1755/18: Video: Was mich glücklich macht (Schuhe) – Retroschuhwochen bei blackbirds.tv – bzw. Black Monday! Kauft mehr Schuhe!

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Was mich glücklich macht (Schuhe) – Nina Ernst

Am 29.10.2008 veröffentlicht
The legendary band „Familie Ackermann“

Nina Ernst (vocals), Ralf Goldkind (guitar), Peer Neumann (keyboard), Florian Galow (bass), Gabriel Serra (drums)
Music and Lyrics composed and written by Nina Ernst
Arrangement by Ralf Goldkind
Music produced by Ralf Goldkind
Video produced by Christoph Mangler

Ich so: Geboren um zu gucken. #TTT #tripletT #born2guck #Pictuality

Schönstes Vorurteil: Frauen und Schuhe. Dargebracht in einer Art Gossenfalsett. Das Video ist komplett durchgeknallt. Da waren doch wieder Drogen im Spiel. Ralf Goldkind auf Droge? Das ist der wahrscheinlich langweiligste Wortwitz der Welt. Germany 100 points: Nina machte Ernst. Vielleicht war es umgekehrt. Ich seh gelb. Seit bei Stiller die Schuhe Leiser sind. Oder umgekehrt? Schuhe, Schuhe, ich brauch Schuhe…♪♫♪

Der Rest ist die Camouflage des Unmöglichen aus dem Jahre 2008. Heut feiern wir Zehnjähriges. Wir haben ja sonst kaum was zum Feiern.

Leute, kauft bitte wieder mehr Schuhe. Wir haben doch jetzt das Weihnachtsgeschäft 2018: Zuschlagen! Piff. Paff. Poff.

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1754/18: Video: Titel, Thesen, Temperamente (TTT)-Beitrag über Alice Phoebe Lou

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Alice Phoebe Lou (Screenworx)

ttt – titel thesen temperamente vom 11. November 2018 Ihre Stimme hat Alice Phoebe Lou mehr Erfolg gebracht, als sie zu träumen wagte. Bis heute hat sie bei keinem Label unterschrieben. Mainstream und kommerzieller Pop interessieren sie nicht. Bild: alicephoebelou.com Bericht: Katja Deiss

Ich muss gestehen, dass ich ihr vollkommen verfallen bin, indem ich an ihren Lippen hänge, ihrem Wesen nachsehe und interessiert auf Stärkste bin, immer wenn ich auch nur andeutungsweise ihren Namen höre. Im obigen Bericht kommt zum Ausdruck, dass irgend ein Verrückter ihr nachstellt. Sie kämpft vor Gericht. Wenn ich wüsste, wer es ist, würde er damit sofort aufhören. Versprochen. Alice Phoebe Lou ist für mich kein Mensch, wie er im Buch steht. Sie ist wirklich in jeder Hinsicht ungewöhnlich, ja außergewöhnlich. In Alice Phoebe Lou ist ihre ganz eigene Musik. Eine ganz und gar feengleiche Erscheinung.

Schönen Sonntag mit Alice Phoebe Lou. Danke für die Musik, und toi toi toi für alles Weitere. Lass Dich bloß nicht vereinnahmen, von der Musikindustrie.

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* Alice Phoebe Lou in der NDR Kultur Session

1753/18: Personen: To The Honor Of Freddie – Freddie Mercury starb am 24.11.1991 – Never the great Pretender.

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Am 16.11.2018 veröffentlicht
Queen Rehearsing We Are The Champions In The Studio
Queen in the studio rehearsing the News Of The World Album
Quite an insightful look at the band playing.
Brian May playing the solo and Freddie Mercury At The Piano And Sound desk mixing tracks.

He had a vision and he was driven by it.

Freddie Mercury starb 1991 und ging als einer der größten Rocksänger aller Zeiten in die Geschichte ein. Im September 2011 wurde das Lied von einem Team von Wissenschaftlern aus London zum „eingängigsten Popsong aller Zeiten“ gekürt. Dazu wurden mehrere Tausend Probanden beobachtet.

