1564/17: Trends: Vom Sterben der Instrumente – und dem Kampf dagegen heute Abend im Artenschutztheater


295/13: Grosse Musiker: Marko Djordjevic (New York), ‚A Serbian in New York‘ #BDW 2013

Heute Abend treffen um 22 Uhr zwei in Berlin lebende Musiker an Bass und Gitarre, die das Spielen in Echtzeit noch nicht verlernt haben, auf den in New York lebenden serbischen Schlagzeuger Marko Djordjevic. Deren Zusammenspiel ist mehr als atemberaubend, nein fulminant. Das Video habe ich 2013 im August auf einer Veranstaltung von Dirk Erchingers Drumtrainer Berlin selbst aufgenommen und es zeigt in bester Stadtguerrilla-Manier, wie man ungebremste Spielfreude einfängt: Wackelig, pixelig und Spaß machend. Das Artenschutztheater ist unten verlinkt. Viel Spaß.

Instrumente sind eben heutzutage nicht mehr solche, wie wir sie früher definierten, mit Handsatzkunde und Tritoptrallala, Ausdruck, Fingerfertigkeit. Heutzutage sind Instrumente eher Tools, bedienbar auf einem digitalen Reißbrett (nicht Reisbett). Man programmiert, stöpselt und pitched und überlässt dem Computer die Ausführung. Sehr gern mit Random. Man lässt sich auch sehr gern etwas aus der fertigen Library anbieten. Da gab’s doch mal was von Jimi Hendrix, das sie so gut nachgebaut haben bei Virtual Guitarist? Das nehm ich mal und mixe es mit Kurt Cobains Art, Akustikgitarre zu spielen, aus dem Unplugged von MTV.

Das habe ich heute auf Facebook in die Spezialistengruppe:Musikerwitze als Kommentar geschrieben. Zu einem Artikel online, den ich gern nachfolgend verlinke und der besonderen Aufmerksamkeit der Leser empfehle. Und schaltet heute Abend mal die Plugins ab und das Smartphone: Es gibt atemberaubendes Zusammenspiel: Eine Menage A Trois von drei wunderbaren Könnern ihres Instruments.

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1495/17: Gigs, Preview: Indijana & The Bandits Live – Samstag, 04. März 2017 um 21 Uhr @Artenschutztheater – #SaveTheDate


Indijana & The Bandits Live- Recording Session

Veröffentlicht am 17.07.2015
Videoaufnahmeleitung:
ECC – Jeannnette Maria Giza und Paul Stutenbaeumer Berlin
Aufgenommen am 22.03.2015 im Artenschutztheater Berlin e.V.

Beachtet die Ankündigung des Auftritts in der Überschrift. Musiker aus dem Dunstkreis der Band (Wer kennt wen?) zahlen einen ermäßigten Eintritt von nur 5,- €. You have 2 stay on the scene: Like A musician machine. Also ganz anders als Tim Benzdko.

Come back and stay for good desires! (Paul Young)

Weiterführend

* Website Artenschutztheater (Programm)

962/14: Video: Im Artenschutztheater in Moabeat sind die Abende klein, fein und kontinuierlich possierlich!

Moa-Beat_Banner

Eine Frage der Zeit: Wann kartographiert Google Maps die Neu- Entstehung des vielleicht musikalischsten aller Stadtbezirke Berlins? Die Berichterstattung als Netzrauschen für eine Umbenennung des Arbeiterbezirks in Moabeat wurde längst schon deutlich wahr genommen. Wenn auch verschwommen.

Das Artenschutztheater besteht nun ca. fünf Jahre. Ich bin gerade im Gespräch mit Chris Krauss, Vorstand des Vereins. Räsonieren wir über richtige Philosophie. Das Publikum bahnt sich seinen Weg, ganz von selbst. Mehr wäre gar nicht gut. Über mangelnden Zuspruch oder ausbleibendes Publikum mag man sich nicht beklagen. Das Konzept wird gut angenommen. Manchmal müssen welche draußen bleiben. Schade, eigentlich.

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