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1438/16: Audio-Paparazzi: „Black Coffee“ – performed by The Xtraordinary JazzBirds

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Der Konsument heißer, zerstoßener bzw. gemahlener Kaffeebohnen heißt nicht Kaffa bzw. Kaffer oder Ciabatta, der Tabak konsumierende Genüssling nicht Tabaka, Tabakluder oder Tabaluga. Der Cannabis sativa (Hanf) rauchende Gebrauchsmensch wird allerdings als Kiffer bezeichnet. (Auszug aus Fünfzehn: Von schwarzem Kaffee, The Xtraordinary Jazzbirds, Link unten)

Auf die Notwendigkeit, bei Zeiten eines Frühstücks am Sonntag einen schwarzen Kaffee einzunehmen, muss man nicht noch hinweisen.

Er gehört zum Sonntagsfrühstück für die meisten Menschen. Das Heißgetränk ist beliebt und wird immer hübsch variiert. Dass er eine stringente Oberflächenspannung allein durch Hinzugabe von genügend Schwarzpulver bildet (siehe oben), mag verwundern. Man kann Kaffee trinken, bis das Blut in den Adern rauscht. Schmeckt eindeutig besser als Red Bull. Black Coffee verleiht nämlich Flügel: In der Kunst ist Kaffee fester Bestandteil. Picasso, Dalí und alle großen Künstler haben ihn heiß genossen. Kalter soll hübsch machen, wird gescherzt.

Die Berliner JazzBand The Xtraordinary JazzBirds hat den 6/8tel-Blues kürzlich aufgenommen. Sängerin Siri, Gitarrist Andreas Gäbel, Pianist Stefan Brandenburg, Bassist Randy Scott und Drummer Tommy T. Tulip, ein Quintett, geben den Song von Sonny Burke (Musik) und Paul Francis Webster (Text) leicht vertont und passend zum Frühstück. Wegen der Allgemeingültigkeit guter Bohnen ist der alte Song heute hier das Lied des Tages.

Weiterführend

1207/15: Video: Das Kai Rautenberg Trio und „Count the Lights of San Francisco“ und „Wird Herbst da draußen“ (Hildegard Knef)

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Kai Rautenberg – Count the Lights of San Francisco

Die Tauben sitzen schwer wie Steine,
der Baum im Hof verliert Gewicht,
ein alter Mann vertritt die Beine,
wird Herbst da draußen, wie ich meine,
wird Herbst da draußen, und in mir.

Zwölf Bänke stehn und sind vergessen,
ein Tulpenbeet hat nichts zu tun,
ein Sonnenstrahl grüßt sehr gemessen
den Herbst da draußen, und in mir.

Und Fenster blicken ernst, entschlossen,
als sähe keiner ‚rein noch ‚raus,
ein Pudel schüttelt sich verdrossen,
ein Unbekannter hat beschlossen,
wird Herbst da draußen, und in mir.

(Herbst da draußen, Hildegard Knef, 1999)

Angelika Milster, Hildegard Knef, Brigitte Mira, Reinhard Mey, Dieter Hallervorden und viele andere mehr verließen sich auf seine Dienste und Zuarbeit. Kai Rautenberg war Vollblutmusiker und starb am 29. Mai 2013 in der Pflegeeinrichtung NOVA VITA.

Es hieß, bis dahin habe er recht ziemlich wie ein ordentlicher Musiker gelebt und viele Kerzen von zwei Seiten angezündet. Das ist nicht verbrieft, wurde aber vernommen.

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Gitarrengriff: Schiß-Moll

1203/15: Lied des Tages: „Corcovado“ by Stand-Arts, Auskopplung aus dem „Album 2015“

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Doch Vorsicht: Das Lied des Tages kann Spuren von #Jazz enthalten.