Wenigstens das. Donald Trump durfte den Song nicht benutzen: Brian May (g., Queen) untersagte ihm das.

Er fehlt. Freddie – never the great Pretender! Post mortem: Chapeau.

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1752/18: Personen: Roger Radatz, Drummer, Ehrengast im Yorckschlösschen

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Yorckschlösschen Logo

Yorckschlösschen Logo

Roger Radatz, Drummer, Ehrengast im Yorckschlösschen Berlin-Kreuzberg


22.11.2018 @Yorckschlösschen Berlin Kreuzberg

Roger Radatz (Schlagzeuger, Kapellmeister, New Orleans-Kenner) – 23.11.18 – Olaf Dähmlow, Inhaber vom Yorckschlösschen, Berlin, schreibt über Roger: „Kraft meines Amtes ernenne ich hiermit Roger Radatz zum Ehrengast. Dies bedeutet frei essen und trinken sowie freies Geleit auf Lebenszeit. Gewürdigt wird er für seine herausragenden Verdienste um erstklassige Musik und Entertainment im Yorckschlösschen und prägenden Einfluss auf meine Programmarbeit, seit ca. fünfunddreißig Jahren. Ich bin mit diesen Würdigungen sehr sparsam. Ehrengäste für ähnliche und andere besonderen Verdienste sind bisher: Jürgen Grage, Peter Blaar, Wolfgang Rügner, Rudy Stevenson, Wim Wenders und Ruprecht Polenz. – Olaf Dähmlow“ #Tulipstagram #TTT #tripletT #Pictuality #Yorckschlösschen #Berlin #Kreuzberg #RettetdieLivemusik #rogerradatz #drumsmakewumms

Du kommst rein, an der Tür vorn rechts auf der Bühne, hinter Geländertraljen (hölzerne Wurzeln, Vollpfosten, die die Bühne absperren gegen Mädchen, die ihre Unterwäsche auf die Bühne werfen würden) sitzt Roger Radatz im Move und groovt im Tempo verblichener Zeiten auf einem schönen Sakkae-Schlagzeug im Beatles-Blueoyster-Finish und grüßt freundlich: „Mensch, Tommy!“ Und wippt und wuppt und die Band, die hier zur Session im Stile New Orleans musiziert, wippt und wuppt mit Roger R., Drummer. Heiliger Bürstenbinder.

Gut, nun ist er raus aus dem Geschehen. Gerade noch saß er auf der Bühne. Olaf Dähmlow weiß: „Es gibt nicht viele Musiker, die das richtige Tempo haben, also erwischen. Viele spielen zu schnell. Die Dinge müssen sich entwickeln können. Artikulieren.“ Wir vertiefen das nicht weiter in dieser Nacht von Donnerstag zum Black Friday, einem Shopping-Kaufrausch weltweit sondergleichen. Dähmlow entschuldigt sich, er müsse nur schnell das Kartoffelwasser abgießen, während wir mit Roger Radatz im Sauerstoffzelt zur Straße hin sitzen und ein paar Worte andere ergeben. Jürgen Grage hat ein tolles Buch geschrieben, hören wir und lassen uns von ihm eins mit Widmung geben. Roger hatte das Tempo, halten wir nochmal fest und auf der Bühne war ebenfalls alles Roger. Auch die Frau mit dem Banjo und – Ihr werdet es nicht glauben – Carlos Santana. Doch das ist eine andere Geschichte, die bereits erzählt ist. Die Sache ist unten gelinkt.

Alle waren an dem Abend sehr glücklich, auch Olaf Dähmlow, der dem Erschienenen, Roger Radatz, zum Erscheinen sehr dankte. Wie wir selbst. Alles Roger, noch ein langes Leben, der Herr, und Liebesgrüße aus der Schreibstube.

