110/10: Gigs, Preview Berlin: Fred Wesley do’s the Code of Funk, live im Quasimodo am 24.04.10

Von Äpfeln und Birnen

Fred Wesley (tb)
Victor Wesley (tb)
Philip Whack (sax)
Gary Winters (tp)
Reggie Ward (g)
Peter Madsen (p, key)
Dwayne Dolphin (b)
Bruce Cox (dr) – Biblische Verführung: Was gäbe der Funkfandrummer dafür, die Apfelsorte Cox nur einmal und für einen Abend zu ersetzen?

Es ist ein Vorteil, nicht in der Bücherbranche unterwegs zu sein, wenn man Livemusik beschreibt. „The Code of Funk“, das genießt nach den Regeln der Printbranche sicherlich Titelschutz. Dahinter steckt David Garibaldi, der Drummer von „The Tower of Power„, nebenbei gesagt ein gern-Berlin-Besucher. „The Code of Funk“, sagt Garibaldi und erklärt uns „dämlichen Weißen“ aus Europa damit das Sticking eines Drummers, der Funk spielen möchte. Das kann Garibaldi, wie kaum ein anderer.

Und dann gibt es da noch die Funk Brothers, das ist ein Gespann von drei Schlagzeugern, von denen nur noch einer lebt, die die Tamla Motown-Geschichten der Temptations, des jungen Stevie Wonder und von Martha Reeves & the Vandellas schlagzeugtechnisch eingespielt haben. „It’s the rhythm in the middle of the boogie and the beat“. Und dann gibt es diesen etwas dickeren Herrn namens Fred Wesley, der eine ähnliche Rolle gespielt haben dürfte, und das für so illustre Leute wie James Brown, den Godfather of Funk.

Als hätte niemand mehr einen „Funk“-en Verstand, gerät der heutige Abend in Berlin zu einer „Funk-„Frage besonderen Zuschnitts. Fred Wesley and the New JBS halten sich heute Abend in Berlin auf, genauer ein bisschen in der Nähe der „Kinder vom Bahnhof Zoo“, unter dem Delphi im heißesten Liveschuppen Berlins.

Fred Wesley (Quelle: Homepage Quasimodo)

Fred Wesley (Quelle: Homepage Quasimodo)

Ach, was viel reden, schaut euch diesen Mann vielleicht in folgendem Preview einmal an. Dös is doch schau, oder?


Funk Lesson (Fred Wesley) – via Dailymotion

They did a great blowjob!

Ach, vielleicht noch dieser Hinweis: Wer die SängerIn-Suche auf dieser Website nachverfolgt hat, die aktuell noch nicht abgeschlossen ist, wird vielleicht angesichts der vorgestellten Sessionmitschnitte (dort) hier und da Erinnerungen raus hören. Denn richtig: Auch dort kommt das Fender-Rhodes, ein straight geradeaus gehender Groove und ein pumpender Bass zum Tragen. Also, fassen wir zusammen: Für alle „funkateers“ dieser Stadt ist Fred Wesley heute Abend Pflichtprogramm. Wer diese Anordnung vom obersten Funkmagistrat der Stadt missachtet, wird mit Funkentzug nicht unter 2,5 bis 3 Stunden bestraft. Setzen!

Weiterführend

2 Gedanken zu „110/10: Gigs, Preview Berlin: Fred Wesley do’s the Code of Funk, live im Quasimodo am 24.04.10

  1. Pingback: xdrum.eu – pimp my drumming! » Twitter Wochenschau am 2010-04-25

  2. Pingback: http://blackbirds.tv – Berlin fletscht seine Szene » TwitterTweet Wochenreport 2010-04-25

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