1317/15: Audio-Paparazzi: „Südafrika“ feat. Nina Hagen

Nina Hagen und die Zeit, in der sie richtig laut Musik machte. An der Gitarre: Bill Liesegang, Gitarrist aus London.

Gitarrist und Produzent. Er hat als Gitarrist auf einer großen Zahl Alben mitgespielt, aber auch ebenso live.

Er startete seine Karriere als Bassist in David Bowies Band mit 16 Jahren. Nach Gründung einer Band mit Bruce Dickenson (Iron Maiden) namens The Shots und einer eigenen Band namens Xero hatte er einen Charthit (Single) OH BABY. Später tourte er mit Nina Hagen und spielte als Sessionspieler mit Rod Stewart, Jack Bruce(Cream), David Bowie, Nina Hagen, Midge Ure, Bob Geldof, Red Hot Chili Peppers, Robert Fripp.

Eins seiner sicher größten Konzerte bestritt er 1985 mit Nina Hagen auf dem südamerikanischen Festival Rock in Rio (Youtube hier). Das Musikfestival fand erstmals im Zeitraum vom 11. Januar bis 20. Januar des Jahres 1985 statt, und wurde von über 1,3 Millionen Menschen besucht. Das Konzert von Nina Hagen sahen damals mehr als 300.000 Zuschauer, von dem Auftritt gibt es eine DVD.

863/13: Positionen: „Wenn man sagt, die achtziger Jahre sind ein Reinfall gewesen, ist das noch ziemlich geschmeichelt.“

Von Laabs Kowalski

Header Legenden - Früher war´s  und besser...?

(Auszug aus dem Buch: „Rock Around The Clock – Die Wahrheit über 60 Jahre Pop & Rock und nichts als die Wahrheit“.)

Wenn man sagt, die achtziger Jahre sind ein Reinfall gewesen, ist das noch ziemlich geschmeichelt. Sie stellen vielmehr ein Jahrzehnt der Verfehlungen dar, gelenkt und ruiniert von Figuren wie Reagan, Thatcher und Kohl. Was zählte, war das Durchsetzen eigener Interessen, und das bedeutete: Geld machen, in möglichst kurzer Zeit so viel Kohle abgreifen wie möglich. Auf der anderen Seite waren die Achtziger rücksichtslos albern. Die Frauen staffierten sich wie Nutten aus und trugen Ohrgehänge aus grellfarbigem Plastik. Männer zwängten sich in Anzüge und Bundfaltenhosen und fielen in Ohnmacht, sobald ihre Bügelfalte an Schärfe verlor.

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