Weiterführend

* Sensation: Wie Carlos Santana das Yorckschlösschen von hinten und vorne nahm
* Pssst: Es war alles Roger in der Nacht von Donnerstag zu Freitag im Yorckschlösschen
* Kreuzberger Chronik: Was man über Jürgen Grage, den Seemann, wissen müsste

1751/18: Positionen: Von heißen Mietsen, großem Kino, Seen links und Schlössern rechts #Gigfinder – Wo ist überhaupt noch Livemusik?


JOHNNY HASCHKEKS & DIE SUPERBAND – EISIGER MONTAG und BONUSLIED

Das Programmheft vom Yorckschlösschen in Kreuzberg wird jeden Monat aufs Neue liebevoll zusammengestellt und verdient lobende Erwähnung. Das hat mit Streichern nichts zu tun: Wer mit soviel Stringenz und Power Programmrahmen strickt, ist ein Guter unter den Völkern der Welt. Zum Völkerball ins Schlösschen! Das Dezemberheft ist da. – Am „Eisigen Montag plus Bonus“ sind folgende Musiker beteiligt: Johnny Haschkeks, Nina Grötschel, Christof Stein-Schneider, Jimi Haase, Karsten Kniep, Michael Chymchak, Ralle v.d. Blumen, Wolfgang Rügner, Krösus König, Klaus Bergs u.v.a. …

Leute, reißt Euch am Riemen. Das war früher, das mit dem Livestreamen.

Es gibt Kulturcafés und Einrichtungen, die wie Jahrhunderte daher kommen. Ich will häufig gar nicht wissen, wie etwas gemacht wird. Also auf welchem Weg Unternehmer zum Ziel kommen. Für mich ist entscheidend, was hinten rauskommt. Die Enten sind am Ende fett. Punkt.

Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie. Die Kanzlei Hoenig, Liebling aus Kreuzberg, fragt in die Runde, wie man einen Hauseigentümer dazu bringt, vom Bäumchen fällen abzulassen? Tri-Tra-Trommelfell und wo die Liebe hinfellt. Gebt ihm eine heiße Mietse, zur Mitte, zur Fritte, zur Hand, meow (englisch für Miau). Freut sich der Hauswirt, freut sich der Mensch. Irgendwo dritter Hinterhof, neben mir wohnt ein Philosoph. Im Affenzahn die Rolltreppe rauf, zwei Türken halten die Beamten auf. Ich fühl mich gut, ich steh auf Berlin.

Morgen ist auch so ein Tag im Yorckschlösschen: Jamsession nennt sich der Abend. Ich werde wohl an diesem Abend auch mal wieder dort vorbeigucken. Also nicht ganz vorbei, sondern mittenrein.  Hier und heute möchte ich aber in aller Kürze mal programmatisch sein. Bitte klickt auf den weiterführenden Link.

Eisiger Montag ist nicht: Cooler Donnerstag ist angesagt. Wir sehen uns im Yorckschlösschen.

Weiterführend

(Danke, Johnny, für die Musik.)

1750/18: Video: Spielman in Bad Company – Money To Be Made (Official Musicvideo)

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)

Spielman In Bad Company – Money To Be Made (official musicvideo)

Ron Spielman / Gitarre & Gesang Joh Weisgerber / Bass Uwe Breunig / Schlagzeug Werner Goldbach / Keyboards VIDEO CREDITS Ron Spielman – Priester Werner Goldbach – Messdiener Uwe Breunig – Handlanger, Sargträger Joh Weisberger – Handlanger, Sargträger Darsteller Trauergemeinde: Martin Kirsten Christian Krille Sandra Greta Fanny Jens P. Kathleen Kolja Buchan Yasmin Berthold Marika Gabi Videoproduktion: Urban Tree Media media@urbantreemusic.de https://media.urbantreemusic.de/ Luftaufnahmen: SkyscreamArts https://skyscreamarts.de/ Sounddesign: Jon Flames & Abel Schotter http://www.jon-flames.de Outfit | Requisite: Vintage Berlin https://www.facebook.com/vintagebln/ Theaterkunst https://theaterkunst.de/ Ganz spezieller Dank an Familie Müller für die kompetente Hilfe beim Locationscouting, die Gastfreundschaft, die großartige Verpflegung und Unterbringung vor Ort. FOLLOW SPIELMAN IN BAD COMPANY @ FaceBook: https://www.facebook.com/spielmaninba… @ Website: http://www.sibc.band

