1053/14: Literatur: Nina Hagen „Bekenntnisse“

Nina Hagen Bekenntnisse

Erst mal Ufo, dann Shiva, und jetzt noch Jesus. Also, was ich so nicht gewusst habe, dass Nina ein unglaublich liebenswürdiger Mensch ist, ein Mensch, der so voller Liebe ist, wie ich das im Grunde genommen eigentlich selbst erlebt habe. (Bernhard Meuser, Verleger ihres Buchs „Bekenntnisse“) – Nina Hagen ist bekennende Christin. Die Sängerin und Schauspielerin ist berühmt für schrille Outfits, markante TV-Auftritte und ihre imposante Stimme. Sie hat viel erlebt, auch viel probiert und legt nun in ihrer Autobiographie ganz persönliche „Bekenntnisse“ nieder. Auf dem Ökumenischen Kirchentag in München und bei ihrer Lesung in Friedberg begleitete Bibel TV-Redakteurin Anna Dressel die frischgetaufte Nina Hagen.

Ausgerechnet „bibel.tv“, das sagt ja schon alles, ist man schnell daher mit irgendeinem krassen Schnellurteil. Doch der Film ist sehr gut gelungen und ziemlich nahe dran an einer  liebenswerten, charismatischen und geschichtsträchtigen Frau der deutschen Zeitgeschichte: an Nina Hagen dran bleiben, kein leichtes Unterfangen.


Nina Hagen liest und singt „Bekenntnisse“ Berlin, Astra 19. Mai 2010

Im Alter von vielleicht 50 bis 60 Jahren heutzutage, gibt es in Deutschland allerdings nicht gerade wenige, die Nina Hagen viel verdanken. Nicht viel weniger als ihren persönlichen Ausbruch aus bürgerlichen Konventionen. Das 1978 veröffentlichte Erstlingswerk „Nina Hagen Band“ mit den späteren Spliffern um Reinhold Heil, Manne Praeker, Potsch Potschka und Herwig „Rudy“ Mitteregger gehört unumstritten zu den ganz großen Alben der deutschen Rockgeschichte.

In einer Zeit nach diesem Werk ist viel passiert. Das Buch ist lesenswert. Es wurde hier schon vor Jahren gelesen. Das Video erinnert uns auf eine angenehme, sehr menschliche Art und Weise an Nina Hagen. Deshalb ist es hier eingefügt.

Lesen!

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