1538/17: Bücher: Pop – Ein Panorama der Gegenwart – Von Jens Balzer, und der Mann kann knarzen!

Pop is the name of the game, sagte kurz vor seinem Ableben John Lennon 1980.

Wer wissen möchte, warum Sting ein öliger, langweiliger Stinkstiefel ist, der lausige Jazzversatzplatten produziert, ist beim polemischen Stil des Autors gut aufgehoben. Der brettert beinhart gegen die Entwicklungen der letzten 15 Jahre an und legt Beweisnetze über die Musikunkultur. Das ist das Ziel eloquenter Schreibe: Dass es einem beim Lesen graust und man ein Stück neugierig wird. Liebe Fans und Anhänger der gescholtenen Popsterne und Stars: Ihr müsst bitte auch abstrahieren können.

Man liest den Verriss über Gordon Mathew Sumner, der sich Sting nannte und denkt insgeheim: Ja, lustig und facettenreich geschrieben. Allerdings, ich denke ganz anders.

Genau dafür sind Bücher wie dies hier gemacht. Und Schreiben kann der Rotzlöffel. Womit jetzt nicht Sting gemeint ist.

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1537/17: Bücher: Prince – Sein Leben in Bild und Text – Von Mobeen Azhar

Mobeen Azhar, Produzent der BBC-Dokumentation Hunting For Prince’s Vault und selbst erklärter Prince-Megafan, berichtet als intimer Kenner vom Leben dieses Ausnahmekünstlers, von seinen Anfängen, seiner musikalischen Entwicklung und Karriere bis zu seinem tragischen Tod. Azhar erzählt zahlreiche Anekdoten aus erster Hand, von Menschen, die mit Prince aufgewachsen sind, die ihn kannten und mit ihm zusammengearbeitet haben.

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831/13: Positionen: Die „verdammte Presse“ schreibt, die Musikwelt sei vergiftet. Dabei stimmt´s. #Linktipp

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Presseecho - Medienecho

Diepresse.com schreibt am 07.  Juni 2013 auszugsweise folgendes:

„Persönlichkeiten unter Künstlern sind heutzutage viel seltener als Menschen ohne Handy“, schreibt Kremer. „All das Getue, das darauf abzielt, einen großen Namen zu kreieren“, bestärke Künstler in dem Gedanken, dass der eigene Weg etwas Besonderes sei. Dabei sei es „im Grunde Imitation oder eine Variante, die auf Imitation hinausläuft“.

Und stellt dabei  ein interessantes, neu erschienenes Buch von Gidon Kremer vor, dass den Titel trägt: „Briefe an eine junge Pianistin“. Eine vollkommen vergiftete Musikwelt hat Kremer ausgemacht, und wir hoffen, es geht nicht um Placebo Domingo. Der ist ja ungefährlich.

Um hier nur wenig Worte zu machen und stattdessen hierauf hinzuweisen, ist der Artikel verlinkt, weil er vieles in sich trägt, über das man nachzudenken in der Lage wäre. Wenn man nur wollte.

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