1825/19: Gigs, Review: They Day They Said Goodbye To Costa Cordalis – Am 03.07.19 im #Artstalker in Berlin: Franz de Bÿl & Vinÿl


♫ Aphrodite’s Child ♪ Rain And Tears ♫ Video & Audio Restored HD

Beim Soundcheck am 03.07.19 17:30 Uhr (ca.) im Art Stalker sickert durch: Einer der best aussehenden Griechen á la Zeiten (außer Alexis Sorbas aka Anthony Quinn) ist in Santa Ponça (Mallorca) gestorben. Der Tod von Costa Cordalis: Er sah gut aus, war ein durch und durcher Netter unter Hellenas granteligen Griechen. Nicht so ein Varofakis, der Mittelfinger zeigte, aber die hausgemachte Pleite nicht abwendete. Eine Art modernerer Vorzeigegrieche bereits der Siebziger Jahre, Superstar in Deutschlands Hitparaden.

Farewell, Costa Cordalis, Du bist nur 75 Jahre alt geworden. Ich hab es recherchiert: Die besten Griechen sind alle tot. Auch mein Freund Jannis aus Athen. Wie bitter. Und griechischer Wein ist wie das Blut der Erde. Schenk nochmal ein. Und wenn ich dann traurig werde…

Doch von gestern: Die Veranstaltung im Art Stalker in Charlottengrad, die der Würdigung von Tom Waits gilt, wird bis Dezember monatlich fortgesetzt. Jeweils am ersten Mittwoch des Monats, An Evening with Tom Waits à la carte, ein gemischter Kessel Buntes aus Blues, Jazz, Zirkus und Boheme. Erzählt und musiziert wird aus dem Werkschaffen des amerikanischsten á la Poeten, dem raubeinigen Sänger, Musiker. Für Sommerferien war die Veranstaltung sehr gut besucht, die Stimmung geil, gut gelaunt, nur Gewürzgurken wurden nicht gegessen, gütige Gisela. Es wurde laut applaudiert, skandiert. Kandierte Appläuse und Früchte der Fleißigen, Meriten vom saumseligen Banditen. Apropos Bandit: Räuber-Jenny leitet das Kunst stalken. Ganz richtig: Schmaler Taler Eintritt, in der Tradition der Dreigroschenoper im alten Berlin-Schiffbauerdamm: Vorher Mundraub, Currywurst mit Pommes, und nun, Sehräuber-Jenny macht’s möglich.

Ich hab Spaß und es hat Spaß gemacht. Im August ist am Mittwoch, den 07.08.19 um 20 Uhr #SaveTheDate die Band um Ausnahmegitarrist Franz de Bÿl #Vinÿl (Tasten: Stephan Hoppe, Bass: Jens Saleh, Drums: Tommy T. Tulip) auf derselben Bühne im Art Stalker in Charlottenburg. Banditenterraub am Stutti, weißte Bescheid.

Die Veranstaltung hat sich herumgesprochen.
Man redet drüber. Ist es eventuell das, worum es geht?

Die Kerze stelle ich für Costa Cordalis auf, gebe zu, diese Nachricht hat mir einen Stich ins Herz gegeben.

Als ich in Santa Ponça auf Mallorca urlaubte, erinnere ich jetzt gern die großartigste Ursula „Mallorica“ Hundrich. Sie hat mir geholfen, suchte ich nach Unterkünften im fünfundzwanzigsten Bundesland Deutschlands, auf Mallorca. Ursula ist verlinkt.

Ruhe in Frieden, Costa, da ist bereits das Wort Tiger drin: Du Großartiger. Grüße mir den zweitwichtigsten á la Griechen, Demis Roussos, der seit 2015 – Beim Zeus! – auf Dich wartete. Yassas! Griechische Gemütlichkeit: Efaristo. Para kalo. Beachtet: Dies in Griechisch ist Schreibwaise räudig, diesbezüglich. Wegen meiner.

Trauerkerze (ani/gif)

Costa Cordalis: Meine Verehrung!

 

Zu Deiner Beerdigung bitte  Conquest Of Paradise von Vangelis. Als Beschallung über die hügelige Landschaft von Valdemossa auf Mallorca. In der Nähe der Finca von Michael Douglas. Dieses Refugium in einer Art eines Statements.

Zum Leichenschmaus lilafarbene Kalamata-Oliven vom Peleponnes. Purple Brain: Der Tod. Die Farbe Lila. Das sind wir Prince schuldig.

Und Gott sei Dank, beim Zeus, beim Jupiter. Heureka!

Dein Tommy

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