675/12: Foto des Tages: „Es gibt keinen Neuschnee“, sagte Kurt Tucholsky und behielt damit recht…wie man sieht!

Was immer Du auch tust. Es gibt keinen Neuschnee. Es war immer schon mal einer vor Dir da. (Kurt Tucholsky)

Was immer Du auch tust. Es gibt keinen Neuschnee. Es war immer schon mal einer vor Dir da. (Kurt Tucholsky)

Biste was, kriegste was! #Credo von #Lo Graf von Blickensdorf

Das stimmt, je länger ich nachdenke. Der „Check-In“ im Yorckschlösschen ist auf dem iPad bereits virtuell vorbereitet. Da sehe ich: Lo Graf von Blickensdorf hat hier bereits eingecheckt. Wäre das nicht eine gute Gelegenheit, mit ihm ein Bier zu trinken, ja, von mir aus ein blaues?

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674/12: News: Die Entscheidung Urteil vom 20. April 2012 · 310 O 461/10 Landgericht Hamburg (Youtube ./. GEMA) im Wortlaut

Youtube-Meldung zum Urheberrechtsanspruch

Youtube-Meldung zum Urheberrechtsanspruch

1. Die Beklagte wird verurteilt, es bei Meidung eines vom Gericht für jeden Fall der Zuwiderhandlung festzusetzenden Ordnungsgeldes und für den Fall, dass dieses nicht beigetrieben werden kann, einer Ordnungshaft oder einer Ordnungshaft bis zu sechs Monaten (Ordnungsgeld im Einzelfall höchstens € 250.000,00; Ordnungshaft insgesamt höchstens zwei Jahre), zu unterlassen, Dritten zu ermöglichen, die Musikwerke der Klägerin

auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland über den Dienst „Y“ öffentlich zugänglich zu machen.

(Auszug aus dem Urteil des Landgerichts, Link unten)

Ganz kurz: Der Wortlaut lässt sich hier nachlesen:

673/12: Trendbarometer: Alle Parameter stehen auf „Go“ – Plan B reformiert sich selbst!


Plan B (Berlin) – Grab it! 2012 (via Youtube)

Coming back for more: Plan B aus Berlin, zum ersten Mal seit 18 Jahren wieder live auf der Bühne: 6. Juni 2012 — Hamburg, Molotow – 7. Juni 2012 — Berlin, Lido – Hier die neue Version von „Grab it!“, aufgenommen im April 2012 in den Berliner Trixx-Studios von Klaus Knapp, wo die Band damals auch ihre allerersten Demos erstellt hat. Der Song ist als legaler und kostenfreier Download unter http://soundcloud.com/plan-b-berlin/grab-it-2012 erhältlich und wird später auch bei iTunes, Spotify usw. zu finden sein. Stay tuned: http://fb.com/planb.berlin – Twitter: @_plan_b_ http://planb-berlin.com

Und binnen weniger Tage 4.000 Klicks. Das muss erst mal jemand nachmachen. Ganz schön tricky: Sie arbeiten mit Trixx, Plan B! Rubbel die Katz: Plan B gibt´s jetzt mit Bläsersatz. Haha….

Man darf gespannt bleiben. Im Grunde würden wir diese neue, alte Band gern auf dem einzigen und wahren Sommerfestival des Konzertsommers 2012 sehen. Was? Genau: Das Festival heißt Greenville Musik Festival und findet am 27.07. – 30.07.2012 vor den Toren von Berlin, im schönen Paaren statt. Der Konzertteaser unsererseits ist hier verlinkt. Übrigens: Karten kann man schon kaufen!

 (EP)

 

672/12: Record Release: Die Zöllner, CD-Veröffentlichung „Uferlos“ steht bevor!

Banner Record Release


Die Zöllner 2.5 „UFERLOS“ (via Youtube)

Dirk Zöllner veröffentlicht die CD „Uferlos“ Anfang Juni 2012. Demzufolge handelt es sich hier um eine Vorankündigung! Dirk Zöllner und André Gensicke haben sehr illustre Gäste auf diesem Tonträger.  Wir haben im „prelistening“ großartige Künstler wie Xavier Naidoo, Ralf Gustke (dr.), Andreas Bayless und „the one & only“ Edo Zanki gehört. Die neue CD wird hier ausführlich vorbesprochen werden.

