bzw. Phirrrrstfetten oder, ganz massiv: zu Pfirrrstttpfetten. Das Wort ist wie geschaffen zum Poppen: als Sänger bzw. Sängerin muss man Poppgeräusche erarbeiten und gleichzeitig wegarbeiten. Als beat box braucht man sie, als SängerIn vermeidet man sie öfter als man sie benutzt. Womit wir jetzt beim unausgebauten Dachgeschoss themenfest sind. Dort erscheinen chimärenhaft vier Frauen aus dem Nichts und singen sich einen: The Shevettes. I know, what they hide! 

Es ist irgendein (absichtlich unausgebauter?) Dachboden im bewohnten Mehrfamilienhaus, anywhere just around the corner in Berlin, aber wo nur? Grummel, grummel. Denn hätten wir´s gewusst, hätten wir uns dazugesellt. Einmal auf einem unbewohnten Dachboden Musik machen, sicherheitshalber mit Cajon, wie Ilka Posin, die die leisen Töne klopft. Zwischen den Firstpfetten, Dachbalken und direkt beim Dachverbandsholz.

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606/11: Trendbarometer: Im Quasimodo ist die Hölle los! #Quasimodo Live Jam

Das ist eine erfreuliche Rückkoppelung aus dem Quasimodo an der Kantstr. in Berlin-Charlottenburg. Wir hatten intensiv versucht, darüber zu informieren, wie die Parameter der „Live Jam“ genannten Veranstaltung seit der Sommerpause erfolgreich umgestrickt wurden.  Heute Abend sind bei der Live-Session über 300 Leute, es ist also „rappelvoll“. Genau so wünscht man sich diese relevante Veranstaltung von „freestyle“-Open Source-Musik. Weiter so. Der Ursprungsartikel ist verlinkt.

Ob jetzt die Programm-Verantwortlichen im Quasimodo eine Art Tisch- und Stehplatzreservierung durchführen müssen? Ach Quatsch. Das ist nicht OpenSource, das ist „open house“ und „da groove is in da house, yeah!“ – Geht doch mal dahin.

(EP)

605/11: Video: Was Sherman Noir da verzapft hat, ärgert mich. Ich muss meine Unlust überwinden. #Lied des Tages

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Sherman Noir – West Coast Diaries – Om Mani Padme Hum (via Youtube)

Wie sehr wünschen wir uns alle am Ende, dass Musik endlich wieder bedeutend wird? Hört doch mal in diesen Song rein! Großartig! Das liegt doch nicht an meinen zufälligen Gefühlen, an meiner Tagesstimmung, etwa weil ich meine Tage habe. Ich bin ein Mann!

Was Sherman Noir da wieder verzapft hat, ärgert mich. Denn ich hatte mir heute Abend fest vorgenommen, nichts mehr zu schreiben. Und dann flog mit Väterchen Zufall dieser Song an mir vorüber. Ich bin kein Freund von Föhnfrisuren und doch wähnte ich mich augenblicklich mindestens im Gard-Haarstudio. Ich sah mich an einem Strand irgendwo in Kalifornien, Amerika, beim Sonnenuntergang.

Das ist ein wirklich toller Song, der alles besitzt, was ich mir wünsche: Er ist elegisch, wippt dahin, steigert sich und hat ein geheimnisvolles Mantra. Nein, ich bin kein Schleimer und Jasager und ich war auch schon „She´s China“ gegenüber sehr kritisch eingestellt: Aber dieser Song ist wirklich großartig. Der treibt einem ja die Emotionen in die Augen, oder wie heißt das nochmal, Tränen?

Kompliment von hieraus und „Chapeau“.

Ich bin zu faul heute Abend, noch viel zu verlinken. Denn erstens habe ich hier schon hie und da was geschrieben über den Mann und zweitens habt Ihr alle Google. Wenn´s Euch gefällt, kauft die CD. Ihr unterstützt damit einen seit deutlich mehr als 20 Jahren aktiven Musiker aus Berlin, ach so, namens Sherman Noir. Nur diesen einen Moment habe ich hier festgehalten, und gut ist! Nein, großartig!

