1791/19: Positionen: Meine Erinnerungen an Mutter Eins von zweien – Ich nehm die Liebe mit Tumor.

02.17 #Lovesymbol #Male #Female #TTT #Tulipstagram

02.17 #Lovesymbol #Male #Female #TTT #Tulipstagram

Half of what I say is meaningless
But I say it just to reach you, Julia

Julia, Julia
Oceanchild calls me
So I sing the song of love
Julia

Julia, seashell eyes
Windy smile calls me
So I sing the song of love
Julia

Na ja, neben allem Guten, dem Vortrefflichen am Muttergahabthaben, war Bemutterung auch nicht frei von tiefen Konflikten.

Bspw. in der Frage, ob ich nun Gardinen haben möchte oder lieber Fenster ohne Gardinen habe? Das ist nur ein Beispiel, wo ich ziemlich stark kämpfen musste, um mein Recht auf vollkommene Gardinenfreiheit durchzusetzen.

So ähnlich verhielt es sich auch mit meinem Recht, meine Wäsche selbst waschen zu dürfen.

„Mutti, ich bin 30, ich will das einfach nicht mehr, dass Du das tust.“

Wir sollten nur noch auf freiwilliger Basis und gern miteinander zu tun haben, entschied ich irgendwann. Und nicht um Weichspüler einzufüllen.

Während der Zeit, in der ich 17 bis 18 Jahre alt war, gelang es meiner Mutter teils nicht mehr, unbefangen am selben Frühstückstisch wie ich zu sitzen.

„Klaus, Du hörst doch was er sagt, ich muss jetzt hier weg, ich halte das nicht mehr aus,“ sagte sie dann zu meinem Vater.

Der aber entwickelte gerade in jenen Jahren diese teils stoische Haltung, mit der man „Kinder dann mal reden lässt“, um sie gewähren zu lassen.

Später fängt man sie dann wieder ein.

Weiterlesen

1790/19: Linktipp: Der Poppoet H.P. Daniels und das Thema Donovan

Buchauszug zu Donovan - H.P. Daniels

Buchauszug zu Donovan – H.P. Daniels


Donovan – Universal Soldier

Aus Zeitgründen finde ich nicht die Muße, Bücher zu lesen und zu rezensieren, wenngleich mir bekannt ist, wer gut und lesenswert schreibt. Beispielsweise H. P. Daniels, Berliner Poppoet. Nicht nur dass H.P.  hier bereits mehrfach als Gastautor hervorgetreten ist, sind viele seiner Texte an bedeutenden Orten der Poppresse (schönes Wort, bisserl feucht vielleicht) bekannt. Hast Du mal nen Taschentuch? Im Tagesspiegel schrieb er lange Zeit. Und hier und dort.

Aus seinem Buch „Runaway„, das kürzlich erschien, ist die Seite über den Geburtstagskandidaten Donovan abgebildet in lesbarer Größe. Donovan war mal mit Mia und Prudence Farrow in Indien, im Reisfeld sündigen. Dabei sind George H., Ringo S., John W.L. und Paul McC.  als Zeitzeugen gewesen – am Ende kam ein reinweißes Album heraus, Donovan blieb als Universal Soldier aus freien Stücken als Poppotentat vergleichbar maßgeblich und Charles Manson ließ in Kalifornien Sharon Tate zu den Klängen von Helter Skelter abstechen und sich dann ein Hakenkreuz auf die Stirn ritzen. Das Stück Helter Skelter wird seit dem zu den allerersten richtigen Heavy Metal-Stücken gezählt, fast als hätte McCartney Black Sabbath erst möglich gemacht. Ich fand Dear Prudence und Julia schöner. Aber das steht auf einem anderem Blatt.

Leute, das war nicht unsere Zeit.

Das Buch könnt Ihr ruhig kaufen: Ich kenne H.P. Daniels Schreibe, ich schätze und empfehle sie. Ausdrücklich.

Schönes Wochenende.

Weiterführend

* Tagesspiegel: Vorabdruck aus dem Buch Runaway von H.P. Daniels
* Kaufen: Das Buch Runaway von H.P. Daniels

1768/18: Positionen: Music was my 1st love, and It will be my last… (John Miles)


John Miles – Music – 1976

Music was my first love
And it will be my last.
Music of the future
And music of the past.
To live without my music
Would be impossible to do.
In this world of troubles,
My music pulls me through.

Music was my first love
And it will be last.
Music of the future
And music of the past
And music of the past
And music of the past.

Music was my first love
And it will be my last.
Music of the future
And music of the past.
To live without my music
Would be impossible to do.
In this world of troubles,
My music pulls me through.

Songwriter: Breyon Jamar Prescott / Michael C. Flowers
Songtext von Music © Universal Music Publishing Group

Music ist ein Song von John Miles. Dieser Klassiker der Rockmusik ist sein größter Erfolg. Die Ballade erschien erstmals 1976 auf seinem Album Rebel und wurde zu einem Evergreen. Der Titel erreichte in Deutschland, der Schweiz und im Vereinigten Königreich hohe Platzierungen. Produziert wurde das Lied von Alan Parsons. – sagt Wikipedia und in der Tat erkennt man vor allem die unverwechselbare Handschrift des großartigen Klang- und Zeremonienmeisters Alan Parsons aus dem ganzen Song heraus. Ähnlich kongenial ist auch das Album Tales Of Mystery & Imagination of Edgar Alan Poe gestrickt, das man mit Alan Parsons als dessen Studioerstling zusammenbringt, obwohl Parsons weit früher schon bei den Beatles assistierte und nicht gerade wenige der berühmt gewordenen Special effects von ihm stammen, auf Alben wie beispielsweise The Dark Side Of The Moon.

Das Stück Music von John Miles ist ein Evergreen für alle Zeiten.  Man kann über Heino, Karel Gott und Konsorten sagen was man will: Sie sind wahre Musikliebhaber. Wie das verlinkte Coverstück erahnen lässt. Für immer jung. Soso. Oder viel kürzer:

„Alle haben mich vorgewarnt. Das Stück ist schwierig. Es hat nur genau diesen einen Snareschlag. Mitten am Anfang vom Ende von dem Song. Und dann wurde mir klar: Es war ein Schicksalsschlag.“ – Mit Bild dazu hier
(Der abgeschlossene Facebook-Kurzroman.)

Weiterführend