Das hat die Welt noch nicht gesehen.

Das ist nicht Im Grunewald ist Holzaktion. Das ist zutiefst amerikanisch, hat was mit Quäkern zu tun und mit satanischen Messen.

Das ist unverschämt, unverfroren, nah dran an Rockeslästerung und geil: Das kann ich nur empfehlen.

 

1749/18: Videos: Der Bucklige aus der Kantstr. ist weg, Quasimodo hat seinen Schrecken verloren! Jetzt geht man wieder gern hin.

Quasimodo Verfilmung - Livemusik sieht besser aus!

Quasimodo Verfilmung – Livemusik sieht besser aus!

 

Glöckner-Darsteller David Jakobs singt den Musical-Song „Licht des Himmels unplugged mit seiner unverwechselbaren Stimme. Das Musical nach der weltberühmten Romanvorlage Victor Hugos und dem Animationsfilm von Disney wird getragen von der kraftvollen Musik aus der Feder der Oscar-Preisträger Alan Menken und Stephen Schwartz. STAGE SOCIAL: Offizielle Website & Tickets: http://www.musicals.de/gloeckner Facebook: https://www.facebook.com/disneysdergl… Twitter: https://twitter.com/@StageGermany Instagram: https://www.instagram.com/gloecknervo…

Jetzt wird es musisch: Das macht er doch schön, der David Jakobs. Er nimmt dem Quasimodo seinen Schrecken. Jenem Monster, das noch vor kurzem dort an der Kantstr. sein Unwesen trieb.

Er ermuntert uns, unsere alten Vorbehalte aufzugeben und wieder hinzugehen. So wie früher.

Es muss das Geschenk des Himmels sein. Burn Baby burn: Und sogar Disco Inferno Berlin ausverkauft den Club wieder. Es scheint, es ist alles Schlechte gegangen, damit das Gute weiterbestehen kann. Endlich.

Hach. Das waren aber auch Zeiten. Das Lied des Tages ist „Licht des Himmels“ (unplugged). Großartiger Gesang.

Gewürzgurke gegessen. (Heinz Erhardt hat nicht den Heinz-Ketchup erfunden.)

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1748/18: Video: Vom Berliner Konnakol als Gebrauchsschlagzeuger erzählt Ulf Fischbeck im Auftrag von Mikel John Winter, der in Frieden ruht

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In Fortführung der konsequent bei der Sache bleibenden Berichterstattung über Persönlichkeiten der Berliner Musikszene zeigen wir hier rund 23 Minuten aus dem Rickenbacker-Mikel-John Winter-Gedächtnisevent ihm zu Ehren. Das Wort hinter den Tama Superstar-Töpfen und Deckeln (Schlagzeug) führt Ulf Fischbeck vom früheren Büro Fischbeck, Schlagzeugschüler von Mikel-John und früher auch Manager des Berliner Bass Balletts.

Am 13.11.2018 veröffentlicht

EmWe (Mikel) Winter ist gegangen. Am 4. Oktober 20918 haben einige Weggefährten, Freunde, Familie mit einer Rock’n‘ Roll Trauerfeier, einen für jede(n) TeilnehmerIn nochmal sehr persönlichen Abschied gefeiert, so wie es EmWe würdig war.

