1742/18: Cineasmus: Zu Asche, zu Staub


Severija Janušauskaitė „Zu Asche, Zu Staub“

Severija

Zu Asche, zu Staub
Zu Asche, zu Staub
dem Licht geraubt
doch noch nicht jetzt
Wunder warten bis zuletzt
Ozean der Zeit
ewiges Gesetz
zu Asche, zu Staub
zu Asche
doch noch nicht jetzt

Zu Asche, zu Staub
dem Licht geraubt
doch noch nicht jetzt
Wunder warten
doch noch nicht jetzt
Wunder warten bis zuletzt

Es ist wohl nur ein Traum
das bloße Haschen nach dem Wind
Wer weiß es schon genau?
Die Uhr an deiner Wand
sie ist gefüllt mit Sand
leg deine Hand in mein'
und lass uns ewig sein

Du triffst nun deine Wahl
und wirfst uns zwischen Glück und Qual
doch kann ich dir verzeih'n
Du bist dem Tod so nah
und doch dein Blick so klar
erkenne mich
ich bin bereit
und such mir die Unsterblichkeit

Es ist wohl nur ein Traum, aber mit dem Epos „Zu Asche, zu Staub“ ist da ein ganz großer, schräger Faltenwurf über die deutsche Vor-Weltkriegsgeschichte geworfen worden. Als weißer Ritter der Kokosnuss agiert dabei Nikko Weidemann, auf dessen Wirken die Sache zurückzuführen ist. Wie man hier auch in diesem kurzen Video der deutschen Nachkriegsweltgeschichte schnell erfassen kann. Hammerstück.

Der Mann fiel uns schon mal positiv auf. Da hat er den Schmachtfetzen Merci, Cherie von Udo Jürgens neu gegeben und das war so „Uhhhhhh.“ Nun ist auch gut, mit dem schwärmerischen Schmachten.

„Dieses Lied und die Filmszenen gehören zum besten, das ich je gesehen habe: Das Lied baut eine unglaubliche Spannung auf, es ist gleichsam herrlich düster und süß melancholisch. Eine großartige Komposition, sehr emotional auch sehr dynamisch durch den tollen Rhythmus und das Schlagzeug Solo. Die Filmszene ist unfassbar gut gestaltet: wie das Publikum in dem Tanzlokal langsam zu einer Einheit verschmilzt im hypnotischen Rhythmus des Liedes und genau wie der Zuschauer so stark angezogen wird von der Melodie. Wie der Zuschauer ist das Publikum in der Szene fasziniert von der Musik. Wenn das Lied dann beendet ist, geht die Filmhandlung weiter , aber dieses wunderbare Element bleibt für sich alleine strahlend als bleibender Eindruck bestehen!!!!. Cinematographisch einfach der Wahnsinn, ich hatte Gänsehaut am ganzen Körper als ich diese Filmszene genießen durfte. Ein wirklicher Stern am Filmhimmel!“ schreibt die YouTube-Userin Susy Stellar unter das Video. Dem ist kaum etwas vernünftig hinzuzufügen.

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