1510/17: Lied des Tages: Watte quillt, Bio Factory verkauft Shit, Tom macht Qool Beans, wir hören ‚Sanctuary‘ von Christina Lux

Wurmhumus - powered by Bio Company

Wurmhumus – powered by Bio Company

Bei Bio Company Bundesallee hat Pech, wer einen Kaffee beim Frontend-Shop an der Bäckerei bestellt. Mal ist die Maschine schon abgestellt um 19:20 Uhr. Tja, zu früh kommen ist ein Problem. Oder zu spät: Kommt man um 17:45 Uhr, weist ein Schild hin, die Maschine sei zur Zeit defekt. Es sind News, die die Welt nicht braucht. – Doch das Ende ist nicht so entfernt, als dass ein Entkommen nicht noch denkbar wäre: Tom ist jetzt am Walther-Schreiber-Platz ins frühere Einstein-Café eingezogen und betreibt dort Qool Beans. Ganz abgesehen von der schrägen Rächtschreibung: Der Laden hält, was andeutungsweise zu verstehen ist. Einer gepflegten Abendlatte aufm Trottoir steht nichts im Weg. Keine Sache: Ich hab ein Riesending. Und süße Schnecken hat Tom, so süß wie Karamanlis auf Zimt. Griechischer Kulturminister? Ochi.

Der wunderbare Musiker Frizz Feick nennt sich selbst einen Songreiter. Hüah!

Ja, wir haben soziale Netzwerke und viele Freunde. Doch wissen wir auch immer genug über sie?

Vielen haben viele Freunde, manche besitzen Likes, aber wozu das? Freundschaft ist immer zweiseitig, ein beständiges Geben und Nehmen. Fest steht: Wenn was wachsen soll, müssen wir in die Erde. Seid Humus, am besten Wurmhumus. Denn was Würmer ausscheiden, sei besonders wertvoll, sagt zumindest die Bio-Factory in Berlin und verkauft den Shit gleich eimerweise. 1 Liter Wurmhumus oder noch besser 5 Liter und alles wird sprießen. In der Bundesallee dealt niemand erfolgreicher mit Shit.

Oder diese Stadtmenschen, die Pferdeäppel auf dem Land kaufen und mit nach Hause nehmen für die Topf- und Balkonkastenpflanzen im Szene-Wohngebiet.

Normal ist das alles nicht.

Qool Beans - Foto: via Tulipstagram

Qool Beans ist seit kurzem am Walther-Schreiber-Platz 1, direkt im Eingangsbereich vom Schloßstraßencenter in Berlin-Steglitz. Dort gilt die biblische Losung: Du sollst keinen anderen Kaffee haben neben mir. Qool Beans beste Bohne!

Und was wissen wir über unsere Freunde? Nichts.

Wer ist Christina Lux? Zum Songtitel: „Sanctuary: Heiligtum Freistätte Zufluchtsstätte Hort Sanktuarium Asyl Naturschutzgebiet Freiung Freistatt Zufluchtsort Schutzzone Schutzgebiet Altarraum“

Das ist echt kaum zu glauben: Dass man auf alten Fotos viel jünger aussieht. Warum „die Lux“ nett sein muss? Sie hat mal mit Stephan Emig (drums) zusammengearbeitet. Und der ist auch nett und spielt nebenbei gesagt sogar ziemlich toll Schlagzeug, nicht nur für Stefanie Heinzmann. Die Szene lebt! Freundschaft ist immer zweiseitig, ein beständiges Geben und Nehmen.

Christina Lux kommt aus Karlsruhe und lebt in Köln. Christina Lux (* 26. Mai 1965 in Karlsruhe) ist eine deutsche Musikerin, Sängerin, Gitarristin und Komponistin. Die ihr zuhören, nennt sie Luxlauscher. Gigs mit ihr bucht mal über das Luxbüro. Wer ihr nachjagt, muss allerdings aufpassen: Wie ein Lux. Werdet Licht! Paar Lumen Lux! Wunderluxe, ist auch möglich. Auf Youtube. Im Moment kann ich auch nicht mehr sagen.

Luxor Gitarre (Foto)

Seid bitte aufmerksam: Macht was draus. Und hört zu. Ich hab mich mal Tommy Deluxe genannt. Nun hab ich den Namen eingekürzt. Erst mal nur den Nachnamen. Schon klar: Ich bin ein schlauer Fux. Okay, es war flach. Aber es war ein Jux. Apropos: Ich feickse gern. Gehabt Euch wohl.

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