(EP)

604/11: Historie: In den Achtzigern lebte John Thomas in Berlin & führte „Johnny & The Drivers“

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Banner Legenden: Historische Schmachtfetzen

banner AudioCredits aus „The Drivers“ – CD Runnin´, Jumpin´, Standin´, Still (2008 – werewolfmusic)

[audio:http://blackbirds.tv/wp-content/uploads/2011/09/Banjo-the-Band-of-the-Bush.mp3]
The Drivers (2008) – Banjo the Band of the Bush (CD) – Hörauschnitt ca. 1:30 Minute

John Thomas, geboren in Sydney, Australien, geht 1963 nach Melbourne. Dort gründet er die Band The Telstars. 1964 formiert er die „Flies“, die schon bald als „enfant terrible“ der dortigen Musikszene gelten. 1965 supported die Band die Rolling Stones und Roy Orbison bei ihren dortigen Konzerten. Nach einigen wilden, weiteren Experimenten verzieht es John Thomas nach London. In London gründet er die Band „Rust“ und spricht mit der EMI in Köln und nimmt ein Album namens „Underground“ auf. Nachdem Rust sich trennt, nimmt er mit der RCA in London weitere Alben auf als „Creepy John Thomas“ (Name des Erstlings) und „Brother Bat Bone“, daraus die Singleauskopplung „Ride a Rainbow“. Der inzwischen verstorbene Conny Plank nimmt die Alben mit John Thomas auf.

Das war zum Teil schon die Geschichte, jedenfalls bis dahin: Der Australier John Thomas kam auf Umwegen nach Berlin und blieb gleich hier. Für eine ganze Weile. Hier war er eine feste Institution, hier gründete er die Band „Johnny & The Drivers“. Das war in den Achtzigern und ist jetzt Geschichte. Inzwischen lebt John Thomas in London und macht immer noch Musik. Johnny Driver heißt er da, immer noch, und das letzte Album von 2008 heißt „Runnin´, Jumpin´, Standin´, Still. Aber damals, da hörte sich Johnny & The Drivers noch ganz anders an.

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603/11: Video: Was daraus wird, wenn Zig Zag in Wandlitz die Bühne rocken #Lied des Tages

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Exodus à la ZigZag (via Youtube) 

Ille: „Willst du mal da reinsehen? Willst Du mal da reinsehen?“ Sie: „Yeah!“ (Zicke Zacke-Dialog in Wandlitz, 2011) – Und Hendrix lässt grüßen: Sascha bumsfidelt die Westerngitarre dazu, Exodus, movement of the people….

I Jah, Gott Jah We, sei seiner Seele gnädig: Bob Marley ist der Übervater des Reggae und niemand ist berühmter als er. Sascha und Onkel Ille Ilgner sind seine Chronisten und erinnern gern an den Verblichenen und seinen Exodus. Große Klasse: und wie man sieht, kann man dazu tanzen, auf Tuchfühlung gehen oder auch schlicht nur headbangen. Nichts ist unmöglich, wenn diese beiden Herren die Bühne rocken. Ganz großes Kino.

(EP)

602/11: Video: Was auch immer Dir passiert: Don´t Worry, Be Happy #Lied des Tages

Biedermann & die Brandstifter #Denkbare Bandnamen für Bands mit böser Aura!

Was auch immer Dir passiert: Sorge Dich nicht, lebe! So lautet sinngemäß der Buchtitel eines Verkaufsschlagers des amerikanischen Autoren Dale Carnegie. Und um es gleich klar zu sagen, ich habe dieses Buch nie gelesen. Einzig und allein der Titel reicht mir aus: gefällt mir.

Denn das ist auch richtig, gewissermaßen. Was auch immer Dir passiert: Don´t Worry, Be Happy. So hatte es auch Bobby McFerrin sinngemäß gesungen. Mit Spaß, Kleinteiligkeit und einer überzeugenden Hybris. Groß muss so ein Song nicht sein, wenn er die Welt erobern und dann beherrschen will. Einzig und allein die „hookline“ entscheidet. So wie in diesem Song.

