453/11: Gigs, Review: Kürzeste Konzertkritik der Welt könnte so lauten…. #Gary Wiggins

Ende mit der Gerüchteküche: Es ist nicht richtig, dass es „Jörgschlösschen“ heißt, sondern es heißt „Yorckschlösschen“ und auch nicht „Feldschlösschen“, wobei nicht verbrieft ist, ob das dort zu trinken ist.  Yorck hat übrigens nichts mit gleichnamigen Pudding oder kleingewachsenen Hunden zu tun. Und richtig ist auch, dass zu Guttenberg die Speisekarte dort nicht als „Plagiatur des Kreises“ bezeichnet hat. Richtig ist aber erwiesenermaßen, dass dort bereits Adlige zumindest round about gewohnt, gelebt und gestorben sind. Nachweise sind unter den weiterführenden Links verhaftet worden.

Es ist so wichtig, dass die Berliner Liveszene erhalten bleibt und auch noch kräftig ausgebaut wird. Der allgemeinen Verflachung zuwider und dem Spielstättensterben entgegen (wir berichteten -Tacheles hier und Knaack Club hier bspw.) setzen die letzten Sauropoden der Livemusik trotzig ihren eigenen Blues dem Zeitgeist entgegen. Und sind die Supermärkte noch so groß, die Petersilienbündel inzwischen cellophanverschweißt, sind die Rasenhalma-Plätze Berlins wegen Dauerfrust geschlossen: Der Blues steht dem entgegen. Es ist der Blues eines Gary „Detroit“ Wiggins, eine deutsche amerikanische Eiche, der lässt sich nichts gefallen.

SPIEGEL-Mashup "Yorckschlösschen"

SPIEGEL-Mashup "Yorckschlösschen"

Heute Morgen erreichte uns folgende, auszugsweise, Konzertkritik, die wir gern weitergeben, weil sie ein Feedback auf das darstellt, was wir bei sich bietenden Gelegenheiten so verzapfen. Nämlich Ankündigungen von interessanten Konzerten. Doch lest selbst.

…ich war im Yorkschlösschen bei Gary Wiggins. Es war großartig, beeindruckend, unglaublich. Sie haben tatsächlich 3 Sets gespielt und dann noch eine Zugabe. Plötzlich wurde auch getanzt. Das Publikum war eher so 50+, später kam die Jugend, ob der Musik wegen oder weil sie ahnten, spät abends noch gute Musik hören zu können? Ich bin jedenfalls sehr erfreut, diesen Abend mit Gary Wiggins erfahren zu haben. Danke für Deinen Tipp.“ (Feedback einer Leserin)

Es ist schön, solche positiven Feedbacks zurück zu bekommen. Und das es gefallen hat. Danke an das Yorckschlösschen und an Gary Wiggins´Gesamtmannschaft. Von hieraus natürlich auch und insbesondere dem Drummer, har har!

Wenn Ihr eine solche kurzgefasste oder eine ausführlichere, möglichst lesbare Konzertkritik hier verfassen wollt, gern! Bitte einfach einsenden. Am besten mit Fotos vom Geschehen. Alles, was wir auf diese Weise eingesendet erhalten, dürfen wir natürlich honorarfrei veröffentlichen, das bringst du mit der Zusendung zum Ausdruck.


Big Jay McNeely und Detroit Gary Wiggins – Deacon´s Hop- via Youtube

Schon ein paar Jahre her und erwiesenermaßen mehr als „Kamm blasen“ für den Weltfrieden: Gary „Detroit“ Wiggins spielt mit Big Jay McNeely einen Hit aus dem Jahre 1949 namens „Deacon´s Hop“, ganz schön hip, oder?  (hier: englischsprachige Wikipedia), Auszug: „McNeely’s first hit was „The Deacon’s Hop,“ an instrumental which topped the Billboard R&B chart in early 1949.

Auf bald, Freunde, der leichten Unterhaltungsmuse…

Schreibe einen Kommentar