Friend4EmWe hatten Anfang April einen „Mut-mach-Song“ produziert, den Mikel noch gehört hat, das Video hat er auch gesehen. Das war der letzte Song, den er gehört hat. Das ist das Live-Video zu diesem und noch zwei anderen Songs, Ain’t no sunshine und Knockin‘ on heaven’s door.
RIP Mikel

(Ulf Fischbeck, Sprecher hinter Schlagzeug)

Wumms. Klatsch. Bumm bumm tschak, so geht das Berliner Konnakol für Drummies: „Wenn ich was nicht sagen kann, kann ich es auch nicht spielen.“ – Klopf klopf an die Himmelstür. Gedächtnismoment.

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1747/18: Personen: Wie aus einem ungarischen Husaren ein pornöser Gitarrenbauer wurde – Vom Unterschied von Fiesta und Siesta!

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I shot the Moon (Mercury Records, Release 28.02.1994) Poems For Laila

I shot the Moon (Mercury Records, Release 28.02.1994) Poems For Laila

Poems for Laila – Mexican Fiesta, taken from the album „I shot the moon“, Photos: tour sept. 1995, feat.: Nikolai Tomas, Wiebke Wiedeck, Haymo Doerk, Christian Podratzky, Phillipe Kayser

Ehrlich gesagt weiß ich es nicht wirklich. Denn ich begleitete seine ungarischen Wege nicht sonderlich aufmerksam. Doch er war immer da. Omnipräsent. Nikolai Tomas

Ich weiß noch, dass Roma Casley die Band betreute und sich ausbat, im Proberaum nicht zu rauchen. Nichtraucher, das war wichtig.

Zum Proberaum-Untermietvertrag ist es damals nicht gekommen. Abgesprungen. So wie die Cigarettes from outer space längst Geschichte sind. Verlinkt. Keine linke Geschichte.

Die Poems for Laila haben mal das allerbeste Berliner Nachkriegsalbum aller Zeiten fabriziert: I shot the Moon. Oder war es nur Nachkriegsdeutschlands bestes Westberliner Album? Phil Manzanera hatte seine Finger dran und den Berlinern beim Produzieren geholfen. Alter, produzier misch net.

Wir hören Mexican Fiesta von eben diesem Album. Falls Ihr es irgendwo findet: jetzt kann ich es ja sagen. Man muss es haben. Wirklich ganz dringend.

Heute und hier im Jahre 2018 ist jener große Barista ungarisch-europäischer Popmusik auch als Gitarrenbauer unterwegs. Seine Gitarren im Stil der Fender Telecaster und in anderen Stilen werden von ausgesuchten Läden gehandelt, Hardware zum Hingucken. So wie beispielsweise die Porncaster, eigentlich Bondagecaster, von der ich ein Bild ergattert und verlinkt habe. Seid verdattert und singt, Freunde! Mexican Fiesta! Halleluja, heißer Hobel. Nobel Hobel.

Weiterführend

1746/18: News: Vom Haschen nach dem Wind und dem mokanten Kaffeegeruch im Moka Efti in Berlin! Ganz ausgezeichnete Musiker!

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Denn alles ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind. (Prediger, 2,17) Und denke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugendzeit! (Prediger 12,1)

Denn alles ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind. (Prediger, 2,17) Und denke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugendzeit! (Prediger 12,1)


(Das Stück Black Coffee, auf- und nicht abgeführt von The Xtraordinary Jazzbirds – Jazzvögeln –  widmen wir Nikko Weidemann und Mario Kamien.)