Alle rätseln seit längerem herum, wann wieder was von Dirk Zöllner zu hören ist? Die Auflösung auf diese „Funkfrage“ ist ganz einfach: Hilfe, Mama, die Russen kommen! Sehr bald! Eines vielleicht vorweg: Diese CD ist  ein Knaller . Darauf deutet all das hin, was hier im Rahmen redaktioneller „Prelistening“-Auditions angehört wurde.

Ganz heiß, kosmopolitisch-europäisch und „Weltniveau“.  Genaueres werdet Ihr von dieser Website beizeiten erfahren. Do da funky Beat!

 

671/12: Linktipp: Morgen, am 21.04.2012 eröffnet der Laden von krassegitarren.de, erste Infos schon mal hier!

krassegitarren.de - © Michi Hartmann, 2012, via facebook

krassegitarren.de - © Michi Hartmann, 2012, via facebook

Eins ist klar, Freunde: Nach dem Rechtsstreit vor dem Hamburger Landgericht zwischen Youtube und der GEMA ist klar, dass wir Musiker wieder verstärkt an die Instrumente huschen können. Denn bald lohnt sich das wieder. Versprochen.

Sie sagen über sich selbst: „Gitarren gibt es viele. Werkstätten gibt es viele. Gitarrenbauer gibt es viele. Servicepoints gibt es viele. Fabrikinstrumente gibt es unglaublich viele. Werbesprüche gibt es viele. Manchmal könnte man denken, zu viele?“ Morgen ist nun Eröffnung, in der Zeit von 14:00 bis 19:00 Uhr. Wenn Du morgen nicht kannst, ruf doch mal dort an: Tel: +49 (0) 30 / 22 01 53 83. Wow!

Und ein paar weiterführende Links für Euch, verbunden mit der Empfehlung, ab morgen intensiver nach diesem Laden zu schauen, ganz großes Kino, oder? Viel Spaß. Und viel Erfolg den Ladenlampedusen, Umsatz, Geld, viele neue Projekte und „all lifetime awards“ of Music, Love & Peace.

670/12: MSP: Wolfgang Wendland, Sänger von „Die Kassierer“ übers Musikgeschäft und wovon er so lebt #Linktipp

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!


Die Kassierer. Ich muss kacken. Performed by Die Kassierer (via Youtube)

Wie leben eigentlich die Urheber, über deren Rechte derzeit Internetnutzer, Verwerter und Politiker streiten? Künstler, die nicht regelmäßig in den Charts sind, sondern wie die große Mehrheit einfach nur von ihren Werken leben müssen? Künstler wie Wolfgang Wendland, 49, Sänger der Punkband Die Kassierer und ehemaliger Kanzlerkandidat der Pogo-Partei. (schreibt der SPIEGEL einleitend, Link unten)

Das ist harte, musikalische Kost, was „Die Kassierer“ textlich aufführen. Aber es muss offenbar sein. Klare Worte.

Der SPIEGEL hat Wolfgang Wendland, den Sänger der Band, zu Wort kommen lassen. Und weil das im Hinblick auf die Urheberrechtsdiskussion, die Existenz- bzw. Grundsicherung von Musikern in Deutschland und überhaupt zum Songtext des Videos hier oben vorzüglich passt (!!), hat sich blackbirds.tv erlaubt, dieses zusammen mit diesem Lied „Ich muss kacken!“ (als „Lied des Tages“) in die Wald- und Wiesenberichterstattung einzubauen. Nein, man muss auch mal den Mut haben, über seinen Schatten zu springen.

„Von hier an blind“ oder von mir aus „ab hier auf dem äußerst gutgehenden Nacktposter“ des Sängers der Band Die Kassierer – ohne Schwarzgebälk. Großartig, es lebe die deutsche Punkkultur. Wir begreifen, es heißt, hier die Latte höher zu hängen.

(Danke, Thomas Biesel, für die Befruchtung!)

669/12: Video: Was ist eigentlich Zeidverschwändung? Antwort gibt das #Lied des Tages


die ärzte – zeiDverschwÄndung (offizielles Video)  (via youtube)

Genau: Im Wort „Zeidverschwändung“ liegt ja auch eine legasthenische Verbeugung vor den Uraltfans der Ärzte, die nicht aufhören möchten, zu begehren! Und damit das klar ist: Die Ärzte bleiben, was sie waren: Berliner. Punk. Punkt. – Bleibt nur noch der Hohlwitz: In Hamburg gibt´s nicht viele Berliner, aber in Berlin viele Hamburger, …hohoho, gruntz!

