Kaffee - Cappuccino (gif)

1438/16: Audio-Paparazzi: „Black Coffee“ – performed by The Xtraordinary JazzBirds

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Der Konsument heißer, zerstoßener bzw. gemahlener Kaffeebohnen heißt nicht Kaffa bzw. Kaffer oder Ciabatta, der Tabak konsumierende Genüssling nicht Tabaka, Tabakluder oder Tabaluga. Der Cannabis sativa (Hanf) rauchende Gebrauchsmensch wird allerdings als Kiffer bezeichnet. (Auszug aus Fünfzehn: Von schwarzem Kaffee, The Xtraordinary Jazzbirds, Link unten)

Auf die Notwendigkeit, bei Zeiten eines Frühstücks am Sonntag einen schwarzen Kaffee einzunehmen, muss man nicht noch hinweisen.

Er gehört zum Sonntagsfrühstück für die meisten Menschen. Das Heißgetränk ist beliebt und wird immer hübsch variiert. Dass er eine stringente Oberflächenspannung allein durch Hinzugabe von genügend Schwarzpulver bildet (siehe oben), mag verwundern. Man kann Kaffee trinken, bis das Blut in den Adern rauscht. Schmeckt eindeutig besser als Red Bull. Black Coffee verleiht nämlich Flügel: In der Kunst ist Kaffee fester Bestandteil. Picasso, Dalí und alle großen Künstler haben ihn heiß genossen. Kalter soll hübsch machen, wird gescherzt.

Die Berliner JazzBand The Xtraordinary JazzBirds hat den 6/8tel-Blues kürzlich aufgenommen. Sängerin Siri, Gitarrist Andreas Gäbel, Pianist Stefan Brandenburg, Bassist Randy Scott und Drummer Tommy T. Tulip, ein Quintett, geben den Song von Sonny Burke (Musik) und Paul Francis Webster (Text) leicht vertont und passend zum Frühstück. Wegen der Allgemeingültigkeit guter Bohnen ist der alte Song heute hier das Lied des Tages.

Weiterführend

1258/15: Positionen: Morgens erstmal Black Coffee #LieddesTages

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Black Coffee | Akua Allrich | DC Jazz Festival 2011

Akua Allrich | DC Jazz Festival @ Twins Jazz Club
Saturday June 4th, 2011
„Black Coffee“
Akua Allrich
Kris Funn – bass
Hope Udobi – keys
Carroll Deshiell III – drums
Agyei Osei Akoto – congas
Jabari Exum – djembe

So wie morgens die Gefühle Achterbahn fahren, beginnt im vorgezeigten Video auch das Stück Black Coffee, ein Jazzstandard.

Jazzfestivals in Dänemark, warum sollten sie besser besucht sein, als solche in Deutschland? Jazz ist Nischenmusik und wer kommt, weiß genau warum.

Wer nach dem ersten Kaffee wach ist, geht ab wie Schmidts Katze. Bzw. wie Akua Allrich, die Jazzchanteuse, die regelrecht losbrüllt. Nicht weil der Kaffee zu heiß ist, sondern weil einem danach ist, denn wie sollte man sonst etwas Besonderes lostreten? Ein Black Coffee ist so wie das Jazzstück und so wie der schöne Morgen.

Black Coffee – Das „Lied des Tages“ heute….