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601/11: Video: Franz de Byl empfahl 1985: „Let Us Dope The Pope“, das ist aktuell #Lied des Tages


Franz de Byl – Let Us Dope The Pope (via Youtube)

Franz de Byl – Solo / 1985 live at JazzBühne der DDR,
Friedrichstadtpalast Berlin, Fernsehen der DDR
„The Art Of Solo Guitar Canons“
http://www.franz-de-byl.com

Wir sind Papst! Unseres eigenen Musikgeschmacks! #Szenecredo

Na dann, herzlich willkommen in Deutschland: Benedikt, äh Benedetto!

600/11: Video: „55 Fifty Five“ performed „Fly Away“ #Lied des Tages

FiftyFive - Promofoto (Quelle: Homepage)

FiftyFive - Promofoto (Quelle: Homepage)

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55 Fifty Five – FLY AWAY – Live in Berlin (via Youtube)

Großartiger Song! „Fly Away“

Dieser Song hat etwas so „Umwerfendes“, dass man sich seiner Magie kaum entziehen kann. Am Keyboard Andreas Hommelheim. Am Gesang Ille Ilgner, kurz: Onkel Ille! Über die Band „55 Fifty Five“ verlieren wir hier nicht mehr weitere Worte. Sucht einfach auf dieser Website und Ihr werdet mehrere Artikel finden. Und wir sind der begründeten Hoffnung, dass der eine oder andere davon sogar „weiterführend“ ist.

Aber im Ernst: Nun erwarten wir auch eine neue CD. Ach, das Leben ist hart. Oder? Aktuell haben wir über diesbezügliche Pläne noch nichts gehört. Wir werden wohl die „Presseabteilung“ der Unternehmensgruppe Hommelsheim mal anfunken müssen, wie es denn damit steht?

Suchtipp: „Fifty Five“

599/11: Video: „Raus aus dieser Stadt“ performed by Tommy Finke #Lied des Tages

Tommy Finke, CD "Poet.der.Affen"

Tommy Finke, CD "Poet der Affen"

[iframe_youtube video=“Nvu-1khNRS0″]
Tommy Finke – Raus aus dieser Stadt – Offizielles Musikvideo (via Youtube)

Regie – Anja Hartmann
Kamera – Tobias Jall
Bei Amazon: http://www.amazon.de/Poet-Affen-Apes/dp/B0034FXXH0/
Bei iTunes: http://itunes.apple.com/de/album/poet-der-affen-poet-of-the-apes/id347544747

Tommy Finke als Tommy Finke im Smash-Hit „Raus aus dieser Stadt“ vom Album „Poet der Affen“

Stadtaufnahmen – Christian Schwarzendahl
Schnitt – Anja Hartmann & Christian Schwarzendahl
Crew – Christian Buntrock & Anja Hartmann & Natalie Heinlein & Fabian Ruehle & Christian Schwarzendahl
Animation – Anja Hartmann & Christian Schwarzendahl

598/11: Lied des Tages: Robby Maria & The Silent Revolution „Ship To Shore“, die haben Charisma!

[iframe_youtube video=“SniKzQ_swao“]
Robby Maria & The Silent Revolution – Ship To Shore (via Youtube)

Ship to the shore, there´s a woman on board #Lyrics

Band : Robby Maria & The Silent Revolution
Song : Ship To Shore
Album : Break The Silence (October 2011)
words & music by Maria/Müller/Birkholz

Trenner.Mikrofon

Coole Band, gefällt sehr! Weiter so! Ist da ein bisschen, eine Prise von Jim Morrison drin? Großes Kino! Da kommt eine CD!  Sehr gespannt!

So ´nen Mist: Noch ne Band merken müssen! Ach, was tut man nicht alles für gute Musik…mein elefantöses Gedächtnis bemühen? Klar!

