657/12: Gigs, Review: Olaf Maske & Elke Querbeet sind ´ne wilde Mischung, sie gaben „Liederliches aus Berlin“

Collage Olaf Maske & Elke Querbeet "Liederliches aus Berlin"

Collage Olaf Maske & Elke Querbeet "Liederliches aus Berlin"

(auf´s Bild klicken für Großausgabe)

„A weng a großartige Sache,“ so lautete die interne Information dazu. Und dazu der Aufspielort: „Das ökonomische Zentrum“ oder wie dit heißt. Nein nein, richtig heißt das Ding da „Ökumenische Zentrum“ bzw. verballhornt auch „Wilma 163“, weil nämlich in der Wilmersdorfer Str. 163, Berlin-Charlottenburg. „Der King vom Prenzlauer Berg“ wurde von City einstmals besungen. Der King vom Klausener Platz aber ist Olaf Maske, diesmal im gehörigen Doppelpack mit Elke Querbeet. Beide zusammen gehören der K & K Dynastie Charlottenburgs an, kunstvolle Kaoten, bzw. Kaotische Klausenerplatz-Katastrophen.

Ach, lassen wir das. Am Freitag, den 09. März 2012 führten beide ihr Sonderprogramm „Berlin von 18hundertzwirn bis heute“ auf. Darüber wird noch zu sprechen sein. Aus Zeitgründen jedoch nicht heute. Ich melde mich. Andeutungsweise sieht man es hier schon: Die Kopfbedeckung wechselt während des Konzertabends der beiden Protagonisten. Worauf inhaltlich ebenfalls noch zurückgekommen wird. Als kleiner Eindruck ist die Collage schon klasse. Mehr demnächst in diesem virtuellen Theater.

656/12: Gigs, Review: Lucky Peterson spielte seinen gut eingespielten Blues am 08.03.2012 im „55 Arts Club“

Bitte anstellen, zum "Kuhfladen werfen"

Bitte anstellen, zum "Kuhfladen werfen"

LineUp: Lucky Peterson (voc., org, g.),  Shawn Kellerman (g), Tim Waites (b) und Raul Valdes (dr) – Und wie eine Karriere in Gang kam: „Peterson’s father, bluesman James Peterson, owned a nightclub in Buffalo called The Governor’s Inn. The club was a regular stop for fellow bluesmen such as Willie Dixon. Dixon saw a five-year-old Lucky Peterson performing at the club and, in Peterson’s words, „Took me under his wing.“ Months later, Peterson performed on The Tonight Show, The Ed Sullivan Show and What’s My Line?. Millions of people watched Peterson sing „1-2-3-4“, a cover version of „Please, Please, Please“ by James Brown.“ (engl. Wikipedia hier)

Apropos: So warf sozusagen der Vater von Lucky Peterson seinen ersten Kuhfladen. Und der Rest ist Geschichte. Ein Konzert mit Lucky Peterson und dessen äußerst könnerhafter, professioneller Begleitband muss man sich wie eine Superlative vorstellen, vielleicht so ungefähr so:

Erst kommt diese dreiköpfige Crew (Gitarre, Bass, Schlagzeug) wie eine neunschwänzige Katze auf die Bühne, stürmt die Bretter und wir denken an Loriot und „Früher war mehr Lametta“, die wärmen die Bretter an, machen sie und sich selbst heiß, richtig bereit für den großen Auftritt.  Gitarrist Shawn Kellermann ist da der große Hero des Augenblicks, bedankt sich im Voraus für die noch folgenden Salbungen und erzählt, er sei letztes Jahr hier gewesen: mit Wishbone Ash. „At the Quasimodo“, sagt er, he was. Und dann kommt der Bluesmaster himself auf die Bühne. Plötzlich ist er da und er ist tatsächlich „omnipräsent“. Er hat genug Körperfülle dafür, sofort sind Erinnerungen an B.B. King da, doch im Unterschied zu Lucky Peterson hat ja B.B. King immer nur die Lucille gequält. Seine Gitarre.

Weiterlesen