Sie bekommen das Vertrauen der Regisseure Tom Tykwer, Henk Handloetgen und Achim von Borries, vom Blues und Klavier-Ragtime über Chansons bis zur opulenten Big Band Charleston-Nummer alle Arten von Stücken zu komponieren. Besonders im Titelsong “Zu Asche, Zu Staub” soll es aber eher um ein lebendiges, auf heute übertragbares Gefühl gehen als um historische Genauigkeit. Weidemann, seit den 80er Jahren verwurzelt in der internationalen musikalischen Subkultur, und Kamien, der sich als Teil des Duos dZihan & Kamien in den 90er Jahren einen Namen machte, bekommen den Auftrag, nicht nur die Musik zu produzieren sondern auch Musiker sowohl für den Filmdreh als auch für die Soundtrack-Aufnahmen zu casten. Zusammen mit Sebastian Borkowski stellen sie das MOKA EFTI ORCHESTRA zusammen. (Begründung zum Preis, Link unten)

Tom Waits hat es gesungen: Clap Hands. Just another cup of coffee in the dust. So wie das heutige Lied des Tages: Black Coffee. Moka Efti. 🙂

Julius Meinl hat in Wien Kaffeehauskultur geschrieben. Roland Meinl hat in Gutenstetten in Oberfranken weltweite Musikinstrumentengeschichte geschrieben. Es hat fast an jedem Becken angefasst: Das Moka Efti in Berlin wuchs aus einer generösen Zeit und verschwand in vollkommener Bedeutungslosigkeit. Pola Roy, der Schlagzeuger der 2012 stillgelegten Band Wir sind Helden hat einen Instagram-Account und teilt seine Fotos, Polaroyts, farbig, mit Gott, mit mir und der Welt. Denke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugendzeit (Prediger 12,1), so lange es nicht zu spät ist. Ich habe es getan um eine erste gebrauchte Stereoanlage geschenkt zu bekommen zur Affirmation. Pardon, Konfirmation.

Gesegnet mit Einfluss und künstlerischem Ausdruck ist in diesen Tagen der Musiker Nikko Weidemann und sein Konsortium der ungespülten Bremsfreude, pardon seiner Komparserie ungebremster Spielfreude, einem Kammerkemenatenorchester (sprich: Orchesta! mit weichem „chhh“), dem ein Schattenakt der Verbindung von Gegenwart und Ursehnsucht vollkommener Zügellosigkeit in den Sexbunkern jener Roaring Twenties gelang, der in der Filmserie Babylon Berlin Höhepunkt an Höhepunkt reiht. Der Gebrauch des Wortes „Serie“ hat etwas Anrüchiges, ist zu billig und trifft die Heldenmoritat auf Bert Brecht & Co. nicht. Kein Zweifel: Jene 16 Dreh- und Angelpunktbücher waren aufgeschrieben in berauschendem Sütterlin für eine Räuber-Jenny namens Liv Lisa Fries und ihrem köllschen Companhero Volker Bruch. Unaussprechlichst dient Severija Janušauskaitė dem Film als Maitresse de la Comtesse in diesem Festival della Noche.

Herzlichen Glückwunsch, Nikko Weidemann & Mario Kamien. Der Preis ist mehr als verdient. Auch wenn wir mit österreichischen Fluglinienbesitzern und vormaligen „Formel Eins“-Helden (im Fernsehen Peter Illmann, am Nürburgring Niki – nicht Nikko – Lauda) keine gemeinsame Sache machen: Die Laudatio fiel einseitig aus und wie es für diese Zeit der Weimarer Republik so tüpisch war, parteiisch. Der Listen to Berlin 2018 Award für Nikko Weidemann und Mario Kamien ist praktisch schon eine Vorstufe zum Bundesverdienstkreuz für eine ganze Bande äußerst gewissenloser Hitfabrikanten. Zu Asche, zu Staub! Setzen.

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1745/18: Linktipp: Kein Linktipp zu Spiegels gesponserten Links, warum? – Von Blindfischverkostungen, Dead Ends und Hangman, Teil 25.