597/11: Gigs, Preview: Randy Hansen & Band im Huckepack mit Jimi Hendrix´s kleinem Bruder Leon!

bb.Wissen 09.10 - Jimi Hendrix

Sollen die doch ihre Vagina-Monologe auf irgendeiner Bühne erzählen. Was das Leben von Jimi Hendrix betrifft, bleibt man besser ganz in der Familie. Ein interessanter, aufschlussreicher Abend, ein Themenabend, im Lichte dieses unvergesslichen Herrn! – Credo der Unvergesslichkeit, noch unvollständig – Und übrigens: Wer Manni von Bohr kennt, weiß das die Drums an diesem Abend sehr gut klingen werden. Der Mann hat eine Klarsichtbrille auf, was das betrifft. – Also: Extreme Jimiying!

Titel: Randy Hansen & Band
Ort: Quasimodo
Link out: Click here
Beschreibung: Randy Hansen (g, voc) – Leon Hendrix, Bruder von Jimi Hendrix (stories, voc) – Ufo Walter (b, back voc) – Manni von Bohr (dr)

Ein Abend mit „storytelling“ und „all about Jimi“, erzählt vom Bruder des zu früh verstorbenen Gitarrengottes Jimi Hendrix. Randy Hansen ist wohl einer der ganz wenigen Ersatz-Jimmys, die die musikalische Welt uns zu bieten hat. Extrem interessanter Ausflug in die Vergangenheit.
Startzeit: 21:00
Date: 2011-10-28

596/11: Gigs, Review: Das Quasimodo veranstaltet Mittwoch das „Quasimodo Live Jam“, Eintritt frei!

Ein „Gig Review“, das ist ein unscharf treffendes Label für das, was sich im Quasimodo als „Live Jam“ abspielt. Denn ob es ein Konzert ist, kann man zuvor nicht mit Sicherheit sagen. Wider Erwarten kann vieles passieren! Doch, doch: Man erwartet schon was im 1. Berliner Liveclub! Allerdings: Denn das Quasimodo steht für „Mindesteinstufung“ in Sachen Musikerqualität und (hohem) „Level der Darbietung“. In diesem Spannungsfeld bewegt sich inzwischen jeder Mittwoch. Jetzt bei freiem Eintritt! Das Quasimodo ist wie Biskin-Bratfett: Erst schließen sich die Poren und dann man schmort in hochmusikalischem Saft. In was für einem!

Berlin hat einen Stadtbezirk namens Quasimodo. In Paris hatte Quasimodo einen Buckel. In Berlin nannte es sich ursprünglich „das Quartier von Quasimodo“, nach der historischen Vorlage. Aber es ist tiefer gelegt. Vielleicht wird es das „Quartier vieler Musiker“. Wahrscheinlich ist es das schon. Die Zielsetzung ist klar: mehr Musiker sollen dort hinkommen! Ein Art Programm der Wehrhaftigkeit gegen das Bühnensterben.

Nicht ganz neu, aber jetzt verändert ist der programmatische Ansatz am festen Wochentag namens Mittwoch. Da findet im Quasimodo die „Quasimodo Live Jam“ statt. Wir haben dieselbe am Mittwoch, den 14.09.2011, einmal persönlich besucht, um uns eine Meinung zu bilden. Wir haben auch mit Klaus Spiesberger, dem Chef vom Quasimodo, gesprochen.

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595/11: Gigs, Preview: Playmobeat (3 Drummer), das Quasimodo, Lord Knut & der Bundespräsident!

Playmobeat am 22.09. im Quasimodo

Playmobeat am 22.09. im Quasimodo

Illustre Ärsche haben drauf gesessen, aber nun ist das vorbei: Ein Stück Berliner Zeitgeschichte geht zu Ende. Der Drumhocker im Quasimodo hat jetzt das Zeitliche gesegnet und wird ausgetauscht gegen einen neuen. Ob das an diesen tierischen Drummern liegt, war bei Redaktionsschluss noch nicht zuverlässig recherchiert und wird daher aus der Gerüchteküche nicht entlassen. In jedem Fall aber scheint dies ja wohl mal was ganz Besonderes zu sein, oder? Erkundigt Euch!