Dargeboten von Martina Reiter (Voc) und Andreas Gäbel (Gitarre), handelt es sich um eins der süßlich-klebrigen Bossa-Nova-Stücke, die man einmal hört und nie wieder vergisst. Wir haben auf dieser Website schon über den besten Jazz aller Zeiten Senf von uns gegeben, sogar portugiesische Galeeren Cocktailbars, wie das Dromedario bemüht. Die Leserschaft schafft Wissen an, ist eingeweiht.

Aus gut unterrichteten Kreisen verlautet, Gitarrist Andreas Gäbel hat heute Geburtstag. Wir sagen von hier aus Herzlichen Glückwunsch. Bitte mehr Jazz, nicht Grogpunsch. Apropos alter Hase. Hier ein paar Artikel, in denen Andreas Gäbel thematisch gestriffen wurde….

450/11: Kritik: Auf der Suche nach Musikern kein Problem, überall T-Shirts zu erwerben!

Na dann lasst uns mal den Frühling einläuten und den letzten Rest Glühwein aus den Regalen wegtrinken. Demnächst folgen noch mehr Infos Rund um Berserker die es in sich haben werden… So long und Stay Brutal, Stay Frühlingsgefühle…  (Gruß & Hinweis auf der Website von Berserker Berlin, abgefragt am 19.02.11)

Ne, jetzt mal ehrlich. Auf der Suche nach neuen Musikern triffst du in der bunten Welt der Kleinanzeigen (wir berichteten!) zunehmend auf textile Grundsatzfragen, die mit der Musik selbst nicht mehr viel zu tun haben:

  • Gibt es unter „Fanartikel“ auch scharlachrote Schals mit Pepitafütterung?
  • Muss man eine ähnliche Figur wie der Gitarrist der Band besitzen oder ist etwas dicker besser?
  • Was ist, wenn meine Tatoos dann noch zu sehen sind? Stimmt es, dass Tatoofarbe krebserregend ist?

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430/11: Kleinanzeigen: Eine Querprüfung der auflaufenden Sonderangebote, Schnäppchen und Realita!

Wisst Ihr, was ein „Hümmelchen“ ist? Eine leise klingende Sackpfeife, kein Dudelsack (Quelle: hier) – Aus einem Anzeigentext: „Du solltest zwischen 25 und 45 sein und dich mit eigenen Ideen einbringen können. Unser Bandraum ist beim S und U-Bahnhof Westhafen.“ (Sängerin gesucht, Sinnfrage: Was ist, wenn sie 47 ist? K.O.-Kriterium?)

Nein, das Angebot ist wieder mannigfaltig. Es tummeln sich unglaublich viele Leute herum. Interessant: Immer wieder, wenn ich selbst die Anzeigen durchstöbere, treffe ich auf alte Bekannte! Sind diese Leute einfach „Dauerbrenner“ in puncto Kleinanzeigen, wo sie sich herumtummeln, oder sind sie gerade wie ich selbst erneut auf der Suche nach „Musikermenschenmaterial“, aber brauchbarem?

Angenehm fällt mir sofort das Klezmer-Quartett „Ale Brider“ aus Berlin-Steglitz auf. Sie suchen für ihre tolle Musik Auftrittsgelegenheiten und das gebe ich gern weiter. Schaut doch mal auf den myspace-Account der „Brüder“, ich kann jiddisch nicht, vermute aber, es soll „alle Brüder“ bedeuten? Vielleicht bekomme ich irgendwann ePost und man sagt es mir. Ich will nicht doof sterben. Hier der Link: myspace-Profil – Spitzenklasse aber ist das folgende…

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140/10: Social Networking: Andreas Gäbel, Jazzgitarrist, die Beatles, Stones und die Zeitlosigkeit…

 

Musiker haben in meinen Augen sehr viel mit Ärzten zu tun – die Menschen kommen ins Konzert, um sich durch Musik behandeln zu lassen. Daß es Musik noch nicht auf Rezept gibt, ist mir schleierhaft.“ (Credo von Ernst Bier, Jazzschlagzeuger in Berlin)

Um die Welt richtig zu begreifen, muss man manchmal aufs Bild klicken, wie in diesem Fall. Dann ist es groß und lesbar.

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