Jimmy Somerville ex-Bronski-Beatle - stern.de - Interview 4.9.14 #Linktipp

Jimmy Somerville ex-Bronski-Beatle – stern.de – Interview 4.9.14 #Linktipp


Kraftklub – Das Interview zu „Keine Nacht für Niemand“ | DIFFUS

I’m starting with the man in the mirror
(Ooh!)
I’m asking him to change his ways
(Ooh!)

Es ist schwierig mit der Butter bei die Fische.

Mich interessierte die Frage, ob Jimmy Sommerville (ex-Bronski-Beatle aus Glasgow, Jahrgang 1961) noch in Berlin wohnt? Denn das hatte ich mal gerüchteweise aufgeschnappt. Schni-Schna-Schnappi schnappi schnappi schnapp. Der witzigste Straßenstrich für Straßenmusik war dem Vernehmen nach irgendwo in Berlin im Ungenannt und Jimmy kam vorbei, seinen Hund spazieren zu führen. Tell me why?

Selbst Kraftklub aus Chemnitz (nicht Kemnitz) mogelt in seinen Songs Material von Bronski Beat unter. Wenn das kein Grund wäre?

Deswegen müsste es wohl heißen: Jimmy Jimmy ja, Jimmy yeah. Nicht? Keine Nacht für Niemand! Rio, Du wirst etwig leben: Keine Macht für Niemand! Auch nicht für Spiegel Online.

Weiterlesen

1744/18: Linktipp: Mal sehen, was im Dschungel läuft? – Ich hatte in den siebziger Jahren ein Lokal in Berlin. Ich in zerrissenen Kleidern als Punk extrem blond, immer Titten draußen.

Seitentrenner: Interview

Nina Hagen Goldpunk (gif)

Nina Hagen Goldpunk (gif)

Ich hatte schon in den siebziger Jahren ein Lokal in Berlin, gemeinsam mit Romy Haag. Dann hatte ich das „Roxy“ an der Hauptstraße in Schöneberg. Das war die Zeit, als David Bowie in Berlin war, 1976. Da kamen sie alle in mein Lokal, ich wurde als Königin der Nacht gekrönt. In den Achtzigern wurde ich ab und zu am Telefon gefragt, ob der Kommandant Soundso irgendwo auf dem Nollendorfplatz wäre, Bar „Café Central“. Damals lief ich in zerrissenen Kleidern als Punk herum, extrem blond, immer mit den Titten draußen. (Zazie de Paris, Link unten)

Lets talk about Sex, Baby.

Oder alles andere. Marianne Rosenberg, Rio Reiser, Inga Humpe, Zazie de Paris, Jürgen Vogel.

Alle waren sie da im Dschungel. Ein Lesezeichen. Unbedingt lesen.

 

Weiterführend

* Mal sehen was im Dschungel läuft?

1743/18: Video: Der Colin hat den Satriani rausgeholt – „Summer Song“

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Joe Satriani – Summer Song / Cover by Colin Vierheller (14)

Jetzt sagen alle so Ach nö und der Satriani ist doch keinen Heller wert. Freunde des tschirpenden Cry Babys: Wah wah was? Der Satriani, das ist ein ganz Großer. Vielleicht der Größte aller Hellebarden? Apropos: Heller! Colin Vierheller hat uns den Joe gegeben: Hey Joe! Man möchte fast den Wind erhaschen wie einst Jimi! Mutter Maria!

Die Welt ist ein Fachwerkhaus der Erstaunlichkeiten.

Colin hat den Satriani rausgeholt und das geht ab wie Sau. Schrecklich.

Toll. Colin ist 14. Ich freue mich nen Kullerkeks. Chapeau! Alter Schwede!

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  • Ich war gestern bei den TwoDays von JustMusic in Berlin: Wie wars?

