615/11: Gigs, Review: Die Kernfrage ist, ab wann soll man sich auf die Bühne trauen?

Wann ist der richtige Zeitpunkt, das erste Mal aufzutreten? Dieser Versuch, das richtig zu erklären, bleibt gewissermaßen unbefriedigend. Wenn wir auch hoffen, dass die kontinuierliche Berichterstattung über Musik und Musikszene dies zusätzlich bzw. geeignet vertiefen würde, … #eigene Einschätzung

Ja, geht es euch nicht auch so? Man bewundert teils den Mut, den Menschen haben, sich auf Bühnen zu stellen und öffentlich aufzutreten. Ohne Schadenfreude, aber wirklich: Man muss auch reflektieren. Sich fragen, wie weit ist man schon? Ist man schon reif aufzutreten?

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Unbekannte Band in Hugfling (recorded live Oktober 2011) (via Youtube)

Jungs, da könnt Ihr noch einiges besser machen, wir arbeiten dran, oder?

In jedem Fall ist die Frage des Erstgigs eine wirkliche Gewissensfrage. Ganz so, wie Ronald Pofalla (CDU) „Gewissensfragen“ bezeichnete, als er über Herrn Bosbach (CDU-Fraktion) im Deutschen Bundestag recht eindeutig urteilte. Er sagte: „Hört mir auf mit so einem Scheiß, wenn ich schon Gewissensfragen höre….“ – so jedenfalls sinngemäß.

Im Ernst: Es ist von Vorteil, sich genau zu überlegen, wann es Zeit ist für einen ersten Gig. Es gehört zum Prinzip von Aufrichtigkeit zu sagen, dass das vorliegend noch nicht der Fall war. But „never say never“, vielleicht gehören die Jungs ja bald zum Kern relevanter Musiker in Deutschland. Also, ab in Proberaum, „runter auf die Knie und jebetet wie noch nie“ (Zitat: Nina Hagen), aber vor allem: geübt!

 (EP)

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