272/10: Personen & Porträts: Mica Wanner aus Berlin singt uns den Jazz, und das gerne…am 17.09.10

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Mica Wanner (Quelle: Homepage)

Mica Wanner (Quelle: Homepage)

Moondance, im Original von Van Morrison, ist einer der ganz großen Evergreens ever! Zitat: „2001 wurde Moondance vom Fernsehsender VH1 auf Platz 32 einer Liste der größten Alben aller Zeiten gewählt. Es belegte zudem Platz 65 auf der Die 500 besten Alben aller Zeiten der Zeitschrift Rolling Stone im Jahre 2003. Im März 2007 war Moondance als Platz 72 auf der NARM Rock and Roll Hall of Fame Liste der „Definitive 200“ aufgeführt. (Quelle: teils Wikipedia)

Mica Wanner (Jahrgang 1972) wohnt, lebt und arbeitet singt in Berlin. Sie hat sich dem Jazzgesang verschrieben und den verfolgt sie seit Jahren „mit Verve“. Nachdrücklich, ernsthaft, mit viel Tiefe und Ernst. Es sind kleine, übersichtliche Duos, mal auch ein Trio oder sogar „ganz großes Besteck“, Bigband, die Königsdisziplin. Ansonsten ist aber das Bemerkenswerte an ihrem Vortrag die Intimität und Vertrautheit ihres Gesangs. Sie doppelt die Staffage des Bühnenauftritts nicht auf, um aufzutrumpfen oder divenhaft daher zu kommen, ihr Metier ist die Bescheidenheit und die Achtung des Originals, der Respekt vor der Größe des dargebotenen Werks.

[audio:http://www.micawanner.com/Moondance.mp3]
Moondance, Mica Wanner (via Homepage)

Andere Sänger, das sind Inspirationsquellen für sie, sie sagt:

Carmen McRae, Dianne Reeves, Ella, Dee Dee Bridgewater, but also Masha Bijlsma and Anita Wardell… Bobby McFerrin… and many others – many instrumentalists that inspire me, John Coltrane and Thelonious Monk, to name a few….
Mica Wanner in Action (mit © Fotocredit)

Mica Wanner in Action (mit © Fotocredit)

Banner FotoCredits© Stephan Röhl (Website)

Und natürlich bleiben solche Quellen-Benennungen immer unvollständig, denn im Nachhinein fällt einem immer noch etwas Großartiges ein, dessen Einfluss man auf gar keinen Fall nicht genannt haben möchte. Aufgewachsen in den 80-ern als prägende Jahre mit Depeche Mode, Duran Duran, The Cure, der Neuen Deutschen Welle – wenn man die Roots, die Weiterentwicklungsphase und die jetzige Schaffensphase zusammenrechnet, muss man mathematisch nicht sonderlich talentiert sein, um zum Ergebnis zu gelangen. Jazz ist sozusagen die Weiterentwicklung aller vorherigen Früheinflüsse, denn Jazz, das ist am vielschichtigsten, wer wollte das bestreiten?
Wird man, je älter man wird, ein Stück stiller und nachdenklicher, meditativer und bescheidener? Es scheint so.
 
 
Ein Festival der leisen, aber bedeutenden Klänge, ist am Freitag, den 17.09.2010 im Café Oberwasser, Zionskirchstr. 6, 10119 Berlin, ab 21 Uhr geplant. Jazz- & Popsongs, die vom Auf und Ab der Gefühle und vom ganz normalen Chaos der Liebe erzählen, diesmal als Trio:
  • Mica Wanner (voc.)
  • Agita Rando (piano)
  • Mimmo de Paola (double bass)
Reservierung wird empfohlen, hier die Homepage des Veranstalters.
 
Wenn das so weiter geht, bekommt Mica Wanner irgendwann Oberwasser!  Ach so: Selbst der Jugendschutz wurde gewissenhaft geprüft: Mindestalter=0! Eltern aufgepasst und die Kinder einfach mitnehmen! Damit diese sich nicht benehmen, wie die berüchtigten Prenzlberger Schwaben, ist ein Fortbildungslink hier angehängt. In solchen Konzerten, liebe Kleinen, ist man artig, setzt sich auf den Stuhl und lässt die Künstlerin auf sich wirken! Zuhören, setzen, gut betragen! Und ab ins Concerto Fulimanante! Oder wie das heißt….
 

Ein Gedanke zu „272/10: Personen & Porträts: Mica Wanner aus Berlin singt uns den Jazz, und das gerne…am 17.09.10

  1. Pingback: xdrum.eu – pimp my drumming! » Twitter Wochenschau am 2010-09-19

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