261/10: Trendbarometer: Yoah, men! Mit Baggy kommt der Shaggy jetzt nicht weiter #Bekleidungstrends

Mit Baggy Pants (engl. baggy „sackartig“, „ausgebeult“ und pants „Hose“) oder häufig auch Saggy Pants (engl. saggy „absinkend“, „herunter hängend“) werden besonders weite Hosen bezeichnet, deren Bund meist weit unterhalb der Hüfte getragen wird. Entsprechend bezeichnet man diese Art, Hosen zu tragen, als sagging. Aus Wikipedia, Baggy Pants

Hip-Hop-Musiker aufgepasst! Sicherlich plant ihr schon an eurem Tourkalender für das vierte Quartal 2010 und falls noch nicht geschehen, wird es jetzt höchste Zeit. Der Trendscout von blackbirds.tv gibt euch wertvolle, relevante Hinweise zum „Dresscode“ für die nächste USA-Tournee. Heute für das Städtchen Flint in der Nähe von Detroit.

Spiegel 32/08: David Dicks - Baggy Shaggy

Spiegel 32/08: David Dicks - Baggy Shaggy

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Yoah, men! Der Shaggy zieht die Baggy nicht mehr runter, denn der Bulle mit der Frühstückstulle drüben da in Flint, der spinnt. Weil der Shaggy jetzt die Baggy nicht mehr runterziehen darf, sagt der Doggy sich „Hey, Snoop, das ist ehrlich uncool. Ich fühl mich wirklich unwohl…. – 2 be continued….“ (Spontanraptextentwurf zum Bekleidungsdilemma)

Aufpassen muss der geneigte, tourfreudige Berliner Hip-Hopper nach unseren Recherchen aber nicht nur dort, sondern auch anderswo, Wikipedia berichtet weiter:

In Delcambre, Louisiana, sowie in Riviera Beach, Florida, ist das öffentliche Tragen von Baggy Pants unter Strafe verboten.[6] Gegen das Verbot in Riviera Beach wurde Berufung eingelegt, da es gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten, insbesondere gegen den 14. Verfassungszusatz, der die Selbstbestimmung und persönliche Freiheit der Bürger unter besonderen Schutz stelle, verstoßen soll.

Die Briten gehen laxer damit um. Einem 18-Jährigen wurde das Recht auf eine solche Hängehose gerichtlich im April 2010 zugesprochen, wie der Spiegel hier berichtete. Ob auch das Tragen von Perücken mit sogenanntem Afrolook künftig unter Strafe zu stehen droht, wie beispielsweise bei der Berliner Diskolokomotive Disco Inferno Berlin fest im Einsatz, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Gerüchten zufolge will sich Berlin dem allgemein im Streit stehenden Trend, verschiedene Bevölkerungsschichten in Menschen mit besseren oder minderwertigeren Genen aufzuspalten, nicht anschließen! Insoweit seien gewisse, krude Bundesbanker-Vorstellungen, deren Veröffentlichungen dieser Tage für Netzrauschen sorgen, nicht zu befürchten. Für eine ganz eigene Bekleidungslinie bei jugendlichen bis älteren Rock- und Popstars aus Berlin sei vollkommene Vorschriftenfreiheit anzunehmen! Man kann nur hoffen!

Gary Wiggins (Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung)

Gary Wiggins (Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung)

1 – 2 – 3 – 4 – Blow The Whistle! Move you ass! (Too Short –Video hier)

Den in Berlin lebenden Saxophonisten Gary „Detroit“ Wiggins, der über ausführliche Erfahrungen in Flint, Detroit und Umgebung verfügen dürfte und auch einen ganz eigenen Dresscode besitzt, haben wir nicht näher befragt. Denn aller Voraussicht nach wird nicht die ganz überwiegende Zahl Berliner Musiker Tourneen dorthin planen! Und Ausnahmen könnten sich ja auch selbst an ihn wenden, denn nun ist es raus!

In Berlin gilt insoweit wohl Toleranz, sonst würden die Discotanten (nicht: Diskutanten) niemals wieder bereits am 03. und 04. September 2010 im Quasimdo spielen dürfen.

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  1. Pingback: xdrum.eu – pimp my drumming! » 171/10: Twitter Wochenschau am 2010-09-05

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