1770/18: Video: Kurzfassung vom 24. Weihnachtsessen mit Frank Zander und den Berliner Obdachlosen

Infos und Spendenkonto unter: ► www.obdachlosenfest.de Zum 24. Mal veranstaltete Frank Zander mit seiner Familie und vielen Freunden, Helfern und Sponsoren ein Weihnachtsfest für Obdachlose und Bedürftige im Estrel Berlin. Am 21.12.2018 fanden sich ca. 3.000 Gäste in das Estrel Convention Center in Berlin Neukölln ein und wurden u.a. von prominenten Kellnern bedient. Es gab nützliche Geschenke (Schlafsäcke, Süßigkeiten, Getränke) und im Saal konnten sich die Gäste frisieren lassen. Bei der Bühnenshow wirkten u.a. mit: Revolverheld, Ben Zucker, JCB, Annemarie Eilfeld, Hanno Bruhn Gang, Petra Zieger, Marko Schiefer, Karussell und natürlich Frank Zander. Moderiert wurde die Show von Britta Elm und Uly Köhler….

Man freut sich mal kurz’n Loch in Bauch.

Und dann wird gefüllt. Einmal im Jahr gibts Gänsebraten vom Feinsten. Das gibt im Vorfeld bei den Schreibtischtätern erst mal Bedenken, ob der Weihnachtsbraten nicht vegan sein müsste? Gute Frage. Frag doch mal die Obdachlosen. – Nach der Beratungsphase gibt es Braten, Gänsekeulen, ohne Wenn und Aber.

Frank Zander ist jedenfalls, sagt er, zur Zeit nahe am Wasser gebaut, weil er über das kurzgefasste Glück eines solchen Abends doch tiefer nachdenken kann. Seit 1995 veranstaltet er dieses Fest.

Frank? Danke.

Liebe & Licht, und – Frank? – Dir vor allem eins: Gesundheit. Und ein langes Leben noch. Du hast es selbst angesprochen im Beitrag.

 

1641/18: Video: Ich und das Glück, Männersongs, Oden an die Frauen, zwei Sonnen und der celebrale Liebeslappen von Zirk Döllner

Seitentrenner: Interview


DIRK ZÖLLNER IM GLÜCK

Am 02.04.2017 veröffentlicht
Dirk Zöllner mal anders, ohne Bläser mit Texten von DDR-Kult-Texter Werner Karma.
Ein Gespräch mit Jürgen Jürgens.

Dirk Zöllner machte Silly Konkurrenz, aber so ist es auch nicht ganz richtig. Manche sahen es von außen so. Weil Zöllner die Brücke zu Werner Karma schlägt und sagt, dass die Gruppe Silly ohne die Texte von Karma nur halb Silly ist. Das kann all denjenigen nicht gefallen, die auch für Veränderungen stehen und welche versuchen. So wie bspw. Anna Loos, die sich jetzt mehr an Texten versucht, indem der Einfluss von Werner Karma zurückgedrängt ist.

Darüber ob das richtig oder falsch ist, kann man hier sowieso nicht urteilen. Ich persönlich finde die Band Silly auch weiterhin in hohem Maße ansehnlich und überaus anhörenswert. Aber es ist ganz unabhängig davon absolut richtig, dass die Texte von Werner Karma etwas ganz besonderes in Lyrik-Deutschland darstellen.

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Originalcover "Piktors Verwandlungen" - Anyone´s Daughter

1224/15: Lied des Tages: Angelika Mann „Heute war ein Tag“, Traumzauberbaum, deutsche Eiche und die Gabe der Verwandlung

_icon.Tageslied

Originalcover "Piktors Verwandlungen" - Anyone´s Daughter

Originalcover „Piktors Verwandlungen“ – Anyone´s Daughter


Angelika Mann : Heute war ein Tag

Das hab ich neulich auf facebook als Statusmeldung gepostet: „Heute ist wieder so ein Tag: „A Day In The Life“ – Womit ich mich auf die Beatles bezog und auf meine Erinnerung an früher, an viel früher. Heute erinnere ich mich an einen Song, der 1984 nicht erschienen ist. Gesungen von einer Frau mit einer Range von Nutbush City Limits bis hin zum ganz wachsweichem Lied.

So hart war er nicht, der Reinhard Lakomy. Zwei Schreibweisen bezeichnen den Harten wie den Zarten. Reinhar(d)/(t) mit weichem „d“, war eher so ein weicher, lyrischer Nachdenklicher. Ein ganz und gar bezaubernder. Für die Menschen aus der früheren DDR war er ein Magier des Märchenhaften. Auf sein Konto ging der weltberühmte Traumzauberbaum des Ostens. Während im Westen Piktors Verwandlungen als Album von Anyone´s Daughter anstand. Was Erfolg angeht, kann es Lakomys Arbeit nicht das Wasser reichen. Angelika Mann nannte und nennt man heute noch „Die Lütte“. Sie hat neben Lakomy, aber auch allein, DDR-Musikgeschichte geschrieben und tourt, tritt auf und singt noch nach wie vor, einen festen Platz im Herzen vieler Menschen einnehmend.

Der hier vorgestellte Song aus dem Jahre 1984 stammt aus der Feder von Reinhard Lakomy, Text von Monika Erhardt-Lakomy. Seinerzeit blieb der Song unveröffentlicht. 1985 reiste Angelika Mann nach einem Ausreiseantrag aus der DDR aus und siedelte nach Westberlin über. Reinhard Lakomy verstarb 2013 viel zu früh. Sein Grab ist auf dem Friedhof Blankenburg. Piktors Verwandlungen können hier nachgehört werden.

Surabaya Johnny: Nehmt mal die Pfeife aus´m Maul. Einen guten Eindruck von der breiten Range von Angelika Mann kann sich der Interessent hier einholen….