Titel: Playmobeat (3 Drummer auf freiem Fuss)
Ort: Quasimodo
Link out: Click here

 

Beschreibung: 3 Schlagzeuger, noch auf freiem Fuß. Der Aushang (das Foto) stammt aus dem Drumland in der Pariser Str.. Verkäufer Bodo Spliteser (Tresenfachkraft) sagt dazu: „Das sind echt gute Jungs, die haben u.a. alle bei der Blue Man Group getrommelt.“ Man darf also gespannt sein. Um es mit einem geflügelten Wort sinnentsprechend zu sagen, das einst den Berliner Radiomoderator aus dem Sender fliegen ließ: „Ich habe nichts gegen die Männerbewegung, solange sie rhythmisch ist.“ Dem schließen wir uns an und trinken ein Bier, pflegen den Schenkelclap und lieben ansonsten die rhythmischen Zuckungen, die auf der Bühne!

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594/11: Szenetalk: Musikerstammtisch – meet´n talk, Termine für neue Begegnungsrunde 2011 stehen!

Titel: Musikerstammtisch – meet´n talk
Ort: Yorckschlösschen
Link out: Click here

Beschreibung: monday
10.10.
07.11.
05.12.
starts with chicken wings for free

Startzeit: 19:30
Date: 2011-10-10

Musiker-Stammtisch? Bitte was? Genau: Bekannt ist, dass Musiker gerne viel trinken. Das hält fit. Gegen den drohenden Flüssigkeitsverlust bei der Bandprobe. Gegen die Einsamkeit zunehmend vereinsamender Einzelmusiker hat sich jetzt Olaf Dähmlow vom Yorckschlösschen etwas Altes, Neues ausgedacht: Den Musiker-Stammtisch.

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593/11: Personen & Porträts: Anoushka Shankar ist sowas wie der Jimi Hendrix der indischen Sitar

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Betörende Schwestern: Anoushka Shankar & Norah Jones – Easy (via Youtube)

 (dieses Artikels): Zu diesem Artikel und dem Auftritt von Anoushka Shankar ist auch ein Interview erschienen, dass „Prinz Rupi“ mit der zartbesaiteteten, indischen Sitar-Göttin führte, der Link ist unten als erster, weiterführender Link angefügt.)

In Gedanken befinden wir uns häufig auch in Südamerika (Latin, Bossa Nova, Cha Cha u.v.a.) oder in Indien (speziell bei Anoushka Shankar, die vieles mit Jimi Hendrix gemein hat, nur auf anderen Instrumenten). – Aus den Redaktionsstatuten dieser Website unter „About“

Ich sah diese kleine, hübsche und an Intensität kaum zu überbietende Musikerin namens Anoushka Shankar zum ersten Mal, als ich den Livemitschnitt des „Concert for George“ auf DVD sah. Es hatten sich einige, nicht gerade wenige Berühmtheiten der Pop- und Rockgeschichte zusammengetan für ein zu Ehren von George Harrison in der Royal Albert Hall (London) stattfindendes Memorial-Konzert. Konzert- und Veranstaltungsleiter im Nebenberuf: Eric Clapton.  Das Konzert fand am 29. November 2002 statt. Im ersten Teil des Konzerts war eigentlich auch schon alles wie immer.

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592/11: open petition: Der Ansatz des Petenten ist interessant, er will Musikausübung mehr erlauben!

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

Eine gut formulierte Petition muss fließen, rein fließen, verständlich sein und eine so glasklare Sprache besitzen, dass niemand daran herumdeuteln kann. Es wird schon, aber es muss noch was passieren! – Inhaltlich hat Carsten Haberkorn recht: was die Formulierung angeht, gibt es noch Bedarf zur Überarbeitung. Aber bitte: „Bildet Euch Eure eigene Meinung! Und unterzeichnet das Dingens, wenn Ihr mögt!“

Den Ansatz von Carsten Haberkorn finde ich sehr interessant und vom Grundsatz her begrüßenswert. Ob die Petition nun schon zu Ende gedacht ist, das weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall will ich gern die Gelegenheit nutzen, auf sie hinzuweisen und diesen Linktipp ausdrücklich hier verbreiten. Lest Euch das doch mal durch, aber bitte leise: Sonst sind die Nachbarn gestört. Wie auch immer: Sprachlich kann man an dieser Petition noch feilen und sie feinschleifen, damit sie bspw. eine Petition für und nicht für gegen restriktive Lärmgesetze wird. 😉 

Der Hintergrund ist klar und war hier mehrfach auf dieser Website im Fokus von Berichterstattung und auch eigener Meinung. Aber nun genug „Geseiher“, jeder darf dort hin, es ist kostenlos, kostet nüscht, aber konzentrieren muss man sich schon. Linktipp von hieraus fürs Wochenende. Der Vorgang steht hier unter Beobachtung.

