636/11: Zukunft: 2012 – Scheißt zwischen die Zwischenwände Eurer Gedankenschubladen und errichtet das Weltbürgertum!

 

An allem sind die Juden schuld!
Die Juden sind an allem schuld!
Wieso, warum sind sie dran schuld?
Kind, das verstehst du nicht, sie sind dran schuld.
Und Sie mich auch! Sie sind dran schuld!
Die Juden sind, sie sind und sind dran schuld!
Und glaubst du’s nicht, sind sie dran schuld,
an allem, allem sind die Juden schuld!
Ach so!

1931 hat Friedrich Hollaender (* 1896, † 1976) das Lied geschrieben und traf damit den Nerv seiner Zeit. Er textete zur klassischen Musik der Habanera von George Bizets „Carmen“  den Text „Die Juden sind an allem schuld“. Bingo – ins Schwarze getroffen.  Seit der Jahrhundertwende 1899/1900 war die Familie aus London nach Berlin verzogen und verbrachte zunächst ihr Leben im Wesentlichen hier.

Seinerzeit hatten die Nationalsozialisten eines österreichischen Gefreiten namens Adolf Hitler beträchtlichen Zulauf. Hitler, selbst aus einfachsten, relativ ungeordneten Verhältnissen stammend, hatte sich u.a. den Ideen eines völkischen Eiferers namens Georg von Schönerer verschrieben. Sein Lebenslauf wurde im Nachhinein „getürkt“, so viel steht heute fest. Am Ende haben nicht wenige Forscher versucht nachzuweisen, dass Hitler selbst ein „Vierteljude“ gewesen war. Schlimm? Eigentlich nicht.  Aber unter diesen selbstauferlegten Ansprüchen an sich selbst?

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635/11: Walk Of Fame: Jacky Spelters Reinkarnation: Eine kleine Sensation: Jacky Spelter lebt! #virtuelle Wiedergeburt

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Walk of Fame 01.2010 - Jacky Spelter

Multimedienwahnsinn: Vier Videos belegen einiges vom bunten Leben von Jacky Spelter. Wir haben gesammelt.

Eine kleine Sensation hat sich, von der Öffentlichkeit kaum bemerkt, im Netz der Netze ereignet: Jacky Spelter lebt wieder! Groß das Interesse an seinen Heldentaten, groß das Interesse an seiner Vita, seinen Auftritten und seinem streunenden Gesamthabitus jener Racken-Roller-Jahre. Dabei war er 2004 verstorben. Nachdem Jacky bei uns „post mortem“ auf dem Walk Of Fame von blackbirds.tv einen Stein gesetzt bekam, brechen aus nicht wenigen Lesern die Erinnerungen buchstäblich hervor. Jacky, Jacky, wer hätte das gedacht: Inzwischen gibt es sogar ins Netz gestellte Filme über den vormals „dienstältesten Rock´n Roller“ (Schreibweise überprüft, Aussprache nicht). Der Versuch einer abschließenden Gesamtschau.

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634/11: Lied des Tages: Poison Ivy & Stephan Gatti „End Of The Bar“

An der Bar, an der Bar, warum stehen die da? (Spliff, Das Blech)

An der Bar, an der Bar, warum stehen die da? (Spliff, Das Blech)

End of the bar by Poison Ivy & Stephan Gatti

It´s not the end of the line, it´s the end of the bar!

Viel Spaß mit diesem kleinen, kostbaren Juwel von zwei hochgeschätzten Musikern. Beide sind auf dieser Website schon vertreten gewesen. Weiter so!

Schreibfaul bleibt schreibfaul. Eine ziemliche Griffelschwere überfällt uns derzeit. Das wird seinen Grund haben. Denn erstens ist der Song ja melancholisch. Zweitens sind wir zwischen den Tagen. Bzw. den Jahren. Und letztens ist bald 2012. Aber dann…

2011 war nämlich prima. 2012 wird noch besser. Es steht einiges an, nicht weniges davon ist schon konkret eingeplant. Jetzt nur noch schnell prokrastinieren….

 

633/11: Lied des Tages: „Moon Shadow“ (Nils Landgren/Johan Norberg)

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Chapter Two: Moon Shadow (Nils Landgren + Johan Norberg)

Album: „CHAPTER TWO / 2“ (2009)
℗+© 2009 ACT Music + Vision GmbH + Co.KG
© Fotos: Thron Ullberg
CD – ACT 9020-2

Nils Landgren – lead vocals, trombone, trumpet
Johan Norberg – guitar, backup vocals, accordion

632/11: Video: „Wallflower“, Bob Dylan, performed by Stephan Gatti & Poison Ivy @Artenschutztheater #Lied des Tages

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 Wallflower Cover by Stephan Gatti & Poison Ivy  (via Youtube) 

Berlin Bob Bash
Stephan Gatti & Poison Ivy
Artenschutztheater Berlin am 17.12.2011

631/11: Lied des Tages: „Als ich fortging“ – performed von Equiartistin

► Im Proberaum, ♪♫♫ im Proberaum ♪♫♫♪, da hab ich die Musik verhaun #Spontaneinfall – Sie wohnt in „Strandkorb“, Deutschland, sagt ihr youtube-Profil über sie. Bisschen kalt dort momentan. Deswegen zeigt die Aufnahme sie zuhause. Beim Üben. Wie sie es tut, gefällt.

Proberaum, das ist überall, wo ich Musik zur Probe -nichtöffentlich- einübe. Mich an meinen Fingersätzen abmühe. Oder an Schenkelklopfern, Schuhplattlern und sonst welchen Übungen, stundenlanges Präkeln, Probieren und Positionieren. Einmal nur fehlerfrei. Die Equiartistin aus Irgendwo in Deutschland hat ihr Zimmer zum öffentlichen Proberaum umgerüstet.

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630/11: Gigs, Review: Im September 2011 spielten Playmobeat Schlagzeug, nicht von playmobil, sondern Kirchhoff

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Playmobeat – Live @Quasimodo Berlin, September 2010 (via Youtube)

Ich hab nichts gegen die Männerbewegung, solange sie rhythmisch ist. (geflügeltes Wort von Lord Knut, etwas abgeändert)

Das seinerzeit aufgenommene Fotomaterial kommt jetzt ins Archiv. Da dachten wir uns, es sei keine schlechte Idee, es wenigstens noch als Filmchen auf dieser Website zu veröffentlichen. War ein tolles Konzert von drei Drummern damals. Wenn sie wieder spielen, geht da hin! Klasse.

Heute Abend  ist wieder Musikerstammtisch im Yorckschlösschen. Also, Olaf Dähmlow hat sich wieder was ausgedacht, das wird ein schöner Abend. Hingehen?

(EP)