Essentials: Was Udo Lindenberg über Drogen sagt! – Achtung: Am 31.03. ist Ende beim Panikpreis 2010

Essentials: Udo Lindenberg - Drogen

Essentials: Udo Lindenberg - Drogen

Panikpreis 2010

Panikpreis 2010

In seinem Atelier, unter dem Dach des Hamburger Hotels Atlantic, illustriert Udo alte Lieder wie „Andrea Doria“ oder „Rudi Ratlos“. Manchmal mischt er Farben mit Likör („den kannste von der Leinwand lutschen“), stellt in Kirchen oder im Erotikmuseum aus. Gelegentlich setzt sich Udo an ein Schlagzeug, das Farbe verspritzt, den Ejakulator. „Leicht over the edge wird Künstlertum ideenreicher.“ (Artikel „Geile Hängung“, Süddeutsche Zeitung, 10.02.05, hier)
 

Allerdings: …

Udo Lindenberg - Echo 2009

Udo Lindenberg - Echo 2009

Banner FotoCreditsSpreePIX Media (mit Dank)

Derselbe Udo Lindenberg war mal Schirmherr einer Aktion, die mit dem Motto titelt: „Die beste Droge ist ein klarer Kopf.“ Schon vergessen, Udo? O.K., macht nichts. Udo Lindenberg, der war auch mindestens ein Jahrzehnt lang Berliner und wohnte im Hotel Intercontinental an der Budapester Strasse. Von wegen freie Kost & Logis? Der Herr zahlt. Auch in Hamburg im Atlantis, ist zu lesen. Likör von der Weinland Leinwand lutschen? Ab einem gewissen Alter muss niemand mehr Vorbild spielen wollen.

Auffallend: Gelegentlich der Echo-Verleihung erschien „uns Udo“ auch etwas indifferent. Mit Jan Delay, der Udo als den Grund angibt, warum er jetzt singt, verbindet ihn inzwischen eine Männerfreundschaft. „Wir sind gern mal einen zwitschern gegangen“, erläutert Udo dem Publikum die gewachsene Beziehung. Diese nahm wohl in ihren Ursprung in dem Comeback-Album Stark wie zwei (2008) u.a. feat. Jan Delay.

Udo Lindenberg & seine Quadriga (Foto)

Udo Lindenberg & seine Quadriga (Foto)

Aber es ist bekannt. Udo Lindenberg gilt als politischer und menschlicher Querdenker, der sich um seine Sympathiewerte im deutschen Publikum kaum noch Gedanken machen muss. Er ist und lebt als lebende Legende fort, und sollte er wider Erwarten mal sterben, dann werden wir noch lange seine mit Hut bekleidete Silhouette vor unserem geistigen Auge haben. Doch jetzt heißt es anstrengen und beeilen: Die Udo-Lindenberg-Stiftung hat Redaktions- bzw. Einsendungsschluss am 31.  März 2010. Gesucht werden drei neue Songs:

Aufgerufen sind Bands, individuelle Typen und Künstler, die etwas zu sagen haben, ihre Eigenständigkeit nicht verstecken. Eingereicht werden drei neue Songs. Die Texte müssen auf Deutsch sein oder einen hohen deutschsprachigen Anteil haben. Sie sollten sich an den Aufruf von Hermann Hesse und Udo Lindenberg zur totalen Eigenständigkeit anlehnen und dies künstlerisch umsetzen“ (Aus dem Wettbewerbsaufruf, Quelle hier), Teilnahmebedingungen hier

Warum sollten nicht Berliner beim Panikpreis 2010 vertreten sein?

 

Udo Lindenberg sagte früher die Worte:

„Ich bin von Beruf Udo Lindenberg. Meinen Job gibt es nur einmal auf der Welt!“ – (Udo Lindenberg, El Panico, 1989, Goldmann Verlag) –  Quelle: hier

Womit er nicht irrt! Und daher „Chapeau“ für Udo….

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