1484/17: Lied des Tages: Käfer auf´m Blatt – Dirk Zöllner feat. Deutsches Filmorchester Babelsberg

TTT - Tweedoffice - Profilbild

N’en Kiffer auf’m Blatt, was ist das schon? Das Blatt haut man ab. Den Kiffer haut man platt.  Und trinkt noch schnell ’nen Schnapsglas hinterher. (Mein Kopfkino am Morgen.)

Schon seit geraumer Zeit spielt das Profilbild eines Menschen eine gewisse Rolle. Man kann durchaus sagen, es ist von steigender Bedeutung. Sei das Profil auch ein Alter Ego, oder eine Schimäre.

Für Szeneberichterstattung beispielsweise.

Es gibt einen unübersehbaren Trend zur Ikonographie. Ikonen, kleine Götzenbildchen, sie sollen sagen, du bist wer! Du bist eine Persönlichkeit, am öffentlichen Leben teilhabend. Barbra Streisand sagt „Duck Sauce„, meint möglicherweise Duck Face. Das bleibt jüngeren Kassibern vorbehalten, hübschen jungen Mädchen am Anfang ihrer Knospung. Sie machen ihre Intelligenz für ein einziges vorzeigbares Bildchen schnell weg, ziehen all ihre Lippen zu Flunschen zusammen, um besonders süß auszusehen. Und begehrenswert. Zum Dank prasselt es Likes, Du musst durch den Monsun!

Die schönsten unter ihnen liken wir wunschgemäß.

Hieraus machen sie süß-klebrige Melasse, die als Basis für ihr Aufbau-Selbstvertrauen herhält. Selbstbewusst durch das von außen. Ein Widerspruch in sich: Ich werde geliket, also bin ich.

Im Web 2.0 machen wir uns unser Gedankengerüst, indem wir einen bestimmten Content eintippen. Aus diesem, aus einer Masse von Cookies, Kontexten und dem vollkommen sinnfreien Zinnober, mit dem wir unsere Lebenszeit verdaddeln, machen andere uns ein Internet, von dem sie meinen, es entspräche unseren positiven Nutzererfahrungen am besten. Hört auf, den falschen Gedanken zu verfolgen, ein Internet mache grenzenlos frei. Das Gegenteil ist richtig. Was Du abrufst, wird fein säuberlich profiliert, zugespitzt und wiederum ausgeworfen als vermutlich mutmaßlich interessierender Content für künftige Weberlebnisse. Das sind Suchergebnisse. Ist einfach, oder?

So fangen wir an, vernetzt zu denken. Ich gab gestern einem Text von Dirk Zöllner Platz auf dieser Website, eins vorher. Und schön, wie es sich gehört, ergab das eine das andere. Ich stieß wiederum auf eine alte Ost-Rockmusikdoku und band sie in den Artikel mit ein, wie es sich gehört. Um ganz und gar bei meinem Auftrag zu bleiben: Die Person des Gastbeitrags zu empfehlen. Heute Morgen ist es auf YouTube bereits wieder soweit. Das Babelsberger Filmorchester hat den alten Chicoree-Klassiker von Dirk Zöllner „Käfer auf’m Blatt“ mit ihm aufgenommen.

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931/14: Historie: Flüstern und Schreien – Die Rockjugend der DDR – Eine Filmdokumentation

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Teil 1

Flüstern & Schreien – Die Rockjugend der DDR (1988), Teil 1

flüstern & SCHREIEN Report von 1988 von Regisseur Dieter Schumann über die Musikszene der DDR . Der Film lief 1988 in den DDR Kinos. Interviews und Live-Ausschnitte von Konzerten unter anderem mit den Bands: Silly, Sandow, Feeling B und Chicoree (Dirk Zöllner/Die Zöllner).

Tamara kommt zu Wort, die „Wilde Mathilde“. Und ein paar andere. Wer, ist dem Klappentext zu entnehmen. Und passt auf, Leute: Diese Zuckerwasserfrisur von Silly wird nicht zur Nachahmung empfohlen. Sie haben es selbst vor kurzem gesagt: Das klebte ganz furchtbar. Aber saugeil sah Silly schon aus, was? Ganz heiß: Schlohweißes Haar.  😉

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579/11: Lied des Tages: n´Käfer auf´m Blatt – Dirk Zöllner & Chicorée

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n‘ Käfer auf’m Blatt – Version1 (via youtube)

n´Käfer auf´Blatt, was ist das schon? Das Blatt haut man ab, den Käfer latscht man platt….. #Chicorée – Video oben: Lied aus dem Theaterstück „Wunschkonzert“
von Franz Kaver Kroetz am Theaterkahn Dresden 2009. Regie: Jan Böde Musikalische Produktion: Thomas Bloch- Bonhoff -Gesang und Filmidee: Ahmad Mesgarha

Es  ist wie mit der Vergangenheit verschmelzen, das Lied vom „Käfer auf´m Blatt“ anzusehen und anzuhören. Und auch irgendwie „vegetarisch“: Die Rede ist von einer etwas in die Jahre gekommenen DDR-Band namens Chicorée. Jedermann weiß, der hat einen leicht bitteren Beigeschmack. So wie auch der Songtext selbst.

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