1302/15: AudioPaparazzi: 45 Minuten für Ramallah – und für den gesamten Nahen Osten? Music by Ali N. Askin

Morphin Koalabear

45 Minuten bis Ramallah ist ein deutscher Film des deutsch-iranischen Filmregisseurs Ali Samadi Ahadi. In Deutschland startete der Film am 5. Dezember 2013. Die Filmkomödie erzählt mit viel schwarzem Humor die Geschichte der beiden ungleichen Brüder Rafik und Jamal, die ihren verstorbenen Vater von Jerusalem nach Ramallah zur Beerdigung bringen müssen. Es sind zwar nur 25 km Weg, aber sie müssen von Israel nach Palästina und dabei geht so ziemlich alles schief, was schief gehen kann, wenn man mit einer Leiche unterwegs ist. (aus: Wikipedia)

45 Minuten für Ramallah?

Da unten ist schon seit langem der Teufel los. Würden 45 Minuten Musik also ausreichen, die gesamte Gegend da unten zu befrieden? 2011 hat der streitbare Rapper Bushido sich bei Markus Lanz dafür verteidigt, warum er einen Integrations-Bambi verdientermaßen erhalten hätte.

Darüber, ob das aus zutreffenden Erwägungen erfolgte, darf man unterschiedlicher Meinung sein. Denn Bushido ist ein übler Spalter, einer der andere nicht ausreden lässt, sondern stets schon weiß, was das Gegenüber in einer offenporig geführten Diskussion als nächstes anzubringen weiß. Verdammte Lügenpresse. Wobei: Was Lanz betrifft, hat er damit ja gar nicht mal so Unrecht.

Saß da mit Paul Sido Würdig und Peter Maffay und wusste, sich geschickt gegen die Abwendung des Abendlands von ihm zu erwehren. So ist er, eloquent genug. Gabi Decker, damals seit Neuestem Hausherrin eines Altersheims für Homosexuelle, bat ihn, er möge sie nicht so angucken. Nicht so. Wieso nicht so? So böse. Die ganze Sendung ist hier…

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1254/15: Lied des Tages: Livemitschnitt aus März 15 (A-Trane Berlin) „Piece #1“ by Ali N. Askin & Co. oder „Locomotive Breath“

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This was recorded at one of our gigs at the A-Trane , in Berlin, March 2015. Personnel: Christian Marien (dr), Michael Weilacher (perc), Oliver Potratz (b), Falk Breitkreutz (bcl), Christoph Titz (trpt), Ali N. Askin (keys) – Selbstbeschreibung via Soundcloud

Jethro Tull für Jazzfusionfunkrocker oder „Locomotive Breath“, aber mit mehr Akkordik: Die Berliner Musikszene, darüber sind sich alle einig, ist eine coole Socke. Etwas schwer atmend, ternär angegroovt und ähnlich wie Blood, Sweat & Tears, nur pointierter, oder wie Tower Of Power, nur jazzrockartiger, kommt das Stück #1 eines Live-Mitschnitts eines Auftritts von Ali N. Askin und einigen weiteren Musikern daher. Ja, so muss die alte Lokomotive über die Schienen huschen, etwas rutschig, aber der Schlot raucht und groovt in Richtung vorwärts. Gott liebt das Punktierte, weil es immer etwas zu spät kommt. Halt die Daumen rauf, auf Deine Scheibe, Deine Scheibe. Sehr schön.

Diesem und weiteren Projekten des Berliner Filmmusikschaffenden von hieraus jederzeit viel Glück und weiterhin so glückliche Händchen. Das Lied des Tages ist instrumental.

1247/15: Positionen: Gibt es ein Comeback der gif-Dateien? Sind sie die wahre Pop-Art?

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Andere mögen Katzenvideos, ich liebe psychedelische GIFs! – Ali N. Askin, Facebook-Kenner

Am frühen Morgen ist die beste Zeit für Körper- bzw. Leibesertüchtigung. Raus vors Haus und zurück zur Natur. Links, rechts, schwing das Ding, und der Tag ist Dein.

Das macht uns dies Bildchen weis. Bewegte Bilder, Sozialromantik, Hammer-Körperkultur und auch wenn wir an Leni Riefenstahl denken: So ein Bildchen hat was.

Die gif-Datei erlebt eine Renaissance. Sie bewegt sich und wenn sie gut gemacht ist, uns.

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