394/11: Video: Gary Wiggins (sax) meets Sibylle Briner (piano) – Piano meets Jazz (Lied des Tages)

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Sibylle Briner & Gary Wiggins | Piano meets Jazz

Sibylle Briner & Gary Wiggins (Einbettung vom Fremdserver)

Detroit Gary Wiggins? Yeah, man, da denk ich gleich an „sax“, man! (typischer Straßendialog in Berlin, mit amerikanischem Akzent, bitte) 🙂

Gary „Detroit“ Wiggins ist Wahlberliner seit vielen Jahren und sagt uns was als „sax man“. Sprecht das bitte angloamerikanisch aus!  Wenn Gary losbläst, gibt´s kein Halten mehr. Sein Ruf ist legendär. Seit dem Ableben von Mr. „one & only“ Michael Jackson sind seine „Tribute“-Konzerte ein heißes Thema. Dem King of Pop zu Ehren gibt Mr. Wiggins Jacksons Popnummern (nicht Poppnummern) instrumentalistisch zu Gehör. Großartig, Leute! Unbedingt mal eine der upcoming shows besuchen! Allerdings: Jazz ist das nicht!

Für Sibylle Briner gibt es keine grundsätzliche Trennung zwischen E- und U-Musik, ähnlich wie schon Kurt Weill einmal äußerte: „Ich habe niemals den Unterschied zwischen <ernster> und <leichter> Musik anerkannt. Es gibt nur gute und schlechte Musik.“ Und so hat sie auch keine Scheu davor, (gute) Filmmusik von Michael Nyman oder Yann Tiersen in ihre Konzerte einzubauen. (Homepage der Konzertpianistin Sybille Briner, genau hier)

Sybille Briner kommt aus Luzern (Schweiz) und ist Konzertpianistin. Beide zusammen kann man in diesem Video bewundern. Macht Spaß anzusehen, ist ein schönes, kleines, kurzweiliges Stück Musik und vielleicht machen wir ja bei Gelegenheit nochmal was mehr über diese Zusammenarbeit. Berlins Musikszene wurde schließlich auch nicht an einem Tag….oder war das Rom?

Get up, (get on up) – Stay on the scene, (get on up), like a sax machine, (get on up)
Get up, (get on up) – Get up, (get on up)

Lyrics der Weltkultur, bisschen verfremdet, Mr. Saxman zuliebe 🙂

Sibylle Briner wird weiter unter unserer Beobachtung stehen. Denn erstens hat sie das Armstrong´sche Musikgesetz bestätigt, wonach es nur zwei große Musikrichtungen gibt: Gute und schlechte Musik! Zack, peng, das war´s. Und all die anderen, die verzweifelt daran festhalten, dass man sich stilistisch festlegen muss, die sollen das machen. Inzwischen geht Sybille Briner weiter auf Reisen, es wird folgendes über sie gesagt:

Zusammen mit dem Jazz-Saxophonisten Gary Wiggins hat sie unter dem Motto „Classic meets Jazz“ vielfach konzertiert. Einem breiten Publikum wurde Sibylle Briner überdies deutschlandweit durch gemeinsame Konzert-Tourneen mit dem  Tenor Björn Casapietra bekannt. Sie begleitete diesen auch bei dem bewegenden Benefizkonzert für die haitianischen Erdbebenopfer, das am 25. Januar 2010 in der Berliner Philharmonie stattfand und bald darauf von Sony Music auf CD veröffentlicht wurde. Und auch mit Casapietras Halbbruder Uwe Hassbecker, Gitarrist der Rockband „Silly“, hat sie schon viele „grenzüberschreitende“ Konzerte abseits des klassischen Terrains bestritten. (Homepage, wie vor)

So und nicht anders funktioniert Musik, oder? Womit wir schon wieder zu weit drinstecken in der Theorie und nicht in der Praxis. In guter, handgemachter Musik, die zu zelebrieren, zu ehren und zu heiligen ist, als Mittel zum Zweck, sich die Welt ein Stück emotionaler, freundlicher und gewogener vorzustellen! Gute Musik: das ist Kult!

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