804/13: Positionen: Die Kernfrage ist doch, brauchen wir Spotify überhaupt?

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Nachdem ich meinen Senf (oben) zu der Frage addierte, nahm ein Musiker noch wie folgt wörtlich Stellung: „Keine Sorge, die einzigen, die da abgezockt werden, sind wir Musiker!“ Hat er recht? Klar hat er recht. Das ist doch offensichtlich. Microcents für Klicks, Youtube und die unsägliche, schlicht unerträgliche GEMA-Problematik lassen herzlich grüßen!

Ja, genau, das ist eine gute Frage, die der obige Fragesteller im stream der Nachrichten auf facebook als Duftspur hinterlässt. An Abzocke will niemand so recht glauben. Die Musikindustrie ist bereits dankbar für „neue Geschäftsmodelle“, die die zu komplexe, neue Welt, in Wahrheit ihr eigenes Terrain, retten sollen. Es geht um die Kuchenverteilung. Doch das Hören von Musik via „flat“-Rate hat auch etwas xbeliebiges. Immer Musik zu haben, ist so töricht wie ständig zu fressen. So besinnungslos, wie ständig zu saufen oder zu kiffen. No doubt, Freunde! Öffnet die Sinne!

Eine Frage der Bequemlichkeit ist Spotify. Die Frage ist, ob wir eine Musikflatrate wirklich brauchen? Und ob sie unsere Wünsche erfüllen kann. Ob es tatsächlich unseren Bedürfnissen entspricht, Music „flat“ zu hören? Für mich ist diese Frage hier zugleich meine „Frage des Tages“, ich habe darauf so vernünftig als möglich geantwortet.

Am Ende weidet Spotify nur die Leiche Musikindustrie aus und tut sich am Aas gut. Guten Appetit. Und Daumen runter.  Spotify ist eben nicht der Weisheit letzter Schluss. Genießt die Stille ohne Flatrate, solange es noch geht.

(EP)

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