1196/15: Nachruf: B.B. King (* 16. September 1925 in Itta Bena, Mississippi; † 14. Mai 2015 in Las Vegas, Nevada)

Trauerkerze

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B.B.King Lucille

Wer besaß schon die Unverfrorenheit, seine Gitarre Lucille zu nennen und ihr Liebeslieder zu widmen? B.B. King

Picasso soll gesagt haben: „Trinkt auf mich, trinkt auf meine Gesundheit. Ihr wißt, ich kann jetzt nicht mehr trinken.“ Aus dieser Zeitungsmeldung macht Paul McCartney einen Song (Picasso’s last words) und beeindruckte damit Dustin Hoffmann und Paul Newmann während eines Urlaubs in der Karibik, heißt es. B.B. Kings vermutlich vorletzte Worte sind auf der Website des Grandmasters of Blues knapp gefasst: „“I am in home hospice care at my residence in Las Vegas.Thanks to all for your well wishes and prayers.” B.B. King

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Dass daraus ein Song wird, ist unwahrscheinlich. B.B. King, soviel ist sicher, hat während seines gesamten 89-jährigen, reichen Lebens genug Geschichten erzählt, wie man sie im Blues zu erzählen pflegt: Vom neuen Kühlschrank, brand new cadillac, vom Verlassen werden und von der Liebe zu Frauen, Heimat und diversen Momenten tiefer Traurigkeit. Er war der Blues schlechthin. 89 Jahre, das geht in Ordnung.  Die Zahl der Zugriffe auf seine offizielle Website ist jetzt so groß, dass sie als Verdacht von Spam-Attacken mit Captchas geschützt werden muss. Alle wollen’s wissen. Aber B.B. ist schon unterwegs zu Jimi. Jimi ging zum Regenbogen. B.B. King hinterher. Rainbow warriors.

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