1742/18: Cineasmus: Zu Asche, zu Staub


Severija Janušauskaitė „Zu Asche, Zu Staub“

Severija

Zu Asche, zu Staub
Zu Asche, zu Staub
dem Licht geraubt
doch noch nicht jetzt
Wunder warten bis zuletzt
Ozean der Zeit
ewiges Gesetz
zu Asche, zu Staub
zu Asche
doch noch nicht jetzt

Zu Asche, zu Staub
dem Licht geraubt
doch noch nicht jetzt
Wunder warten
doch noch nicht jetzt
Wunder warten bis zuletzt

Es ist wohl nur ein Traum
das bloße Haschen nach dem Wind
Wer weiß es schon genau?
Die Uhr an deiner Wand
sie ist gefüllt mit Sand
leg deine Hand in mein'
und lass uns ewig sein

Du triffst nun deine Wahl
und wirfst uns zwischen Glück und Qual
doch kann ich dir verzeih'n
Du bist dem Tod so nah
und doch dein Blick so klar
erkenne mich
ich bin bereit
und such mir die Unsterblichkeit

Es ist wohl nur ein Traum, aber mit dem Epos „Zu Asche, zu Staub“ ist da ein ganz großer, schräger Faltenwurf über die deutsche Vor-Weltkriegsgeschichte geworfen worden. Als weißer Ritter der Kokosnuss agiert dabei Nikko Weidemann, auf dessen Wirken die Sache zurückzuführen ist. Wie man hier auch in diesem kurzen Video der deutschen Nachkriegsweltgeschichte schnell erfassen kann. Hammerstück.

Der Mann fiel uns schon mal positiv auf. Da hat er den Schmachtfetzen Merci, Cherie von Udo Jürgens neu gegeben und das war so „Uhhhhhh.“ Nun ist auch gut, mit dem schwärmerischen Schmachten.

„Dieses Lied und die Filmszenen gehören zum besten, das ich je gesehen habe: Das Lied baut eine unglaubliche Spannung auf, es ist gleichsam herrlich düster und süß melancholisch. Eine großartige Komposition, sehr emotional auch sehr dynamisch durch den tollen Rhythmus und das Schlagzeug Solo. Die Filmszene ist unfassbar gut gestaltet: wie das Publikum in dem Tanzlokal langsam zu einer Einheit verschmilzt im hypnotischen Rhythmus des Liedes und genau wie der Zuschauer so stark angezogen wird von der Melodie. Wie der Zuschauer ist das Publikum in der Szene fasziniert von der Musik. Wenn das Lied dann beendet ist, geht die Filmhandlung weiter , aber dieses wunderbare Element bleibt für sich alleine strahlend als bleibender Eindruck bestehen!!!!. Cinematographisch einfach der Wahnsinn, ich hatte Gänsehaut am ganzen Körper als ich diese Filmszene genießen durfte. Ein wirklicher Stern am Filmhimmel!“ schreibt die YouTube-Userin Susy Stellar unter das Video. Dem ist kaum etwas vernünftig hinzuzufügen.

Weiterführend

1741/18: Personen: Von Hansi Wallbaum, dem Schlagzeuger der Berliner Band Escalatorz #HIStory

Tibor Kneif, Tagesspiegel über #Escalatorz

Tibor Kneif, Tagesspiegel über #Escalatorz (für größere Ansicht aufs Bild klicken)

Was machst Du so? – Irgendwas mit Intelligenz, sagt Prof. Tibor Kneif. Ich bin Erfinder und Farbentwickler. – Was? Na ich entwerfe rhythmisch wie farbig abwechslungsreiche und intelligente Schlagmuster. – Sag das doch gleich: Du bist Drummer. (Der abgeschlossene Internet-Groschenroman, inzwischen Cent)

Lied des Tages

Goin Bananas von The Escalatorz (1981)

… this is track 2 of the A-side of the Escalatorz 10-inch EP „… at 45 RPM“ (1981)

H.P. Daniels – voc/guit
Mario „Bibi“ Schulz – ld. guit.
Dieter Bauer – bss.
Hans Wallbaum – dr. (Intelligent-Schlagmuster-Entwickler) 🙂