1805/19: Positionen: Andrea tanzt Houdini, Sarah singt vom glykämisch gefärbten Index orange haarfarbener Männer und AfD-Idiotie

Andrea Nahles (gif/ani)

Andrea Nahles (gif/ani)


Sarah Connor – Unendlich (2019)

Komm, wir tanzen zusammen auf den Straßen
Mit Blumen in den Haar’n und Sonne im Gesicht
Alle Bomben, Panzer und Despoten
Und Afd-Idioten, mein Herz kriegt ihr nicht
Würden Kinder diese Welt regier’n
Müsste keiner hungern oder frier’n
Schon meine Kleinen hab’n ’ne größere Vision
Würden wir mit unsern Herzen seh’n
Uns nicht nur um uns selber dreh’n
Dann säße nicht der Falsche aufm Thron

Was hat uns so ruiniert? Das Hirn so glatt poliert
Dass uns nichts mehr berührt? Was ist mit uns passiert?
Wo ist denn nur die Liebe, Liebe, Liebe?

🖤🌷 – Aus: „Ruiniert“ – Sarah Connor – Herz, Kraft, Werke“ (2019)

Ein großes Spaßkonzil: Andrea Nahles feiert und tanzt wie ein Derwisch auf dem sozialdemokratischen Opernball der Gefühle. In Berlin macht die Sängerin Sarah Connor mächtig Eindruck und imprägniert Männer über 50 wie mich plötzlich mit der Tiefe ihrer Lyrics. Die Frau wird immer schöner und bedeutender. Chapeau. Sehenswert eine Talkshow dieser Tage mit Sarah Connor auf YouTube hier oben, gleich zu Anfang dieser Sendung. Oder sagen etwa jene, die Sarah besingt, ach nö, das kann mich auch nicht mehr berührn. Genau davon singt Sarah Connor ja: Vom Verlust von Erdung und gesundem Menschenverstand. Ja, leider.


Sarah Connor bei 3 nach 9 (Sekundengenau angesteuert, der Autor #TTT)

Immer wenn ich tiefer als der Boden bin
Und meine Augen nur noch leere Hüllen sind
Abgetaucht, aufgeraucht von mir

Wenn Männer mit orangen Haaren die Welt regieren
Das Wetter leugnen und nur mit der Wahrheit spielen
Ist es Zeit, endlich Zeit für dich…

Du bist mein Fels
Mein Licht und mein Frieden
Salz auf der Haut
Und Liebe so unendlich
Mein ganzes Glück
Und das beste Versteck
Und Liebe so un-, unendlich

Denn diese Eisenschuhe sind mir viel zu schwer
Ich will unter Wasser atmen, doch ich kann nich mehr
Ich sinke tief und die Luft is leer

Ich zweifel oft an allem und vor allem an mir
Wie ein Baby in der Dunkelheit lieg ich dann hier
Und ich ruf, ja ich ruf nach dir

Aus: Unendlich – Sarah Connor (2019)

Als hätte Sarah Wiener Würstchen gekocht, und alle so fleischlos mit Sir Simon Rattle bei der Nikolasseer Gardenparty: an der Hütte von Fishermens Friend: Oh, wie schmecken denn die? **schwalldusch*** mit kaltem Schlachtenseer Schlickwasser ***

Männer mit orangen Haaren erzählen Fake, wenn sie den Mund aufmachen und Andrea Nahles tanzt den Mussolini, dazu wedeln die Sonderparteitagsabgeordneten mit roten Parteiwimpeln wie Gimpel im Wind der Belanglosigkeit. Schale Gefühle sind ja nie abgeordnet, sondern bei. Rattle & hum. Was hätte wohl Wiglaf Droste dazu geschrieen?

Das neue Album Herz, Kraft, Werke (2019) tut einem jeden gut, mal unter gut gefertigten Kopfhörern zu hören, nachdem mp3 und Billig-Streusatelliten mit Bluetooth-Technologie gang und gäbe sind und von jedem Stück bester Musik 6/7tel aus Größensgründen herausrechnen, bevor man zuhören darf.

Das alles hat Optimierungsgründe.

Und Größensgründe, ich sagte es schon, aber nicht schön:

Sarah Connor hat mit ihrem Album „Herz Kraft Werke“ sicher 6/7tel wieder hinzugefügt, aber noch hat es niemand gemerkt. Ich aber.

Sie redet viel und sich selbst um Kropf und Kragen: Die AKK wird sich bald durchsätzen.

Genießt das Leben. Noch ist Meinungsfreiheit.

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