Dabei Zeit wird´s.  Ich erinnere, 1983 (* Geschichte geprüft, siehe unten) als Mitglied in der Jury des Rockwettbewerbs „rock news“ gesessen zu haben und von Monika Döring (Chefin vom Loft in Schöneberg) im Aufzug des Treppenhauses vom TIP, dem Berliner Magazin, als „reaktionäre Sau“ beschimpft worden zu sein. Der Grund: Ich fand die Ärzte spaßig, aber als junger Jünger (21 Jahre alt!) der Instrumentenkunde und Vorsitzender eines Musikervereins reichte mir das nicht, in dem Wettbewerb zugunsten der Spaßpunker zu „voten“, damit´s Quoting stümmt. Gewonnen haben sie „trotz meiner“…. 😉 – Hach.

Und es stimmt: Heute kann ich sagen, dass das eine großartige Band ist. Immer noch. Bzw. erst recht. War nicht sogar Bela´s Vater Bulle? No go. Jetzt dafür ein shitstorm erster Kajüte? Gerüchteköfte. Ich war früher einfach noch nicht so weit, Spätentwickler. He later goes punk. Punkt. Errare humanum est.

Ärzte vor! Lied des Tages, großartiges Video! Los jetzt, koofen, Freunde!

(Danke, Sophia Brennecke auf +, für diese Inspiration!)

668/12: MSP: Sein Plattenladen heißt Herunterladen! Dietrich Brüggemann denkt über sich selbst nach

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

Autor: Dietrich Brüggemann, Berlin – Textlänge: lang – Zwischenanmerkungen: blackbirds.tv

Sven Regener schimpft und wird beschimpft. 51 Tatort-Drehbuchautoren sind sauer und werden gescholten. Der Chaos Computer Club antwortet und kriegt eins auf die Mütze. Alle kloppen sich. Und zwar wegen Urheberrechten sowie einer Partei, die die Piraterie im Namen trägt. Piraten und Netzaktivisten befürchten eine Welt, in der Firmen wie Disney und Bertelsmann auf jedes geschriebene Wort, jede gepfiffene Melodie und jede Zeile Programmcode sofort ihren Copyright-Stempel draufknallen, dem Urheber dafür anderthalb Cent hinwerfen, das Werk die nächsten 180 Jahre in den Kerker sperren und nur für horrende Summen herauslassen. Die Musiker, Schriftsteller und Filmemacher hingegen befürchten eine Entwicklung, bei der ihre gesamte Arbeit von gierigen, bleichen Computerkindern ins Netz gestellt wird und sie bzw. wir alle verhungern. Es gibt zwei Dinge, die mich daran stören.

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667/12: Video: Paul McCartneys ‚My Valentine‘ #Lied des Tages


Paul McCartney’s ‚My Valentine‘ Feat. Natalie Portman and Johnny Dep(via youtube)

My Valentine – Featuring Natalie Portman and Johnny Depp
Directed by Paul McCartney, Featuring: Natalie Portman and Johnny Depp, Cinematographer: Wally Pfister, Editor: Paul Martinez, Produced by: Susanne Preissler

Seine Musik hatte immer mehr Gewicht als andere ihre Musik komponierten. Zwischen ‚Hupfdohlencharakter‘ und ernstzunehmender Musik hat Paul McCartney Zeit seines musikalischen Lebens zu unterscheiden gewusst. Ob Johnny Depp als verhinderter Rockstar gern mit Keith Richards essen geht oder fulminant ein Akustikgitarrensolo sliden will, ist dabei egal. Ob Natalie Portman uns Gebärdensprache erklären will, zweitrangig. Das Video „My Valentine“ zeigt einen von mehreren Songs aus dem neuen Album „Kisses On The Bottom“. Das Gitarrensolo stammt übrigens von Eric Clapton. Das wird nicht verraten und auch nicht, das Stevie Wonder mitwirkte. Diskretion, bitte.

Währenddessen hebt Johnny Häusler auf Spreeblick mal ur. Der Artikel ist aus Gründen der zutreffenden Berichterstattung hier verlinkt. Heute, weil er erschienen ist, und vor einiger Zeit nachträglich noch zusätzlich, weil wir Sven Regener zu Wort kamen ließen.

(EP)