Ich muss weg: Krach machen!  Freiheit, die ich meine….

591/11: Personen & Porträts: Clemens Wandelt wandelt im Rickenbacker´s in Wilmersdorfer Bundesallee

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Über DJ Gunter vom Berg, der im Kreuzberger Golgatha regelmäßig auflegt, schrieben wir kürzlich theoretisierend:

In Kreuzberg. Seit Gunter vom Berg dort auflegt, kann man DJs auch Musiker nennen: sie sorgen für gute Musik. Einzige Ausnahme: DJ Ötzi! (hier) – Pump up the Volume!

Clemens Wandelt ist auch so einer. Nicht wie DJ Ötzi, dessen Stern nicht seinen Namen trägt, manche nennen den Ötzi den „DJ Ätzi“. Das ist nicht endlos gerecht: Kürzlich bemühte er sich um Musik auf seiner aktuellen CD, um persönliche Texte abseits vom Bohei und Mitgeschunkele und rastete aus, weil jemand ihn im Interview beleidigte. Man gibt in der Öffentlichkeit das Bild von einem selbst, das man dort hinterlässt. Sich dann zu etwas Ernsthaftem fortzuentwickeln, fällt im Fadenkreuz angedachter Vorurteile jedem schwer. Denn das Vorurteil kommt vor dem endgültigen.

Clemens Wandelt aber  lust“wandelt“ am Parcours für Soul-Jazz-Musik vom Montag, dem Rickenbacker´s, herum, genauer: in der Bundesallee um die Hundertneunziger Hausnummern. Man sieht sich, man trifft sich.

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590/11: Gigs, Preview: „The Shevettes“ am 10.09. im Rickenbacker´s live #Berlin #Wilmersdorf

The Shevettes (ältere Vorankündigung auf: http://blackbirds.tv)

(größer, auf´s Bild klicken)

Titel: The Shevettes, live in Concert
Ort: Rickenbacker´s Berlin, Steglitz

Link out: Click here

Beschreibung: „The Shevettes“, das ist eine Band von vier Frauen, die auf dieser Website bereits seit geraumer Zeit unter „intensiver“ Beobachtung stehen. Dasselbe gilt auch für das Ladenlokal „Rickenbacker´s“ und eins ist klar: Wer unter Stereo-Beobachtung steht, hat einen Besuch verdient! Wir empfehlen, den Laden zu stürmen.

Nach Konzertschluss darf jeder dann türmen. Preisnachlass nicht für Firmen. Gäste werden hier nicht zürnen! Viel Spaß bei der heißesten Versuchung, seit Shevetten Crevetten ersetzten, gesanglich sind´s keine „Motetten“. Nach dem Konzert um die Ecke Buletten.

Übrigens: Die weiterführenden Links sind an Aussagekraft kaum zu überbieten, Ihr Nieten!

Startzeit: 20:00
Date: 2011-09-10

589/11: Gesagt ist gesagt: Das Leserbrief-Echo ist überwältigend!

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Liebster Tommy, seit ich mit Dir befreundet bin (hihiii), lese ich keine Zeitung mehr….So-Du warst meine Abendnachrichten; JETZT geht´s ins Bett.

Gesagt ist gesagt! Sie hat es gesagt, und nun steht es da! Es ist ein schönes Kompliment. Dafür machen wir das ja! Fassen wir zusammen: Zeitung lesen ist unnütz! Ab und zu hier vorbeischauen und schon ….

Danke für dieses saugute Kompliment, geht runter wie Öl! Und abgesehen davon gebe ich das Kompliment zurück: Seit ich dich kenne, freue ich mich über unsere Freundschaft. Sehr.

