1642/18: Video: A Capella macht glücklich – Les Brünettes sind quasi die Töchter Mannheims, vom Jazzgesangsstudium her…

The Beatles Your Mother Should Know (gif)

Du, Bitch? – I’m A Joker, I’m A Smoker, I’m A Midnight Toker… (Steve Miller Band, The Joker) – Große Namen: Herbolzheimer, Neigel, Pellegrini, Brousset

Frauen haben ja einen Stein im Brett bei mir. Ich weiß auch nicht, warum. Wahrscheinlich, weil sie die besseren Sängerinnen sind. Ihre CD Les Brünettes – The Beatles Close Up wurde in den Abbey Road Studios in London aufgenommen. Natürlich nicht an den Mikrofonen, in die die Beatles hineingehaucht haben, wie das unten verlinkte ZDF-Kurzporträt keck behauptet. Sondern in diesem legendären Studio.

Sie beherrschen das Kazoo. Sie singen Satzgesang, fehlerfrei, frank und frei, allergrößte Melodei: Und sie gratulieren einer zu Unrecht verhassten Yoko Ono zum Geburtstag, die wie alle Beatles-Ehefrauen lebenslang viel Ungemach über sich hereinbrechen hat kommen sehen und sie haben die Fab Four auf ihre Veranstaltungsfahnen geschrieben.

Heute das Lied des Tages:

Yes, I’m A witch, Bitch! – Man muss das einfach lieben, hört mal rein.

Weiterführend

1641/18: Video: Ich und das Glück, Männersongs, Oden an die Frauen, zwei Sonnen und der celebrale Liebeslappen von Zirk Döllner

Seitentrenner: Interview


DIRK ZÖLLNER IM GLÜCK

Am 02.04.2017 veröffentlicht
Dirk Zöllner mal anders, ohne Bläser mit Texten von DDR-Kult-Texter Werner Karma.
Ein Gespräch mit Jürgen Jürgens.

Dirk Zöllner machte Silly Konkurrenz, aber so ist es auch nicht ganz richtig. Manche sahen es von außen so. Weil Zöllner die Brücke zu Werner Karma schlägt und sagt, dass die Gruppe Silly ohne die Texte von Karma nur halb Silly ist. Das kann all denjenigen nicht gefallen, die auch für Veränderungen stehen und welche versuchen. So wie bspw. Anna Loos, die sich jetzt mehr an Texten versucht, indem der Einfluss von Werner Karma zurückgedrängt ist.

Darüber ob das richtig oder falsch ist, kann man hier sowieso nicht urteilen. Ich persönlich finde die Band Silly auch weiterhin in hohem Maße ansehnlich und überaus anhörenswert. Aber es ist ganz unabhängig davon absolut richtig, dass die Texte von Werner Karma etwas ganz besonderes in Lyrik-Deutschland darstellen.

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1640/18: Video: Hot Patootie – performed by ‚The Fly‘

Rocky Horror Picture Show (gif)


Sven Fliege mit „Hot Patootie“ im Tischkunstkombinat Köpenick

Im TischKunstKombinat präsentiert Dirk Zöllner Sänger und Sängerinnen, die ihm irgendwo über den Weg gelaufen sind und aufhorchen ließen. Gemeinsam mit Musikern seiner Band DIE ZÖLLNER und persönlichen Freunden trifft er sich zum Essen und Trinken am heimischen Wohnzimmertisch in Berlin-Köpenick. Die Lieder der Gäste sind Grundlage einer Musiksession, die in Bild und Ton mitgeschnitten wird. Diesmal waren dabei: Der Musicaldarsteller Sven Fliege, begleitet von André Gensicke am Keyboard, Oliver Klemp am Bass, Martin Goldenbaum und Dirk Zöllner an den Gitarren, Marcus Gorstein am Cajon und Alex Spree an der Klarinette. Die Tonaufnahmen und die Mischung machte Marcel Wicher, die Bilder kommen von Johanna Bergmann und Sven Nordmann. Für Essen und Trinken sorgte wie immer Jens Schliwa.

Der äußerst dicke Eddi – seinerzeit im Original Meat Loaf, der amerikanische, Fleisch gewordene Klops – kommt mit einer äußerst dicken Wuchtbrumme, wahrscheinlich einer Harley Davidson hereingebrettert in die illustre Runde von Riff Raff, dem schrägen Hausdiener, Magenta (vor ihrer Anstellung bei der Telekom) und Frank’nFurter (Tim Curry), dem Obertransvester. Hier im Video ist es die gelbe Schwalbe aus Dirk & das Glück. Sie wird gelenkt von dem – the! – Zöllner und führe hier niemals nicht durch dicke zuckerwattewollene Wischen-Wände. Ansonsten kaum noch Winkehände, auch wird Reis nicht geworfen, wenn der Sänger auf den Tisch steigt und die Rocky-Horror-Picture-Show zelebriert. Diesen Film, wo Susan Sarandon in Unterwäsche hergenommen wird und Brad entmutigt zum Statisten degradiert wird. Im Film wird Eddi später mit einem elektrischen Küchenmesser vom Hausherr filetiert. Am Ende dieser ungewöhnlich kurzen musikalischen Geschichte hier leckt eine Magenta am deutlich schlankeren Eddi und küsst ihn. Er aber ist selig. Sie wiederum eine Zöllnerin als Vamp.

Sprache

  • Deutsch
    Muttersprache
  • Englisch
    fließend
  • Berlinerisch
    perfekt
  • Sächsisch
    sehr gut

Das Leben kann so schön sein. Barbara, die Internetikone sagt: „Das Kleben ist schön.“ Wir fügen hinzu. So ein Tabledance ist es aber auch. Fein gemacht, Sven Fliege!

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv. Viel Spaß.

Weiterführend

1639/18: Positionen: Wann ist das Ende von Deep Purple? – Von 1968 bis 20….?


Deep Purple „The Surprising“ Official Music Video – „inFinite“ Gold Edition out November 17th, 2017

INFINITE: Unendlich! (Albumtitel des aktuellen Albums von Deep Purple)

Gestern am 02.02.18 war Deep-Purple-Schlagzeuger Ian Paice eins von zwei deutschen Konzerten spielen, als Drummer einer Band namens Purpendicular, benannt nach einem Album von Deep Purple. Und um es kurz zu machen, beabsichtige ich nicht, hier eine ausgefeilte Konzertrezension zu schreiben. Aus gutem Grund.

Was ich aber zusammenfassen kann, ist meine große Verehrung für den Drummer Ian Paice, dessen Schlagzeugspiel mich gefühlt schon immer begleitet hat. Und ich habe nicht wenige, sondern etliche Versuche unternommen, diesem Mann das Wasser zu reichen. Zwecklos. Eins hat sich nie geändert: Ian Paice blieb immer um etliches besser als ich am Schlagzeug. Dass er nicht nur Deep Purple gemacht hat, was wir wenn wir ehrlich bleiben durchaus als ausreichend beschreiben könnten, nimmt nicht Wunder. Denn er hat mit allen Großen gespielt, und nicht nur mit Paul McCartney, David Gilmour und George Harrison. Das fange ich jetzt nicht an, leichtenhaft auseinander zu fleddern.

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