(via facebook)

588/11: Gigs, Review: Am Montag findet Funk-Soul-Session im Rickenbacker´s statt! Eine „Review“

Das Rickenbacker´s war gestern Abend eine vergnügliche Hüpfburg und irgendwie auch ein Mehrgenerationenhaus. #Rezension auf qype, Link unten

Ach, schon der Name ist Programm: Diese olle Gitarre spielte ja John Lennon schon zu Starclub-Zeiten und viele, viele andere. Also ist die Assoziation zur Musik streng formal sofort gegeben. Auf das Rickenbacker´s wird man durch den geschickt gewählten „Ladennamen“ aufmerksam. Das allein reicht.

Und dann gibt es eine aufmerksame Unterteilung dieses Tortenbodens in viele, kleine Sahneschnittchen. Im Grunde genommen muss man diesen Tortenboden musikalisch sehen: In übersichtlich portionierten Siebenteln. Und jeden Wochentag, bzw. Abend kommt ein anderer Schwerpunkt dazu. Das machen die Leute, über die ich mir heute kein Gesamturteil erlauben will. Mein Fokus ist der „Montag“, an dem lt. Programmankündigung „Soul-Funk-Sessions“ stattfinden und das hat mich interessiert.

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587/11: Lied des Tages: Das Robert Reckin Imperium findet, es geht ihm „Ziemlich dreckig“

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Robert Reckin Imperium – Ziemlich dreckig (via Vimeo)

Natürlich hat Gunter vom Berg persönliche Vorlieben. Das sind groovende Nummern mit jazzigem und funkigem Einschlag und einer Portion Soul und Latino. Wobei nicht nur retrospektiv, sondern auch gegenwartsbezogen vorgegangen wird. (Selbstdarstellung Gunter vom Berg, DJ, Entertainer, Harsardeur)

Oral ist die Zahnbürste der Versuchung. Floral ist das blümerant Gesagte. Togal ist der Schmerz der am Kopfe Übergewichtigen. Vokal ist der Gesang. Nasal manchmal der Sound von letzterem. Brachial: ist das Robert Reckin Imperium, es schlägt zurück! Rache für die erlittenen Wetter-Unbilden. Wir danken dem Herrn „vom Berg namens Gunter“, der liegt jetzt drunter. Unter dieser Geschichte, die in Layertechnik kurz aufgeschrieben wurde: Als maßgeblicher Referenzgeber

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586/11: Gigs, Review: Rupert´s Kitchen Orchestra gab im Mauerpark eine „Druckwelle der Liebe“

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Rupert’s Kitchen Orchestra – Mr. Funky verändert die Welt (via Youtube)

Wie er es sagt: Es ist eine Druckwelle der Liebe!

Sie wollen keine Party, sagen sie. Und doch ist man geneigt, den Füßen Bewegung zu verordnen: Mr. Funky.

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585/11: Gigs, Preview: Im Rickenbacker´s ist das Programm für September musikalisch! #Wilmersdorf

Sich einen runterholen, das geht so: Du klickst auf den unten angefügten Link und dann öffnet sich ein neues Browserfenster! Wenn Du an deinem Computer das Programm „Adobe Reader“ installiert hast, öffnet sich ein lese- und druckfrisches Programm. Es ist nämlich ganz einfach, sich einen Flyer runterzuholen. Du musst nur die Stimulanzien für gelungene downloads besitzen. Wenn du selbst darüber nicht verfügst, lass dir einfach von jemand anders einen runterholen. Entscheidend beim runterholen ist im Grunde genommen nur das Ergebnis! #Tipps & Tricks

Der Originalflyer vom Rickenbacker in der Wilmersdorfer Bundesallee liegt „druckfrisch“ vor, wir haben den Geruch der Druckerschwärze kontrolliert. Hier ist der download für Euch!

Viel Spaß.

584/11: Lied des Tages: Eberhard Klunker aus Berlin interpretiert „Moon River“

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Mit den zufällig daherkommenden Videos aus irgendeinem anderen Zusammenhang ist es wie mit Nomaden. Sie kommen auf dich zu, wenn du nie mit ihnen gerechnet hast. Die besten Wandernomaden sind diejenigen, die sich sogleich in deinem Kopf festfressen und dann für immer da bleiben. Wo auch sonst?

Ich kenne nur den lax dahingeworfenen Spruch: „Eckehardt! Die Russen sind da.“ Und dieser Spruch liegt entstehungsgeschichtlich schon ein bisschen zurück, wenn ich überlege. Nein, Eberhard Klunker kann schon wegen der unterschiedlichen Schreibweise mit Heinz Kluncker, Gewerkschaftsboss, nicht verwandt sein. Und übrigens ist ÖTV jedenfalls auch lautmalerisch nicht sehr verwandt mit ÖPNV. Aber es gibt ihn: den öffentlichen Personennahverkehr. Z.B. bei facebook, also im Internet. Da streift dich ein Amboss, und sei es rein zufällig

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583/11: FotoPodcast: Das „Foto des Tages“ betrifft den alten Mythos des umhertourenden Rockmusikers

Rockband on tour! (Foto des Tages)

Rockband on tour! (Foto des Tages)

Das vorstehende Schild ist im Wesentlichen für richtige Rockgruppen gedruckt worden. Ob auch Jazz-, Gospel-, American Tabdance- oder sogar klassische Musikergruppen auf ähnliche Schilder zurückgreifen können, war bei Redaktionsschluss noch unbekannt. Wir bleiben dran: Sollten wir was Neues erfahren, erfahrt ihr es als erstes. Allerdings könnt ihr auch gern passende Beschriftungsvorschläge für ähnliche Schilder wie diese hier einreichen. Die besten könnten wir dann veröffentlichen. Möglicherweise derzeit noch eine echte Marktlücke.

Ihr wollt nicht in die steuerberatenden Berufe? Und dann am Freitagabend mal ein Bier trinken und das Rockmusik machen nennen? Ja, das ärgert euch! Lieber Rockstar werden? Alles klar. Allerdings: Den Rockstars heftet man gedanklich eine teutonische Art und Weise an den Bart, wonach sie sich in Hotelzimmern nicht immer gut benehmen sollen. Fragt doch mal Bill Kaulitz. Oder Mick Jagger, der es viel früher schlimm trieb.

Im Ernst: Diese Art Schild an der Hoteltür kann vieles richten. Eins gleich glasklar: Ohne einen schönen Bandbus nutzt die beste Absicht nichts, reich und berühmt zu werden. Der Bandbus muss ein Eyecatcher sein. Silly beispielsweise tourte „Ton in Ton“ in einem knallroten Tourbus. Sehr schön und passend zu „Alles rot“, der sagenhaften Wiedergeburt dieser tollen Band. Auch Olaf Maske hatte früher einen knackigen Bandbus, schaut:

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582/11: Lied des Tages: Tom Blacksmith & The Soulminers „Sledgehammer Slam“

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Das ist schön: ein Segeltörn! Als wir uns am Telefon voneinander verabschieden, rufe ich etwas floskulös, das sind Floskeln mit Muskeln, zu: Na, dann „gut Wind“, so sagt man das doch, oder? Na ja, entgegnet sie mir, ich habe gehört, wir rufen dann gemeinsam „Nie wieder Flaute“. Und wenn Blues Leidenschaft bedeutet, bedeutet dementsprechend „Nie wieder Flaute“ den größten anzunehmenden Spaß für die Haute Volaute. #eigene Schlussfolgerungen des Tages zum #Segeln #Blues

Als ich soeben mit Dr. Barbara Emden (*) aus Berlin-Kreuzberg telefoniere, erzählt sie mir von ihrem Vorhaben. Sie fährt jetzt nach Hannover, um ihre Eltern abzuholen. Zwar ist Mutti schon 81 Jahre alt und fährt bei Bedarf auch gern selbst noch Auto, doch dabei habe sie als Tochter kein gutes Gefühl. Es soll nach Kühlungsborn gehen, an die Ostsee. Da bringt sie ihre alten Eltern mit dem Auto hin und da dürfen die Eltern dann einen Urlaub verleben. Niemand hat wegen dieser Geschichte „den Blues“. Alle sind guter Dinge.

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